DE894132C - Anordnung zur Regelung von Stufentransformatoren - Google Patents
Anordnung zur Regelung von StufentransformatorenInfo
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- DE894132C DE894132C DES8079D DES0008079D DE894132C DE 894132 C DE894132 C DE 894132C DE S8079 D DES8079 D DE S8079D DE S0008079 D DES0008079 D DE S0008079D DE 894132 C DE894132 C DE 894132C
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- H—ELECTRICITY
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- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F29/00—Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
- H01F29/02—Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with tappings on coil or winding; with provision for rearrangement or interconnection of windings
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Description
- Anordnung zur Regelung von Stufentransformatoren Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Regelung von Stufentransformatoren. Gemäß der Erfindung sind die einzelnen Anzapfungen des Stufentransformators mit .der Zu- oder Ableitung über je zwei in Reihe liegende Schalter verbunden, und ein Schalter einer Anzapfung bildet mit dem zweiten Schalter einer in der Schaltfolgebenachb.arten: Anzapfung derart ein Schaltgerät, daßbe:i,dessen Betätigung der eine Schalter geöffnet und der zweite geschlossen wird. Sofern bei dieser Anordnung in an sich bekannter Weise überschaltdrosselspulen verwendet werden, ist die Anordnung außerdem derart, daß die geradzahligen Anzapfungen der Transformatorwicklung in der geschilderten Weise über zwei in Reihe liegende Schalter mit dem einen Ende der Übersch.altdrossel verbunden sind. Ebenso sind die ungeradzahligen Anzapfungen. der Transformatorwicklung mit dem zweiten Ende,der Überschaltdrosselspul.e verbunden. Die Schaltgeräte werden zweckmäßig gegeneinander mechanisch oder elektrisch verriegelt, so daß sie nur in bestimmter Reihenfolge betätigt werden können. Vorteilhaft ist es, als Schaltgeräte Quecksilberschaltrohre zu verwenden, deren Kontakte im Vakuum oder in einem neutralen Gas angeordnet sind. Es ist ferner vorteilhaft, den Schaltlagen wechsel jedes Schaltgerätes durch einen Kippvorgang zu vollenden.
- Im folgenden ist die Erfindung an Hand der in den Fig. z, 3 und d dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Fig. i zeigt -eine Anordnung mit Quecksilberschaltrohren, die je einen Arbeits- und. einen Ruhekontakt besitzen, 2o ist der Stufentransformator, der im Ausführungsbeispiel .als Spartransformator ausgebildet ist. Die Primärspannung ist mit ut, die Sekundärspannung mit U2 bezeichnet. Die Quecksilberschaltrohre tragen die Bezeichnungen i, 2, 3, 4 und 5. Im ganzen sind sechs Anzapfungen vorgesehen, so daß sich sechs Schaltstufen ergeben. Der Ruhekontakt .des n-ten Rohres ist mit dem Arbeitskontakt des (7z-i)-ten Rohres in Reihe geschaltet. Der Ruhekontakt,des ersten Rohres liegt unmittelbar an der ersten, .der Arbeitskontakt .des fünften Rohres unmittelbar an der letzten Anzapfung. Es wird ein derartiger Zwanglauf der einzelnen Rohre vorgesehen, daß beim Übergang auf die iz-te Stufe -die Arbeitskontakte aller Rohre von i bis (n-i) eingeschaltet sind. jedem Übergang von einer Schaltstufe auf die zweite ist ein Rohr zugeordnet. Beim einmaligen Durchlaufen des Regelbereiches führt jedes Rohr nur eine Schaltbewegung aus. Es wird also- vermieden, daß ein Rohr, welches beim Einschalten einer Stufe eine Schaltbewegung ausführte, durch welche z. B. der Arbeitskontakt dieses Rohres geschlossen und der Ruhekontakt geöffnet wurde, beim Übergang auf die nächste Stufe eine zweite umgekehrte Schaltbewegung ausführen muß.
- . In Fig. 2 ist schematisch ein für die Anordnung nach Fig. i passendes Quecksilberumschaltrohr 2i dargestellt, dessen Halter 22 .um den Punkt 23 beweglich angeordnet ist. Das Rohr besitzt vier Zuleitungen. Statt eines Quecksilberumschaltrohres kann bei der Anordnung nach Fig. i und auch bei den noch folgenden Ausführungsbeispielenauch ein anderes mechanisches Schaltgerät, z. B. ein zweipoliger Um.sch:alter, benutzt werden. Die Rohre bzw. ein normaler Umschalter werden so ausgebildet, daß beim Umlegen in die eine Schaltstellung zunächst der eine Kontakt geöffnet und dann erst der andere geschlossen wird.
