DE891679C - Mechanischer Webstuhl mit einem im Kreislauf durch das Webfach bewegten Greiferschuetzen - Google Patents

Mechanischer Webstuhl mit einem im Kreislauf durch das Webfach bewegten Greiferschuetzen

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DE891679C
DE891679C DEL9627A DEL0009627A DE891679C DE 891679 C DE891679 C DE 891679C DE L9627 A DEL9627 A DE L9627A DE L0009627 A DEL0009627 A DE L0009627A DE 891679 C DE891679 C DE 891679C
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DE
Germany
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arm
thread
shooter
loom according
shaft
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DEL9627A
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English (en)
Inventor
Vidor Dipl-Ing Bokor
Geza Varkonyi
Gyula Varkonyi
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Licencia Talalmanyokat Ertekesito Vallalat
Original Assignee
Licencia Talalmanyokat Ertekesito Vallalat
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/12Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein single picks of weft thread are inserted, i.e. with shedding between each pick
    • D03D47/24Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein single picks of weft thread are inserted, i.e. with shedding between each pick by gripper or dummy shuttle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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Description

  • Mechanischer Webstuhl mit einem im Kreislauf durch das Webfach bewegten Greif erschützen Die Erfindung betrifft einen mechanischen Webstuhl mit einem im Kreislauf durch .das Webfach bewegten Greiferschützen.
  • Es ist bekannt, daß mechanische Webstühle dieser Art wesentliche Vorteile bezüglich der Verminderung der Massenkräfte und folglich der Erhöhung der Zahl .der Schüsse in der Zeiteinheit und des Ertrages aufweisen, was dadurch ermöglicht ist, daß der oder die Schützen nicht in abwechselnder Richtung durch :das Webfach geschossen, sondern im Kreislauf immer in derselben Richtung durch das Webfach geführt werden. Es ist jedoch schwierig, den Schützen entlang einer in sich zurückkehrenden Bahn zu betätigen, da entweder die Schützenbahn eine verwickelte Form erhält und die Wirkungsweise der Maschine umständlich wird oder der Schützen umzukehren ist, bevor er von neuem durch .das Webfach geschossen wird.
  • Es ist bereits vorgz.schlagen worden, en Schützen entlang einer Bähn zu führen, bei welcher die Umkehrung des Schützens zwischen zwei aufeinanderfolgenden Schüssen vermieden werden kann. In diesem Fall wird der Schützen .durch eine Schußvorrichtung durch das Webfach geschossen und sodann auf eine Beförderungsanlage fallen gelassen, welche den Schützen unter,die Schußvorrichtung zurückführt. Hier wird -der Schützen durch eine andere Vorrichtung gehoben und mit der Schußvorriehtung erneut in Eingriff gebracht, wonach er wieder .durch das Webfach ;geschossen werden kann. Der Schützen legt hierbei seinen Rückweg offensichtlich ohne Umkehrung zurück, und da die Schützenbahn. lediglich aus geraden Abschnitten besteht, muß dabei- auch der sonst zu berücksichtigenden Fliehkraft keine Rechnung getragen werden. Abgesehen jedoch von der Anwendung einer Anzahl von verschiedenen Treibmitteln weist diese Anordnung auch den Nachteil auf, daß der gerade Rückweg des Schützers zum Schuß nicht ausgenutzt wenden kann, da der Schützen in seiner ursprünglichen Lage zurückbewegt wird, in welcher die Schützenspitze entgegen. der Richtung der Schützenbewegung gerichtet ist. Somit ist die Anordnung einer zweiten Webebene unmöglich. Gemäß einem anderen bekannten Vorschlag wird der Schützen mittels eines umlaufenden biegsamen Bandes nach jedem Schuß umgekehrt, wobei .die äußere Seite des Bandes mit Saugnäpfen versehen ist, welche den Schützen während der Zurücklegung der gekrümmten Bahnabschnitte gegen die Fliehkraft festhalten. Hiernach erleidet .das Band eine quer gerichtete Biegung, wbbei die Saugnäpfe den Schützen loslassen; so daß .dieser durch seine. Trägheit durch das Webfach geschossen wird. Nach Durchlauf des Webfaches wird der Schützen mit den Saugnäpfen erneut in Eingriff ,gebracht. Bei dieser bekannten Anordnung sind -demnach die Treib- und Fördermittel der vorher erwähnten bekannten Vorrichtung durch das biegsame. Band und seinen Antrieb ersetzt. Außerdem arbeitet diese Maschine mit Umkehrung des Schützers, wodurch ermöglicht wird, den Webstuhl als eine Zwillingsmaschine auszubilden. Die Anordnung des Schützers an der äußeren Seite des Förderbandes und die Festhaltung desselben gegen die Fliehkraft durch Saugwirkung bereitet jedoch wesentliche Schwierigkeiten. Besonders müssen auch Mittel vorgesehen werden, um den Schützen am Förderband anzubringen und von diesem zu entfernen, wodurch dieWirkungsweisederMaschine nachteilig beeinflußt wird. Außerdem ist das Band mit Rücksicht auf die zweifache Biegung in der Längs- bzw. Querrichtung einer vorzeitigen Abnutzung ausgesetzt.
  • Zweck der Erfindung ist die Behebung dieser Nachteile und die Schaffung eines mechanischen Webstuhls, der mit einem nach jedem Schuß umzukehrenden Schützenzuverlässig - arbeitet. Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß die Fliehkraft, deren Wirkung bisher als nachteilig empfunden worden ist, zum Aufrechterhalten der Berührung zwischen Schützen und seinen Antriebsmitteln nutzbar gemacht werden kann. Gemäß dem Hauptmerkmal der Erfindung wird der Schützen an einer außerhalb des Webfaches liegenden Bahn durch Treibmittel umgekehrt, welche entlang von krummen Abschnitten der Schützenbahn liegen und den Schützen durch Berührung mittels Fliehkraftwirkung befördern, wobei dem Schützen Geschwindigkeit erteilt wird, um durch das Webfach geschossen zu werden.
  • Zweckmäßig werden voneinander unabhängige Kraftquellen zum Betätigen. .der Treibmittel an beiden Seiten des Webfaches verwendet.
  • Gemäß einem anderen vorteilhaften Merkmal der Erfindutlg werd,_n zum Umkehren des Schützers im Kreislauf, .bewegte biegsame Mittel vorgesehen, welche mit umlaufenden Mitteln einen. geschlossenen Kanal zur Aufnahme des Schützers bilden. Es ist zweckmäßig, wenn als umlaufende Mittel Tragräder mit einer Nut an ihrem Umfang verwendet werden, wobei .der den Schützen aufnehmende Kanal durch diese Nut und durch .die im Kreislauf bewegten biegsamen Mittel' begrenzt wird. Beide Seiten der Tragräder können mit Flansche versehen sein, welche die quer gerichtete Bewegung der im Kreislauf bewegten biegsamen Mittel entlang der gekrümmten Abschnitte der Schützenbahn begrenzen. Die im Kreislauf bewegten. biegsamen Mittel können durch mindestens einen äußeren Riemen gebildet werden, der in den gekrümmten Abschnitten der Schützenbahn durch Führungsmittel zum Anliegen am Umfang der Tragräder gezwungen wird. Es ist auch möglich, Riemen anzuwenden, welche je mit,der Bodenfläche der Nut im Umfang der Tragräder zusammenarbeiten, wobei der den Schützen aufnehmende Kanal in den gekrümmten Abschnitten .der Schützenbahn durch den äußeren- und je einen inneren Riemen sowie durch die Seitenwände -der Nut begrenzt wird. Die Tragräder können jedoch auch je mit einem gesonderten äußeren Riemen zusammenarbeiten.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das Riet durch Treibmittel aussetzend zum Anschlagen bewegt wird, wobei die Betätigung der Treibmittel durch den Schützen ausgelöst wird, so daß .das Riet mit seiner Anschlagbewegung erst beginnt, wenn der Schützen .das Webfach bereits verlassen hat. Es ist zweckmäßig, die Betätigung der Treibmittel .des Rietes elektrisch auszulösen. Zu diesem Zweck können elektromagnetische Kupplungs- bzw. Bremsmittel zwischen einer Kraftquelle und. einer Welle bzw. zwischen dieser Welle und einer ortsfesten Stelle vorgesehen sein, wobei das Riet durch die Welle zum Anschlagen bewegt wird. Es ist zweckmäßig, zum elektrischen Auslösen .der Treibmittel einen Zweipolschalter anzuwenden, der zwischen einer Stromquelle und den elektromagnetischen Mitteln derart angeordnet ist, daß er durch den Schützen umgeschaltet werden kann, wobei Mittel vorgesehen sind, welche durch die Welle betätigt werden und den Zweipolschalter in seine ursprüngliche Lage zurückstellen, nachdem er durch .den Schützen umgeschaltet worden ,ist. Es ist auch zweckmäßig, Fühlerorgane für den Schußfaden vorzusehen, welche die Umschaltung des Zweipolsc:ha,lters lediglich dann ermöglichen, wenn der Schützen einen Schußfaden in das Webfach gelegt hat.
  • Die Umschaltvorrichtung kann gemäß der Erfindung aus einem zweiarmigen Hebel bestehen, ,dessen einer Arm durch den- Schützen entgegen einer Feder bewegt werden kann und dessen anderer Arm mit einem Schwenkarm gelenkig verbunden ist, der den beweglichen Kontakt .des Zweipolschalters betätigt, wobei bewegliche Anschläge zum Eingreifen mit dem Schwenkarm vorgesehen sind, durch welche der Schwenkarm zu einer Verschwenkung im Sinn der Umlegung des beweglichen Kontaktes bei Betätigung des zweiarmigen Hebels durch den. Schützen gezwungen. wird und welche bei Fadenmangel durch Fadenfühler außer Eingriff mit dem Schwenkarm gebracht werden kännen, wodurch die Umlegung des beweglichen Kontaktes verhindert wird. Der Fadenfühler für den Schußfaden kann ebenfalls als ein zweiarmig; r Hebel ausgebildet sein, dessen einer Arm sich mit dem Schußfad;e-.1 berühren kann, dessen anderer Arm dagegen als ein Anschlag zum Eingreifen mit dem Schwemkarm ausgebildet ist, wobei die Betätigung des r adenfüh,1,:rsdurch den Schützen ausgelöst wird. Die Fadenfühler für die Kettenfäden betätigen dabei einen anderen beweglichen Anschlag zum Eingreifen ebenfalls mit dem Schwenkarm, wobei in ihrer Eingriffslage beide Anschläge eine Verschwenkung des Schwenkarmes im Sinn der Umlegung des beweglichen Kontaktes bei Betätigung des zweiarmigen Hebels durch den; Schützen herbeiführen und sämtliche Fadenfühler derart angeordnet sind, daß sie bei Fadenmangel beide Anschläge außer Eingriff mit dem Schwenkarm bringen, wodurch die Umlegung des beweglichen Kontaktes verhindert wird.
  • Es ist zweckmäßig, die Treibmittel, welche den Schützen umkehrdn bzw. das Riet aussetzend zum Anschlagen bewegen, durch gesonderte Kraftquellen zu betätigen.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht das Riet aus Lamellen, welche Arme aufweisen, die mit der Lamelle aus einem Stück bestehen und eine kana15'hnliche Schützenbahn bilden, wobei die Lamellen an einer federbelasteten verschwenkbaren Welle angebracht sind, mittels welcher sie gegen die Feder zum Aufschlagen bewegt werden können. Zweckmäßig weisen die Lamellen vergrößerte Füße auf, welche in eine Nut der Welle eingreifen, und in ihrer Eingriffslage durch Halteschienen. befestigt sind, nach deren Entfernung die Lamellen einzeln auswechselbar sind. Zwischen .den Armen der Lamellen kann ein Einschnitt zum Aufnehmen des Schußfadens beim Durchlauf des SChütDeriS vorgesehen sein.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird die Bewegung des Schaftes zwangsläufig gesteuert, wobei die Steuerung synchron mit der Anschlagbewegung des Rietes erfolgt. Der Schaft kann dabei durch bewegliche Rahmen gehaltert werden, welche mit Wagen verbunden sind, die auf einer ortsfesten Bahn laufen, wobei die Betätigungswelle des Schaftes mit Nocken versehen ist, deren Kanten mit Rollen zusammenarbeiten, die -an beiden Seiten .der Betätigungswelle an den Wagen gelagert sind, wodurch die Rahmen in abwechselnder Richtung zwangsläufig gesteuert werden. Die den verschiedenen Rahmen zugeordneten Nocken können verschiedene Exzentrizitäten aufweisen, wodurch eine gleiche Streckung der Kettenfäden bei der Fachbildung erreicht wird.
