DE894597C - Verfahren zum Entparaffinieren von Mineraloelen mit selektiven Loesungsmitteln - Google Patents

Verfahren zum Entparaffinieren von Mineraloelen mit selektiven Loesungsmitteln

Info

Publication number
DE894597C
DE894597C DED1913D DED0001913D DE894597C DE 894597 C DE894597 C DE 894597C DE D1913 D DED1913 D DE D1913D DE D0001913 D DED0001913 D DE D0001913D DE 894597 C DE894597 C DE 894597C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
solvent
oil
paraffin
parts
solution
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED1913D
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Dr Brunck
Johann Konrad Dr Pfaff
Herbert Schumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GASOLIN AG DEUTSCHE
Original Assignee
GASOLIN AG DEUTSCHE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GASOLIN AG DEUTSCHE filed Critical GASOLIN AG DEUTSCHE
Priority to DED1913D priority Critical patent/DE894597C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE894597C publication Critical patent/DE894597C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G73/00Recovery or refining of mineral waxes, e.g. montan wax
    • C10G73/02Recovery of petroleum waxes from hydrocarbon oils; Dewaxing of hydrocarbon oils
    • C10G73/06Recovery of petroleum waxes from hydrocarbon oils; Dewaxing of hydrocarbon oils with the use of solvents

