DE892947C - Elektrisch beheizter Kochherd - Google Patents

Elektrisch beheizter Kochherd

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DE892947C
DE892947C DEF7760A DEF0007760A DE892947C DE 892947 C DE892947 C DE 892947C DE F7760 A DEF7760 A DE F7760A DE F0007760 A DEF0007760 A DE F0007760A DE 892947 C DE892947 C DE 892947C
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DE
Germany
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heating element
ring
cooking stove
stove according
approximately
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DEF7760A
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English (en)
Inventor
Guenter Dipl-Ing Fuchs
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/68Heating arrangements specially adapted for cooking plates or analogous hot-plates
    • H05B3/74Non-metallic plates, e.g. vitroceramic, ceramic or glassceramic hobs, also including power or control circuits
    • H05B3/748Resistive heating elements, i.e. heating elements exposed to the air, e.g. coil wire heater
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/10Tops, e.g. hot plates; Rings
    • F24C15/102Tops, e.g. hot plates; Rings electrically heated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)
  • Electric Stoves And Ranges (AREA)

Description

  • Elektrisch beheizter Kochherd Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrisch beheizten Kochherd, dessen Heizelement durch einen von Quarz od. dgl. ummantelten Widerstand gebildet wird und seine Wärme durch Strahlung teils unmittelbar, teils durch Spiegelung eines gewölbten Reflektors auf das zu beheizende Kochgerät überträgt.
  • Bei einem neuzeitlichen Kochherd dieser Art ist vorgesehen, daß der Widerstand im Innern -eines ringförmigen Quarzrohres verläuft, ohne dessen Wandungen zu berühren. Die praktische Ausführung des Heizelementes ist aber auf Schwierigkeiten gestoßen.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Schwierigkeiten dadurch vermieden, daß als Heizelement ein annähernd ringförmig gestalteter Körper aus Siliciumdioxvd oder aus einem hochschmelzend-°n siliciumdioxydreichen Glas besteht, in das der Widerstand in Form eines dünnen Bandes aus hochschmelzendem, vorzugsweise oberhalb 140o° C oder sogar igoo'° C schmelzendem Metall gasdicht eingeschmolzen ist.
  • Heizstäbe, die in der vorgenannten Art ausgebildet sind, sind bereits vorgeschlagen worden, und zwar für die Beheizung von Öfen mit hohen Temperaturen über iioo' C. Bei diesen Heizstäben besteht der Widerstand aus einem oberhalb i4oo° C, insbesondere oberhalb igoo° C schmelzenden Metall, z. B. Molybdän, Wolfram oder Tantal, in Form eines Bandes mit einer Dicke zwischen io fs und 5o ,u und einer für die Heizkörper von Heizstäben üblichen Länge und Breite. Dabei kann die Hülle des Heizstabes ein Schlitzkapillarrohr bilden, in das das Metallband gasdicht eingeschmolzen ist, oder dieses Band kann einen Kern aus Siliciumdioxyd od. dgl. umschließen und mit diesem zusammen in ein Rohr aus Siliciumdioxyd oder hochschmelzendem Glas gasdicht eingeschmolzen sein.
  • Die Erfindung liegt in der Ausnutzung der Vorteile solcher Heizstäbe für elektrische Kochzwecke, wobei an Stelle gerader Stäbe ringförmig gestaltete Körper verwendet werden. Wird dabei z. B. das Metallband in Form eines dünnwandigen nahtlosen oder nicht nahtlosen Rohres gewickelt und dieser rohrartige Körper, zu einem Ringrohr gebogen; in dem Heizelement untergebracht, so kann erreicht werden, daß die Mittelachse des ringrohrartigen Körpers annähernd oder genau in der Brennlinie eines rotationssymmetrischen, paraboloidischen Hohlspiegels angeordnet ist; ebenso kann man das Metallband des Heizelementes in Form eines kurzen Zylindermantels ringförmig biegen und wiederum dafür sorgen, daß die Mittellinie des schmalen Metallringes annähernd oder genau in der Brennlinie eines rotationssymmetrischen, paraboloidschen Hohlspiegels liegt, der in an sich bekannter Weise bei dem