DE893376C - Veraenderbarer keramischer Hochleistungskondensator - Google Patents

Veraenderbarer keramischer Hochleistungskondensator

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DE893376C
DE893376C DER7609D DER0007609D DE893376C DE 893376 C DE893376 C DE 893376C DE R7609 D DER7609 D DE R7609D DE R0007609 D DER0007609 D DE R0007609D DE 893376 C DE893376 C DE 893376C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
high performance
spring plate
ceramic
stator
Prior art date
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Expired
Application number
DER7609D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolph Weide
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rosenthal Isolatoren GmbH
Original Assignee
Rosenthal Isolatoren GmbH
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Filing date
Publication date
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Priority to DER7609D priority Critical patent/DE893376C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE893376C publication Critical patent/DE893376C/de
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  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Veränderbarer keramischer Hochleistungskondensator
    Die Erfi-r_dung betrifft einen verä; niderbarel
    keramischen H.o;zhleistun;gskondens:at,or mit verdreh-
    barer Elektro.denscheibe zur Einstelljung oder Ab-
    stmmun;g von Kapazitäten.
    Die bekannten veränderbaren k Keramischen K.on-
    dens:atoren für hohe Spannungen zeigen. u.a. den
    Nachteil, da-ß durch die Anwendung, von größeren
    Metallteilen in der Nähe der Elektroden k°ine ge-
    nügende Glimm- und Entladesicherheit gewähr-
    leistet ist. Weiter ist die La ,genung des Rotors in-
    folge der unvermeidlichen H-erstellungstolera.uzen
    zwischen Ach:sie und Lage-- nicht ausreichend spiel-
    frei. I!nfo,gie-d@essien sind die eingestellten Kapazi-
    tätswerte einer nachträ-::i@:.hen VeränCerun:gdurch
    Verl@a@g@eru^g des Rotors zum Statur unterwiorfen.
    Bei dien. für solche Kondens:ato:len verwendeten
    hohen S:p ,nnungien und La@stun;gen besteht auch
    der Nachtieit der @u~,genügenden Wärmeabstrahlung,
    was nsbes:ündiere bei in Gruppen auf kleinem Raum
    angeordneten Kon.den atoren störend h,.
    Erfindungsgemäß wird rjun :die Rotorscheibe in
    emner Federplatte gelagert, die unter Vermeidung
    metallischer Zwiisahenglieder keramisch mit dem
    Statur verbunden wird, wobei die Fedierpla:tte vor-
    zugsweisie aus Keramik besteht. Es besteht so der
    Vor teil, daß .durch die -Vermieidung metallischer
    B=tele elektrische Streufieläer vermieden werden
    unid dass weitetr, weil die Fedierpl;atte mit dem Statur
    aus keramischem, ialso dem gleichen Material be-
    stehen, keine schädIühen thermischen Diehrnungen
    auftreten, idie eine Verschiebung zwisichen Rotor
    und Statur und damit eine Veränderung der Eim-
    ste171age hervorrufen könnten.
    Weiber wird mach der Erfindung die das E,in-
    stelyglied bildende Rotorachse bxial verschraubbar
    in ider 'Federplatte gelagert iund greift mit ihrem
    einen -konisch @aus2jdbildeten Stirnlende m eine als
    G:e,#nlla;g er idienende konische Einsenkung der
    Rotorscheibe lein, wobei idie Teile idurch in an sich
    bekannter Weise an Iden Konusfl,ächen vorgesehene
    Rll:eln, . Neubein, Rippien iod. dgl. miteinander ge-
    kuppelt sind. Hierdurch wird der Vorteil erreicht,
    daß ext ie idumcl)gehende Bohrung für ,die Achse und
    die idanlit verbundenen ielektrischen Machteile. ver-
    mieden werden. Durch idie ;gelenkige Verbindung
    der als Einstellglied .dienende Rotorachse besteht
    auch der Vorteil, idaß ider :mitten lauf die Ro.tor-
    sicheibe wirkende Anpressun;gisdruck die Rotor-
    sicheiibe auf ihrer ganzen. Flädhe ;gleic'hm'äßig an
    die Statorgegeafläche andrückt rund damit .das Ent-
    stehen von Luftspalten zwischen den Flächen. aus-
    schließt.
    Um die Sichelnung der Einstellage des Rotors
    zum Statur noch weiter zu erhöhen, wird erfindungs-
    gemäß die mit ,dier Roboracheibie gekuppelte Riator-
    achse in, ieiner in der Federpllaltte gelagerten
    komischem Zentrierhülsie verschraufibiar vorgesehen,
    und in der Einsstellage werden die Teeile gegenein-
    ander, beispielsweise idurch Haftmittel, Löttupfen
    oder sonstige mechanische Einwirkung, festgelegt.
