DE893074C - Anordnung zur Inbetriebhaltung von Motor-Generatoren - Google Patents

Anordnung zur Inbetriebhaltung von Motor-Generatoren

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Publication number
DE893074C
DE893074C DES8973D DES0008973D DE893074C DE 893074 C DE893074 C DE 893074C DE S8973 D DES8973 D DE S8973D DE S0008973 D DES0008973 D DE S0008973D DE 893074 C DE893074 C DE 893074C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
relay
contact
arrangement according
excitation
Prior art date
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Expired
Application number
DES8973D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Dipl-Ing Hofmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES8973D priority Critical patent/DE893074C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE893074C publication Critical patent/DE893074C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/08Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors
    • H02H7/0805Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors for synchronous motors

Landscapes

  • Control Of Eletrric Generators (AREA)
  • Protection Of Generators And Motors (AREA)

Description

  • Anordnung zur Inbetriebhaltung von Motor-Generatoren Zur Umformung von Wechselstrom in Gleichstrom oder von Wechselstrom einer Frequenz in Wechselstrom einer anderen Frequenz werden oftmals Motor-Generatoren verwendet. Als Motoren, dienen hier vielfach Synchronmotoren. Diese haben jedoch die Eigenschaft, daß sie bei starker Überlastung, vor allen Dingen wenn die Spannung absinkt, zum Kippen kommen und außer Tritt fallen. Bisher bat man die Motoren in diesen Fällen stillset:zen müssen und anschließend von neuem anliassen müssen.. Die Erfindung zeigt eine Anordnung, die es gestattet, die Motor-Generatoren auch dann noch in Betrieb zu halten., wenn: vorübergehende Überlastungen, die z. B. durch vorübergehende Spannungsabsenkungen im Drehstromnetz hervorgerufen werden, auftreten. Gemäß der Erfindung ist die Anordnung derart ausgebildet, daß durch die Spannung des Drehstromnetzes, die Stromaufnahme bzw. -abgabe oder den Synchronismus überwachende Geräte bei Abweichungen vom zulässigen Betriebszustand Widerstände in den Erregerkreisen des Generators und des Motors vorgeschaltet werden. Auf diese Weise wird erreicht, daß, wenn die Überlastung nicht zu lange dauert, der Motor wieder in Tritt und zur normalen: Leistungsabgabe gebracht werden kann, so daß sich der Leistungsausfall praktisch nur über die Dauer der Spannungsabsenkung erstreckt. Kehrt die normale Drehstromspannung wieder und verschwindet,die überlastung, so wird die normale Erregung des Generato,ns und des Motors wiederhergestellt. Zweckmäßigerweise wird jedoch vorher noch geprüft, ob der Motor wieder synchron mit dem Netz läuft. Dauert der,asynchrone Betrielb 3des Motors längere Zeit, beispielsweise weil die Spannung längere Zeit abgesunken bleibt, so muß der Motor stillgesetzt werden.
  • In der Figur ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • In dem oberen Teil der Figur befindet sich der Motor-Generator, der aus einem Doahs.trommotor 111 mit der Erregermaschine EM sowie dem Gleichstromgenerator G mit seiner Erregermaschine EG besteht: Sämtliche Maschinen sind unmittelbar miteinander gekuppelt. Der Drehs@tromsynchronmotorl11 wird über eine nur einpolig dargestellte Leitung und einen ebenfalls nur einpolig darg°-stellten Schalter Dr aus einem Drehstromnetz gespeist. Mit Hilfe eines Relais St wird der vom Drehstrommotor aufgenommene Strom überwacht. Überschreitet der Strom einen zulässigen Wert, so wird ein Kontakt st geschlossen. Ein weiteres Relais Sp dient der Spannungsüberwachung. Sein Kontakt sp ist geschlossen, solange die Spannung ihren normalen Wert besitzt; sobald jedoch die Spannung absinkt, wird der Kontakt sp geöffnet.
