DE892892C - Kohlenoxyd-Hydrierofen - Google Patents

Kohlenoxyd-Hydrierofen

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Publication number
DE892892C
DE892892C DEP41569A DEP0041569A DE892892C DE 892892 C DE892892 C DE 892892C DE P41569 A DEP41569 A DE P41569A DE P0041569 A DEP0041569 A DE P0041569A DE 892892 C DE892892 C DE 892892C
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DE
Germany
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coolant
tube sheet
liquid
furnace
carbon dioxide
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Expired
Application number
DEP41569A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Dr-Ing Schaub
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ruhrchemie AG
Original Assignee
Ruhrchemie AG
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Publication date
Application filed by Ruhrchemie AG filed Critical Ruhrchemie AG
Priority to DEP41569A priority Critical patent/DE892892C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE892892C publication Critical patent/DE892892C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J8/00Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes
    • B01J8/02Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with stationary particles, e.g. in fixed beds
    • B01J8/06Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with stationary particles, e.g. in fixed beds in tube reactors; the solid particles being arranged in tubes
    • B01J8/062Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with stationary particles, e.g. in fixed beds in tube reactors; the solid particles being arranged in tubes being installed in a furnace

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

  • Kohlenoxyd-Hydrierofen Zur katalytischen Kohlenoxydhydrierung Bann man Synfheseöfen benutzen, die zwischen einem oberen und unteren Rohrboden zahlreiche, senlkrecht verlaufende Rohre enthalten, in die der Katalysator eingefüllt wird. N«ach außen hin sind diese Rohre von einem .drndtfesten Kessel umschlossen, den die beiden Rohrböden in drei Abteilungen zeflegen. Dem oberhalb des oberen Rohrbodens liegenden Raum werden die Synthesegase zugeführt, damit sie beispielsweise von oben nach unten die Kontaktfüllungen durchströmen. Aus dem unterhalb des unteren Rohrbodens liegenden Ofenraum entweichen sodann die gasförmigen und flüssigen Syntheseprodukte. Bei umgekehrter Gasströmungsrichtung werden die gasförmigen Syntheseprodukte am oberen Ende und die flüssigen Syntheseprodukte am unteren Ende des Ofens abgezogen.
  • Zwischen den .beiden Rohrböden mit den eingesetzten Katalysatorrohren liegt der vom O£enmantel umschlossene Kühlraum. Zwecks Abführung der entstehenden Reaktionswärme wird er von einem Kühlmittel durchflossen. Im allgemeinen benutzt man ein flüssiges Kühlmittel, vorzugsweise Druckwasser, das im unteren Teil des Kühl raumes zugeleitet und an seinem oberen Ende abgeleitet wird.
  • Durch die aufgenommene Reaktionswärme wird das flüssige Kühlmittel teilweise verdampft. Der entstandene Kühlmitteldampf sammelt sich unmittelbar unter dem oberen Rohrboden und bildet durch Stauung hier ein Damlpfpolster. Wegen dessen geringer Wärmeleitfähigkeit werden die oberen Enden der Kontaktrohre nur unzureichend gekühlt, da das flüssige Kühlmittel nicht bis zum oberen Rohrboden emporsteigen kann. Die oberen Enden der Kontaktfüllungen werden daher durch die entstehende Reaktionswärme überhitzt und geben zur Entstehung unerwünschter Synthese- produkte, insbesondere zu einer erhöhten Methanbildung Veranlassung.
  • Erfindungsgemäß wird dieser Betriebsnachteil dadurch beseitigt, daß oberhalb des oberen Rohrbodens eine kanalförmige Dampfsammelkammer oder ein ringförmiges Dampfsammelrohr angeordnet sind, die durch im oberen Rohrboden vorhandene Schlitze bzw. Verbindungsrohre mit dem Kü'hlmittelzirkulationsraum verbunden sind, durch die die in diesem gebildeten Kühlmitteldämpfe mit dem flüssigen Kühlmittel abgeleitet werden. Auf diese Weise wird der entstandene Kühlmitteldampf zu-# samen mit dem flüssigen Kühlmittel oberhalb des bis zum oberen Rohrboden ansteigenden Flüssigkeitsspiegels ungehindert abgezogen, ohne die Kühlung der oberen Kontaktrohrenden irgendwie zu stürzen.
  • In der Zeichnung stellt Fig. 1 einen Verti!kalschnitt durch den oberen Teil eines Kohlenoxyd-Hydrierofens, Fig. 2 den gleichen Vertikalschnitt in einer um 90° gedrehten Ebene und Fig. 3 einen der Fig. I entsprechenden Horizontalschnitt dar; Fig. 4 bis 7 stellen in Vertikal- und Horizontalschnitten zwei weitere Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Syntheseofens dar.
  • I ist der Außenmantel des Syntheseofens, in den durch einen am oberen Ende angebrachten Stutzen 2 die Synthesegase eintreten. Der Katalysator liegt säulenförmig in den Rohren 3, die zwischen einem oberen Rohrboden 4 und einem nicht dargestellten unteren Rohrboden angebracht sind.
  • Das von unten zugeführte flüssige Kühlmittel, z. B. Druckwasser, wird am oberen Ende des Syntheseofens durch einen Rohrstutzen 5 abgeleitet.
  • Die aus Idem flüssigen Küthilmittel abgegebenen Dämpfe sammeln sich in einer Haube 6, die über die ganze Breite des oberen Rohrboden 4 hinweggeführt ist und an ihrem unteren Ende unter Durch brechung des Rohrbodens in den Kühlmittelzirkulationsraum übergeht.
  • Ohne die erfindungsgemäße Kühlmitteldampfableitungskammer 6 kann das Kühlmittel nicht bis dicht unterhalb des Rohrbodens 4 ansteigen, da unterhalb dieses Bodens im Ofenmantel I ein Rohrstutzen angebracht werden müßte, aus dem ldie gasförmigen Anteile mit dem flüssigen Kühlmittel gemeinsam abzuleiten wären. Hierbei befinden sich die gasförmigen Bestandteile oberhalb des Flüssigkeitsspiegels und führen unterhalb des Rohrbodens zu einem Dampf'polster mit wesentlich verringerter Kühlwirkung. Diese Dampfstauung verursacht die bis'her beobachtete Erhitzung des oberen Teiles der Kontaktrohre über die normal erwünschte Konta'kttemperatur.
  • Bei Verwendung der Dampfableitungshaube 6 kann das flüssige Kühlmittel ohne Behinderung durch ein Dampfpolster bis über die Höhe des Rohrbodens 4 hinaus ansteigen und dicht oberhalb der Unterkante des Rohrstutzens 5 ohne Behinderung .durch den in der Haube 6 sich ansammelnden Dampf abfließen. Die Kontaktrohre 3 werden auf diese Weise bis zu ihrer Oberkante vom flüssigen Kühlmittel umspült und intensiv gekühlt. Schädliche Kontaktüberhitzungen infolge mangelnder Wärmeabfuhr können also nicht mehr eintreten.
  • An Stelle einer kanalförmigen Dampfhaube 6 kann auch eine kreuzförmige Dampfsammelkammer 7 in der aus Fig. 4 und 6 ersichtlichen Ausführungsform Anwendung finden. An seiner Unterseite steht er durch entsprechende Schlitze des Rohrboden 4 mit dem Kühlmittelzirkulationsraum in Verbindung.