Kochherd als Reflektor dient. Für Kochzwecke brauchen die Temperaturen des Heizelementes nicht so hoch zu sein wie für Heizöfen, so daß unter Umständen auch Bänder mit größerer Dicke als 5o ,u und/oder andere hochschmelzende Metalle in- Betracht kommen. Vorzugsweise wird das Heizelement dann im Gegensatz zu den eingangs genannten Kochherden als ringförmiger Vollkörper ausgebildet, der einen als Anschlußstecker ausgeführten radialen Ansatz aufweist. Auf diese Weise liegen die Steckkontakte außerhalb des Bereiches von etwa überlaufendem Kochgut. Durch Abkröpfung des Ansatzes nach oben oder durch einen Tropfring am Ende des Ansatzes kann noch zusätzlich sichergestellt werden, daß überlaufendes Kochgut nicht bis an die Steckkontakte gelangt.
  • Die Herstellung dieses Heizelementes macht geringere Schwierigkeiten als die Herstellung eines stabförmigen Heizelementes für höhere Temperaturen, da für Kochzwecke die Temperaturen an der Oberfläche des Heizelementes unter 700° C gehalten werden können.-Hierdurch erhöht sich auch die Lebensdauer der Heizelemente beträchtlich, und der Gehalt an Siliciumdioxyd kann geringer gewählt werden.
  • Insgesamt ergibt sich ein Kochherd mit viel höherem Wirkungsgrad, vorzugsweise in der Größenordnung von 9o °/o, für die Wärmeübertragung als bei den bisher üblichen Elektroherden.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele eines Heizelementes für einen Kochherd gemäß der Erfindung und ein Ausführungsbeispiel für einen mit einem solchen Heizelement versehenen Teil eines Kochherdes dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht der ersten Ausführungsform des Heizelementes, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Ausführungsform nach Fig. i, Fig. 3 eine Seitenansicht der zweiten Ausführungsform des Heizelementes, Fig. 4 eine Draufsicht auf die Ausführungsform nach Fig. 3, Fig. 5 einen Schnitt durch einen Teil eines Kochherdes mit einem Heizelement gemäß Fig. i und Fig. 6 eine Draufsicht auf den Kochherdteil nach Fig. 5.
  • Fig. i und 2 zeigen das ringförmig gestaltete Heizelement i, an das sich radiale Ansätze 2 anschließen, die in Steckerstifte 3 auslaufen. Der Anschlußstecker am Kochherd wird so angebracht, daß der ringförmige Teil i unterhalb des den Kochtopf tragenden Rostes oder sonstigen Gestelles angeordnet ist. Der einstückige Körper i, 2 besteht aus siliciumdioxydreichem Glas, z. B. 'Quarzglas, in das der Widerstand in Form eines dünnen Bandes eingeschmolzen ist. Der Widerstand kann als flaches Band in dem Glaskörper eingeschmolzen sein, der dann ein Schlitzkapillarrohr bildet, oder aber zylindrisch einen Kernkörper von zylindrischem Querschnitt umgeben, also innerhalb des Teiles i ein dünnes Ringrohr bilden. Im erstgenannten Fall bedeutet 4 die Mittellinie des durch das Band im Teil i gebildeten Zylindermantels, im zweitgenannten Fall die Mittelachse des dünnen metallischen Ringrohres. In jedem Fall. soll die Linie 4 in der Brennlinie eines paraboloidischen Hohlspiegels verlaufen, über dem das Kochgut angeordnet wird. Innerhalb der Ansätze 2 kann und soll das Metallband bzw. der Widerstand einen größeren Querschnitt haben als im eigentlichen Heizelement i, da dieAnsätze 2 wenig oder möglichst gar nicht erhitzt werden sollen. Die Ansätze :2 sind bei 5 gegenüber dem Ringkörper i nach oben abgekröpft, so daß überlaufendes Koehgut nicht zu den Anschlußkontakten 3 gelangt.
  • Durch diese Abkröpfung könnte es vorkommen, daß das Heizelement in umgekehrter Lage wie nach Fig. i mit dem Ringteil i nach oben stehend an den Steckkontakt des Herdes angeschlossen wird und nicht in die Brennlinie des zugehörigen Hohlspiegels zu liegen kommt. Um dies zu verhindern, ist nach der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 vorgesehen, daß die Ansätze :2 in der gleichen Ebene wie der ringförmige Teil i verlaufen. Damit auch in diesem Fall überlaufendes Kochgut nicht zu den Kontakten 3 gelangen kann, ist ein Tropfring 6 in Form eines radial vorstehenden Flansches am Ende der Ansätze 2 angebracht. Der Tropfring kann ein Stück mit den Ansätzen 2 bilden oder, aus isolierendem Werkstoff gefertigt, über die Kontaktstifte 3 aufgeschoben und mit den Ansätzen 2 verbunden werden.