  • Die Erregermaschine EM speist die Erregerwicklung des Synchronmotors M. Die Erregung kann über einen Widerstand W3 verstellt werden, wenn oder Kontakt s33 geschlossen ist. In diesem Fall wird ein Teil des Erregerwiderstandes W3 kurzgeschlossen.
  • Im Erregerstromkreis ides Motors;M befindet sich noch ein Relais Sy, welches den Synchronismus des Synchronmotors überwacht. Dieses Relais ist ein empfindliches Gleichstromrelais, das so eingestellt ist, daß ,es bei synchronem Betrieb. des Motors erregt wird. Fällt der Synchronmotor dagegen außer Tritt, so wird in der Erregerwicklung ein Wechselstrom induziert, der das Relais veranlaßt, _ im Rhythmus der Frequenz des Wechselstroms seinen Kontakt sy zu öffnen. und zu schließen.
  • Der Gleichstromgenerator G kann mit Hilfe eines Schalters Gl an das Gleichstromnetz angeschlossen werden. Die Erregermaschine EG speist die Erregerwicklung des Gleichstromgenerators und ihr Strom kann über einen Feldwiderstand W2 verstellt werden.. In Reihe mit dem Widerstand W2 ist noch ein Widerstand W1 angeordnet, der stufenweise .durch: idiie beiden Schalter s15 und s22 kurzgeschlossen werden kann. Dieser Wvderstand dient dazu, die Erregung des Gleichstromgenerators zu schwächen, um die vom Generator abgegebene Leistung zu vermindern. Die Betätigung. der Kontakte s15, s22, s33 geschieht mit Hilfe der im unteren Teil der Figur dargestellten Relaisschaltung.
  • Wenn der Motor M angelassen werden: soll, so wird die Befehlstaste BT nach links umgelegt. Hierdurch kommt ein Stromkreis für die Einschaltspule E des Drehstromschalters Dr zustande. Dieser Stromkreis führt über zwei Ruhekontakte gl und s34. Der Kontakt gl gehört zu dem Gleichstromschälter Gf und ist immer geschlossen, wenn dieser Schalter geöffnet ist. Durch ihn wird verhindert, daß der Motor eingeschaltet werden kann., wenn der Generator noch mit dem Gleichstromnetz in Verbindung.steht. Der Kontakt s34 läßt Beine Einschaltung des Motors nur zu, wenn der ErregerwIderstand -des Synchronmotors vollständig eingeschaltet ist.
  • Das Einschaltrelais E schließt den Leistungsschalter Dr, der sich nach Beendigung dies Einschaltvorganges; mechanisch verriegelt, so daß die Befehlstaste ET wieder geöffnet werden kann. Die mit dem Leistungsschalter Dr verbundenen Hilfskontakte drl und dr, werden geschlossen. Der Kontakt dri bereitet die Relaisschaltung vor, am Kontakt-dr2 wird der Stromkreis des Ausschaltrelais 21 vorbereitet. Nach dem Einschalten kommt der Synchronmotor zum Anlaufen. Der Motor ist mit einer Dampferwicklung versehen; die beim Anlaufvorgang als Kurzschfußwicklung wirkt und den Motor asynchron anlaufen läßt. Hat sich der Motor so weit dem Synchronismus genähert, daß das Synchronüberwachungsrelais Sy seinen Kontakt sy dauernd schließt, so. kann das Zeitrelais Z1 zum Ansprechen kommen. Dieses Relais besitzt eine Ansprechverzögerung. Ist der Anlaufvorgang nicht innerhalb, derZeitverzögerung Z1 beendet, so kommt über den Kontakt zig das Relais ZW zum Ansprechen, und es: wird der Kontakt zzu geschlossen und durch ihn die Ausschaltspule A betätigt.
