DE891484C - Verfahren zum Loeten von Metallteilen durch Eintauchen in ein Salzschmelzbad - Google Patents
Verfahren zum Loeten von Metallteilen durch Eintauchen in ein SalzschmelzbadInfo
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- DE891484C DE891484C DES7544D DES0007544D DE891484C DE 891484 C DE891484 C DE 891484C DE S7544 D DES7544 D DE S7544D DE S0007544 D DES0007544 D DE S0007544D DE 891484 C DE891484 C DE 891484C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K1/00—Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
- B23K1/0002—Soldering by means of dipping in a fused salt bath
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- C09K—MATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
- C09K23/00—Use of substances as emulsifying, wetting, dispersing, or foam-producing agents
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- Electric Connection Of Electric Components To Printed Circuits (AREA)
Description
- Verfahren zum Löten von Metallteilen durch Eintauchen in ein Salzschmelzbad Es ist bereits ein Verfahren vorgeschlagen worden, bei dem die zu lötenden Teile in ein Salzschmelzbad eingetaucht werden und außerdem während des Eintauchens ein Gleichstrom durch Bad und Werkstück geleitet wird, derart, daß das Werkstück kathodisch polarisiert wird. Bei der praktischen Durchführung hat es sich aber ergeben, daß der anodisch entstehende Sauerstoff sowie der vom Schmelzbad aus der Luft aufgenommene Sauerstoff bis zu einem gewissen Grade störend wirken können. Es ist deshalb eine Ausschaltung des Sauerstoffes, insbesondere der 02 Entwicklung, durch Depolarisationsmittel zweckmäßig. In einfacher Weise kann dies erfindungsgemäß erreicht . werden, indem man in die Schmelze ein zusätzliches starkes Reduktionsmittel, dessen reduzierende Wirkung durch die Schmelze ausgelöst wird, einbringt. Das Reduktionsmittel wird möglichst am Boden der Schmelze angeordnet.
- Besonders hat sich bei der Verwendung einer Natriumcarbonatschmelze Kohlenstoff als zusätzliches Reduktionsmittel bewährt. Der Kohlenstoff wird in Form von Koks oder auch als Karbide, wie Calciumkarbid, eingebracht. Er reagiert mit der Natriumcarbonatschmelze nach folgender Gleichung: Na, C03+2C=Na2+3C0. Das entstehende Natriummetall wirkt außerordentlich stark reduzierend und depolarisierend. Auch kleine Mengen von Sauerstoff werden sofort unter Bildung von Natriümoxyd entfernt, das Kohlenoxyd entweicht und bewirkt eine durchaus erwünschte vorzügliche Durchrührung des Bades. Sobald das Kohlenoxyd durch die Badoberfläche an die freie Luft tritt, entzündet es sich und verbrennt zu Kohlenoxyd, da die Schmelze ja eine Temperatur von etwa goo° aufweist.
- Das Einbringen des Kokses kann beispielsweise so erfolgen, daß der Koks in einen kleinen gelochten Korb aus Eisen gefüllt wird, der nach oben geschlossen und nach unten offen ist. Dieser Korb wird auf den Boden des Gefäßes gebracht, so daß das entwickelte Natrium und das Kohlenoxyd von unten durch die Schmelze hochsteigen können und diese in ihrer gesamten Höhe der reduzierenden Wirkung ausgesetzt wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zum Löten von Metallteilen durch Eintauchen in ein Salzschmelzbad, bei welchem während des Eintauchens eine kathodische Polarisation des Werkstückes vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung einer Sauerstoffaufnahme durch das Bad ein zusätzliches starkes Reduktionsmittel, dessen reduzierende Wirkung durch die Schmelze ausgelöst wird, möglichst am Boden des Schmelzbades in dieses eingebracht wird.
- 2. Die Anwendung von Koks als zusätzliches reduzierendes Mittel.
- 3. Die Anwendung von Karbiden, insbesondere Calciumkarbid, als zusätzliches reduzierendes Mittel.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES7544D DE891484C (de) | 1940-11-06 | 1941-11-29 | Verfahren zum Loeten von Metallteilen durch Eintauchen in ein Salzschmelzbad |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE226723X | 1940-11-06 | ||
| DES7544D DE891484C (de) | 1940-11-06 | 1941-11-29 | Verfahren zum Loeten von Metallteilen durch Eintauchen in ein Salzschmelzbad |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE891484C true DE891484C (de) | 1953-09-28 |
Family
ID=25764348
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES7544D Expired DE891484C (de) | 1940-11-06 | 1941-11-29 | Verfahren zum Loeten von Metallteilen durch Eintauchen in ein Salzschmelzbad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE891484C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0493959A1 (de) * | 1990-12-28 | 1992-07-08 | Kanto Yakin Kogyo Kabushiki Kaisha | Bad zum Hartlöten von Aluminiumwerkstücken |
-
1941
- 1941-11-29 DE DES7544D patent/DE891484C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0493959A1 (de) * | 1990-12-28 | 1992-07-08 | Kanto Yakin Kogyo Kabushiki Kaisha | Bad zum Hartlöten von Aluminiumwerkstücken |
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