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Maschine zum Auftragen von Klebstoff auf Schuhteile Die Erfindung
bezieht sich auf Maschinen zum Auftragen von Klebstoff auf Schuhteile, insbesondere
Schuhteile aus dünnem, schlaffem Stoff, wie er für Futter u.dgl. verwendet wird.
Die Maschine ist in bekannter Weise mit Vorschubrollen, einer L,iefer- und einer
Auftragrolle versehen.. Die Erfindung bezweckt, ein schnelles und einfaches Auftragen
des Klebstoffes ohne Beflecken des Werkstückes zu ermöglichen. Insbesondere soll
auch das Bedienen der Maschine so leicht gestaltet werden, daß es keiner Geschicklichkeit
seitens des Arbeiters dazu bedarf.
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Auftragmaschinen, in denen eine Rolle das Werkstück gegen die Auftragrolle
drückt, eignen sich nicht zum Auftragen von Klebstoff auf dünne Werkstücke, da Klebstoff
leicht auf die Druckrolle übertragen wird und infolgedessen das Werkstück befleckt.
Infolgedessen, hat man schon vorgeschlagen, zwei Vorschubrollen zu verwenden, die
in einiger Entfernung von der Auftragrolle angeordnet sind und von denen aus das
Werkstück sich nach der Auftragrolle hin bewegt. Beim Auftragen, von Klebstoff auf
dünne Werkstücke in Maschinen dieser Art besteht jedoch die Gefahr, daß das Werkstück
sich infolge seiner Schlaffheit nicht nach der Auftragrolle hin bewegt, sondern
um eine der Vorschubrollen, insbesondere um die untere Vorschuhrolle herumwickelt.
Ferner sind
die bekannten Maschinen insofern nachteilig als die
Achsen der Vorachubrollen oder die der Auftrag- und Lieferrollen nicht immer leicht
genau parallel zueinander eingestellt werden können. Ferner gelangt leicht Klebstoff
von den Enden der Auftrag- und Lieferrollen in die Lager derselben, wodurch ihre
Drehbewegungen erschwert werden. Ferner läßt sich dieser Klebstoff nur mit Schwierigkeit
wieder aus den Lagern entfernen.
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Die Erfindung bezweckt nun, diese Nachteile zu beseitigen. Erfindungsgemäß
ist die Maschine mit einem Führungsteil versehen, der ein Herumwickeln des Werkstückes
um die untere Vorschubrolle verhindert. Ein Abstreifer mit einer wellenförmig verlaufenden
Kante dient dazu, das Werkstück glatt von der Auftragrolle abzuheben, ohne das Werkstück
irgendwie zu verbiegen. Gleichzeitig leiten die abwärts nach der Auftragrolle hin
gebogenen Unterenden der wellenförmigen Ausnehinurngen des Abstreifers auf dem Abstreifer
abgesetzten Klebstoff wieder nach -der Auftragrolle zurück.
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Die obere Vorschubrolle ist erfindungsgemäß drehbar an einem Schwingträger
gelagert, der kavdangelenkartig m-it dem Maschinengestell verbunden, ist ,und infolgedessen
in jeglicher Richtung um seine eine Drehverbindung geschwenkt werden kann, so daß
die Achse der oberen Vorschubrolle immer leicht parallel zu der unteren Vorschubrolle
eingestellt werden kann. Die obere Vorschubrolle ist ferner so gelagert, daß sie
in Anpassung an die Dicke des Werkstückes nach oben nachgeben kann. Zum Verändern
der Entfernung zwischen den Berührungsstellen,der Auftrag- und derLieferrollen,
und infolgedessen, der Dicke der auf die Auftragrolle aufzutragenden Klebstoffschicht
wird der die Lieferrolle tragende Klebstoffbehälter durch Nocken verstellt. An den
Enden der Auftragrolle sind Platten vorgesehen, auf denen bogenförmig verlaufende
Flansche ausgebildet sind, und die Lagerblöcke der Lieferrollen. sind mit spiralförmig
verlaufenden Flanschen versehen, die den auf ihnen abgesetzten Klebstoff nach den
Rollen zurückführen.
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In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise
veranschaulicht.
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Fig. z ist eine Vorderansicht der Maschine; Fig. 2 ist eine Vorderansicht
der Maschine, teilweise im Schnitt; Fig. 3 ist eine rechte Endansicht der Maschine;
Fig. 4 ist eine Schnittansicht nach Linie IV-IV der Fig. 3; Fig. 5 ist eine linke
Endansicht der Maschine; Fi:g. 6 ist eine Schnittansicht nach Linie VI-VI der Fig.