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

  • Verfahren zum Entparaffinieren von Mineralölen mit selektiven Lösungsmitteln Selektive Lösungsmittel, die zur Entparaffinierung von paraffinhaltigen Mineralölen dienen sollen, müssen die Eigenschaft haben, kristallisierbares Paraffin möglichst wenig, die öIigen Bestandteile des Mineralöls aber möglichst gut zu lösen. Diese Forderung erfüllen einheitliche Lösungsmittel im allgemeinen nicht, insbesondere nicht bei der Entparaffinierung sehr viskoser Mineralöle bei tiefliegenden Temperaturen. So verliert z. B. das als selektives Lösungsmittel für die Entparaffinierung von dünnen Mineralölen besonders geeignete symmetrische Dichloräth an seine öllösenden. Eigenschaften schon bei verhältnismäßig hochliegenden Temperaturen gegenüber Mineralölen hohen Molekulargewichts und entsprechend hoher Viskosität, wie z. B. gegenüber einem Mineralöl, das aus viskosen Erdölrückständen durch Extraktion mit Propan technisch in großem Umfange gewonnen wird.
  • Man überwindet diese Schwierigkeit durch Verwendung eines je nach der Natur des zu entparaffinieren:den Mineralöls in seiner Zusammensetzung wechselnden Gemisches verschiedener selektiver Lösungsmittel. Roh gesprochen wählt man dabei ein Gemisch aus solchen Lösungsmitteln, die ein bis zu sehr tiefen: Temperaturen gutes Lösungsvermögen für die öligen Bestandteile :des Mineralöls aufweisen, wie z. B. Kohlenwasserstoffe (Benzin, Benzol, Toluol) oder gechlorte Kohlenwasserstoffe (Methhylench#loriid, Dichlorithylen) oder Äther (Diäthyläther ) einerseits und andererseits selektiven Lösungsmitteln, die ein geringeres Lösungsvermögen für kristallisierbares Paraffin aufweisen, wie z. B. Dichloräthan, Ketone (Aceton, Butanon), Alkohole (Methylalkohol, Äthylalkohol) oder Schwefeldioxyd. Da nun die in einem derartigen: Lösungsgemisch enthaltenen öllösenden Bestandteile ihrerseits ein reichliches Lösungsvermögen für kristallisierbares Paraffin besitzen, also der fällenden Wirkung des anderen Lösungsm,ittelbestandteils entgegenwirken, muß man. zwecks Erzielung eines bestimmten Entparaffinierungseffekts die Lösung des zu entparaffinierenden Mineralöls auf niedrügere Temperaturen kühlen, als dem Kältepunkt des entparaffinierten Mineralöls nach seiner Isolierung aus der vom festen Paraffin mechanisch abgetrennten Lösung entspricht. Diese Temperaturdifferenz ist um so kleiner, je ärmer man das Lösungsmittelgemisch an Anteilen mit guten Öllösungseigenschaften hält.
  • Will man eine gekühlte Lösung in auskristallisiertes Paraffin einerseits und! die Lösung des entparaffinierten Mineralöls im selektiven. Lösungsmittel andererseits trennen, so ist es ein technisch wichtiges Erfordernis, daß das auskristallisierte Paraffin in einer möglichst grob kristallinen Form vorliegt. Technisch wird die Kühlung meist in sogen.ännten Kratzkühlern, :dies sind doppelwandige, röhrenförmige Kühlapparate, durchgeführt, durch die auf der einen Seite die zu kühlende Lösung, auf der anderen Seite ein flüssiges oder gasförmiges Kühlmittel dm Gegenstrom strömen. Dabei sind zu kühlende Lösung und Kühlmittel durch eine wärmeleitende Wand getrennt. Um nun die Größe derartiger Kühlapparate wirtsdh.aftlich zu halten, ist man gezwungen, zwischen Kühlmittel und zu kühlender Lösung eine gewisse Temperaturdifferenz zu halten, die in der Regel etwa io bis i5°1 beträgt. Dies hat zur Folge, daß alle die Kühlwanidung berührenden Teile der zu kühlenden Lösung eine Temperatur annehmen, die im Endstadium der Kühlung .um io bis r5° niedriger liegt, als die erstrebte Durchschnittstemperatur der zu kühlenden Lösung.