    Es besteht so aluch edier Vorteil, idiaß bei seiner Ver-
    änderun!g der Einstelllage .der Anp-ressiungsdTu;ck un-
    veTändert bestehenbleibt.
    Nach ider Erfindung wird weiter idie die Ein-
    stellgIüedler edler Rotorschei@bie tragende Federplatte
    mit Stützs,älulen keramisch verbrunden, die sich nach
    der landeren Sielte der Statorpllatte fortsetzen und
    an,ihren Endren Befestilgungsinittel tragier, die so
    benmessen sind, :da. sie einen ausreichenden Ab-
    stand iulnld Luftmalum unter adern Kondensator sichern.
    Damit wird eigne gute Luftkühlung ierreicht, .die leine
    urierwünschte Erwärmlung des Kondeasatoirs ver-
    m idet.
    Inn vorteilhafter Weisse triggien die nach beeiden
    Seiten des Stators ;sich erstreckenden Stützsäulen
    an iihrlen ieinen ,oder beeiden Endren, Befiestiglungs-
    mittel.. Es wird :so leine bequeme Festlegung des
    Kondqusators ermöglicht, ohne Üaß auf diesen
    schiädläChe Späniniun:gskräfte übertragen werden.
    Um dliie A.ufstelliunig der Kondens_.atoren in
    Gruppier; zu ,erleichtern, bilden erfindungsge'm;äß die
    äußeneln Bpgnenzungslinilen ,des Statoirfeiles elnge-
    nlä:hext leli;n D@reieak, so ,daß ,die um i8o° gegen-
    einanider versetzt anleinandengereihten Konden-
    satoren eine annähernd tgeschlloissene Fläichp-'büden.
    Diese Grupp:enianordnugg und Unterbringung reiner
    gnößemen Zahl von Kondensatoren auf kleinstem
    Reum ist auch dadurch begünstigt, idaß durch die
    Stützsäulen unter den Kondensufo-ren lein aus-
    reichender- Luftraum besteht, der durch die g2-
    s.chllossente Aneinanderfügung der Kondensatoren
    dein Luftumlauf begünstigt.
    Der Statorteil kann erfindungsgemäß ebenso wie
    die Rotorsicheiibe mit ientsprechien.den Vertiefungren
    z. B. für idie Aufnlahme von zwei Elektroden ver-
    sehlen werden, so daß sich in bekannter Weise
    Diffienenual-, Differenzeier-, Gegentaktschaltung usw.
    ausführein lassen.
    In der Zeichnung ist der Gegenstand der
    *beispielsweise -dnrgestellt. '
    Abb. i zeigt elnen Kondensatioar im . Mittelschnitt;
    Abb-. 2 ist :eue Seitenansicht der Abb. i ;
    Abb. 3 zeigt in, Diraufsicht zwei ;anieinan.der-
    genehte Konndensaitorlen.
    Die @dein Elektroldenbielag a, tragende R"oitor-
    srheihe b 1"e,--,t mit ider iunteren geschliffenen
    Fläche auf delr entsprechenden Gegenfläche des
    Stators c, der edeln ,xnit der Ansichllußleitun.g d
    verbundenen Elaktroderibellag s besitzt. Dile Rotor-
    scheihe bi besitzt in ider Mitte eine konisiahe Ein-
    senkunIg, in welche das glieiichfa3l.s konische Ende
    der Achsre f reingreift. Die miteinlander in Be-
    rührung stehlenden Konusflächen sind aufgerauht,
    varzugsweisie geriffelt, so daß durch Drehung der
    an; ihrem anderen Ende mit einem Schlitz ver-
    sehenien Achsre f die Roborscheibe b für ihre Ein-
    stellung mitgenommen wird:. Die R@otoraehse f ist
    mit Gewvindie versehen und axial in ider mit
    konischer Lagerung ran der Federplatte g spiel-
    frei gelagerten Hülse h beweglich. An die- Hülseh
    ist id!ie Anschllußleiitung i angeschlossen. Durch ent-
    sprechenidles E#inschualuben der Rotoma-chsie f wird
    durch m@tspre@chende Durchhüegung der Feder-
    platte ,g der Anpressungsdruck deir Rotars.cheibe b
    gegen idfe Statiorß,äche eingestellt. Diesle Einstellung
    der Andrudkssipaünung wird zweckmäßig durch
    Festlegung der Rotornchse f gegen. die Hülse fi,
    z. B. durch Löttupfens, gesichert, !und darauf er-
    folgt idurch weitere Betätigung der Rotoraichse f
    die EinstelliunIg,des Kondensators lauf die gewünschte
    Kaplaziität. Die Federplatte g, die vorzugsweisse aus
    keT=ischem Stoff besteht, für die iaber alwch ein
    anderes nichtmetallisches Kunstmaterial genommen
    werden könnte, ist keramisch, also unter Ausschlu'ß
    metaAischeir Befestygungsmittel, mit dem Statur c
    ,durch Stützslälulen h verbunden, die such nach der
    anderen Seite .der Staborplatte fortsetzen ;und so
    lmlg gehalten sind, daß unter dem Kondensator
    ein für die Wärmleabstnahlumlg und die Kühlluft
    ausreichender Raum verbleibt. Die Stützs;ä;ulen h
    könnten aal den ennen oder ;anderen Enden mit Be-
    festigungsmitteln L versehen werden.
