DE893376C - Veraenderbarer keramischer Hochleistungskondensator - Google Patents
Veraenderbarer keramischer HochleistungskondensatorInfo
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Description
- Veränderbarer keramischer Hochleistungskondensator
Die Erfi-r_dung betrifft einen verä; niderbarel keramischen H.o;zhleistun;gskondens:at,or mit verdreh- barer Elektro.denscheibe zur Einstelljung oder Ab- stmmun;g von Kapazitäten. Die bekannten veränderbaren k Keramischen K.on- dens:atoren für hohe Spannungen zeigen. u.a. den Nachteil, da-ß durch die Anwendung, von größeren Metallteilen in der Nähe der Elektroden k°ine ge- nügende Glimm- und Entladesicherheit gewähr- leistet ist. Weiter ist die La ,genung des Rotors in- folge der unvermeidlichen H-erstellungstolera.uzen zwischen Ach:sie und Lage-- nicht ausreichend spiel- frei. I!nfo,gie-d@essien sind die eingestellten Kapazi- tätswerte einer nachträ-::i@:.hen VeränCerun:gdurch Verl@a@g@eru^g des Rotors zum Statur unterwiorfen. Bei dien. für solche Kondens:ato:len verwendeten hohen S:p ,nnungien und La@stun;gen besteht auch der Nachtieit der @u~,genügenden Wärmeabstrahlung, was nsbes:ündiere bei in Gruppen auf kleinem Raum angeordneten Kon.den atoren störend h,. Erfindungsgemäß wird rjun :die Rotorscheibe in emner Federplatte gelagert, die unter Vermeidung metallischer Zwiisahenglieder keramisch mit dem Statur verbunden wird, wobei die Fedierpla:tte vor- zugsweisie aus Keramik besteht. Es besteht so der Vor teil, daß .durch die -Vermieidung metallischer B=tele elektrische Streufieläer vermieden werden unid dass weitetr, weil die Fedierpl;atte mit dem Statur aus keramischem, ialso dem gleichen Material be- stehen, keine schädIühen thermischen Diehrnungen auftreten, idie eine Verschiebung zwisichen Rotor und Statur und damit eine Veränderung der Eim- ste171age hervorrufen könnten. Weiber wird mach der Erfindung die das E,in- stelyglied bildende Rotorachse bxial verschraubbar in ider 'Federplatte gelagert iund greift mit ihrem einen -konisch @aus2jdbildeten Stirnlende m eine als G:e,#nlla;g er idienende konische Einsenkung der Rotorscheibe lein, wobei idie Teile idurch in an sich bekannter Weise an Iden Konusfl,ächen vorgesehene Rll:eln, . Neubein, Rippien iod. dgl. miteinander ge- kuppelt sind. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß ext ie idumcl)gehende Bohrung für ,die Achse und die idanlit verbundenen ielektrischen Machteile. ver- mieden werden. Durch idie ;gelenkige Verbindung der als Einstellglied .dienende Rotorachse besteht auch der Vorteil, idaß ider :mitten lauf die Ro.tor- sicheibe wirkende Anpressun;gisdruck die Rotor- sicheiibe auf ihrer ganzen. Flädhe ;gleic'hm'äßig an die Statorgegeafläche andrückt rund damit .das Ent- stehen von Luftspalten zwischen den Flächen. aus- schließt. Um die Sichelnung der Einstellage des Rotors zum Statur noch weiter zu erhöhen, wird erfindungs- gemäß die mit ,dier Roboracheibie gekuppelte Riator- achse in, ieiner in der Federpllaltte gelagerten komischem Zentrierhülsie verschraufibiar vorgesehen, und in der Einsstellage werden die Teeile gegenein- ander, beispielsweise idurch Haftmittel, Löttupfen oder sonstige mechanische Einwirkung, festgelegt. Es besteht so aluch edier Vorteil, idiaß bei seiner Ver- änderun!g der Einstelllage .der Anp-ressiungsdTu;ck un- veTändert bestehenbleibt. Nach ider Erfindung wird weiter idie die Ein- stellgIüedler edler Rotorschei@bie tragende Federplatte mit Stützs,älulen keramisch verbrunden, die sich nach der landeren Sielte der Statorpllatte fortsetzen und an,ihren Endren Befestilgungsinittel tragier, die so benmessen sind, :da. sie einen ausreichenden Ab- stand iulnld Luftmalum unter adern Kondensator