DE892505C - Verfahren und Einrichtung zum Biegen von Glasroehren - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Biegen von Glasroehren

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DE892505C
DE892505C DEI1959A DEI0001959A DE892505C DE 892505 C DE892505 C DE 892505C DE I1959 A DEI1959 A DE I1959A DE I0001959 A DEI0001959 A DE I0001959A DE 892505 C DE892505 C DE 892505C
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DE
Germany
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tube
drum
carriage
mold
rim
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Application number
DEI1959A
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English (en)
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Alfred Greiner
August W Seitz
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General Electric Co
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General Electric Co
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    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C3/00Sorting according to destination
    • B07C3/18Devices or arrangements for indicating destination, e.g. by code marks
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B23/00Re-forming shaped glass
    • C03B23/04Re-forming tubes or rods
    • C03B23/06Re-forming tubes or rods by bending
    • C03B23/065Re-forming tubes or rods by bending in only one plane, e.g. for making circular neon tubes
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
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Description

Die Erfindung betrifft allgemein ein Verfahren und die maschinelle Einrichtung zum Biegen von Glasröhren in Kurven- oder Kreisform und insbesondere ein Verfahren und die maschinelle Einrichtung zum Biegen elektrischer Leucht- oder Entladungsröhren, wie z. B. · Fluoreszenzlampen, in Kreisform.
Ein Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines
Verfahrens und der maschinellen Einrichtung zum
»o Biegen von Glasröhren in genaue Kurven- oder Kreisform, wobei die Ouerschnittsform der Röhre unverändert bleiben soll.
Ein anderer Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens und der maschinellen Ein- *5 richtung zum Biegen einer kompletten Glashülle einer elektrischen Leuchtröhre in genaue Kurvenoder Krei'sform, wobei die Ouerschnittsform der Röhre unverändert bleiben soll.
Ein weiterer Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens und der maschinellen Einrichtung zum Biegen der kompletten Glashüllen von elektrischen Leuchtröhren in genau kurven- oder kreisförmig gebogene Hüllen von völlig gleichmäßiger Krümmung.
Weitere Zwecke und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus nachfolgender Beschreibung einer Ausführung derselben und aus den Zeichnungen.
In diesen Zeichnungen ist
Fig. ι eine Seitenansicht der maschinellen Einrichtung, die Gegenstand der Erfindung ist;
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1 und zeigt die Vorrichtungen
zum Halten und zum Erhitzen der Lampenhülle bei der in Fig. ι dargestellten maschinellen Einrich-• tung;
Fig. 3 ist ein abgebrochener senkrechter Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2 und zeigt den oberen Halter für die komplette Leuchtröhrenhülle in Ansicht;
Fig. 4 ist ein horizontaler Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3;
Fig. 5 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 4;
Fig. 6 ist ein abgebrochener senkrechter Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 1 und zeigt den unteren Halter der kompletten Leuchtröhrenhülle; χ5 Fig. 7 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie J-J der Fig. 1 und zeigt den Wagen für die Trommeleinrichtung der maschinellen Vorrichtung, die Gegenstand der Erfindung ist;
Fig. 8 ist ein horizontaler Schnitt nach der Linie 8-8 der Fig. 1, jedoch ist hier der Wagen für die Trommeleinrichtung in seiner vorderen oder Arbeitsstellung dargestellt;
Fig. 9 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 9-9 der Fig. 8;
Fig. 10 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 10-10 der Fig. 8;
Fig. 11 ist eine abgebrochene perspektivische Ansicht der Rückenstütze für die Hülle und des dazugehörigen Betätigungsmechanismus; Fig. 12 ist ein Schaltschema für den Elektromotor zum Heben und Senken des Hubschlittens für die Trommel;
Fig. 13 ist eine schematische Darstellung des Regelmechanismus zur Regulierung der Zuführung von inertem Gas zur Lampenhülle;
Fig. 14 ist ein abgebrochener senkrechter Schnitt einer anderen Ausführung des Wagens für die Trommeleinrichtung;
Fig. 15 ist eine abgebrochene Aufsicht auf die in Fig. 14 dargestellte andere Ausführung der Einstellvorrichtung für die Trommelscheibe;
Fig. 16 ist eine Aufsicht auf eine andere Anordnung des Ofens;
Fig. 17 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 17-17 der Fig. 16.
Nach der Erfindung wird die komplette röhrenförmige Glashülle, die gebogen werden soll, zunächst auf eine Temperatur gebracht, bei der sie sich leicht deformieren läßt und eine vorher festgelegte Längendehnung erfährt. Darauf wird das eine Ende der Hülle am Kranz einer drehbaren Trommel befestigt und die Trommel sodann entlang der Hülle gerollt, um zu bewirken, daß die Hülle gebogen oder um den Kranz der Trommel gewickelt wird.
Die Zeichnungen zeigen eine Ausführung der maschinellen Einrichtung, die Gegenstand der Erfindung ist, zum Biegen der kompletten Hülle einer elektrischen Leuchtröhre 1, z. B. einer Fluoreszenzlampe der zur Zeit allgemein gebräuchlichen Ausführung, in Kreisform. Besagte komplette Lampenhülle besteht aus einer röhrenförmigen Glashülle 2, in welche an beiden Enden Elektrodenfüßchen 3 (Fig. 6) sowie Evakuierungsröhrchen 4 und 5, die an beiden Enden der Hülle in Längsrichtung herausragen, eingeschmolzen sind. Das Evakuierungsröhrchen 4 an dem einen Ende der Hülle 2 ragt in Achsrichtung heraus, während das andere Evakuierungsröhrchen 5 weit genug von der Hüllenachse abgesetzt ist, um während der Endstufe des Hüllenbiegungsvorganges Platz für das andere Ende der Hülle, welches dias Röhrchen 4 trägt, zu lassen. Das axiale Evakuierungsröhrchen 4 ist an seinem äußeren Ende teilweise geschlossen, um eine Verengung 6 (Fig. 6) zur Verzögerung des Ausströmens von inertem Gas, z. B. Stickstoff, zu schaffen, das während des Biegevorganges durch das andere Evakuierungsröhrchen 5 in die Hülle eingeführt wird. Bei der dargestellten besonderen Ausführungsform der Leuchtröhre sind di:e beiden 'Enden der Hülle 2 weiterhin mit metallenen Endkappen 7 versehen, die aus Chromeisen hergestellt werden können und die direkt mit dem Glas der Hülle verschmolzen sind. Diese Endkappen haben beide in der Mitte einen nach außen gehenden buckelartigen Vorsprung 8, dessen ringförmige Seitenwand 9 eingezogen oder nach innen verjüngt ist, wodurch eine Verengung oder ein Stück mit kleinerem Durchmesser 10 am Ansatz der Ausbuckelung gebildet wird. Die Wandung am Kopf der Ausbuckelung 8 ist mit einer zentralen kreisförmigen Öffnung 11 versehen, durch welche die Evakuierungsröhrchen 4, S und die Zuführungsdrähte 112, 13 zu der Lampe herausgehen.
Die der Erfindung entsprechende maschinelle Einrichtung zum Biegen der kompletten Lampenhülle ι in Kreisform besteht aus einem oberen und einem unteren Halter 14 bzw. 15, die beide in gerader Linie liegen und den Zweck haben, die Hülle an ihren beiden Enden in senkrechter Lage zu haiten, wobei das Evakuierungsröhrchen 5 oben ist. Der obere Halter 14 wird von einem Gestell 16 getragen, das von einem Tisch oder einer Grundplatte 17 nach oben geht und aus zwei aufrecht stehenden Seitenträgern oder Winkeleisen 18, <i8 besteht, die an dem Tisch 17 befestigt sind und an ihren oberen Enden durch einen Querträger 19 miteinander verbunden werden. Der obere Halter 14 ist an dem Querträger '19 etwa in der Mitte zwischen den Seitenträgern 18 des Gestells befestigt.
Wie insbesondere aus den Fig. 3 bis 5 zu ersehen ist, besteht der obere Halter 14 'aus einer L-förmigen Konsole 20, die am Querträger α 9 befestigt ist und von ihm herunterhängt. An ihrem unteren Ende sind zwei waagerecht vorstehende Schenkel 21, 21 vorgesehen, die zwischen sich Platz für das nach oben gehende Evakuierungsröhrchen 5 der Lampe lassen. Die beiden !Schenkel 21 der Konsole 20 tragen zwei nach unten heraushängende Stangen 22,22, an deren untersten Enden eine Halteklaue für die Leuchtröhre 23 befestigt ist, die eine U-förmige Aussparung 24 zur Aufnahme der metallenen Endkappe 7 am oberen Ende der Lampenhülle 2 hat. Die obere Kante der Aussparung 24 in der Halteklaue 23 ist abgeschrägt, wie bei 25 in Fig. 5 zu sehen ist, um so einen Sitz zu schaffen,
auf dem die sich -erweiternde Seitenwand 9 der Lampenendkappe 7 aufliegen kann, um dadurch die ganze Lampenhülle 1 zu tragen.
An der Halteklaue 23 befindet sich eine geeignete Sperrvorrichtung, um die Lampenendkappe 7 in ihrer Lage in der Aussparung 24 zu verriegeln, sobald sie in diese, soweit wie es geht, eingeführt ist. In dem dargestellten Sonderfall besteht diese Sperrvorrichtung aus einer waagerecht ausschwenkbaren Falle oder Zuhaltung 26, die in einem der beiden Arme 27 der Halteklaue 23 drehbar gelagert ist. In ihrer geschlossenen oder verriegelten Stellung geht die Falle 26 quer über die äußeren Enden der Arme 27 und 28 der Halteklaue und überbrückt so das offene Ende der Aussparung 24. Dk Falle 26 ist in der Mitte mit einer nach unten gehenden Zunge 29 versehen, die bis unter den Kopf der Ausbuckelung 8 an der Endkappe greift, sobald diese in der Halteklaue sitzt, und so jede Bewegung der Endkappe aus der Aussparung 24 heraus verhindert. Um die Falle 26 in ihrer Schließstellung zu verriegeln, ist ihr freies Ende mit einer kleinen, nach unten vorstehenden Knagge 30 versehen, die in eine öffnung 31 in dem Arm 28 der Halteklaue 23 eingeführt wird, sobald die Falle in ihre Schließstellung eingeschwenkt ist. Die Falle 26 ist in dem Arm 27 der Halteklaue lose drehbar gelagert, so daß sie geringe Vertikalbewegungen ausführen kann, die zum mindesten genügen, um das freie Ende der Falle 26 über die Oberkante des Armes 28 herüberzuschwenken und die Knagge 30 in die Öffnung 31 einzuführen.