2; Fig. 7 ist ein Grundriß der Maschine; Fig. 8 ist eine Vorderansicht, teilweise
im Schnitt, der mit Flanschen versehenen Endplatten bzw. Blöcke zum Entfernen von
Klebstoff aus den Lagern der Liefer- und der Auftragrolle; Fig. g ist ein Grundriß
der Werkstückführung und des Abstreifers nach Zurückschwingen der oberen Vorschubrolle;
Fig. io ist ein Schaubild der Relativlage der mit Flanschen versehenen Endplatten
und Lagerblöcke; Fig. ii und 12 sind Schaubilder in vergrößeztem Maßstabe der Endplatten
für dieAuftragrolle; Fig. 13 ist ein Schaubild des mit einem Flansch versehenen,
Lagers für .das linke Ende der Lieferrolle; Fig.14 istei.ne S chnittansicht nach
Linie XIV-XIV der Fig. 1o; Fig. 15 ist ein vergrößertes Schaubild des mit einem
Flansch versehenen Lagers für das rechte Ende der Lieferrolle.
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Die Maschine hat eine zum Auftragen von Klebstoff dienende Rolle 12,
eine Klebstoff aus einem Behälter 16 entnehmende und auf die Auftragrolle übertragene
Lieferrolle 14 und Vorschubrollen 18, 2o (Fig. 6). Zum Entfernen von Klebstoff,
der sich beim Gebrauch der Maschine auf der Auftragrolle 12 angesammelt hat oder
der beim Nichtgebrauch der Maschine auf der Rolle festgetrocknet ist, kann die Rolle
leicht aus ihrem Lager in der Maschine herausgezogen werden.
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Vorzugsweise wird in der Maschine Gummimilch als Klebstoff verwendet.
Um zu verhindern, daß die Rollen 12, 14 Druck auf die Gummimilch ausüben, so daß
sich Gummiteile aus der Lösung ausscheiden und auf die Oberflächen der Rollen aufsetzen,
wird .die Rolle 14 in entgegengesetzter Richtung zur Rolle 12, und um das Zehnfache
langsamer als dieselbe gedreht. Das Verhältnis i : io kann, wenn erwünscht, verändert
werden., solange die Rolle 14 nicht mehr als den erforderten Betrag von Klebstoff
auf die Rolle 1a überträgt. Da die Rollen, 12, 14 sich an ihrer Berührungsstelle
(Fig. 3 und 6) in derselben Richtung bewegen, nimmt die Auftragrolle 12 'bei ihrer
Bewegung an der Rolle 14 vorbei einen Teil :des Klebstoffes auf, ohne denselben
gegen die Oberfläche der Rolle 14 zudrücken.
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Zapfen 48, 50 (Fig. 2) an den Enden der Rolle 14 sind drehbar in Lagern
52 eingesetzt, die in an den Enden des Behälters 16 befestigten Platten 54 ausgebildet
sind. Der Zapfen 5o erstreckt sich über sein Lager hinaus und ist mit einem Querbolzen
56 versehen, der eine nachgiebige Treibverbindung mit einer Welle 58 bildet. Die
Welle 58 ist in einem zum Maschinengestell gehörigen Gehäuse 22 gelagert, in dem
das Zahnradgetriebe zum Betätigen der Rollen 12, 14, 18 und 2,o vorgesehen ist.
