DE891942C - Landbaumaschine - Google Patents
LandbaumaschineInfo
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- DE891942C DE891942C DENDAT891942D DE891942DA DE891942C DE 891942 C DE891942 C DE 891942C DE NDAT891942 D DENDAT891942 D DE NDAT891942D DE 891942D A DE891942D A DE 891942DA DE 891942 C DE891942 C DE 891942C
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- balance beam
- axis
- carrier
- parallelogram
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- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B51/00—Undercarriages specially adapted for mounting on various kinds of agricultural tools or apparatus
- A01B51/02—Undercarriages specially adapted for mounting on various kinds of agricultural tools or apparatus propelled by a motor
- A01B51/026—Undercarriages specially adapted for mounting on various kinds of agricultural tools or apparatus propelled by a motor of the automotive vehicle type, e.g. including driver accommodation
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Agricultural Machines (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Lanidlbaiuniaschine
mit nach vom und rückwärts kippbarem Rahmen
bzw. Waagebalkeni füir dlie Arbeitsgeräte. Erfindungsgemäß·
ist dieser Waagebalken im dlasi Fahrgestell der Landibaumaisichine, die zwei- oder auch
mehrachsig sein kann, eingebaut umid! um einen
Querzapf em dies Fahrgestells schwenkbar, wobei der Mofongateiiebeblioek innerhalb' dieses Waagebalkens
liegt. Bei Verschwenkung dliesiesi Waagebalkens
sowohl mach vorm ate auich nach hinten köniniem dann
die am ihm befestigtem Arbeitsgeräte im Einsatz gebracht werfen.
Bei dien bekanntem Motor-Kipp-Pflügem schwenkt
da9 ganze Fahrzeug um dlie in dier Mitte liegende
Triebachse, wobei dler als Waagebalken ausgebildete Fahrzeugrahmen samt den Lenkrädern
mit venschwenkt wird. Dieser Bauart gegenüber hat die Erfmdbng dem Vorteil, daß der Fahrer des
Fahrzeuges1 bei Umkehr der Fahrtrichtung seinen Sitzplatz, nicht zu. wechseln! braucht. Außerdem
wird1 durch die Erfindung eine starke Vereinfachung
und somit Verbilliguing erreicht, weil nicht das gesamte Fahrgestell einschließlich dies- Lenksystems
und der Bodenräder verschwenkt wird, sondern ausischließlich dter Waagebalken) mit dem Arbeitst
geräten. Für diese Verschwenkung kaum dlas a,n
jeder Landbauimasdhinie vorhandene Hubwerk mit
verwendet werden. Wirdl nium der Triebachsblock
in erfirudlungsgemäß' dtarÄgeführteif Weiterbildluing
zum Schwenfcsystem hinKuger»minen, danti wird
eine weitere Vereinfachung dies Gesiaimtaofbaues
der Maschine ermöglicht. So erübrigem sich viele
sonst an einer Landbauimaschine erforderlichen
Gelenkstellen, kusibesondere werden Wellengelenke
für zapfwellenigeferiebene Geräte, wie Mähwerk,
Bodenfräse usw., nicht mehr oder nur in besonderen
Fälleni notwendig. Dadurch, .daß dier Waagebalken
gesondiert in dem Fahrzeugrahmen 'eingebaut' wird,
lassen sich: dbrchi Anbringung1 von verschiedenen1
Geräten an dien Enden dies Waagebalfcensi voirteilhafte
Gerätekombiniatiönen bilden, die auch einen
ίο vorteilhaften Arbeitseffekt uinidl insbesondere eine
große Zeitersparnis mit sich bringem. Die Möglichkeit der Anbringung verschiedener Arbeitsgeräte
enspart auch in vielen Fällen einen Gerätewechsel und damit kostbare Zeit und: Mühe. AlIe
diese vorteilhaften Merkmale lassen somit ein Gerät höchster Universalität, großer Einfachheit
und damit Unempftndlichkieit erreichen, eine Forderung, die für die Bewirtschaftung insbesondere
kleiner landwirtschaftlicher Betriebe unibediingt zu stellen ist.
Die Erfindung ist aus den Abb. 1 bis 3 schematisch und beispielsweise ersichtlich. Abb. 1 und! 2- behandelt eine Austführungsforni einer Dreiradl·
maschine, deren Heckrad gelenkt wird, während Abb. 3' sich auf eine Landlbaiumiaschine mit Vordterradlenkung
und Hecktriebblodk bezieht.
