DE893676C - Rohrbiegezange - Google Patents

Rohrbiegezange

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Publication number
DE893676C
DE893676C DE1948P0022807 DEP0022807D DE893676C DE 893676 C DE893676 C DE 893676C DE 1948P0022807 DE1948P0022807 DE 1948P0022807 DE P0022807 D DEP0022807 D DE P0022807D DE 893676 C DE893676 C DE 893676C
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DE
Germany
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jaw
pliers
hollow
pipe bending
pressure
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Expired
Application number
DE1948P0022807
Other languages
English (en)
Inventor
Alois Rehacek
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ALOIS REHACEK WIEN
Original Assignee
ALOIS REHACEK WIEN
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D7/00Bending rods, profiles, or tubes
    • B21D7/06Bending rods, profiles, or tubes in press brakes or between rams and anvils or abutments; Pliers with forming dies
    • B21D7/063Pliers with forming dies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

  • Rohrbiegezange Bei den üblichen Rohrbiegezangen, insbesondere für blechummantelte Isolierrohre elektrischer Leitungen, sind sowohl die kantenförmige Druckbacke als auch die zum. Aufnehmen des zu biegenden Rohres eingerichtete, gekrümmte Hohlbacke starr mit ihren Zangenschenkeln verbunden und nur für ein Rohr ganz bestimmten Durchmessers bemessen. Da aber bei der elektrischen Installation eine Vielzahl von Isolierrohren verschiedenen Durchmessers entsprechend den zu verlegenden Leitungsquerschnitten bzw. der Anzahl der im Rohr unterzubringenden Leitungen erforderlich ist, muß für jedes dieser Rohre eine eigene Zange angeschafft und zur Montagestelle mitgenommen werden, was natürlich schwerwiegende Nachteile mit sich bringt.
  • Zur Behebung dieses Übelstandes wurde zwar bereits eine Rohrbiegezange vorgeschlagen, bei welcher die gekrümmte Hohlbacke des einen Zangenschenkels durch eine Einsatzbacke dem jeweiligeri Rohrdurchmesser angepaßt werden kann, wogegen der andere Zangenschenkel mit einer Haltevorrichtung für die auswechselbare, kantenförmige Druckbacke ausgestattet ist. Da jedoch für die Auswechslung der Einsatzbacke und der Druckbacke eine Anzahl von versenkten Schrauben gelöst bz.w. wieder eingesetzt und angezogen werden müssen, gestaltet sich dieser Vorgang äußerst zeitraubend und mühsam.
  • Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Rohrbiegezange, welche das Auswechseln der Einsatz- und Druckbacke ohne Zuhilfenahme eines Werkzeuges und mit einem einzigen Handgriff gestattet, indem die jeweils in Verwendung genommene hohle Einsatzbacke an der starr befestigten Hohlbacke, die Druckbacke jedoch in ihrer Halter vorrichtung durch ein von Hand aus leicht lösbares Sperrorgan, z. B. einen Sperriegel, festlegbar ist.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. z die Rohrbiegezange im Schaubild. Die Fig. z und 3 veranschaülicher. zwei zum Riffen von Rohren verschieden großer Durchmesser bestimmte Druckeinsatzbacken in Ansicht.
  • Die mit doppelarmigen Zangenschenkeln a, b ausgestattete Rohrhiegezange besitzt in üblicher Weise auf dem kurzen Arm des Zangenschenkels a eine quer zur Zangenebene gestellte, rinnenförmige Hohlbacke c mit einem nach einem Kreisbogen gekrümmten Rinnengrund, wogegen der kurze Arm des anderen Zangenschenkels b in zwei parallel zur Zangenebene gestellte, sichelförmige Wangen d aufgelöst ist und zwischen diesen die zur Ausübung des Biegedruckes dienende kantige Druckbacke e aufnimmt. Erfindungsgemäß ist nun die Hohlbacke c für den größten Durchmesser der zu versarbeitenden Rohre ausgebildet und zur Aufnahme je einer, jedoch hohlen Einsatzbacke feingerichtet. Um dies zu ermöglichen und mit einer einzigen Zange alle in Betracht kommenden Rohre krümmen zu können, sind der Rohrbiegezange zu einem Satz zusammengestellte, hohle Einsatzbacken f beigegeben, die je eine ähnliche Form wie die Hohlbacke c, jedoch verschiedene Mauhveiten und Krümmungsradien entsprechend dem jeweiligen kleineren Durchmesser der von ihnen zu biegenden Rohre aufweis-dn. Die in die Zange eingefügte Einsatzbacke f stützt sich mit ihrem rechtwinklig umgebördelten Randteil g an den Innenseiten der Hohlbacke c ab und ragt mit einem an der Außenseite ihres Bodens angebrachten Bügel h durch einen ihm angepaßten Schlitz in der Hohlbacke c hindurch. Ein weiterer, an der Außenseite der Hohlbacke c angelenkter Schwenkriegel i dient der Festlegung der Einsatzbacke f, indem ein vom Riegel i abstehender Zahn k in den Bügel h zum Eingriff gelangt, sobald der Riegel i in seine Schließlage übergeführt wird.