  • Der Greiferschützen kann gemäß der Erfindung mit einem Querspalt an seiner Vorderseite zum Leiten des Schußfadens versehen sein, bei dessen Endabschnitt im Greiferschützen ein Fadengreifer angeordnet ist, der durch eine am Schützen befestigte Feder in der Schließlage gehalten wird, aus welcher der Fadengreifer gegen die Feder durch ortsfeste Mittel derart verschwenkt werden kann, .daß derFaden losgelassen wird, sobald der Schützen das Webfach verläßt. Es kann ferner im Greiferschützen eine Längsnut vorgesehen sein, die sieh mit ,dem Querspalt schneidet, wobei der Fadengreifer als ein zweiarmiger Hebel ausgebildet und in der Längsnut beim Endabschnitt,des Querspaltes derart angeordnet ist, daß die Feder an einen Arm des Fadengreifers angreift und dessen anderen Arm gegen die Wand des Querspaltes zu verschwenken trachtet, wobei die Längsnut mit einem ortsfesten Anschlag zusammenarbeitet, der. beim Durchgang ,des Schützens in die Längsnut eingreift, so daß der Fadengreifer aus seiner Schließlage gegen die Feder verschwenkt wird und den Schußfaden losläßt, sobald der Schützen das Webfach verläßt.
  • Gemäß einem weiteren wichtigen Merkmal der Erfindung wird der Webstuhl als eine Zwillingsmaschine mit zwei senkrechten Webebenen au.sgebildet, wobei zweiparallele Systeme von Kettenfäden mit eigenen Rieten., Mrebfächern und Schäften vorgesehen sind, die mit einem einzigen Schützen betrieben werden, .der beide Webfächer im Kreislauf durchläuft. Die Zwillingsmaschine kann für die Betätigung der Riete und der Schäfte beider Systeme mit einem gemeinsamen Antrieb versehen sein, wobei beide Systeme eigene Steuerorgane zwischen dem gemeinsamen Antrieb und den zugeordneten Rieten und Schäften aufweisen, welche durch .den Schützen derart betätigt werden, daß die Riete und die Schäfte der beiden Systeme lediglich dann betätigt werden können, wenn der Schützen das zugeordnete 'Webfach bereits verlassen und einen Schußfaden in dieses Webfach gelegt hat.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen erläutert, welche verschiedene beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung darstellen, und zwar Fig. i ist die Vorderansicht einer zweckmäßigen Ausführungsform des erfindungsgemäßen mechanisc @en Webstuhls, der als eine Zwillingsmaschine mit zwei senkrechten Webebenen ausgebildet ist; Fig. :2: zeigt einen Querschnitt gemäß der Linie II-II der Fig. i ; Fig. 3 stellt eine vergrößerte Draufsicht zum Teil im Schnitt gemäß der Linie III-III der Fig. i dar; Fig. q. zeigt den Längsschnitt eines Tragrades; Fig. 5 i.steine Seitenansicht des Rietes und von Teilen seines Antriebs; Fig. 6 zeigt eine Vorderansicht einer Einzelheit des Antriebs gemäß Fig. 5; Fig.7 ist die räumliche Darstellung der Anordnung des gesamten Rietblattantriebs; Fig. 8 zeigt die räumliche Darstellung der elektrischen Steuerung des Antriebs gemäß Fig.7; Fig. 9 stellt eine Seitenansicht der den Schuß -faden an der Eingangsseite des Rietes führen:d;n und abschneidenden Vorrichtung dar; Fig. io ist die Obenansicht der Vorrichtung gemäß Fig.9; Fig. i i zeigt,die Vorderansicht einer Vorrichtung zum Einlegen der Schußfadenenden; -Fig. 12 stellt eine Einzelheit der Vorrichtung gemäß Fig. ii vergrößert dar; Fig. 13 ist eine Seitenansicht .der Vorrichtung gemäß Fig. i I ; Fig. 14 ist die Draufsicht der Vorrichtung gemäß den Fig. i i bis 13; Fig. 15 zeigt eine Seitenansicht des Antriebs der Schäfte; Fig. 16 stellt die Vorderansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 15 zum Teil im Schnitt dar; Fig. 17 ist die Draufsicht der Vorrichtung gemäß Feg. 15 und; 16: zum Teil im Schnitt gemäß Linie XVII-XVII der Fig. 16; Fig. 18 zeigt eine Ansicht von unten einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schützens; Fig. i9 stellt die Seitenansicht des Schützens gemäß Fig. 18 mit einem Längsschnitt einer Einzelheit des Webstuhls dar; Fig. 2o ist die Vorderansicht des Schützens mit einem Querschnitt der Einzelheit des Webstuhls gemäß Fi:g. i9; Fig.21 zeigt die schematische Vorderansicht einer anderen Ausführungsform der Erfindung; Fig. 22 stellt die Draufsicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung dar; -Fig.23 ist die schematische Draufsicht einer vierten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Webstuhls.
  • Gleiche-.Bezugsnummern weisen bei sämtlichen Ausführungsformen auf gleiche Einzelheiten hin. Wie aus Fig. i bis 3 ersichtlich, sind amGestell 30 der dargestellten Ausführungsform des erfindungsgemäßen mechanischen Webstuhls zwei Kettenbäume 31 gelagert, von welchen zwei senkrechte Systeme von Kettenfäden 32 über Tragrollen 33 und Streckrollen 34 .durch je einen Schaft 35 und je ein Riet 36 über Tragrollen 37 zu Warenbäumen 38 geführt werden. Zwischen Riet 36 und Tragrollen 37 geht der Stoff über Zugspanner (Breithalter) 39"deren Form und Wirkungsweise an sich bekannt ist und deshalb nicht näher erläutert wird. In der Höhe der Riete 36 weist das Gestell 30 zwei Fortsätze 40 auf, die als Gehäuse für die Unterbringung je eines Tragrades 41 an beiden Enden der Maschine ausgebildet sind. Die Gehäuse 40 sind durch bewegliche Deckel 42 abgeschlossen.. Wie insbesondere aus Fig. 4 hervorgeht, sind die Tragräder 41 an ihrem Umfang mit einer Nut 43 und an ihren beiden Seiten mit Flansche 44 versehen. Auf diese Weise werden zwei gleichachsige Leitflächen gebildet, deren jede einem Riemen zugeordnet ist. Jedes der Tragräder 41 trägt dabei einen äußeren Riemen 45, wobei die Nuten 43 mit inneren Riemen 46 zusammenarbeiten. Riemenscheiben 47 zwingen die äußeren Riemen 45 entlang des halben Radumfanges an den Tragrädern aufzuliegen. Ein Schlagen der Riemen 45 wird durch Rollen .48 gedämpft. Die inneren: Riemen 46 sind durch Riemenscheiben 49 geleitet. jedes Paar von äußerem Riemen 45 und innerem Riemen 46 schließt einen Kanal 5o ein, der g,-eignet ist, einen Greiferschützen 51 aufzunehmen und der einen gekrümmten Abschnitt :der Schützenbahn bildet. Zwischen Kanälen 5o und Rieten 36 sind Einlaßrohre 52 bzw. Auslaßrohre 53 zum Leiten .des Greiferschützens 51 aus den Kanälen 5o in die Riete 36 und umgekehrt vorgesehen. Die Auslaßrähre 53 sind mit einem dem inneren Riemen. 46 zugekehrten Flügel versehen, wodurch ein Einlaß 55 für die Einlegun.g des Schützens 51 in die Maschine entsteht. Die Tragräder 41 sind an Wellen 56 befestigt, welche unterhalb ihrer Querlager 57 mit Riemenscheiben 58 versehen sind. Jede der Riemenscheiben 58 wird mittels eines Riemens 59 und einer weiteren Riemenscheibe 6o durch einen gesonderten Dreiphasensynchronmotor von z. B. o,65 PS angetrieben, wobei die Welle 56 und das Tragrad 41 unabhängig vom Antrieb :des anderen Tragrades 41 mit einer Geschwindigkeit von etwa iooo U/min in Umlauf versetzt werden. Die Abmessung,-n der Tragräder 41 sind derart bestimmt, daß die äußeren Riemen 45 mit einer Geschwindigkeit von etwa 35 m/sec ihre Kreislaufbewegung ausführen.
  • Ein Elektromotor von z. B. 1,5 PS bildet den Antrieb der Schäfte 35 und der Riete 36, deren Bewegung von Hauptwellen 63 abgeleitet wird. Zu diesem Zweck trägt die Welle 64 des Elektromotors 62 eine Riemenscheibe 65, die mittels eines Riemens 66 eine Riemenscheibe 67 an der Welle 68 antreibt. Ein Ritzel 69 an der Welle 68 vermittelt die Umdrehung einerseits durch eingreifende Ritzel 70 und 71 zu einer der Hauptwellen 63, die ihrerseits mittels eingreifender Ritzel 73 und .74 die zug; ..-ordnete Schaftwelle 72 antreibt, andererseits durch Ritzel 75 auf die andere Hauptwelle 63, die ihrerseits mittels -eingreifender Ritzel 76 und 77 die andere Schaftwelle 72 antreibt. Die Abmessungen sind. derart bestimmt, daß die Hauptwellen 63 bzw. die Schaftwellen 72 mit 3oo bis -32o bzw. i 5o bis 16o U/min. angetrieben werden. Jede der Schaftwellen 72 trägt eine Riemenscheibe 78, die mittels eines Riemens 79 und einer Riemenscheibe 8o sowie einer Reihe von eingreifenden Ritz-,In 81, 82, 83, 84, 85, 86 die Tragrollen 37 und den zugeordneten -Warenbaum 38 antreibt, wobei die Getriebe der beiden Warenbäume 38 an einander gegenüberli,egend,-.n Enden der Maschine angeordnet sind. An jeder der Hauptwellen 63 ist eine nicht .dargestellte Nockenscheibe angeordnet; die mit einem Arm 87 eines Winkelhebels zusammenarbeitet, an dessen anderem Arm 88 die Streckrolle 34 gelagert ist. Der Winkelhebel 87, 88 selbst ist bei 89 am Gestell 30 der Maschine angeordnet.
  • Einzelheiten der Riete 36 und ihres Antriebs sind in den Fi.g. 5 bis 7 dargestellt. Die Zähne der Riete 36 bestehen aus besonders ausgebildetenLamellen9o mit Armen 9i und 92, die eine kanalähnliche Bahn 93 zum Führen des Scbützens 51 im Riet 36 bilden. Die Lamellen 9o weisen vergrößerte Fußteile 94 auf, welche in eine Nut 95 einer Erweiterung 96 dler Rietwelle 97 eingreifen. Befestigungsschienen 98 halten die Lamellen 9o mittels Kopfschrauben 99 in der Eingriffslage, so daß nach Entfernung der Kopfschrauben 99 und der Befestigungsschienen 98 die Lamellen, 9o einzeln auswechselbar sind,. Jede Lamelle 9o weist zwischen ihren Armen 9i und 92 einen Einschnitt ioo auf, um den Schußfad-en ioi -auf zunehmen, wenn der Schützen 51 die kanalähnliche Bahn, 93 durchläuft. Ein anderer Ausschnitt 1o2 ist zum Leiten des Schußfade:ns. ioi (Fig. 8) während der Anschlagbewegung der Riete 36 vorgesehen. Mit Bezugsnummer 103 sind Lager der RietwelIen.97 bezeichnet. Die Rietwellen werden dabei mittels zylindrischer Teile derselben gehaltert, welche in geeigneten Abständen aus dem erweiterten: Körper 96 der Rietwellen ausgearbeitet sind.