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Das Unterende der Rolle 14 taucht in den Klebstoff in dem Behälter
16 ein. Der Klebstoff wird in bekannter Weise durch eine auf dem Mariotteschen Prinzip
beruhende Speiseflasche immer auf gleicher Höhe gehalten. Zum Verändern der Dicke
der auf die Rolle 12 aufzutragenden Klebstoffschicht in Anpassung au die Art tlos
Werkstückes kann die Entfernung zwischen -den Oberflächen der Rollen 12, 14 durch
Bewegen des Behälters 16 bezüglich des Maschinengestells verändert werden. Einkerbungen
an den unteren Kanten dos Behälters 16 sind gleitbar auf Führungen 66 des Maschinengestells
gelagert. Am Hinterende des Maschinengestells
ist eine öffnung
68 (Fig. 8) vorgesehen, durch die der Behälter 16 nach Belieben aus dem Maschinengestell
ausgezogen werden kann. Die geneigte Vorderwand 78 des Behälters 16 ist in Normallage
(Fig. 6) etwas vor dem untersten Teil der Auftragrolle 12 eingestellt. Eine leicht
entfernbare Deckplatte 82 ist auf dem Behälter und einem mit demselben verbundenen
Trog aufgesetzt und verhindert das Zudrin.gen von Luft an den Klebstoff. Der Behälter
wird in Normallage mit (dem Maschinengestell durch Bolzen 86 (Fig. 2 und 6) versperrt,
deren hakenförmige Hinterenden 88 in Sperrlage hinter die Kante einer mit der Wand
78 des Behälters verbundenen Platte 9o greifen. Die Bolzen 86 sind drehbar und längs
verschiebbar in Lagern 92- des Maschinengestells gelagert. Federn 96 sind
bestrebt, die Bolzen nach außen zu schieben und die Hakenenden 88 im Eingriff mit
der Platte 8o zu halten. Von :den Köpfen der Bolzen 86 hervorstehende Stifte 98
(Fig. i) dienen als Handgriffe zum Drehen und Bewegen der Bolzen 86, so daß der
Behälter mit dem Maschinengestell versperrt oder ausgelöst werden kann.
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Zum Verstellen der Rolle 14 bezüglich der Rolle 12 kann der Behälter
16 in Sperrlage etwas durch zwei Nockenscheiben Zoo (Fig. 4 und 6) verschoben werden,
die gegen die Vorderfläche der Platte 9o angreifen. Die Nocken sind auf einer Welle
io2 befestigt, die in Lagern i io des Maschinengestells drehbar ist. Ein Ende der
Welle io2 ragt über ihr Lager hinaus und. trägt einen Kragen io4. Ein Zeiger io6
auf dem Kragen io4. (Fig. 3) bewegt sich über eine Skala io8 an dem Maschinengestell
und zeigt den. Abstand zwischen den Rollen 12, 14 beim Bewegen der Nocken an.
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Zum gleichmäßigen Verteilen .des Klebstoffes über die Auftragrolle
müssen @die-, Achsen der Rollen 12, 14 parallel zueinander verlaufen. Die Lager
i io (Fig. 4) der Wellet io2 sind etwas vergrößert, ,damit die Welle 102 in denselben
verstellt werden kann. Infolgedessen kann der Behälter entsprechend etwas verschoben
werden, um .die Achse der Rolle 14 parallel zur Achse .der Rolle 12 ein, zustellen.
In radial zu den Lagern i io verlaufende Ausnehmungen 114 des Maschinengestells
sind Druckfedern ii2 eingesetzt, die gegen die Welle io2 anliegen und dieselbe nach
der anderen Seite der Lager hinschieben. Schrauben i 16 sind den Federn 112 diametral
gegenüber in das Maschinengestell eingeschraubt und halten lose in dem Maschinengestell
gelagerte Bolzen i2o im Eingriff mit der Welle io2. Durch Drehen der Schrauben i
16 wird die Welle 102 über die Bolzen i2o gegen den Druck der Federn. i i2 .bewegt.
Sperrmuttern 124 halten die Schirauben. 116 in eingestellter Lage.
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Die Vorschubvorrichtung ist vorzugsweise in einiger Entfernung von
der Auftragrolle eingestellt, damit kein Klebstoff versehentlich auf dieselbe gelangt
und die Seite des Werkstückes befleckt, .die nicht mit Klebstoff versehen werden
soll. Dia untere Vorschubrolle 18 ist .drehbar in dem Maschinengestell und die obere
Vorschubrolle drehbar in einem an dem Maschinengestell schwingbar befestigten Träger
126 (Fig. i und 5) gelagert. Da das Werkstück ziemlich dünn und schlaff ist und,
wie oben erwähnt, zwischen der Berührungsstelle der Vorschubrollen und der Angriffsstelle
des Werkstückes an :der Auftragrol.le ein gewisser Zwischenraum liegt, besteht die
Gefahr, daß die Vorderkante des Werkstückes an der Rolle 18 haftenbleibt und sich
um dieselbe herumwickelt, anstatt sich nach der Oberfläche: der Auftragrolle.12
hinzubewegen. Um dies zu verhindern, ist hinter der Rolle 18 ein Führungsteil r28
(Fig. 3) an dem Maschinengestell befestigt, das dazu dient, das Werkstück beim Hervortreten
zwischen den Rollen 18, 20- von der Rolle 18 hinwegzuleiten. Der Umriß der Rolle
18 ist geriffelt, und zwar sind die Rillen 130 (Fig. 2) tief genug, um von
der Vorderkante des Führungsteils 128 hervorstehende --. 6) aufzunehmen.
