DE894515C - Maschine zum Auftragen von Klebstoff auf Schuhteile - Google Patents

Maschine zum Auftragen von Klebstoff auf Schuhteile

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DE894515C
DE894515C DED6327D DED0006327D DE894515C DE 894515 C DE894515 C DE 894515C DE D6327 D DED6327 D DE D6327D DE D0006327 D DED0006327 D DE D0006327D DE 894515 C DE894515 C DE 894515C
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rollers
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DED6327D
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English (en)
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Paul Harrison Dixon
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United Shoe Machinery Corp
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United Shoe Machinery Corp
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D25/00Devices for gluing shoe parts
    • A43D25/18Devices for applying adhesives to shoe parts

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  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Maschine zum Auftragen von Klebstoff auf Schuhteile Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Auftragen von Klebstoff auf Schuhteile, insbesondere Schuhteile aus dünnem, schlaffem Stoff, wie er für Futter u.dgl. verwendet wird. Die Maschine ist in bekannter Weise mit Vorschubrollen, einer L,iefer- und einer Auftragrolle versehen.. Die Erfindung bezweckt, ein schnelles und einfaches Auftragen des Klebstoffes ohne Beflecken des Werkstückes zu ermöglichen. Insbesondere soll auch das Bedienen der Maschine so leicht gestaltet werden, daß es keiner Geschicklichkeit seitens des Arbeiters dazu bedarf.
  • Auftragmaschinen, in denen eine Rolle das Werkstück gegen die Auftragrolle drückt, eignen sich nicht zum Auftragen von Klebstoff auf dünne Werkstücke, da Klebstoff leicht auf die Druckrolle übertragen wird und infolgedessen das Werkstück befleckt. Infolgedessen, hat man schon vorgeschlagen, zwei Vorschubrollen zu verwenden, die in einiger Entfernung von der Auftragrolle angeordnet sind und von denen aus das Werkstück sich nach der Auftragrolle hin bewegt. Beim Auftragen, von Klebstoff auf dünne Werkstücke in Maschinen dieser Art besteht jedoch die Gefahr, daß das Werkstück sich infolge seiner Schlaffheit nicht nach der Auftragrolle hin bewegt, sondern um eine der Vorschubrollen, insbesondere um die untere Vorschuhrolle herumwickelt. Ferner sind die bekannten Maschinen insofern nachteilig als die Achsen der Vorachubrollen oder die der Auftrag- und Lieferrollen nicht immer leicht genau parallel zueinander eingestellt werden können. Ferner gelangt leicht Klebstoff von den Enden der Auftrag- und Lieferrollen in die Lager derselben, wodurch ihre Drehbewegungen erschwert werden. Ferner läßt sich dieser Klebstoff nur mit Schwierigkeit wieder aus den Lagern entfernen.
  • Die Erfindung bezweckt nun, diese Nachteile zu beseitigen. Erfindungsgemäß ist die Maschine mit einem Führungsteil versehen, der ein Herumwickeln des Werkstückes um die untere Vorschubrolle verhindert. Ein Abstreifer mit einer wellenförmig verlaufenden Kante dient dazu, das Werkstück glatt von der Auftragrolle abzuheben, ohne das Werkstück irgendwie zu verbiegen. Gleichzeitig leiten die abwärts nach der Auftragrolle hin gebogenen Unterenden der wellenförmigen Ausnehinurngen des Abstreifers auf dem Abstreifer abgesetzten Klebstoff wieder nach -der Auftragrolle zurück.