  • Die Schußlage bzw. Anschlaglage -der Riete ist in Fig. 5 mit ausgezogenen bzw. gestrichelten Linien und in Fig.2 an der linken bzw. rechten Seite der Figur dargestellt. Um die Riete 36 aus ihren Scbußlagen in ihre Anschlaglage zu verlegen, ist jede Rietwelle 97 mit einem Kurbelarm io4 versehen. Das freie Ende der Kurbelarme 104 ist bei io5 an einem Ende einer einstellbaren Zugstange io6 angelenkt, wobei das andere Ende der Zugstange io6 bei 107 mit einem Schwenkarm io8 gelenkig verbunden ist. Der Schwenkarm io8 selbst ist am Gestell 30 der Maschine gelagert. Der mittlere Teil des Sthwenkarmes io8 trägt eine Rolle io9, die an der Kante einer Nockenscheibe iio an :der zugeordneten Hauptwelle 63 aufruht. Die Berührung zwischen Nockenseheibe no und Rolle iog ist durch ein Paar von Zugfedern i i i gesichert, welche mittels eines .ihrer Enden über einen Schwenkarm 112 am Gelenk io5 angreifen. Wie dies insbesondere aus Fig. 6 hervorgeht, sind die anderen Enden der Federn i i i je mit einem Arm 113 eines zweiarmigen Hebels verbunden. Zwischen dem anderen Arm 114 dieses zweiarmigen Hebels und .dem Gestell 30 ist eine Druckfeder 115 angeordnet, welche den Hebel 113, 114 entgegen der Wirkung der Feder i i i gegen einen beweglichen elektrischen Kontakt 116 zu verschwenken trachtet, der geeignet ist, den elektrischen Stromkreis 117 des Elektromotors 62 und dadurch die Umdrehung der Hauptwellen 63' zu unterbrechen, falls eine der Federn i i i erschlafft oder zerbricht. Anstatt der Unterbrechung des elektrischen Stromkreises 117 könnte der bewegliche elektrische Kontakt i 16 auch derart angeordnet werden, daß er einen elektrisch--n Stromkreis mit einer Signallampe schließt, wodurch die Betriebsstörung der Federn i i i angezeigt werden kann. Die Federn i i i sind so bemessen, daß sie die Druckkraft der Federn 115 überwinden und die Hebel 113, 114 von den Kontakten 116 in der dargestellten Weise fernhalten.
  • Wie aus Fig. 7 hervorgeht, erhält die dargestellte Hauptwelle 63 ihre Drehbewegung mittels einer an sich bekannten elektromagnetischen Kupplung i 18, deren umlaufender Teil i 19 mit dem Ritzel 75 zusammengebaut ist, während ihr stillstehender Teil i2o an der Hauptwelle 63 sitzt. Die Hauptwelle 63 ist mit einer an sich bekannten elektromagnetischen Bremse 12,1 versehen, deren umlaufender Teil 122 mit der Hauptwelle 63 verkeilt ist, wogegen ihr stillstehender Teil 123 am Gestell 3ö der Maschine befestigt ist. Bezugsnummer 124 bezeichnet einen elektrischen Stromkreis, der eine Gleichstromquelle i25 mit den Polen 126, 127 bzw. 128, 129 der elektromagnetischen Kupplung 118 bzw. Bremse i21 verbindet. Die erwähnten elektromagnetischen Mittel sind derart bemessen, .daß sie bei einer Spannung von z. B. 6 bis 12 Volt der Gleichstromquelle 125 eine Arbeit von z. B. 20 mkg zu übermitteln imstande sind.
  • Der elektrische Stromkreis 124 bzw. dessen Schaltung geht insbesondere aus Fig.8 hervor. Um den Stromkreis 124 abwechselnd auf .die elektromagne-. tische Kupplung 118 bzw. Bremse 121 umschalten zu können, ist ein Zweipolschalter 130 vorgesehen, dessen beweglicher Kontakt 131 mit dem positiven Pol 132 der Gleichstromquelle, 125 verbunden ist. Feste Kontakte 133 bzw. 134 des Zweipolschalters 130 sind mit den Polen 126 bzw. 128 der elektromagnetischen Mittel i 18 bzw. 121 verbunden, deren beide anderen Pole 127 bzw. 129 an dem negativen Pol 135 der Gleichstromquelle 125 angeschlossen sind. Der bewegliche Kontakt 131 ist mit einer Stoßstange 136 gelenkig verbunden, der mit zwei weiteren Stoßstangen 137 und 138 ein Kniegelenk bildet. Stoßstange 137 ist dabei mit dem Gestell 30 der Maschine gelenkig verbunden, wogegen Stoßstange 138 unter der Wirkung einer ebenfalls am Gestell 3o. der Maschine aufruhenden Feder 139 steht. Der Mittelpunkt i.4o des Kniegelenkes verbindet die freien Enden der Stoßstangen 136, 137, 138 miteinander und stößt gegen einen beweglichen Klotz 141. Dieser ist durch einen elastischen Arm 142 eines zweiarmigen Hebels gehaltert, dessen anderer Arm 143 mit einer Stange 1..1..1 gelenkig verbunden ist. Die Stange 144 wird in an sich bekannter und deshalb nicht dargestellter Weise durch Fühler für die Kettenfäden betätigt. Der bewegliche Klotz 141 bildet ferner den Anschlag für das eine Ende eines Schwenkarmes 145, der am Klotz 141 gegenüber dem Gelenk i.[o aufliegt. Der Schwenkarm 145 ist mittels einer Stoßstange 146 mit -dem einen Arm 147 eines am Gestell 3o der Maschine gelagerten zweiarmigen Hebels gelenkig verbunden. Der andere Arm 148 dieses Hebels ist als eine Taste zum Betätigen durch :den Schützen 51 ausgebildet. Eine am Gestell 30 der Maschine verankerte Feder 149 trachtet einerseits den zweiarmigen Hebel 147, 148 entgegen dem Uhrzeigersinn gegen einen Anschlag i5o, anderseits den Schwenkarm 145 im Uhrzeigersinn gegen einen Anschlag 151 zu verschwenken, wobei beide Anschläge i 5o und 151 am Gestell 30 der Maschine befestigt sind. Die Taste 148 ist derart angeordnet, daß sie erst niedergedrückt wird, wenn der Schützen 51 die Bahn 93 im Riet 36 bereits verlassen hat. An seinem dem Klotz 141 abgewandten Ende ist der Schwenkarm 145 mit einer Leitstange 152 gelenkig verbunden. Ein Führungskörper der Leitstange 152 ist- mit Bezugsnummer 153 bezeichnet. Das freie Ende der Leitstange 152 liegt an einem beweglichen Anschlag 154 auf, der den einen Arm eines zweiarmigen Hebels bildet. Der andere Arm 155 dieses Hebels ist als ein Fühler für den Schußfaden ior ausgebildet. Es ist offensichtlich, daß anstatt der Leitstange 152 auch eine umlaufende Welle verwendet werden könnte, wobei das eine Ende dieser Welle ein mit einer verzahnten Kante des Hebelarmes 154 eingreifendes Ritzel, ihr anderes Ende dagegen einen beweglichen Anschlag zum Eingreifen mit ,den Schwenkarm 145 tragen würde. Durch eine derartige Anordnung könnte das Trägheitsmoment des Bestandteils 152 nötigenfalls wesentlich erniedrigt werden. Der zweiarmige Hebel 154, 155 ist an einem gegabelten Arm 156 verschwenkbar gelagert, der seinerseits an der Rietwelle 97 befestigt ist. Mit Bezugsnummer 157 ist ein Gelenk bezeichnet, das einerseits den zweiarmigen Hebel 154, 155, anderseits einen weiteren gegabelten zweiarmigen Hebel lagert, wobei die Arme 158 des letzteren Hebels durch einen- Steg 159 miteinander verbunden sind. Die Arme 158 können daher den zweiarmigen Hebel 154, 155 im Uhrzeigersinn verschwenken, wobei eine am Arm 156 bei i62 verankerte Feder 161 den anderen Arm 16o dieses Hebels in ,die eine von zwei äußersten Lagen zu verschwenken trachtet. In der in Fig. 8 dargestellten Ausgangslage des Armes 16o trachtet die Feder 161 den Arm i6o entgegen -dem Uhrzeigersinn derart zu verschwenken, daß der Arm 16o mit seinem Ende an einem Hebelarm 163 aufliegt." In der anderen äußersten Lage trachtet die Feder 161 den Arm 16o im Uhrzeigersinn zu verschwenken, wobei der gegabelte Hebelarm 158 mit seinen Lappen 164 gegen den gegabelten Arm 156 verschwenkt wird und den Schußfaden ioi, den der Schützen 51 entlang einer Reihe der Ausschnitte io2 in den Rietlamellen 9o eventuell mitgebracht hat und der jetzt in ähnlichen Ausschnitten 1o2 des gegabelten Armes 156 liegt, zu beiden Seiten des Armes 155 niederhält. Am einen Zweig des gegabelten Armes 156 ist eine Bremsplatte 165 befestigt, die sich mit dem Ende des Fühlers 155 berührt und ein Rückspringen des letzteren beim Aufschlag am Schußfaden ioi verhindert. Der Arm 163 ist an einer Welle 166 befestigt, deren Lager mit Bezugsnummer 167 bezeichnet und am Gestell 30 der Maschine befestigt ist. An ihrem dem Arm 163 abgewandten Ende trägt die Welle 166 einen zweiarmigen Hebel, wobei eine Zugfeder 169 den einenArm 168 dieses Hebels gegen einen Anschlag 170 zu verschwenken trachtet. Der andere Arm 171 ist als ein Anschlag für einen Arm 172 eines weiteren zweiarmigen Hebels ausgebildet, dessen anderer Arm 173 als eine der Taste 148 ähnliche Taste ausgebildet ist und ebenfalls durch den Schützen 51 niedergedrückt werden kann. Eine andere Zugfeder 174 trachtet -den zweiarmigen Hebel 1721, 173 entgegen demUhrzeigersinn zu verschwenken, wobei der Arm .173 des Hebels an einem Anschlag 175 aufliegt. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, sind die Anschläge 170, 175 bzw. die Zugfedern 169, 174 am Gestell 3o der Maschine befestigt bzw. verankert, und auch der zweiarmige Hebel 172, 173 ist am Gestell 30 angeordnet. Mit dem Gestell 30 ist ferner ein zweiarmiger Hebel gelenkig verbunden, wobei eine Feder 177 den einen Arm 176 dieses Hebels im Uhrzeigersinn gegen einen Anschlag 178 zu verschwenken trachtet. Der andere Arm 179 dieses Hebels ist mit einem Ansatz 18o versehen, der geeignet ist, bei Verschwenkung der Rietwelle97 entgegen dem Uhrzeigersinn mit dem Endteil des Fühlers 155 in Eingriff zu kommen, wie dies nachstehend beschrieben wird. Sowohl der Anschlag 178 als auch die Zugfeder 17 sind am Gestell 3o, der Maschine .befestigt.
  • Der bewegliche Kontakt 131 des Zweipolschalters 130 ist mit dem einen Ende einer Stoßstange 181 verbunden., deren Lager mit der Bezugsnummer 182 bezeichnet sind. Die freie Stirnfläche 183 der Stoßstange 181 arbeitet mit der ähnlicherweise freien Stirnfläche 184 einer anderen Stoßstange 185 zusammen,- die in Lagern 186 geführt ist. Das andere Ende der Stoßstange 185 ist im einen Arm 187 eines am Gestell 30 der Maschine bei 188 angeordneten zweiarmigen Hebels gleitend geführt, wobei eine am Gestell 30 der Maschine verankerte Zugfeder 189 den zweiarmigen Hebel im Uhrzeigersinn zu verschwenken trachtet. Die Stoßstangen 181 und 185 sind so bemessen, daß zwischen den Stirnflächen 183 und 184 ein Spalt igo verbleibt, der größer ist als der Abstand igi zwischen den einander zugecrdneten Kontakten 131 bzw. 133 und 13q.. Der andere Arm 192 des zuletzt erwähnten zweiarmigen Hebels ist mit einer Gleitstange 193 verbunden, an deren oberem Ende eine Rolle i94igelagert ist, die an der Kante einer an der Hauptwelle 63 befestigten Nockenscheibe 195 aufruht. Die Gleitstange 193 ist dabei durch Führungskörper 196 gelagert. Die Nockenscheibe 195 ist so ausgebildet, daß die längsgerichtete Verschiebung der Stoßstange 185 genügt, den beweglichen Kontakt 131 über seine Mittelstellung, in welcher die Stoßstangen 137 und 138 ausgerichtet sind, hinaus zu verschieben, so daß die Feder 139 eine Umlegung des beweglichen Kontaktes 131 in seine in Fig.7 voll ausgezogene Wechsellage bewirkt, wodurch die ursprüngliche Lage des Zweipolschalters 130 wiederhergestellt ist. Die Nockenscheibe 195 ist außerdem unter einem derartigen Winkel an der Hauptwelle 96 verkeilt, daß die Wiederherstellung der urspünglichen Lage ,des Zweipolschalters 130 lediglich dann stattfindet, wenn das Riet 36 seine ursprüngliche Lage, in welcher die Schützenbahn 93 mit den Einlaß- bzw. Auslaßrohren 52 bzw. 53 ausgerichtet ist, wieder einnimmt.
