DE892237C - Verfahren zur Herstellung von Gummisohlen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Gummisohlen

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DE892237C
DE892237C DEC1003A DEC0001003A DE892237C DE 892237 C DE892237 C DE 892237C DE C1003 A DEC1003 A DE C1003A DE C0001003 A DEC0001003 A DE C0001003A DE 892237 C DE892237 C DE 892237C
Authority
DE
Germany
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soles
rubber
production
porous
sole
Prior art date
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Expired
Application number
DEC1003A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Schleper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental AG
Original Assignee
Continental Gummi Werke AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Continental Gummi Werke AG filed Critical Continental Gummi Werke AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE892237C publication Critical patent/DE892237C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D35/00Producing footwear
    • B29D35/12Producing parts thereof, e.g. soles, heels, uppers, by a moulding technique
    • B29D35/122Soles
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/02Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the material
    • A43B13/04Plastics, rubber or vulcanised fibre
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C2793/00Shaping techniques involving a cutting or machining operation
    • B29C2793/009Shaping techniques involving a cutting or machining operation after shaping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Gummisohlen Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Gummisohlen, insbesondere solchen aus porigem Gummi, wie Moosgummi u. dgl. Sohlen aus porigen Gummiarten haben für bestimmte-Schuhwerkarten spezifische Vorzüge. Solche Sohlen werden entweder aus einer porigen Gummiplatte (feinporiger Schwammgummi, sogenannter Moosgummi) gestanzt oder als sogenannte Formsohlen in Vulkanisierformen hergestellt. Bei der Herstellung der porigen Gummiplatte erhält diese sowohl eine dichte Unter- wie eine ebenso dichte Oberfläche, d. h. beide Flächen sind mit einer dichten Gummivulkanisationshaut überzogen. Die in Vulkanisierformen hergestellten porigen Formgummisohlen erhalten einen allseitigen dichten Hautüberzug.
  • Glatte oder dichte Oberflächen an der Klebeseite von Gummisohlen sind für die Verklebung der Sohlen mit dem Schuhwerk jedoch nicht oder zumindest nicht gut geeignet. Es wird daher erforderlich, die Sohle an ihren Oberflächen aufzurauhen, indem z. B. die sich durch die Vulkanisation bildende dichte Haut beseitigt oder in sonstiger geeigneter Weise die Aufrauhung bewirkt werden muß. Auch dann, also unter Vornahme des umständlichen mechanischen Aufwands, erhält man nicht so gute Klebeflächen, wie sie gemäß der nachstehend beschriebenen Erfindung möglich sind.
  • Die Aufgabenstellung, der Moosgummisohle eine rauhe, für die Verklebung günstige Oberfläche zu geben, wird nach dem erfindungsgemäßen Verfahren in einer besonders günstigen Weise dadurch gelöst, daß die Sohle in doppelter Dicke vulkanisiert un[d darauf in der Mittelebene aufgespalten wird. Man erhält dann Moosgummisohlen, die an der Unterfläche und an den Seitenflächen eine dichte Oberfläche zeigen, während die Oberseite infolge der durchschnittenen porigen Masse sich in einem besonders gut klebefähigen Zustand darbietet. Es ergibt sich an Stelle einer bisher bekannten, mechanisch aufgerauhten Fläche eine offene Porenfläche, die für die Verankerung des Klebstoffs in hervorragender Weise geeignet ist.
  • Der Arbeitsaufwand für den einen Spaltschnitt zur Herstellung zweier Sohlen ist geringer als derwenige, der für das Aufrauhen zweier einzeln hergestellter Sohlen erforderlich würde. Hiermit sind die Vorzüge des erfindungsgemäßen Verfahrens jedoch nicht erschöpft. Neben der Erfüllung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe wird eine Verringerung an Arbeitsaufwand und eine erhebliche Vereinfachung der Herstellungseinrichtungen erzielt. Für die benötigten Vulkanisierformen ist es ein unwesentlicher Unterschied, ob die Formnester bei dem vorliegenden Verfahren doppelt so tief, bzw. die ausgeschnittene Mittelplatte einer dreiplattigen Formausführung doppelt so dick ausgeführt werden müssen, als es bei der sonst üblichen Vulkanisation von Einzelsohlen der Fall ist. Demgegenüber tritt jedoch die Vereinfachung ein, daß nicht mehr Vulkanisierformen für Rechts- und Links sohlen erforderlich werden, sondern nur noch solche für eine Ausführung, also entweder die Links- oder die Rechtsform. Beim Spalten der doppelt starken vulkanisierten Sohle ergibt sich dann automatisch je eine Links- und eine Rechtssohle, wobei auch automatisch die Garantie für Größen- und Symmetrieübereinstimmung gegeben ist. Auch bei der Fertigstellung und dem Einlegen der Kautschukrohlinge in die Vulkanisierform werden Ersparnisse erzielt, denn das Herstellen und Einlegen eines doppelt so großen Rohlings in die Form kann in kürzerer Zeit geschehen als das Herstellen und Einlegen zweier, wenn auch kleinerer Rohlinge.
  • In einer vorveröffentlichten Patentschrift der gleichen Inhaberin hat diese auch schon das Aufspalten eines Mehrschichtenerzeugnisses, bestehend aus Vollgummi mit beiderseitigen Juteauflagen zu Fußbodenplatten, angegeben.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer vereinfachten Darstellungsweise wiedergegeben. zE!s zeigt Abb. 1 einen vulkanisierten Moosgummikörper in Sohlenform, jedoch mit der doppelten Dicke des Fertigzustandes, Abb. 2 das Aufspalten des Moosgummikörpers nach Abb. I, Abb. 3 die Draufsicht auf einen Vulkanisierformunterteil, Abb. 4 ein symmetrisches Sohlenpaar von der Oberseite gesehen.
  • Der Moosgummikörper nach Abb. I zeigt nach dem Herausnehmen aus der Vulkanisierform an seiner Oberseite' und an der nicht sichtbaren Unterseite gleichartige Musterungen I, die aus Gründen des Gleitschutzes, zum Teil auch aus Schönheitsgründen üblicherweise angebracht werden. An seiner Seitenfläche 2 dagegen zeigt er eine glatte, dicht geschlossene Haut. Dieser Moosgummikörper wird nach Abb. 2 durch das Messer 3 der nicht näher dargestellten Spaltmaschine entlang der Mittelebene 4 in zwei gleich dicke seitensymmetrische Sohlen aufgespalten, wobei an den Spaltflächen die beiden Sohlen eine porige Oberfläche 5 zeigen, die sich hervorragend für das Verkleben mit dem Schuhwerk eignet. Eine Vulkanisierform nach Abb. 3 kann mit nur einer Formhöhlung sowohl zur Herstellung von Rechts- wie von Linkssohlen dienen, da ein darin fertiggestelltes Vulkanisat nach dem Aufspalten, wie Abb. 4 zeigt, je eine gleich große und seitensymmetrische Rechts- und Linkssohle ergibt.
  • PATENTANSPRUCII Verfahren zur Herstellung von Sohlen aus Gummi, wobei die in doppelter Dicke vulkanisierten Sohlen in der Mittelebene aufgespalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß Formsohlen aus porigem Gummi, wie Moosgummi u. dgl., aufgespalten werden.