sichern. Damit wird eigne gute Luftkühlung ierreicht, .die leine urierwünschte Erwärmlung des Kondeasatoirs ver- m idet. Inn vorteilhafter Weisse triggien die nach beeiden Seiten des Stators ;sich erstreckenden Stützsäulen an iihrlen ieinen ,oder beeiden Endren, Befiestiglungs- mittel.. Es wird :so leine bequeme Festlegung des Kondqusators ermöglicht, ohne Üaß auf diesen schiädläChe Späniniun:gskräfte übertragen werden. Um dliie A.ufstelliunig der Kondens_.atoren in Gruppier; zu ,erleichtern, bilden erfindungsge'm;äß die äußeneln Bpgnenzungslinilen ,des Statoirfeiles elnge- nlä:hext leli;n D@reieak, so ,daß ,die um i8o° gegen- einanider versetzt anleinandengereihten Konden- satoren eine annähernd tgeschlloissene Fläichp-'büden. Diese Grupp:enianordnugg und Unterbringung reiner gnößemen Zahl von Kondensatoren auf kleinstem Reum ist auch dadurch begünstigt, idaß durch die Stützsäulen unter den Kondensufo-ren lein aus- reichender- Luftraum besteht, der durch die g2- s.chllossente Aneinanderfügung der Kondensatoren dein Luftumlauf begünstigt. Der Statorteil kann erfindungsgemäß ebenso wie die Rotorsicheiibe mit ientsprechien.den Vertiefungren z. B. für idie Aufnlahme von zwei Elektroden ver- sehlen werden, so daß sich in bekannter Weise Diffienenual-, Differenzeier-, Gegentaktschaltung usw. ausführein lassen. In der Zeichnung ist der Gegenstand der *beispielsweise -dnrgestellt. ' Abb. i zeigt elnen Kondensatioar im . Mittelschnitt; Abb-. 2 ist :eue Seitenansicht der Abb. i ; Abb. 3 zeigt in, Diraufsicht zwei ;anieinan.der- genehte Konndensaitorlen. Die @dein Elektroldenbielag a, tragende R"oitor- srheihe b 1"e,--,t mit ider iunteren geschliffenen Fläche auf delr entsprechenden Gegenfläche des Stators c, der edeln ,xnit der Ansichllußleitun.g d verbundenen Elaktroderibellag s besitzt. Dile Rotor- scheihe bi besitzt in ider Mitte eine konisiahe Ein- senkunIg, in welche das glieiichfa3l.s konische Ende der Achsre f reingreift. Die miteinlander in Be- rührung stehlenden Konusflächen sind aufgerauht, varzugsweisie geriffelt, so daß durch Drehung der an; ihrem anderen Ende mit einem Schlitz ver- sehenien Achsre f die Roborscheibe b für ihre Ein- stellung mitgenommen wird:. Die R@otoraehse f ist mit Gewvindie versehen und axial in ider mit konischer Lagerung ran der Federplatte g spiel- frei gelagerten Hülse h beweglich. An die- Hülseh ist id!ie Anschllußleiitung i angeschlossen. Durch ent- sprechenidles E#inschualuben der Rotoma-chsie f wird durch m@tspre@chende Durchhüegung der Feder- platte ,g der Anpressungsdruck deir Rotars.cheibe b gegen idfe Statiorß,äche eingestellt. Diesle Einstellung der Andrudkssipaünung wird zweckmäßig durch Festlegung der Rotornchse f gegen. die Hülse fi, z. B. durch Löttupfens, gesichert, !und darauf er- folgt idurch weitere Betätigung der Rotoraichse f die EinstelliunIg,des Kondensators lauf die gewünschte Kaplaziität. Die Federplatte g, die vorzugsweisse aus keT=ischem Stoff besteht, für die iaber alwch ein anderes nichtmetallisches Kunstmaterial genommen werden könnte, ist keramisch, also unter Ausschlu'ß metaAischeir Befestygungsmittel, mit dem Statur c ,durch Stützslälulen h verbunden, die such nach der anderen Seite .der Staborplatte fortsetzen ;und so lmlg gehalten sind, daß unter dem Kondensator ein für die Wärmleabstnahlumlg und die Kühlluft ausreichender Raum verbleibt. Die Stützs;ä;ulen h könnten aal den ennen oder ;anderen Enden mit Be- festigungsmitteln L versehen werden. Die iäußemen; Begrenzungslinien dies Kondensators bilden, wie aus der Abb. 3 ersichtlich ist, angenähert ein Dreieck, so daßiidiie rum i8o° gegen- emrnairndeir versetzt ianeinanderstoßenden Kondien- satorensich =nähernd aneinanderlqgen.