Der obere Halter 14 ist ferner mit einer Haltevorrichtung für das abgesetzte Evakuierungsröhrchen 5 der Leuchtröhre versehen. Diese Haltevorrichtung besteht aus einem kleinen Klotz 32, der an der Konsole 20 befestigt ist und eine senkrecht verlaufende V-förmige Nut 33 an ihrer Stirnseite hat, welche das Evakuierungsröhrchen 5 aufnimmt. Dieses Evakuierungsröhrchen 5 wird in der V-Nut 33 durch ein zusammenarbeitendes Paar von unter Federdruck stehenden, horizontal drehbaren Klauen 34 festgehalten, die in dem Klotz 32 in einem waagerechten Schlitz 35 um einen Zapfen drehbar gelagert sind. Die Klauen 34 werden durch Blattfedern 36, die mit einem Ende an den Seiten des Klotzes 32 befestigt sind und deren freie Enden gegen die Klauen -34 drücken, gegen das Evakuierungsröhrchen s gepreßt. Die Vorderkanten der unter Federdruck stehenden Klauen 34 sind mit spitz zulaufenden, dem Röhrchen sich anschmiegenden Teilen 37 versehen, die nach den freien oder äußeren Enden der Klauen so zusammenlaufen, daß sie das Evakuierungsröhrchen 5 ständig gegen die Wandung der V-förmigen Nut 33 pressen.
Der untere Halter 15 für die Hülle 1 besteht aus einer senkrechten, hin und her beweglichen Stange 38, die in einem senkrechten Hülsenlager 39 geführt wird, das auf der Oberseite der Grundplatte 40 befestigt ist. Das obere Ende der Stange 38 trägt einen kurzen Arm 41, der mit einem ringförmigen Sitz 42 (Fig. 6) versehen ist, welcher so geformt ist, daß er den Außenmantel der Kappe 7 am unteren Ende der Hülle 2 aufnehmen kann. Dieser Arm 41 ist ferner mit einem aufrecht stehenden, kegelstumpfförmigen Vorsprung 43 versehen, der konzentrisch mit dem Sitz 42 ist und in die Öffnung 11 in der unteren Endkappe 7 der Leuchtröhre eingeführt werden kann, wodurch das untere Ende der Hülle zentriert und· festgehalten und dadurch die senkrechte Lage der ganzen Hülle gewährleistet ist. Der Arm 41 ist weiterhin mit einer senkrechten Bohrung 44 versehen, konzentrisch mit dem Sitz 42 und dem Vorsprung 43, zur Aufnahme des Lampenevakuierungsröhrchens 4 und der Zuleitungsdrähte 12, '13.
Sobald die Lampenhülle 1 in die Halter 14 und 15 eingesetzt ist, wird sie in dem Ofen 45 auf eine Temperatur gebracht, bei der sie gerade anfängt, sich leicht deformieren zu lassen. Während dieses Erhitzungsvorganges hat die Hülle indessen das Bestreben, sich bis zu einem gewissen Grade zu strecken. Um die freie Verlängerung der Hülle zu ermöglichen, ist der Halter 15 mit einer geeigneten schwebenden Stützvorrichtung 46 (Fig. 1) versehen, die es diesem Halter ermöglicht, in gewissen Grenzen seiner senkrechten hin und her gehenden Bewegungen in jeder gegebenen Stellung zu schweben. Infolgedessen bietet der untere Halter 15 der Verlängerung der Hülle 2 praktisch überhaupt keinen Widerstand; durch sie wird einfach der untere Halter 15 in dem Maße, wie die Hülle länger wird, heruntergedrückt. Diese schwebende Stützvorrichtung 46 besteht aus einem mehr oder weniger waagerecht angeordneten, ausbalancierten Hebel 47, der zwischen seinen Enden in einer nach unten hängenden, an der Unterseite der Grundplatte 40' befestigten Stütze 48 drehbar gelagert ist. Der eine Arm des Hebels 47 trägt ein passendes Gegengewicht 49, während der andere Arm durch ein senkrechtes Gelenk 50 mit dem unteren Ende der Halterstange 38 verbunden ist, die durch eine Öffnung 51 in der Grundplatte 40 nach unten herausragt. Der Ofen 45 zur Erwärmung der Lampenfaülle 2 kann ein länglicher elektrischer Ofen sein, der lang genug ist, um die ganze Lampenhülle 2 aufzunehmen, und der die Hülle völlig gleichmäßig auf ihrer ganzen Länge erhitzt. Der Ofen wird auf einer Temperatur gehalten, die etwas oberhalb der Temperatur Hegt, bei der die Glasröhre 2 leicht deformierbar wird. Bei Hüllen aus weichem Bleiglas z.B. wird die Ofentemperatur bei etwa 700 bis 8oo° C liegen. Um ein Springen der Glashülle 2 zu vermeiden, wenn sie der hohen Temperatur des Ofens 45 ausgesetzt wird, wird die Hülle 2 zweckmäßig vor dem Einbringen in den Ofen vorgewärmt.
Wie aus den Fig. 1 und 2 zu ersehen ist, ist der Ofen 45 auf einer Tragkonstruktion oder einem Wagen 52 befestigt, der auf einer waagerechten Bahn 53 läuft. Diese Bahn 53 ist auf der Oberseite der Grundplatte 40 angebracht und geht durch das Gestell 16, das den oberen Lampenhalter 14 trägt, senkrecht zu dessen Ebene. Der Ofen 45 ist senkrecht in einen feststehenden hinteren Teil 54 und
einen schwenkbaren vorderen Teil 55 geteilt, der ausgeschwenkt werden kann, um die Lampenhülle 2 in den Ofen bringen zu können. Der Boden und die Decke des Ofens 45 sind mit passenden Öffnungen ■ zur Aufnahme des oberen Lampenevakuierungsröhrchens 5 und der oberen Halterstangen 22 bzw. der Tragstange 38 des unteren Halters versehen. An seinem oberen Ende ist der Ofen 45 mit zwei getrennten Rollen 56 versehen, die sich um senkrechte Achsen drehen und so angeordnet sind, daß sie im Eingriff mit zwei entsprechenden getrennten Führungsstangen 57 stehen, die an der Unterseite des Querträgers 19 des Gestells befestigt sind, wodurch das obere Ende des Ofens geführt und zusätzlich gestützt wird.
Die Lampenhülle 2 wird in der Weise in den Ofen 45 eingeschlossen, daß zuerst der vordere Teil 55 des Ofens mittels eines an ihm befindlichen Handgriffes 58 auf geschwenkt und sodann der Ofenwagen 52 auf der Bahn 53 so weit vorgeschoben wird, bis der Ofen die zum Erhitzen der Hülle richtige Stellung hat, die durch das Aufstoßen des Wagens 52 auf Rasten 59 auf der Bahn 53 festgelegt ist. Dieses Vorschieben des Wagens 52 entlang der Bahn und ebenso sein späteres Zurückholen können durch eine passende automatische Vorrichtung bewirkt werden, z. B. durch einen Preßluftzylinder A (Fig. 16 und 17), dessen Kolben mit dem Wagen 52 durch eine Schubstange 52' verbunden ist. .Sobald der Ofen 45 auf diese Weise in seine zum Erhitzen der Hülle passende Stellung vorgeschoben ist, wird der vordere Teil 55 des Ofens in seine Schließstellung eingeschwenkt, womit das Einschließen der Lampenhülle 2 in den Ofen durchgeführt ist. Während des Erhitzens der Hülle 2 im Ofen 45 und ebenso während· des darauffolgenden Biegevorganges wird Stickstoff oder ein anderes geeignetes inertes Gas, wie z. B. Argon, Formgas (eine Mischung von Stickstoff und Wasserstoff) usw., durch einen Gummischlauch 60, der mit dem Evakuierungsröhrchen 5 verbunden ist, in die Hülle 2 eingeführt, um eine Schädigung des Überzuges von Fluoreszenzpulver auf der Innenfläche des Hüllenmantels und ebenso ein Oxydieren der Metallteile der Lampenelektroden zu verhindern.
Die Erhitzung der Lampenhülle 2 im Ofen 45 und die dadurch bedingte Verlängerung der Hülle dauert so lange, bis die Hülle eine Temperatur erreicht, bei der sie gerade deformierbar wird und gebogen werden kann. Bei dieser Temperatur wird die Hülle 2 um ein vorher festgelegtes Maß langer geworden sein.
Gemäß der Erfindung wird eine geeignete Vorrichtung verwendet, die anzeigt, wann die Hülle diese vorher bestimmte Verlängerung erreicht hat und demnach die für das Biegen erforderliche Temperatur besitzt. Diese Vorrichtung besteht aus einem Bund 61 an der Tragstange 38 des unteren Halters und einem dazugehörigen Begrenzungsanschlag 62 in Form einer waagerecht hin und her schiebbaren Gleitstange mit einem gegabelten Ende 63, das die Stange 38 teilweise umfaßt und unter dem Bund61 liegt, so daß es mit ihm in Berührung kommt. Die Stange 62 ist verschiebbar in einem Gleitklotz 64 (Fig. 2) angebracht, der von einem auf der Grundplatte 40 befestigten aufrecht stehenden Ständer 65 gehalten wird. Die Gleitstange kann also unter dem Bund or auf der Stange 38 weggezogen werden, wodurch eine weitere Abwärtsbewegung des unteren Halters 15 möglich wird.