  • Die obere Vorschubrolle ist erfindungsgemäß drehbar an einem Schwingträger gelagert, der kavdangelenkartig m-it dem Maschinengestell verbunden, ist ,und infolgedessen in jeglicher Richtung um seine eine Drehverbindung geschwenkt werden kann, so daß die Achse der oberen Vorschubrolle immer leicht parallel zu der unteren Vorschubrolle eingestellt werden kann. Die obere Vorschubrolle ist ferner so gelagert, daß sie in Anpassung an die Dicke des Werkstückes nach oben nachgeben kann. Zum Verändern der Entfernung zwischen den Berührungsstellen,der Auftrag- und derLieferrollen, und infolgedessen, der Dicke der auf die Auftragrolle aufzutragenden Klebstoffschicht wird der die Lieferrolle tragende Klebstoffbehälter durch Nocken verstellt. An den Enden der Auftragrolle sind Platten vorgesehen, auf denen bogenförmig verlaufende Flansche ausgebildet sind, und die Lagerblöcke der Lieferrollen. sind mit spiralförmig verlaufenden Flanschen versehen, die den auf ihnen abgesetzten Klebstoff nach den Rollen zurückführen.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
  • Fig. z ist eine Vorderansicht der Maschine; Fig. 2 ist eine Vorderansicht der Maschine, teilweise im Schnitt; Fig. 3 ist eine rechte Endansicht der Maschine; Fig. 4 ist eine Schnittansicht nach Linie IV-IV der Fig. 3; Fig. 5 ist eine linke Endansicht der Maschine; Fi:g. 6 ist eine Schnittansicht nach Linie VI-VI der Fig. 2; Fig. 7 ist ein Grundriß der Maschine; Fig. 8 ist eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, der mit Flanschen versehenen Endplatten bzw. Blöcke zum Entfernen von Klebstoff aus den Lagern der Liefer- und der Auftragrolle; Fig. g ist ein Grundriß der Werkstückführung und des Abstreifers nach Zurückschwingen der oberen Vorschubrolle; Fig. io ist ein Schaubild der Relativlage der mit Flanschen versehenen Endplatten und Lagerblöcke; Fig. ii und 12 sind Schaubilder in vergrößeztem Maßstabe der Endplatten für dieAuftragrolle; Fig. 13 ist ein Schaubild des mit einem Flansch versehenen, Lagers für .das linke Ende der Lieferrolle; Fig.14 istei.ne S chnittansicht nach Linie XIV-XIV der Fig. 1o; Fig. 15 ist ein vergrößertes Schaubild des mit einem Flansch versehenen Lagers für das rechte Ende der Lieferrolle.
  • Die Maschine hat eine zum Auftragen von Klebstoff dienende Rolle 12, eine Klebstoff aus einem Behälter 16 entnehmende und auf die Auftragrolle übertragene Lieferrolle 14 und Vorschubrollen 18, 2o (Fig. 6). Zum Entfernen von Klebstoff, der sich beim Gebrauch der Maschine auf der Auftragrolle 12 angesammelt hat oder der beim Nichtgebrauch der Maschine auf der Rolle festgetrocknet ist, kann die Rolle leicht aus ihrem Lager in der Maschine herausgezogen werden.
  • Vorzugsweise wird in der Maschine Gummimilch als Klebstoff verwendet. Um zu verhindern, daß die Rollen 12, 14 Druck auf die Gummimilch ausüben, so daß sich Gummiteile aus der Lösung ausscheiden und auf die Oberflächen der Rollen aufsetzen, wird .die Rolle 14 in entgegengesetzter Richtung zur Rolle 12, und um das Zehnfache langsamer als dieselbe gedreht. Das Verhältnis i : io kann, wenn erwünscht, verändert werden., solange die Rolle 14 nicht mehr als den erforderten Betrag von Klebstoff auf die Rolle 1a überträgt. Da die Rollen, 12, 14 sich an ihrer Berührungsstelle (Fig. 3 und 6) in derselben Richtung bewegen, nimmt die Auftragrolle 12 'bei ihrer Bewegung an der Rolle 14 vorbei einen Teil :des Klebstoffes auf, ohne denselben gegen die Oberfläche der Rolle 14 zudrücken.