  • Beim Eingangsende der Schützenbahn 93 trägt die Hauptwelle63 eine Nockenscheibe ig7, die mit dem einen Arm 198 eines am Gestell 3o bei i99 angeordneten Winkelhebels zusammenarbeitet: Der andere Arm 2bo dieses Hebels ist mittels einer Stange 201 mit dem Betätigungsarm 2o2 einer am Gestell 30 der Maschine bei 2o4 angeordneten Nockenscheibe 2o3 gelenkig verbunden. Die Nockenscheibe 203 ruht an der Kante einer Rolle 205 auf, die an der schwenkbaren Flanke 2o6 des den Schützen 51 vor dem Eintritt in die Schützenbahn 93 im Riet 36 führenden Einlaßrohres 52 gelagert ist. Eine am Gestell 30 der Maschine verankerte Zugfeder 207 trachtet die schwenkbare Flanke 2o6 um einen Zapfen 2o8 im Urzeigersinn gegen einen Anschlag Zog zu verschwenken, wobei der Anschlag Zog mit dem Deckel 2io des Einlaßrohres 5:2, ein Stück bildet. Die Nockenscheibe 197 ist derart ausgebildet und auf der Hauptwelle 63 unter einem Einstellwinkel derart angeordnet, daß die Flanke 2o6 mittels der Nockenscheibe 2o3 und der Rolle 2o5 gegen die Feder 2o7 entgegendem Uhrzeigersinn verschwenl:t wird und dabei die Bahn 2,11 des Schützens 51 im Einlaßrohr 52 während der Rietbewegung verengt, so daß der Schützen 51, der während dieser Bewegung im Einlaßrohr 52@ ankommt, dort steckenbleibt.
  • Eine ähnliche Anordnung von Betätigungsmitteln 118 bis 211 ist für das Zwillingssystem vorgesehen, wobei die Zwillingshauptwelle 63 mittels des Ritzels 70 (Fig. 2 und 7) und des mit diesem eingreifenden Ritzels 71 (Fig. 2) angetrieben wird, da das Ritzel 71 ähnlich wie das Ritzel 75 mit dem umlaufenden Teil i ig der zugeordneten elektromagnetischen Kupplung 118 zusammengebaut ist. Der elektrische Stromkreis 117 ist dagegen für beide Systeme gemeinsam, da die Antriebsmittel 62 bis 6g ,derselben ebenfalls gemeinsam sind, wie dies aus der Zeichnung hervorgeht. Die freien Pole in Fig. 7 des elektrischen Stromkreises 117 zeigen die Anschlußstelle des dem Zwillingssystem zugeordneten Stromkreises 117 an.
  • Wie aus Fig. g und io hervorgeht, ist der stillstehende Schenkel 212 einer Schere mittels seines Fußteiles durch den erweiterten Körper 96 der Rietwelle 97 und durch die Befestigungsschienen 98 umgeschlossen. Der arndere Schenkel der Schere ist mit 213 bezeichnet und bildet den einen Arm eines Winkelhebels, dessen -anderer Arm 214 mittels eines Zapfens 215 in der Gleitnut 216 eines am Gestell 30 der Maschine gehalterten Führungskörpers 2i7 geführt ist. Die beiden Schenkel 212 und 213 der Schere sind mittels eines Zapfens 2i8 aneinander angelenkt. Am oberen Ende des Führungskörpers 217 ist eine Zugfeder Zig verankert, wobei das andere Ende der Feder Zig mit dem einen Arm 22o eines am Gestell 30 der Maschine bei 221 angeordneten zweiarmigen Hebels gelenkig verbunden ist. Der andere Arm 222 dieses zweiarmigen Hebels ist als ein Fadenführer mit einem Öhr 223 ausgebildet. Außerdem ist der Arm 222 mit einem Führungsstift 224 ausgestattet, der mit einer Nut 225 eines Schwenkarmes 226 eingreift, wobei der Schwenkarm 226 bei 227 mit einem am Gestell 3o der Maschine bei 22g angelenkten Schwenkarm 2-28 gelenkig verbunden ist. Der Schwenkarm 228 ist ferner mittels eines Gelenkes 23o mit dem einen Ende einer Leitstange 231 verbunden, deren anderes Ende bei 232 an einem Arm 233 befestigt ist, wobei der Arm 2,33 am erweiterten Körper 96 der Rietwelle 97 mittels einer Befestigungsschiene 98 durch die Rietwelle 97 gehaltert wird, ähnlich wie die Lamellen go und der ortsfeste Schenkel 212 der Schere. Das freie Ende des Schwenkarmes 228 ist als ein Fadenhalter ausgebildet, der aus einem bei 235 am Arm 228 angelenkten schwenkbaren Finger 234 und einer Feder 236 besteht, die den Finger 234 im Uhrzeigersinn gegen einen geeignet ausgebildeten Endteil 237 des Armes 228 zu verschwenken trachtet. Der Finger 234 bildet den einen Arm eines zweiarmigen Hebels, dessen anderer Arm 238 mit einem Stift 239 versehen ist, durch den der Finger 234 gegen die Feder 236 entgegen dem Uhrzeigersinn derart verschwenkt werden kann, daß ein zwischen Finger 234 und Endteil 237 festgehaltener Faden losgelassen wird. Um diese Verschwenkung des Hebels 237, 238 herbeizuführen., ist eine Federplatte 240 vorgesehen und am Gestell 30 der Maschine mittels eines Stiftes 241 befestigt. Ein ebenfalls am Gestell 30 der Maschine angebrachter Anschlag 242 begrenzt die Bewegung der Federplatte 24o im Uhrzeigersinn.. Sowohl die Abmessungen als auch die Anordnung sind derart, daß der Stift 239 bei Hebung an der rechtsseitigen Flanke der Federplatte 24o aufschlägt und eine Verschwenkung des Fingers 234 entgegen dem Uhrzeigersinn herbeiführt. Bei abwärts gerichteter Bewegung gleitet dagegen der Stift 239 an der linksseitigen Flanke der Federplatte 240, wodurch die letztere entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt wird und den Finger 234 ebenfalls im Uhrzeigersinn, zu verschwenken trachtet, wodurch der Finger 234 am Endteil 237 des Schwenkarmes 228 zum Aufliegen kommt. Um den Schußfaden ioi in seine Ausgangslage zu führen, in welcher dieser quer über die Bahn des Schützens 51 ausgespannt ist, dient eingegabelterFadenführer, dessen Stengel bzw. Zweige mit denBezugsnummern 243 bzw. 244 und 245 bezeichnet sind, wobei der Fadenführer mittels seines Stengels 243 am Gestell 3o der Maschine befestigt ist. -Der Vergabelungspunkt 246 ist derart angeordnet, daß in der dargestellten Lage der Vorrichtung das Ohr 223 und der Vergabelungspunkt 2.a.6 eine gerade Linie bestimmen, die der Schußlage des Schußfadens ioi vor der Schützenbahn 93 entspricht. Eine andere Schere mit einer entsprechenden Betätigungsvorrichtung ist auch beim Ausgang der Schützenbahn 93 zwischen Riet 36 und Hebelsystem 154 bis 164 angeordnet.
  • Eine ähnliche Vorrichtung 212 bis 246 zum Führen und Abschneiden des Schußfadens ist auch für d as Zwillingssystem vorgesehen.
  • Gemäß Fig. i i bis 14 werden die aus dem Riet 36 an beiden Enden desselben heraushängenden Enden des Schußfadens ioi durch zwei Schenkel 247 und 248 eines Fadenhalters 249 festgenommen. Die Schenkel 247 und 248 sind mittels eines Stiftes 25o aneinander angelenkt. Der Schenkel 2q.7 weist einen Arm 251 auf, während der Schenkel 248 in eine Gleitstange 252 verlängert ist, die den Stengel des Fadenhalters 249 bildet. Zwischen1 Arm 25i und Gleitstange 252 ist eine nicht dargestellte" Druckfeder angeordnet, welche .die Schenkel 247 und 248 in ihre Schließlage zu verschwenken trachtet. Die Gleitstange 252 ist einerseits in einem Gleitlager 253, anderseits in Nuten 254 von Führungsplatten 255 gelagert .und greift zwischen den Führungsplatten 255 mit einem geneigten Durchluß 256 im Steg eines H-förmigen Schiebers 257 ein. Das Gleitlager 253 ist mit einem ähnlicherweise geneigten Durchläß 258 für den Eingriff mit dem Endteil der Gleitstange 252 versehen, so-daß cliese eine inFig. i i mit gestrichelten Linien dargestellte Lage einnehmen kann. Die Führungsplattenz55 weisen einen gemeinsamen Fußteil auf, mittels dessen sie am Deckel 2io des Einlaßrohres 52 befestigt sind. Am Einlaßrohr 52 ist ein Ausleger 259 befestigt. Am oberen Ende des Auslegers 259 ist eine Stellschraube 26o angebracht, die bestimmt ist, am Arm z51 anzuschlagen und. dadurch diesen Arm gegen -die Wirkung der erwähnten Druckfeder entgegen dem Uhrzeigersinn zu verschwenken und die Schenkel 247 und 248 des Fadenhalters 249 zu öffnen, wenn die Gleitstange 252 auf der Zeichnung nach links verschoben wird.
  • Um die Gleitstange 2,52 in abwechselnder Längsrichtung zu bewegen und dabei auch dem Fadenhalter 2q:9 eine ähnliche Bewegung zu erteilen, ist ,die Schaftwelle 72 mit einer Nockenscheibe 261 ausgerüstet. In der Nockenscheibe261 ist eine Stirnuut 262 etwa von der Form einer Lemmiskate vorgesehen, in welcher eine Rolle 263 geführt ist. Die Rolle 263 ist an einem Schubrahmen 264 gelagert, ,dessen Gleitlager 265 am Gestell 30 der Maschine befestigt ist. Mittels einer Triebstange z66 ist der Schubrahmen 264 mit einem Kurbelarm 267 einer Welle 268 gelenkig verbunden, deren Lager 269 am Gestell 30 der Maschine befestigt sind. An ihrem ,dem Kurbelarm 267 abgewandten Ende der Welle 268 ist an dieser ein anderer Kurbelarm 270 angeordnet, der mit der Gleitstange 252 zusammenarbeitet. Zu diesem Zweck ist das freie Ende des Kurbelarmes 270 gabelförmig ausgebildet, wobei die beiden Schenkel der Gabel mit Nuten 271 versehen sind, die mit einem Stift 272 an der Gleitstange 252 zusammenarbeiten, so daß bei Schwenkbewegung -des Kurbelarmes 27o die Gleitstange 252 entlang ihrer Achse in abwechselnder Richtung mitgenommen wird.