  • Damit auch die Druckbacke e, die ja bekanntlich das bei der Krümmung des Rohres am inneren Krümmungsradius durch die hierbei eintretende Rohrverkürzung überschüssig werdende Material in Riffen unterbringt, entsprechend den verschiedenen Rohrdurchmessern rasch und 'ohne Zuhilfenahme eines Werkzeuges ausgewechselt werden kann, werden die Wangen d des Zangenschenkels b von zwei Distanzbolzen L und m überbrückt, wobei um den letzteren ein Sperrbügel n verschwenkbar gelagert ist. Der Zange steht nun weiter auch ein Satz von Druckbacken e zur Verfügung, deren halbkreisförmig ausgenommener Druckteil o der lichten Weite der Hohlbacke c bzw. denjenigen der einzelnen hohlen Einsatzbacken f gemäß bemessen ist. Jede dieser Druckbacken e besitzt einen oberen, etwa in die Richtung des zugehörigen -Zangenschenkels b fallenden Randschlitz p und einen unteren, quer hierzu verlaufenden Randschlitz q sowie schließlich eine von letzterem ausgehende Rast r. Zum Einfügen der gewünschten Druckbacke e in die Zange wird erstere derart zwischen die Wangen d eingeschoben, daß ihr Randschlitz p den Bolzen l umgreift, worauf man die Druckbacke e entgegen dem Uhrzeigersinn so weit verschwenkt, bis auch der Bolzen m in den zweiten Randschlitz q gelangt. Die Festlegung der Druckbacke e in dieser Lage erreicht man durch Verschwenken des Sperrbügels 7a, der in der Schließlage in die Rast r eingreift. Da die Druckbacke e sich mit den Rändern der Schlitze p, q gegen den Arbeitsdruck an den Bolzen L und m abstützt, ist sie tatsächlich unverrückbar festgehalten.
  • Bei geschlossener Zange greifen die gerade verwendete Druckbacke e sowie auch die äußersten Teile der Wangen d nach bekannter Art in entsprechende Ausnehmungen t der Hohlhacke c bzw. deren Einsatzbacke fein.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRÜCHR: i. Rohrbiegezange, insbesondere für blechummantelte Isolierrohre elektrischer Leitungen, bei der die gekrümmte Hohlbacke des einen Zangenschenkels, welcher das zu biegende Rohr aufnimmt, durch eine Einsatzbacke dem jeweiligen Rohrdurchmesser angepaßt werden kann, wogegen der andere Zangenschenkel mit einer Haltevorrichtung für die auswechselbare Druckbacke ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils in Verwendung genommene hohle Einsatzbacke an der starr befestigten Hohlbacke, die Druckbacke jedoch in ihrer Haltevorrichtung durch ein von Hand aus leicht lösbares Sperrorgan, z. B. einen Sperriegel, festlegbar ist. z. Rohrbiegezange nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die hohlen Einsatzbacken entsprechend ihrem kleineren Durchmesser bzw. ihrer kürzeren Länge zufolge eines rechtwinkelig von ihnen abstehenden Randbordes an der starren Hohlbacke abgestützt sind. 3. Rohrbiegezange nach Anspruch z oder z, dadurch gekennzeichnet, daß die hohlen Einsatzbacken mit einem bügelförmigen Ansatz durch eine Durchbrechung der, starr befestigten Hohlbacke hindurchgeführt und durch einen in diesen Bügelansatz eingreifenden, Riegel, z. B. Schwenkriegel, in ihrer Arbeitslage gesichert sind. q.. Rohrbiegezange nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung für die Druckbacken aus zwei im Abstand voneinander gehaltenen, zweckmäßig sichelförmigen Wangen des betreffenden Zangenschenkels besteht, welche mit einem Widerlager für die zwischen sie eingeführte Druckbacke, z. B. in Form von die Wangen überbrückenden Bolzen und einem Sperrorgan, beispielsweise einem Schwenkbügel, versehen sind. 5. Rohrbiegezange nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Druckbacken mit in vorteilhafter Weise nach verschiedenen Richtungen hin verlaufenden Randschlitzen für die Überbrückungsbolzen der Wangen und einer Rast für den. Schwenkbügel ausgestattet sind.
DE1948P0022807 1946-01-14 1948-11-27 Rohrbiegezange Expired DE893676C (de)

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DE1948P0022807 Expired DE893676C (de) 1946-01-14 1948-11-27 Rohrbiegezange

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DE (1) DE893676C (de)
FR (1) FR933967A (de)

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FR933967A (fr) 1948-05-07
AT162658B (de) 1949-03-25
CH257848A (de) 1948-10-31

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