  • Zapfen 48, 50 (Fig. 2) an den Enden der Rolle 14 sind drehbar in Lagern 52 eingesetzt, die in an den Enden des Behälters 16 befestigten Platten 54 ausgebildet sind. Der Zapfen 5o erstreckt sich über sein Lager hinaus und ist mit einem Querbolzen 56 versehen, der eine nachgiebige Treibverbindung mit einer Welle 58 bildet. Die Welle 58 ist in einem zum Maschinengestell gehörigen Gehäuse 22 gelagert, in dem das Zahnradgetriebe zum Betätigen der Rollen 12, 14, 18 und 2,o vorgesehen ist.
  • Das Unterende der Rolle 14 taucht in den Klebstoff in dem Behälter 16 ein. Der Klebstoff wird in bekannter Weise durch eine auf dem Mariotteschen Prinzip beruhende Speiseflasche immer auf gleicher Höhe gehalten. Zum Verändern der Dicke der auf die Rolle 12 aufzutragenden Klebstoffschicht in Anpassung au die Art tlos Werkstückes kann die Entfernung zwischen -den Oberflächen der Rollen 12, 14 durch Bewegen des Behälters 16 bezüglich des Maschinengestells verändert werden. Einkerbungen an den unteren Kanten dos Behälters 16 sind gleitbar auf Führungen 66 des Maschinengestells gelagert. Am Hinterende des Maschinengestells ist eine öffnung 68 (Fig. 8) vorgesehen, durch die der Behälter 16 nach Belieben aus dem Maschinengestell ausgezogen werden kann. Die geneigte Vorderwand 78 des Behälters 16 ist in Normallage (Fig. 6) etwas vor dem untersten Teil der Auftragrolle 12 eingestellt. Eine leicht entfernbare Deckplatte 82 ist auf dem Behälter und einem mit demselben verbundenen Trog aufgesetzt und verhindert das Zudrin.gen von Luft an den Klebstoff. Der Behälter wird in Normallage mit (dem Maschinengestell durch Bolzen 86 (Fig. 2 und 6) versperrt, deren hakenförmige Hinterenden 88 in Sperrlage hinter die Kante einer mit der Wand 78 des Behälters verbundenen Platte 9o greifen. Die Bolzen 86 sind drehbar und längs verschiebbar in Lagern 92- des Maschinengestells gelagert. Federn 96 sind bestrebt, die Bolzen nach außen zu schieben und die Hakenenden 88 im Eingriff mit der Platte 8o zu halten. Von :den Köpfen der Bolzen 86 hervorstehende Stifte 98 (Fig. i) dienen als Handgriffe zum Drehen und Bewegen der Bolzen 86, so daß der Behälter mit dem Maschinengestell versperrt oder ausgelöst werden kann.
  • Zum Verstellen der Rolle 14 bezüglich der Rolle 12 kann der Behälter 16 in Sperrlage etwas durch zwei Nockenscheiben Zoo (Fig. 4 und 6) verschoben werden, die gegen die Vorderfläche der Platte 9o angreifen. Die Nocken sind auf einer Welle io2 befestigt, die in Lagern i io des Maschinengestells drehbar ist. Ein Ende der Welle io2 ragt über ihr Lager hinaus und. trägt einen Kragen io4. Ein Zeiger io6 auf dem Kragen io4. (Fig. 3) bewegt sich über eine Skala io8 an dem Maschinengestell und zeigt den. Abstand zwischen den Rollen 12, 14 beim Bewegen der Nocken an.