Zusätzlich zur Beschaffung einer Anzeige des Zeitpunktes, in dem die Hülle 2 die verlangte Verlängerung und damit die für das Biegen erforderliche Temperatur erreicht hat, dient das Auftreffen des Bundes 61 auf die Gleitstange 62, wie in Fig. 2 gestrichelt bei 61' gezeigt ist, auch dazu, weiter eine Verlängerung der Lamperihülle zu begrenzen. Auf diese Weise erhalten die verschiedenen einzelnen Lampenhüllen 1, die gebogen werden sollen, alle bei Beginn des Biegevorganges dieselbe Gesamtlänge und haben deshalb auch bei Beendigung des Biegens denselben Kreisumfang.
Sobald die Hülle 2 auf die richtige Biegetemperatur gebracht ist, was durch Auftreffen des Bundes 61 an der unteren Halter stange 38 auf den Anschlag 62 angezeigt wird, wird die Hülle α aus dem Ofen 45 herausgezogen, sofort eine Rückenstütze 66 für die Hülle bis zur Berührung mit der Hülle 2 oder dicht an sie herangebracht und das untere Ende der Hülle sogleich an dem Kranz einer Biegeform oder Trommel 67 festgeklammert, die um eine horizontale Achse drehbar ist. Diese Trommel wird sodann nach oben bewegt und gleichzeitig um ihre Achse gedreht, um dadurch die Hülle 2 um den Kranz der Trommel herumzuwickeln. Das Zurückziehen der Hülle 1 aus dem Ofen 45 geht so vor sich, daß zunächst der vordere Teil 55 des Ofens in seine Offen-Stellung geschwenkt und dann der Ofenwagen 52 genügend weit zurückgezogen wird, damit er während des nächsten Arbeitsganges, nicht im Wege ist.
Die Windetrommel oder Form 6y ist in einem senkrecht verschiebbaren Hubschlitten 68 gelagert, der seinerseits von einem auf der Bahn 53 bewegliehen, horizontal verschiebbaren Wagen 69 oder einer Tragvorrichtung für den Trommelaufbau getragen wird. Der Wagen 69 für den Trommelaufbau ist mit zwei senkrechten, parallelen Führungssäulen 70 versehen, die getrennt seitlich der Füh- rungsbahn53 stehen und an denen der Hubschlitten 68 gleitbar angebracht ist, so daß er sich an ihnen entlang in senkrechter Richtung bewegen kann. Das obere Ende der senkrechten Führungssäulen 70 ist an der Querleiste 71 eines aufrecht stehenden Gestells befestigt, das auf dem Wagen 69 ruht und aus zwei Seitenstreben 72 (Fig. 7) besteht, die an ihren oberen Enden durch die erwähnte Querleiste 71 verbunden sind.
Der Trommelhubschlitten 68 besteht aus einem waagerecht angeordneten U-förmigen Rahmen oder Joch 73, der verschiebbar an den Führungssäulen angebracht ist und zwischen den beiden Schenkeln 74 des U-Rahmens die Trommel 67 trägt. Diese Rahmenschenkel 74 sind mit senkrecht vorstehenden Gleitbüchsen 75 versehen, die gleitend auf die
Führungssäulen 70 aufgepaßt sind, um so den Rahmen 73 in waagerechter Lage zu halten.
Die Trommel- oder Formeinrichtung 67, auf welche die Hülle 2 aufgewickelt wird, besteht aus je zwei sich entsprechenden Teilen, denen dieselben Kennziffern gegeben wurden. Hierzu gehört ein Paar sich gegenüberstehender Scheiben 76, die in Achsrichtung gegeneinander verschoben werden können und auf zwei getrennten, waagerecht angeordneten Wellen 77 befestigt sind, die quer zu der Bahn 53 liegen und in den Armen 74 des Schlittenrähmens 73 gelagert sind. Die Außenseiten der Scheiben 76 sind an Flansche 78 auf Naben oder Bunden 79 angeschraubt, die auf die Wellen 77 aufgeschoben und mit ihnen fest verbunden sind, z. B. durch Stellschrauben. Die Kränze der Scheiben 76 sind an den Innenseiten ringförmig ausgedreht oder gekehlt, um so identische, sich ergänzende Ringnuten 80 zu erhalten, die, wenn die beiden Scheiben 76 so gegeneinander geschoben werden, daß die beiden Stirnseiten sich berühren, zusammen eine Ringnut oder Rille 81 zur Aufnahme der Hülle bilden, die der Ouerschnittsform der Hülle 2 entspricht. Die Kränze der beiden Scheiben 76 einschließlich der Ringnuten 80 werden zweckmäßig mit Asbest 82 oder einem anderen geeigneten Wärmeisolierstoff gefüttert, um dadurch ein Springen der heißen Glashülle 2 beim Berühren mit der Formtrommel 67 zu verhindern. Zum weiteren Schutz gegen ein derartiges Springen der heißen Glashülle kann die Trommel 67 während der Verwendung der Einrichtung durch geeignete Vorrichtungen in heißem Zustand gehalten werden, z. B. durch Gasflammen von zwei Brennern 67', die unter- und außerhalb der Trommelscheiben 76 angeordnet und an dem Wagen 69 so befestigt sind, daß die Gasflammen schräg nach oben und innen gegen die Trommelscheiben gerichtet sind, wenn sich die Trommel 67 in ihrer untersten oder Ausgangsstellung befindet.
An dem Trommelhubschlitten 68 sind geeignete Stellorgane 83 angebracht, um die beiden Scheiben 76 nach Wunsch axial einander zu nähern und sie voneinander zu entfernen und dadurch die beiden Trommelhälften zu schließen oder zu trennen. Wie insbesondere in den Fig. 8 bis 10 dargestellt ist, bestehen diese Scheibenstellorgane 83 aus zwei Hebeln 84, die längs der Trommelscheiben 76 und außerhalb von ihnen liegen und zwischen ihren Enden an den Rahmenschenkeln 74 in Zapfen gelagert sind, so daß sie eine Drehbewegung in einer waagerechten Ebene ausführen können. Die Hebel 84 haben gabelförmige-Vorderenden 85, welche die an den Scheiben 76 befestigten Bunde 79 umspannen und einander gegenüberliegende Rollen 86 tragen, die in Ringnuten 84 der besagten Bunde 79 laufen. Die Drehbewegung der Hebel 84 zum Öffnen und Schließen der Trommelscheiben 76 wird durch einen Kniehebelmechanismus bewirkt, der aus einem Paar von Lenkern 88 besteht, deren eines Ende durch einen Zapfen 89 mit dem rückwärtigen Ende des betreffenden Hebels 84 verbunden ist. Am anderen Ende ist jeder der beiden Lenker 88 durch einen Zapfen 89 mit einem Gleitstück 90 verbunden, das in einer Führung 91 gleitet, die zum Teil in dem Steg 92 des Schlittenrahmens 73 und zum Teil in einem Schenkel 93 einer U-förmigen Konsole 94, die an der Rückseite des Rahmensteges 92 befestigt ist, liegt. Die Führung 91 verläuft in waagerechter Richtung und steht senkrecht zur Drehachse der Formtrommel 67 für die Hülle. Die Bewegung des Gleitstückes 90 in seiner Führung 91, durch welche die Hebel 84 um ihre Drehpunkte bewegt und dadurch die Trommelscheiben 76 geöffnet werden sollen, wird durch einen Winkelhebel 95 bewirkt, dessen Scheitel durch einen Zapfen mit dem anderen Schenkel 96 der Konsole 94 drehbar verbunden ist. Der eine Schenkel 97 des Winkelhebels 95 ist mittels einer Bolzen- und Schlitzkonstruktion mit dem Gleitstück 90 verbunden, und zwar trägt das Gleitstück 90 einen Drehbolzen 98, der in einen Schlitz 99 im Ende des Schenkels 97 paßt. Der andere Schenkel 100 des Winkelhebels 95 dient als Handgriff für seine Betätigung.
Die beiden Trommelscheiben 76 werden in ihrer Schließstellung, bei der sich ihre Stirnseiten berühren, durch zwei Schraubenzugfedern 101 gegeneinandergepreßt. Diese Federn sind mit ihren einen Enden an der Grundfläche der Schlittenkonsole 94 und mit ihren anderen Enden an dem Schenkel 97 des Winkelhebels 95 befestigt. Normalerweise werden die Trommelscheiben jedoch entgegen der Zugkraft dieser Federn durch eine Sperrvorrichtung 102 in einer Stellung gehalten, bei der sie axial voneinander getrennt sind. Diese Sperrvorrichtung 102 hat die Form einer Sperrklinke oder Falle, die sich um den Zapfen 98 des Gleitstückes dreht und an ihrem vorderen Ende eingefräst ist, um eine Schulter 103 zu bilden, die sich gegen das hintere Ende des Konsoleschenkels 93 legt.
Die Formtrommel 67 ist mit einem passenden Halter 104 zum Ergreifen der unteren Endkappe 7 der Lampenhülle versehen, um damit das untere Ende dieser Hülle am Kranz der Trommel scheiben 76 festzuklammern. Wie insbesondere in den Fig. 8 und 10 gezeigt ist, besteht dieser Halter Ί04 aus zwei sich ergänzenden halbkreisförmigen Klauen 105, die auf den Scheiben 76 quer zu den Rillen 80 der betreffenden Scheibe und konzentrisch mit ihnen angebracht sind. Die offenen Enden der Klauen sind einander zugewendet und stehen sich genau gegenüber, so daß, wenn die Klauen zusammengebracht werden, ein geschlossener Ring gebildet wird, der die untere Endkappe 7 der Hülle kreisförmig umschließt. Die Wandungen 106 der Klauenöffnungen sind so profiliert, daß die einander gegenüberstehenden Klauen 105 in die Verengung 10 am Grund der Endkappenausbuckelung 8 eingreifen und diese Endkappe zwischen sich festklemmen können, um so zu verhindern, daß die Endkappe 7 aus dem Halter 1104 herausgezogen wird. Die Klauen 105 sind in passenden einstellbaren Haltern 107 befestigt, die eine Einstellung der Klauen in begrenztem Maße ermöglichen. Diese Haiter 107 bestehen aus Klauenhaltergleitstücken 108,
die in Halterklötzen 109 verschiebbar angebracht sind und eine 'Einstellungsbewegung in radialer Richtung zu den Scheiben 76 ermöglichen. Die Halterklötze 109 sind an den Trommelscheiben 76 befestigt und, laufen in Ringnuten 110 auf den Außenflächen dieser Scheiben 76, um eine Befestigung der Klauen 105 an jeder gewünschten Stelle des Kranzes der Trommelscheiben 76 zu ermöglichen.
