DE894568C - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren in Reihe liegenden Vermittlungsstellen - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren in Reihe liegenden Vermittlungsstellen

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DE894568C
DE894568C DENDAT894568D DE894568DA DE894568C DE 894568 C DE894568 C DE 894568C DE NDAT894568 D DENDAT894568 D DE NDAT894568D DE 894568D A DE894568D A DE 894568DA DE 894568 C DE894568 C DE 894568C
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DENDAT894568D
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München und Hermann Wevering Berlin-Lichterfelde Dipl.-Ing. Alfred Mattern
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Siemens and Halske AG
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Siemens and Halske AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0016Arrangements providing connection between exchanges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 26. OKTOBER 1953
KLASSB^a3
S I02Q0 VTHa j 2ias
(Ges. v. 15. 7. 51)
Die Erfindung bezieht sich auf Fernsprechanlagen mit mehreren in Reihe liegenden Vermittlungsstellen, zwischen denen über Verbindungswähler mit freier Wahl erreichbare Verbindungsleitungen verlaufen und in denen der Aufbau von Verbindungen zu einer gewünschten Vermittlungsstelle bei Besetztsein einer hierfür zunächst zu benutzenden Leitungsgruppe (Hauptweg) über eine andere Leitungsgruppe (Umweg) erfolgt.
Bei einigen bekannten Anordnungen mit Verbindungsherstellung über Umwege erreicht ein Nummernstromstoßempfänger, der keinen Hauptweg zur gewünschten Vermittlungsstelle findet, durch Weiterlaufen verschiedene Mischwähler, über welche zunächst Verbindungsleitungen zu anderen Vermittlungsstellen erreichbar sind. Diese Verbindungsleitungen enden in der jeweils anderen Vermittlungsstelle in einem Nummernstromstoßempfänger, welcher durch eine zusätzliche Stromstoßsendung, die durch einen in dem zum Mischwähler führenden Verbindungsweg liegenden Stromstoßsender erzeugt wird, auf die gewünschte Vermittlungsstelle eingestellt wird. Da der genannte Nummernstromstoßempfänger, der keinen Hauptweg zur gewünschten Vermittlungsstelle findet, demnach zwecks Einstellung auf einen Umweg selbsttätig weiterlaufen muß, müssen die mit einem Stromstoßsender ausgerüsteten Zugänge zu den Umwegen an Kontakte dieses Nummernstromstoßempfängers angeschlossen werden, welche hinter den mit den Zugängen zu den Hauptwegen verdrahteten Kontakten liegen.
In anderen Anordnungen, in denen ein Nummernstromstoßempfänger entsprechend einer gestöpselten Klinke durch eine bestimmte Stromstoßzahl eines Stromstoßsenders auf eine entsprechende Dekade eingestelltwird, wird dieserNummernstromstoßempfänger, ' wenn er in dieser Dekade auf eine durch Abschaltkontakte als besetzt gekennzeichnete Leitungsgruppe gelangt, auf die nächste Dekade gehoben, über welche Verbindungsleitungen zu einer anderen Vermittlungsstelle erreichbar sind. Ein hierüber zugänglicher, in der anderen Vermittlungsstelle liegender Nummernstromstoßempfänger wird dann durch eine Wiederholung der Stromstöße durch den genannten Stromstoßsender zur Einstellung gebracht, wobei diese Stromstößsendung durch einen Steuerstromstoß veranlaßt wird. Da bei diesen Anordnungen der Nummernstromstoßempfänger, welcher in der zunächst erreichten Dekade keine freie Leitüngsgruppe (Hauptweg) findet, auf die nächste Dekade, an welche Verbindungsleitungen zu einer anderen als Umweg zu benutzenden Leitungsgruppe angeschlossen sind, gehoben wird, müssen die Zugänge der als Umweg zu benutzenden Leitungsgruppe anDekaden angeschlossen werden, welche über den die zunächst zu benutzende Leitungsgruppe (Hauptweg) enthaltenden Dekaden liegen.
In weiteren Anordnungen, in denen ein Nummernstromstoßempfänger ebenfalls entsprechend einer gestöpselten Klinke durch eine bestimmte Stromstoßzahl eines Stromstoßsenders auf eine entsprechende Dekade eingestellt wird, läuft dieser Nummernstromstoßempfänger, wenn er keine freie Verbindungsleitung in der zunächst zu benutzenden Leitungsgruppe findet, in freier Wahl in der erreichten Dekade weiter, um aus der als Umweg zu benutzenden, an die folgenden Kontakte angeschlossenen Leitungsgruppe zu einer anderen Vermittlungsstelle eine freie Verbindungsleitung aufzusuchen. Ein hierüber erreichterNummernstromstoßempfänger der anderen Vermittlungsstelle wird dann durch die Wiederholung der Stromstoßsendung in der gewünschten Richtung zur Einstellung gebracht. Infolge des in freier Wahl erfolgenden Weiterlaufens muß auch bei diesen Anordnungen die als Umweg zu benutzende Leitungsgruppe im Nummernstromstoßempfänger hinter der zunächst zu benutzenden Leitungsgruppe angeschlossen-werden. Das Anschließen der Umwege hinter dem jeweiligen Hauptweg erfordert in allen diesen Anordnungen jeweils bei derjenigen Leitungsgruppe, deren Zugänge für die Benutzung als Hauptweg vor den Zugängen derjenigen Leitungsgruppe angeschlossen sind, für welche sie als Umwegdient, ein nochmaliges Anschließen an Kontakte, welche hinter den Kontakten liegen, an welche die Zugänge zu dem entsprechenden Hauptweg angeschlossen sind.
Ein besonderer Kontaktaufwand ist auch in anderen bekannten Anordnungen mit Verbindungsherstellung über Umwege erforderlich, in denen nach der Belegung einer zu einem ersten Nummernstromstoßempfänger
60. führenden Verbindungsleitung, an dessen einzelne Dekaden die verschiedenen Leitungsgruppen angeschlossen sind, eine aus mehreren Schrittschaltwerken bestehende Speichereinrichtung angeschaltet wird. Hier wird durch jede Stromstoßreihe der zur Kennzeichnung der gewünschten Vermittlungsstelle vorgenommenen Nummernwahl je ein Schrittschaltwerk eingestellt. Die Kontakte der einzelnen Schrittschaltwerke sind mit Ausnahme derjenigen des durch die erste Ziffer einzustellenden Schrittschaltwerkes mit den einzelnen auszusendenden Stromstößen entsprechenden Kontakten eines Stromstoßwählers unmittelbar verdrahtet, während die Kontakte des zuerst einzustellenden Schrittschaltwerkes sowohl über bei Freisein der zunächst zu benutzenden Leitungsgruppe geschlossene Abschaltkontakte und über bei ihrer Erregung eine zusätzliche Stromstoßsendung verhindernde Relais mit Kontakten des Stromstoßwählers, deren Lage der für die Einstellung des ersten Nummernstromstoßempfängers auf die zunächst zu benutzende Leitungsgruppe erforderlichen Stromstoßzahl entspricht, als auch über bei Besetztsein der zunächst zu benutzenden Leitungsgruppe geschlossene Abschaltkontakte mit Kontakten des Stromstoßwählers verdrahtet sind, deren Lage der für die Einstellung des ersten Nummernstromstoßempfängers erforderlichen Stromstoßzahl auf eine andere Leitungsgruppe entspricht. Die jeweils entsprechenden, von anderen Schaltarmen des zuerst einzustellenden Schrittschaltwerkes erreichbaren Kontakte sind über Ruhekontakte der genannten Relais und über bei Besetztsein der nunächst zu benutzenden Leitungsgruppe geschlossene Abschaltkontakte mit Hilfsrelais verdrahtet. Nach vollständiger Einstellung der Speichereinrichtung beginnt der Stromstoßwähler zu laufen und sucht nacheinander die in seiner Kontaktbank entsprechend dem zu benutzenden Weg gekennzeichneten Kontakte auf; hierbei sendet er gleichzeitig eine entsprechende Zahl von Stromstößen zur Einstellung der Verbindungswähler aus. Wird die gewünschte Verbindung über einen Umweg aufgebaut, so veranlassen die genannten Hilfsrelais nach der Aussendung der ersten Stromstoßreihe die Aussendung zweier zusätzlicher Stromstoßreihen, um den Aufbau des Umweges über eine inzwischen erreichte andere Leitungsgruppe zu ermöglichen. Der Umweg verläuft über eine Durchgangsvermittlungsstelle, in welcher durch die beiden zusätzlichen Stromstoßreihen zwei Wähler eingestellt werden. Während der erste der beiden durch die zusätzlichen Stromstoßreihen einzustellenden Wähler ein auch sonst für den Verbindungsaufbau erforderlicher Wähler ist, ist der zweite nur aus dem Grunde vorgesehen, um die Zugänge zu der gewünschten Vermittlungsstelle bei Verbindungsherstellung über einen Umweg anzuschließen. Es ist also auch hier wie bei dem schon erwähnten Stand der Technik ein zusätzlicher Aufwand an Wählerkontakten erforderlich.
. Außer diesen Anordnungen sind noch Anlagen mit getrennten Einstell- und Sprechwegen bekanntgeworden, in denen verschiedenwertige Verbin dungswege für einen Verbindungsaufbau zur Verfügung stehen. Hier werden Leitungen hohen Wertes zur Aushilfe für Leitungen mittleren Wertes und Leitungen mittleren Wertes zur Aushilfe für Leitungen niederen Wertes benutzt. Es wird zunächst entsprechend der Richtungskennzeichung ein besonderer Einstellweg
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■ zur gewünschten Vermittlungsstelle hergestellt, worauf in der anrufenden und der gewünschten Vermittlungsstelle Hilfswähler angelassen werden, die zuerst eine freie, zwischen den entsprechenden Vermittlungsstellen verlaufende Verbindungsleitung niederer Wertigkeit suchen und nach Auffinden einer solchen Leitung Sprechwähler in beiden Vermittlungsstellen zur Anschaltung des anrufenden und gewünschten Teilnehmers zur Einstellung bringen. Bei Besetztsein sämtlicher Leitungen niederen Wertes laufen die Hilfswähler dagegen weiter und suchen in einer anderen Gruppe von Leitungen, nämlich unter den Leitungen mittleren Wertes, eine freie Verbindungsleitung, um nach Auffinden einer solchen die Teilnehmer in den beiden Vermittlungsstellen an diese Leitung anzuschalten. Sollten auch die Leitungen mittleren Wertes besetzt sein, so werden die hochwertigen Leitungen in entsprechender Weise zur Aushilfe herangezogen. Diese Anordnungen erfordern demnach besondere Einstellwege zu den einzelnen Vermittlungsstellen.
Gegenüber diesen bekannten Anordnungen wird
erfindungsgemäß ein anderer Lösungsweg beschriften, der ohne Aufwand besonderer Wählerkontakte eine Freizügigkeit hinsichtlich des Anschließens der Haupt- und Umwege erlaubt und auch keine besonderen Einstellwege zu den einzelnen Vermittlungsstellen erfordert. Dieser Lösungsweg besteht darin, daß eine außerhalb des belegten Verbindungsweges liegende, durch eine der gewünschten Vermittlungsstelle zugeordnete Kennzeichnung beeinflußte Speichereinrichtung die Einstellung eines Hilfswählers steuert, welcher hiernach bei Besetztsein der durch seine Einstellung bestimmten, zunächst zu benutzenden Leitungsgruppe (Hauptweg) die Bereitstellung einer freien, ebenfalls zum Aufbau der gewünschten Verbindung zu benutzenden anderen Leitungsgruppe (Umweg) veranlaßt und nach ihrer Bereitstellung eine entsprechende Einstellung der Verbindungswähler herbeiführt, nach deren Einstellung auf eine freie Verbindungsleitung zur nächsten Vermittlungsstelle eine außerhalb dieses Verbindungsweges liegende Speichereinrichtung der nächsten Vermittlungsstelle nach ihrer Beeinflussung durch die der gewünschten Vermittlungsstelle zugeordnete Kennzeichnung eine entsprechende Betätigung eines dort vorgesehenen Hilfswählers steuert.