  • Zum gleichmäßigen Verteilen .des Klebstoffes über die Auftragrolle müssen @die-, Achsen der Rollen 12, 14 parallel zueinander verlaufen. Die Lager i io (Fig. 4) der Wellet io2 sind etwas vergrößert, ,damit die Welle 102 in denselben verstellt werden kann. Infolgedessen kann der Behälter entsprechend etwas verschoben werden, um .die Achse der Rolle 14 parallel zur Achse .der Rolle 12 ein, zustellen. In radial zu den Lagern i io verlaufende Ausnehmungen 114 des Maschinengestells sind Druckfedern ii2 eingesetzt, die gegen die Welle io2 anliegen und dieselbe nach der anderen Seite der Lager hinschieben. Schrauben i 16 sind den Federn 112 diametral gegenüber in das Maschinengestell eingeschraubt und halten lose in dem Maschinengestell gelagerte Bolzen i2o im Eingriff mit der Welle io2. Durch Drehen der Schrauben i 16 wird die Welle 102 über die Bolzen i2o gegen den Druck der Federn. i i2 .bewegt. Sperrmuttern 124 halten die Schirauben. 116 in eingestellter Lage.
  • Die Vorschubvorrichtung ist vorzugsweise in einiger Entfernung von der Auftragrolle eingestellt, damit kein Klebstoff versehentlich auf dieselbe gelangt und die Seite des Werkstückes befleckt, .die nicht mit Klebstoff versehen werden soll. Dia untere Vorschubrolle 18 ist .drehbar in dem Maschinengestell und die obere Vorschubrolle drehbar in einem an dem Maschinengestell schwingbar befestigten Träger 126 (Fig. i und 5) gelagert. Da das Werkstück ziemlich dünn und schlaff ist und, wie oben erwähnt, zwischen der Berührungsstelle der Vorschubrollen und der Angriffsstelle des Werkstückes an :der Auftragrol.le ein gewisser Zwischenraum liegt, besteht die Gefahr, daß die Vorderkante des Werkstückes an der Rolle 18 haftenbleibt und sich um dieselbe herumwickelt, anstatt sich nach der Oberfläche: der Auftragrolle.12 hinzubewegen. Um dies zu verhindern, ist hinter der Rolle 18 ein Führungsteil r28 (Fig. 3) an dem Maschinengestell befestigt, das dazu dient, das Werkstück beim Hervortreten zwischen den Rollen 18, 20- von der Rolle 18 hinwegzuleiten. Der Umriß der Rolle 18 ist geriffelt, und zwar sind die Rillen 130 (Fig. 2) tief genug, um von der Vorderkante des Führungsteils 128 hervorstehende --. 6) aufzunehmen. Die Finger 132 Finger 132 (Fit' liegen unterhalb des Umrisses der Rolle 18 :und sind abwärts nach. der Auftragrolle 12 hin geneigt, woibei die Enden der Finger weit genug über die Rolle 18 hinausragen, um ein Herumwickeln des Werkstückes um die Rolle zu verhindern. Eine Führung 138 für das Werkstück ist auf einem Leisten 136 des Führungsteils 128 vorgesehen.
  • Durch Schwingen des Trägers 126 kann die Rolle 20 aus ihrer Arbeitslage über der Rolle 18 zurückgeschwungen werden, um :das. Reinigen der Rollen 18, 201 zu erleichtern. Der bügelförmige Schwingträger 126 (Fig. 5) hat einen Arm 142, der die Rolle 20 trägt, und Arme 144, 146 (Fig. 7), durch die er, wie folgt, mit dem Gehäuse 22 verbunden ist: Das abgerundete Ende eines durch eine Sperrmutter in einem mit Schraubengewinde versehenen Loch 14,8 des Armes 144 festgelegten Bolzens 150 greift in Beine halbkugelförmige Ausnehmung 156 ein, die .in einem Bund 158 ausgebildet ist. Der Bund bildet ein Ganzes mit einer auf dem Gehäuse 22 befestigten Deckplatte 16o. Durch ein Loch 162 (Fig. 5) des Armes 146 erstreckt sich frei ein Bolzen 16,4, dessen abgerundetes Ehde in einer