Der Trommelhubschlitten 68 steht normalerweise in seiner unteren oder Ausgangsstellung, wie in Fig. ι dargestellt, in der die Greifklauen Ί05 für die Lampenhülle auf den Trommelscheiben 76 auf gleicher Höhe mit und in passender Grifflage zu der unteren Endkappe 7 der Lampenhülle 2 liegen, wenn letztere auf ihre geeignete Biegetemperatur erhitzt ist und sich auf ihre vorbestimmte Länge gedehnt hat, die durch Aufstoßen des Bundes 61 am unteren Lampenhalter auf den Begrenzungsanschlag 62 festgelegt ist. Der Trommelhubschlitten wird in dieser unteren Stellung dadurch gehalten, daß die unteren Enden der Schlittenrähmenhülsen 75 auf passende, an den Führungssäulen 70 befestigte Rasten in aufstoßen.
Das Anklammern des unteren Endes der erhitzten Lampenhülle 2 an den Kranz der Trommel 67 erfolgt in der Weise, daß zunächst der Wagen 69 für den Trommelaufbau auf der Bahn 53 bis zu seiner vorderen oder Arbeitsstellung vorrückt (festgelegt durch sein Auf treffen auf Anschläge 112 auf der Führungsbahn), in der die Halteklauen 105 für die Hülle auf den Trommelscheiben 76 Seite an Seite mit der unteren Endkappe 7 der Lampenhülle stehen. Genau so· wie bei dem Ofenwagen 52 kann der Vorschub des Wagens 69 auf der Bahn und ebenso sein nachfolgendes Zurückziehen durch eine automatische Vorrichtung erfolgen, z. B. durch einen Preßluftzylinder B (Fig. 14, 16 und 17), dessen Kolben mittels einer-Schubstange 69' mit dem Wagen 69 verbunden ist. Der Wagen 69 für den Trommelaufbau wird in seiner vorderen Stellung durch eine Sperrvorrichtung fest verriegelt, die aus einer Sperrklinke H13 am Wagen 69 besteht, die in eine Rast an einer Klinkensperre 114 einfällt, welche auf der Oberseite der Grundplatte 40 befestigt ist. Nachdem der Wagen 69 für den Trommelaufbau vorgefalhren und in. seiner vorderen oder Arbeitsstellung verriegelt ist, werden die getrennten Trommelscheiben 76 zusammengeschoben, damit sich die Greifklauen 105 um die Ausbuckelung 8 an der unteren Lampenendkappe 7 schließen und so das untere Ende der Hülle an die Trommel 67 in der darin angebrachten Rille 81 festklammern. Das Schließen der Trommelsoheiben 76 geschieht dadurch, daß man die Sperrklinke 102 aus dem Anschlag gegen das Ende des Konsoleschenkels 83 heraushebt und den Zug der Federn ion den Winkelhebel 95 um seinen Zapfen drehen läßt. Hierdurch kommen das Gleitstück 90, die ßo Kniehebelgelenke 88 und die Hebel 84 in Tätigkeit und schieben die Trommelsdheiben 76 zusammen. Die Vorwärtsbewegung des Wagens 69 für den Trommelaufbau entlang der Bahn 53 bis in seine vordere Stellung dient außerdem dazu, die Rückenstütze 66 für die Lampenhülle automatisch in die richtige Stützstellung zur Hülle zu bringen, um ein Ausweichen der Hülle nach rückwärts während des Biegevorganges zu verhindern. Wie insbesondere in Fig. 11 dargestellt ist, besteht die Rückenstütze für die Hülle 66 aus einer senkrecht laufenden, mit Asbest ausgefütterten Rinne oder einem Trog, der in gleicher Richtung wie die Lampenhülle 2 liegt und einen halbkreisförmigen Querschnitt hat, welcher der Querschnittskrümmung der Lampenhülle entspricht. Die Rückenstütze 66 wird von einer Anzahl von Stützarmen 115 gehalten, die an einer senkrecht stehenden Welle 116 angebracht und mit ihr fest verbunden sind. Die Welle 116 steht neben der Trommel 67 dicht an dem nach vorn steigenden Kranzteil derselben. Die Welle 116 ist in Lager 117 eingesetzt, die von an den Führungssäulen 70 befestigten Armen ri8 getragen werden. Die Stützarme 115 tragen ferner eine Heizvorrichtung 119, die dazu dient, die Rückenstütze 66 in einem solchen Wärmezustand zu halten, daß die gläserne Lampenhülle 2 beim Berühren mit ihr nicht springt. Diese Heizvorrichtung 119 besteht aus einem senkrecht stehenden Stab 120 aus geeignetem ^feuerfestem Material, der dicht an der Rückseite der Rückenstütze 66 und mit ihr gleichlaufend angeordnet ist. Die Vorderseite 121 des Stabes 120, also die Seite, welche gegen die Rückenstütze zeigt, ist mit einem Heizdraht von hohem Widerstand 122 versehen, der an der besagten Vorderseite 121 des Stabes auf der ganzen Länge hin und her gewickelt ist.
An ihrem unteren Ende trägt die Welle 116 ein Stirnrad 123, das in ein Zahnsegment Ί24 eingreift, welches sich um einen senkrechten Bolzen
125 dreht, der an einem winkelförmigen Vorsprung
126 am untersten Arm α i8 befestigt ist. Das Zahnsegment 124 ist mit einem Arm 127 versehen, der mehr oder weniger quer über die Führungsbahn 53 herüberragt und an seinem äußeren Ende eine Rolle 128 trägt.
Das Zahnsegment 124 wird normalerweise in einer zurückgezogenen Stellung, wie Fig. 11 zeigt, festgehalten, in welcher die Rückenstütze 66 für die Hülle genügend weit aus der Stellung, in der sie die Hülle stützt, nach der Seite herausgeschwenkt ist, zweckmäßig um rund 90'0', um der Lampenhülle 2 während der Vorwärtsbewegung des Wagens 69 für den Trommelaufbau in seine vordere Stellung auf der Bahn 53 nicht im Wege zu sein. Das Zahnsegment 124 wird normalerweise in dieser zurückgezogenen Stellung durch die Wirkung einer Schraubenzugfeder 129 gehalten, die mit ihrem einen Ende an dem Zahnsegment und mit dem anderen Ende an einem feststehenden Teil des Wagens für den Trommelaufbau, z. B. an einer für diesen Zweck besonders vorgesehenen Ankerstütze 130, befestigt ist. Die zurückgezogene Stellung des Zahnsegments 124 ist durch den Anschlag eines am Zahnsegment befestigten Anschlagstiftes 131 gegen den vorspringenden Teil 126 am unteren Arm 118 bestimmt.
Während des letzten Teiles der Vorwärtsbewegung des Wagens 69 für den Trommelaufbau auf der Bahn 53 in seine vordere Stellung stößt die Rolle 128 am Zahnsegment 124 gegen eine feststehende Anschlagplatte 132, die an dem Seitenträger i>8 des die Hülle tragenden Gestells 16 befestigt ist. Dieses Auftreffen der Rolle 128 auf die Anschlagplatte 132 hat zur Folge, daß sich das Zahnsegment 124 um seine Achse dreht und dabei das Stirnrad 123 und die mit ihm verbundene Welle 116 in Drehung versetzt, so daß die Rückenstütze 66 nach innen um die Rückseite der Hülle 2 herum geschwenkt wird und in ihre die Hülle stützende Stellung gelangt, und zwar gerade in dem Augenblick, in dem der Wagen69 für den Trommelaufbau seine vordere Stellung auf der Bahn 53 erreicht. Um jede Neigung des Zahnsegments 124 zu verhindern, sich weiter als bis zu seiner vorderen Stellung zu drehen und dadurch die Rückenstütze 66 über ihre Stützstellung für die Hülle hinüber zu schwenken, wobei ein plötzlicher und möglicherweise schädlicher Schlag gegen die Glashülle 2 erfolgen könnte, ist eine geeignete Aufhaltevorrichtung vorgesehen, zweckmäßig in Form eines kurzen, ungezahnten Teiles 124' am hinteren Ende des Zahnsegments. Dieser Teil 124' des Zahnsegments beendet dann die Drehung der ineinandergreifenden Zahngetriebe 124 und 123 in dem Augenblick, in dem die Rückenstütze für die Hülle in ihrer richtigen, die Hülle stützenden Stellung ist.
In dem Augenblick, in dem nach Auslösen der Scheibenstellvorrichtung 83 die Scherben 76 zusammentreffen und die Klauen 105 die untere Lampenendkappe 7 ergreifen, bewegt sich der untere Lampenhalter 15 nach unten aus dem Eingriff mit dem unteren Ende der Hülle heraus, so daß er während des darauffolgenden Hüllenbiegevorganges dieses untere Hüllenende und die Trommelhalterklauen 105 freigibt. Dieses Nachuntenziehen des unteren Lampenhalters 15 erfolgt automatisch durch zwei Magnetspulen 133 und i34 (Fig. 2), die an dem Tisch 17 oberhalb bzw. unterhalb der Grundplatte 40 angebracht sind. Der Anker 135 der Spule 133 ist mit der Gleitstange 62 verbunden und so angeordnet, daß er diese Stange seitlich unter dem Bund 61 auf der Tragstange 38 für den unteren Halter herauszieht, wenn die Spule erregt wird. Der Anker 136 der anderen Spule 134 ist durch einen Ouerstab 137 mit der Tragstange 38 des unteren Lampenhalters verbunden und so angeordnet, daß er einen Zug nach unten auf die Halter stange 38 ausübt, wenn die Spule 134 erregt wird. Die beiden Spulen 133 und 134 werden durch Schließen eines Schalters 138 gleichzeitig erregt. Dieser Schalter 138 ist an einem aufrecht stehenden Ständer 139, der von dem Wagen 6g für den Trommelaufbau getragen wird, befestigt. Der Schalter 138 wird während des allerletzten Teiles der Schließbewegung der Trommelscheiben 76 und der mit ihnen verbundenen Wellen γγ durch einen
. Arm 140 geschlossen, der am äußeren Ende einer der Trommelscheibenwellen Tj befestigt ist und auf den Betätigungsfinger 141 des Schalters drückt. Sobald die beiden Spulen 133 und 134 durch Schließen des Schalters 138 erregt werden, zieht zuerst der Anker 135 der Spule 133 die Gleitstange 62 seitlich unter dem Bund 61 auf der unteren Halterstange 38 heraus und gibt so den unteren Halter 15 für weitere Abwärtsbewegung frei. Sodann zieht der Anker 136 der anderen Spule 134 die Halterstange 38 nach unten, so daß sich der untere Lampenhalter 15 nach unten in eine Stellung bewegt (wie sie durch die gestrichelt gezeichnete Lage 61" des Bundes 61 gekennzeichnet ist), in der er den Trommelhalteklauen 105 und dem unteren Ende der Lampenhülle 2 während des nachfolgenden Biegevorganges nicht im Wege ist.