Weiterhin bietet die erfindungsgemäße Verwendung
eines Hilfswählers die Möglichkeit, zur Kennzeichnung
. des Besetztzustandes der einzelnen Leitungsgruppen für sämtliche Speichereinrichtungen gemeinsame Abschaltkontakte zu benutzen.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt die Fig. 1 einen fünf Vermittlungsstellen VSt 1 bis VSt 5 enthaltenden Ausschnitt eines Netzplanes, der durch Zuschaltung weiterer Vermittlungsstellen in sternförmiger oder reihenförmiger Anordnung beliebig vergrößert werden kann. In den Fig. 2 und 3 sind von den in der Vermittlungsstelle FSiI vorhandenen Wählern drei Wähler eines zum Aufbau einer gewünschten Verbindung dienenden Verbindungszuges mit ihren Steuereinrichtungen in dem hier interessierenden Umfang wiedergegeben. Die zum Verbindungsaufbau dienenden Verbindungsleitungen sind Vierdrahtleitungen.
Gemäß dem in der Fig. 1 gezeigten Netzplanausschnitt können von der Vermittlungsstelle VSt 1 Verbindungen zu den einzelnen Vermittlungsstellen VSt 2 bis VSt5 über verschiedene Wege hergestellt werden; selbstverständlich ist auch ein entgegengesetzter Verbindungsverkehr möglich, dessen Erläuterung hier aber nicht von Interesse ist.
Soll beispielsweise eine Verbindung von der Vermittlungsstelle FSii zur Vermittlungsstelle FSi 2 hergestellt werden, so steht hierzu zunächst der über eine der Leitungen Wx verlaufende Hauptweg zur Verfügung, bei dessen Besetztsein als erster Umweg der Weg über die Vermittlungsstelle VSt 3 unter Benutzung der Leitungen W 2 und W 4 vorgesehen ist, während bei Besetztsein auch dieses Umweges als zweiter Umweg der über die Vermittlungsstelle FSi 4 unter Benutzung der Leitungen W 3 und W 6 verlaufende Weg zur Verfügung steht.
Zur Herstellung einer Verbindung von der Vermittlungsstelle FSii zur Vermittlungsstelle FSi 3 steht nur ein Hauptweg über eine der Leitungen W 2 zur Verfügung, ebenso wie zur Verbindungsherstellung zwischen den Vermittlungsstellen VSt 1 und FSi 4 gemäß der Fig. 1 nur ein Hauptweg über eine der Leitungen T-F 3 vorgesehen ist.
Eine Verbindung von der Vermittlungsstelle VSt 1 zur Vermittlungsstelle VSt 5 wird im Hauptweg über die Vermittlungsstelle FSi 3 unter Benutzung der Verbindungsleitungen W 2 und W 5 hergestellt, während für diese Verbindung als Umweg der Weg über die Vermittlungsstelle FSi 4 unter Benutzung der Verbindungsleitungen Wj, und Wy zur Verfügung steht.
Die Kennzeichnung der gewünschten Vermittlungsstelle erfolgt im vorliegenden Ausführungsbeispiel durch die Aussendung eines der gewünschten Vermittlungsstelle zugeordneten Kennzeichnungsstromes einer bestimmten Frequenz oder eines bestimmten Frequenzgemisches, und zwar dient zur Kennzeichnung der Vermittlungsstelle FSi 2 ein Wechselstrom der Frequenz F1, zur Kennzeichnung der Vermittlungsstelle FSi 3 ein Wechselstrom der Frequenz F 2, zur Kennzeichnung der Vermittlungsstelle VSt 4 ein Wechselstrom der Frequenz F 3 und zur Kennzeichnung der Vermittlungsstelle FSi 5 ein Wechselstromgemisch der Frequenzen F1 und F 3. tio
Soll nun z. B. eine Verbindung zur Vermittlungsstelle FSi 2 hergestellt werden, so wird durch einen Tonfrequenzimpuls von 750 Hz zunächst die Übertragung U ex belegt, auf welche sich in später im einzelnen zu erläuternder Weise ein freier Anschaltwähler A W mit einem Verbindungssatz VS einstellt. Dieser Verbindungssatz VS nimmt den von einer vorgeordneten Stelle (Beamtin) ankommenden Kennzeichnungsstrom, welcher aus einem Wechselstrom der Frequenz besteht, auf und veranlaßt eine entsprechende Einstellung des Gruppenwählers GWx auf eine freie Übertragung, z. B. Ue'. Über diese Übertragung wird die zur Vermittlungsstelle FSi2 führende Verbindungsleitung Wx erreicht, in der nunmehr nach Belegung der dort vorgesehenen Verbindungseinrichtungen, die den Verbindungseinrichtungen der Ver-
mittlungsstelle VSt τ entsprechen, durch den Wechsel- j strom der FrequenzFi entsprechende Schaltvorgänge eingeleitet werden. Ist die Vermittlungsstelle VSt 2 erreicht, so wird der Kennzeichnungsstrom z. B. durch ein Rücksignal abgeschaltet. Durch Aussendung einer weiteren Kennzeichnung, welche z. B. aus Stromstoßreihen besteht, kann dann der gewünschte Verbindungsaufbau in der Vermittlungsstelle VSt 2 oder, falls diese der Mittelpunkt eines Ortsnetzes ist, in diesem Ortsnetz vollendet werden.
Ist der zur Vermittlungsstelle VSt 2 über die Verbindungsleitungen Wi führende Hauptweg besetzt, so veranlaßt der Verbindungssatz VS eine andere Einstellung des Gruppenwählers G W1, nämlich auf einen freien zweiten Gruppenwähler, z. B. GW2, welcher durch den Verbindungssatz FS auf eine freie Übertragung, z. B. Ue", zur Einstellung gebracht wird. Die über diese Übertragung erreichbare Verbindungsleitung W 2 führt zur Vermittlungsstelle VSt 3, in der nunmehr entsprechende Verbindungseinrichtungen wie in der Vermittlungsstelle VSt 1 durch, die zur Aussendung kommende Frequenz Fi derart beeinflußt werden, daß eine freie Verbindungsleitung zur Vermittlungsstelle VSt 2, beispielsweise die Verbindungsleitung W 4, erreicht wird. Dann folgen die gleichen Vorgänge, wie dies bereits erwähnt ist.
Ist auch der über die Vermittlungsstelle VSt 3 führende Umweg besetzt, so veranlaßt der Verbindungssatz VS z. B. nach Einstellung des Gruppen-Wählers GWi auf den Gruppenwähler GW2 eine andere" Einstellung des Gruppenwählers G W 2, nämlich auf einen dritten Gruppenwähler, z. B. GW3. "Dieser wird durch den Verbindungssatz VS auf eine freie Übertragung, z. B. Ue2, zur Einstellung gebracht, über die eine freie Verbindungsleitung zur Vermittlungsstelle VSt4, z. B. die Verbindungsleitung PF3, erreichbar ist. Die weiterhin zur Aussendung kommende Frequenz Fi beeinflußt in der Vermittlungsstelle VSt 4 entsprechende Verbindungseinrichtungen, so daß durch diese über eine freie, weiterführende Verbindungsleitung, z. B. W6, die Vermittlungsstelle VSt2 erreicht wird. Von hier aus kann dann, wie schon erwähnt, der Verbindungsaufbau vollendet werden.
Zur Herstellung einer Verbindung zur Vermittlungsstelle VSt 3 werden in Abhängigkeit von der in der Vermittlungsstelle VSt 1 aufgenommenen Frequenz F 2 durch den Verbindungssatz VS nacheinander die Gruppenwähler GWt und GW 2 zur Einstellung gebracht, so daß der Gruppenwähler GW 2 beispielsweise eine freie Übertragung Ue" erreicht. Über diese Übertragung führt dann der Verbindungsweg unter Benutzung der Verbindungsleitung W 2 zur Vermittlungsstelle VSt^, in der jetzt unter dem Einfluß der Frequenz F 2 die dort vorgesehenen Verbindungseinrichtungen so eingestellt werden, daß durch eine weitere Kennzeichnung (Stromstoßreihen) nach der Frequenzabschaltung der Verbindungsaufbau in dieser Vermittlungsstelle oder in dem zugehörigen Ortsnetz vollendet werden kann.
Die Herstellung einer Verbindung zur Vermittlungsstelle VSt 4 erfolgt in Abhängigkeit von derFrequenzF3, durch die unter Vermittlung des Verbindungssatzes VS die drei Gruppenwahlstufen GWi bis GW3 zur Einstellung kommen oder über eine freie Übertragung Ue 2 ■ und die entsprechende Verbindungsleitung W 3 die Vermittlungsstelle VSt 4 erreicht wird. Die dann hier wirksam werdende Frequenz F 3 beeinflußt die Verbindungseinrichtungen der . Vermittlungsstelle VSt 4 derart, daß durch weitere Kennzeichnung (Stromstroßreihen) der gewünschte Verbindungsaufbau vollendet werden kann.
Zur Herstellung einer Verbindung zur Vermittlungsstelle VSt 5 wird zunächst als Hauptweg der Weg über die Vermittlungsstelle VSt3 benutzt. Entsprechend der Aussendung des der Vermittlungsstelle VSt^ zugeordneten Gemisches von Wechselströmen der Frequenzen Fi und F 3 werden die Gruppenwähler GWi und GW 2 durch den Verbindungssatz VS derart zur Einstellung gebracht, daß eine freie Übertragung, z. B. Ue", erreicht und über diese eine Verbindungsleitung W 2 zur Vermittlungsstelle VSt 3 belegt wird. In der Vermittlungsstelle VSt 3 erfolgt durch das Frequenzgemisch F1 und F 3 eine derartige Einstellung der dort vorgesehenen Verbindungseinrichtungen, daß eine Verbindungsleitung W 5 zur Vermittlungs stelle V St 5 erreicht wird. In dieser Vermittlungsstelle erfolgt dann nach Aufnahme des Frequenzgemisches und weiterer Kennzeichnung die Vollendung der gewünschten Verbindung.
Ist der über die Vermittlungsstelle VSt3 verlaufende Weg besetzt, so erfolgt der Verbindungsaufbau über die Vermittlungsstelle VStj\, nachdem diese Vermittlungsstelle durch Einstellung der drei Gruppenwahlstufen GWi bis GW3 über die Übertragung Ue2 und die Verbindungsleitung W3 erreicht ist. Die in der Vermittlungsstelle VSt 4 vorgesehenen Verbindungseinrichtungen belegen nach Aufnahme des genannten Frequenzgemisches die Verbindungsleitung Wy, so daß nunmehr die gewünschte Vermittlungsstelle VSt^ erreicht ist und hier die Vollendung des Verbindungsaufbaues erfolgen kann.
An Hand der Fig. 2 und 3 soll jetzt im einzelnen beschrieben werden, in welcher Weise die zu den einzelnen Vermittlungsstellen führenden Verbindungsleitungen über die in der Vermittlungsstelle VSt 1 vor- gesehenen Wahlstufen erreicht werden. Wie schon aus der allgemeinen Erläuterung der Fig. 1 hervorgeht, wird die Einstellung der Wahlstufen durch einen Verbindungssatz VS gesteuert. Dieser Verbindungssatz, der im einzelnen in der Fig. 3 dargestellt ist, besteht aus einem Speicherwähler SpW mit mehreren Schaltarmen und einem Hilfswähler HW. Der Speicherwähler SpW wird nach Belegung der in Fig. 2 gezeigten Übertragung Uei über einen anrufsucherartig gesteuerten Anschaltwähler A W an die belegte Übertragung angeschaltet. Nach dieser Anschaltung nimmt der Speicherwähler SpW den Kennzeichnungsstrom (Frequenz oder Frequenzgemisch) auf; er wird hierdurch in eine bestimmte Schaltstellung gebracht, indem diese in der von dem Schaltarm 5 spw zu bestreichenden Kontaktbank durch eine in Abhängigkeit von einer durch den Kennzeichnungsstrom gesteuerten Kontaktpyramide gekennzeichnet ist. Auch der HilfsWähler HW stellt sich entsprechend der Einstellung der Kontaktpyramide ein, wobei das Relais Pihw über den Schaltarm 2hw die Einstellung steuert. Die
weiteren von den Schaltarmen ispw bis 4 s/w des Wählers SpW und ihw, 3 hw bis jhw des Wählers HW zu bestreichenden Kontaktreihen haben folgende Aufgabe: Über den Schaltarm ispw wird ein Stromkreis geschlossen, sobald die Zahl der zur Verfügung stehenden Umwege durchgeprüft ist, während der Schaltarm 2spw den ersten, der Schaltarm 3 s/w den zweiten und der Schaltarm 4 s/w gegebenenfalls einen dritten Umweg kennzeichnet, und zwar erfolgt diese ο Kennzeichnung in der vom Schaltarm 2 hw bestrichenen Kontaktbank des Wählers HW, nach dessen entsprechender Einstellung über den Schaltarm $hw der Besetztzustand des Hauptweges geprüft wird, während der Schaltarm 4 hw zur Prüfung des Besetztzustandes der Umwege dient. Die Schaltarme 7 hw bis 5 hw dienen zur Steuerung der Einstellung der drei Gruppenwahlstufen GFFi bis GW3. Schließlich bestimmt noch der Schaltarm ihw, ob die Steuerung durch den Verbindungssatz FS nach Einstellung der ersten, zweiten oder dritten Gruppenwahlstufe beendet ist.