halbkugelförmigen Öffnung 168 eines auf der Platte i6@o .ausgebildeten Bundes 170 sitzt. Der Bolzen 164 hat einen viereckigen Kopfteil, gegen den vier radial zu :dem Kopfteil durch den Arm 146 geschraubte Bolzen; 174 angreifen. Der kardangelenkartig mit dem Maschinengestell verbundene Träger 126 kann infolgedessen nach Belieben nach Lockern der Bolzen, 174 in jeder Richtung .in der Ausnehmung 156 bewegt werden, um die Achse der Rolle 20 parallel zu der der Rolle 18 einzustellen. Das rechte Ende (Fig. 5) des Trägers 126 bildet eine Zunge i78. Die Unterenden von durch die Zunge i78 geschraubten Bolzen 18o (Fig. 5 und 7) greifen, gegen einen Leisten 182 an, der von der Vorderwand des Gehäuses 22 hervorsteht, und bestimmen die Lage des Trägers 126 -uni die Achsen der Bolzen i5o, 164.. Durch Verstellen der Bolzen i8o kann die Entfernung zwischen den Berührungsstellen der Rollen verändert werden, wodurch der Winkel der zwischen den Rollen hindurchlaufenden, Ebene zur Waagerechten und infolgedessen die Bewegungsbahn des Werkstückes nach .der Auftragraue hin verändert wird. Eine-schwingbar in einem Schlitz am Ende des Leistens. 18.2 befestigte Össenschraube 184 sperrt den Träger 126 nachgiebig in der ihm ;bestimmten Läge. Die Schraube 184 erstreckt` sich aufwärts .durch einen Schlitz im Ende der Zunge 178. Zwischen dem Oberende der Zunge und einer auf dem Ende der Schraube vorgesehenen Mutter 186 umgibt eine Feder i$5 die Schraube 184.
  • Vorzugsweise ist,die Rolle 210 so angeordnet; daß sie bezüglich der Rolle 1,8 nach oben nachgeben kann, so daß :beim Vorschieben von Werkstücken verschiedener Dicke die Werkstücke nicht zwischen den Rollen festgeklemmt werden. Eine längs des Armes 142 verlaufende Welle 18,8 (Fig. i und 2) wird von nach unten, zeigenden Flanschen; igo (Fig. i) an der Unterseite des Armes 142 getragen. Auf der Welle sind Hängelager 192 (Fig. 3 -und 6) befestigt, und Bolzen 198 8 und Zoo an der Rolle äo greifen in Lager 19,4 in den Unterenden derselben ein.. An den Oberenden der Hängelager i92 sind Verlängerungen 2o2 vorgesehen. In Bohrungen 2.ö6 des Armes 142 eingesetzte Druckfedern 204 greifen in Ausnehmungen in der einen Seite der Verlängerungen 2o,2 ein. Der Druck der Federn kann .durch Schrauben 2o8 verändert werden, die ferner dazu dienen, ,die Enden der Bohrungen 2o6 zu verschließen. .Gegen die andere Seite jeder Verlängerung ächz greift ein durch das Maschinengestell ;geschraubter Bolzen 2io an und -begrenzt die Annäherungsmöglichkeit der beiden Rollen. Die Rolle 2o ist mit ihrem Antrieb durch eine Kreuzscheibenkupplung verbunden, die das oben beschriebene Verstellen der Rolle 2o ermöglicht.
  • Um ein, Herumwickeln des Werkstückes um die Vorschubrolle; 2o zu verhindern, ist eine Stange 215 (Fig. 6) durch Druckfedern 216 und Bolzen 218 nachgiebig mit den Hängelagern i92 verbunden. Die Stange greift .gegen die sich aufwärts bewegende Seite -der Rolle 2o an. Kippbewegungen ,der Stange 215 werden durch einem, senkrecht. verstellbaren Block 217 (Fig. 3) verhindert, der mit der Oberkante der Stange in 'E'ingriff tritt. Die Stange 215 entfernt ferner irgendwelche Abfälle oder ,klebrige Massen, wie beispielsweise zum Vorbereiten des Werkstückes verwendete Farben oder Tinte, :die sich beim Bewegen .des Werkstückes zwischen dem. Rollen her auf die Rolle 2o abgesetzt haben.