Sobald der untere Lampenhalter 15 auf diese Weise vom unteren Ende der LampenhüHe 2 weg nach unten gezogen ist, steigt der Trommelhubschlitten 68 sofort mit konstanter Geschwindigkeit nach oben, und gleichzeitig dreht sich die Trommel 67 in passender Richtung mit konstanter Umfangsgeschwindigkeit, die der Steiggeschwindigkeit der Trommel entspricht, wodurch die LampenhüHe 2 gebogen und um den Kranz der Trommel in der darin befindlichen Rille 81 gewickelt wird. Die Aufwärtsbewegung des Trommelhubschlittens 68 wird durch einen Elektromotor 142 bewirkt, der durch Schließen eines unter der Grundplatte 40 anmontierten Schalters 143 (Fig. 2) eingeschaltet wird. Dieser ,Schalter 143 wird während des letzten Teiles der Abwärtsbewegung der Halterstange 38 durch die Spule 134 dadurch geschlossen, daß ein Arm 144 an der Stange 38 mit dem Betätigungsknopf 145 am Schalter 143 in Berührung kommt.
Der Elektromotor 142 zum Heben des Trommelhubschlittens 68 ist auf einer Plattform 146 oben auf dem von dem Wagen 69 für den Trommelaufbau getragenen Gestell 71, 72 montiert. Der Motor 142 ist durch einen Riemen 147 mit einem Reduktionsgetriebe 148 verbunden, das ebenfalls auf der Gestellplattform 146 aufmontiert ist und eine waagerecht angeordnete Ausgangswelle 149 hat, die parallel zu den T rommellscheibenwellen 77 liegt. Die Welle des Reduktionsgetriebes ruht in Lagern 150, die auf der Gestellplattform aufmontiert sind, und ist mit zwei Kettenrädern 15.1 versehen, über die zwei Rollenketten 152 zum Heben des Schlittens laufen. Diese Rollenketten 152 sind mit einem Ende an den beiden Schenkeln 74 des Trommelhubschlittenrähmens 73 befestigt'- und laufen von. hier nach oben und um die Kettenräder 151 und von da über zwei Zwischenräder 153, die auf einer in Lagern 155 auf der Plattform 146 ruhenden Zwischenwelleii:54 aufmontiert sind. Die anderen Enden der Rollenketten 152 sind mit Gegengewichten ί 56 verbunden, die sich frei entlang den stark geneigten Führungen 157 bewegen können. Als derartige Führungen 157 dienen Stangen oder Bänder, die mit ihren unteren Enden am Wagen 69 für den Trommelaufbau und mit ihren oberenEnden an der Plattform 146 befestigt sind. Diese Stangen τ57 bilden demnach einen Teil des Traggestells für
die Tragplatte 146 des Motors. Die Gegengewichte 156 werden an den Führungsstangen 157 durch Rollensätze 158 gehalten, welche die Führuragsstangen 157 auf entgegengesetzten Seiten· fassen und frei an ihnen abrollen.
Wie aus Fig. 12 zu ersehen ist, legt das Schließen des Schalters 143 die Spule R eines Magnetmotorumschaltapparateis 159 an die Leitungen L1 und L3 einer Drehstromzuführung, wobei der Stromlireis über die Leitungen 160, 161, 1162, 1163, 164, 165 und einen normalerweise geschlossenen Motorausschalter 166 geschlossen ist. Die dadurch erfolgende Erregung der Spule R schließt die Kontaktbank von vier normalerweise offenen Kontakten C1 des Magnetschalter 159, verbindet dadurch die Motorleitungen 167, 168 und !169 mit den drei Leitungen U-, L2 bzw. L3 der Stromzuführung und bringt so den Motor in Gang. Das Schließen der Kontakte C1 dient außerdem dazu, einen Nebenschlußstrom 170, 171 über den Motorschalter 143 zu schließen. Als Magnetrnotorumschaltapparat 159 kann irgendein bekannter handelsüblicher Typ gewählt werden. Bei diesen Schaltern wird, wenn eine der beiden Kontaktbänke C1 oder C2 schließt, die andere Kontaktbank automatisch geöffnet.
Die Drehung der Trommel 67 während der Aufwärtsbewegung des Trommelhubschlittens 68 an den Führungssäulen 70 wird für jede der beiden Trommelsoheiben 76 durch einen besonderen Scheibendrehmechanismus bewirkt, der die beiden ,Scheiben gleichförmig dreht. Wie aus- Fig. 1 zu ersehen ist, bestehen die Drehmechanismen für die Scheiben, die gleichen Einzelheiten aufweisen, aus zwei senkrecht stehenden Zahnstangen '172, die an ihren unteren Enden am Wagen 69 für den Trommelaufbau und an ihren oberen Enden an der Tragplatte 124 für den Motor befestigt sind. Die beiden Zahnstangen 172 laufen entlang den entsprechenden Schenkeln 74 des Trommelhubschlittenrahmens 73 und liegen in Einkerbungen 173 (Fig. 8) in diesen Rahmenschenkeln 74. Zwei Stirnräder 174, welche auf die von den Schlittenrahmensehenkeln 74 getragenen Wellen 175 aufgekeilt sind, greifen in die Zähne der entsprechenden Zahnstange 172 ein. Andere Stirnräder 176 auf diesen Wellen 175 greifen in Zwischenräder 177, die ihrerseits im Eingriff mit auf die Büchsen 179 (Fig. 9) auf den Trommelscheibenwellen yy aufgekeilten Stirnrädern. 178 stehen. Die Büchsen 179 sind auf die 50. Trommelscheiibenwellen yy aufgekeilt, aber axial auf ihnen verschiebbar. Die Zwischenräder 177 sind drehbar auf die Wellen 180 aufgebracht. Letztere werden von einstellbaren, um die Weilern ii75 drehbaren Armen 181 getragen, die in der passenden Stellung durch Klemmschrauben 1182 festgehalten werden, die in von dem Schlittenrahmen 73 herunterhängenden Haltern 183 eingeschraubt sind1.
Wenn sich der Tronxmelhubschlitten 68 senkrecht an den Führungssäulen 70· bewegt, bewirkt das Zusammenarbeiten der Zahnstangen 172 mit den'Stirnrädern 174 eine Drehung der Getriebewellen Ί75. Die Drehung dieser Wellen 175 wird dann auf die Trommelscheibenwellen ηη und damit auf die Trommelscheiben j6 selbst durch das Zwischengetriebe 176, 177 und 178 übertragen. Gemäß Fig. 1 wird die Trommel 67 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn gedreht, wenn der Trommelschlitten 68 angehoben wird. Die Drehung erfolgt im Uhrzeigersinn, wenn dieser Schlitten gesenkt wird. Die verschiedenen Zahnräder'174, 176, 177 und 178, aus denen der Antriebsmechanismus für die Scheiben besteht, werden so gewählt, daß die Trommel 67 während der Aufwärtsbewegung des Trommelhubschlittens 68 die verlangten Umdrehungen macht (etwas weniger als eine volle Umdrehung).
Sobald sich die Trommel 67 beim Hochgehen des Trommelhubschlittens 68 zu drehen beginnt, gleitet der Arm 140 an der Trommel'scheibenwelle yj von dem Betätigungsfinger 141 des Spulenschalters 138 ab, öffnet dadurch diesen Schalter 138 und unterbricht die Stromzuführung zu den Spulen 133 und 134. Die dadurch hervorgerufene Enterregung der Spule 133 gestattet dem ,Spulenanker 135 und damit auch dem mit ihm verbundenen· Gleitstück oder der Sperrung 62 unter der Einwirkung einer Schraubenzugfeder 184, die mit einem !Ende an dem den Anker 135 und das Gleitstück 62 verbindenden 'Stift 185 und mit dem andei'en Ende an einem Bolzen 186 auf dem Gleitklotz 64 befestigt ist, in die normale Aus-Stellung zurückzukehren und darin zu verbleiben, wobei das gabelförmige Ende 63 der Sperrung 62 die Tragstange 38 für den unteren Halter umfaßt. Inzwischen gestattet die gleichzeitige Enterregung der Spule 134 der Tragstange 38 des unteren Halters unter der Einwirkung einer schwachen Spiraldruckfeder 187, die auf dieser Stange angebracht ist und auf dem oberen Ende des Hülsenlagers' 39 aufliegt, in die Höhe zu gehen. Die Feder 187 hebt die untere Halterstange 38 nur ein kurzes Stück, gerade genug, um den Arm 144, der den Schalter betätigt, von dem Knopf 145 des Schalters abzuheben und damit den Motorschalter r43 zu öffnen, jedoch nicht genug, um den Bund 61 auf die Höhe des gegabelten Endes· 63 der Sperrung 62 zu bringen. Auch nach dem öffnen des Motorschalters 143 läuft der Motor durch den Nefoenschlußstrom 170, 171, der vorher über den Schalter 143 ging, noch weiter, da die Kontaktbank C1 durch die erregte Spule R geschlossen bleibt.
