DE894546C - Koksofenbatterie - Google Patents

Koksofenbatterie

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DE894546C
DE894546C DEO695D DEO0000695D DE894546C DE 894546 C DE894546 C DE 894546C DE O695 D DEO695 D DE O695D DE O0000695 D DEO0000695 D DE O0000695D DE 894546 C DE894546 C DE 894546C
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DE
Germany
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condensation
coke oven
oven battery
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Expired
Application number
DEO695D
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English (en)
Inventor
Walter Dr Staeckel
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Dr C Otto and Co GmbH
Original Assignee
Dr C Otto and Co GmbH
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B27/00Arrangements for withdrawal of the distillation gases
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B27/00Arrangements for withdrawal of the distillation gases
    • C10B27/06Conduit details, e.g. valves

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Separation Of Gases By Adsorption (AREA)
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Description

  • Koksofenbatterie Gegenstand des Patentes 867 240 ist eine Koksofenbatterie, bei der neben einer zum Absaugen der Destnllations;gase dienernden und an d!ie Kondensation angeschlossenen Saugvorlage eine Ausgleichsvorläge vorhanden ist, über die ein Ausgleich der in den einzelnen Kammern entwickelten Gase stattfindet; die Besonderheit der Batterie besteht darin, daß die Saugvorlage in zwei gegeneinander abgeschlossene Hälften unterteilt ist, aus denen abwechselnd abgesaugt wird. Bei dieser Schaltung der beiden Vorlagen wird einerseits erreicht, daß die in frischgefüllten Kammern entwickelten Gase durch die Gassammelräume von Kammern ziehen, die bereits hoch erhitzt sind und 4n denen nur noch wenig Gas entwickelt wird. Dadurch findet einerseits eine Kühlung :dieser heißen Kammern, andererseits eine thermische Beeinflussung der in den jungen Gasen enthaltenen ungesättigten Verbindungen statt, andererseits wird aber die Strömungsrichtung der durch die Gassammelräume der Kammern ziehende Gase von Zeit zu Zeit gewechselt, so,daß schädliche Temperaturabfälle längs der Kammer nicht auftreten können.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Weiterbildung der Koksofenbatterie gemäß dem Patent 867 aq.o, die darin besteht, daß Saug- und Ausgleichsvorlage ihre Funktion während des Betriebes periodisch wechseln. Zu diesem Zweck ist jede der beiden Vorlagen in zwei voneinander absperrbare Hälften geteilt, und innerhalb einer vier Abschnitte umfassenden Betriebsperiode ist während jedes einzelnen Abschnittes immer nur je eine der vier Vorlagenhälften an die Kondensation angeschlossen. Wenn die eine Hälfte der einen Vorlage an die Kondensation angeschlossen ist, ist sie von der anderen Hälfte der gleichen Vorlage abgesperrt, während die beiden Hälften der gegenüberliegenden Vorlage miteinander verbunden sind.
  • An Hand der Zeichnung soll diese Arbeitsweise erläutert werden.
  • Dde Ofenkammern q. einer Koksofenbatterie sind mittels der Steigrohre 3 am einen Ende an die Vorlage i, am anderen an die Vorlage 2 angeschlossen. Auf der Mitte der Batterie sind in den Vorlagen i und 2 Absperrorgane 5 bzw. io vorgesehen, @durch die jede der Vorlagen in zwei Hälften geteilt ist. Jede oder Vorlagenhälften ist mit der zur Kondensation führenden Leitung i i verbunden, und zwar die linke Hälfte der Vorlage i über die durch die Klappe 7 absperrbare Leitung 17, die linke Hälfte der Vorlage 2 über die durch .die Klappe 6 absperrbare Leitung 16, die rechten Hälften der Vorlagen über die Leitungen 18 (mit Klappe 8) und i9 (mit Klappe In dem ersten Abschnitt einer Betriebsperiode sei die linke Hälfte der Vorlage i an die Kondensation angeschlossen. Dann ist die Klappe 7 geöffnet, ebenso die Klappe io. Die Klappen 5, 6, 8 und 9 sind dagegen geschlossen.