  • Um den Fadenhalter 249 aus der Bahn der Schere 21z, 214. des Schwenkarmes 2i8 und .des Armes 22z (Fig.9 und i o) bei Anschlagbewegung des Rietes 36 zu entfernen, ist der die Gleitstange 252 zwischen den Führungsplatten 251 tragende SChieb#-r 257 mit einem Ausschnitt 273 versehen, der mit einem Arm 274 eines am Gestell 30 der Maschine bei 275 an,-elenkten Winkelhebels im Eingriff steht: Der andere Arm 276 dieses Winkelhebels ruht an der Kante einer Nockenscheibe 277 auf, die, ähnlich wie die Lamellen 9o (Fig. 5) und der Arm 23.3 (Fig. 9), mittels der Befestigungsschienen 98 an der Rietwelle 97 befestigt ist. Eine am Gestell 3o der Maschine verankerte Zugfeder .278 trachtet den Winkelhebel 274, 276. entgegen dem Uhrzeigersinn zu verschwenken. Es ist offenbar, daß, wenn, die Rietwelle 97 im Uhrzeigersinn gedreht wird, der Winkelhebel 274, 276 gegen die Feder 278 eine Verschwenküng ebenfalls im Uhrzeigersinn ausführt, wobei der Arm 274,des Hebels 274, 276 den Schieber 257 zwischen den Führungsplatten: 255 aufwärts bewegt, so daß die Gleitstange 252- und dabei auch der Fadenhalter 24.9 ihre geneigte Lage einnehmen. Wenn dagegen die Rietwelle 97 entgegen,dem Uhrzeigersinn verschwenkt wird, führt der Winkelhebel 27q., 276 eine Bewegung ebenfalls; entgegen dem Uhrzeigersinn aus, so daß der Schieber 257 durch ,den Arm 274 zurückgezogen wird und die Gleitstange 252 mit dem Fadenhalter 249 in ihre ursprünglichen Lagen zurückführt. Der am anderen iEnde der Maschine angeordnete Fadenhalter 249 wird durch Zugdrähte 279 bzw. 28o, die an Kurbelarmen 281 bzw. z82 befestigt sind, betätigt. Diese Kurbelarme sind am dargestellten Enideder Maschine an der Welle 268, am nichtdargestellten Ende derselben dagegen an einer Zapfwelle befestigt. Auf diese Weise genügt es, die Betätigungsmittel 261 bis 2,68 lediglich an einem Ende der Maschine vorzusehen.
  • Eine gleiche Vorrichtung 247 bis 282 für die Einlegung der Schußfadenenden ist auch für das Zwillingssystem angeordnet.
  • In Fig. 15 bis 17 bezeichnet die Bezugsnummer 283 Schaftrahmen für die an sich bekannte Halterung der Schäfte 35. Jeder Schaftrahmen 283 ist bei 284 mit einem Wagen gelenkig verbunden. Der Wagen besteht aus: einem zweiteiligen Bügel 285, der die zuggeordnete Schaftwelle 72 überbrückt. An den Enden der Bügel 285 sind Rollen 286 paarweise angeordnet, die zwischen zwei Führungsplatten 287 laufen und eine abwechselnde längs gerichtete Bewegung der Bügel 285 ermöglichen. Jedes Paar von Rollen 286 weist eine gemeinsame Achse 288 auf, .auf welcher zwischen den beiden Teilen der Bügel 285 eine weitere Rolle 289 gelagert ist, deren Abmessungen mit jenen der Rollen 286 übereinstimmen. Oberhalb und unterhalb der Bahn der Rollen 289 sind die Führungsplatten 287 mit Ausschnitten 29o versehen, in deren jedem die Rollen 289 an der Kante von Nockenscheiben 291 bzw. 292 aufliegen. Die Nockenscheiben291 und 292. sind an der Schaftwelle 72 befestigt und derart ausgebildet, daß, der Abstand aller diagonal einander gegenüberliegendenPunkte -der Scheibenkante gleich dem Abstand zwischen den, zylindrischen Flächen zweier einander gegenüberliegenden und derselben Nockenscheibe 291 bzw. 292 zugeordneten Rollen 289 gleich ist. Auf diese Weise ist bei der Drehbewegung derSchaftwelle72 dieBewegung derWagen 285, 288, 289 und da-durch auch die der Schaftrahmen 283 im Sinne einer abwechselnden längs gerichteten Verlegung der Schäfte 35 zwangsläufig gesteuert. Die Nockenscheibe 291 weist größere Abmessungen und dadurch eine größere Exzentrizität auf als die Nockenscheibe 292, so daß die zugeordneten Schaftrahmen 283 verschiedene längs geri@htetel-\erlegungen ausführen, wodurch -die gleiche Spannung der Kettenfäden bei der Fachbildung gesichert wird. Falls die Höhe der Webelitzen 293 der Schäfte 35 z. B. 2 mm beträgt, bilden die beiden Gruppen von Schäften 35 ein Doppelfach von der Höhe von 36 bzw. 46 mm. Wie aus der Zeichnung hervorgeht,' sind die Führungsplatten 287 mittels eines Zwischenträgers 294 am Gestell 3o der Maschine befestigt.
  • Ein symmetrischer Teil der letztbeschriebenen Vorrichtung, -der zum Teil auch in Fig. 15 und 17 dargestellt ist und aus einer Reihe von Bestandteilen 283 bis 294 besteht, dient zur Betätigung der Schäfte des Zwillingssystems.
  • Fig. 18 bis 2o zeigen den Greiferschützen 51, der an seiner Stirnseite mit einem Querspalt 295 zum Führen des Schußfadens versehen ist. An derUnterseite des Schützers 51 ist eine Längsnut 296 vorgesehen, die eine sich mit dem Querspalt 295 beim Boden des letzteren z.umTeil schneidendeVertiefung 297 aufweist. Bei den sich schneidenden Abschnitten des Querspaltes 295 und der Längsnut a96 ist in der Vertiefung 297 ein Fadengreifer 298 angeordnet, der als ein zweiarmiger Hebel ausgebildet und bei 299 am Körper des Schützers 51 angelenkt ist. Der andere Arm 300 des zweiarmigen Hebels ist an seinem Ende aufgeschlitzt. Das aufgeschlitzte Ende des Armes 3oo bildet die Raste für das eine Ende einer Blattfeder 301, deren anderes Ende im Boden .der Vertiefung 297 eingebettet ist. Es ist offensichtlich, daß die Blattfeder 3oi den zweiarmigen Hebel 298,300 im Uhrzeigersinn zu verschw enken trachtet, wodurch der Fadengreifer 298 an der oberen Wand des Querspaltes 295 aufliegt. Der Hebelarm 300 arbeitet mit einem Führungsrücken 30.2 zusammen, der im Auslaßrohr 53 am Ausgang der Schützenbahn 93 (Fig. 2 und 7) angeordnet ist und als eine Feder in die Längsnut 296 des Schützers eingreifen kann.
  • Der Boden der Einlässe 55 (Fig.2) neigt sich gegen den Kanal 5o, wobei der Einlaß 55 mit einem nicht dargestellten Deckel versehen ist, der eine Einlaßöffnung von einer dem Umriß des Schützers 5 1 in Fig.18 entsprechenden Gestalt aufweist. Auf diese Weise ist es unmöglich, den Schützen 51 in einer unrichtigen Lage in die Maschine einzulegen. Außerdem sind nicht dargestellte Weichen vorgesehen, welche die Einlässe 55 mit der Hauptbahn des Schützüns 51 verbinden. Diese Weichen sind durch nicht dargestellte Knöpfe einstellbar, so daß entweder die Einlässe 55 oder die Schützenbahnen 93 mit den Kanälen 50 verbunden werden. In der Bewegungsrichtung des Schützers 51 sind die Weichen nachgiebig angeordnet, so daß der Schützen 51 in dieser Richtung die Weichen unabhängig von der Einstellung derselben durchlaufen kann.
  • Der Webstuhl ist mit einem Mantel 303 versehen (Fig. a). Schutzplatten zum Abdecken der Ränder der Schäfte 35 sind mit der Bezugsnummer 304 bezeichnet (Fig. i und 2). Die Scharen der Kettenfäden . sind durch Schutzbretter 3o5 abgedeckt (Fig. 2). Die Vorrichtungen zum Führen und Abschneiden der Schußfäden (Fig.9 und io) bzw. zum Einlegen der Schußfadenenden (Fig 11 bis 14) sind durch Schutzdächer 3o6 bedeckt (Fig. 3). Die Wellen 56 der Tragräder 41 (Fig. i und 2) sind mit nicht dargestellten handbetätigten Antrieben versehen, durch welche sie in beliebigem Sinn gedreht werden können. Die Bezugsnummern 307 und 308 bezeichnen Schalttafeln an beiden Enden der Maschine (Fig. i). Die Schalttafeln 307 und 308 sind mit Ausschaltknöpfen zum Unterbrechen des elektrischen Stromkreises 117 für den Motor 62 bzw. des elektrischen Stromkreises 310 für die Motoren 61 (Fig. 7) ausgerüstet, wobei Signallampen 311 bzw. Signalfenster 312 zum Anzeigen von Betriebsstörungen im allgemeinen oder in ihren Einzelheiten vorgesehen sind. Ein Einschaltknopf 313 ist ,dagegen lediglich an der Schalttafel 307 vorgesehen, welche dem Eingangsende des Riet-es 36 zugeordnet und. in Reichweite vom Einlaß 55 für den Schützen 51 angebracht ist.
  • Gleiche Anordnungen307 bis 313 sind auch für das Zwillingssystem der Maschine vorgesehen.
  • Die Wirkungsweise der dargestellten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Webstuhls ist die folgende: Einer der Einschaltknöpfe 313 wird niedergedrückt, wodurch die elektrischen Stromkreise 117 und 310 der Motoren 62 bzw. 61 eingeschaltet und die Tragräder 4i im Uhrzeigersinn in Umdrehung versetzt werden, wie dies durch die Pfeile 314 in Fig. 3 angedeutet ist. Die drehbaren Teile 119 der elektromagnetischen Kupplungen i 18 laufen dabei entgegen dem Uhrzeigersinn bzw. im Uhrzeigersinn um, wie dies aus Fig. 2 und 7 ersichtlich ist, in. welcher die Pfeile 315 und 316 den Drehsinn der Zwischenwelle 68 bzw. des Ritzels 7o, während die Pfeile 317 bzw. 318 den Drehsinn der drehbaren Teile i i9 andeuten. Da die elektrischen Stromkreise 124 der elektromagnetischen Mittel über die elektromagnetische Bremse 12.1 geschlossen sind, steht dieHauptwelle63vorderhandstill, sodaß weder die Rietwellen 97 noch die Schaftwellen 72 in Umlauf versetzt werden. Die Riete 36 und die Schäfte 35 nehmen dabei ihre Grund- oder Ausgangslage ein.
  • Der Greiferschützen 51 wird in einer vorausbestimmten Lage in die oben beschriebene Einlaßöffnung im Deckel des einen Einlasses 55 gelegt, wie dies in Fig. 3 durch gestrichelte Linien angedeutet ist. Mit Rücksicht auf den geneigten Bodendes Einlasses 55 nimmt der Schützen 51 dabei eine schräge Lage ein, aus welcher -derselbe durch einen vorwärts gerichteten Stoß zum Abgleiten in den Kanal 5o gebracht werden kann. Im Kanal 5o gelangt der Greiferschützen 51 in Berührung mit dem Riemenpaar 45, 46 und wird in den ersten gekrümmten Abschnitt seiner Bahn mitgenommen. Die dabei entstehende Fliehkraft preßt den Schützen 51 gegen den äußeren Riemen 45, dessen Geschwindigkeit der Schützen 51 annimmt und den Kanal 5o mit einer Geschwindigkeit verläßt, die genügend hoch ist, um den Schützen 51 ,durch das Webfach 334 laufen zu lassen, wie dies durch die Pfeile 319 in Fig. 3 und 7 angedeutet ist. Der Schützen 51 läuft dabei durch das Einlaßrohr 52 am entsprechenden Ende der Maschine, ohne .darin stecken-zubleiben, da das zugeordnete Riet 36 in seiner Ausgangslage `weilt, in tvelcher die Schützenbahn 93 sowohl mit denn Einlaßrohr 52 als auch mit dem Auslaßrohr 53 ausgerichtet ist, so. daß die schwenkbare Flanke 2o6 des Einlaßrohres 52 ihre äußerste Lage einnimmt, in der die Durchgangsbahn 211 von normaler Breite ist (Fig.7).
