DE8914792U1 - Vorrichtung zum Reinigen einer Flüssigkeit - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen einer Flüssigkeit

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DE8914792U1
DE8914792U1 DE8914792U DE8914792U DE8914792U1 DE 8914792 U1 DE8914792 U1 DE 8914792U1 DE 8914792 U DE8914792 U DE 8914792U DE 8914792 U DE8914792 U DE 8914792U DE 8914792 U1 DE8914792 U1 DE 8914792U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J47/00Ion-exchange processes in general; Apparatus therefor
    • B01J47/02Column or bed processes
    • B01J47/022Column or bed processes characterised by the construction of the column or container
    • B01J47/024Column or bed processes characterised by the construction of the column or container where the ion-exchangers are in a removable cartridge
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
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    • C02F1/001Processes for the treatment of water whereby the filtration technique is of importance
    • C02F1/003Processes for the treatment of water whereby the filtration technique is of importance using household-type filters for producing potable water, e.g. pitchers, bottles, faucet mounted devices
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
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Description

Beschreibung
(^) Die Erfinäsisö besieht sich auf eine Vorrichtung zum
Reinigen einer Flüssigkeit, bestehend aus einem Behälter und einer in denselben öinsetzh ren Fi.lt er patrone, die Verunreinigungen bindendes Material enthält und auf zwei einander gegenüber liegende« äeiten jeweils mit einem Srieb bestückte Offnungen hat, bei welcher der Behälter einen von seinem Boden nach außen abstehenden rohrförmigen Stutzen zur Aufnahme der Filterpatrone aufweist, der an seinem dem Behälter abgewandten Ende verschlossen ist, dessen lichte Abmessungen größer als die Abmessungen der Filterpatrone sind und der in seinem in der Nähe des Behälters liegenden Bereich in seiner Wandung mindestens eine Durchbrechung hat und bei welcher - die im Behälter liegende öffnung des Stutzens bei
eingesetzter Filterpatrone feuchtigkeitsdicht verschlossen ist (DB-PS 37 37 476).
Derartige Vorrichtungen werden beispielsweise zum Reinigen von Wasser eingesetzt, das zur Zubereitung von Tee verwendet werden soll. Sie können grundsätzlich aber auch für andere Flüssigkeiten benutzt werden. Die weiteren Erläuterungen beziehen sich - stellvertretend für alle anderen möglichen Anwendungsfälle - auf die Reinigung von Wasser. Zum Reinigen werden beispieleweise Materialien verwendet, die als lonenaustauschermaterialien bekannt sind. Das Reinigungs-
Material liegt in der Regel als Granulat mit relativ kleiner Teilchengröße vor. Die Filterpatrone wird
§ möglichst vollständig mit dem Reinigungs-Material
gefüllt, damit das hindurchfließende Wasser so lange wie möglich mit dem Reinigungs-Material in Berührung bleibt.
Bei umr Isekaiki?ten VcrricSi.iiiig nach der eingangs genannten % DE-PS 37 37 476 wird die Filterpatrone in den Stutzen
;;_: eingesetzt, dessen im Behälter liegende öffnung dann
abgedichtet ist. In den Behälter eingefülltes Wasser
':·' gelangt als gereinigtes Wasser über die Filterpatrone und
die Durchbrechung des Stutzens in ein Gefäß. Da das
( j Wasser nach dem Passieren der Filterpatrone wegen der
: größeren Abmessungen des Stutzens in demselben an der
,1 Außenwand der Filterpatrone wieder hochsteigt und erst
durch die Durchbrechungen des Stutzens aus dem Behälter austritt und in das Gefäß gelangt, ist auf einfache Weise sichergestellt, daß das in der Filterpatrone befindliche
Reinigungs-Material auch dann feucht bleibt und seine Funktionsfähigkeit: lange behält, wenn die Vorrichtung
ff nicht ständig benutzt wird. Der Reinigungsgrad des
Wassers hängt bei dieser bekannten Vorrichtung nicht nur vom Reinigungs-Material, sondern auch von der Qualität des Siebes ab, mit dem die Filterpatrone an ihrem in Gebrauchslage unteren Ende verschlossen ist. Wenn dieses Sieb nicht fein genug ist, können kleinere Teilchen, insbesondere staubföriaige Teilchen, hindurchtreten. Sie werden von dem aus der Filterpatrone austretenden, an eica gereinigten Wasser mitgeschleppt. Die Qualität des gereinigten Wassers kann dadurch für viele Fälle störend verschlechtert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs geschilderten Art so weiterzubilden, daß unabhängig von der Qualität der Filterpatrone keine störenden Schmutzteile in d<sm aus den Stutzen auetretenden Wasser enthalten sind.
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Difiise Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daßi vor oder in der Durchbrechung des Stutzens ein Sieb angebracht ist &igr;