  • Will man ,die Lösung eines Mineralöls in einem selektiven Lösungsmittel zwecks Entparaffinierung auf -2o° kühlen, so besitzt (das als Kühlmittel dienende Medium z. B. eine Temperatur von -3o bis -35°. Es werden also die die Wandung der Kühlapparatur berührenden Teile der zu kühlenden Lösung - ebenfalls diese tiefe Temperatur vorübergehend angenommen haben, selbst wenn die zu kühlende Lösung nach dem Austritt aus der Kühlapparatur im Durchschnitt nur die beabsichtigte: Endtemperatur von -2o° aufweist. Infolgedessen wird sich bei Einstellung des, Gemisches xler Lösungsmittelkomponenten zwecks Kleinhaltung der genannten Temperaturdifferenz auf eine bei der Endtemperatur gerade noch vollständige Lösung der Ölanteile nicht vermeiden lassen, @daß sich während des Kühlprozesses an der Wandung vorübergehend ölige Anteile ausscheiden, die sich erst bei der Durchmischung der Lösung wieder lösen. Die Rücklösung eines einmal ausgeschiedenen Ölanteiles erfolgt nämlich sehr langsam, außerdem hindert :das zunächst teilweise ausgeschiedene Öl die Ausbildung einer guten Kristallstruktur des Paraffins sehr stark, so daß man als Endeffekt, selbst wenn eine völlige Rücklösung des Öls erfolgt ist, einen Teil des ausgeschiedenen Paraffins in schlecht ausgebildeten schmierigen Kristallen vorliegen hat, die ihre nachfolgende Abtrennung von der Mutterlauge z. B. ,bei einer Filtration behindern.
  • Zur Behebung dieser Schwierigkeiten wird gemäß der Erfindung die Behandlung mit dem Lösungsmittelgemisch in der Weise vorgenommen, daß man das Mineralöl zunächst in einem an Öllösungsmittel angereicherten Teil des Lösungsm@ittel.gemisches löst, kühlt, hierauf mit einem weiteren, auf die gleiche Temperatur gekühlten, an Öllösungsmittel ärmeren Teil vermischt und dann das ausgeschiedene Paraffin abtrennt. Zwecks Vermeidung von Ölabschendungen in der Gesamtmischung oder ungenügender Paraffinabscheidung empfiehlt es sich ferner, .saß das Verhältnis der beiden Arten von Lösungsmittelbestandteilen in der Gesamtmischung so .gewählt wird, daß bei der für die Abtrennung des Paraffins notwendigen Temperatur sämtliche öligen Bestandteile in Lösung bleiben.
  • Im einzelnen geht man etwa folgendermaßen, vor: Das zu entparaffinierende Mineralöl wird zunächst nur in einem Teil der Gesamtlösungsmittelmenge gelöst, deren man für eine ausreichende Trennung in Paraffin und Mutterlauge :bei der nachfol.geniden mechanischen Abtrennung des Paraffins bedarf. Diese Teillösung wind anschließend an den Kühlprozeß mit dem Rest der auf gleiche Temperatur gekühlten Lösurigsmittelmenge verdünnt. Dabei hält man die Konzentration an der öllösenden Komponente, in dem mit dem Mineralöl gemeinsam gekühlten Lösungsmittelgemisch so 'hoch., @daß aus dieser Lösung auch io bis i5° unterhalb der beabsichtigten Endtemperatur kein Öl ausgeschieden wind, während man in dem Lö:sungsmittelanteil, d"-2r getrennt von der Mineralöllösung auf die Endtemperatur gekühlt wird, den öllösenden Bestandbedl so niedrig hält"d@aß nach Vermischender beiden getrennt gekühlten Anteile im Durchschnitt die für diese Temperatur ausreichende Öllösungsmittelkonzentration vorhanden, ist. Beispiel i Die Lösung eines hochmolekularen, viskosen Mineralöls in Dichloräthan schendet bei Temperaturen unter +:2' neben dem kristallisierbaren Paraffin Ölanteile unlöslich aus. Zwecks Erzielung eines entparaffinierten Mineralöls mit tieferem Kältepunkt muß man deshalb als zweites Lösungsmittel ein solches mit guten Öllösungseigenschaften zusetzen; für das in diesem Fall Dichloräthylen gewählt wurde. Durch Erprobung verschiedener Mischungen und Temperaturen wurde festgestellt, daß die kleinstmögliche Temperaturdifferenz zwischen Kühltemperatur und, Kältepunkt des entparaffinierten Mineralöls eine solche von 5° ist, die man, wenn, man einen Kältepunkt von -2,3° im entp.araffinne@rten Öl erreichen will, mit einem Lösungsmittelgemisch erhält, das aus 71ot Teilen Dichloräthan und 3o Teilen Dichloräthylen entsteht. Urn ein entparaffiniertes Mineralöl vom Kältepunkt -23° zu erhalten, muß man die Lösung des paraffinhaltigen Mineralöls in einem Lösungsmittel