Die Aufwärtsbewegung des Trommelhubschlittenis 68 durch den Motor 142 geht weiter, bis die Hülle 2 vollständig gebogen oder um den Kranz der Trommel 67 herumgewickelt ist. Dann wird die Aufwärtsbewegung des Trommelhubschlittens 68 durch das Auftreffen der Schlittenrahmenbüchsen 75 auf obere Anschläge 188 an den Führungssäulen 70 beendet. Kurz bevor jedoch die Büchsen 75 gegen die erwähnten Anschläge 188 stoßen, wird der Elektromotor 142 durch Öffnen des Schalters 166, der an einer senkrechten, am Wagen 69 für den Trommelaufbau befestigten ,Stange 189 angebracht ist, stromlos gemacht. Der Schalter 1616 wird durch einen Bügel 190 geöffnet, der am Trommelhubschlitten 68 befestigt ist und nahe am Ende der Aufwärtsbewegung dieses Schlittens 68 den Betätigungsknopf 191 des Schalters berührt. Der
Bügel 190 ist am äußeren Ende einer der Zwischenräderwellen 180 befestigt. Das öffnen des Schalters 166 unterbricht den Strom durch die Spule R des Magnetumschaltapparates 159, macht dadurch die ,Spule R stromlos, veranlaßt auf diese Weise das öffnen der Kontaktbank C1 und unterbricht so die Stromzuführung zu dem Motor. Das Beharrungsvermögen des Motors 142 bewegt nach seinem Stromloswerden durch Öffnen des Schalters 166 den ίο Trommelhubschlitten 68 über die noch verbleibende kurze Strecke nach oben bis in seine höchste, durch Auf treffen auf Anschläge 188 bestimmte Lage, ehe der Motor völlig stillsteht. Eine elektromagnetische Bremse 192 (Fig. >i) an dem Motor 142 bremst wirksam und bringt den Motor nach öffnen des Motoraus'schalters 166 und dem Stromloswerden des Motors plötzlich zum Stillstand.
Damit die Hülle 2 nach dem Biegen dieselbe Querschnittsform hat, die sie ursprünglich besaß, wird ein genügend hoch über Atmosphärendruck liegender Gasdruck in der Hülle erzeugt, solange diese noch in plastischem Zustand ist. Dieser 'Gasdruck kann gleich zu Beginn des eigentlichen Biegevorganges oder auch in. einem Zeitpunkt während desselben erzeugt werden und dann bis zur Beendigung des Biegevorganges andauern; er kann statt dessen aber auch am Ende des Biegevorganges oder sogar nach Beendigung dieser Operation erzeugt werden, vorausgesetzt, daß die Hülle noch in plastischem Zustand ist. Zweckmäßig wird indessen der besagte Gasdruck dann erzeugt, wenn das Biegen der Hülle gerade vollendet ist, und dies geschieht in der Weise, daß der Druck des Stickstoffes oder eines anderen inerten Gases, das in die Lampenhülle einströmt, auf einen Betrag von z. B. etwa 3 bis 6 inches = etwa 75 bis 150 mm Hg erhöht wird,' der genügt, um die plastische Wandung der Hülle auf ihre ursprüngliche Querschnittsform auszudehnen. Vor dieser Erhöhung des Gasdruckes erfolgt der Durchfluß des inerten Gases· durch die Lampenhülle 2 bei einem verhältnismäßig niedrigen Druck, z. B. bei etwa V2 inch = etwa Ί2 mm WS., mittels eines Ventils oder Sperrhahns 193 (Fig. 13), der in einer Fülleitung 194 liegt und so eingestellt ist, daß die gewünschte 'Menge von inertem Gas in die Hülle 2 einströmt. Die darauffolgende Erhöhung des Druckes des inerten Gases in der Hülle 2 kann durch das Öffnen eines normalerweise geschlossenen, elektromagnetisch betätigten Ventils 195 hervorgebracht werden, das in einer Umgangsleitung 196 zur Fülleitung 194 liegt. Das öffnen des Elektromagnetventils 195 geschieht durch einen normalerweise offenen Schalter 197, der an der Stange 189 in einer solchen Stellung befestigt ist, daß er geschlossen wird, wenn der Schalterbetätigungsfmger 198 mit dem Bügel 190 in Berührung kommt, zweckmäßig gerade ehe der Schlitten 68 seine höchste Stellung erreicht. Nach dem Öffnen des Elektromagnetventils 195 kommt die durch die Umgangsleitung 196 fließende Menge von inertem Gas zu dem inerten Gas, das durch die Fülleitung 194 fließt, hinzu. Ein passendes Druckminderventil 199 in der Umgangsleitung 196 regelt den Gasdurchfluß durch die Umgangsleitung so, daß der Gesamtdurchfluß des Gases aus den Leitungen 194 und 196 zusammen bei dem gewünschten Druck von 3 bis 4 inches oder etwa 75 bis α00 mm Hg erfolgt.
Nachdem der Trommelhubschlitten 68 seine höchste Stellung erreicht hat und während er durch die Gegengewichte 156 in dieser Stellung gehalten wird, wird eine zeitweilige Stütze 200 (Fig. 2) unter die und in Berührung mit der kreisförmig gebogenen Lampenhülle 2 gebracht, wie in. Fig. 1 gestrichelt gezeichnet. Darauf werden die beiden Trommelscheiben 76 durch Betätigung der Scheibenstellvorrichtung 83 auseinandergezogen und sodann der Wagen 6g für den Trommelaufbäu entlang der Bahn 83 zurückgezogen. Hierdurch wird die kreisförmig gebogene Leuchtröhre von der Trommel 67 getrennt, und es wird möglich, sie aus dem oberen Halter 14 herauszunehmen. Die zeitweilige Hüftenstütze 200 kann aus einem V-förmigen Klotz 201 bestehen, der am Ende eines an der ,Stütze 203 drehbar gelagerten Hebels 202 befestigt ist. Die Stütze 203 ist an einem der 'Seitenträger 18 des Gestells 16 befestigt. Eine geeignete Verriegelung, z. B. ein Federbolzen 204, der am Hebel 202 angebracht ist und in eine Kerbe 205 in der Stütze 203 paßt, ist zur Feststellung der Hüllenstütze 200 in der rich- go tigen Stützliage für die Hülle vorgesehen. Der Hebel 202 kann mit einem Griff 206 versehen sein, mittels dessen die Hüllenstütze in ihre die Lampenfoülle tragende Stellung geschwungen wird.
Während der Rückwärtsbewegung des Wagens 69 für den Trommelaufbau entlang der Bahn 53 stößt die vordere Ouenstange 207 dieses Wagens gegen den Betätigungsknopf 208 eines normalerweise offenen Motorwiederingangsetzungsschalters 209, der an einer von der Führungsbahn 53 ausgehenden Stütze 210 befestigt ist. Wie aus Fig. 12 zu ersehen ist, verbindet das Schließen des Schalters 209 die Spule F des Magnetschakapparates 159 mit den Leitungen L1 und L3 der Stromzuführung, wobei der Stromkreis durch die Leitungen 160, 211, 212, 213, 214, 165 und einen normalerweise geschlossenen Motorausschalter 215 geschlossen ist. Die dabei erfolgende Erregung der Spule!7 schließt die Kontaktbank der vier normalerweise offenen Kontakte C- des Magnetschaltapparates 159, verbindet so die Motorleitungen 167,
168 bzw. 169 mit den Leitungen L8, L2 und U- der Stromzuführung und setzt den Motor wieder in Gang. Da aber jetzt die Motorleitungen ,167 und
169 umgekehrt an die Zuführungsleitungen L1, L3 angeschlossen sind wie vorher durch die Kontakte C1, so dreht sich der Motor in umgekehrter Richtung, so daß er den Trommelhubschlitten 68 an den Führungssäulen 70 nach unten bewegt. Das Schließen der Kontaktbank C2 setzt nicht nur den Motor 142 mit umgekehrter Drehrichtung wieder in Gang, sondern schließt außerdem einen Nebenschlußstromkreis 216 über den Wiederängangsetzungsschalter 209 des Motors.
Das Senken des Trommelhubschlittens 68 durch den Motor 142 dauert so lange, bis die Büchsen 75
am Schlittenrahmen 73 gegen die unteren Anschläge ι ία an der Führungssäule 70 stoßen und damit der Schlitten 68 wiederum in seine untere oder Ausgangsstellung gelangt, bereit zum Biegen der nächsten Lampenhülle i. Kurz bevor der Schlitten 68 seine untere Stellung erreicht, trifft jedoch- der Bügel 140 am Schlitten auf den Kontaktknopf 217 und öffnet den Motorausschalter 215, der an der Stange 189 angebracht ist. Das öffnen dieses Schalters 215 unterbricht den Stromkreis durch die .Spule F des Magnetschaltapparates 159, öffnet somit die Kontaktbank C2 und unterbricht die Stromzuführung zumMotor. Genau wie bei der Aufwärtsbewegung des Schlittens 68 senkt das Beharrungsvermögen des Motors-142 nach seinem Stromloswerden den. Trommelhubschlitten 68 noch über die verbleibende kurze Strecke bis herunter zur Ausgangsstellung gegen die unteren Anschläge in, ehe der Motor unter der Einwirkung der an ihm angebrachten elektromagnetischen Bremse 192 tatsächlich zum Stillstand kommt. Nach der Rückkehr des Schlittens 68 in seine untere 'Stellung wird der Lampenhalter 15 von Hand wieder eingestellt, indem man die Sperre 62 zurückzieht und den Bund 61 an der Stange 38 bis über das gabelförmige Ende 63 der genannten Sperre hebt, um so die ganze Einrichtung für das Biegen der nächsten Hülle bereitzumachen.