Bei der Ausiführimgsfoirm'der Abb. 1 und 2 stellt
Abb. ι eine Seitenansicht der Laadbaumaschiine,
Abb. 2 die dazugehörige Draufsicht dar. Bei der Anordnung mach Abb. 1 und 2 handelt es sich um
eine Baufarrn, bei weicher der Waagebalken· gelenkig zur Triebachse gelagert ist, während bei
Abb. 3 der Triebachsblock eimern Teil dies Waagebalkens
darstellt und mit verschwenkt wird. Abb·. 1
und1 3 sind Seitenansichten, Abb. 2 ist eine Draufsicht
zu Abb. i.
Bei der Ausführutngsiform der Abb. 1 und 2 ist
mit ι der Motorgetriebeblock, welcher über dier
Triebachse 2 angeordnet ist, bezeichnet, mit 3· ist das Heckrad 'bzw. die Hinterachse und mit 4 der
Rahmenteil, welcher den Triebachsblock mit diem Heckrad verbindet, bezeichnet. Am vorderen Ende
deg Triebachsblocks 1 ist der Waagebalken 7 an
einen Querbolzen 6 angelenkt. Der Waagebalken ist als Geräteträger ausgebildet undl hat an seinem
vorderen Ende S einen1 Flansch für dem Anschluß
von Zapfwellengeräteni und am seinem· hinteren
Ende 9 eine Haltevorrichtung für das Anbringen der verschiedenstenArbeitsgeräte, z.B. einesPflugkörper®
10. Der Waagebalken! 7 kamm einseitig angeordnet sein ader er kann, wie in Abb. 2 ersichtlich, zu beiden Seiten dlesi Getriebegehäuses entlang
führen. Der Anienkpunkt 6 wird! zweckmäßigerweise sä gewählt, daß der Waagebalken gewiohtsimäßig
leicht· ausgeglichen werden kann. Aius· bau^
licheni Gründen ist esi in mandhten Fällen vorteilhaft,
den Anlenkpuinikti 6 konzentrisch zur Triebachse zu
lagern, oder es wird, wie bei dier AuBifünriungsiform
der Abb. 1 und 2, der Waagebalken dort angelenkt, wo die Zapfwelle auis dem Getriebegehäuse heraustritt,
.so daß da& Gelenk 11, welches zum Antrieb
der versehiedtasteni Zapfwellengeräte .erforderlich
ist, in die Drehachse dies Quergelenkes 6 gelegt
werden kann. Es· isit dlann zum Antrieb' der Zapfwellengeräte,
ζ. B. dies. Mähwarkesi 12, nur ein Gelenk
arfbiiderlicii, uinidl es witfdl diarüiber ihiiniaiuis große
Einf'achheit erreicht.
D'er Träger 7 wird mittels dös Handhebels! 15,
diesi Hebels 1.6 undi'dier Zugstange 17 zum. Zweck des
Einsetzensi bzw. Aushebens der Arbeitsgeräte
betätigt. Die Verschwenkung des· Trägers kann
natürlich auf die verschiedenste Art erfolgeni, z. B.
durch einen· hydraulischen1 Heber, durch Feder-•zug
usw.
Der Anienkpunkt 6 kann auch afa ideeller Drehpunkt,
z. B. durch eine Art Trapezlenker gegeben! sein. Zm solicher Anoirdhiung greift man vielfach,
wenn der Gelenkpunkt aus irgendwelchen Gründen außerhalb des Bereiches* des GetriebegehäuBes liegt
oder wenn eine lagemäßigfc Veräniderung1 dies Dreh-Punktes
'erfoirderlich ist.
Eine weitere AuBführungsform 'der Erfindung ist
in Abb. 3. dargestellt, welche eine Seitenansicht einer Landbaumasichinei mit Vorderraldlenkung und
Heckgefcriebebliock darstellt. In weiterer Ausbildung
des ErfindumgEgedankensi wird hier der
Waagebalken bzw. Geräteträger durch den Triebbloek
20 sdbisit dargestellt, und zwar hat dieser an
seinem vorderen Ende an einem kleinen Ausleger 21
den Geräteflansch 23 zuim Anschließem verschiedener
Zapfwellengeräte, und an seinem rückwärtigenEnde ist eimi Arm 23 im Punkt 24 angelenkt. Am dliesen
wiederum ist iim Punkt 215 die Geräteaufnahme 26
gelenkt. Die Koppel 27 bildet! dann zusammen mit den Anlienkpunkten 25, 28, 29 und 30 ein Gelenkparalileilogiramm.
Der Gelenkpuinkt 30 liegt konzentrisch zur Triebachse und stellt gleichzeitig den
Anienkpunkt für den Fahrzeugrahmjen 35 dar, der am seinem vorderen Ende die Lenkachse 3:6 mit der
Steuerung 3.7 trägt.