Die Finger 132 Finger 132 (Fit' liegen unterhalb des Umrisses der Rolle 18 :und
sind abwärts nach. der Auftragrolle 12 hin geneigt, woibei die Enden der Finger
weit genug über die Rolle 18 hinausragen, um ein Herumwickeln des Werkstückes um
die Rolle zu verhindern. Eine Führung 138 für das Werkstück ist auf einem Leisten
136 des Führungsteils 128 vorgesehen.
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Durch Schwingen des Trägers 126 kann die Rolle 20 aus ihrer Arbeitslage
über der Rolle 18
zurückgeschwungen werden, um :das. Reinigen der Rollen 18,
201 zu erleichtern. Der bügelförmige Schwingträger 126 (Fig. 5) hat einen Arm 142,
der die Rolle 20 trägt, und Arme 144, 146 (Fig. 7), durch die er, wie folgt, mit
dem Gehäuse 22 verbunden ist: Das abgerundete Ende eines durch eine Sperrmutter
in einem mit Schraubengewinde versehenen Loch 14,8 des Armes 144 festgelegten Bolzens
150 greift in Beine halbkugelförmige Ausnehmung 156 ein, die .in einem Bund
158 ausgebildet ist. Der Bund bildet ein Ganzes mit einer auf dem Gehäuse 22 befestigten
Deckplatte 16o. Durch ein Loch 162 (Fig. 5) des Armes 146 erstreckt sich frei ein
Bolzen 16,4, dessen abgerundetes Ehde in einer halbkugelförmigen Öffnung 168 eines
auf der Platte i6@o .ausgebildeten Bundes 170 sitzt. Der Bolzen 164 hat einen viereckigen
Kopfteil, gegen den vier radial zu :dem Kopfteil durch den Arm 146 geschraubte Bolzen;
174 angreifen. Der kardangelenkartig mit dem Maschinengestell verbundene Träger
126 kann infolgedessen nach Belieben nach Lockern der Bolzen, 174 in jeder Richtung
.in der Ausnehmung 156 bewegt werden, um die Achse der Rolle 20 parallel
zu der der Rolle 18 einzustellen. Das rechte Ende (Fig. 5) des Trägers 126 bildet
eine Zunge i78. Die Unterenden von durch die Zunge i78 geschraubten Bolzen 18o (Fig.
5 und 7) greifen, gegen einen Leisten 182 an, der von der Vorderwand des Gehäuses
22 hervorsteht, und bestimmen die Lage des Trägers 126 -uni die Achsen der Bolzen
i5o, 164.. Durch Verstellen der Bolzen i8o kann die Entfernung zwischen den Berührungsstellen
der Rollen verändert werden, wodurch der Winkel der zwischen den Rollen hindurchlaufenden,
Ebene zur Waagerechten und infolgedessen die Bewegungsbahn des Werkstückes nach
.der Auftragraue
hin verändert wird. Eine-schwingbar in einem Schlitz
am Ende des Leistens. 18.2 befestigte Össenschraube 184 sperrt den Träger 126 nachgiebig
in der ihm ;bestimmten Läge. Die Schraube 184 erstreckt` sich aufwärts .durch einen
Schlitz im Ende der Zunge 178. Zwischen dem Oberende der Zunge und einer auf dem
Ende der Schraube vorgesehenen Mutter 186 umgibt eine Feder i$5 die Schraube 184.
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Vorzugsweise ist,die Rolle 210 so angeordnet; daß sie bezüglich
der Rolle 1,8 nach oben nachgeben kann, so daß :beim Vorschieben von Werkstücken
verschiedener Dicke die Werkstücke nicht zwischen den Rollen festgeklemmt werden.