dieser Zusammensetzung :daher auf -28° kühlen. Als günstigste Lösungsmittelmenge für die technische Trennung in Paraffin und Öllösung ist ferner eine solchevon iTeilMineralöi, zu 3Teilen des genannten Lösurngsmittelgemisches erprobt. Erfindungsgemäß löst man nun zunächst ioo Teile des Mineralöls in nur ioo Teilen eines Lösungsmittelgemisches, das seinerseits aus 6u Teilen Diohloräthan und 4o Teilen Dichloräthylen besteht. Die Lösung kann nun, ohne d:aß mit dem Paraffin ölige Anteile ausfallen., eine Temperatur von -38° vertragen, so daß die Lösung ohne weiteres mit einem Kältemedium von -38° auf -28° gekühlt werden kann, ohne daß innerhalb der Kühlapparatur örtliche ölabscheidüngen zu befürchten sind. In einem zweiten, Kühlapparat werden dann weitere 2o -.Teile Lösungsmittel ebenfalls auf -28° gekühlt, die ihrerseits aber auf i 5o Teile Diehloräthan nur 5o Teile Dichloräthylen enthalten. Nach Vermischung der beiden gekühlten Anteile erhält man eine Lösung, bestehend aus i oo Teilen Mineralöl in 6o -1- i go 2io Teilen DichlorUhan und q_G+ -50 = 9o Teilen Dichloräthylen, also aus ioo Teilen Mineralöl in 301o Teilen eines Lösungsmittel:gemisches, bestehend, aus 70% Dichloräthan und 30% Dichloräthylen., die bei -2$° gerade noch kein Öl mit dem Paraffin ausscheiden. Nach Trennung in Paraffin und Öllösung, z. B. in einer Filterapparatur, Verdrängung der Mutterlauge aus dem Filterkuchen rillt weiteren Mengen eines auf -28'° gekühlten Lösungsmittelgemisches, bestehend aus 70 % Dichloräthan und 3:o% Dichloräthylen, erhält man nach Isolierung durch Verdampfen des Lösungsmittelgemisches einerseits ölfreies Paraffin und-andererseits ein entparaffini,ertes Mineralöl mit Kältepunkt -23°.
  • Beispiele Bei dem gleichen Ausgangsmaterial wie im Beispiel i wurde festgestellt, daß man unter Verwendung von einem Gemisch- aus Benzol und- Toluol als Öllösungsmittel und- Aceton als Paraffinfällungsmittel als kleinste Temperaturdifferenz zwischen Kühltemperatur und Kältepunkt des erzielbaren Endproduktes, das einen Kältepunkt von -18° aufweisen soll, eine solche von nur 3° erreicht, wenn man das Lösungsmittelgemisch, von dem man auf je i@oo Teile paraffinhaltügen Mineralöls insgesamt 3oo Teile anwendet aus io2 Teilen Aceton, 99 Teilen Benzol und 99 Teilen Toluol zusammensetzt. Will man .die Kühlung einer derartigen Lösung technisch .durchführen, so muß man. zur wirtschaftlichen Kälteübertragung ein Kältemeidium mit einer Temperatur von =3 i° oder darunter zur Anwendung bringen. Es wenden also in einer technischen Kühlapparatur Teile der Lösung vorübergehend unter die beabsichtigte Endtemperatur von -:21' an den; Berührungsflächen. ,der Kühlapparatur abgekühlt. Da die Mischung nun aber so eingestellt ist, daß sie nur gerade ausreichende Mengen, an Öllösungsmittel ('Benzin-Toluol) enthält, um bei -21 ° alle öligen Anteile in Lösung zu halten., würden an der Wandung zunächst Ölanteile ausfallen. Erfindungsgemäß geht man deshalb. folgendermaßen vor: iao Teile Mineralöl wenden zunächst nur in ioo Teilen eines Lösungsmittelgemisches gelöst, das .aus 28 Teilen Aceton, 36 Teilen Benzol und 36 Teilen Toluol besteht. Diese Lösung wind auf -2I° unter Verwendung eines Kältemediums mit einer Temperatur von -31° .gekühlt. Dabei ist eine örtliche Unterkühlung oder Lösung an der die Kälte übertragenden Wandung Ader Kühlapparatur um 1o° ohne Einfluß, da 'bei dem genannten Mischungsverhältnis zwischen Aceton ,als P:araffinfällungsmittel und Benzol-Toluol als Öllösungsmittel auch bei -31° noch kein Öl unlöslich wind. Weitere Zoo Teile Lösungsmittel, die ihrerseits aus 74 Teilen Aceton, 63 Teilen Benzol und 63 Teilen. Toluol bestehen, werden für sich in einer getrennten Kühlapparatur auf -zi° .gekühlt und dann mit der -2@i° kalten Mineralöllösung vermischt, so daß die Gesamtlösung dann besteht aus ioo Teilen Mineralöl, io2 Teilen Aceton, 