DE89384C - - Google Patents

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DE89384C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N13/00Starting of engines, or driving of starting apparatus by use of explosives, e.g. stored in cartridges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfinduug bezieht sich auf das Andrehen gröfserer Gas- und Petroleummaschinen mittelst einer Ladung Schiefspulver, welche im Innern der Maschine zur Entzündung gebracht wird.
Fig. 1 zeigt diese Anlafsvorrichtung C mit dem Arbeitsraum E der Maschine in unmittelbarer Verbindung, während bei der Anordnung Fig. 2 eine Absperrvorrichtung, hier ein Ventil V,. zwischen Arbeitsraum E und Anlafsvorrichtung C eingeschaltet ist.
Die Anlafsvorrichtung C besteht aus einer Kammer B zur Aufnahme von Schiefspulver und einer beliebigen Zündvorrichtung zur Einleitung der Entzündung des Pulvers. Hier ist als Beispiel ein Piston A, auf welches ein Zündhütchen gesteckt ist, verwendet. Der Schlaghahn H dient zur Entzündung des Zündhütchens. Der Pfropfen P verhindert das Herausfallen des Pulvers.
Nachdem die Maschine zum Inbetriebsetzen fertig gemacht worden ist, wird die Kurbel etwas über die obere Todtpunktlage gedreht. Darauf wird die Kammer B der Anlafsvorrichtung mit Schiefspulver gefüllt, ein Pfropfen fest vorgesetzt und dann in den Cylinderdeckel eingeschraubt. Nachdem nun noch ein Zündhütchen aufgesetzt worden ist, ist die Maschine zum Anlassen vorbereitet. Wird nun der Schlaghahn freigelassen, so bringt dieser das Zündhütchen zur Verpuffung, welche sich dem Pulver mittheilt.
Bei genügender Pulvermenge wird die Maschine einige Umdrehungen machen, welche zur Ansaugung, Verdichtung und Zündung des zum Betriebe erforderlichen Gasluftgemisches hinreicht, so dafs die Maschine nun selbstständig weiterläuft.
Für die Absperrvorrichtung in Fig. 2, hier ein Ventil, kann auch jede andere Absperrvorrichtung dieselben Dienste leisten; dieselbe soll bezwecken, dafs die nach erfolgtem Anlassen der Maschine sich entwickelnden Gase vor der Anlafsvorrichtung abgehalten werden, zwecks Reinhaltung der letzteren. Damit das Ventil bei der Entzündung des Pulvers nicht beschädigt wird, bleibt es während derselben offen.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Anlafsvorrichtung für Gasmaschinen und dergl., bei welcher Schiefspulver in einer Kammer (B) zur Entzündung gebracht wird, welche mit dem Arbeitsraum der Maschine entweder ständig verbunden (Fig. 1) oder während des Betriebes durch eine Absperrvorrichtung geschieden ist (Fig. 2).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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