  • Fig. 5 zeigt den Einbau eines Heizelementes nach Fig. i und 2 in einen Kochherd, von dem ein Teil der Herdplatte 8 abgebrochen gezeigt ist. An die Öffnung der Herdplatte schließt sich einAusgleichsring 9 für verschiedene Brennergrößen an. Die Teile 8 und 9 sind in der üblichen, nicht näher gezeichneten Weise an der Grundplatte 7 abgestützt. Die Grundplatte 7 besitzt in der Mitte einen nabenartigen und durchbohrten Ansatz io, in dessen Bohrung ein kreuzförmiger Rost i i mit einem entsprechenden Stift eingesteckt ist. Der Ansatz ro bildet zugleich die Unterstützung des auf ihm ruhenden und zwischen ihm und dem Rost i i eingespannten paraboloidischen Hohlspiegels, der die Form einer Spiegelschale 12 besitzt. Diese Spiegelschale stützt sich auch noch mit Rippen i3 am Ansatz io ab.
  • Das Heizelement nach Fig. i und 2 führt durch eine Bohrung der Spiegelschale 12 hindurch und endet mit denAnschlußkontakten 3 in dem Kontaktgehäuse 14, das das Heizelement trägt.
  • Die Erfindung umfaßt sowohl Kochherde mit nur einer Kochstelle und einem zugehörigen Heizelement, sogenannte Kochplatten, als auch Herde mit mehreren Kochstellen, von denen jeder ein Heizelement und ein Reflektor der genannten Art zugeordnet ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Elektrisch beheizter Kochherd, dessen Heizelement oder bei dem jedes Heizelement durch einen von Quarz od. dgl. ummantelten Widerstand gebildet wird und seine Wärme durch Strahlung teils unmittelbar, teils durch Spiegelung eines gewölbten Reflektors auf das zu beheizende Kochgut überträgt, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizelement aus einem annähernd ringförmig gestalteten Körper aus Siliciumdioxyd oder aus einem hochschmelzenden siliciumdioxydreichen Glas besteht, in das der Widerstand in Form eines dünnen Bandes aus hochschmelzendem, vorzugsweise oberhalb 140o° C oder sogar igoö° C schmelzendem Metall gasdicht eingeschmolzen ist.
  2. 2. Kochherd nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizelement in Form eines dünnwandigen Ringrohres ausgebildet ist und seine Mittelachse annähernd oder genau in der Brennlinie eines rotationssymmetrischen, paraboloidischen Hohlspiegels angeordnet ist.
  3. 3. Kochherd nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizelement aus einem Metallband besteht, das in Form eines kurzen Zylindermantels ringförmig gebogen ist, und daß die Mittellinie des Metallbandes annähernd oder genau in der Brennlinie eines rotationssymmetrischen, paraboloidischen Hohlspiegels angeordnet ist.
  4. 4. Kochherd nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizelement einen nicht ganz in sich geschlossenen Ring bildet, der einen als Anschlußstecker ausgebildeten radialen Ansatz hat.
  5. 5. Kochherd nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der radiale Ansatz nach oben abgekröpft und/oder mit einem Tropfring zwischen den Steckkontakten und dem ringförmigen Heizelement versehen ist.
DEF7760A 1951-11-29 1951-11-29 Elektrisch beheizter Kochherd Expired DE892947C (de)

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DE892947C true DE892947C (de) 1953-10-12

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ID=7085591

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DE (1) DE892947C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1128625B (de) * 1955-07-15 1962-04-26 Karl Fischer Elektrische Strahlungsheizplatte
US8821778B2 (en) 2006-02-24 2014-09-02 Hilmar Kraus Method for encapsulating electrical and/or electronic components in a housing

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1128625B (de) * 1955-07-15 1962-04-26 Karl Fischer Elektrische Strahlungsheizplatte
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