Eine längs des Armes 142 verlaufende Welle 18,8 (Fig. i und 2) wird von nach unten,
zeigenden Flanschen; igo (Fig. i) an der Unterseite des Armes 142 getragen. Auf
der Welle sind Hängelager 192 (Fig. 3 -und 6) befestigt, und Bolzen 198 8 und Zoo
an der Rolle äo greifen in Lager 19,4 in den Unterenden derselben ein.. An den Oberenden
der Hängelager i92 sind Verlängerungen 2o2 vorgesehen. In Bohrungen 2.ö6 des Armes
142 eingesetzte Druckfedern 204 greifen in Ausnehmungen in der einen Seite der Verlängerungen
2o,2 ein. Der Druck der Federn kann .durch Schrauben 2o8 verändert werden, die ferner
dazu dienen, ,die Enden der Bohrungen 2o6 zu verschließen. .Gegen die andere Seite
jeder Verlängerung ächz greift ein durch das Maschinengestell ;geschraubter Bolzen
2io an und -begrenzt die Annäherungsmöglichkeit der beiden Rollen. Die Rolle 2o
ist mit ihrem Antrieb durch eine Kreuzscheibenkupplung verbunden, die das oben beschriebene
Verstellen der Rolle 2o ermöglicht.
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Um ein, Herumwickeln des Werkstückes um die Vorschubrolle; 2o zu verhindern,
ist eine Stange 215 (Fig. 6) durch Druckfedern 216 und Bolzen 218 nachgiebig mit
den Hängelagern i92 verbunden. Die Stange greift .gegen die sich aufwärts bewegende
Seite -der Rolle 2o an. Kippbewegungen ,der Stange 215 werden durch einem, senkrecht.
verstellbaren Block 217 (Fig. 3) verhindert, der mit der Oberkante der Stange in
'E'ingriff tritt. Die Stange 215 entfernt ferner irgendwelche Abfälle oder ,klebrige
Massen, wie beispielsweise zum Vorbereiten des Werkstückes verwendete Farben oder
Tinte, :die sich beim Bewegen .des Werkstückes zwischen dem. Rollen her auf die
Rolle 2o abgesetzt haben.
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Der zum Abheben des Werkstückes von,der Auftragrolle 12 dienende Abstreifer
besteht aus einer Platte 220 (Fig. i und 6), deren Unterkante an dem Maschinengestell
beßestigt ist. Die Oberkante der Platte 22o ist wellenförmig ausgeschnitten und
abgeschrägt, so daß eine Anzahl Zähne 228 (Fig. 6 und 9) an derselben ausgebildet
werden. Verstellbare Schrauben 23o halten die gezahnte Oberkante in einer bestimmten
Entfernung von der Oberfläche der Auftragrolle eingestellt, und zwar an Ader sich
abwärts bewegenden Seite der Rolle. Die Unterenden der wellenförmigen Ausschnitte
oder Verzahnung verlaufen schräg abwärts nach der Auftragrolle hin, so daß irgendwelcher,
auf der Platte abgesetzter Klebstoff auf die Oberfläche der Rolle 12 zurückläuft.
Da das dünne Werkstück durch die darauf aufgetragene Gummimilch feucht wird, wird
das Werkstück leicht etwas gestreckt oder gezogen und infolgedessen an der Kante
desselben wellenförmige Erhebungen gebildet. Beim Verwenden eines Abstreifers mit
einer geraden, messerartigen Kante wird die wellenförmige Werkstückkante oft durch
den Abstreifer zurückgebogen. Die wellenförmige Ausbildung der Oberkante der Platte
22o ermöglicht jedoch ein glattes Weiterführen des Werkstückes über den Abstreifer,
ohne die Kanten desselben irgendwie zu verbiegen.
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Zwischen den Enden der Rollen 12 und 14 und ihren Lagern sind bogenförmige
Flansche vorgesehen, die vorzugsweise auf Endplatten ausgebildet sind und dazu dienen,
die von den Rollenenden herab:tropfende und sich, in den Labern. ansammelnde Gummimilch
wieder aus den Lagern zu entfernen. An beiden Eh.den der Rolle 12 ist je eine Platte
232 (Fig. 8, i i und 12) mit einer geraden Unterkante 234 und einer bogenförmigen
Oberkante 236 angeordnet. Die Oberkante läuft an einer Seite in eine Lippe 238 aus.
An der Innenfläche jeder Platte ist ein bogenförmig verlaufender Flansch 242 ausgebildet.