Der Getriebeblock 20 is* afeo um. die Triebachse
im Rahmen 3:5 verdflehibar, wobei die Geräteaufnahme
2i6 durch das beschriebene Gelenkparallelogramim stets vertikal gehalten wird. Das Verschwenken
des Triebachsblockee geschieht dbrch
den Doppelhobel 40 und 41, dessen Zugstange 42 am Getriebegehäuse anlenkt. Durdhi die Feder 43,
welche mittelsi einer Gewiwdespindal verstellbar
ist, kann das System gewichtsausgeglichen werden oder es kann durch isfe auch ein Ausgleich dies
ReaktiOnsmomenttesi das Getriebeblockes' vorgenonimeni
werden.
Bei der Auisführuingsfoinm der Abb. 3 isiti im
übiTigen der Verlängerungsarm 23 hochklappbar aitusgebüidet, wobei er in 'der gewollten Höhenl'age
mittels eines Steckbolzensi 44 auf dem Kreisbogen
45 gesichert wird. Ein derartiges Anheben wird dlainini voirgenommen, wenn an diam GerätenanBch! 22
mit einem Arbeitsgerät gearbeitet wirdl, welches
verhältnismäßig groß© Huibwege zum Ausheben iao
benötigt. Im anderen Falle würde nämlich die Geräteaufnahme 26 beim Hochheben desi Zapfwellengeräts
46 mit dem Boden; in Berührung kommen. '
Die Erfindung wird nicht beschränkt auf die Ausführunigsfonm nach den Abb·. 1 bis. 3, sie kann
für jeden Landbaramaschinentyp Verwendung finden, z. B. auch, die herkömmlichen Schlepperfbrmen
mit vorn liegendem Motor und hinten liegender Triebachse.
Claims (6)
1. Lanrifoa,umaisichine, bestehend auis einem
zwei- oder mehradhsigeni Fahrgestell, in welches der Motorgetiriebebiock eingebaut ist, gekennzeichnet
durch einen turn eine Querachse (6, 30) schwenkbaren Waagebalken (7) bzw.
Träger, der sowohl an seinem, vorderen als auch an seinem rückwärtigen Ende (8 bzw. 9)
Befestigungsvorrichitangen für Arbeitsgeräte
trägt, wobei zwischen beiden Endiem der Moitorgetriebeblock
angeordnet ist.
2. Landbauimaisdhiiie, dadurch gekennzeichnet,
daß der Waagebalken (213) auf der einem Seite oder alber aiuohi beiden Seiten ζω einer Geradeführung
für die Bodenwerkzeuge, z. B. einem Hubparallelogramm, Bogenführung od. dgl., ergänzt
ist.
3. Lanidlbaumaischine nach Anspruch 1 uinidl 2,
dadurch gekennzeichnet, dlaß die Querachse (30) für den Waagebalken koozentrisdh. zuir Triebachse
des Triebachsblockes angeordnet ist.
4. Landlb<aujmasdhiiie nach einem der Ansprüche ι bis 3>
dadluirdh gekennzeichnet, daß der Gelenkpunkt (6) für den Waagebalken mit
dem WeHengelenk (11) für den Antrieb der
Zapf'wellengeräte (12) auf einer Achse liegt.
5. Landfaaumaschine, dadurch gekennzeichnet,
daß der Wa,ageballkeni bzw. der untere odbr
obere Lenker dasi Parallelogramms^ durch den Trieibbloick (20) gebildet wird.
6. Landbauimasch'ine nach einem der Ansprüche
ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß einer oder beide Hebel (23) des waagebalkenartigen
Trägers ini vertikaler Richtung zusätzlich verischwenkbair sind.
Angezogene Diruckschriften:
Deutsche Patentsidhiriften Nr. 370 6312, 272 947, 015.
Deutsche Patentsidhiriften Nr. 370 6312, 272 947, 015.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©5443 9.53
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE891942C true DE891942C (de) | 1953-08-20 |
Family
ID=580981
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT891942D Expired DE891942C (de) | Landbaumaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE891942C (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE272947C (de) * | ||||
| DE325015C (de) * | 1917-11-14 | 1920-09-08 | Rud Bernstein Dr | Pendelnd am Fahrgestell aufgehaengter Pflugrahmen, insbesondere fuer Motorkipppfluege |
| DE370632C (de) * | 1919-04-15 | 1923-03-05 | Andreas Stamm Dipl Ing | Motorkipppflug |
-
0
- DE DENDAT891942D patent/DE891942C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE272947C (de) * | ||||
| DE325015C (de) * | 1917-11-14 | 1920-09-08 | Rud Bernstein Dr | Pendelnd am Fahrgestell aufgehaengter Pflugrahmen, insbesondere fuer Motorkipppfluege |
| DE370632C (de) * | 1919-04-15 | 1923-03-05 | Andreas Stamm Dipl Ing | Motorkipppflug |
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