DE892818C - Verschlusskappe aus Metall fuer Zylinderampullen - Google Patents

Verschlusskappe aus Metall fuer Zylinderampullen

Info

Publication number
DE892818C
DE892818C DEF6980A DEF0006980A DE892818C DE 892818 C DE892818 C DE 892818C DE F6980 A DEF6980 A DE F6980A DE F0006980 A DEF0006980 A DE F0006980A DE 892818 C DE892818 C DE 892818C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sealing cap
metal sealing
cylindrical ampoules
cylindrical
ampoule
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF6980A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Dr Fehrle
Oswald Pontius
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DEF6980A priority Critical patent/DE892818C/de
Priority to FR1061478D priority patent/FR1061478A/fr
Priority to GB20762/52A priority patent/GB710813A/en
Application granted granted Critical
Publication of DE892818C publication Critical patent/DE892818C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J1/00Containers specially adapted for medical or pharmaceutical purposes
    • A61J1/05Containers specially adapted for medical or pharmaceutical purposes for collecting, storing or administering blood, plasma or medical fluids ; Infusion or perfusion containers
    • A61J1/06Ampoules or carpules
    • A61J1/062Carpules

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

  • -Neuierdings-erseheinen auf dem rularkt immer mehr Zylinderampullen, die anstatt des sogenannten Nadelstopfens,ein,e Metallkappe aufweisen, während das zugehörige Ende der Zylinderampulle selbst flaschenhalsförmig ausgebildet ist. Durch eine eingelegte Gummischeibe wird das Abdichten besorgt.
  • Eine runde oeffnung läßt die Durdistichstelle für das ins Innere des Spritzgestelles ragende Ende der Injektionsnadel frei.
  • Abb. I veranschaulicht das: I ist die Zylinderampulle, 2 die Metallkappe, 3 eine Dichtungsscheibe aus Gummi, bei 4 ist die OKnung über der Einstichstelle. Das zugehörige Spritzgestell weist an der Stelle, wo die Injektionsnadel nach innen ragt, eine konische Vertiefung auf, deren Zweck es ist, die Nadel gegen seitlichen Druck nachgiebig zu machen.
  • Dieser seitliche Druck entsteht dadurch, daß die Zylinderampullen im Durchiriesser schwankend und oft brträchtlich dünner sind als das Lumen des Spritzgestelles. Da in diesem eine Zentriervorrichtung für das Nadelende der Zylinderampulle fehlt, wird der Nadelstopfen oder Kappenverschluß meist exzentrisch durchbohrt. Die meist gut zentrierte Kolbenstange des Spritzgestelles sucht nun hei der Injektion die Lage der Zylinderampulle seitlich zu korrigieren, wodurch eben der seitliche Druck entsteht. Bei einer Unnachgiebigkeit der Injektionsnadel könnte das zu einer Undichtigkeit längs der Nadel führen.
  • Abb. 2 veranschaulicht diese Verhältnisse: I ist die Zylinderampulle, 2 die Metallkappe, 3 die Gummidichtung, 4 die Öffnung über ,der Einstichstelle, 5 der Kopf des Spritzgestelles, 6 die Kanüle, 7 ist die konische Vertiefung an der Eintrittsstelle der Kanüle ins Innere des Spritzgestelles.
  • Die Zylinderampulle ist absichtlich nicht 7zentral eingezeichnet, denn praktisch wird sie meist so im Spritzgestell liegen. Aus diesem Grunde muß auch die Öffnung 4 in der Verschlußkappe 2 verhältnismäßig groß sein. Da nun Gummi inkompressibel ist, d. h. bei Verformungen sein Gesamtvolumen nicht ändert, so wird beim Aufpressen der Kappe beim Verschließen der Zylinderampullelder Gummi der Dichtungsscheibe nach der Mitte zu ausweichen und quillt dann erfahrungsgemäß durch die Einstichöffnung 4 nach außen, wie in den Abb. I und 2 dargestellt ist. Im Venein mit der konischen Vertiefung 7 entstehen nun hier überaus ungünstige Verhältnisse. Der Druck im Innern einer Zylinderampulle kann nämlich beträchtlich hoch werden.
  • Für je 1 kg Handdruck entstehen z. B. bei einer lichten Weite der Zylinderampulle von 6,5 mm etwa 3 atü. Bei Verwendung enger Kanülen und Injektionen in festes Gewebe, z. B. Zahnfleisch, können so 30 und mehr atü entstehen. Die gegen Innendruck nachgiebige Wölbung nach außen, ohne Gegendruck infolge der konischen Vertiefung 7, kann somit leicht Ursache einer Undichtigkeit werden.
  • Neben diesem Nachteil weisen die bisher gebräuchlichen Zylinderampullen einen weiteren auf.
  • Die Durchstichstelle, die durch Transport und Lagerung unvermeidbar verstaubt, läßt sich kurz vor Gebrauch theoretisch überhaupt nicht einwandfrei sterilisieren. Die einzige Methode, die absolute Sterilität gewährleistet, die Anwendung von Hitze, läßt sich in ,der Praxis .gar nicht durchführen. Das übliche Abspülen mit Alkohol ist nach dem Urteil der Fachleute unzureichend.
  • Beide Nachteile werden durch eine überaus einfache Änderung der Metallkappe behoben. Man verwendet die bereits für wertvolle Injektionslösungen gebräuchlichen Kappen mit einem abreißbaren Verschluß plättchen über der Einstichstelle und formt dieses Verschlußplättchen als einen nach innen zu gewölbten Napf, wie in Abb 3, a im Querschnitt, b in der Aufsicht, dargestellt: I ist wieder die Zylinderampulle, 2 die Metallkappe, 3 die Dichtungsscheibe, 8 das abreißbare Schutzplättchen für die Einstichstelle, 9 sind die Verbindungsstege, die das Plättchen in seiner Lage festhalten und IO sind zwischen diesen Stegen etwas aufgebogene Ränder der Schutzplättchen, die das Anfassen der Plättchen beim Abreißen, etwa durch eine sterile spitze Pinzette, ermöglichen sollen.
  • Durch die nach innen gerichtete Wölbung wird erreicht,- .daß der nach der Mitte zu quellende Gummi sich ebenfalls nach innen wölbt. Diles gewährleistet absolute Dichtigkeit bei der Injektion, denn durch den Druck von innen her wird der Gummi nur fester an die Kanüle angepreßt, im Gegensatz zu der nach außen gerichteten Wölbung.
  • Dann aber wird erreicht, daß dies Metallplättchen der ganzen Fläche nach dem Gummi fest aufliegt, so daß keinerlei Verschmutzung der von der Fabrikation her sterilen Oberfläche an der Einstichstelle erfolgen kann; bei einem ebenen Plättchen würde sich darunter ein gefährlicher Hohlraum bilden.
  • Diese Form .der Kappe bringt auch eine beachtliche Materialersparnis, da man mit viel dünneren Dichtungsscheiben auskommen kann, und damit auch eine bessere Raumausnutzung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verschlußkappe aus Metall für Zylinderampullen mit flaschenhalsförmigem Nadelende, dadurch gekennzeichnet, daß diese Kappe über der Einstichstelle ein in bekannter Weise abreißlbares Schutzplättchen enthält, das nach dem Innern der Ampulle zu gewölbt ist.
DEF6980A 1951-08-17 1951-08-17 Verschlusskappe aus Metall fuer Zylinderampullen Expired DE892818C (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF6980A DE892818C (de) 1951-08-17 1951-08-17 Verschlusskappe aus Metall fuer Zylinderampullen
FR1061478D FR1061478A (fr) 1951-08-17 1952-08-14 Capsule de fermeture en métal pour ampoules
GB20762/52A GB710813A (en) 1951-08-17 1952-08-18 Protective metal cap for cylindrical ampoules