Durch die Anbringung des Siebe kann die Vorrichtung selbst in ihrem sonstigen Aufbau völlig unverändert bleiiben. Das Sieb kann nachträglich vor der Durchbrechung des Stutzens angebracht werden. Es kann aber auch bereits bei der Herstellung desselben vor oder in der Durchbrechung angeordnet werden. Das Sieb soll qualitativ hochwertig »ein, ohne daß dadurch die Kosten für die Vorrichtung wesentlich beeinflußt werden, da für die relativ kleine Durchbrechung des Stutzens nur wenig Siebmaterial benötigt wird. Selbst wenn also bei preiswerten Filterpatronen Schmutzteilchen aus denselben austreten, können dieselben nicht in das das gereinigte Wasser aufnehmende Gefäß gelangen. Sie bleiben vielmehr im Stutzen hängen. Bei entsprechender Ausführung es Siebs ist es sogar möglich, Mikroben abzufangen, so daß das gereinigte Wasser auch weitgehendst von Mikroben befreit ist. Das Sieb verhindert auch, daß Schmutzteile von außen in den Stutzen gelangen.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 in schematischer Darstellung ein Gefäß mit einer Vorrichtung nach der Erfindung.
Fig. 2 die Vorrichtung ohne Filterpatrone in vergrößerter Darstellung.
Fig. 3 einen Ausschnitt der Vorrichtung mit Filterpatrone in nochmals vergrößerter Darstellung.
Fig. 4 und 5 Einzelheiten aus Fig. 3 in weiter vergrößerter Darstellung.
In Fig. 1 ist ein Gefäß 1 dargestellt, das zur Aufnahme von gereinigtem Wasser dient. Das Wasser wird dazu in
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einen Behälter 2 gegossen, der auf das Gefäß 1 aufsetzbar ist. Es tritt aus einem Stutzen 3 aus, der an Behälter 2 angebracht ist und in dem sich eine aus Fig. 3 ersichtliche Filterpatrone 4 mit Reinigungs-Material befindet. Bei entsprechender Bemessung von Gefäß 1 und Behälter 2 könnte derselbe auch in das Gefäß 1 eingesetzt weiden, so daß der Stutzen 3 auf dem Boden des Gefäßes 1 steht. Diese Kombination von Gefäß 1 und Behälter 2 kann besonders dann angewendet werden, wenn nur relativ wenig Wasser gereinigt werden soll.
Die geometrische Form des Behälters 2 ist beliebig. Er kann rund, oval oder eckig ausgeführt sein. Von seinem Boden 5 steht nach außen der rohrförmige Stutzen 3 ab, der an seinem im Behälter 2 bzw. im Boden 5 desselben liegenden Ende eine öffnung hat, so daß die Filterpatrone 4 eingesetzt werden kann. Die öffnung ist bei eingesetzter Filterpatrone 4 feuchtigkeitsdicht verschlossen. Das dem Behälter 2 abgewandte Ende des Stutzens 3 ist durch einen Boden 6 verschlossen. In dem in der Nähe des Behälters 2 liegenden Bereich weist die Wandung des Stutzens 3 mindestens eine Durchbrechung 7 auf, deren geometrische Gestalt beliebig ist. Sie soll nur möglichst nahe am Boden 5 des Behälters 2 angeordnet sein. Im Stutzen 3 können auch mehrere voneinander getrennte Durchbrechungen 7 angebracht sein, die über den Umfang des Stutzens 3 verteilt sind. Die Durchbrechung 7 kann mit Vorteil als länglicher Schlitz ausgeführt sein, der durch Stege jalousieartig gestaltet sein kann, so wie es in Fig. 2 angedeutet ist. Der Stutzen 3 kann an den Behälter 2 einteilig angeformt sein. Er kann jedoch auch als gesondertes Teil lösbar mit dem Behälter 2 verbunden sein.
Gemäß Fig. 4 ist an der inneren Oberfläche des Stutzens ein Sieb 8 so angebracht, daß es die Durchbrechung 7 verschließt. Das Sieb 8 kann bei dieser Ausführungsform nachträglich im Stutzen 3 angebracht werden.
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beispielsweise durch Kleben. Es ist jedoch auch möglich, daiä Sieb 8 schon bei der Herstellung des Stutzens 3 vor oder wie in Fig. 5 gezeigt in der Durchbrechung 7 anzuordnen.
Das Sieb 8 kann aus beliebigem Material bestehen, solange es fein genug aufgebaut ist, um staubförmige Partikel und insbesondere auch Mikroben nicht durchzulassen. Es kann beispielsweise aus Kunststoff, Metall oder Papier bestehen.
Die lichten Abmessungen des Stutzens 3 sind größer als die Außenabmessungen der Filterpatrone 4, so daß bei in den Stutzen 3 eingesetzter Filterpatrone 4 Zwischenräume zwischen beiden Teilen verbleiben, wie sie aus Fig. 3 ersichtlich sind. Die Zwischenräume unterhalb und neben der Filterpatrone 4 sind groß genug, damit sich Wasser ungehindert darin ausbreiten kann. Die Filterpatrone 4 ist als länglicher Becher ausgeführt, der an beiden Stirnseiten Offnungen aufweist. Diese Offnungen können in bekannter Technik als Siebe ausgeführt sein, durch deren kleine Durchbrechungen das in der Filterpatrone 4 befindliche Reinigungs-Material nicht austreten kann.
/-% Die Arbeitsweise der Vorrichtung wird anhand Fig. 3
~ erläutert:
Nach dem Einsetzen einer Filterpatrone 4 in den Stutzen 3 des Behälters 2 wird derselbe auf oder in das Gefäß 1 eingesetzt. Es wird dann Wasser in den Behälter 2 gegossen, das in Richtung des Pfeiles 9 in die Filterpatrone 4 eintritt. Das gereinigte Wasser tritt am Boden der Filterpatrone 4 wieder aus. Es steigt dann in den Zwischenräumen zwischen Filterpatrone 4 und Stutzen 3 auf und tritt durch die Siebe 8 hindurch und aus den beiden Durchbrechungen 7 aus dem Stutzen 3 aus. Von dort gelangt das Wasser in das Gefäß 1. Der geschilderte Weg des Wassers ist durch Pfeile angedeutet. Nach Beendigung
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des Reinigungsprozüsses bleiben Stutzen 3 und Filterpatrone 4 bis zur Höhe der Durchbrechungen 7 mit Wasser gefüllt. Das Reinigungs-Material in dor Filterpatrone 4 kann also nicht austrocknen.