- Die in FinG. i dargestellte Anordnung ist nur eine Prinzipanordnung. Da .eine vollständige Stromunterbrechung während des Umschaltvorganges vorhanden ist, .eignet sie sich beispielsweise nicht zum Schalten .induktiv belasteter Stromkreise, bei denen der Lichtbogen der auszuschaltenden Stufe sehr lang gezogen werden kann, was leicht zum Transformatorkurzsehluß führen kann. Man: pflegt daher aus diesem Grunde Drosselschutzschaltungen anzuwenden, bei denen eine in der Mitte .angezapfte Drossel wahlweise von Stufe zu Stufe weitergeschaltet wird.
- In Fib. 3 ist .dafür ein Ausführungsbeispiel .dargestellt, und zwar mit den gleichen Schaltelementen wie bei der Anordnung nach Fig. i. 2o ist wieder der Transformator und mit i, 2,-3, 4 und 5 sind die Quecksilberumschaltröhren bezeichnet. Die Überschalldrosselspule 24 ist mit ihrem einen Ende an die Ruhekontakte der Schalter ungeradzahliger Ordnungszahl, mit ihrem anderen Ende an .die Rühekontakteder,SChalter geradzahliger Ordnungszahlangeschlossen. ZumUnterschiedvonderAnordnung nach Fig. i ist der Ruhekontakt des n-ten Schalters mit dem Arbeitskontakt des (n-2)-to-n Schalters verbunden. Geradzahlige und ungeradzahlige Rotihre bilden demnach je für sich ein Schema gemäß Fig. i und schließen so ihre Kontakte wechselweise an die Enden der Überschaltdrosselspule an, von deren Mittelpunkt die Spannung U2 abgegriffen wird. Der Arbeitskontakt des letzten Rohres 5 ist unmittelbar mit der letzten, der Ruhekontakt des ersten Rohres i mit der ersten Anzapfung verbunden. Es sind hier sieben Anzapfungen und fünf Schaltrohre vorgesehen. Die Zahl der Stufen ist gleich sechs.
- In Fig. 4 ist ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung für eine siebenstufige Regelung unter Verwendung von doppelpoligen Umschaltern i, 2, 3, 4, 5 und 6, die zwangsläufig so gesteuert werden, daß einer nur nach vollendeter Schaltbewegung des vorhergehenden betätigt werden kann, dargestellt. Die Wirkungsweise ist die gleiche w.ie die der Anordnung nach Fig.3. Die Anschlüsse ergeben sich .unmittelbar aus der Figur. Auch bei der Anordnung nach Fi,g.4 ist jeweils der in .der einen Stellung ,geschlossene Kontakt des n-ten Schalters über den in der gleichen Schaltstellung offenen Kontakt des (n 2)-ten Schalters an eine Anzapfung angeschlossen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Regelung von Stufentransformatoren., dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Anzapfungen des Stufentransformators mit .der Zu- oder Ableitung über je zwei in Reihe liegende Schalter verbunden sind und ,daß ein Schalter einer Anzapfung mit .dem zweiten Schalter einer in der Schaltfolge benachbarten Anzapfäng derart .ein Schaltgerät bildet, d@aß bei dessen Betätigung der eine Schalter geöffnet und der zweite geschlossen wird.
- 2. Anordnung nach Anspruch i mit Überschaltdrossel, dadurch gekennzeichnet, daß -die geradzahligen Anzüpfungen der Transformatorwicklung über zwei in Reihe liegende Schalter mit dem einen Ende der Überschalldrossel verbunden sind, ebenso, die ungeradzahligen Anzapf ungen der Transformatorwicklung mit dem zweiten Ende der Überschalldrosselspule.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES8079D DE894132C (de) | 1937-01-30 | 1937-01-30 | Anordnung zur Regelung von Stufentransformatoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES8079D DE894132C (de) | 1937-01-30 | 1937-01-30 | Anordnung zur Regelung von Stufentransformatoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE894132C true DE894132C (de) | 1953-10-22 |
Family
ID=7472659
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES8079D Expired DE894132C (de) | 1937-01-30 | 1937-01-30 | Anordnung zur Regelung von Stufentransformatoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE894132C (de) |
-
1937
- 1937-01-30 DE DES8079D patent/DE894132C/de not_active Expired
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