DE893661C - Anordnung zur Beseitigung der durch Ablenkung hervorgerufenen ungleichmaessigen Feldverhaeltnisse der Ablenkspule in der Naehe der Photokathode von Bildfaengerroehren mit Sondenabtastung - Google Patents

Anordnung zur Beseitigung der durch Ablenkung hervorgerufenen ungleichmaessigen Feldverhaeltnisse der Ablenkspule in der Naehe der Photokathode von Bildfaengerroehren mit Sondenabtastung

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DE893661C
DE893661C DEF4606D DEF0004606D DE893661C DE 893661 C DE893661 C DE 893661C DE F4606 D DEF4606 D DE F4606D DE F0004606 D DEF0004606 D DE F0004606D DE 893661 C DE893661 C DE 893661C
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DE
Germany
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probe
deflection
photocathode
vicinity
arrangement
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Expired
Application number
DEF4606D
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English (en)
Inventor
Georg Harkensee
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J31/00Cathode ray tubes; Electron beam tubes
    • H01J31/08Cathode ray tubes; Electron beam tubes having a screen on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted, or stored
    • H01J31/26Image pick-up tubes having an input of visible light and electric output
    • H01J31/42Image pick-up tubes having an input of visible light and electric output with image screen generating a composite electron beam which is deflected as a whole past a stationary probe to simulate a scanning effect, e.g. Farnsworth pick-up tube

Landscapes

  • Image-Pickup Tubes, Image-Amplification Tubes, And Storage Tubes (AREA)