  • Der zum Abheben des Werkstückes von,der Auftragrolle 12 dienende Abstreifer besteht aus einer Platte 220 (Fig. i und 6), deren Unterkante an dem Maschinengestell beßestigt ist. Die Oberkante der Platte 22o ist wellenförmig ausgeschnitten und abgeschrägt, so daß eine Anzahl Zähne 228 (Fig. 6 und 9) an derselben ausgebildet werden. Verstellbare Schrauben 23o halten die gezahnte Oberkante in einer bestimmten Entfernung von der Oberfläche der Auftragrolle eingestellt, und zwar an Ader sich abwärts bewegenden Seite der Rolle. Die Unterenden der wellenförmigen Ausschnitte oder Verzahnung verlaufen schräg abwärts nach der Auftragrolle hin, so daß irgendwelcher, auf der Platte abgesetzter Klebstoff auf die Oberfläche der Rolle 12 zurückläuft. Da das dünne Werkstück durch die darauf aufgetragene Gummimilch feucht wird, wird das Werkstück leicht etwas gestreckt oder gezogen und infolgedessen an der Kante desselben wellenförmige Erhebungen gebildet. Beim Verwenden eines Abstreifers mit einer geraden, messerartigen Kante wird die wellenförmige Werkstückkante oft durch den Abstreifer zurückgebogen. Die wellenförmige Ausbildung der Oberkante der Platte 22o ermöglicht jedoch ein glattes Weiterführen des Werkstückes über den Abstreifer, ohne die Kanten desselben irgendwie zu verbiegen.
  • Zwischen den Enden der Rollen 12 und 14 und ihren Lagern sind bogenförmige Flansche vorgesehen, die vorzugsweise auf Endplatten ausgebildet sind und dazu dienen, die von den Rollenenden herab:tropfende und sich, in den Labern. ansammelnde Gummimilch wieder aus den Lagern zu entfernen. An beiden Eh.den der Rolle 12 ist je eine Platte 232 (Fig. 8, i i und 12) mit einer geraden Unterkante 234 und einer bogenförmigen Oberkante 236 angeordnet. Die Oberkante läuft an einer Seite in eine Lippe 238 aus. An der Innenfläche jeder Platte ist ein bogenförmig verlaufender Flansch 242 ausgebildet. Wie besonders in Fig. 12 dargestellt, liegt das eine Ende (Innenende) des Flansches etwas einwärts von der Kante der Platte; und zwar ungefähr an einer waaberechten, durch .die Mitte der Platte verlaufenden Ebene. Der Flansch ist dann auf der Unterseite der Platte um eine Mittelöffnung der Platte herumgebogen und, läuft auf der Seitenfläche der Lippe 238 aus. Der Flansch nimmt an Breite fortschreitend nach seinem Außenende hin ab und ist bei 248 abgeschrägt, um hier den auf dem Flansch angesammelten Klebstoff nach der Rolle i¢ zurückzuleiten.. Z_ um Ansammeln des von dem Rollenende an der Kante des Flansches aufgenommenen Klebstoffes ist .unterhalb des Flansches auf der Platte 232, wie in Fig. 12 dargestellt, ein Ansatz 25o ausgebildet, der schmaler als der Flansch an seiner schmalsten Stelle ist. Die Unterkantens 23,4 sitzen auf --den Oberkanten des Behälters 16 auf, und Bolzen an den Enden der Rolle 12 sind .durch die Mittelöffnungen der Platte gesteckt, ohne .dieselbe zu berühren. Die Lippen 238 und Flanschenenden erstrecken sich über die Rolle 14 und sind derselben entsprechend gekrümmt. Die Flansche 2:a.2 greifen in konische Ausnehmungen 252 in den Enden der Rolle 12 ein. Die abgeschrägten Flächen 248. des Flansches verlaufen parallel zu den konischen Ehdflächen der Rolle und stehen fast in Eingriff mit derselben, so daß alle Gummimilch, die über die Enden der -Rolle herabtropft, von denselben entfernt wird.