Nunmehr seien die Schaltvorgänge bei der Verbindungsherstellung im einzelnen beschrieben.
Zum Aufbau eines Verbindungsweges wird zunächst in der Vermittlungsstelle VSt 1 eine freie Übertragung,
z. B. Uei, durch Aussendung eines Tonfrequenzsignals von 750 Hz belegt. Hierdurch wird auf eine hier nicht interessierende Weise der Kontakt α geschlossen, so daß eine Erregung des Relais R über diesen Kontakt und den Widerstand Wi τ erfolgt. Das Relais R hält sich unabhängig von dem Kontakt α über seinen eigenen Kontakt ir erregt. Falls noch ein freier Verbindungssatz VS (Fig. 3), der die für den Verbindungsaufbau erforderlichen, gemeinsamen Schalteinrichtungen enthält, vorhanden ist, also der Kontakt 2 ab geschlossen ist, kommt folgender Stromkreis zustande: (Fig. 2) —, Wiz, 3>, 4d, 59, 7/", A igwi I,12, (Fig. 3) 2 ab, -)-· Das in diesem Stromkreis erregte Relais A igw τ (Anlaßeinrichtung) veranlaßt über seinen Kontakt Saigwi eine Erregung des Relais A2gwx.
Inzwischen ist nach Schließen des Kontaktes 18 r ein Prüf Stromkreis über den Schaltarm ygwi des ersten Gruppenwählers GWi vorbereitet worden, um festzustellen, ob der Schaltarm Jgwi etwa gerade auf einem freien Verbindungssatz VS steht. Der Gruppenwähler GWi (Verbindungswähler) dient also zunächst als Verteilerwähler, um nach Belegung der Übertragung Ue ι einen freien Verbindungssatz zu suchen und dessen Anschaltung über einen anrufsucherartig gesteuerten Anschaltwähler an die belegte Übertragung zu veranlassen. Die Kontakte der vom Schaltarm jgwi zu bestreichenden Kontaktbank des hier als Motorwähler ausgebildeten Gruppenwählers GWi sind mit den einzelnen, zu den jeweiligen Verbindungssätzen führenden Anlaßleitungen, z. B. It., verdrahtet.
Da die Kontaktzahl des Gruppenwählers GTT7I die Zahl der Anlaßleitungen überschreitet, sind die nach dem ersten Anschluß der Anlaßleitungen verbleibenden freien Kontakte in entsprechender Weise nochmals, gegebenenfalls mehrmals in gleicher Weise, mit den Anlaßleitungen verdrahtet. Steht der Schaltarm ygwi nicht auf einem freien Verbindungssatz, so schließt das inzwischen zur Erregung gekommene Relais Azgwi an seinem Kontakt 22a2gwi einen Stromkreis für den hier nur schematisch dargestellten Motorwählerantrieb Mgwi des Gruppenwählers GTFi. Die Schaltarme igwi bis ygwi werden so lange fortgeschaltet, bis der Schaltarm ygwi beispielsweise den Kontakt 3 erreicht. Dann kommt folgender Stromkreis zustande: (Fig. 3) —, Aiaw I, gaiaw, lopzaw, I2S, li, (Fig. 2) 1JgWi auf Kontakt 3, 135Ί, 14/, Pgwi I, II, i6f, i8r, +. In diesem Stromkreis kommen die Relais A 1 aw und Pgw 1 (Prüfeinrichtung) zur Erregung. Durch Öffnen des Kontaktes 20 pgw 1 wird der Motorwählerantrieb Mgwi ausgeschaltet. Durch Schließen des Kontaktes 2^pgwi wird das Relais P igw ι parallel zur Wicklung II des Relais Pgwi zur Erregung gebracht, so daß nach Schließen des Kontaktes 21^pIgWi das Relais Q (Hilfsschaltmittel) über den Kontakt 24/ zur Erregung kommt. Nach Schließen des Kontaktes 26 g wird der über den Kontakt 2yq aufgeladene Kondensator Co 1 zwecks Abfallverzögerung des Relais Q parallel zur Wicklung des Relais Q geschaltet, so daß auch nach Aberregung des Relais P igw ι infolge Öffnens des Kontaktes I3qi des über den Kontakt 35 q erregten Relais Q1 das Relais Q noch eine Zeitlang erregt bleibt und die belegte Übertragung Uei in den Kontaktbänken der Anschaltwähler AW über den Kontakt 6q kennzeichnet. Diese Kennzeichnung wird also eine bestimmte Zeit, welche durch die Größe des Kondensators Co 1 bestimmt wird, aufrechterhalten. Falls kein Anschaltwähler die gekennzeichnete Übertragung Uei findet, wird das Relais Q stromlos und damit, 21^, der Gruppenwähler GTFi nach Wiedererregung des Relais Aigwi über den Kontakt 5 q weitergeschaltet. Zunächst bleibt also das Relais Q im Entladestromkreis des Kondensators Co ι erregt. Inzwischen hat das mit dem Relais Pgw ι in Reihe erregte Relais A1 aw, zwecks Aufnahme des Anlaßanreizes, über seinen Kontakt 2$aiaw das Relais A2aw eingeschaltet, so daß der Motorwählerantrieb Maw des Anschaltwählers A W über den Kontakt 30 α 2aw eingeschaltet wird. Nach Schließen des Kontaktes ^aiaw ist das Relais Aiaw durch Parallelschalten des über den Kontakt 34 a law aufgeladenen Kondensators Co 2 abfall verzögert, so daß es auch nach Öffnen des über die Leitung Ii verlaufenden Stromkreises am Kontakt 13 q 1 noch eine bestimmte Zeit betätigt bleibt. Der durch die Erregung des Relais R nur vorübergehend über die Leitung Ii gegebene Anlaßanreiz wird also zeitabhängig aufrechterhalten, wobei die Zeit so bemessen ist, daß der Anschaltwähler AW die ihm zugänglichen Übertragungen prüfen kann. Das Relais Aiaw überwacht also die Wählereinstellung. Anstatt das Relais Aiaw mit dem Kondensator Co 2 parallel zu schalten, kann selbstverständlich auch eine Reihenschaltung Anwendung finden, so daß das Relais Aiaw nicht im Entlade-, sondern im Ladestrom erregt gehalten wird. Sollte der Anschaltwähler aus irgendeinem Grunde nicht innerhalb der durch die Kapazität des Kondensators bestimmten Zeit finden, so wird, da dann der Kondensator Co2 entladen ist, das Relais Aiaw stromlos und schaltet durch Öffnen des Kontaktes 28 a 1 aw auch das Relais A2aw aus. Demzufolge wird am Kontakt 30«2«k/ auch der Motorwählerantrieb Maw ausgeschaltet. Findet aber der Anschaltwähler A W inner-
halb der bestimmten Zeit die durch Schließen des Kontaktes 6 q gekennzeichnete Übertragung, so kommt folgender Stromkreis zustande: (Fig. 2) —, Wi2, 3/, 4d, 6q, F, I 3, (Fig. 3) law, Piaw I, II, 37 α ι aw, +. In diesem Stromkreis sprechen die Relais F und Pzaw an. Durch Schließen des Kontaktes 39 f hält sich das Relais F unabhängig von dem Kontakt 6q, während durch Öffnen der Kontakte 14 f und i6f bzw. Schließen der Kontakte 15/" und iyf eine Ausschaltung des Relais Pgwi aus dem Prüfstromkreis für die Einstellung des Gruppenwählers GW1 als Verteilerwähler und eine Einschaltung in einen Prüfstromkreis für seine nunmehr erfolgende Einstellung als Gruppenwähler über den Schaltarm 6gwi erfolgt. Das in Reihe mit dem Relais F erregte Relais Piaw schaltet am Kontakt 2gpiaw den Motorwählerantrieb Maw aus. Nach Schließen des Kontaktes 38 piaw erfolgt eine Erregung des Relais Pzaw. Durch Öffnen des Kontaktes 32p2aw wird das Relais A law und durch Öffnen des Kontaktes 28a 1 aw das Relais Ä2aw ausgeschaltet. Vor der Aberregung des verzögert abfallenden Relais A 2 aw kommt das Stufenrelais E über seine Wicklung Em und die Kontakte 40 a 2 aw, 36^ 2 aw, yj'aiaw bzw. 42 a 2 aw in der Mittelstufe zur Erregung.
Inzwischen kommt von einer der Übertragung Uei vorgeordneten Stelle (Vermittlungsbeamtin einer Ausgangsvermittlungsstelle) aus zur Kennzeichnung der gewünschten Richtung Wechselstrom einer bestimmten Frequenz oder eines Frequenzgemisches zur Aussendung. Dieser Wechselstrom wird nun von der Übertragung Ue τ über die Adern /4 und £5, die Schaltarme 2aw und saw, die Kontakte 46p2aw und 4jp2aw auf die in Fig. 3 in dem Rechteck angedeuteten Frequenzrelais Fi bis Fn gegeben.
Wird z. B. die Vermittlungsstelle Vst 2 gewünscht, so wird von den Frequenzrelais die dieser Vermittlungsstelle zugeordnete, von der vorgeordneten Stelle zur Aussendung gebrachte Frequenz F1 aufgenommen.