Claims (1)

  1. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
    gekennzeichnet, daß das Sieb (8) undurchlässig gegen Mikroben ist.
    Schutzansprüche
    1. Vorrichtung zum Reinigen einer Flüssigkeit,
    ( . bestehend aus einem Behälter und einer in denselben
    einsetzbaren Filterpatrone, die Verunreinigungen bindendes Material enthält und auf zwei einander gegenüber liegenden Seiten jeweils mit einem Sieb bestückte Offnungen hat, bei welcher der Behälter einen von seinem Boden nach außen abstehenden rohrförmigen Stutzen zur Aufnahme der Filterpatrone aufweist, der an seinem dem Behälter abgewandten Ende verschlossen ist, dessen lichte Abmessungen } größer als die Abmessungen der Filterpatrone sind f und der in seinem in der Nähe des Behälters S1
    liegenden Bereich in seiner Wandung mindestens eine ,']
    s~ Durchbrechung hat und bei welcher die im Behälter }\
    liegende öffnung des Stutzens bei eingesetzter ·\
    Filterpatrone feuchtigkeitsdicht verschlossen ist,
    ■ j-· dadurch gekennzeichnet, daß vor oder in der
    Durchbrechung (7) des Stutzens (3) ein Sieb (8) angebracht ist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
    gekennzeichnet, daß das sieb (8) undurchlässig
    gegen staubförmig« Partikel ist. >
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    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch aekennzeichnet, daß das Sieb (8) aus Kunststoff besteht.
    5. Vorrichtung nach einen der Ansprüche 1 bis 3, dadurch qskeimseichaat, daß das Sieb (8) aus Metall besteht.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb {8} aus Papier besteht.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001027034A1 (en) * 1999-10-11 2001-04-19 Meir Fitoussi Water purification device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001027034A1 (en) * 1999-10-11 2001-04-19 Meir Fitoussi Water purification device

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