DE892052C - - Google Patents

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DE892052C
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roof
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/16Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
    • E04B5/17Floor structures partly formed in situ
    • E04B5/23Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated
    • E04B5/26Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated with filling members between the beams
    • E04B5/261Monolithic filling members
    • E04B5/263Monolithic filling members with a flat lower surface

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • Decke oder Dach mit auf Trägern aufgelegten Formsteinen Decken, mit auf Trägern aufgelegten Formsteinen sind bereits bekannt. Die dabei verwendeten Formsteine weisen ein hohes Raumgewicht auf, wodurch das Gesamtgewicht der Decke naturgemäß ungünstig beeinflußt wird. Nach der Erfindung wird als Bindemittel für die Formsteine Magnesiazement verwendet, der wegen seiner Haftfestigkeit an allen Materialien, wie Stein, Beton, Holz, Kunstharz, und wegen seiner Zähigkeit, seiner Druckfestigkeit und insbesondere seiner großen Zug- und Biegefestigkeit im geblähten Zustand als das anorganische Kunstharz bezeichnet werden kann.
  • Die ,aus magnesitgebundenem Schaum- oder Gasbeton hergestellten Deckensteine, Platten Treppen-,steine und sonstige Bauelemente weisen neben niederem Raumgewicht große Festigkeit und hohe Isolierwirkung auf, Eigenschaften, die dem geblähten Material gewisser Kunststoffe ähneln.
  • Bei der fabrikmäßigen Herstellung von solchen Formsteinen wird auf einer massiven Unterlage, ,die gegen Feuchtigkeit gut geschützt sein muß, eine Schicht des magnesitgebundenen Schaum- oder Gasbetons aufgebracht, .die etwa der Höhe der späteren Decke oder Dachhaut entspricht. In diese Schicht ist als eigentliches Tragorgan der an sich nicht tragfähigen Masse ein Bogen aus massivem Magnes,itbeton eingebaut.
  • Die in der Werkstatt hergestellten Formsteine werden auf der Baustelle auf Betonträgern verlegt, die entweder aus Vierkantbalken mit Rundeiseneinlagen oder aus schmalen Hochkantträgern bestehen und die am Fuß zur Auflage der erfindungsgemäßen Formsteine verbreitert sind. In die Zwischenräume zwischen den Formsteinen wird magnesitgebundene Steinholzmasse eingegossen und auf die Decke eine Steinholzmagnesitschicht aus dem gleichenMaterial alsAbdeckung gegen eindringende Feuchtigkeit und gleichzeitig als Fußboden- oder Dachbelagunterlage aufgetragen, die die Formsteine mit .den Trägern zu einer Einheit von hoher Festigkeit, Haftfestigkeit und großer Schall- und Wärmedämmung verbindet. An den Wänden wird der Magnesitbelag hochgezogen, so daß sich eine Sockelleiste bildet. Es entsteht dadurcheinewasserdichte Wanne, die das wasserempfindliche Schaum-Gas-Magnesit-M.aterial bei Wassereinbrüchen gegen Zerfall schützt und zugleich eine so hohe Verfestigung und Versteifung der Decke ergibt, daß diese trotz des leichten Schaum- oder Gasbetons die vorgeschriebene Druckfestigkeit von 25o kg/cm° ohne weiteres erreicht. Die Decke hat ein so geringes Eigengewicht, daß sie der Holzdecke gleichkommt. Da sie zugleich als Unterlage für den Estrich dient, der hier nur eine Stärke von i bis 1,5 cm benötigt, ist die außerordentlich fußwarm und schalldicht und damit der Holzdecke überlegen.
  • Zur Herstellung von Dächern wird gegebenenfalls an Stelle des, Magnesitbelages zur Abdeckung des wasserempfindlichen Schaumbetons der Formsteine eine doppelte Schicht Dachpappe, Bitumen, Kunstharz oder Chlorkautschuk verwendet. Auf die- in dieser Weise gedichtete Decke bringt man Platten aus magnesitgebundenemGas- oder Schaumbeton. Diese Platten werden , mit Magnesit- oder Zementmörtel unter sich und mit den Formsteinen verbunden. Auf das so gebildete Dach kann als weiterer Schutz für das Schaummaterial nochmals eine doppelte Schicht Dachpappe, Bitumen, Kunstharz, Chlorkautschuk usw. aufgetragen werden, so daß alle mit der Außenluft in Verbindung stehenden Teile .des Baumaterials absolut gegen Wasser und Luftfeuchtigkeit geschützt sind. Auf die Schutzschicht bringt man noch zur mechanischen Verfestigung des Daches einen mit Zementdichtungsmittel versehenen Betonüberzug von 3 bis 5 cm Stärke oder einen gedichteten Zementglattstrich auf.
  • In den Figuren ist der Erfindungsgegenstand an einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Fig. i einen in der Werkstatt vorgefertigten Formstein; Fig. 2 zeigt auf die Deckenträger aufgelegte Formsteine; Fig. 3 veranschaulicht einen Querschnitt durch die fertige Decke.
  • Der Formstein besteht aus Schaummaterial 2 in das das bogenförmige Versteifungs- und Tragorgan 3 eingebaut ist. Diese vorgefertigten Formsteine werden auf der Baustelle zwischen die Träger i eingelegt, wobei sich die Formsteine mittels des bogenförmigen Tragorgans 3 auf deri Trägern abstützen. Über und zwischen die Formsteine wird, wie in Fig.3 dargestellt, der Steinholzmagnesitbel.ag q. eingebracht, der an den Rändern zu einer Sockelleiste 5 hochgezogen ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Decke oder Dach mit auf Trägern aufgelegten Formsteinen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Deckenträger (i) vorgefertigte Deckensteine (2) aus magnesitgebundenem Schaumbeton verlegt sind, in die als Tragorgan ein Bogen (3) aus massivem Magnesitbeton eingebaut ist, und zur Abdeckung gegen Feuchtigkeit über und zwischen sämtlichen Deckensteinen ein durchgehender Steinholzmagnesitbelag (q.) aufgebracht ist, der gleichzeitig als Fußboden- oder Dachbelag dient.
  2. 2. Dach nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des M.agnesitbelages zum Schutze des Schaummaterials der Dachform--steine gegen Feuchtigkeit eine doppelte Dachpappen- oder Bitumen-, Kunstharz- oder Chlorkautschukschicht vorgesehen ist, über die Schaumbeton- bzw. gewöhnliche Dachplatten verlegt sind, die unter sich und mit den Dachformsteinen durch Beton- oder Magnesitmörtel verbunden sind. .
  3. 3. Dach nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, d.aß auf dem wasserabweisenden Dachbelag zusätzlich noch ein Betonüberzug oder ein Zementglattstrich aufgebracht ist. q.. Decke nach Anspruch i, dadurch gekennzeicbnet, daß die Fußbodenunterlage (q.) zur Bildung eines. wannenartigen, wasserabweisenden Deckenbelages an den Rändern zu einer Sockelleiste (5) hochgezogen ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3209502A (en) * 1961-06-07 1965-10-05 Allied Chem Insulating roof deck structure

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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