DE894744C - Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb von Gasbrennern od. dgl. mit leichtfluechtigen, fluessigen Brennstoffen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb von Gasbrennern od. dgl. mit leichtfluechtigen, fluessigen Brennstoffen

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DE894744C
DE894744C DEP1400A DE0001400A DE894744C DE 894744 C DE894744 C DE 894744C DE P1400 A DEP1400 A DE P1400A DE 0001400 A DE0001400 A DE 0001400A DE 894744 C DE894744 C DE 894744C
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fuel
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DEP1400A
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Josef Pec
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J1/00Production of fuel gases by carburetting air or other gases without pyrolysis

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb von Gasbrennern od. dgl. mit leichtflüchtigen, flüssigen Brennstoffen Bei den bekannten, mit Petroleum oder Heizöl betriebenen dodhtlosen Heizgeräten ist es üblich, .die Verdampfung .des. Brennstoffes durch Anwärmen der Zuleitung oder der Düse zu beschleunigen. Solche Heizgeräte brauchen daher üblicherweise eine Vorwärmung, z. B. mit Hilfe von Brennspiritus, um betriebsbereit zu sein. Es wurde auch schon versucht, die Zündung .dadurch zu beschleunigen, -daß die Verbrennungsluft, wenigstens bei der Inbetriebsetzung, durch den Brennstoff gedrückt wird, wobei sie sich mit Brennstoffdämpfen so weit anreichert, .daB eine Zündflamme ohne Vorwärmung erzielt wird. Diese Zündflamme wird nun zur Anwärmung des in einer gesonderten Leitung der Düse zugeführten Öles verwendet. Bei diesem Apparat kann sowohl die Anwärmperiode entfallen, er erfordert aber eine besondere Düsenkonstruktion und eine verhäfnismäBig komplizierte Führung der Ölzuleitung neben einer getrennten Luftzufuhr.
  • . Die Erfindung bezieht sich nun auf ein Verfahren zum Betrieb von Gasbrennern u. dgl. Geräten mit einem aus leichtflüchtigen Brennstoffen, wie Benzin, erzeugten Brennstoff-Luft-Gemisch und auf eine Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens. Dabei wird insbesondere darauf abgezielt, in Gegenden, in welchen Leuchtgas nicht zur Verfügung steht, ein brennbares Gas für den Betrieb von Gasgeräten an Ort und Stelle zu erzeugen; die Erfindung kann aber auch für Heiz- und Kochgeräte mit flüssigem Brennstoff Anwendung finden, bei welchen der Brennstoff vor der Verbrennung zur Erzielung eines besseren Heizeffektes vergast bzw. vernebelt wird.
  • Erfindungsgemäß wird wenigstens ein Teil der Verbrennungsluft unter zweckmäßig schwachem Überdruck durch den Brennstoff geblasen, um -diesen in Dampf- oder Nebelform mitzureißen, worauf .das Brennstoff-Luft-Gemisch dem Verbrauchsgerät direkt oder über einen Speicher zugeführt wird. Dabei wird in einfachster Weise eine Vergasung bzw. Vernebelung des Brennstoffes und gleichzeitig .seine innige Mischung mit der Luft erreicht. Die hierfür erforderliche Vorrichtung besteht in einfacher Weise aus einem oder mehreren, zweckmäßig nur teilweise mit Brennstoff gefüllten Behältern, in welche die Luft in der untersten Zone des flüssigen Brennstoffes zugeführt und aus welchen die mit Brennstoff vermischte Luft durch einen oberhalb des Brennstoffspiegels angeordneten Auslaß abgeleitet und dem Verbrauch zug-iührt wird. Die Luft steigt hierbei durch den Brennstoff auf und vermischt sich auf diesem Weg mit Brennstoffteilchen bzw. reißt den Brennstoff in Gas- oder Nebelform mit sich. Um das Entstehen großer