Claims (1)
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PATENTANSPRÜCHE: i. Verännderbiarer keramischer Hochleistiungs- koirndensator mit drehbarer Elektrodenschelbe, da@durdh gekennzeichnet, daß die Rotorsichreibe (1r) in einer Federplatte (ä) gelagert ist, die unteir Vermeidung metallischer Zwischenglieder keramisch mit dem Stator verbunden ist. z. Veränderbarer keramischer Hochlestungs- kondensator nach Anspruch i, dadurch gekenn- zeichnet, daß die die Rotorscheibe (b) lagernde ,und gegen. den Stator pressende Federplatte (,g) paus Keramik besteht. 3. Verä;ndierbarer keramischer Hochleistungs- kondeusiatoir nach Anspruch i @und/oder z, da- durch gekenhzekhriet, daß die das Einstellglied bildende Rotoriache:e (f) in der Federplatte (g) gelagert und mit ihrem einen konisch ausge- bildetein, Stirnende in eine als Gie;genlager ,dienende konische Einsenkung der Rotorschieibie ,eingreift rund daß :die Teile durch in an sich be- kainnfie!r Weise an den Konusfl,ächen vorgesiehene Rillen, Nuten, Rippen ,od. dgl. miteinander ge- kuppelt sind. q.. Veränderbarer keramischer Hochleistuggs: koindernsiator nach Anspruch i bis 3, dadurch ;gekennzeichnet, ;daß die mixt der Rotorsicheibie (b) igekuppelte Rotorachsie (t) im, feiner in der Federplatte (g) gelagerten: Manischen Zentriier- hülse (h) verschraubhar ist und in der Ein- stellage die Teile gegeneinander festgelegt werden. 5. Veränderbarer keramischer Hoehleistungs- konideins:aitor nach Anspruch i " bis ¢, dadurch ,gekennzeichnet, daß die die Einstiell"wlieidier (f, h) der Rotorscheibe (b) traigende Federplatte (g) mit Stützsälen (h) keramisch verbunden isst, idie sich ,nach der anderen Seite der Stator- platte (c) fortsetzen und an ihren Enden Be- (1) tragen rund die so bemessen sind, diaß sie Beinen ausreichenden Abstand und Lüftungsraum iam Aufstellungsfort sichern. 6. Veräindlerharer kenam ;scher Hochleistungs- kondeinisiator nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, :äiaß die nach beiden Seiten ules Stators sich erstneckenden Stützsäulen an ihrem einen oder beiden Enden Befestigungsinitt°1 tragen. 7. Verälndierbarer keramischer Hochlei:stungs- ktondensator nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet"daß der Statiortail entsprechende Vertefungien für die Aufnahme von zwei Elek- troden b sitzt für :die Ausführung der bekannten Dff:erentinl-, Differenzier-, Gqgent;aktschialtung u. dgl. B. Veränderbarer keramischer klochleIstun.g's- komdensiator nach i bis 7, dadurch gekenxizeichnet, @daß die äußeren @seitli:chen Be- g enzungsliniien dies Statorteiles angenähert Lein Dreieck hilden; so :daß die um i8o° gegenein- iander versetzt eineinandergereffitien Konidena- siatomen; Beine iann,ähemid geschlossene Fläche büclen.
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