DE892025C - Wickelkondensator und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Wickelkondensator und Verfahren zu seiner Herstellung

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Publication number
DE892025C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wound
metal foil
dielectric film
capacitor according
helically
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Expired
Application number
DENDAT892025D
Other languages
English (en)
Inventor
Heideniheim Hartwig Lohse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE892025C publication Critical patent/DE892025C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/002Details
    • H01G4/255Means for correcting the capacitance value

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung der an sich bekannten Wickelkandensa,toren. Bei diesen wurden bisher verhältnismäßig breite Metallfolien zusammen mit einer auf beiden Seiten etwas überstehenden dielektrischen Folie spiralförmig aufgewickelt. Dabei ergaben sich aber bei der Fertigung Schwierigkeiten, den Abgleich auf den verlangten Sollwert der Kapazität mit der erforderlichen Genauigkeit vorzunehmen. Dies rührt daher, daß bereits eine kleine Verlängerung oder Verkürzung der verhältnismäßig breiten Metallfolien am Ende des Wickels eine große Kapazitätsänderung verursacht.
  • Gemäß der Erfindung wird nun auf einer vorzugsweise zylindrischen Gegenelektrode eine schmale Metallfolie als andere Belegung oder als Teil dieser Belegung unter Zwischenfügung einer dielektrischen Folie schraubenförmig aufgewickelt. Die dielektrische Folie ist zweckmäßig breiter als die Gegenelektrode und wird spiralförmig gewickelt. Durch entsprechende Bemessung von Breite und Schraubensteigung der schraubenförmig gewickelten Folie kann ein sehr flacher Anstieg des Kapazitätswertes beim Wickeln eingestellt werden. Es ist somit ein sehr genauer Abgleich des Kondensators auf den Sollwert -der Kapazität möglich.
  • Das Prinzip der Erfindung kann mit besonderem Erfolg in Verbindung. mit den bekannten Wickelkondensatoren angewendet werden, bei denen verhältnismäßig breite Metallfolien verschiedener Polarität zusammen mit einer gegebenenfalls auf beiden Seiten etwas überstehenden dielektrischen Folie spiralförmig aufgewickelt werden. Am Endei des Wickels wird dann erfindungsgemäß auf der spiralförmig weitergewickelten dielektrischen Folie die schmale Metallfolie schraubenförmig aufgewickelt. Diese wird mit der einen spiralförmig gewickelten breiten Metallfolie in elektrisch leitende Verbindung gebracht und ergänzt durch einen kleinen, sehr langsam von Windung zu Windung größer werdenden Zusatzwert auf die Sollkapazität.
  • Die Erfindung und dazugehörige Einzelheiten sind an Hand von Fig. i und 2 beispielsweise erläutert.
  • In Fig. i ist der Wickelkondensator nach der Erfindung in Stirnansicht und in Fig. 2 in Längsansich.t dargestellt. Er besteht aus der vorzugsweise zylindrischen Gegenelektrode i, die a. B. als Metallrohr ausgebildet oder in an sich bekannter--Weise aus verhältnismäßig breiten Metallfolien und einer auf beiden Seiten überstehenden dielektrischen Folie 2, z. B. aus gerecktem Polystyrol, spiralförmig gewickelt ist. Am Ende des Wickels, wird gemäß der Erfindung die schmäle Metallfolie 3 schraubenförmig aufgewickelt, bis der geforderte Kapazitätswert erreicht ist. Die schmale MetallfOlie 3 wird zwischen lern Ende der innenliegenden breiten Metallfolie und der noch breiteren dielektrischen Folie 2 eingelegt, so daß beide Metallfolien in elektrisch leitender Verbindung miteinander stehen. Die dielektrische Folie z wird spiralförmig weitergewickelt, so. daß sie auch als Dielektrikum für die schraubenförmig aufgewickelte schmale Metallfolie 3 wirkt. Sie überdeckt die schmale Metallfolie 3 auch außen. Die Kapazität, die durch die schraubenförmig gewickelte schmale Metallfolie 3 gebildet wird, ist klein gegenüber der Gesamtkapazität des Kondensators und kann deshalb sehr fein abgeglichen werden.
  • Durch entsprechende Wahl von Breite und Schraübensteigung der schraubenförmig gewickelten Metallfolie 3 sowie durch die Wahl der Dicke der dielektrischen Folien 2 kann der Kapazitätsanstieg des Wickels variiert werden. Man kann hierdurch die für die Fabrikation günstigsten Verhältnisse einstellen.
  • Das Prinzip der Erfindung ist nicht auf Kondensatoren mit Folien aus gerecktem Polystyrol beschränkt, man kann es vielmehr auch bei Papierkondensatoren od. dgl. anwenden. Sie kann auch in Verbindung mit sogenannten Metallpapierkondensatoren angewendet werden, bei denen auf einer dielektrischen Folie auf beiden Seiten haftende Merta,llschichten als Belegung aufgebracht sind, z. B. durch Aufdampfen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wickelkondensator, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer vorzugsweise zylindrischen Gegenelektrode (i) eine - schmale Metallfolie (3) als andere Belegung oder als Teil dieser Belegung unter Zwischenfügung einer dielektrischen Folie (a) schraubenförmig aufgewickelt ist.
  2. 2. Wickelkondensator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß breite Metallfolien verschiedener Polarität zusammen mit einer gegebenenfalls .auf beiden Seiten etwas überstehenden dielektrischen Folie (2) spiralförmig aufgewickelt sind und am Ende des Wickels auf der. spiralförmig gewickelten dielektrischen Folie (2) eine schmale Metallfolie (3) schraubenförmig aufgewickelt ist, die mit einer spiralförmig gewickelten breiten Metallfolie elektrisch leitend in Verbindung steht.
  3. 3. Wickelkondensator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da,ß die schmale Metallfolie (3) zwischen dem Ende der einen breiten Metallfolie und der dielektrischen Folie (2) eingelegt ist.
  4. 4.. Kondensator nach einem der Ansprüche i. bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dielektrische Folie (2) in an sich bekannter Weise aus gereckter Polystyrolfolie, Papier od. dgl. besteht.
  5. 5. Verfahren zur Herstellung eines Wickelkondensators nach einem der Ansprüche i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Kapazitätsverlauf .durch entsprechende Bemessung der Dicke derdielektrischenFolie (2) oder von Breite und Schraubensteigung der schraubenförmig gewickelten Metallfolie (3) eingestellt wird.
DENDAT892025D Wickelkondensator und Verfahren zu seiner Herstellung Expired DE892025C (de)

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