  • Ist der Anlaufvorgang ordnungsgemäß vor sich gegangen und das Relais Z1 zum Ansprechen gekommen, so wird einerseits über den Kontakt N12 das Zwischenrelais Zzer abgeschaltet, andererseits wird jedoch über den Kontakt z11 das Relais S3 erregt. Der Kontakt sp ist hiermit geschlossen, da angenommen wird, daß die Spannung ihren: normalen Wert hat. Das Relais- S3 bereitet am Kontakt s31 einen Selbsthaltekreis vor und schließt am Kontakt einen Stromkreis für das ansprechverzögerte Relais Z2. Durch den Kontakt s33 wird ein Teil des Widerstandes W3 im Erregerkreis des Motors' kurzgeschlossen, so daß der Motor durch Verstellen des Feldwiderstandes nunmehr auf volle Erregung gebracht werden kann.
  • Das Relais Z2 schließt am Kontakt z21 einen Stromkreis für das Relais S2, welches am Kontakt s21 das ansprechverzögerte Relais Z3 einschultet und am Kontakt s22 den. Widerstand W1 in der ersten Stufe kurzschließt. Das Relavs Z3 bringt übenden Kontakt z31 das. Relais. S1 zum An@spreche:n, welches am Kontakt s11 einen Sel,bsthaltekreis schließt, am Kontakt s12 den Selbsthaltekreis des Relais S3 vollendet und den Kontakt S13 öffnet. Am Kontakt s15 wird der Widerstand Wi in der zweiten Stufe kurzgeschlossen. Über den Kontakt s14 wird das Relais Z4 eingeschaltet, welches mit Hilfe des Kontakts z41 die Relais S2 und Z3 wieder abschaltet. Der Gleichstromschalter Gl kann in der Zwischenzeit von Hand oder automatisch eingelegt werden. Der Matoir-Generiätor ist jdamit vollständig in Betrieb.
  • Tritt während des Betriebes eine Überlastung des Motors ein, sei es, daß die Spannung auf der Drehstromseite zurückgegangen ist oder sei es, daß die Belastung auf der Gleichstromseite zu stark angestiegen ist, so wird, um ein Außertrittfallen des Motors zu vermeiden, eine Schwächung der Erregung des Gleichstromgenerators vorgenommen. Es kommt nämlich bei Eintreten des Überstroms das Relais St zum Ansprechen und schließt seinen Kontakt st. Hierdurch wird das Relais Ü eingeschaltet, welches seinen Kontakt iii öffnet und den Kontakt ü2 schließt. Durch den Kontakt iii wird das Relais S1 abgeschaltet. Dabei wird der Kontakt sis geöffnet und der Widerstand W, in den Erregerkreis des Gleichstromgenerators eingeschaltet. Hierdurch wird die von dem Gleichstromgenerator abgegebene Leistung herabgesetzt.
  • Bei Stromlosigkeit des Relais S1 wird auch der Kontakt s14 geöffnet. Da jedoch das Relais Ü angesprochen hat und der Kontakt ü2 geschlossen ist, führt das Öffnen des Kontakts s14 nicht zum Abschalten des Relais Z4, denn dieses Relais kann sich in einem Selbsthaltekreis über ü2 und z42 halten. Hierdurch wird verhindert, daß über den Kontakt z41 das Relais S2 zum Ansprechen kommt und damit den Widerstand W1 am Kontakt s22 teilwei,se überbrückt.
  • Verschwindet die Überlastung wieder, ohne daß es zu einem Kippen und Außertrittfallen des Synchronmotors-gekommen. ist, so wird der Kontakt st wieder geöffnet, das Relais Ü kommt zum Abfallen, schließt seinen Kontakt iii und öffnet den Kontakt ii2. Die Öffnung des Kontakts ü2 bewirkt den Abfall des Relais Z4. Hierbei wird der Kontakt z41 geschlossen, und über den noch geschlossenen Kontakt z21 wird das Relais S2 zum Ansprechen bracht. Das Relais S2 schließt einen Teil des Widerstandes W1 am Konakt s22 kurz und schaltet über den Kontakt s21 das Relais Z3 ein. Dieses Relais betätigt über Kontakt z31 das Relais S1, welches über Kontakts" sich weiterhin selber hält, am Kontakt s14 das Relais Z4 wieder einschaltet und am Kontakt s" den Widerstand W1 vollständig kurzschlneßt. Das Relais Z4 schaltet wieder am Kontakt z41 die Relais S2 und Z3 ab. Damit ist der normale Betrie bsmu:stan,d wiederhergestellt.