99 Teilen Benzol und 99 Teilen Toluol. Diese Mischung enthält (dann gerade das erprobte Verhältnis zwischen Paraffinfällungsmittel, Aceton und Öllösungsmittel Benzol-Toluol, das bei -21° gerade noch alles 01 in Lösung hält. Nach Filtration, Auswaschen des Filterkuchens mit weiteren Mengen Lösungsmittel, gemischt im Verhältnis 34 Teile Aceton zu 33 Teilen Benzol und 33 Teilen Toluol, Isolierung des Paraffins und Öls ,durch Verdampfen des Lösungsmittels erhält man einerseits ölfreies Paraffin und andererseits das entparaffinierte.Mineralöl mit dem erstrebten Kältepunkt von -18°.
  • Zweckmäßig wählt man für das Verfahren nach der Erfindung Lösungsmttelgemische, deren Bestandteile, wie in den beiden Beispielen Diehloräthan und Dichloräthylen bzw. Benzol-Toluol und Aceton, technisch leicht so weit voneinander getrennt wenden können, daß eine Einstellung .der erforderlichen Mischungsverhältnisse leicht und sicher durchgeführt werden kann. Dabei ist es durchaus nicht nötig, Paraffinfäilungsmittel und Öllösungsmittel jedes für sich .in reinem Zustand aus einem in einer Apparatur umlaufenden Lösungsmittelgemisch zu isolieren. Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird der Anteil an Paraffinfällungsmittel in dem Teil des Gesamtlösungsmittels entsprechend erniedrigt, @in .dem (das Mineralöl zunächst gelöst wird, und andererseits ein an; Paraffinfällungsmittel entsprechend, angereicherter Anteil gewonnen, mit dem die nachfolgende Verdünnung auf die Gesamtlösung vorgenommen werden soll.
  • In dem Beispiel i genügt es z. B., aus einer in einer Apparatur umlaufenden Lösungsmitteigemischmenge aus 7c% Dichloräthan und 3o0/0 Dichloräthylen einen an Dichloräthylen stark angereicherten Teil neben einem an Dichloräthan. stark verarmten Teil durch fraktionierte Destillation von einem Fünftel der Gesamtmenge aufzuarbeiten, um,das Verfahren durchführen zu können. Im Beispiel z braucht man nur einen verhältnismäßig kleinen Teil gdes insgesamt im umlaufenden Lösungsmittelgemisch enthaltenen Acetons als solches durch fraktionierte Destillation oder Auswaschung mit Wasser- und nachfolgende Entwässerung zu isolieren, um in den beiden für die Durchführung des Verfahrens nötigen Lösungsmittelteilmengen die jeweils richtige Einstellung des Gehalts an Aceton vornehmen zu können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zum Entparaffinlieren von Mineralälen mit einem Gemisch von Lösungsmitteln, von denen ein oder mehrere Bestandteile gute öllösungsevgenschaften und ein oder mehrere Bestandteile nur geringe paraffinlesende Eigenschaften besitzen, @dadurch gekennzeichnet, d:aß man das Mineralöl zunächst in einem an Öllösungsmittel angereicherten Teil des Lösungsfnittelgemisches löst, kühlt, hierauf mit einem weiteren auf die. gleiche Temperatur gekühlten, an Öllösungsmittel ärmeren. Teil vermischt und gdann das ausgeschiedene Paraffin abtrennt. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daßi :das Verhältnis gder beiden Arten von. Lösungsmittelbestandteilen in der Gesamtmischung so gewählt wind, idaB bei der .für die Abtrennung des Paraffins notwendigen Temperatur sämtliche öligen Bestandteile in Lösung bleiben. 3. Verfahren nach Anspruch z und a, dadurch gekennzeicghnet, gdaß man aus einer in einer Apparatur umlaufenden Lösungsmittelmenge nur einen Teil des Lösungsmittels ganz oder teilweise in Öllösungsmittel lind Paraffinfällungsmittel trennt, um das jeweilige Konzentrationsverhältnis an Öllösungsmittel und Paraffinfällurngsmittel in gden beitden Lösungsrinittelanteilen einstellen zu können.
DED1913D 1943-10-27 1943-10-27 Verfahren zum Entparaffinieren von Mineraloelen mit selektiven Loesungsmitteln Expired DE894597C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED1913D DE894597C (de) 1943-10-27 1943-10-27 Verfahren zum Entparaffinieren von Mineraloelen mit selektiven Loesungsmitteln