  • In einem zweiten Betriebsabschnitt .sei die linke Hälfte der Vorlage 2 an die Kondensation angeschlossen. Dann sind die Klappen 5 und 6 geöffnet, die Klappen 7, 8, 9 und io geschlossien. In einem dritten Betriebsabschnitt sei die rechte Hälfte der Vorlage i an die Leitung i i angeschlossen, indem die Klappe 8 geöffnet ist und ebenso die Klappe io; die Klappen 5, 6, 7 und 9 sind dann geschlossen. In einem vierten Betriebsabschnitt wird die rechte Hälfte der Vorlage 2 durch Öffnen der Klappe 9 an die Leitung ii angeschlossen; die Klappe 5 ist dann ebenfalls geöffnet, die Klappen 6, 7, 8 und io geschlossen.
  • Man erkennt, daß bei diesem Betriebsverfahren die jungen Gase zum Teil durch zwei fremde Kammern hindurchströmen, ehe sie zur Kondensation gelangen. DieVomaussetzungenfürei:neNachbehandlung der Gase sind also sehr .günstig. Da die Strömungsrichtung der Gase ,durch die Kammern während jeder Periode wechselt, so ist eine einseitige Abkühlung der Kammern nicht zu befürchten. Ein Umschalten ein@zielner Öfen durch Öffnen und Schließen der Steigrohrventile ist nicht erforderlich, @da innerhalb der ganzen Batterie nur sechs Klappen zu öffnen und zu schließen sind, was leicht automatisch erfolgen kann. Die Länge eines einzelnen Betriebsabschnittes kann auf i oder 2 Stunden festgelegt werden; die entsprechende Betriebsperiode erstreckt sieh .dann über q. bis 8 Stunden.
  • Um die Spülwirkung noch zu erhöhen und das Umströmen der Gase zu erleichtern, kann in diejenigen Vorlagenteile, die als Ausgleichsvorlagen wirken, Dampf unter Druck eingeblasen werden. Das Einblasdn .des Dampfes kann durch Betätigung der Füllgasabsaugung an den Steigrohren .der einzelnen Vorlagenhälften vorgenommen werden. Das An- und Abstellen des Dampfes erfolgt dann ebenfalls durch einen zentralen Dampfhahn, erfordert also keine zusätzliche Bedienung und kann ebenfalls automatisch erfolgen.
  • Es besteht auch die Möglichkeit, die Klappen, die die zur Kondensation führenden Leitungen absperren, nicht .dicht zu schließen, sondern regelbare Klappen vorzusehen, die beim Ansteigen des Druckes in den einzelnen Vorlagenhälften über einen gewissen Wert den Gasdurchgang freigeben. Auf diese Weise werden mit Sicherheit Überdrücke in den Kammern vermieden.
  • Werden die Klappen fest geschlossen, so genügt ein zentraler Regler i¢ in der Leitung i i. Statt dessen können aber auch zwei Regler 12 und 13 vorgesehen sein, die in den Leitungen angeordnet sind, mit denen jede der Batteriehälften an die Kondensation angeschlossen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Koksofenbatterie mit Saug-und Ausgleichsvorlage, -beider die Saugvorlage in abwechselnd an die Kondensation angeschlossene, voneinander getrennte Hälften geteilt ist, nach Patent 867 2qo, dadurch gekennzeichnet, daß, jede der beiden Vorlagen in zwei voneinander absperrbare Hälften geteilt, immer nur die Hälfte einer Vorlage an die Kondensation angeschlossen und von der anderen Hälfte der gleichen Vorlage abgesperrt. ist, während die beiden Hälften. der gegenüberliegenden Vorlage miteineinandeT verbunden sind, wobei während einer Betriebsperiode nacheinander jede,der vier Vorlagenhälften in cyclischem Wechsel an die Kondensation angeschlossen wird. a. Koksofenbatterie nach Anspruch i, gekennzeichnet .durch Dampfzuführungen, ,die bei den als Ausgleichsvorlage dienenden Vorlageteilen .in Tätigkeit gesetzt werden.
DEO695D 1943-08-18 1943-11-14 Koksofenbatterie Expired DE894546C (de)

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DEO694D DE867240C (de) 1943-08-18 1943-08-18 Koksofenbatterie mit Ausgleichsvorlage
DEO695D DE894546C (de) 1943-08-18 1943-11-14 Koksofenbatterie

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DEO694D DE867240C (de) 1943-08-18 1943-08-18 Koksofenbatterie mit Ausgleichsvorlage
DEO695D DE894546C (de) 1943-08-18 1943-11-14 Koksofenbatterie

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DE894546C true DE894546C (de) 1953-10-26

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DEO694D Expired DE867240C (de) 1943-08-18 1943-08-18 Koksofenbatterie mit Ausgleichsvorlage
DEO695D Expired DE894546C (de) 1943-08-18 1943-11-14 Koksofenbatterie

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DEO694D Expired DE867240C (de) 1943-08-18 1943-08-18 Koksofenbatterie mit Ausgleichsvorlage

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DE867240C (de) 1953-02-16

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