Es wird hierdurch das Relais Fi zur Erregung gebracht, welches sich, nachdem der Kontakt 4ia2aw geschlossen und so das Stufenrelais E über seine Wicklung Ev (48/Ί, 52 em) voll erregt ist, über die Kontakte 44ev und 45p2aw in einen Haltekreis legt. Der zunächst über den Kontakt syaiaw verlaufende Stromkreis für die Relais F, Piaw und P2aw verläuft nach Öffnen des Kontaktes über die Kontakte 2,6 p 2 aw und 43 em. Nach der vollen Erregung des Relais E (Wicklung Ev) spricht das Relais S über den Kon-
takt 53 ev an und unterbricht durch öffnen des Kontaktes 12s die Leitung Ii an einer weiteren Stelle. Nach Schließen des Kontaktes 57 ev kommt eine Erregung des Relais Aiaw ($8 p 2 spw, τι p 2 aw) und des Relais A^aw ($4a4aw, 56«) zustande. Über den Kontakt 28 a 1 aw wird das Relais A2aw und über den Kontakt 64a3aw das Relais A4aw erregt. Das Relais A$aw hält sich weiter über den Kontakt 55β3aw. Der Motorwählerantrieb Mspw des Speicherwählers SpW wird über den Kontakt 6ya2aw und der Motorwählerantrieb Mhw des HilfsWählers HW über den Kontakt yoa4aw eingeschaltet. Demzufolge werden die Wähler SpW und HW fortgeschaltet, und zwar der Wähler SpW bis zum Kontakt 7 und der Wähler HW bis zum Kontakt 2. Diese Kontakte sind nämlich entsprechend der aufgenommenen FrequenzFi über die Kontakte yjev,yyhim, $gfi,6if2, 64 fs und 63/"« gekennzeichnet, so daß folgende Stromkreise zustande kommen: —, Pispw I, II, Wi4, Jip2spw, 5spw auf Kontakt 7 bzw. —,'Pihw I, II, 73«, 2hw auf Kontakt 2, 63/"«, 64/"3, 61 f 2, 59/^1, 771AUM, 57ev, +. In diesem Stromkreis sprechen die Relais Pispw und Pihw an. Durch Öffnen des Kontaktes 66p ιspw bzw. 6gpihw werden die Motorwählerantriebe Mspw und Mhw ausgeschaltet. Durch Öffnen des Kontaktes 58 p 2 spw wird das Relais Ai aw ausgeschaltet, so daß nach einiger Zeit infolge Öffnens des Kontaktes 28«law auch das Relais A2aw abfällt. Nach Schließen des Kontaktes jspispw bzw. y6pihw wird das Relais P 2 spw bzw. P 2 hw parallel zur Wicklung I des Relais Pispw bzw. Pihw erregt. Durch Schließen des Kontaktes 72p2spw legen sich die Relais Pispw und P2spw über den Kontakt 53ev in einen Haltekreis. Infolge Schließens der Kontakte ygp2hw und 80p2spw kommt das Stufenrelais Hz über seine Wicklung Himv und den Widerstand Wi6 in der Mittelstufe zur Erregung, so daß infolge Öffnens des Kontaktes yyhim das Relais H in dem schon beschriebenen, über die Kontaktpyramide verlaufenden Stromkreis zur Erregung kommt. Durch Schließen des Kontaktes 81 h wird der Widerstand Wi 6 kurzgeschlossen, so daß das Relais Hi über seine Wicklung Himv voll zur Erregung kommt. Es hält sich unabhängig von dem Kontakt jgp2hw über seinen Kontakt 105hiv. Durch Schließen des Kontaktes 82hiv wird das Relais U zur Erregung gebracht, so daß durch Öffnen des Kontaktes 56μ das Relais A$aw stromlos wird; es schaltet durch Öffnen des Kontaktes 64 a 3 aw das Relais Ä4aw aus. Durch Schließen des Kontaktes 100 u kommt über den Kontakt 103 h das Relais Hh über seine Wicklung I zur Erregung. Es schaltet über seinen Kontakt 106 M seine Dämpfungswicklung II ein. Am Kontakt 78hh wird der über die Kontaktpyramide verlaufende Stromkreis geöffnet. Da inzwischen über die Kontakte 84 p 2 hw und 836 das Relais V erregt worden ist, wird nunmehr über den auf dem Kontakt 2 stehenden Schaltarm $hw, da auch der Kontakt 74u geschlossen ist, ein Stromkreis vorbereitet, in dem geprüft wird, ob der für die gekennzeichnete Richtung zur Verfügung stehende Hauptweg, von dem in der Fig. 1 nur die Übertragung Ue' mit der Verbindungsleitung Wi gezeigt ist, frei ist. Ist dies der Fall, so ist der Kontakt 88 abvst 2 geschlossen. Es kommt dann folgender Stromkreis zustande: —, Pihw bzw. P2hw, yßpihw, 74«, B, 85U, 8yh, HIl, 3hw auf Kontakt 2, 88abvst2, +. In diesem Stromkreis kommt das Relais B zur Erregung, während die Relais Pihw, P 2 hw und H erregt gehalten werden. Durch Öffnen des Kontaktes 836 wird das Relais V von der Betriebsbatterie abgeschaltet; es hält sich aber in dem Entladestromkreis des mit der Erregung des Relais V aufgeladenen Kondensators Co 3, der so bemessen ist, daß durch seine Entladung das Relais V eine für einen Umlauf des Wählers GWi ausreichende Zeit erregt bleibt. Findet der Gruppenwähler GWi während dieser Zeit nicht, so wird das Relais V infolge dann eingetretener Entladung des
Kondensators Co 3 stromlos und schaltet am Kontakt 85 ν den eben beschriebenen Stromkreis aus. Anstatt der Parallelschaltung kann auch hier eine Reihenschaltung Anwendung finden. Zunächst ist aber das Relais V erregt. Nach der Erregung des Relais B kommt durch Schließen des Kontaktes 1076 folgender Stromkreis zustande: —, K, 107b, Saw, Iy, (Fig. 2) 114/", 115p2gwz, A igwi II, +. In diesem Stromkreis spricht nur das Relais Aigwi an. Durch Schließen des Kontaktes 8aigwi wird wie vorher das Relais A2gwi erregt, welches über seinen Kontakt 22 a 2 gw ι den Motorwählerantrieb Mgwi des Gruppenwählers GWi einschaltet. Der Gruppenwähler GWi wird also jetzt zur weiteren Durchschaltung des Verbindungsweges als Verbindungswähler fortgeschaltet, und zwar so lange, bis er eine freie Übertragung zur Vermittlungsstelle VSt 2 findet. Die Richtung, auf die er sich einzustellen hat, ist durch den auf den Kontakt 2 stehenden Schaltarm yhw (Fig. 3) über die Leitung /9 gekennzeichnet. Diese Leitung ist über Widerstände (Fig. 2), von denen am Punkt ι nur der Widerstand Wi $ gezeigt ist, und über bei freier Übertragung geschlossene cm'-Kontakte mit so viel Kontakten (vgl. weitere Punkte 2 und 3) der vom Schaltarm 6gwi zu bestreichenden Kontaktbank verbunden, wie über den Gruppenwähler GWi Übertragungen zur Vermittlungsstelle VSt 2 vorhanden sind. Ist die in der Fig. 1 angedeutete Übertragung Ue', von der in der Fig. 2 die Zugänge gestrichelt angedeutet sind, frei, so kommt folgender Stromkreis zustande: (Fig. 3) ΐοδδ, 6aw, 18, (Fig. 2) iyf, Pgwi II, I, 15/". 6gwx auf Kontakt 20, cm', Wi 5, Ig, (Fig. 3) PBi, Ig, yhw auf Kontakt 2, ii2giv, iiog2v, logg^v, io8b. In diesem Stromkreis spricht das
Relais Pgwi an. Durch Öffnen des Kontaktes 20pgwi wird der Motorwählerantrieb Mgwi ausgeschaltet. Nach Schließen des Kontaktes 2$pgwi wird das Relais Pigwι parallel zur Wicklung II des Relais Pgwi erregt. Nach Schließen des Kontaktes n8^>igze>i kommt das Relais P2gwi parallel zur Wicklung II des Relais Aigwi zur Erregung. Es legt sich durch Schließen seines Kontaktes Iigp2gwi in einen Haltekreis und bringt durch Schließen des Kontaktes i$op2gwi die Relais Pgwi und Pigwi zur Aberregung. Am Kontakt igpzgwi wird der Motorwählerantrieb Mgwi abgeschaltet gehalten. Durch Schließen des Kontaktes Ii6p2gwi erfolgt die Durchschaltung auf ein hier nicht gezeigtes Belegungsrelais der erreichten Übertragung Ue' zur Vermittlungsstelle VSt 2, so daß nunmehr hierüber das bisher nicht erregte Relais K (Fig. 3) zur Erregung kommt. Nach Schließen des Kontaktes 92 k spricht das Stufenrelais über seine Wicklung Gimv in der Mittelstufe an. Dieser Stromkreis verläuft über —, Gimv, g^giv, 97giv, Wi9, 92Ä, gib, 8\p2hw, +. Nach Schließen des Kontaktes 89 k wird das bisher im Entladestromkreis des Kondensators Co 3 gehaltene Relais V über diesen Kontakt und die Betriebsbatterie weitergehalten und gleichzeitig der Kondenstor Co 3 wieder aufgeladen. Da jetzt durch das nicht gezeigte Belegungsrelais der Übertragung Ue' zur Vermittlungsstelle VSt 2, wie später an Hand der in der Fig. 2 gezeigten Übertragung Ue 2 im einzelnen erläutert wird, wieder eine Stromschwächung im Stromkreis des Relais K auftritt, wird dieses Relais wieder stromlos. Nach Schließen des Kontaktes 93A wird jetzt das Stufenrelais Gi über seine Wicklung Gimv, da der Kontakt gbgim geschlossen ist, voll erregt. Es legt sich über seinen Kontakt g$giv unabhängig von dem Kontakt des Relais K in einen Haltekreis. Nach der vollen Erregung des Relais G1 kommt, da der von dem Schaltarm 1 hw erreichte Kontakt 2 mit dem geschlossenen Kontakt 99giv verdrahtet ist, folgender Stromkreis zustande: (Fig. 2) —, Dl 16, (Fig. 3) ^aw, ihw auf Kontakt 2, gggiv, +. In diesem Stromkreis spricht das Relais D (Fig. 2) an und legt sich mit seiner Wicklung II in einen Haltestromkreis über —, Wi 10, 120r, i2id, DII, nyp2gwi, ngp2gwi, P2gwi, +. Durch Öffnen des Kontaktes 4a wird der Verbindungssatz VS in ohne weiteres aus den Fig. 2 und 3 ersichtlicher Weise zur Auslösung gebracht. Die Durchschaltung des Verbindungsweges erfolgt über die Kontakte 212 d bis 215 d.
Nach Gesprächsschluß erfolgt die Freigabe dadurch, daß der in Abhängigkeit von einem Auslöseimpuls geschlossene Kontakt ζ das Relais R abwirft, welches durch Öffnen seiner Kontakte alle Schaltelemente in die Ruhelage bringt. Die Wähler bleiben in ihrer Stellung.