Die Fig. 14 und 15 zeigen eine andere Ausführung der Erfindung, bei der die Trommelscheiben 76 automatisch geschlossen oder zusammengebracht werden, kurz ehe der Wagen 69 für den Trommelaufibau seine vordere oder Hüllenbiegestellung erreicht. Ein derartiges automatisches Schließen der Trommelscheiben 76 kann durch eine geeignete Auslösevorrichtung 218 bewirkt werden, die automatisch den Scheibenstellmechanismus 83 löst, so daß besagter Mechanismus von selbst in Tätigkeit treten kann, dadurch die Scheiben 76 zusammenschließt und damit auch das untere Ende der Lampenhülle 2 an den Trommelkranz festklammert. Wie dargestellt, besteht diese Auslösevorrichtung 218 aus einem Auslösestift 219, der sich senkrecht in der Konsole 94 auf und ab bewegen kann und durch einen Schlitz 220 in dem die Trommelscheiben betätigenden Gleitstück 90 nach oben durchgeht. An seinem oberen Ende ist der Stift 219 mit einem Kopf 221 versehen, der in einer entsprechend geformten Aussparung 212.2 (Fig. ii 5) in der Oberseite des Gleitstückes 90 aufgenommen werden kann und dadurch das Gleitstück in seiner zurückgezogenen Stellung, bei der die Scheiben getrennt sind, verriegelt. Der Stift 219 wird normalerweise durch die Ausdehnungskraft einer Schraubendruckfeder 223, die über den Stift geschoben ist und zwischen dem oberen Konsoleschenkel 913 und einem an dem Stift befestigten Bund 224 zusammengedrückt wird, in einer unteren Stellung festgehalten, wobei sein Kopf in der Aussparung 2212 des Gleitstückes liegt. Unter dem Auslösestift 219 und in vertikaler Fortsetzung von ihm ist eine Stoßstange 225 angebracht, die sich in einer auf dem Wagen 69 für den Trommelaufbau befestigten Büchse 226 senkrecht auf und ab bewegen kann. Die Stoßstange 225 wird normalerweise in einer unteren Stellung bei geringem ISpiel zwischen ihr und dem Auslösestift 219 festgehalten. Diese Stellung ist dadurch bestimmt, daß ein Bund 227 an der Stoßstange durch den Druck einer Schraubenfeder 228 auf das obere 'Ende der Büchse 226 stößt. Die Schraubenfeder 228 sitzt zwischen Absätzen an der Büchse und an der Stoßstange, über die sie geschoben ist, und wird durch diese Absätze zusammengedrückt. Wenn der Wagen 69 für den Trommelaufbau in seiner vorderen oder Biegestellung steht, wie dies in Fig. 14 dargestellt ist, steht die Stoßstange 225 genau, senkrecht über dem Tauchanker 229 einer Spule 230, die unter der Grundplatte 40 angebracht ist. Dieser Tauchanker 229 geht durch die Grundplatte 40 nach oben und wird normalerweise durch die Zugkraft einer Schraubenfeder 231, die über einen mit dem Anker verbundenen Hebel 232 wirkt, in einer unteren Stellung mit etwas ,Spiel zwischen ihm und der Stoßstange 225 festgehalten.
Sobald der Waagen 69, für den Trommelaufbau seine vordere oder Hüllenbiegestellung auf der Führungsbahn 53 erreicht, wird die Spule 230 durch Schließen eines Schalters 233, der von einer am Tisch 17 anmontierten Stütze 234 getragen wird, erregt. Der Schalter 233 wird dabei durch das Auftreffen der vorderen Querleiste 207 des Wagens auf den Knopf 235 des ,Schalters geschlossen. Die Erregung der Spule 230 hebt den Tauchanker 229, der seinerseits sodann die Stoßstange 225 !hochdrückt, so den Kopf 221 des Auslösestiftes aus der Aussparung· 222 im Gleitstück 90 heraushebt, in Fig. 14 gestrichelt gezeichnet, und damit das Gleitstück für Vorwärtsbewegung freigibt. Der Zug der Federn ι αϊ dreht sodann den Winkelhebel 95 um seinen Drehpunkt, das Gleitstück 90 wird vorgeschoben und so das Schließen der Trommelscheiben bewirkt. Die Fig. 16 und 17 zeigen eine andere Ausführungsform dets Heizofens 236 für die Hülle, der sich während der Bewegung des Ofenwagens 52 entlang der Führungsbahn 53 automatisch öffnet und schließt, um ein Einführen und Herausziehen der Lampenhülle 1 zu ermöglichen·. Wie dargestellt, ist der Ofen 236 in einer vertikalen, zur Führungsbahn 53 parallelen Ebene in zwei sich ergänzende schwenkbare Abteilungen 237, 237 geteilt, die an senkrecht laufenden, drehbaren Wellen 238, 238 mittels Stützen 239 befestigt sind, die mit den Wellen durch Stifte oder auf andere Weise fest verbunden sind, so daß sie sich mit ihnen' drehen. Die Wellen 238 liegen dicht an der Rückseite des Ofens und ruhen mit ihren oberen und unteren Enden in passenden Lagern, die an den oberen und unteren Stegen 240 und 241 des Ofenwagengestells befestigt sind. An ihrem unteren Ende sind die Wiellen 238 mit Nockenlenkern 242, 242 versehen, die Rollen tragen, welche in getrennten Nockenführungen 244, 244 in einer horizontal angeordneten Nockenplatte 245 laufen. Die Nockenplatte 245 ist in geeigneter Weise an dem Tisch 17 unterhalb der Stege und 246 des Ofenwagengestells befestigt, so
daß sie diesen Stegen während der Bewegung des Wagens 52 entlang der Führungsbahn 53 nicht im Wege steht. Die Rollen 243, die während der ,Bewegung des Ofenwagens 52 entlang der Bahn 53 in den Nockenführungen 244 laufen, bewirken, daß die Lenker 242 eine schwingende Bewegung ausführen und dabei die senkrechten Wellen 238 drehen, so daß die Ofenabteilungen 237 auf- oder zugeschwenkt werden. Die Nockenführungen 244 sind so gestaltet, daß die Ofenabteilungen !237 während des allerersten Teiles der Vorwärtsbewegung des Ofenwagens 52 entlang der Führungsbahn 53 in seine Hüllenheizstellung aufgeschwenkt werden, wie in Fig. <ΐό gestrichelt gezeichnet, und dann offen bleiben, bis kurz bevor sie ,Seite an Seite mit der Lampenhülle 1 stehen, worauf sie während des allerletzten Teiles der Vorwärtsbewegung des Wagens um die Lampenhülle herum geschlossen werden.
Wie Fig. -1-6 zeigt, steht, wenn sich der Ofen 236 in seiner Heizstellung zur Hülle befindet und die Ofenabteilungen um die Lampenhülle 2 herum geschlossen sind, diese Hülle zweckmäßig ein kleines Stück rückwärts der Achse des Heizkreises 247, der durch die innere Ouerschnittenäche des Ofens bestimmt ist, so daß die Rückseite der Hülle, das ist diejenige Seite, welche die Außenseite der kreisförmig gebogenen Hülle bildet und sich deshalb am stärksten dehnt, etwas stärker erwärmt wird als die Vorderseite der Hülle. Dasselbe gilt für den Ofen 45 in den Fig. 1 und 2.
Die fertige Leuchtröhre kann mit einem Sockel der in der USA.-Patentschrift 2 339 166, (W. Harrison, beschriebenen Type versehen werden, wobei der Sockel an den Kränzen der Endkappen 7 oder an den Austmckelungen 8 an ihnen festgeklemmt wird.

Claims (20)

  1. Patentansprüche:
    40
    i. Verfahren zum Biegen einer Glasrohre in Kurvenform, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhre (1, 2) durch Erhitzen auf ihrer ganzen Länge in plastischen Zustand gebracht, daß eine Ende (3, 4) der plastischen Röhre an dem Kranz (81) einer Biegeform (67) befestigt und sodann die Röhre dadurch um den Kranz der Biegeform gewickelt wird, daß die Form an der Röhre entlang rollt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ursprüngliche Querschnitt der Röhre (1,2) dadurch gewahrt wird, daß in der plastischen Röhre ein über Atmosphärendruck liegender Gasdruck erzeugt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der ursprüngliche Querschnitt der Röhre (1, 2) dadurch gewahrt wird, daß ungefähr am Ende des Biegevorganges in der plastischen Röhre ein über Atmosphärendruck liegender Gasdruck erzeugt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhre (1, 2) in senkrechter Lage gehalten wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 zum Biegen einer Glasrohre, an deren beiden Enden Endkappen befestigt sind, in Kurvenform, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhre an ihren Endkappen gehalten, die Röhre durch Erhitzen auf ihrer ganzen Länge in plastischen Zustand gebracht, die Endkappe am einen Ende (3, 4) der Röhre am Kranz (81) der Biegeform (67) befestigt und dann die Röhre dadurch um den Kranz der Form gewickelt wird,, daß die Form an der Röhre entlang rollt.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1 oder folgenden zum Biegen einer röhrenförmigen elektrischen Entladungslampe, die an der Innenwand der Glashülle einen Überzug von fluoreszierendem Material hat und an deren beiden Enden Endkappen befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampe (1, 2) an ihren Endkappen (7) gehalten, in der Lampe eine Atmosphäre von inertem Gas bei geringem Überdruck erzeugt, die Glaslampenhülle durch Erhitzen auf ihrer ganzen Länge in plastischen Zustand gebracht, die Endkappe an einem Ende (3, 4) der Lampe am Kranz (81) der Biegeform (67) befestigt, die Lampe dadurch um den Kranz der Form gewickelt wird, daß die Form an der Röhre entlang rollt, und der Druck des inerten Gases gD in der Lampe ungefähr am Ende des Biegevorganges erhöht wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhre (1, 2) durch Erhitzen auf ihrer ganzen Länge in plastischen Zustand gebracht, das eine Ende (3, 4) der Röhre tangential zu einer drehbaren Trommel (76) und in einer ringförmigen Vertiefung (8n) im Kranz dieser Trommel befestigt wird, die an dieser Vertiefung axial in zwei Hälften getrennt werden kann, die Röhre dadurch um den Kranz der Trommel gewickelt wird, daß die Trommel an der Röhre entlang rollt, und diese Trommel an der in ihr befindlichen Vertiefung getrennt wird, um die gebogene Röhre von der Trommel loszumachen.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch11 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhre (1, 2) an ihrem oberen Ende (3, 5) in senkrechter Lage festgehalten wird, so daß sie sich frei strecken kann, die Röhre bis zum plastischen Zustand erhitzt wird und, nachdem sie sich auf eine vorher bestimmte Länge gestreckt hat, in Kurvenform gebogen wird.