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED1913D DE894597C (de) 1943-10-27 1943-10-27 Verfahren zum Entparaffinieren von Mineraloelen mit selektiven Loesungsmitteln

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE894597C true DE894597C (de) 1953-10-26

Family

ID=7029589

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED1913D Expired DE894597C (de) 1943-10-27 1943-10-27 Verfahren zum Entparaffinieren von Mineraloelen mit selektiven Loesungsmitteln

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE894597C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2343041A1 (de) * 1972-08-29 1974-03-07 Exxon Research Engineering Co Verfahren zum entwachsen von wachshaltigen rueckstandsoelen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2343041A1 (de) * 1972-08-29 1974-03-07 Exxon Research Engineering Co Verfahren zum entwachsen von wachshaltigen rueckstandsoelen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69102204T2 (de) Entparaffinierung von Schmierölen mit Lösungsmitteln.
DE894597C (de) Verfahren zum Entparaffinieren von Mineraloelen mit selektiven Loesungsmitteln
DE3107363A1 (de) "verfahren zur herstellung von kaeltemaschinenoelen"
DE2343041C2 (de) Verfahren zum Entwachsen von wachshaltigen Rückstandsölen
DE725143C (de) Verfahren zum Herstellen leicht trennbarer organischer Fluessigkeitsgemische
DE741471C (de) Verfahren zur Gewinnung tiefstockender OEle
DE682440C (de) Verfahren zur Raffination von Kohlenwasserstoffoelen
DE2117174C3 (de) Verfahren zum Entparaffinieren von Erdölfraktionen
DE688038C (de) Verfahren zum Behandeln eines durch Destillation nicht oder schwer trennbaren homogenen Fluessigkeitsrohgemisches
DE613665C (de) Verfahren zur Zerlegung von Kohlenwasserstoffgemischen mittels selektriver Loesungsmittel
DE896839C (de) Verfahren zur Verarbeitung von paraffinhaltigen OElen
DE901096C (de) Verfahren zur Entparaffinierung von OElen
DE672874C (de) Verfahren zur Herstellung tiefstockender OEle
DE920929C (de) Verfahren zur Entparaffinierung von Kohlenwasserstoffoelen mit Hilfe von Chlorkohlenwasserstoffen
DE689006C (de) Verfahren zur Veredelung von Schmieroelen
DE559833C (de) Verfahren zur Trennung hoehermolekularer aliphatischer Mono- und Dicarbonsaeuren
DE1030668B (de) Verfahren zur Herstellung eines an Stelle von Kakaobutter zu verwendenden Fettes
DE961649C (de) Verfahren zur Herstellung von stabilen waessrigen Paraffin-Emulsionen
DE574277C (de) Verfahren zum Zerlegen von Braunkohlenteeren
DE2119271C2 (de) Verfahren zum Entparaffinieren und Entölen von paraffinhaltigen Erdölfraktionen
DE945281C (de) Verfahren zur Abtrennung von festem Paraffin aus paraffinhaltigen OElen, insbesondere fuer die Gewinnung von Paraffinkonzentraten durch Flotation
AT147487B (de) Verfahren zur Verarbeitung von asphalt- und paraffinhaltigen Rohölen und Rohölrückständen behufs Gewinnung von paraffinfreien Bitumen und paraffinfreien Ölen.
DE516401C (de) Verfahren zur Abscheidung fett- oder wachsartiger Koerper aus ihren Loesungen
DE863803C (de) Verfahren zur Herstellung von p-Nitrobenzolsulfonsaeurechlorid
DE642071C (de) Verfahren zur Reinigung und Entparaffinierung von Mineraloel