Ist zur Herstellung einer Verbindung zur Vermittlungsstelle VSt 2 keine Verbindungsleitung eines Hauptweges mehr frei, also der Kontakt 88 abvst 2 geöffnet, so kommt nach Schließen des Kontaktes 74« über den auf dem Kontakt 2 stehenden Schaltarm 2,hw kein Erregerstromkreis für das Relais B zustande. Werden auch die Relais Pihw, P2hw und H stromlos, so wird durch Öffnen des Kontaktes ygp2hw das Relais U ausgeschaltet. Nach Schließen des Kontaktes 56« wird über den Kontakt SAa4aw wiederum das Relais A$aw zur Erregung gebracht, welches über den Kontakt 64a3aw das Relais Aa,aw zur Erregung bringt, so daß über den Kontakt yoa\aw der Motorwählerantrieb Mhw eingeschaltet wird. Der Wähler HW wird nun so lange fortgeschaltet, bis sein durch Schließen des Kontaktes 73« wieder eingeschalteter Schaltarm 2 hw einen freien, für die Vermittlungsstelle VSt 2 vorgesehenen und über die Vermittlungsstelle VSt3 (vgl. Fig. 1) verlaufenden Umweg findet. Dieser Umweg ist in der vom Schaltarm 2hw zu bestreichenden Kontaktbank durch Verdrahtung eines entsprechenden Kontaktes mit dem Kontakt 7, auf dem der Schaltarm 2spw gemäß der Kennzeichnung der gewünschten Vermittlungsstelle VSt 2 steht, gekennzeichnet. Infolgedessen kommt nach Erreichen des Kontaktes 9 über den Schaltarm 2hw folgender Stromkreis zustande: —, Pihw I, II, 73«, 2hw auf Kontakt 9, 2spw auf Kontakt 7, I22Ä2?J, Hzm, 123 A ι w, 53 eu, +■ In diesem Stromkreis spricht das Relais Pihw an und schaltet mit y6pihw das Relais P2hw ein und, wie vorher beschrieben, den Motorwählerantrieb Mhw aus. Das Stufenrelais H 2 kommt in dem genannten Stromkreis durch Beeinflussung seiner Wicklung H2m in der Mittelstufe zur Erregung, hebt mit 125A2W die der Wählerauf prüfung dienende Dämpfung auf und legt sich über seinen Kontakt 124A 2 m in einen Haltestromkreis. Über den Kon-
takt 84p 2hw ist auch wieder das Relais V erregt, wobei seine Erregung nach Öffnen des Kontaktes 836 wiederum durch den Entladestrom des Kondensators Co 3 aufrechterhalten wird, wie dies schon bei der Einstellung des Gruppenwählers GWi voraufgehend beschrieben ist. Der Kontakt /jgp2hw schaltet wiederum das Relais U ein. Mit dem Öffnen des Kontaktes 73« kommt das Relais H 2 zur vollen Erregung und trennt mit \22h2v den Prüfstromkreis über 2spw. Nach Schließen der Kontakte 74« und 85 ν wird nun, da der Kontakt 86 A infolge der schon erwähnten Aberregung des Relais H geschlossen ist, geprüft, ob auf dem erreichten Umweg noch eine freie Übertragung und damit eine freie Verbindungsleitung zur Vermittlungsstelle VSt^ vorhanden ist. Ist dies der Fall, so ist der Kontakt 126abvst3 geschlossen. Demnach kommt folgender Stromkreis zustande: —, Pihw bzw. P2hw, jßpihw, 74«, B, 851/, 86A, 4hm auf Kontakt 9, 126 abvst 3, +· In diesem Stromkreis bleiben die Relais Pτhw und P2I1W erregt, während das Relais B zur Erregung kommt. Nach Schließen des Kontaktes 107 δ wird über die Leitung 17, wie schon früher beschrieben ist, das Relais A1 gw 1 im Gruppenwähler GWi über seine Wicklung I zur Erregung gebracht. Durch Schließen des Kontaktes 8aigwi wird wieder das Relais Ä2gw~L erregt. Es schaltet über seinen Kontakt 22a2gwx den Motorwählerantrieb Mgwi ein. Der Gruppenwähler GWi wird jetzt fortgeschaltet, und zwar nicht, wie vorher, bis zum Erreichen des mit der Leitung Ig verbundenen Kontaktes 20, sondern nur bis zum Erreichen des Kontaktes 12, über den folgender Stromkreis zustande kommt: (Fig. 3) ΐο8δ, 6aw, 18, (Fig. 2) 17/", Pgwi II, I, τ5Ϊ> Ögwi auf Kontakt 12, I2yp2gw2, I2gaigw2, i^icmgw2, Wii2, lio, (Fig. 3) PB2, lio, jhw auf Kontakt 9, ii2giv, iiog2ü, 109^31;, ΐο8δ. Dieser Stromkreis kommt aber nur zustande, wenn der Gruppenwähler GW 2 frei ist, anderenfalls ist einer der Kontakte I2jp2gw2 oder I29«igw2 oder i$icmgw2
4.0 geöffnet. Dann läuft der Gruppenwähler GWi weiter, bis er einen anderen freien Gruppenwähler findet; denn die Leitung lio ist (vgl. die Punkte 1 bis 3) mit so viel Kontakten im Gruppenwähler GW1 über vom Besetztzustand des jeweiligen Gruppenwählers abhängige Kontakte und Widerstände verbunden, als zweite Gruppenwähler zur Verfügung stehen. Findet der Gruppenwähler GWi keinen freien zweiten Gruppenwähler, d. h. kommt nach einer gewissen Zeit das Relais K nicht zur Erregung, so wird infolge Entladung des Kondensators Co 3 innerhalb dieser Zeit das Relais V aberregt. Durch Öffnen des Kontaktes 85 ν wird die Einstellung des Hilfswählers HW aufgehoben; er wird zur Einstellung auf einen anderen Umweg veranlaßt. Ist aber der Gruppenwähler GW 2 frei, so spricht das Relais Pgwi in dem genannten Stromkreis an. Durch Öffnen des Kontaktes 20-pgwi wird der Motorwählerantrieb Mgwi ausgeschaltet. Durch Schließen des Kontaktes 2$pgwi wird das Relais Pigwi parallel zur Wicklung II des Relais Pgwi erregt. Nach Schließen des Kontaktes Ii8pigwi kommt das Relais P2gwi parallel zur Wicklung II des Relais Aigwi zur Erregung und legt sich unabhängig von dem Kontakt 118^IgWi über seinen Kontakt ngp2gwi in einen Haltekreis. Durch Schließen des Kontaktes i$op2gwi werden die Relais Pgwi und Pigwi kurzgeschlossen. Durch Schließen des Kontaktes n6p2gwi erfolgt die Durchschaltung des Gruppenwählers GWi auf das Belegungsrelais Cmvgw2, welches, da der Widerstand Wi 13 im Stromkreis Hegt, nur in der Mittelstufe anspricht. Nach Schließen des Kontaktes 143 cwgw 2 kommt das Relais Cigw2 über seine Wicklung I zur Erregung. Es dämpft sich selbst durch Kurzschluß seiner Wicklung II über den Kontakt 14501^2. Durch Schließen des Kontaktes 136 ei gw 2 wird der Widerstand Wi 13 kurzgeschlossen, so daß das Relais Cmvgw2 voll anspricht. Über den Kontakt iyjcvgw2 wird nunmehr auch die Wicklung I des Relais Cmgw2 kurzgeschlossen, so daß nunmehr das Relais K zum Ansprechen kommt über (Fig. 3) —, K, lojb, $aw, Iy, (Fig. 2) 114 f, n6p2gwi, Sgwi auf Kontakt 12, I32^>2ga;2, i$6cigw2, i$ycvgw2, Cmvgw2 II, +· Da der Kontakt 141 cvgw 2 geöffnet worden ist, fällt das Relais C igw 2 als Verzögerungsrelais nach einiger Zeit ab, so daß nach Schließen der Kontakte 142 cvgw 2 und 144cigw2 das Relais Axgw2 über den Widerstand Wi 14 langsam anspricht. Durch Öffnen des Kontaktes 136cigw2 nach Aberregung des Relais Cigw2 tritt in dem Stromkreis des Relais K eine Stromschwächung ein, so daß das Relais K wieder abfällt. Durch das vorübergehende Ansprechen des Relais K sind folgende Schaltvorgänge eingetreten: Nach Schließen des Kontaktes 92 k wird das Relais G1 über seine Wicklung Gimv in der Mittelstufe erregt. Dieser Stromkreis verläuft über —, Gimv, g4giv, gygiv, Wig, 92Ä, gib, 84p2hw, +. Nach Schließen des Kontaktes 89 k wird das bisher durch den Entladestrom des Kondensators Co 3 gehaltene Relais V über die Betriebsbatterie weitergehalten und gleichzeitig der Kondensator Co 3 wieder aufgeladen. Fällt das Relais K infolge der Stromschwächung wieder ab, so wird nach Schließen des Kontaktes 93 k das Stufenrelais Gi über seine Wicklung Gimv, da jetzt der Kontakt g6gim geschlossen ist, voll erregt. Es legt sich über seinen Kontakt gSgiv in einen Haltekreis. Da der Kontakt 9, auf dem der Schaltarm 1 hw steht, nicht, wie der Kontakt 2 bei Benutzung des Haupt-'weges, mit dem jetzt geschlossenen Kontakt gggiv verdrahtet ist, kommt jetzt keine Erregung des Relais D, wie bei Benutzung des Hauptweges, zustande. Vielmehr läuft jetzt, nachdem das Relais A 2gw2 über den Kontakt 146«igw2 des inzwischen erregten Relais A igw2 zum Ansprechen gekommen und damit der Motorwählerantrieb Mgw2 am Kontakt 14g a 2 gw 2 eingeschaltet worden ist, der Gruppenwähler GW2, bis er eine freie Übertragung (vgl. Fig. 1: Ue") zur Vermittlungsstelle VSt 3 findet. Nach Schließen des Kontaktes 113 g iv ist die Richtung zur Vermittlungsstelle VSt 3 durch den auf dem Kontakt 9 stehenden Schaltarm 6hw über die Leitung In gekennzeichnet. Diese Leitung ist über Widerstände, von denen hier nur der Widerstand Wi 23 gezeigt ist, und über bei freier Übertragung geschlossene ««"-Kontakte mit so viel Kontakten (vgl. Punkte 1 bis 3) der vom Schaltarm 6 gw 2 bestrichenen Kontaktbank verbunden, wie über den Gruppenwähler GW 2 Übertragungen zur
Vermittlungsstelle VSt^ erreichbar sind. Ist die in der Fig. ι angedeutete Übertragung Ue", von der in der Fig. 2 die Zugänge gestrichelt angedeutet sind, frei, so kommt folgender Stromkreis zustande: (Fig. 3) ΐοδδ, 6aw, 18, (Fig. 2) 17/", i$op2gwi, 15/", 6gwi auf Kontakt 12, X2jp2gw2, i^oaigw2, Pgw2ll, I, 6gw2 auf Kontakt 19, cm", W123, In, (Fig. 3) PBs, Ιττ, 6hw auf Kontakt 9, ixsgiv, Jiog2v, logg^v, io8b. In diesem Stromkreis spricht das Relais Pgw2 an.
Durch Öffnen des Kontaktes 147pgw 2 wird der Motorwählerantrieb Mgw2 ausgeschaltet. Durch Schließen des Kontaktes 139 pgw 2 wird das Relais P1 gw 2 parallel zur Wicklung II des Relais Pgw 2 zur Erregung gebracht. Nach Schließen des Kontaktes 135^1^2 kommt das Relais P 2 gw 2 in einem Abzweig zum Relais Cmvgw 2 zur Erregung. Es legt sich über seinen Kontakt 134/12 £102 unabhängig vom Kontakt 135 p igw 2 in einen Haltekreis. Durch Schließen des Kontaktes 138^2^2 werden die Relais Pgw2 und P zgw 2 kurzgeschlossen. Der Motorwählerantrieb Mgw 2 wird am Kontakt 148^2 gw 2 abgeschaltet gehalten. Durch Schließen des Kontaktes 133^2 gw 2 erfolgt die Durchschaltung auf ein hier nicht gezeigtes Belegungsrelais der erreichten Übertragung Ue" zur Vermittlungsstelle VSt^, so daß hierüber das Relais if, wie schon mehrmals für entsprechende Fälle beschrieben ist, zur Erregung kommt. Durch Öffnen des Kontaktes 132^2 gw 2 wird das Relais Cmvgw 2 stromlos, während, nachdem am Kontakt 128/12gw 2 durchgeschaltet ist, durch Öffnen des Kontaktes i^op2gw2 das Relais A igw2 ausgeschaltet wird. Letzteres bringt durch Öffnen des Kontaktes 146 α igw2 das Relais A 2gw2 zur Aberregung. Durch Öffnen des Kontaktes I2yp2gw2 ist nunmehr der GruppenwählerGW2 für einen vorgeordneten Gruppenwähler gesperrt, so daß ein solcher über die Leitung 110 nicht auf den Gruppenwähler GW 2 zur Einstellung gebracht werden kann. Da, wie schon gesagt, das Relais K zur Erregung gekommen ist, spricht nach Schließen des Kontaktes 92 k das Relais G 2 mv in der Mittelstufe an über —, G2mv, i88g2?;, 192^2^, g8giv, Wig, g2k, gib, 8\p2hw, + . Nach Schließen des Kontaktes 89 ß wird das bisher durch den Entladestrom des Kondensators Co 3 erregt gehaltene Relais V über die Betriebsbatterie weitergehalten und gleichzeitig der Kondensator Co 3 wieder aufgeladen. Da durch das nicht gezeigte Belegungsrelais der Übertragung Ue" zur Vermittlungsstelle VSt^, wie später an Hand der Übertragung Ue 2 erläutert wird, wieder eine Stromschwächung im Stromkreis des Relais K herbeigeführt wird, wird das Relais K wieder stromlos. Nach Schließen des Kontaktes 93 k wird das Relais Gimv, da der Kontakt xgog2m geschlossen ist, voll erregt. Es legt sich über seinen Kontakt 189 g 2 w unabhängig von dem Relais K in einen Haltekreis. Da der Schaltarm ihm auf dem Kontakt 9 steht und dieser Kontakt mit dem jetzt geschlossenen Kontakt 151g 2 t' verdrahtet ist, kommt folgender Stromkreis zustande: (Fig. 2) —, Dl, 16, (Fig. 3) 4aw, ihw auf Kontakt 9, i$ig2v, +· In diesem Stromkreis spricht das Relais D an und legt sich mit seiner Wicklung II in einen Haltekreis über —, PFi'io, 120^, i2id, DIl, nyp2gwi, ngp2gwi, P2gwz, -J-. Durch Öffnen des Kontaktes ^d wird der Verbindungssatz VS in ohne weiteres aus den Fig. 2 . und 3 ersichtlicher Weise ausgelöst. Die Durchschaltung erfolgt wieder über die Kontakte 2X2d bis 215^. Nach Erreichen der Vermittlungsstelle ^5^3 wird wiederum eine Übertragung erreicht, welche der Übertragung Ue 1 entspricht. Diese Übertragung wird wie die Übertragung Uex belegt, wobei entsprechende Schaltvorgänge, nämlich Einstellung des als Verteilerwähler arbeitenden Gruppenwählers, Einstellung des Anschaltwählers auf die belegte Übertragung, Steuerung des Verbindungssatzes durch die Frequenz F1 und dementsprechende Einstellung der Gruppenwahlstufen, ablaufen. Hiernach wird beispielsweise über die Verbindungsleitung W 4 die Vermittlungsstelle VSt 2 erreicht, in welcher oder über welche der Verbindungsaufbau vollendet wird.