  9. 9. Maschinelle Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8 zum Biegen einer bis zum plastischen Zustand erhitzten Glasrohre in Kurvenform, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung aus folgenden Ernzelvorrichtungen besteht: Einer Vorrichtung (14) zum Halten der Röhre, einer drehbaren und verschiebbaren Form (67), die so aufgebaut ist, daß sie an das eine Ende (3, 4) der Röhre herangebracht werden kann, so daß die Röhre tangential zu ihr steht, einer Vorrichtung zum Befestigen dieses Endes der
    Röhre am Kranz (81) der Form, einer Vorrichtung (104) zur Befestigung dieses Endes der Röhre am Kranz der Form, einer Vorrichtung (142) zum gleichzeitigen Drehen der Form und zu ihrer transversalen Verschiebung in einer Richtung längs der Röhre, um dadurch zu bewirken, daß sich die Rohre um den Kranz der Trommel wickelt, und einer vom Befestigen der Röhre an der Form beeinflußten Regelvorrichtung (!43)) welche bewirkt, daß die vorgenannte Vorrichtung (142) in Tätigkeit tritt.
  10. 10. Maschinelle Einrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (195, 196, 197, 199) zum Erzeugen eines über Atmosphärendruck liegenden ',Gasdruckes in der plastischen Röhre, während sie auf der Form ist, um ihre ursprüngliche Querschnittsform zu erhalten.
  11. 11. Maschinelle Einrichtung nach Anspruch 9 oder 10, gekennzeichnet durch eins von der Bewegung der Form (67) beeinflußte Regelvorrichtung (198, 190), die bewirkt, daß die Vorrichtung (1195, 196, 197, 199) zur Erzeugung eines über Atmosphärendruck liegenden Gasdruckes im Innern der plastischen Röhre (1, 2), während sie sich auf 'der Form befindet, um ihre ursprüngliche Querschnittsform zu erhalten, ungefähr am Ende des Röhrenbiegevorganges in Tätigkeit tritt.
  12. 12. Maschinelle Einrichtung nach Anspruch 9 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung aus folgenden Einzelvorrichtungen besteht: Einer Vorrichtung (14) zum Halten der Röhre (1, 2), einer in ihrer Betätigung von dieser Röhrenhartevorrichtung abhängigen Vorrichtung(45, 236) zum Erhitzen der Röhre bis zu annähernd gleichmäßig plastischem Zustand rund um ihren ganzen Umfang und über ihre ganze Länge, einer drehbaren und verschiebbaren Biegetrommel (67), die so aufgebaut ist, daß sie bis an das eine Ende (3,, 4) der Röhre herangebracht werden kann, so daß die Röhre tangential zu ihr steht, an ihrem Kranz eine ringförmige Vertiefung (81) der Röhre hat und an dieser Vertiefung in zwei Hälften (76) getrennt werden kann, einer Vorrichtung (1104) zum Befestigen dieses Endes der Röhre am - . Kranz der Trommel in der darin befindlichen Vertiefung und einer Vorrichtung (142) zum gleichzeitigen Drehen der Trommel und ihrer transversalen Verschiebung in einer Richtung längs der Röhre, um zu bewirken, daß sich die Röhre um den Kranz der Trommel in der darin befindlichen Vertiefung wickelt.
  13. 13. Maschinelle Einrichtung nach Anspruch 9 oder folgenden, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (14) zum Halten der Röhre (1, 2) an ihrem oberen Ende (3, 5) in vertikaler Lage.
  14. 14. Maschinelle Einrichtung nach Anspruch 9 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung aus folgenden Einzelvorrichtungen besteht: Vorrichtungen (14) zum Halten der Röhre (1, 2) einschließlich einer. Rückenstütze (66), die so angeordnet ist, daß sie an einer Seite der Röhre entlang führt, einer Vorrichtung (45, 236) zum Erhitzen der Röhre bis zu annähernd gleichmäßig plastischem Zustand rund um ihren ganzen Umfang und über ihre ganze Länge, 'deren Betätigung in Abhängigkeit von der vorher erwähnten Haltevorrichtung für die Röhre steht, einer drehbaren und verschiebbaren Form (67), die so aufgebaut ist, daß sie die andere ,Seite der Röhre aufnimmt und an das eine Ende (3, 4) der Röhre gebracht werden kann, so daß die Röhre tangential zu ihr steht, einer Vorrichtung (104) zum Befestigen dieses einen Endes der Röhre am Kranz (81) der Form und einer Vorrichtung (142) zum gleichzeitigen Drehen der Form und zu ihrer transversalen Verschiebung in Richtung längs der Röhre, um zu bewirken, daß sich die Röhre um den Kranz der Form wickelt.
  15. 15. Maschinelle Einrichtung nach Anspruch9 oder folgenden, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (14) zum Halten der Röhre in verti- 8g kaier Lage bei feststehendem oberem Ende (3y S)) so daß sie sich in Richtung nach unten frei strecken kann, in Verbindung mit einem Anschlag (61) in gerader Linie mit der Röhrenhaltevorriditung zur Begrenzung der während der Erwärmung auftretenden Röhrenstreckung auf ein vorher (bestimmtes Maß.
  16. 16. Maschinelle Einrichtung nach Anspruch 9 oder folgenden, gekennzeichnet durch Vorrichtungen (14, 15) zum Halten der Röhre einschließlich eines beweglichen Halters (15), der das eine Ende (3, 4) der Röhre faßt, eine drehbare und transversal verschiebbare Form (67), die so aufgebaut ist, daß sie bis an das genannte Ende der Röhre herangebracht werden kann, so daß die Röhre transversal zu ihr steht, eine Vorrichtung (104) zum Befestigen dieses Endes der Röhre am Kranz (81) der Form, eine Vorrichtung (162, 38) zum Lösen und Zurückziehendes beweglichen Halters (15) von diesem Röhrenende, ein Regelorgan (133, 134), das die Betätigung der vorher genannten Vorrichtung bewirkt, eine Vorrichtung (138), die nach der Befestigung der Röhre und der Form in Tätigkeit tritt, um das genannte Regelorgan zu beeinnüssen, und eine Vorrichtung (142) zum gleichzeitigen Drehen der Form und zu ihrer transversalen Verschiebung in Richtung längs der Röhre.
  17. 17. Maschinelle Einrichtung nach Anspruch 9 oder folgenden, gekennzeichnet durch eine drehbareund transversal verschiebbare'Formtrommel (67), die an ihrem Kranz eine ringförmige Vertiefung (Si) zur Aufnahme der Röhre (1, 2) besitzt und an dieser Vertiefung axial in zwei Hälften (y6) getrennt werden kann, in Verbindung mit einer Vorrichtung (83), welche diese Trommelhälften normalerweise getrennt hält, einer Vorrichtung (jot) zum Schließen dieser Trommelhälften, einer Vorrichtung (H04) zum Befestigen des erwähnten einen Endes (3,4) der Röhre am Kranz der Trommel, nachdem die
    Trommelhälften geschlossen sind, einer Vorrichtung (62, 38), um den beweglichen Halter (15) von diesem Ende der Röhre loszulösen und ihn zurückzuziehen, einem durch das Schließen der Trommelhälften beeinflußten Regelorgan (138), um die genannte Vorrichtung in Tätig-, keit treten zu lassen, und einem vom Zurückziehen des beweglichen Halters (15) beeinflußten Regelorgan (140), um die vorher genannte Vorrichtung in Tätigkeit zu setzen.
  18. 18. Maschinelle Einrichtung nach Anspruch 9 oder folgenden, gekennzeichnet durch einen verschiebbaren Wagen (69) für die Trommel (67), um diese in ihre Arbeitsstellung, d. h. die Stellung, in der die Röhre (1, 2) gebogen wird, vorzuschieben und aus ihr zurückzuziehen, in Verbindung mit einer Vorrichtung (B) zum automatischen Zusammenschieben der Trommelhälften, einer die Vorwärtsbewegung des Wagens beeinflussenden Regelvorrichtung in Verbindung mit einer Vorrichtung (2118) zum automatischen Zusammenschieben der Trommelhälften (76) einer von der Vorwärtsbewegung des Wagens beeinflußten Regelvorrichtung (233, 230), um die Vorrichtung zum Schließen der Trommel in Tätigkeit zu setzen.
  19. 19. Maschinelle Einrichtung nach Anspruch 9 oder folgenden, gekennzeichnet durch einen Ofen (45, 236), der so angeordnet ist, daß er in Arbeitsstellung zu einer in dem Halter (114) befestigten Rohre (1, 2) gebracht werden kann, um diese Röhre' bis zum plastischen Zustand zu erhitzen, mit einem beweglichen Ofenwagen (52), um den Ofen in Heizstellung zu der Röhre vorzuschieben und aus dieser Stellung zurückzuziehen.
  20. 20. Maschinelle Einrichtung nach Anspruch 9 oder folgenden, gekennzeichnet durch eine waagerecht laufende Führungsbahn (53) unter der Röhrenhaltevorrichtung, einen Wagen (52) für den Ofen (45, 236), der sie entlang der vorgenannten Führungsbahn bewegen kann, um den Ofen in Röhrenheizstellung vorzuschieben und aus ihr herauszuziehen, einen sich senkrecht nach oben erstreckenden zweiten Wagen (69), der sich auf der Führungsbahn bewegen kann, einem Schlitten (68) an diesem zweiten Wagen, der sich an ihm senkrecht bewegt, eine auf diesem Schlitten drehbar angeordnete Biegeform (67), die durch Verschieben des zweiten Wagens entlang der Führungsbahn in der Biegestellung dicht am unteren Ende (3, 4) der Röhre (1, 2) herangeschobeii und aus ihr herausgezogen werden kann, und eine Vorrichtung (172, 174) an dem zweiten Wägen, um die Form während der Abwärtsbewegung des Schlittens an dem zweiten Wagen derart zu drehen, daß sich die Röhre um den Kranz der Form wickelt.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
    ©54629.53
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