Claims (1)

  1. Die Albleitung der flüssigne und gasförmigen Kühlmittelanteile kann auch gemäß Fig. 5 und 7 durch eine Ringleitung 8 erfolgen, die durch mehrere Rohrstutzen 9 mit dem Kühlmittelzirkulationsraum in Verbindung steht. Durch einen Rohrstutzen 10 wird das flüssige Kühlmittel gemeinsam mit den entstandenen Kühlmitteldämpfen aus dem Ofen abgeleitet. pATENTANSPRUCH: Kohlenoxyd-Hydrierofen, der zwischen zwei Rohrboden senkrechte, durch verdampfende Flüssigkeiten gekühlte Katalysatorrohre enthält, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des oberen Kühlrohrbodens (4) eine kanal förmige Dampfsammelkammer (6, 7) oder ein ringförmiges Dampfsammelrohr (8) angeordnet sind, die durch im oberen Rohrboden vorhandene Schlitze bzw. Verbindungsrohre (9) mit dem Kühlmittelzirkulationsraum verbunden sind, durch die die in diesem gebildeten Kü'hlmittel'dämpfe mit ,dem flüssigen Kühlmittel abgeleitet werden.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 692 835.
DEP41569A 1949-05-04 1949-05-04 Kohlenoxyd-Hydrierofen Expired DE892892C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP41569A DE892892C (de) 1949-05-04 1949-05-04 Kohlenoxyd-Hydrierofen

Applications Claiming Priority (1)

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DEP41569A DE892892C (de) 1949-05-04 1949-05-04 Kohlenoxyd-Hydrierofen

Publications (1)

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DE892892C true DE892892C (de) 1953-10-12

Family

ID=7377924

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DEP41569A Expired DE892892C (de) 1949-05-04 1949-05-04 Kohlenoxyd-Hydrierofen

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DE (1) DE892892C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1229060B (de) * 1963-10-24 1966-11-24 Lonza Ag Verfahren zur Herstellung von Propionaldehyd
DE1259324B (de) * 1958-12-31 1968-01-25 Ajinomoto Kk Verfahren zur Herstellung von Aldehyden durch die Oxosynthese

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE692835C (de) * 1936-10-02 1940-06-27 Fried Krupp Akt Ges Waermeaustauscher fuer mit Kontaktmasse ausgestattete OEfen

Patent Citations (1)

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