Ist zur Herstellung der Verbindung zur Vermittlungsstelle VSt 2 auch kein freier Umweg über die Vermittlungsstelle VSt 3 vorhanden, d. h. ist der Kontakt I26abvst3 geöffnet, so kann das Relais B nach Schließen der Kontakte 74« und 85 υ nach Einstellung des Schaltarmes ^hw auf den Kontakt 9 nicht ansprechen. Infolgedessen werden die vorher über den auf dem Kontakt 9 stehenden Schaltarm 2 hw beeinflußten Relais Pihw und P2J1W stromlos. Durch Öffnen des Kontaktes jgp2hw wird das Relais U ausgeschaltet, so daß über den Kontakt 56« und den Kontakt 54«4«ί» wieder das Relais A^aw eingeschaltet wird. Nach Schließen des Kontaktes 64a%aw kommt das Relais A\aw zur Erregung, so daß über den Kontakt 70 «4 ate» der Motorwählerantrieb Mhw beeinflußt wird. Der Wähler HW wird jetzt so lange fortgeschaltet, bis sein Schaltarm 2hw einen freien, für die Vermittlungsstelle VSt 2 vorgesehenen, über die Vermittlungsstelle VSt4 verlaufenden Umweg findet. Diese Umwege sind durch Verdrahtung des vom Schaltarm 3 s/w erreichten Kontaktes 7, entsprechend der Kennzeichnung der gewünschten Vermittlungsstelle VSt 2, mit dem vom Schaltarm 2hw zu erreichenden Kontakt 15 gekennzeichnet. Infolgedessen kommt nach Erreichen dieses Kontaktes folgender Stromkreis zustande: —, Pihwl, II, 73M, 2hw auf Kontakt 15, $spw auf Kontakt7,153 A 3 ϊ/, i7 3 ra, 154A2ν, 53ev, +. In diesem Stromkreis spricht das Relais Pihw an und schaltet mit j6pihw das Relais P2hw ein und, wie vorher beschrieben, den Motorwählerantrieb Mhw aus. Das Stufenrelais H 3 kommt in dem genannten Stromkreis durch Beeinflussung seiner Wicklung H^m in der Mittelstufe zur Erregung, hebt mit 156A3m die der Wähleraufprüfung dienende Dämpfung auf und legt sich über seinen Kontakt 155A3m in einen Haltestromkreis. Über den Kontakt 84 p 2 hw ist auch wieder das Relais V erregt worden, wobei es nach dem später erfolgenden Öffnen des Kontaktes 83 δ im Entladestromkreis des Kondensators Co 3 eine gewisse Zeit lang weitererregt gehalten wird. Der Kontakt ygp2hw schaltet wiederum das Relais U ein. Mit dem Öffnen des Kontaktes 73 μ kommt das Relais i?3 zur vollen Erregung und trennt mit 153^311 den Prüfstromkreis über 3spw. Nach Schließen der Kontakte 74« und 85 ν wird nun geprüft, ob in dem erreichten Umweg noch eine freie Übertragung und damit eine freie Verbindungsleitung zur Vermittlungsstelle VSt 4
vorhanden ist. Ist dies der Fall, und ist dieser Verbindungsweg nicht etwa als zweiter Umweg für eine Verbindung zur Vermittlungsstelle VSt 2 beispielsweise durch Betätigung der Sperrtaste Sp T gesperrt, welche geöffnet wird, um ihn nur als Hauptweg für die Verbindungsherstellung zur Vermittlungsstelle VSt 4 freizuhalten, so kommt, da der Kontakt i$2abvst4 geschlossen ist, folgender Stromkreis zustande: —, Pihw I bzw. P2hw, yopihw, 74«, B, 8^v, 86h, ^hw auf Kontakt 15, SpT, i^abvst^, +. In diesem Stromkreis bleiben die Relais Pihw und P2hw erregt, während das Relais B zur Erregung kommt. Durch Schließen des Kontaktes 107 b wird über die Leitung^, wie schon mehrmals beschrieben, das Relais A igwi, ohne daß eine Erregung des damit in Reihe liegenden Relais K eintritt, zur Erregung gebracht. Durch Schließen des Kontaktes 8«igwi kommt das Relais Ä2gw\ zur Erregung und schaltet über seinen Kontakt 22a2gwi den Motorwählerantrieb Mgw 1 ein. Der Gruppenwähler GPFi wird jetzt fortgeschaltet, und zwar bis zu einer Schaltstellung, die durch den auf dem Kontakt 15 stehenden Schaltarm jhw über die Leitung 112 gekennzeichnet ist. Diese Leitung wird mit entsprechenden Kontakten in der Kontaktbank des Gruppenwählers GWi verdrahtet, über welche zweite Gruppenwähler zur Einstellung auf die gekennzeichnete Richtung erreichbar sind. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sollen zwecks Vereinfachung der Darstellung diese zweiten Gruppenwähler den Gruppen-Wählern entsprechen, von denen in Fig. 2 der Gruppenwähler GW2 gezeigt ist. Aus diesem Grund ist die Leitung 112 mit derselben Prüfbatterie PB 2 wie die Leitung 110 verbunden, so daß sich der Gruppenwähler GW ι in der schon beschriebenen Weise auf den gezeigten Gruppenwähler GW 2 einstellt, sofern dieser frei ist. Nach Ablauf der schon beschriebenen Schaltvorgänge wird dann der Gruppenwähler GW2 angelassen, wobei er sich jetzt aber nicht auf eine Übertragung (Kontakt 19) zur Vermittlungsstelle VSt 3, sondern, danach der Erregung des Relais Giv über den Schaltarm 6Aw nicht wie vorher der Kontakt 9, sondern der Kontakt 15 gekennzeichnet ist, gemäß der Leitung/13 auf einen freien, dritten Gruppenwähler eingestellt. Auch die Leitung Z13 ist mit so viel Kontakten (vgl. Punkte 1 bis 3) im Gruppenwähler GW 2 über vom Besetztzustand des jeweiligen dritten Gruppenwählers abhängige Kontakte, entsprechend I$jp2gw3, i$8aigw3, 161 cmgw 3, und über Widerstände, entsprechend Wi 15, verbunden, als dritte Gruppenwähler für diese Richtung zur Verfügung stehen. Ist der gezeigte Gruppenwähler GWs frei, so spricht das Relais Pgw2 in dem über die Leitung 113 und die Prüf batterie PB 4 verlaufenden Stromkreis an. Durch Öffnen des Kontaktes 147 pgw 2 wird der Motorwählerantrieb Mgw2 ausgeschaltet. Durch Schließen des Kontaktes 139/>gw 2 wird das Relais P igw 2 parallel zur Wicklung II des Relais Pgw 2 erregt. Nach Schließen des Kontaktes 135 p 1 gw kommt das Relais P2gw2 parallel zum Relais Cmvgw2 zur Erregung. Das Relais P 2 gw 2 legt sich über seinen Kontakt 134/12 gw 2 unabhängig vom Kontakt 135/» xgw 2 in einen Haltekreis. Außerdem werden durch Schließen des Kontaktes 138 p 2 gw 2 die Relais Pgw2 und Pigw2 kurzgeschlossen. Der Motorwählerantrieb Mgw 2 wird am Kontakt 148 p 2 gw 2 abgeschaltet gehalten. Durch Schließen des Kontaktes 133/» 2 gw 2 erfolgt die Durchschaltung des Gruppenwählers GW 2 auf das Belegungsrelais Cmvgw 3 des Gruppenwählers GW3, welches, da der Widerstand Wiig in dem Belegungsstromkreis liegt, zunächst nur in der Mittelstufe anspricht. Nach Schließen des Kontaktes 172 cmgw 3 kommt das Relais Cigw3 über seine Wicklung I zur Erregung. Es dämpft sich selbst durch Kurzschluß seiner Wicklung II über den Kontakt 175 c igw 3. Durch Schließen des Kontaktes 166 c i gw 3 wird der Widerstand Wi 19 kurzgeschlossen, so daß das Relais Cmvgw3 voll anspricht. Nach Schließen des Kontaktes 167 cvgw 3 ist nunmehr auch die Wicklung I des Relais Cmvgw3 kurzgeschlossen, so daß in dem über die Schaltarme $gwi und 5gw2 verlaufenden Stromkreis das Relais K zur Erregung kommt. Dieser Stromkreis verläuft über (Fig. 3) —, K, 107b, 5aw, Ij, (Fig. 2) 114/", n6^>2gwi, 5gwi auf Kontakt 12, I33p2gw2, 5gw2 auf Kontakt 12, i6$p2gw3, i66cigw3, i6jcvgw3 Cmvgw^ II, +. Inzwischen fällt das durch Öffnen des Kontaktes ijicvgw3 abgeschaltete Relais C igw3 ab, so daß über die jetzt geschlossenen Kontakte 173 cvgw 3 und 174 c igw 3 und den Widerstand Wi 21 das Relais A igw3 langsam anspricht. Durch Öffnen des Kontaktes 166c igw3 erfolgt eine Stromschwächung in dem über go die Schaltarme 5gwi und $gw2 verlaufenden Stromkreis, so daß das Relais K wieder abfällt. Durch das vorübergehende Ansprechen des Relais K sond folgende Schaltvorgänge abgelaufen: Nach Schließen des Kontaktes 92 k spricht, da das Relais Gimv bereits nach der Einstellung des Gruppenwählers GWi erregt ist, das Relais G2mv in der Mittelstufe an über —, G2mv, i88g2v, iq2g2v, g8giv, Wig, 92Ä, gib, 84p 2hw, +. Nach Schließen des Kontaktes 89k wird das bisher durch den Entladestrom des Kondensators Co 3 erregt gehaltene Relais V, welches nacheinander die Laufzeit des Gruppenwählers GWi und des Gruppenwählers GW2 überwacht hat, über die Betriebsbatterie weiter gehalten und gleichzeitig der Kondensator Co 3 wieder aufgeladen. Fällt das Relais K wieder ab, so wird nach Schließen des Kontaktes 93 k, da inzwischen der Kontakt igog2m geschlossen ist, das Relais G2mv voll erregt. Es legt sich über seinen Kontakt i82g2w unabhängig vom Relais if in einen Haltekreis. Da inzwischen das Relais A1 gw3 zur tio Erregung gekommen ist und über seinen Kontakt 176α igw3 das Relais ^4 2gw3 zur Erregung gebracht hat, wird über den Kontakt 179 α 2 gw 3 der Motorwählerantrieb Mgw 3 des Gruppenwählers GW 3 eingeschaltet. Der Gruppenwähler GW3, dessen Lauf jetzt durch das Relais V überwacht wird, läuft solange, bis er eine freie Übertragung zur Vermittlungsstelle VSt4 findet; kommt vorher das Relais V infolge Entladung des Kondensators Co 3 zur Aberregung, so erfolgt nach Öffnen des Kontaktes 851; gegebenenfalls eine Neueinstellung des Wählers HW. Die Richtung ist nach Schließen des Kontaktes uig2v durch den auf dem Kontakt 15 stehenden Schaltarm 5 hw über die Leitung 114 und die Prüfbatterie PB 5 gekennzeichnet. Diese Leitung /14 ist über Widerstände, von denen nur der Widerstand Wi 18 gezeigt ist, und über
