DE892907C - Elektrisches Gleisplanstellwerk - Google Patents

Elektrisches Gleisplanstellwerk

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Publication number
DE892907C
DE892907C DEP1964D DEP0001964D DE892907C DE 892907 C DE892907 C DE 892907C DE P1964 D DEP1964 D DE P1964D DE P0001964 D DEP0001964 D DE P0001964D DE 892907 C DE892907 C DE 892907C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
track plan
plate
signal box
folded
around
Prior art date
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Expired
Application number
DEP1964D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dipl-Ing Meyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Julius Pintsch AG
Original Assignee
Julius Pintsch AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Julius Pintsch AG filed Critical Julius Pintsch AG
Priority to DEP1964D priority Critical patent/DE892907C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE892907C publication Critical patent/DE892907C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L25/00Recording or indicating positions or identities of vehicles or trains or setting of track apparatus
    • B61L25/06Indicating or recording the setting of track apparatus, e.g. of points, of signals
    • B61L25/08Diagrammatic displays

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

  • Elektrisches Gleisplanstellwerk Bei den elektrischen Tischstellwerken hat man eine obere Bedienungstafel, welche die Bedienungstasten bzw. -hebel und insbesondere den Gleisplan trägt. Hierunter ist eine die Beleuchtung des Gleisplanes und der in dem Gleisplan angeordneten Symbole (Signale usw.) besorgende Lampenplatte angeordnet, welche gleichzeitig auch als Apparate-und Kontaktplatte dienen kann. Vorzugsweise verwendet man aber für die Apparate- und Kontaktplatte eine besondere dritte Platte, welche unter der Lampenplatte angeordnet ist und welche die bei der Betätigung der Bedienungstasten bzw. -hebel zu steuernden Kontakte trägt. In solchem Fall hätte man es also mit im ganzen drei Platten zu tun, von denen die obere aus Glas, vorzugsweise aus Kunstsoffglas, besteht und eine den Gleisplan darstellende, mit Ausnehmungen und Schlitzen für die Symbole und die Fahrstraßen, Weichen usw. versehene Hinterlegung trägt. Die darunter angeordnete Lampenplatte trägt die für die Rückmeldung der Bedienungs- und Folgeablaufvorgänge sowie für die Beleuchtung der Bedienungstasten notwendigen Lichtquellen. Diese Lichtquellen sind vorzugsweise durch dichtschließende Lichtkammern gegeneinander abgetrennt, so daß nur der zu markierende Fahrstraßenstrang hell aufleuchtet, während die übrigen Schlitze vollkommen dunkel sind, wodurch ein guter Kontrast hervorgerufen wird. Diese Platte besteht dann aus Blech. Die Kontakt-und Apparateplatte trägt vorzugsweise auf ihrer Unterseite die Kontakte und ähnliche Steuermechanismen und besteht aus Isolationsmaterial.
  • Es ist für ein solches elektrisches Tischstellwerk bereits vorgeschlagen worden, sowohl die Bedienungstafel als auch die darunter angeordnete Apparate- und Kontakttafel um -eine gemeinsame Welle bzw. Wellen mit gemeinsamer Drehachse hochklappbar anzuordnen. Ob nur die obere Platte oder alle Platten um die gemeinsame Achse hochgeklappt werden, hängt ganz von der Stellung eines von Hand zu steuernden Mitnehmers ab.
  • :Dieser Vorschlag hat den Nachteil, daß der Stellwerksbeamte sich entweder nur bei dem Hochklappen der obersten Platte oder bei dem Hochklappen aller Platten in der für den Bedarfsfall günstigsten Stellung befinden kann, daß er aber niemals in beiden Fällen die .gleiche günstige Stellung innehat. Nehmen wir an, d@aß die gemeinsame Drehachse für alle Platten sich an der vom Standort des Stellwerksbeamten abgewandten Längsseite des Stelltisches befindet und daß die obere Platte hochgeklappt werden muß, um durchgebrannte Glühlämpchen auf der Lampenplatte auszuwechseln. Dann befindet sich der Stellwerksbeamte für diese nur kurze Zeit beanspruchende Maßnahme in der günstigen Stellung. Er hat durch das Hochklappen der oberen Platte ungehinderten Einblick und freien Zugriff zu der Lampenplatte und kann die Auswechselung vornehmen.
  • Ist eine Störung an der Unterseite der Lampenplatte, wo also die Kontakte und übrigen Steuermechanismen sitzen, zu beheben oder, falls es sich um einen Stelltisch mit drei Platten handelt, ist eine Kontaktstörung an der Unterseite der dritten Platte zu beheben, dann handelt es sich immer um eine langwierigere Arbeit, welche von einemweiteren Bedienungsbeamten, der hierin Spezialist ist, durchgeführt werden muß, während welcher Zeit aber der Stellwerksbetrieb keine Unterbrechungen erleiden darf. Werden nun, gemäß dem gemachten Vorschlag, alle Platten um die gemeinsame Achse hochgeklappt, dann befindet sich der Gleisplan mit seinen Bedienungstasten oder -hebeln an. .der vom Standort des Stellwerksbeamten abgelegenen Seite, kann also von seinem bisherigen Standort äus überhaupt nicht bedient werden. Der Stellwerksbeähite muß also, um die Bedienung fortzusetzen, um den Tisch herumgehen und auf die andere Längsseite treten.
  • Diese Schwierigkeiten werden durch den Vorschlag der 'Erfindung behoben. Sie betrifft insbesondere ein elektrisches Gleisplansteliwerk mit im ganzen drei Platten, nämlich einer oberen, den Gleisplan und die Bedienungstasten oder -hebel tragenden Platte, einer mittleren Lampenplatte und einer unteren Apparate- und Kontaktplatte. Sie kennzeichnet sich dadurch, daß die obere Platte um eine vom Standort des Bedienungsbeamten abgewendete Seite liegende Achse hochklappbar ist und daß außerdem alle Platten gemeinsam um eine dem Standort des Bedienungsbeamten -zugewendete Seite liegende Achse hochklappbar sind. Im ersteren Fall hat der Stellwerksbeamte zwecks Auswechselung von Lichtquellen wie bei dem bereits gewürdigten Vorschlag freien Zugriff in die Lichtkammer der Lampenplatte. Im zweiten Fall, wenn alle Platten um die ihm zugewendete Achse hochgeklappt sind, werden alle Platten zusammen mit dem Gleisplan zu ihm hingeklappt, und der Gleisplan befindet sich unmittelbar vor ihm in schräg aufwärts gerichteter Stellung. Er kann also, ohne seinen Standort auch nur im geringsten zu ändern, die Bedienung des Stellwerks nach wie vor durchführen, während von der anderen Längsseite des Stellwerkstisches her der die Reparaturen durchführende Beamte für die schnelle Behebung des Schadens besorgt sein kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrisches Gleisplanstellwerk mit einer oberen, den Gleisplan und die Bedienungstasten oder -hebel tragenden Platte, einer mittleren Lampenplatte und einer unteren Kontakt- und Apparateplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Platte um eine vom Standort des Bedienungsbeamten abgewendete Längsseite des Stellwerkstisches liegende Achse hochklappbar ist und daß alle Platten gemeinsam um eine dem Standort des Stellwerksbeamten zugewendete, -Seite -liegende Achse hochklappbar sind.
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