DE892785C - Elektrischer Motorantrieb fuer Ruettel- und Stampfgeraete - Google Patents
Elektrischer Motorantrieb fuer Ruettel- und StampfgeraeteInfo
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- DE892785C DE892785C DEW1952D DEW0001952D DE892785C DE 892785 C DE892785 C DE 892785C DE W1952 D DEW1952 D DE W1952D DE W0001952 D DEW0001952 D DE W0001952D DE 892785 C DE892785 C DE 892785C
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/30—Structural association of asynchronous induction motors with auxiliary electric devices influencing the characteristics of the motor or controlling the motor, e.g. with impedances or switches
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Elektrischer Motorantrieb für Rüttel- und Stampfgeräte Die Erfindung betrifft einen elektrischen Antrieb für Rüttel- und Stampfgeräte oder ähnliche Werkzeuge zum Verdichten von Massen. Bei derartigen Antrieben ist vielfach die Bedingung gestellt, nur eine Drehrichtung als Arbeitsrichtung festzulegen. Besonders kommt dies bei ortsveränderlichen Geräten mit Kraftübertragung durch Biegewellen in Frage, weil bei verkehrtem Drehsinn die Biegewelle den Arbeitsbeanspruchungen nicht gewachsen ist. Wenn gekapselte Geräte angetrieben werden, bei denen Üie Drehrichtung von außen nicht zu sehen ist, treten daher sehr oft Betriebsstockungen und Besrhäfdigungen der Geräte .ein. Darü'her hinaus ist,die Einhaltung eines bestimmten Drehsinnes gerade bei Rüttel- und Schwingeinrichtungen von besonderer Bedeutung für die Steuerung der abzugebenden Antriebsenergie.
- Um den Drehsinn in der festgelegten Richtung bei derartigen Geräten zu sichern, hat man bereits Klemmrollenkupplungen, die nach Art eines Fahrradfreilaufes arbeiten, zur Anwendung gebracht. Diese haben den Nachteil eines hohen Gewichtes, großen Raumbedarfes und sind für hohe Drehzahlen nur unter bestimmten Voraussetzungen zu gebrauchen. Bei Anwendung von Rasch- oder Rosettenzahnkupplungen tritt wieder der Nachteil eines raschen Verschleißes auf. Ferner ist der Motor, sofern es sich um Wechselstromkäfigankermotoren handelt, stets umzuklemmen, wenn er verkehrten Drehsinn hat. Dies verursacht einen erheblichen Zeitaufwand.
- Durch die Erfindung werden die Nachteile der bekannten Einrichtungen insbesondere bei ortsveränderlichen Geräten behoben, indem erfindungsgemäß der Antriebsmotor mit einem Polumschalter zusammengebaut ist, der bei falscher Drehrichtung des Motors anspricht und die Motorphasen vertauscht. Dieser kann an geeigneter Stelle im Gerät eingebaut sein; er spricht bei verkehrtem Drehsinn unverzüglich an und regelt mithin von sich aus die Drehrichtung.
- Erfindungsgemäß wird der selbsttätige Polumschalter als Schleppumschalter ausgebildet, der auf einem umlaufenden Teil des Gerätes, insbesondere der Motorachse, angeordnet ist: Dabei kann der Antriebsmotor als Träger für den selbsttätigen -Polumschalter ein nach Art eines Freilaufgetriebes arbeitendes Lager aufweisen, was nur in einer bestimmten Richtung zur Wirkung kommt und bei Beanspruchung entgegengesetzter Richtung den Schleppumschalter mitnimmt.
- Der Mitnehmer für den Polumschalter kann beispielsweise aus einem auf der Motorachse sitzenden Walzlagerring mit selbsttätiger Freilaufsperre gebildet sein.
- Der Erfindungsgedanke, der noch andere konkrete Ausführungsmöglichkeiten zuläßt, ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig: i einen Schnitt durch einen Teil des Motorgehäuses, Fig.2 eine schematische Darstellung des Polumschalters, Fig. 3 eine Einzelheit aus Fig. 2.
- In dem nicht weiter dargestellten Motorgehäuse 2o, welches an seiner Vorderseite mit einem Deckel zi abgeschlossen ist, lagert auf der Welle z der nicht weiter dargestellte Motor. Auf einem Absatz 22 der Welle i sitzt das Antriebsritzel 23, welches mit einem weiteren Ritzel z,¢ auf der Welle 25 kämmt. Die Welle z5 lagert in dem Deckel 21 bzw. in einem dafür vorgesehenen Lagerstutzen 26, der in bekannter Weise für den Anschluß der nach dem Arbeitsgerät führenden biegsamen Welle eingerichtet ist. Den Bedürfnissen entsprechend, kann der Motor mit seinem Gehäuse Zo als tragbare Anordnung ausgebildet sein. Diesbezügliche Ausbildungsformen des Antriebes sind insbesondere bei ortsveränderlichen Geräten bekannt.
- Noch vor dem Antriebsritze123 sitzt auf der Motorwelle z aufgekeilt ein Stern 2, der zwischen zwei aufgezogenen Scheiben 3 Laufrollen q: trägt. Diese führen sich in dem äußeren Laufring 5 eines normalen Rollenlagers, welcher in dem Kontaktträger aus Isolierstoff eingepreßt ist.
- Wie insbesondere Fig. 2 erkennen läßt, weist der Kontaktträger 6 auf seinem Umfang vier Kontaktsegmente 7 auf, von denen jeweils zwei einander gegenüberliegende durch Verbindungsbügel 8 bzw. 8' miteinander leitend verbunden sind. Die beiden Verbindungsbügel 8 lagern isoliert voneinander in geeigneten Nuten des Kontaktträgers 6- fest eingepackt, wie es die Schnittzeichnung in Fig. i erkennen läßt.