bei freier Übertragung geschlossene «w-Kontakte, z. B. 187 cm, mit so viel Kontakten (vgl. Punkte 1 bis 3) der vom Schaltarm 6gw$ bestrichenen Kontaktbank verbunden, wie über den Gruppenwähler GW 3 Übertragungen zur Vermittlungsstelle VSt 4 vorhanden sind. Ist die in der Fig. 2 gezeigte Übertragung Ue2 frei, so kommt folgender Stromkreis zustande: (Fig. 3) 108δ, 6aw, 18, (Fig. 2) iyf, z$op2gwx, 15/", 6gwi auf Kontakt 12, I28p2gw2, i^8p2gw2, 6gw2 auf Konto takt 12, i6oaigw3, Pgw$ II, I, 6gw$ auf Kontakt 12, 187cm, Wi 18, /14, (Fig. 3) PB5, /14, 5&w auf Kontakt 15, ing2ü, 109^3^, ΐοδδ. In diesem Stromkreis spricht das Relais Pgw$ an. Durch Öffnen des Kontaktes 177^^3 wird der Motorwählerantrieb Mgw 3 ausgeschaltet. Durch Schließen des Kontaktes 169 ^gwi wird das Relais Pigw$ parallel zur Wicklung II des Relais Pgw$ zur Erregung gebracht. Nach Schließen des Kontaktes 162/ago» 3 kommt das Relais P2gw$ parallel zum Relais Cmvgw$ zur Erregung. Es legt sich über seinen Kontakt 163/) 2 gw% unabhängig vom Kontakt 162p igw 3 in einen Haltekreis. -Durch Schließen des Kontaktes 168 p 2 gw 3 werden die Relais Pgw 3 und P ι gw 3 kurzgeschlossen. Der Motorwählerantrieb Mgw 3 wird am Kontakt 178 p 2 gw 3 abgeschaltet gehalten. Nach Schließen des Kontaktes 164^2^3 erfolgt die Durchschaltung auf das Belegungsrelais Cmv der Übertragung Ue 2, von der (vgl. Fig. 1) eine Verbindungsleitung W 3 zur Vermittlungsstelle VStäf abgeht. Nach dieser Durchschaltung kommt in dem über die Schaltarme $gw~L, 5gw2 und 5gM>3 verlaufenden Stromkreis das Relais Cmv in erster Stufe zur Erregung. Nach Schließen des Kontaktes 185 cm kommt das Relais Ci über seine Wicklung I zur Erregung und dämpft sich selbst durch Kurzschluß seiner Wicklung II über den Kontakt i86ci. Nach Schließen des Kontaktes 182CI ist der Widerstand Wi 17 kurzgeschlossen, so daß das Relais Cmv voll anspricht. Durch Öffnen des Kontaktes 184.VC wird das Relais Ci ausgeschaltet, welches aber verzögert abfällt, so daß vorher infolge Schließens des Kontaktes 183CT in dem über die Schaltarme 5gwi, 5gw2 und 5^3 verlaufenden Stromkreis eine Stromverstärkung erfolgt, durch die das in Reihe mit dem Relais Cmv liegende Relais K (Fig. 3) zur Erregung kommt. Nach Schließen des Kontaktes 92Ä spricht das Relais G^mv in der Mittelstufe an. Dieser Stromkreis verläuft über —, G^mv, ig3gzv, igig2v~g8giv, Wig, 92k, gib, 84p2hw, +. Nach Schließen des des Kontaktes 89 k wird das bisher durch den Entladestrom des Kondensators Co 3 erregt gehaltene Relais F über die Betriebsbatterie weiter gehalten und gleichzeitig der Kondensator Co 3 wieder aufgeladen. Ist nun inzwischen in der Übertragung Ue2 das Relais C1 stromlos geworden, so tritt durch Öffnen des Kontaktes 182ei wieder eine Stromschwächung ein, so daß das Relais K wieder stromlos wird. Nach Schließen des Kontaktes 93 k wird das Relais G 3 ml, da jetzt der Kontakt 195g$m geschlossen ist, voll erregt. Es legt sich über seinen Kontakt 194^31; unabhängig vom Relais K in einen Haltekreis. Da der Schaltarm \hw des Wählers HW auf dem Kontakt 15 steht, der mit dem Kontakt 196 g 31; verdrahtet ist, so kommt nunmehr nach der vollen Erregung des Relais G 3 mv folgender Stromkreis zustande: (Fig. 2) —, D 1,16, (Fig. 3) ^aw, zhw auf Kontakt 15, 196 g 3 u, +· In diesem Stromkreis spricht das Relais D an und legt sich mit seiner Wicklung II in einen Haltekreis über —, PFiio, 12Or, i2iiü, DII, ziyp2gwi, ngp2gwi, P2gwx, +. Durch Öffnen des Kontaktes wird der Verbindungssatz VS in ohne weiteres aus den Fig. 2 und 3 ersichtlicher Weise ausgelöst. Nach Schließen der Kontakte 212 d bis 215 d ist der Verbindungsweg in der Vermittlungsstelle VSt 1 über die Übertragung Uei bis zur Übertragung Ue2 durchgeschaltet. Von dieser Übertragung Ue 2 aus ist während der Erregung des Relais C1 über die Kontakte 180 c ι bzw. 181 c ι ein Tonfrequenzsignal von 750 Hz zur Vermittlungsstelle VSt 4 zur Aussendung gekommen, in der nunmehr eine der Übertragung Ue 1 entsprechende Übertragung belegt wird, so daß sich in der Vermittlungsstelle VSt 4 die gleichen Vorgänge wiederholen, wie sie vorstehend für die Vermittlungsstelle VSt ι beschrieben sind. Die zur Aussendung kommende, der gewünschten Vermittlungsstelle FSi 2 zugeordnete Frequenz Fi führt dann in der Vermittlungsstelle VSt 4 eine Einstellung der dort vorgesehenen Gruppenwähler beispielsweise auf die in der Fig. ι gezeigte Verbindungsleitung W 6 herbei, so daß nach der Durchschaltung in der Vermittlungsstelle VSt 4 die gewünschte Vermittlungsstelle VSt 2 erreicht ist und in dieser Vermittlungsstelle oder darüber hinaus der gewünschte Verbindüngsaufbau vollendet werden kann.
Aus der vorstehenden Beschreibung erkennt man also, daß für die Verbindungsherstellung zur Vermittlungsstelle VSt 2 drei Verbindungswege zur Verfügung stehen, nämlich erstens der von der ersten Gruppenwahlstufe abgehende Hauptweg, ferner der von der zweiten Gruppenwahlstufe abgehende, über die Vermittlungsstelle VSt 3 verlaufende erste Umweg und schließlich der von der dritten Gruppenwahlstufe abgehende, über die Vermittlungsstelle FS^4 verlaufende zweite Umweg. Sollte noch ein weiterer Umweg (dritter Umweg) vorhanden sein, welcher dann über den in Fig. 3 gezeigten Schaltarm \spw durch entsprechende Verdrahtung mit dem Hilfswähler HW gekennzeichnet wird,' so erfolgt hierüber in entsprechender Weise ein Verbindungsaufbau.
Sollten alle Wege zur Vermittlungsstelle VSt 2 besetzt sein, so daß also nach Einstellung des Schaltarmes 4hw auf den Kontakt 15 oder einen weiteren Kontakt (dritter Umweg) keine Erregung des Relais B erfolgt, dann werden auch wieder die Relais Pihw und P2J1W stromlos, so daß u. a. durch Öffnen des Kontaktes jgp2hw das Relais U ausgeschaltet wird. Durch Schließen des Kontaktes 69^1 hw wird der Motorwählerantrieb Mhw zur neuen Fortschaltung des Wählers HW eingeschaltet. Der Wähler HW läuft jetzt, da, wie aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, nach der letzten Einstellung des Schaltarmes 2hw auf den Kontakt 15 das Relais H3 oder in einem weiteren Falle das Relais H δ, über den auf dem Kontakt 7 stehenden Schaltarm ^spw bzw. 4 s/w voll erregt ist, bis zum Erreichen des Kontaktes η durch den Schaltarm 2hw weiter. Ist diese Schaltstellung erreicht, so kommt, da dieser Kontakt über den
geschlossenen Kontakt 203 A 3 ν bzw. anderenfalls über den Kontakt 204A<\v mit dem Kontakt 7 verbunden ist, auf welchem gemäß der Kennzeichnung der Vermittlungsstelle VSt 2 der Schaltarm ispw steht, folgender Stromkreis zustande: —, PiAwI, II, 73«, 2 Aw auf Kontakt n, 203 A 31», (204 A 41»), ispw auf Kontakt 7, Wi22, 53ct, +. Durch Öffnen des Kontaktes 6g p ι hw wird der Motorwählerantrieb MAw ausgeschaltet. Es kann nun je nach den Betriebsbedingungen entweder ein Besetztzeichen zur 'Aussendung gebracht werden oder ein Arbeitsplatz angerufen werden. Da nach der Erregung des Relais P2hw wie in den übrigen Verbindungsfällen die Relais U und V zur Erregung kommen, wird das Relais B erregt über —, Pihw I bzw. P2I1W, j6pihw, 74«, B, 85?;, 86A, 4 hw auf Kontakt n, +. Zur Ausschaltung eines Arbeitsplatzes kann nun eine entsprechende Wählereinstellung auf irgendeine Weise erfolgen.
Soll eine Verbindung nicht zur Vermittlungsstelle VSt2, sondern zur Vermittlungsstelle VSt^ hergestellt werden, so wird nach Belegung der Übertragung Uei und Anschaltung des Verbindungssatzes VS über den Anschaltwähler A W die von einer vorgeordneten Stelle zur Aussendung kommende Frequenz F 2 aufgenommen und entsprechend der Einstelllung der Kontaktpyramide über die Kontakte 60 fi, 206/"2, 207/"3, 208 fn der Kontakt 11 im Speicherwähler SpW gekennzeichnet. Der Speicherwähler SpW stellt sich auf diesen Kontakt ein und wird, da das Relais P1 spw nach Erreichen des Kontaktes 11 über den Schaltarm 5spw zur Erregung kommt, stillgesetzt. Außerdem stellt sich der Hilfswähler HW entsprechend der eingestellten Kontaktpyramide, die in seiner Kontaktbank den Kontakt 9 kennzeichnet, auf diesen Kontakt ein, so daß über den Schaltarm 2hw das Relais Ph iw zur Erregung kommt und die Stillsetzung des Hilfswählers HW veranlaßt. Nunmehr erfolgt in entsprechender Weise, wie dies für den Verbindungsaufbau zur Vermittlungsstelle VSt 2 erläutert ist, über den auf dem Kontakt 9 stehenden Schaltarm 3 hw eine Prüfung, ob der zur Vermittlungsstelle V'St3 führende Hauptweg frei ist, d.h. ob der Kontakt 126abvsts geschlossen ist. Ist das der Fall, so erfolgt in der schon beschriebenen Weise eine Einstellung des ersten Gruppenwählers in Abhängigkeit von der über die Leitung /10 und die Prüfbatterie PB 2 durch den auf dem Kontakt 9 stehenden Schaltarm 7 hw erfolgten Kennzeichnung. Findet der Gruppenwähler GWi entsprechend dieser Kennzeichnung den freien Gruppenwähler GW2, so erfolgt, nachdem durch die Erregung des Relais Gimv nunmehr der auf dem Kontakt 9 stehende Schaltarm 6hw zur Kennzeichnung angeschaltet ist, die Einstellung dieses Gruppenwählers gemäß der Kennzeichnung über die Ader 111 und die Prüfbatterie PS 3 auf die in der Fig. 1 angedeutete Übertragung Ue", deren Zugänge in der Fig. 2 nur gestrichelt angedeutet sind. Wie die Fig. 1 zeigt, wird dann über diese Übertragung und die Verbindungsleitung W 2 die Vermittlungsstelle VSt 3 erreicht, in der nun der weitere Verbindungsaufbau erfolgen kann. Ist der eben beschriebene Verbindungsweg zur Vermittlungsstelle VSt^ besetzt, so steht kein Umweg zur Verfügung; denn keiner der von den Schaltarmen 2spw bis ^.spw erreichbaren Kontakte 11 ist mit der vom Schaltarm 2 hw zu bestreichenden Kontaktbank verbunden. Aber der vom Schaltarm ispw erreichte Kontakt 11 ist mit dem nach der ersten Einstellung des Hilfswählers HW geschlossenen Kontakt 201A iv verbunden, so daß über den Kontakt 201A1« an den Kontakt η ein Pluspotential angelegt ist. Es erfolgt ein Weiterlaufen des Hilfswählers HW infolge Besetztseins des Hauptweges zur Vermittlungsstelle VSt 3 und nach Erreichen des Kontaktes η eine Erregung des Relais Pihw über —, Pihw I, II, 73«, 2hw auf Kontakt n, 201A1W, ispw auf Kontakt 11, W122, 53^, +. Es treten jetzt dieselben Vorgänge ein, wie sie an Hand einer Verbindungsherstellung zur Vermittlungsstelle VSt 2 bei Besetztsein sämtlicher Verbindungswege beschrieben sind.
