DE894706C - Verfahren und Vorrichtung zum Abdichten von Dehnungsfugen u. dgl. in Betonkoerpern, insbesondere Betondecken - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Abdichten von Dehnungsfugen u. dgl. in Betonkoerpern, insbesondere Betondecken

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DE894706C
DE894706C DEB17285A DEB0017285A DE894706C DE 894706 C DE894706 C DE 894706C DE B17285 A DEB17285 A DE B17285A DE B0017285 A DEB0017285 A DE B0017285A DE 894706 C DE894706 C DE 894706C
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DE
Germany
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concrete
soft
sealing
joints
sealing tapes
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DEB17285A
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Otto Dipl-Ing Funk
Wolfgang Dr Malchow
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Baugesellschaft Malchow G M B
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Baugesellschaft Malchow G M B
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C11/00Details of pavings
    • E01C11/02Arrangement or construction of joints; Methods of making joints; Packing for joints
    • E01C11/04Arrangement or construction of joints; Methods of making joints; Packing for joints for cement concrete paving
    • E01C11/12Packing of metal and plastic or elastic materials
    • E01C11/123Joints with only metal and in situ prepared packing or filling

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  • Architecture (AREA)
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  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Abdichten von Dehnungsfugen u. dgl. in Betonkörpern, insbesondere Betondecken Bekanntlich sind die üblichen Fugendichtungsmassen, die zum Vergießen der Dehnungs-, Bau-und Bewegungsfugen in Betonkörpern angewandt werden, gegenüber der Einwirkung höherer Hitzegrade oder stark lösend bzw. korrodierend wirkender Mittel nicht lange beständig; sie fangen entweder Feuer oder werden herausgelöst bzw. durch Korrosion zerstört. Man hat daher bereits vorgeschlagen, :die Fugenmasse oberflächlich durch besondere Einlagen abzudichten und sie damit gegen äußere Einflüsse zu schützen. Zu diesem Zweck wurden Holzbretter, Hartfaserplatten, Teerstricke u. dgl. in die noch weiche Fugenmasse in der Weise eingedrückt, daß die Einlagen möglichst vollständig die Fugen nach außen abschließen. Derartige Einlagen haben jedoch .den Nachteil, daß sie bei höheren Temperaturen, die beispielsweise beim Start von Düsenflugzeugen auf betonierten Startbahnen mit einem starken Ausstoß von Treibstoff sowie gebläseartigem Luft- und Gasausstoß, der das Doppelte der Schallgeschwindigkeit erreichen kann, verbunden sind, selber in Brand geraten und ihrerseits die weich gewordene Fugenmasse zum Brennen oder Herausblasen bzw. Ausschmelzen bringen.
  • Es wurde nun gefunden, d.aß man die vorbezeichneten Nachteile bei betonierten Körpern, insbesondere waagerechten Betondecken, wie sie z. B. als Autostraßen, Autoparkplätze, Tankstellenvorplätze, Rollfelder, Industriehöfe, Fabrikhallen, Garagen, Terrassen, Dachgärten u. dgl. errichtet werden, dadurch völlig vermeiden kann, daß die Dehnungsfugen oberflächlich mit zweckmäßig geformten metallischen Einlagen gegen äußere Einwirkungen abgedichtet werden. Diese metallischen Abdichtungen hängen mit ihrem Steg oder ihrer Lamelle in der Vergußmasse, wodurch das Herausreißen oder Ablösen der metallischen Abdeckung durch den Fahrverkehr oder andere mechanische Einwirkungen, wie Bremsen oder Luftstöße, verhindert wird.
  • Als metallischer Werkstoff für die erfindungsgemäßen Abdichtungseinlagen sind insbesondere die weichen bzw. dehnbaren Metalle, wie z. B. Weicheisen, Weichblei, Weichkupfer usw., oder entsprechende Legierungen geeignet. Die Dichte des Metalls wird auf die Dichte der erkalteten Vergußmasse derart abgestellt, daß. der Metallkörper in der Masse weder untersinkt, noch herausgedrückt wird. Derartige Metalle werden auf beliebige Weise, z. B. durch einfaches Gießen, Pressen, Ziehen, Walzen, Stanzen usw., aus Blechbahnen oder anderem Rohmetall in solche bandartige Formkörper übergeführt, die einerseits am leichtesten in die Fugen bzw. die Fugenmasse eindrückbar sind, andererseits am festesten in diesen haften bzw. sich darin verankern.