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF6980A DE892818C (de) 1951-08-17 1951-08-17 Verschlusskappe aus Metall fuer Zylinderampullen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE892818C true DE892818C (de) 1953-10-12

Family

ID=7085222

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF6980A Expired DE892818C (de) 1951-08-17 1951-08-17 Verschlusskappe aus Metall fuer Zylinderampullen

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE892818C (de)
FR (1) FR1061478A (de)
GB (1) GB710813A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1129258B (de) * 1955-05-31 1962-05-10 Fenwal Lab Inc Behaelter aus biegsamem Kunststoff fuer medizinische Fluessigkeiten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1129258B (de) * 1955-05-31 1962-05-10 Fenwal Lab Inc Behaelter aus biegsamem Kunststoff fuer medizinische Fluessigkeiten

Also Published As

Publication number Publication date
GB710813A (en) 1954-06-16
FR1061478A (fr) 1954-04-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
US2393578A (en) Closure
DE892818C (de) Verschlusskappe aus Metall fuer Zylinderampullen
DE858299C (de) Spritzampulle
DE1016903B (de) Zylinderampulle mit Injektionsnadel
DE1239808B (de) Zweikammer-Spritzampulle
DE895274C (de) Verschluss fuer Quetschtuben od. dgl.
DE609288C (de) Quetschtube mit zugeschmolzener Muendung und aufgeschraubter Verschlusskappe, die in der Mitte ihres Bodens innen einen OEffnungsdorn traegt
DE2147823A1 (de) Injektionsspritze
DE1091292B (de) Schutzeinrichtung fuer den Gebrauch von Kanuelen
DE1830909U (de) Verschluss fuer flaschen zur aufnahme medizinischer fluessigkeiten, insbesondere von infusions- und transfusionsloesungen.
CH616081A5 (en) Single-use injection syringe
DE7343633U (de) Schutzkappe für Einstechnadeln, Einstechdorne od. dgl. für medizinische Geräte
DE349284C (de) Spritze, insbesondere fuer aerztliche Zwecke
DE1432376A1 (de) Ausgiesser fuer Isolierflaschen
DE658990C (de) Vorrichtung zum Fuellen pneumatischer Injektionsspritzen
DE867134C (de) Flasche zum Aufbewahren von sterilen Injektionspraeparaten
DE820335C (de) Ampulle fuer Injektionsloesungen, insbesondere fuer zahnaerztliche Behandlungen
CH267666A (de) Verschlusseinrichtung für die Halsöffnung von Behältern.
CH367284A (de) Spritzampulle
DE72774C (de) Tropfvorrichtung
AT41643B (de) Flaschenverschluß mit Schutzhütchen.
DE1956784A1 (de) Schraubkappenverschluss fuer Flaschen
DE2109863C (de) Arzneimittelpackung fur die Aufnahme von verfluchtigbaren Arz neimitteln
DE1946566C3 (de) Flaschenverschluß mit einem durchstechbaren Verschlußkörper zur Entnahme von Medikamenten
DE869410C (de) Spritzampulle fuer einmaligen Gebrauch