  • Die aus U-förmigen Blöcken 52 bestehenden Lager für die Rolle 14 dienen gleichzeitig als Endplatten zum Auffangen der von den Rollenenden herabtropf enden Gummimilch und sitzen in U-förmigen Ausnehmungen 254 (Fig. 13) der Platten 54. Auf der Innenfläche jedes Blockes ist ein spiralförmiger Flansch 256 (Fig..8, 14 und 15) ausgebildet, dessen Innenende ungefähr an der Mitte des Lagerblockes liegt. Wie in Fig. 15 dargestellt, läuft der Flansch von da aus spiralförmig nach außen, so daß das Ende des Flansches ungefähr am Oberende des Lagerblockes ausläuft. Der Flansch nimmt an Breite fortschreitend nach seinem Außenende hin ab und ist bei 266 längs seiner Kante abgeschrägt. Am Innenende des Flansches ist eine gekrümmte Schulter 262 ausgebilidet. Die Flansche 256 greifen in konische Ausnehmungen 264 in den Enden der Rolle 14 ein. Die Abschrägungen.266 der Flansche verlaufen parallel zu den Oberflächen der Ausn:ehmungen 26d.. Kragen 268 auf dem Bolzen. 48, 50 liegen gegen die Innenflächen der Lagerblöcke 52 an und halten die Abschrägungen 266 unmittelbar außer Eingriff mit den Ausnehmungen 264.
  • Die an den Rollenenden herabfließende Gummimilch wird beim Drehen der Rollen auf die Außenflächen der Flanschen 256 oder die Innenflächen der Flansche 2q.2 wie mit einer Bürste aufgestreift, anstatt durch Reibung auf dieselben zu gelangen, wie der Fall sein würde, wenn die Flansche unmittelbar mit den Rollenendn im Eingriff stünden. Beim Drehen der Rollen wird natürlich immer weiter Gummimilch von den Rollenenden auf die Flansche gefördert, und die schon auf die Flansche gelangte Gummimilch wird infolgedessen fortschreitend nach den Außenenden .der Flansche hingeschoben, von wo sie auf den Umriß der Rolle 14 gefördert wird und von da wieder in den Behälter 16 zurückgelangt. Die Schulter 262 dient .dazu, irgendwelche zwischen dem Außenende des Flansches 256 und dem Lager herabtropfende Gummimilch aufzufangen, und verhindert, daß -dieselbe auf die Innenfläche des Flansches gelangt. Da .der Ansatz 25o nahe an der Rolle 14 angeordnet ist und das Ansammeln von Klebstoff an der Kante des Flansches bewirkt, kann der Klebstoff hier leichter wieder der Rolle 14 zugeführt werden. Der Arbeiter setzt vorzugsweise mit der rechten Hand Werkstücke auf die Führung 138 auf und entfernt dieselben, mit .der linken Hand aus der Maschine, wenn sie sich über den. Abstreifer 22o hinwegbewegen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Auftragen von Klebstoff mit Vorschubrollen, einer Auftrag- und einer Lieferrolle, dadurch gekennzeichnet, daß ein Führungsteil (128), der ein Herumwickeln des Werkstückes um die Vorschu!brolle (18) verhindert, mit Fingern (132) versehen ist, die in Rillen (13o) der Rolle (18) eingreifen und ihre Unterenden zum Überführen des Werkstückes nach der Auftra.grolle (12) sich nach vorn über die Rolle (2o) hinaus erstrecken.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein zum glatten Abheben, des Werkstückes von der Rolle (12) dienender Abstreifer (220,) eine abgeschrägte, wellenförmig verlaufende Kante (228) hat.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterenden der wellenförmigen Ausnehmungen des Abstreifers (22o) abwärts nach der Auftragrolle (12) gebogen sind, so daß auf derselben durch das Werkstück abgesetzter Klebstoff nach der Auftragrolle (12) zurückgeleitet wird. .