  • Die erfindungsgemäßen metallischen Dichtungsbänder können in der Hauptsache aus Blechen von z. B. i bis 2! mm Stärke bestehen, deren oberer Rand zweckmäßig umgebördelt oder auf andere Weise verdickt ist und deren Querschnittprofil beispielsweise T-artig oder pilzförmig gestaltet ist. Zwecks besserer Verankerung der Dichtungsbänder in den Fugen wird der Steg der Bänder mit Haftvorrichtungen versehen, die durch Anschweißen geeigneter Metallteile, Anschneiden und Umbiegen von Teilen des unteren Stegrandes, z. B. in Form von Steinschrauben, durch Winkel- oder andersförmiges Anschneiden des mittleren Stegstreifens und Ausdrücken der angeschnittenen Blechteile z. B. um etwa 45°, durch Lochen des Stegs und Hindurchziehen von Drahtstücken, Stiften, Blechstreifen oder auf beliebige andere Weise angebracht bzw. erzeugt werden. Derartige metallische Bänder werden zweckmäßig in aufgerollter Form an die Baustellen gebracht.
  • Eine geeignete Ausführungsform der erfindungsgemäßen Fugenschutzeinlagen ist in der Zeichnung dargestellt. Sie besteht aus einem T-förmigen Blechstreifen von pilzartigem Querschnittprofil, dessen oberer Wulstrand bei einer durchschnittlichen Fugenbreite von 15 mm eine Dicke von etwa 12 mm und dessen Steg eine Dicke von etwa 2 mm und eine Höhe von vorteilhaft mindestens etwa 30 mm, die aber mindestens 2o mm kürzer als die Fugentiefe sein muß, aufweist.
  • Die neuen Fugendichtungsbänder werden in die noch weiche Fugenvergußmasse, z. B. in Bitumenvergußmasse, in der Weise eingepreßt, daß sie mit ihrem oberen, verdickten Rand mit der Oberfläche der Betondecke abschneiden bzw. um einige Millimeter tiefer zu liegen kommen.
  • Die vorliegende Erfindung wird durch die Abbildungen veranschaulicht, wobei Abb. i eine mit einer metallischen Einlage abgedichtete Betonfuge zeigt, die übrigen Abbildungen verschiedenartig geformte Abdichtungseinlagen darstellen. Hierin bedeutet d die Betondecke, b die vergossene Fuge, c die obere Deckplatte, d den Steg, e die angeschnittenen und ausgedrückten Stegteile, f die umgebogenen Teile des unteren Stegrandes und g die in Steglöcher eingesetzten Stifte. In den Abb. 2 und 2 a sind nur Teile f des angeschnittenen Stegrandes umgebogen, in den Abb. 4 und 4 ä dagegen die gesamten Ränder des Doppelbleches in entgegengesetzter Richtung.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Abdichten von Dehnungsfugen u. dgl. in Betonkörpern, insbesondere Betondecken, dadurch gekennzeichnet, daß in die Fugen zweckmäßig geformte metallische Dichtungsbänder eingelassen werden, die in den Fugen fest haften und deren oberen Rand möglichst vollständig nach außen abschließen.
  2. 2. Dichtungsbänder zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, hergestellt aus weichem bzw.dehnbarem Metall, wie Weicheisen, Weichblei, Weichkupfer, bzw. entsprechenden Legierungen, durch Gießen, Pressen, Ziehen, Walzen, Stanzen od. dgl.
  3. 3. Dichtungsbänder nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen pilz- bzw. T-förmigen Querschnitt.
  4. 4. Dichtungsbänder nach Anspruch 2 und 3, gekennzeichnet durch einen unteren Steg, der durch Anschweißen, Umbördeln, Anschneiden, Ausdrücken od. dgl. angebrachte bzw. erzeugte seitliche Haftvorrichtungen aufweist.
DEB17285A 1951-10-24 1951-10-24 Verfahren und Vorrichtung zum Abdichten von Dehnungsfugen u. dgl. in Betonkoerpern, insbesondere Betondecken Expired DE894706C (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1257402B (de) * 1957-02-15 1967-12-28 Jost Wey Dipl Ing Profiliertes Fugenband zum Einbetten in Dichtungsmasse innerhalb einer Fuge
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