Description

  • Anordnung zur Beseitigung der durch Ablenkung hervorgerufenen ungleichmäßigen Feldverhältnisse der Ablenkspule in der Nähe der Photokathode von Bildfängerröhren mit Sondenabtastung Die Erfindung bezieht sich auf Bildzerlegerröhren, bei denen ein von einer Kathode ausgehender Elektronenstrom verhältnismäßig großen Querschnitts unter der Einwirkung elektromagnetischer Kraftfelder abgelenkt wird. Zu derartigen optischen Bildzerlegereinrichtungen gehört beispielsweise die sogenannte Sondenröhre (Dissektorröhre nach Fernsworth), gewisse spezielle Ausführungsformen der Bildspeicherröhre mit Vorabbildung (Superikanoskop) u. dgl.
  • Diesen Elektronenröhren ist gemeinsam, daß das im wesentlichen axial verlaufende magnetische Abbildungsfeld annähernd konstanter Feldstärke von einem oder mehreren, für gewöhnlich zwei, aufeinander senkrechten und senkrecht zur Röhrenachse gerichteten Ablenkfeldern durchsetzt wird, deren Feldstärke periodisch schwankt. Es sind bisher zahlreiche Ausführungsformen bekanntgeworden, doch zeigen alle diese Elektronenröhren mehr oder weniger starke Verzeichnungen und Unschärfen, insbesondere in den Randzonen des Bildes. Diese Unschärfen kommen dadurch zustande, daß auf dem von der großflächigen Photokathode ausgehenden Elektrone:nstram nicht nur das fokussierende zeitlich konstante Axialfeld, sondern auch noch die senkrecht dazu verlaufenden und im Rhythmus der Ablenkfrequenzen schwankenden Felder einwirken. Die von den Ablenkspulen erzeugten zweütlich schwankenden Felder werden zwar in der Mitte des Ablenkraumes senkrecht zum Axialfeld stehen, nicht jedoch in der Höhe der Stirnleiter der Ablenkspulen. Dort wird das Ablenkfeld eine starke axiale Komponente aufweisen. In der Umgebung der Stirnleiter wird sich damit dem zeitlich konstanten Axialfeld eine in ihrer Intensität zweitlich schwankende Axialkomponente des Abilenkfeldes überlagern und die Intensität des auf die Elektronen einwirkenden resultierenden A-dalfeldes wird daher im Rhythmus der Ablenkfrequenz schwanken. Infolgedessen können die Randzonen der Photokathode nicht scharf abgebildet werden.
  • Jede Ablenik:spule hat zwei Sti:rnileitervenbindungen. Für die Verzeichnungen und Unschärfen sind in erster Linie die Feltdweraerrungen ausschlaggebend, welche von den Stirnleitern in der Nähe der Kathode erzeugt werden. Das erklärt sich daraus, daß unmittelbar nach dem: Verlassen der Kathode die Elektronen noch eine geringe Geschwindigkeit besitzen und daher von den Stirnleiterfeldern ganz besonders stark störend becinflußt werden. Die in der Nähe der Abbtastsende befindlichen Stirnleiter beeinflussen zwar auch das Axialfeld in gleicher Weise wie die in der Nähe der Kathode befindlichen Stirnleiter, doch machen sich ihre Störungen bei den Sondenröhren in einem viel geringeren Maß bemerkbar, weil der für ,die Bildgüte maßgebende Ablenkraum kegel- bzw.-pyrami,denförmig ist, wobei die Basis ider Pyramid e von dem abzubildenden Bereich der Kathode und die Spitze der Pyramide von der Sorndenröffrvung dargestellt wird. Der Ablenkraum besItzt sonach in der Nähe der Sonde nur noch einen verhältnismäßig geringen Querschnitt, die Stirnleiter sind also dort viel weiter vom Ablenkraum entfernt als im Bereich der Kathode.
  • Erfindungsgemäß werden zur Beseitigung dieser Störungen im Ablenkraum in der Nähe der Photokathode solcher Bildfängerröhren die von der Anode weiter entfernten Stirnleiter der im wesentlichen rechteckförmigen und der Röhrenwandung angepaßten Ablenks.pulen von der Anode aus gesehen hinter der Photokathode angeordnet.
  • Es ist zweckmäßig, die Kathodenfläche innerhalb der zur Erzeugung eines axialen Magnetfeldes dienenden zylinderförmigen Spule anzuordnen, wobei das der Kathodenfläche näher liegende Ende der Spule von der Kathodenfläche wenigstens 2o % der Spulenlänge entfernt ist. Es ist vorteilhaft, bei der Verwendung einer Sonde zur Bildzerlegung diese sowohl außerhalb des von den Ablenkspulen als auch außerhalb des von der Zylinderspule umschloissenen Raumes anzuordnen.
  • Im nachstehenden wird die Erfindung an Hand der ein Ausführungsbeispiel darstellenden Figuren eingehender beschrieben.
  • Fig. i zeigt einen Längsschnitt durch Bildzerlegerröhre und Spulen@system; Fig. 2 zeigt einen Querschnitt.