Luftblasen, welche nur an ihrem Umfang mit dem Brennstoff in Berührung gelangen, zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung die Luft über einen zweckmäßig von einem porösen Körper gebildeten Zerstäuber bzw. Verteiler dem Brennstoff in feinverteilter Form zugeführt. Dadurch wird eine gute Untermischung .des Brennstoffes erreicht und eine ausreichende Anreicherung der Luft mit Brennstoff gewährleistet. je nach dem Brennstoffgehalt des Gemisches kann das Gemisch unmittelbar der Verbrennung zugeführt oder vor,der Verbrennung noch zusätzlich mit Luft vermischt werden. In vorteilhafter Weise kann das Brennstoff-Luft-Gemisch nach seiner Erzeugung in einem nach Art eines Windkessels wirkenden Behälter gespeichert und später erst seiner Verwendung zugeführt werden. Gemäß der Erfindung kann in der vom Gebläse oder vom Kompressor in :den oder die Brennstoffbehälter führenden Luftzuführungs,leitung ein Rückschagventil angeordnet !sein. Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß beim Abstellen oder bei einem unbeabsichtigten Stillstand .des Gebläses oder des Kompressors kein Brennstoff oder Gas aus den unter Überdruck stehenden Vorratsbehältern in das Gebläse zurückgedrückt werden kann. Es wird auch verhindert, daß bei möglicherweise undicht gewordenen Stellen der Zuführungsleitung, die in der Regel aus einem Schlauch besteht, beim Stillstand der Anlage Brennstoffgase austreten können. Bei Verwendung von Gummischläuchen ist es auch wichtig, daß ein Übertritt von Brennstoff, der normalerweise :gummizerstörend oder -lösend wirkt, mit Sicherheit unmöglich gemacht wird.
  • Die Erfindung bietet somit wesentliche Vorteile für den Betrieb von Gasgeräten, wie Brenner, und ist insbesondere für zahntechnische Laboratorien geeignet,- da eine Anzahl von verschiedenen Brennern durch dieselbe Gasquelle gespeist werden kann. Die Erfindung bietet für solche Zwecke einen völligen Ersatz für das in vielen Gegenden nicht zur Verfügung :stehende Leuchtgas, wobei das Leuchtgas .durch den höheren Heizwert des Benzingas-Luft-Gemisches noch übertroffen wird.
  • Inder Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert, welches schematisch ,die erfindungsgemäße Anordnung zeigt.
  • Abb. i zeigt .die Gesamtanlage im Schema, und Abb.2 zeigt .das Rückschlagventil in der Zuführungsleitung in vergrößertem Maßstab.
  • Die in einem Gestell i untergebrachten Behälter 2 sind teilweise, zweckmäßig zu einem Drittel, mit Benzin gefüllt. In diese Behälter münden Luftleitungen 3 ein, durch welche über Schläuche 4 Luft von einem Kompressor bzw. Gebläse 5 in den Brennstoff eingeblasen wird. $ stellt hierbei den Schalter für .die Betätigung des Kompressors dar.
  • Die durch die Leitungen 3 in die unterste Zone des Brennstoffes eingeführte Luft steigt .durch den Brennstoff hindurch in die Höhe und sammelt sich in dem Behälterraum über dem Brennstoffspiegel. Um eine gute Durchrnischung ,der Luft mit Brennstoff zu gewährleisten und um eine möglichst große Brennstoffmenge mit der Luft mitzureißen, wird die Luft in feinverteiltem Zustand in den Brennstoff eingeblasen. Zu -diesem Zweck ist die Mündung der Leitung 3 im Brennstoff mit einem in der Zeichnung nicht dargestellten Luftzerstäuber ausgebildet. Die Zerstäubung bzw. Verteilung der Luft kann hierbei z. B. durch einen porösen Körper erfolgen, welcher .derart an der Mündung der Leitung 3 angeordnet ist, daß -die Luft durch die Poren dieses Körpers hindurchtreten muß. Als solcher poröser Körper kann ,z. B. Bimsstein verwendet werden.