Soll eine Verbindung zur Vermittlungsstelle VSt 4 hergestellt werden, so nimmt der Verbindungssatz VS nach seiner Anschaltung an die belegte Übertragung Ue ι die der Vermittlungsstelle VSt 4 zugeordnete Frequenz F 3 auf. Es wird daher über die Kontakte 60 f i, 205 f 2, 209 f 3 und 2iofn in der Kontaktbank des Speicherwählers SpW der Kontakt 17 gekennzeichnet. Auf diesen Kontakt stellt sich der Speicherwähler SpW ein, während der Hilfswähler HW den Kontakt 15 aufsucht, wobei der Prüfstromkreis zur Stillsetzung des Hilfswählers HW über den Schalt- go arm 2 hw verläuft. Nach dieser Einstellung erfolgt wieder eine Prüfung über den Schaltarm 3 Aw, ob der zur Vermittlungsstelle VSt 4 verlaufende Hauptweg frei ist, d. h. ob der Kontakt 152 äbvst 4 geschlossen ist. Ist das der Fall, so werden die drei zum Aufbau des Verbindungsweges erforderlichen Gruppenwahlstufen (vgl. Fig. 1) nacheinander entsprechend der Stellung der Schaltarme 7Aw1 6Aw und 5 hw auf den Kontakten 15 zur Einstellung gebracht. Nach Beendigung dieser Einstellung ist die in der Fig. 2 gezeigte Übertragung Ue2 erreicht. Es erfolgt, da die Relais Gimv bis G$mv erregt sind, über den mit dem Kontakt 15 verbundenen Kontakt 196g31» und den Schaltarm 1 hw eine Durchschaltung des Verbindungsweges zur Vermittlungsstelle VSt^ und eine Freigabe des Verbindungssatzes FS.
Sollte der Hauptweg aber besetzt sein, so kann keine Verbindungsherstellung über einen anderen Verbindungsweg erfolgen, da, wie die Fig. 3 zeigt, die auf dem Kontakt 17 stehenden Schaltarme 2 spw bis qspw mit keinem Kontakt in der vom Schaltarm 2 hw zu bestreichenden Kontaktbank verdrahtet sind. Dagegen ist der vom Schaltarm ispw erreichte Kontakt 17 mit dem nach der ersten Einstellung des Hilfswählers HW geschlossenen Kontakt 20iAii> verdrahtet, so daß an den Kontakt η ein Pluspotential angelegt ist. Auf diesen stellt sich dann der Hilfswähler ein und veranlaßt die schon beschriebenen Schaltvorgänge.
Soll eine Verbindung zur Vermittlungsstelle VSt^ hergestellt werden, so wird der Verbindungssatz VS nach Belegung der Übertragung Uei durch ein Gemisch von Wechselströmen der Frequenzen F1 und F3 zur Einstellung gebracht. Über die Kontakte 59/Ί, 6i/~2, 211/"3 und 216 fn wird im Speicherwähler SpW der Kontakt 13 und ebenfalls auch im Hilfswähler HW
der Kontakt 13 gekennzeichnet. Auf diesen Kontakt stellen sich jetzt beide -Wähler ein, worauf hiernach über den Schaltarm $hw geprüft wird, ob ein freier Verbindungsweg zur Vermittlungsstelle VSt^, über welche die Vermittlungsstelle VSt 5 erreichbar ist, vorhanden ist, d. h. ob der Kontakt i26abvst^ geschlossen ist. Ist dies der Fall, so erfolgt durch die nacheinander eingeschalteten Schaltarme 7 fee» und 6hw eine Einstellung des Gruppenwählers GWi und GW2 gemäß der Kennzeichnung durch diese Schaltarme. Es ist dann die Übertragung Ue" belegt, über deren Verbindungsleitung W 2 die Vermittlungsstelle VSt^ erreicht wird. Durch das in dieser Vermittlungsstelle wirksam werdende Frequenzgemisch Fi und F 3 erfolgt dann ein weiterer Verbindungsaufbau zur Vermittlungsstelle VSt 5.
Sollte der eben beschriebene Hauptweg besetzt sein, so steht noch ein anderer Weg, nämlich ein Umweg über die Vermittlungsstelle VSt 4 zur Verfügung, falls nicht die Sperrtaste SpT zur Freihaltung für die Vermittlungsstelle VSt^ gedrückt ist. Daher ist der vom Schaltarm 2spw erreichte Kontakt 13 mit dem vom Schaltarm 2 hw erreichbaren Kontakt 15 verbunden, auf den sich der Hilfswähler HW bei Besetztsein des erstgenannten Weges einstellt. Nach dieser Einstellung wird über den Schaltarm 4 hw geprüft, ob der Verbindungsweg frei ist, d. h. ob der Kontakt 152 abvst4 und die Sperrtaste Sp T geschlossen sind. Ist das der Fall, so erfolgt eine Einstellung der drei Gruppenwahlstufen entsprechend der nacheinander erfolgenden Kennzeichnung über die auf den Kontakten 15 stehenden Schaltarme 7to, 6hw und $hw. Da der Kontakt 15 mit dem nach Einstellung der drei Gruppenwahlstufen geschlossenen Kontakt 196 g 3 ν verdrahtet ist, erfolgt nach dieser Einstellung die Durchschaltung des Verbindungsweges infolge Erregung des Relais D.
Sollte auch der Umweg besetzt sein, so kommt, da der vom Schaltarm ispw erreichte Kontakt 13 mit dem nach zweimaliger Einstellung des Hilf swählers HW geschlossenen Kontakt 202Ä2W verdrahtet ist, wieder eine Kennzeichnung des Kontaktes η zustande, nach dessen Erreichen durch den Hilfswähler HW die schon beschriebenen Schaltvorgänge erfolgen.

Claims (11)

  1. Patentansprüche:
    I. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren in Reihe liegenden Vermittlungsstellen, zwischen denen über Verbindungswähler mit freier Wahl erreichbare Verbindungsleitungen verlaufen und in denen der Aufbau von Verbindungen zu einer gewünschten Vermittlungsstelle bei Besetztsein einer hierfür zunächst zu benutzenden Leitungsgruppe (Hauptweg) über eine andere Leitungsgruppe (Umweg) erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß eine außerhalb des belegten Verbindungsweges liegende, durch eine der gewünschten Vermittlungsstelle zugeordnete Kennzeichnung beeinflußte Speichereinrichtung die Einstellung eines Hilfswählers steuert, welcher hiernach bei Besetztsein der durch seine Einstellung bestimmten, zunächst zu benutzenden Leitungsgruppe (Hauptweg) die Bereitstellung einer freien, ebenfalls zum Aufbau der gewünschten Verbindung zu benutzenden anderen Leitungsgruppe (Umweg) veranlaßt und nach deren Bereitstellung eine entsprechende Einstellung der Verbindungswähler herbeiführt, nach deren Einstellung auf eine freie Verbindungsleitung zur nächsten Vermittlungsstelle eine außer- halb dieses Verbindungsweges liegende Speichereinrichtung der nächsten Vermittlungsstelle nach ihrer Beeinflussung durch die der gewünschten Vermittlungsstelle zugeordnete Kennzeichnung eine entsprechende Betätigung eines dort vorgesehenen Hilfswählers steuert.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfswähler (HW) zunächst entsprechend der Einstellung der Speichereinrichtung (SpW) gemäß der gewünschten Vermittlungsstelle unter dem Einfluß von an einem (2 hw) seiner Schaltarme liegenden Prüfeinrichtungen (Pihw, Pzhw) eingestellt wird und in dieser Schaltstellung über einen anderen fehw) seiner Schaltarme prüft, ob eine freie Verbindungsleitung in der zunächst zu benutzenden Leitungsgruppe (Hauptweg) zur Verfügung steht.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfswähler (HW) bei Besetztsein sämtlicher Verbindungsleitungen dieser Leitungsgruppe (Hauptweg) über einen weiteren Schaltarm (4Hw)1 gegebenenfalls nach selbsttätiger Fortschaltung und Wiederstillsetzung in Abhängigkeit von der Einstellung der Speichereinrichtung (SpW) prüft, ob eine freie Verbindungsleitung in einer anderen, ebenfalls zum Aufbau der gewünschten Verbindung zu benutzenden Leitungsgruppe (Umweg) zur Verfügung steht.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinrichtung aus einem mit mehreren Schaltarmen ausgerüsteten Wähler (SpW) besteht, welcher gemäß der gewünschten Vermittlungsstelle unter dem Einfluß von an einem (5 s/w) seiner Schaltarme liegenden Prüf einrichtungen (Pxspw, P2spw) eingestellt wird, während über andere, nacheinander anschaltbare Schaltarme (2spw bis 4spw), deren Zahl der Zahl der für die gekennzeichnete Vermittlungsstelle jeweils vorgesehenen Umwege entspricht, in der zur ersten Einstellung des Hilfswählers (HW) dienenden Kontaktbank desselben der jeweils zunächst zu prüfende Umweg gekennzeichnet wird.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß nach jedesmaliger Stillsetzung des Hilfswählers durch seine Prüfeinrichtungen (Pihw, Pzhw) entsprechend der jeweiligen Umwegkennzeichnung Relais (U) beeinflußt werden, welche die Prüfeinrichtungen auf den weiteren Schaltarm (4 hw) zwecks Prüfung auf freie Verbindungsleitungen des gekennzeichneten Umweges umschalten.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Freisein einer Verbindungsleitung durch nacheinander einschaltbare Schaltarme (yhw, 6hw, $hw), deren Zahl der Zahl der einzustellenden Verbindungswahlstufen ent-
  7. spricht, eine entsprechende Einstellung der Verbindungswähler auf eine freie Verbindungsleitung des gekennzeichneten Umweges veranlaßt wird. η. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 für Anlagen, in denen die Zahl der Umwege für die einzelnen Vermittlungsstellen verschieden ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei Besetztsein sämtlicher Umwege über einen Hilfsschaltarm (ispw) des Speicherwählers, dessen den einzelnen Vermittlungsstellen entsprechende Kontakte mit Kontakten (202h2v, 203h3v) von nach Einstellung des Hilfswählers auf den jeweils letzten Umweg zu beeinflussenden Hilfsrelais verdrahtet sind, im Hilfswähler ein Kontakt (n) gekennzeichnet wird, auf welchem er bei Besetztsein des letzten Umweges zum Stillstand gebracht wird.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß nach dieser Stillsetzung des Hilfswählers gegebenenfalls ein Vermittlungsplatz angeschaltet wird.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 für Anlagen, in denen die Umwege von verschiedenen Wahlstufen abgehen, dadurch gekennzeichnet, daß nach Einstellung des Verbindungswählers einer der Wahlstufen auf eine freie Verbindungsleitung eines Umweges über einen ,Hilfsschaltarm (xhw) des Hilfswählers, dessen Kontakte mit Kontakten (cjQgrv, I$ig2v, τφξτ,ν) von nach Einstellung des Verbindungswählers auf eine freie Leitung des gekennzeichneten Umweges zu beeinflussenden Hilfsrelais verdrahtet sind, ein Relais (D) des Verbindungsweges beeinflußt wird, welches eine Einstellung von unter dem Einfluß des HilfsWählers stehenden Verbindungswählern weiterer Wahlstufen verhindert.
  10. 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Prüfstromkreis über vom Besetztzustand abhängige Abschaltkontakte (88abvst2, Z26abvst3, I52abvst4) und gegebenenfalls über Sperrtasten (SpT) verläuft.
  11. 11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kennzeichnung der gewünschten Vermittlungsstelle die Speichereinrichtung (SpW) entsprechend einem der gewünschten Vermittlungsstelle zugeordneten Kenn-Zeichnungsstrom, z. B. Wechselstrom einer bestimmten Frequenz oder Frequenzkombination, beeinflußt wird.
    Angezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 478 923, 608 078, 793·
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
    © 5509 10.
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