  • Zwischen Einlaßrohr 52 und Schützenbahn 93 im Riet 36 durchläuft der Schützen 51 die Vorrichtung zum Führen und Abschneiden des Schußfadens (Fig. 9 und io) und die Vorrichtung zum Einlegen der Fadenenden (Fig. ii bis 14). Die Vorrichtung zum Führen und Abschneiden der Fadenenden ist in der in Fig. 9 dargestellten Weise gefädelt. Der von einer nicht dargestellten Vorratsspule in Rich-. tung des Pfeiles 337 zugeführte Schußfaden ioi wird im Querspalt 295 des Schützens 51 durch den Fadengreifer 298 ergriffen, so daß sein durch den Finger 234 und den Endteil 238 des Schwenkarmes 228 festgehaltenes Ende herausgerissen und der Schußfaden 1o1 durch den Schützen 51 mitgenommen wird. Auf diese Weise gelangt der Schußfaden 1o1 in die Schützenbahn 93, wobei er im Einschnitt Zoo der Lamellen go gleitet, um letzten Endes in den Ausschnitt 1o2 der Lamellen go herabzugleiten (Fig. 5).
  • Beim Ausgang der Schützenbahn 93 durchläuft der Schützen 51 die anderen Vorrichtungen zum Abschneiden bzyv. Einlegen des Schußfadens bzw. der Fadenenden, wie dies anläßlich der Fig.7 bis 14 beschrieben worden ist. Nachher gelangt der Schützen 51 in das Auslaßrohr 53 und drückt die Tasten 173 bzw. 148 gegen die Federn 174 bzw. 149 nieder (Fig. 7 und 8).
  • Im Auslaßrohr 53 greift der Führungsrücken 3o2 in die Nut 296 des Schützens 51 ein und bewirkt eine Verschwenkung des Fadengreifers 298 entgegen dem Uhrzeigersinn gegen die Feder 301 (Fig. 18 bis 2o), wodurch das mitgebrachte Ende des Schußfadens toi losgelassen wird.
  • Beim Niederdrücken der Taste 173 im Sinne des Pfeiles 32o (Fig. 8) dreht sich der Arm 172 im Uhrzeigersinn gemäß Pfeil 321 und bewirkt mittels des zweiarmigen Hebels 168, 171 eine Verschwenkung der Welle 166 gegen die Feder 169 entgegen dem Uhrzeigersinn, wie dies durch den Pfeil 3:22 angedeutet ist. Die Welle 166 dreht ihrerseits den Hebelarm 163 im gleichen. Drehungssinn 322, wodurch der zweiarmige Hebel 158, 16o und mittels des Steges 159 auch der zweiarmige Hebel i54, 1-.55 gegen die Feder 161 im Uhrzeigersinn gemäß- Pfeil 323 verschwenkt werden. Der Arm 16o wird in seine Wechsellage umgeschnappt, in welcher der Hebelarm 158 am Arm 156 aufliegt. Es ist offensichtlich, daß, wenn der Schützen 51 einen Schußfaden ioi mitgebracht hat, dieser durch die Lappen 164 der Arme 158 in den Ausschnitten io2 des gegabelten Armes 156 festgehalten wird. In diesem Fall wird der Fadenfühler in seiner Verschwenkung im Uhrzei@gersinn aufgehalten, wobei sein Zurückspringen vom Schußfaden ioi durch die Bremsplatte 165 verhindert wird. Auf diese Weise bleibt der Anschlag 154 trotz seiner Verschwenkung im Uhrzeigersinn gemäß Pfeil 323 in Berührung mit dem Ende der Leitstange 152 und verhindert eine Längsbewegung der letzteren. Wenn dagegen kein Schußfaden quer über den gegabelten Arm 156 liegt, wird der Fadenfühler 155 soweit verschwenkt, daß der Anschlag 154 die' Bahn der Leitstange 152 verläßt.
  • Beim Niederdrücken der Taste 148 im Sinne des Pfeiles 324 (Fig. 7 und 8) dreht sich der Arm 14; .gegen die Feder 149 im Uhrzeigersinn gemäß Pfeil 325 und bewirkt eine linksgerichtete Verlegung der Stoßstange 146, wie dies durch den Pfeil 326 angedeutet ist. Wenn der Anschlag 154 außerhalb der Bahn der Leitstange 152 liegt, d. h. der Schützen 51 keinen Schußfaden 1o1 mit sich gebracht hat, wird der Schwenkarm 145 dabei entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt, so daß keine Umschaltung des Zweipolschalters 130 stattfindet. Es ist offensichtlich, daß, wenn der Klotz 141 seine Lage zwischen Schwenkarm 145 und Kniegelenk 136 bis 140 mittels der Stange 144 verläßt, d. h. wenn mindestens einer der Kettenfäden gerissen ist, eine Umschaltung des Zweipolschalters 13o ebenfalls nicht stattfindet, obwohl der Schwenkarm 145 in diesem Fall im Uhrzeigersinn verschrvenkt wird. Wenn dagegen der Anschlag 154 verhindert, daß der Schwenkarm 145 die Leitstange 152 verschiebt, d. h. der Fadenfühler 155 auf einen Schußfaden 1o1 trifft, und auch der Klotz 141 seine dargestellte Lage einnimmt, wird der Schwenkarm 145 im Uhrzeigersinn verschwenkt und bewirkt mittels des Klotzes 141 und des Kniegelenkes 136 bis 14o eine Umschaltung des Zweipolschalters 130 in seine in Fig. 7 mit gestrichelten Linien dargestellte Lage, in welcher der elektrische Stromkreis 124 über die Pole 126 und 127 der elektromagnetischen Kupplung 118 geschlossen ist, während die elektromagnetische Bremse 121 gelöst wird. Auf diese Weise wird die Hauptwelle 63 im Sinne des Pfeiles 317 in Umlauf versetzt und bewirkt mittels der Nockenscheibe i io bzw. des Ritzels 76 eine Drehbewegung der Rietwelle 97 bzw. der Schaftwelle 72.
  • Die Nockenscheibe iio dreht mittels der Rolle iog den Schwenkarm i o8 gegen die Feder 11i entgegen dem Uhrzeigersinn gemäß Pfeil 327, so daß die Zugstange io6 eine Verschwenkung des Kurbelarmes 104 im. Uhrzeigersinn gemäß Pfeil 3.28 bewirkt, wodurch das Riet 36 seine Anschlagbewegung auszuführen beginnt. In Fig. 2 ist das Riet 36 des linksseitigen Systems in seiner Ausgangslage dargestellt, in welcher das Webfach. offen ist. Das dem rechtsseitigen System zugeordnete Riet -36 nimmt dabei seine Anschlaglage ein, in welcher das zugeordnete Webfach geschlossen ist.
  • Gleichzeitig mit der Rietbewegung wird der stillstehende Schenkel2i2 der Schere beim Eingang. der Schützenbahn 36 (Fig. 9 und io) und mittels der Leitstange 231 das ganze System der Vorrichtung zum Führen und Abschneiden des Schußfadens im Uhrzeigersinn verschwenkt, wobei die Rietwelle 97 im Sinne des Pfeiles 328 umläuft. Da der Schenkel 21:4 der Schere im ortsfesten Körper 2i7 geführt ist, gelangt dabei der bewegliche Schenkel 213 der Schere dem anderen Schenkel 212 immer näher. Der Schwenkarm 226 dreht den, Arm 22o gegen die Federgig im Uhrzeigersinn, wodurch der Schußfaden ioi auf den mit Bezugsnummer 329 bezeichneten. Anschlagpunkt zu bewegt wird. Inzwischen wird der Schußfaden ioit zwischen Riet 36 und Schere 212, 213 mit dem Fadenhalter 249 in Eingriff gebracht und zwischen der Schere 212, 213 und dem Öhr 223 durch den Finger 234 ergriffen, nachdem dieser die Federplatte 24o verlassen hat und in seine Ausgangslage zurückgeschnappt ist. Nachdem der Schußfaden ioi zwischen Fadenhalter 249 und Finger 234 ausgespannt worden ist, schneidet die Schere 2r2, 213 den Schußfaden ioi zwischen Fadenhalter 249 und Finger 234 ab, wobei die losen Enden des Fadens ioi durch den Fadenhalter 249 bzw. durch den Finger 234 festgehalten bleiben. Nachher erreicht das Riet 36 bald seine Anschlaglage, die mit der Ausgangslage in Fig. 9 durch gestrichelte Linien angedeutet ist. Die Gleitnut 225 ermöglicht, daß der zweiarmige Hebel 22o, 222 selbst während des Kreislaufes des Schützens 51 gehoben und das Ohr 223 gefädelt werden kann, ohne dabei den Webstuhl anhalten zu müssen, was bei Reißen des Schußfadens ioi vorteilhaft ist. Es ist offensichtlich, daß die Betätigung des Zwillingssystems dabei nicht gestört wird.
  • Beim Ausgang der Schützenbahn 93 wird der gegabelte Arm 156 mit der Riet-,velle 97 im Sinne des Pfeiles 328, d. h. in Fig. 8 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt. Das Hebelsystem 154 bis 164 hebt dabei das zwischen den Lappen 164 und dem Arm i56 ergriffene Ende des Schußfadens ioi zwischen die Schenkel 247 und 248 des dem Ausgang der Schützenbahn 93 zugeordneten Fadenhalters 249, worauf der Schußfaden ioi zwischen Riet 36 und Hebelsystem 154 bis 164 durch die obenerwähnte Schere abgeschnitten, wird. Nachher stößt der Fadenfühler 155 gegen den zweiarmigen Hebel 176, 179, versch-,venkt diesen gegen die Feder 177 entgegen dem Uhrzeigersinn, gemäß Pfeil 330 und nimmt nach Erreichung der Anschlaglage der Rietwelle 96 eine Lage oberhalb des Ansatzes 18o des Armes 179 ein.
  • Inzwischen haben die an der Rietwelle 97 (Fig. i i bis 14) angeordneten und sich mit diesen im Uhrzeigersinn drehenden Nockenscheiben 277 an beiden Enden der Maschine den Winkelhebel 27.4, 276 gegen die Feder 278 ebenfalls im Uhrzeigersinn gemäß Pfeil 331 verschwenkt, wodurch. die Schieber 257 zwischen den Führungsplatten 255 gehoben werden und die Gleitstangen 252 in ihre in Fig. i2 mit gestrichelten Linien dargestellte geneigte Lage verlegen, so daß während der Anschlagbewegung die Fadenhalter 249 aus der Bahn der Vorrichtung zum Führen und Abschneiden des Schußfadens (Fig. 9 und io) bzw. der Vorrichtung 154 bis 164 (Fig. 8) mit der anderen Schere ent-. fernt werden.
  • Nachdem der eingeschossene Schußfaden ioi angeschlagen worden ist und die Rietwelle 97 unter der Wirkung der Federn i i i (Fig. 5 bis 7) mit ihrer Rückbewegung beginnt, bewirken, die Federn 278 (Fig. i i bis 14), daß die zweiarmigen Hebel 274, 276 die Bewegung der Nockenscheibe 277 entgegen dem Uhrzeigersinn befolgen, wobei die waagerechte Lage der Gleitstangen 252 und dadurch die normale Lage der Fadenhalter 249 wiederhergestellt wird, so daß die Fadenhalter 249 ihre Lage unterhalb des Anschlagpunktes 329 (Fig. 9) einnehmen.
  • Wie oben bereits beschrieben, erhält die zugeordnete Schaftwelle 72 ihre Drehbewegung mittels der Ritzel 76 und 77 im Sinne des Pfeiles 332 (Fig. 2 und 7).