  • In Fig. i ist die Bil@d'zerlegerröhre i konzentrisch von einem Paar Zeilenablenkspulen 2 und von einem weiteren außerhalb angeordneten Paar Bildablenkspulen 3 umgeben. Diese Ablenkspulen werden von Strömen durchflossen, welche einen sägezahnförmigen zeitlichen Verlauf aufweisen. Die beiden Ablenkspulensysteme werden von einer mehrlagigen Zylinderspule q, umgeben, durch welche ein Gleichstrom praktisch konstanter Stärke fließt. Diese Zylinderspule ruft ein axiales Magnetfeld im Innern der Röhre hervor, welches die aus, der Photokathode 5 austretenden Elektronen in Richtung zur Anöde bzw. zur Sonide 7 lein beschleunigt. Durch die von den Spulensystemen 2 und 3 erzeugten Ablenkfelder wird der von der Photokathode 5 austretende Elektronenstrom im Rhythmus der Ablenkfrequenzen (Zeilenablenkfrequenz I I 025 Hertz, Bildablenkfrequenz = So Hertz) zeitlich bzw. nach oben, unfd unten abgelenkt. Die einzelnen, Spulen sind auf konzentrischen Röhren 8, 9, i o und i i aus Isoliermaterial angeordnet; damit ist in einfacher Weise eine Justierung der Spulensysteme durch gegenseitiges Verdrehen oder axiales Verschieben möglich. Die Bildzerlegerröhre ist durch eine Rohrhalterung 12 mit elastischer Filzeinlage 13 an einem Ende gelagert und am anideren Ende -durch eine Oder besseren Deutlichkeit halber nicht eingezeichnete) Haltevorrichtung fixiert. Das Potential an der Sondenoberfläche 7 ist .durch eine geeignet angeordnete Regelvorrichtung in bezug auf das Potential der Photokathode 5 einstellbar. Das Potential des zur Vermeadung von Wirbelstromverlusten mehrfach geschlitzten Anodenzylinders tiq. wind :durch die Veränderung des .Sondenpotentials nicht be@einflußt. Die Sonde besitzt einen. äußeren Abschirm@zylinder 15, welcher den Sekundäremission:sverstärker umschließt. Hinter einer Vorblende 16 befindet sich auf einem kleinen Zylinder 17 die Bildpunktblend'e 18, die in eine aufgeschweißte Folie gestanzt wird. Die Größe der Bildpunktblende 16. hängt von der Größe des Kathodenbildes, von der elektronenoptischen Vergrößerung und von der verwendeten Zeilenzahl ab und beträgt bei einem praktisch ausgeführten Sondenrohr für q:q_i Zeilen beispielsweise o,i - o,2 mm. Die durch die Blende tretenden Elektronen gelangen in einen Sekundärelektronenverstärker und werden nach entsprechender Verstärkung den Fernsehübertragungsgeräten zugeführt.
  • In der F'ig. i ist nur auf einer Seite der Röhre, das Spu@lensyst_eim im Schnitt A-B (vgl. Fig. 2) dargestellt.
  • Fig. 2 zeigt in schematischer Weise, wie die Zeilanablenkspulen und Bildablenkspulen sich gegenseitig überlappen, wobei einander entsprechende Teile in beiden Figuren mit, gleichen Nummern bezeichnet sind.
  • Es ist besonders zweckmäßig, in unmittelbarer Nähe der Sonde eine ringförmige Elektrode, z. B. aus Nickel, anzuordnen, welche das gleiche Potential wie der Finger beisitzt und beispielsweise als kreisringförmige Blechscheibe ausgebildet ist, die koaxial zur Röhrenachse in einer zur Röhrenachse senkrechten Ebene liegt und mit der Sonde verbunden ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Beseitigung der durch Ablenkung hervorgerufenen ungleichmäßigen Feldverhältnisse der Ablenkspule in der Nähe der Photokathode von Bildfängerröhren mit Sondenabtastung, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Sonde weiter entfernten Stirnleiter der im wesentlichen rechteckförmigen und der Röhrenwandung angepaßtem Ablenkspulen von der Sonde aus gesehen hinter der Photokathode liegen.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathodenfläche auch innerhalb der- zylinderförmigen Abbildungsspule liegt und däß das der Kathodenfläche näher liegende Ende der Spule vom der Kathodenfläche wenigstens 20 1/o der Spulenlänge entfernt ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, d'aß die Sondenelektrode sowohl außerhalb des von den Ablenkspulen !als auch außerhalb des von der Zylinderspule umschlossenen Raumes liegt. q.. Anordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß vom der Kathode aus gesehen in unmittelbarer Nähe der Sonde eine ringförmige Elektrode, beispielsweise aus Nickel, angeordnet ist, welche im wesentlichen das gleiche Potential besitzt wie der die Sonde enthaltende Finger.
DEF4606D 1939-08-27 1939-08-27 Anordnung zur Beseitigung der durch Ablenkung hervorgerufenen ungleichmaessigen Feldverhaeltnisse der Ablenkspule in der Naehe der Photokathode von Bildfaengerroehren mit Sondenabtastung Expired DE893661C (de)

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