Wie besonders in Fig. 12 dargestellt, liegt das eine Ende (Innenende) des Flansches
etwas einwärts von der Kante der Platte; und zwar ungefähr an einer waaberechten,
durch .die Mitte der Platte verlaufenden Ebene. Der Flansch ist dann auf der Unterseite
der Platte um eine Mittelöffnung der Platte herumgebogen und, läuft auf der Seitenfläche
der Lippe 238 aus. Der Flansch nimmt an Breite fortschreitend nach seinem Außenende
hin ab und ist bei 248 abgeschrägt, um hier den auf dem Flansch angesammelten Klebstoff
nach der Rolle i¢ zurückzuleiten.. Z_ um Ansammeln des von dem Rollenende an der
Kante des Flansches aufgenommenen Klebstoffes ist .unterhalb des Flansches auf der
Platte 232, wie in Fig. 12 dargestellt, ein Ansatz 25o ausgebildet, der schmaler
als der Flansch an seiner schmalsten Stelle ist. Die Unterkantens 23,4 sitzen auf
--den Oberkanten des Behälters 16 auf, und Bolzen an den Enden der Rolle 12 sind
.durch die Mittelöffnungen der Platte gesteckt, ohne .dieselbe zu berühren. Die
Lippen 238 und Flanschenenden erstrecken sich über die Rolle 14 und sind derselben
entsprechend gekrümmt. Die Flansche 2:a.2 greifen in konische Ausnehmungen 252 in
den Enden der Rolle 12 ein. Die abgeschrägten Flächen 248. des Flansches verlaufen
parallel zu den konischen Ehdflächen der Rolle und stehen fast in Eingriff mit derselben,
so daß alle Gummimilch, die über die Enden der -Rolle herabtropft, von denselben
entfernt wird.
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Die aus U-förmigen Blöcken 52 bestehenden Lager für die Rolle 14 dienen
gleichzeitig als Endplatten zum Auffangen der von den Rollenenden herabtropf enden
Gummimilch und sitzen in U-förmigen Ausnehmungen 254 (Fig. 13) der Platten 54. Auf
der Innenfläche jedes Blockes ist ein spiralförmiger Flansch 256 (Fig..8, 14 und
15) ausgebildet,
dessen Innenende ungefähr an der Mitte des Lagerblockes
liegt. Wie in Fig. 15 dargestellt, läuft der Flansch von da aus spiralförmig nach
außen, so daß das Ende des Flansches ungefähr am Oberende des Lagerblockes ausläuft.
Der Flansch nimmt an Breite fortschreitend nach seinem Außenende hin ab und ist
bei 266 längs seiner Kante abgeschrägt. Am Innenende des Flansches ist eine gekrümmte
Schulter 262 ausgebilidet. Die Flansche 256 greifen in konische Ausnehmungen 264
in den Enden der Rolle 14 ein. Die Abschrägungen.266 der Flansche verlaufen parallel
zu den Oberflächen der Ausn:ehmungen 26d.. Kragen 268 auf dem Bolzen. 48, 50 liegen
gegen die Innenflächen der Lagerblöcke 52 an und halten die Abschrägungen 266 unmittelbar
außer Eingriff mit den Ausnehmungen 264.
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Die an den Rollenenden herabfließende Gummimilch wird beim Drehen
der Rollen auf die Außenflächen der Flanschen 256 oder die Innenflächen der Flansche
2q.2 wie mit einer Bürste aufgestreift, anstatt durch Reibung auf dieselben zu gelangen,
wie der Fall sein würde, wenn die Flansche unmittelbar mit den Rollenendn im Eingriff
stünden. Beim Drehen der Rollen wird natürlich immer weiter Gummimilch von den Rollenenden
auf die Flansche gefördert, und die schon auf die Flansche gelangte Gummimilch wird
infolgedessen fortschreitend nach den Außenenden .der Flansche hingeschoben, von
wo sie auf den Umriß der Rolle 14 gefördert wird und von da wieder in den Behälter
16 zurückgelangt. Die Schulter 262 dient .dazu, irgendwelche zwischen dem Außenende
des Flansches 256 und dem Lager herabtropfende Gummimilch aufzufangen, und verhindert,
daß -dieselbe auf die Innenfläche des Flansches gelangt. Da .der Ansatz 25o nahe
an der Rolle 14 angeordnet ist und das Ansammeln von Klebstoff an der Kante des
Flansches bewirkt, kann der Klebstoff hier leichter wieder der Rolle 14 zugeführt
werden. Der Arbeiter setzt vorzugsweise mit der rechten Hand Werkstücke auf die
Führung 138 auf und entfernt dieselben, mit .der linken Hand aus der Maschine, wenn
sie sich über den. Abstreifer 22o hinwegbewegen.