Claims (1)

  1. Angezogene Druckschriften Deutsche Patentschrift Nr. 49!5 I68; USA.-Patentschrift Nr. 2 232 ei6.
DEC1003A 1950-05-16 1950-05-16 Verfahren zur Herstellung von Gummisohlen Expired DE892237C (de)

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DEC1003A DE892237C (de) 1950-05-16 1950-05-16 Verfahren zur Herstellung von Gummisohlen

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DEC1003A DE892237C (de) 1950-05-16 1950-05-16 Verfahren zur Herstellung von Gummisohlen

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DE892237C true DE892237C (de) 1953-10-05

Family

ID=7012479

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DEC1003A Expired DE892237C (de) 1950-05-16 1950-05-16 Verfahren zur Herstellung von Gummisohlen

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DE (1) DE892237C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0140150A1 (de) * 1983-10-07 1985-05-08 Cimatec Chemisch-technische Handelsgesellschaft mbH Verfahren zur Herstellung von Platten aus hochverschleissfestem Kunststoff
AT378734B (de) * 1981-04-08 1985-09-25 Freudenberg Carl Fa Verfahren zur herstellung einer reliefartigprofilierten laufsohle aus geschlossenzellig geschaeumten, vernetztem aethylen-co-vinylacetat

Citations (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE495168C (de) * 1930-04-04 Continental Gummiwerke Akt Ges Verfahren zur Herstellung von Fussbodenbelag
US2232216A (en) * 1939-07-10 1941-02-18 Daly Bros Shoe Co Inc Method of making a vulcanized twin heel seat unit

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