  • Führt die Überlastung des, Synchronmotors dazu, daß dieser außer Tritt fällt, so kommt das Relais Sy in der vorher beschriebenen Weise periodisch zum Ansprechen und Abfallen und betätigt das Relais Zi, das seine Kontakte in die Ruhelage bringt. Am Kontakt zii wird der Stromkreis für das Relais. S3 geöffnet, und es wird hierbei am Kontakt s33 der Widerstand W3, der für das günstigste Intrittgehen des Motors ausgelegt ist, im Erregerkreis des Synchronmotors voll eingeschaltet. Der Motor kann nunmehr bei geschwächter Erregung und verminderter Last wieder in Synchroni@s@mus kommen. Die Zeit, die bis zum Wie.dersynchronisieren des Motors vergeht, wird durch das Zwischenrelais Zier überwacht. Ist sie zu lang, so wird der Motor über den Kontakt zw ausgeschaltet. Kommt der Motor dagegen rechtzeitig wieder in Tritt, so wird mit Hilfe des Relais Z1 zunächst das Relais S3 eingeschaltet, wie dies .bereits schon bei Beschreibung des Anlaßvorganges angegebenwurde. Durch die mit den Relais verbundenen Schaltkontakte s33, s22 und s15 werden die Widerstände W1 und W3 wiedier ku:r@zg%s,ch:los,sen.
  • Eine Einschaltung des Widerstandes W3 und Öffnung des Kontakts sag wird auch dann: vorgenommen, wenn die Spannung im Drehstromnetz abgesunken ist. Hierbei tritt das Spannungsrelais Sp in, Tätigkeit und öffnet den Kontakt sp. Auf diese Weise soll einem Außertrittfallen des Motors vorgebeugt werden. Nimmt der Strom des Motors M einen solchen Wert an, daß der Motor unmittelbar gefährdet ist, so kommt ein zweites, nicht dargestelltes Stromüberwachungsrelais zum Ansprechen, welches einen Kontakt üst schließt und damit ein Relais R zum Ansprechen bringt. Dieses Relais schaltet am Kontakt r den. Motor unmittelbar aus.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Inbetriebhaltung von; Synohron, Mo,tor-Generatoren miit D'ä@:mpferwi@ckl,ung bei vorübergehenden Überlastungen, die z. B. durch vo@rübergehenidle Spannungsab,senkungen im Drehstromnetz hervorgerufen werdlen, @da--durch gekennzeichnet, @daß durch die Spannung des Drehstromnetzes die Stromaufniahme ibzw. -abgabe oder den Synohromdismus überwachende Geräte bei Abweichungen vom zulässigen Betriebszustand Widerstände in den Erregerkreis des Generators und des Motorist geschaltet werden.
  2. 2. Anordnung mach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Wiederkehren der normalen Spannung bzw. Verschwinden der Überlastung die normale Erregung des Generators und des Motors wiederhergestellt wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wiederherstellung der normalen Erregung von einem den Synchronismus ides Motors überprüfenden Gerät abhängig ist. q..
  4. Anordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennrzeichnet, daß ein Zie@itsc-,bal-twerk vorgesehen ist, welches bei länger dauerndem asynchronen Betrieb den Motor abschaltet.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch, gekennzeichnet, daß die Abschaltung der Widerstände stufenweise vorgenommen wird.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch :gekennzeichnet, daß zur Vergrößerung des Widerstandes der im Erregerkreis liegende Anlaßwiderstand voll eingeschaltet wird.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch i bis 6, gekennzeichnet durch die Verwendung zum selbsttätigen Anlassen des Motor-Generato-rs.
DES8973D 1940-08-18 1940-08-18 Anordnung zur Inbetriebhaltung von Motor-Generatoren Expired DE893074C (de)

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DE (1) DE893074C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1137503B (de) * 1959-06-23 1962-10-04 Licentia Gmbh Verfahren zum Schluepfenlassen von Reluktanzmotoren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1137503B (de) * 1959-06-23 1962-10-04 Licentia Gmbh Verfahren zum Schluepfenlassen von Reluktanzmotoren

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