    Die iäußemen; Begrenzungslinien dies Kondensators
    bilden, wie aus der
    Abb. 3 ersichtlich ist,
    angenähert ein Dreieck, so daßiidiie rum i8o° gegen-
    emrnairndeir versetzt ianeinanderstoßenden Kondien-
    satorensich =nähernd
    aneinanderlqgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Verännderbiarer keramischer Hochleistiungs- koirndensator mit drehbarer Elektrodenschelbe, da@durdh gekennzeichnet, daß die Rotorsichreibe (1r)
    in einer Federplatte (ä) gelagert ist, die unteir Vermeidung metallischer Zwischenglieder keramisch mit dem Stator verbunden ist. z. Veränderbarer keramischer Hochlestungs- kondensator nach Anspruch i, dadurch gekenn- zeichnet, daß die die Rotorscheibe (b) lagernde ,und gegen. den Stator pressende Federplatte (,g) paus Keramik besteht. 3. Verä;ndierbarer keramischer Hochleistungs- kondeusiatoir nach Anspruch i @und/oder z, da- durch gekenhzekhriet, daß die das Einstellglied bildende Rotoriache:e (f) in der Federplatte (g) gelagert und mit ihrem einen konisch ausge- bildetein, Stirnende in eine als Gie;genlager ,dienende konische Einsenkung der Rotorschieibie ,eingreift rund daß :die Teile durch in an sich be- kainnfie!r Weise an den Konusfl,ächen vorgesiehene Rillen, Nuten, Rippen ,od. dgl. miteinander ge- kuppelt sind. q.. Veränderbarer keramischer Hochleistuggs: koindernsiator nach Anspruch i bis 3, dadurch ;gekennzeichnet, ;daß die mixt der Rotorsicheibie (b) igekuppelte Rotorachsie (t) im, feiner in der Federplatte (g) gelagerten: Manischen Zentriier- hülse (h) verschraubhar ist und in der Ein- stellage die Teile gegeneinander festgelegt werden. 5. Veränderbarer keramischer Hoehleistungs- konideins:aitor nach Anspruch i " bis ¢, dadurch
    ,gekennzeichnet, daß die die Einstiell"wlieidier (f, h) der Rotorscheibe (b) traigende Federplatte (g) mit Stützsälen (h) keramisch verbunden isst, idie sich ,nach der anderen Seite der Stator- platte (c) fortsetzen und an ihren Enden Be- (1) tragen rund die so bemessen sind, diaß sie Beinen ausreichenden Abstand und Lüftungsraum iam Aufstellungsfort sichern. 6. Veräindlerharer kenam ;scher Hochleistungs- kondeinisiator nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, :äiaß die nach beiden Seiten ules Stators sich erstneckenden Stützsäulen an ihrem einen oder beiden Enden Befestigungsinitt°1 tragen. 7. Verälndierbarer keramischer Hochlei:stungs- ktondensator nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet"daß der Statiortail entsprechende Vertefungien für die Aufnahme von zwei Elek- troden b sitzt für :die Ausführung der bekannten Dff:erentinl-, Differenzier-, Gqgent;aktschialtung u. dgl. B. Veränderbarer keramischer klochleIstun.g's- komdensiator nach i bis 7, dadurch gekenxizeichnet, @daß die äußeren @seitli:chen Be- g enzungsliniien dies Statorteiles angenähert Lein Dreieck hilden; so :daß die um i8o° gegenein- iander versetzt eineinandergereffitien Konidena- siatomen; Beine iann,ähemid geschlossene Fläche büclen.
DER7609D 1943-05-28 1943-05-28 Veraenderbarer keramischer Hochleistungskondensator Expired DE893376C (de)

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