  • Die Schaf twelle 72 betätigt einerseits die Vorrichtung zum Einlegen der Fadenenden (Fig. i i bis 14). Nachdem die Fadenhalter 249 ihre normale Lage unterhalb des Anschlagpunktes 329 erreicht haben, gelangt die Rolle 263 in den mittleren Abschnitt der lemni,skatenförmigen Nut 262, wodurch der Schubrahmen 264 nach aufwärts getrieben. wird und mittels der Triebstange 266 die .Welle 268 im Uhrzeigersinn verschwenkt, wie dies durch den Pfeil 333 in Fig. i i angedeutet ist. Die Gleitstange 252 wird dabei einwärts geschoben, so. daß der Fadenhalter 249 in das durch die Kettenfäden 32 gebildete Webfach 334 eindringt und das lose Ende des eingeschossenen Schußfadens roi einlegt. Im Laufe seiner einwärts gerichteten Bewegung stößt der Arm 25i des Fadenhalters 249 gegen die Einstellschraube 26o, wodurch der Arm 25I gegen die Wirkung der unterhalb desselben, angeordneten nicht dargestellten Feder entgegen dem Uhrzeigersinn gemäß Pfeil 335 in Fig. 14 verschwenkt wird. Demzufolge entfernen sich die Schenkel 247 und 248 des Fadenhalters 249 voneinander, so daß das lose Ende 338 des eingeschossenen Schußfadens ioi losgelassen wird und im .Webfach 334 parallel-zu den Schußfäden des Stoffes 336 liegt (Fig. i, 5 ündi ii). Gleichzeitig betätigt die Welle 268 mittels des Kurbelarmes 282 und des Zugdrahtes 28o den. zugeordneten Fadenhalter 249 in ähnlicher Weise. Die Fadenhalter 249 setzen ihre einwärts gerichtete Bewegung so lange fort, bis die Rolle 263 den am tiefsten liegenden Punkt ihrer Bahn in der Nut 262 erreicht, worauf der Schubrahmen 264 seine abwärts gerichtete Bewegung beginnt und dadurch die Welle 268 in umgekehrtem Sinn versch.wenkt. Auf diese Weise bewirkt der Kurbelarm 270 und mittels des Zugdrahtes 279 auch der Kurbelarm 281, daß die Fadenhalter 249 sich auswärts bewegen und das Webfach 334 verlassen. Es ist offensichtlich, daß bei der nächsten Anschlagbe-,vegung des Rietes 36 beide Enden des zuvor angeschlagenen. Schußfadens zusammen mit dem nächsten Schußfaden fest angeschlagen werden, wodurch verstärkte zweifache Borten 339 des Stoffes 336 entstehen.
  • Anderseits betätigt die Schaftwelle 72 mittels der Nockenscheiben 291 und 292 die Schaftrahmen 283, wie dies anläßlich der Fig. 15 bis 17 beschrieben worden, ist. Während die Schaftwelle 72 im Uhrzeigersinn gemäß Pfeil 332 (Fig. 15) umläuft, bewirkt die Nockenscheibe 291 eine Verlegung des zugeordneten Schaftrahmens 283 nach rechts wogegen der andere Schaftrahmen 283 durch die Nockenscheibe 292 nach links verschoben wird. Auf diese Weise nehmen die Schaftrahmen 283 während einer halben Umdrehung der Schaftwelle 72 ihre Wechsellage ein, in welcher das Webfach 334 erneut offen ist. Inzwischen waren die Schaftrahmen 283 vorübergehend ausgerichtet und demzufolge das Webfach 334 geschlossen, wie dies zum Anschlagen des eingeschossenen Schußfadens ioi erforderlich ist.
  • Im Laufe der entgegengesetzten Umdrehung der Riet-Welle 97 nähert sich der Schwenkarm 228 seiner in Fig.9 dargestellten. Ausgangslage. Der zweiarmige Hebel 220,' z22 dreht sich dabei unter der Wirkung der Feder 219 entgegen- dem .Uhrzeigersinn., so daß der die Lücke zwischen. Öhr 223 und Fadenhalter 234,237 überbrückende Abschnitt des Schußfadens ioi in. den Raum zwischen den Schenkeln 244 und 245 rles gegabeltenFadenführers eintritt. Am Ende der Umdrehung der Rietwelle 97 ist folglich der Schüßfaden ioi -zwischen dem Öhr 223 und dem Vergäbelungspunkt 246--quer über die Bahn des Schützers 51 von neuem .ausgespannt und bereit, um durch -den Schützen 5T beim. nächsten Schuß ergriffen zu Werden.-Am anderen Ende- des Rietes 36 dreht sich das Hebelsystem 154 bis 164 im Uhrzeigersinn (Fig. 8), wobei das Ende des. Fühlers r-5.5.- am. Ansatz i8o des zweiarmigen Hebels r?76; 179 aufschlägt, und gegen: weitere Verschwenkung geriegelt wird. .Durch den Steg 159 sind auch die Arme 158 zurückgehalten, so daß die Lappen 164 aus den Einschnitten 102 gehoben werden und den Rest d-es Schußfadens ioi loslassen. Dieser Rest-wird durch an sich bekannte und deshalb nicht 'dargestellte Absauger entfernt. Der gegabelte Arm 156 wird dabei weiter verschwenkt, so daß die Feder i6i gestreckt -wird und bei einer bestimmten gegenseitigen Winkellage der Arme 16o und 156 ein.Umschnappen des Armes 16o in seine in Fig. B dargestellte andere äußerste Lage bewirkt, wodurch die Ausgangslage der gesamten Vorrichtung wieder erreicht ist.
  • Während der gesamten Rietbewegung dreht sich die Nockenscheibe 197 (Fig. 7) entgegen dem Uhrzeigersinn. Im Laufe dieser Drehbewegung stößt der Arm iK98 des Winkelhebels 198, Zoo gegen die vorstehende Kante der Nockenscheibe 197, wodurch der Hebel 198, Zoo entgegen dem Uhrzeigersin.n verschwenkt wird, wie dies durch den Pfeil 340 angedeutet ist. Die Stange toi übermittelt die Drehbewegung des Hebels 198, Zoo zur Nockenscheibe 203 im Uhrzeigersinn gemäß Pfeil 344 wodurch die schwenkbare Flanke 2o6 des Einlaßrohres 52 in Richtung des Pfeiles 342, einwärts gestoßen wird und die Durchgangsbahn 2i i verengt,. so daß der Schützen 51 im Einlaßrohr 52 steckenbleibt, falls er im Einlaßrohr 52 vorzeitig ankommt, d. h. bevor das Riet 36 seine Ausgangslage erreicht und die Schützenbahn 93 mit der Durchgangsbahn. 211 ausgerichtet ist. Nachdem das Riet 46 seine Bewegung in die Anschlaglage und aus dieser zurück durchgeführt hat, gleitet der, Arm 198 des Hebels 198, Zoo von der vorstehenden Kante der Nockenscheibe 197 herunter, wobei die Feder 207 die Sicherungsvorrichtung 197 bis 2io in ihre Ausgangslage zurückführt, in welcher der Schützen 51 das Einlaßrohr 52 durchlaufen kann, ohne darin aufgehalten zu werden.
  • Gegen Ende einer vollen Umdrehung der Hauptwelle 63 stößt die Nockenscheibe 195 (Fig. 7) auf der Hauptwelle 63 mittels der Rolle 194 die Gleitstange 193 nach unten, wodurch der zweiarmige Hebel 187, 192 .gegen die Wirkung der Feder 189 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt und dadurch die Stoßstange 185 nach rechts.verschoben wird, wie dies durch die Pfeile 343 bis 345 angedeutet ist. Demzufolge schlägt die Stirnfläche i84 der Stoßstange 185 an der Stirnfläche 183 der Stoßstange 181 auf und verschiebt die letztere in (12rselben Richtung 345, wodurch das Kniegelenk 136 bis i4o in seine in Fig. 7 und 8 mit vollen Linien dargestellte Wechsellage umschnappt. Der Z,veipolschalter 130 wird dabei umgeschaltet und schließt den elektrischen Stromkreis 12,4 über die Pole 128, z29 der elektromagnetischen Bremse 121, wobei gleichzeitig der elektrische Stromkreis der elektromagnetischen Kupplung i 18 unterbrochen wird. Auf diese Weise wird die Umdrehung der Hauptwelle 63 unverzüglich aufgehoben und die gesamte Vorrichtung des Schaftes 35 und des Rietes 36 an der zugeordneten. Seite der Maschine in ihre Ausgangslage zurückgestellt, in welcher sie bereit ist, in der beschriebenen Weise erneut betätigt zu werden, wenn, der Schützen 51 d.ie zugeordnete Schützenbahn 93 das nächste Mal .durchläuft.
  • Der das Auslaßrohr 53 (Fig. 7) verlassende Schützen 51 gelangt in den Kaüal 5o am anderen Ende der Maschine (Fig. 3) und. gewinnt seine Detriebsgeschwindigkeit zurück, die sich wegen Reibung an den Lamellen 9o während des Durchlaufes der Bahn 93 etwas -verringert hat. Nach Zurücklegung des anderen gekrümmten Abschnittes seiner Bahn erreicht der Schützen 51r das dem Zwillingssystem der Maschine zugeordnete Einlaßrohr 52 und durchläuft in der beschriebenen Weise das andere Riet 36. Nachher tritt der Schützen 51 in das Auslaßrohr 53 in der Nähe des Einlasses 51 ein, aus welchem der Schützen seinen Kreislauf begonnen hat. Aus dem Auslaßrohr 53 gelangt der Schützen 51 in den Kanal 5o am linksseitigen Ende der Maschine und setzt seinen. Kreislauf durch beide Webfächer 334 an einander gegenüberliegenden Seiten der Maschine fort, wie dies bereits ausführlich beschrieben worden ist.
  • Um den Webstuhl stillzusetzen, wird einer der Ausschaltknöpfe 309 (Fig. i und 7) niedergedrückt, wodurch die elektrischen Stromkreise 117 bzw. 310 der Motoren 62 bzw. 61 unterbrochen werden, so daß weder die Hauptwellen 63 noch die Wellen 56 der Tragräder 41 weiter umlaufen.. Wenn der Schützen 51 aus dem Webstuhl herausgenommen .werden soll, werden die obererwähnten Weichen beim Ausgang der Einlässe 55 derart eingestellt, daß der entsprechende Einlaß 55 mit dem zugeordneten Kanal 5o in Verbindung kommt. Nachher werden. die Tragräder 41 mittels ihres erwähnten Handbetriebes entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 3) gedreht, wodurch der in einem der Kanäle 50 weilende Schützen 51 rückwärts mitgenommen; wird, in der Ein.laßöffnung im Deckel des zugeordneten Einlasses 55 auftaucht und zum Herausheben durch die Hand zugänglich wird. Falls der Schützen 51 beim Stillsetzer des Webstuhls in einer der Schützenbahnen 93 stehengeblieben ist, kann er mittels einer dünnen Stange in den zuvor verlassenen Kanal zurückgeschoben und aus diesem auf die bereits beschriebene Weise entfernt werden.. Fig.21 stellt eine Ausführungsform der Erfindung dar, bei welcher beide äußere Riemen 45 der vorherigen Ausführungsform zu einem einzigen äußeren. Riemen 3d.6 vereinigt sind. Der Webstuhl arbeitet mit einer waagerechten Webebene. Oberhalb des Rietes 36 ist der- äußere Riemen 346 durch Rollen 347 geführt. Ähnliche Rollen 348 sind zum Führen des äußeren Riemens 346 an der Unterseite der Maschine vorgesehen. Die Pfeile 349 zeigen die Richtung des Riemenkreislaufes an.
  • Fig. 22 zeigt eine andere Ausführungsform der Zwillingsmaschine, wie sie anläßlich der Fig. i bis 2o beschrieben worden ist. Anstatt zwei äußerer Riemen. 45 ist jedoch ein einziger äußerer Riemen 346 vorgesehen, wie dies bei der Ausführungsform g--mäß Fig. 21 der Fall ist.
  • Fig.23 stellt eine der Ausführungsform gemäß Fig.2 ähnliche Maschine dar, jedoch mit dem Unterschied, daß die inneren Riemen 46 der vorherigen Ausführungsformen gänzlich weggelassen sind. Die Kanäle 50 werden dabei durch den äußeren Riemen 346 und die Nuten 43 in den Tragrädern 41 gebildet.