- Auf einem Absatz 9 des Motorgehäuses ist der Kontaktträger 6 drehbar gelagert und gegen axiale Verschiebung durch einen Führungsring io gesichert. Auf seinem Umfang trägt der Kontaktträger 6 axial verlaufende Nuten 27, in die eine Kugel i i einrasten kann. Die Kugel i i steht unter der Wirkung einer Druckfeder 121, die in einer am Motorgehäuse angegossenen Büchse 14 mit einer Schraube 13 nachstellbar untergebracht ist. Neben dem Kontaktträger 6 lagern am Motorgehäuse 2o Federkontakte 16, die auf isolierten Bolzen 15 sitzen und die die Stromzuführung von zwei Phasen des Netzes bzw. die Stromableitung zu den entsprechenden Wicklungsenden zweier Phasen der Ständerwicklung bewirken. Die Zu- und Ableitungskontakte sind jeweils um q.5° zueinander versetzt.
- Fig. 3 zeigt eine Teilansicht des zur Anwendung gelangenden Wälzlagers, welches nach Art eines Freilauftriebes ausgebildet ist.
- Entspricht die in den Fig. i und 2 @dargestellte Lage der Teile einer bestimmten Drehrichtung, so gilt, daß bei dieser Drehrichtung die Rollen q. infolge des geringen Spieles zwischen dem Stern 2 und dem Laufring 5 frei drehbar sind. Läuft der Motor in der in Fig.3 eingezeichneten Pfeilrichtung um, so behalten die Rollen q. ihr freies Spiel, und der Kontaktträger 6 verbleibt in seiner Stellung. Dreht sich aber der Motor in entgegengesetzter Umlaufrichtung, so verklemmen sich die Rollen q. zwischen :dem Stern 2 und dem Laufring 5. Die Folge davon ist, daß der Kontaktträger 6 mitgenommen wird. Die federnden Kontakte 16 rasten jeweils in die darauffolgende Raste 27 ein und bewirken dabei eine Umschaltung des Netzes. Der Motor wird so automatisch umgepolt, so daß er zwangsläufig sofort seine Drehrichtung ändern muß. Die Umschaltung erfolgt so schnell, daß der Motor gar nicht erst auf hohe Touren kommt. Durch Anwendung des Schalters ist damit die Gewähr gegeben, -daß der Motor zwangsläufig in die richtige Drehrichtung gesetzt wird.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Motorantrieb für Rüttel- und Stampfgeräte, :dadurch gekennzeichnet, @daß der Antriebsmotor mit einem Polumschalter zusammengebaut ist, der bei falscher Drehrichtung des Motors anspricht und die Motorphasen vertauscht.
- 2. Elektrischer Motorantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Antriebsmotor und den Polumschalter eine nur in einer Drehrichtung arbeitende Kupplung eingeschaltet ist.
- 3. Elektrischer Motorantrieb nachAnspruchi und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Polumschalter als Kontaktring ausgebildet ist, der von der nur in einer Drehrichtung arbeitenden Kupplung bei falschem Drehsinne der Antriebswelle mitgenommen wird, wobei die am Umfang des Kontaktringes aufliegenden Gegenkontakte jeweils über den nächsten Kontakt des Kontaktringes treten.
- 4. Elektrischer Motorantrieb nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die nur in einer Drehrichtung arbeitende Kupplung konzentrisch innerhalb des Kontaktringes lagert.
- 5. Elektrischer Motorantrieb nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Polumschalter und die Kupplung mit in das Gehäuse des Antriebsmotors eingebaut sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW1952D DE892785C (de) | 1943-01-08 | 1943-01-08 | Elektrischer Motorantrieb fuer Ruettel- und Stampfgeraete |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW1952D DE892785C (de) | 1943-01-08 | 1943-01-08 | Elektrischer Motorantrieb fuer Ruettel- und Stampfgeraete |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE892785C true DE892785C (de) | 1953-10-12 |
Family
ID=7591433
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW1952D Expired DE892785C (de) | 1943-01-08 | 1943-01-08 | Elektrischer Motorantrieb fuer Ruettel- und Stampfgeraete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE892785C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE965254C (de) * | 1954-08-27 | 1957-06-06 | Bitter & Co Ges Mit Beschraenk | Drehrichtungswaechter mit Rollensperre |
| DE1062798B (de) * | 1956-05-09 | 1959-08-06 | Arthur Mainka | Vorrichtung zur Erzielung der richtigen Drehrichtung eines Drehstrommotors fuer Hebezeuge |
| DE1263150B (de) * | 1964-03-07 | 1968-03-14 | Adam Baumueller G M B H | Elektromotor mit einer Ruecklaufsperre |
-
1943
- 1943-01-08 DE DEW1952D patent/DE892785C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE965254C (de) * | 1954-08-27 | 1957-06-06 | Bitter & Co Ges Mit Beschraenk | Drehrichtungswaechter mit Rollensperre |
| DE1062798B (de) * | 1956-05-09 | 1959-08-06 | Arthur Mainka | Vorrichtung zur Erzielung der richtigen Drehrichtung eines Drehstrommotors fuer Hebezeuge |
| DE1263150B (de) * | 1964-03-07 | 1968-03-14 | Adam Baumueller G M B H | Elektromotor mit einer Ruecklaufsperre |
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