  4. 4. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Vorschubrolle (2o) drehbar in einem Schwingträger (i26) gelagert ist, der kardangelenkartig mit dem Maschinengestell verbunden ist, so Jaß er in jeglicher Richtung um seine eine Drehverbindung (i56) geschwenkt werden kann, um die Achse der oberen Vorschubrolle (18) parallel zu der der unteren Rolle (14) einzustellen.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß den Träger (r26) mit dem Maschinengestell verbindende Bolzen (i 5o, 16q.) in halbkugelförmige Ausnehmungen (i56, 168) eingreifen. Der Bolzen (16q.) ist mit einem viereckigen Kopfteil versehen, gegen den Ra-.dialbolzen (17q.) angreifen, wobei nach Lockern der Bolzen (17q.) ein Verstellen des Trägers (126) in beliebiger Richtung in der Ausnehmung (156) ermöglicht ist.
  6. 6. Maschine nach Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß Druckfedern (20C4), deren Spannung durch Bolzen (208) verändert werden kann, mit in die Lager der Rolle (2o) eingreifenden, an den Rollenenden vorgesehenen Bolzen (198, oo) in Eingriff treten., so daß die Rolle (2o) in Anpassung an die Dicke des Werkstückes nachgeben kann.
  7. 7. Maschine nach Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lieferrolle (14) in einem Klebstoffbehälter (16) drehbar gelagert ist, der durch Federn (96) gegen, den Behälter verstellende Nocken. (roo) gehalten wird., wobei eine Verstellung des Behälters ,die Entfernung zwischen den Berührungsstellen derRollen (12, 14) und infolgedessen die Dicke der auf die Rolle (12) aufzutragenden Klebstoffschicht verändert. B. Maschine nach Anspruch 7, dadurch; gekennzeichnet, daß auf eine die Nocken (ioo) tragende Welle (io12) Federn (1i2) auf der einen Seite und Schrauben, (116) auf der anderen Seite einwirken wobei durch Verstellen der Schrauben (116) die Welle zum Ernstellen ,der Achse der Rolle (14) in Parallellage zu der .der Auftragrolle (12) bewegt wird. g. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der Auftragrolle (12) Platten (232) angeordnet sind, wobei ein bogenförmig verlaufender Flansch (2q.2) sich ungefähr über die ganze, der den Rollen. zunächst liegenden Fläche jeder Platte erstreckt und dazu dient, den durch die Rolle auf den Flansch abgesetzten Klebstoff fortschreitend nach der Rolle zurückzuführen. io. Maschine nach Anspruch 9, @dadurch gekennzeichnet, daß Lagerblöcke (52) für die Lieferrolle (14) mit spiralförmig verlaufenden Flanschen (256) versehen. sind, deren Innenenden, ungefähr an der -!Mitte des Blockes und deren Außenenden ungefähr an dem Oberende des Blockes liegen, wobei die Flansche zum Zurückleiten des auf ihnen abgesetzten Klebstoffes nach der Rolle (i4) hin dienen. i r. Maschine nach Ansprüchen 9 und io, dadurch gekennzeichnet, @daß die Flansche (242, 256) in .konische Ausehmungen (252, 26q.) in denEnden derRollen (i2, 14) eingreifen, wobei abgeschrägte Flächen (2q.8, 266) der Flansche (2q.2, 256) parallel zu den konischen Ausnehmungen verlaufen. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 637 615, 505 597, 359 697; USA.-Patentschriften Nr. 2 114 453, 2 054 82,2, 1 849 302, 1 800 5 10, 1 3 15 948.
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