  • Anstatt der äußeren Riemen 45 oder 346 können. auch in Kreislauf versetzte andere biegsame Mittel,, z. B. Ketten oder Raupen, verwendet werden. Die Treibmittel zum Umkehren des Schützens entlang einer Bahn außerhalb, des Webfaches könnten auch durch eine Reihe von Triebrollen. gebildet werden, die entlang der Außenseite der gekrümmten Abschnitte der Schützenbahn angeordnet sind. In diesem Fall ist der Schützen entlang der gekrümmten Abschnitte seiner Bahn durch die umlaufenden Rollen hefördert, wobei die dabei entstehende. Fliehkraft die nötige Berührung zwischen Schützen und Rollen gewährleistet, selbst wenn keine besonderen Mittel, z. B. Reibungsflächen oder eingreifende Elemente, verwendet werden, um die Berührung wirksamer zu gestalten oder zwangsläufig zu steuern.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mechanischer Webstuhl mit einem im Kreislauf durch das Webfach bewegten Greiferschützen; dadurch gekennzeichnet, daß der Schützen (51) an einer außerhalb des Webf'aches (334) liegenden Bahn durch Treibmittel umgekehrt wird, welche entlang von krummen Ab- schnitten der Schützenbahn liegen und den Schützen (51) durch Berührung mittels Fliehkraftwirkung befördern, wobei dem Schützen (51) eine Geschwindigkeit erteilt wird, um durch das Webfach (334) geschossen zu werden.
  2. 2. Webstuhl nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Betätigen der Treibmittel an beiden Seiten des Webfaches (334) voneinander unabhängigeKraftquellen (61) vorgesehen sind.
  3. 3. Webstuhl nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Umkehren. des Schützens (51) im Kreislauf bewegte biegsame Mittel vorgesehen sind, welche mit umlaufenden Mitteln einen geschlossenen. Kanal (5o) zur Aufnahme des Schützens (51) bilden.
  4. 4. Webstuhl nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als umlaufende Mittel Tragräder (41) mit einer Nut (43) an ihrem Umfang verwendet werden, wobei der den. Schützen (51) aufnehmende Kanal (5o) durch diese Nut (43) und durch die im. Kreislauf bewegten biegsamen Mittel begrenzt ist.
  5. 5. Webstuhl nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß beide Seiten der Tragräder (41) mit Flansche (44) versehen sind, welche die quer gerichtete Bewegung der im Kreislauf bewegten biegsamen Mittel entlang der gekrümmten Abschnitte der Schützenbahn begrenzen.
  6. 6. Webstuhl nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die im Kreislauf bewegten biegsamen Mittel durch mindestens einen äußeren Riemen (346) gebildet sind, der in. den gekrümmten. Abschnitten der Schützenbahn durch Führungsmittel (47) zum Anliegen am Umfang der Tragräder (41) gezwungen ist.
  7. 7. Webstuhl nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß innere Riemen (46) vorgesehen sind, welche je mit der Bodenfläche der Nut (43) am Umfang der Tragräder (41) zusammenarbeiten, wobei der den Schützen (51) aufnehmende Kanal (5o) in, den gekrümmten Abschnitten der Schützenbahn durch den äußeren Riemen (346) und je einen inneren Riemen (46) sowie durch die Seitenwände der Nut begrenzt ist. B. Webstuhl nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragräder (41) je mit einem gesonderten äußeren Riemen (46) zusammenarbeiten. g. Webstuhl nach einem der Ansprüche i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Riet (36) des Webstuhls durch Treibmittel aussetzend zum Anschlagen bewegbar ist, wobei die Betätigung der Treibmittel durch den Schützen (51) ausgelöst wird, so daß das Riet mit seiner Anschlagbewegung erst beginnt, wenn. der Schützen (51) das Webfach (334) bereits verlassen hat. io. Webstuhl nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung der Treibmittel des Rietes (36) elektrisch ausgelöst wird. i i. Webstuhl nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einer Kraftquelle (62) und einer Welle (63) bzw. zwischen dieser Welle (63) und einer ortsfesten Stelle (30) elektromagneti-sche Kupplungs- bzw. Bremsmittel vorgesehen sind, wobei das Riet (36) durch die Welle (63) zum Anschlagen bewegt wird. 12. Webstuhl nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß zum elektrischen Auslösen der Treibmittel ein Z'#veipolschalter (13o) an.-geordnet ist, der zwischen. einer Stromquelle (125) und den elektromagnetischen Mitteln. (118, 121) derart angeordnet ist, daß er durch den Schützen (51) umgeschaltet werden kann, wobei Mittel vorgesehen sind, welche durch die Welle (63) betätigt werden und den Zweipolschalter (t3o) in seine ursprüngliche Lage zurückstellen, nachdem er durch den, Schützen (5 ii) umgeschaltet worden ist. 13. Webstuhl nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch Fühlero@rgane für den Schußfaden (ioi), welche die Umschaltung des Zweipolschalters (i3o) lediglich dann ermöglichen, wenn der Schützen (51) einen Schußfaden (ioi) in das Webfach (334) gelegt hat. 14. Webstuhl nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltvorrichtung aus einem zweiarmigen Hebel (147, 148) besteht, dessen einer Arm (r48) durch den Schützen (51) entgegen der Wirkung einer Feder (i49) bewegt werden kann und dessen anderer Arm (147) mit einem Schwenkarm (145) gelenkig verbunden ist, der den beweglichen Korntakt (131) des Zweipolschalters (13o) betätigt, wobei bewegliche Anschläge zum Eingreifen mit dem Schwenkarm (145) vorgesehen sind, durch welche der letztere bei Betätigung des zweiarmigen Hebels (147, 148) durch den Schützen (51) zu einer Verschwenkung im Sinne der Umlegung des beweglichen Kontaktes (131) gezwungen wird und welche bei Fadenmangel durch Fadenfühler außer Eingriff mit dem Schwenkarm (145) gebracht werden können, wodurch die Umlegung des beweglichen Kontaktes (131) verhindert wird. 15. Webstuhl nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daJ3 einerseits der Fadenfühler für den Schußfaden (ioi) ebenfalls als ein zweiarmiger Hebel (i54, 155) ausgebildet ist, dessen einer Arm (155) sich mit dem Schußfaden (ioi) berühren kann, dessen anderer Arm dagegen als ein Anschlag (154) zum Eingreifen mit dem Schwenkarm (145) ausgebildet ist, wobei die Betätigung des Fadenfühlers (155) durch den Schützen ausgelöst wird, .anderseits ein durch die Kettenfäden betätigter anderer beweglicher Anschlag (i41) ebenfalls mit dem Schwenkarm (145) in Eingriff kommt, wobei in ihren Eingriffslagen beide Anschläge (154, 141) bei Betätigung des zweiarmigen Hebels (147, 148) durch den Schützen (51) eine Verschwenkung des Schwenkarmes (145) im Sinne der Umlegung des beweglichen Kontaktes (131) bewirken und sämtliche Fadenfühler derart angeordnet sind, daß sie bei Fadenmangel beide Anschläge (154, 141) außer Eingriff mit dem Schwenkarm (145) bringen., wodurch die Umlegung des beweglichen Kontaktes (131) verhindert wird. 16. Webstuhl nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibmittel, welche den Schützen (51) umkehren bzw. das Riet (36) aussetzend zum Anschlagen, bewegen, durch gesonderte Kraftquellen (61, 62) betätigt werden. 17. Webstuhl nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Riet (36) aus Lamellen (go) besteht, welche Arme (gi, 92) aufweisen, die mit den Lamellen (go) aus einem Stück bestehen und eine kanalähnliche Schützenbahn (93) bilden, wobei die Lamellen (go) an einer federbelasteten verschivenkbaren Welle (97) angebracht sind, mittels welcher sie gegen die Federn (i I I) zum Anschlagen bewegt werden können. 18. Webstuhl nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (go) vergrößerte Fwßteile (94) aufweisen, welche in eine Nut (95) der Welle (97) eingreifen und in ihrer Eingriffslage durch Halteschienen (98) befestigt sind, nach deren Entfernung die Lamellen (9o) einzeln auswechselbar sind. ig. Webstuhl nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß. zwischen den Armen (gi, 92) der Lamellen (go) ein Einschnitt (ioo) zum Aufnehmen des Schußfadens (ioi) beim Durchlauf des Schützens (51) vorgesehen ist. 2o. Webstuhl. nach einem der Ansprüche 9 bis ig, dadurch gekennzeichnet, daß die Schäfte (35) des Webstuhls zwangsläufig gesteuert werden, wobei die Steuerung synchron mit der Anschlagbewegung des Rietes (36) erfolgt. 21. Webstuhl nach Anspruch 2o, dadurch gekennzeichnet, daß die Schäfte (35) durch bewegliche Rahmen (283) gehaltert sindy welche mit Wagen (285) verbunden, sind, die auf einer ortsfesten Bahn (287) laufen, wobei die Betätigungswelle (72) des Schaftes (35) mit Nockenscheiben (29i, 292) versehen ist, deren Kanten mit Rollen (28g) zusammenarbeiten, die an beiden Seiten der Betätigungswelle (72) an, den Wagen gelagert sind, wodurch die Rahmen (283) in abwechselnder Richtung zwangsläufig gesteuert werden. 22. Webstuhl nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die den verschiedenen Rahmen (283) zugeordneten Nockenscheiben (291, 292) verschiedene Exzentrizitäten aufweisen, wodurch eine gleiche Streckung der Kettenfäden bei der Fachbildung erreicht wird. 23. Webstuhl nach einem der Ansprüche i bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Greiferschützen (51) zum Leiten des Schußfadens (ioi) mit einem Querspalt (295) an seiner Vorderseite versehen ist, bei dessen Endabschnitt im Greiferschützen (51) ein Fadengreifer (298) angeordnet ist, der durch eine am Schützen (51) befestigte Feder (3o1) in der Schließlage gehalten wird, aus welcher der Fadengreifer (298) gegen die Wirkung der Feder (3o1) durch ortsfeste Mittel derart verschwenkt werden kann, daß der Faden (ioi) losgelassen wird, sobald der Schützen (51) das Webfach (334) verläßt. 24. Webstuhl nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß im Greiferschützen (51) eine Längsnut (296) vorgesehen ist, die sich mit dem Querspalt (295) schneidet, wobei der Fadengreifer (298) als ein zweiarmiger Hebel ausgebildet und in der Längsnut (2g6) beim Endabschnitt des Querspaltes (295) derart angeordnet ist, daß die Feder (3o1) am einen Arm (300) des Fadengreifers (298) angreift und: dessen anderen Arm (298) gegen die Wand des Querspaltes (295) zu verschwenken trachtet, wobei die Längsnut (296) mit einem ortsfesten Anschlag (3o2) zusammenarbeitet, der beim Durchgang des Schützens (51) in die Längsnut (296) eingreift, so daß der Fadengreifer (298) aus seiner Schließlage gegen die Wirkung der Feder (3o1) verschwenkt wird und den Schußfaden (1o1) losläßt, sobald der Schützen (51) das Webfach (334) verläßt. 25. Webstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Webstuhl als eine Zwillingsmaschine mit zwei senkrechten Webebenen ausgebildet ist, wobei zwei parallele Systeme von Kettenfäden (32) mit eigenen Rieten (36), Webfächern (334) und Schäften. (35) vorgesehen sind, die mit einem einzigen Schützen (51) betrieben werden, der beide Webfächer (334) im Kreislauf durchläuft. 26. Webstuhl nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß für die Betätigung der Riete (36) und der Schäfte (35) beider Systeme ein gemeinsamer Antrieb (62) vorgpesehen ist, wobei beide Systeme eigene Steuerorgane (118, 121) zwischen dem gemeinsamen Antrieb (62) und den zugeordneten Rieten (36) und den Schäften (35) aufweisen, welche durch den Schützen (51) derart betätigt werden, daß die Riete (36) und die Schäfte (35) beider Systeme lediglich dann betätigt werden können, wenn der Schützen (51) das zugeordnete Webfach (334) bereits verlassen und einen Schußfaden (1o1) in dieses Webfach (334) gelegt hat.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1265074B (de) * 1959-11-04 1968-03-28 William Eger Nyboe Lauritsen Webmaschine mit Entnahme des Schussfadens von ortsfesten Vorratsspulen und Eintrag des Schussfadens durch einen Greiferschuetzen
DE1535561B1 (de) * 1964-12-01 1970-07-23 Oberdorfer Metalltuchfabrik F Verfahren zur Schuetzenfuehrung an Flachwebstuehlen

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DE1265074B (de) * 1959-11-04 1968-03-28 William Eger Nyboe Lauritsen Webmaschine mit Entnahme des Schussfadens von ortsfesten Vorratsspulen und Eintrag des Schussfadens durch einen Greiferschuetzen
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