  • Das sich in den Behältern 2 bildende Brennstoff-Luft-Gemischkann entweder den Verbrauchsgeräten unmittelbar zugeführt oder durch Leitungen 6 in einen nach Art eines Windkessels wirkenden Behälter 7 geleitet werden. In diesem Behälter 7 kann das unter einem gewissen Überdruck stehende Gemisch auch bis zur Entnahme gespeichert werden, wobei es sich gezeigt hat, daß eine Entmischung des Gemisches nicht eintritt.
  • Aus dem Behälter 7 wird das Gemisch durch Schlauchleitungen 9, io und i i den Verbrauchsgeräten zugeführt. Die Leitung 9 speist einen Bunsenbrenner i2, die Leitung io einen Rechaud 13 und die Zeitung ii eine Gaspistole i4. Hilerbei kann je nach .der Zusammensetzung bzw. dem Brennstoffgehalt des Gemisches .den Geräten 12, 13 und 14 noch zusätzliche Verbrennungsluft zugeführt werden. Die Pistole 14 erhält über einen Schlauch 15 Druckluft aus dem Kompressor 5, wodurch die Wirkung eines Gebläses erzielt wird.
  • Um bei stehendem Geb4äse ein Zurückdrücken von Brennstoff aus den Behältern 2 über die LuftzuführungsleitUngen. 3 bzw. die Schläuche 4 in das Gebläse zu verhüten, kann in den Zuführungsrohren 3 je ein Rückschlagventil an. sich bekannter und beliebiger Art eingebaut sein. Gemäß einer beispielsweisen Ausführungsform kann dieses Rückschlagventil, wie Abb. 2 in größerem Maßstab erkennen läßt, aus einem zweiteiligen Gehäuse 17, 18 bestehen, in welchem durch eine Feder i9 eine Dichtungsscheibe 20 gegen eine Anlagefläche im oberen Gehäuseteil 17 gedrückt wird. Die Dichtungsscheibe 2o, die aus beliebigem Werkstoff, wie Metall, Kunstharz, Hartgummi, Buna, Leder od. dgl., bestehen kann, wird unter der Wirkung der vom Gebläse geförderten Druckluft von ihrem Sitz abgehoben, wobei sie den Durchtritt für die Luft freigibt. Unter der Wirkung eines überdruckes in der Leitung 3 wird die Dichtungsscheibe 2o jedoch gegen ihren Sitz gedrückt, wobei sie die Leitung 3 abschließt, so daß keine Flüssigkeit oder Gase aus dieser Leitung in den Schlauch q. gelangen können. An Stelle eines so ausgebildeten Rückschlagv I-ntils kann natürlich auch jede andere Art von Rückschlagventilen, wie Kugel- oder Kegelventile od. dgl., Verwendung finden.
  • Durch die Möglichkeit; an den Gasbehälter 7 eine .größere Anzahl von Anschlüssen anzubringen, wird die erfindungsgL mäße Anordnung in besonderem Maß für die Verwendung in zahntechnischen Laboratorium geeignet gemacht, so daß solche Laboratorien unabhängig von der Lieferung von Leuchtgas werden, wobei sich der höhere Heizwert des Benzingemisches in günstiger Weise bei den in solchen Laboratorien verwendeten Schmelzöfen auswirkt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i, Verfahren, zum Betrieb von Gasbrennern od. dgl. mit leichtflüchtigen, flüssigen Brennstoffen, wie Benzin, in Form eines Brennstoff-Luft-Gemisches, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der Verbrennungsluft unter zweckmäßig schwachem Überdruck in: feiner Verteilung durch den Brennstoff geblasen wird, um .diesen in Gas- oder Nebelform mitzureißen, worauf das Brennstoff-Luft-Gemisch, gegebenenfalls nach weiterer Zumi,schung von Luft, dem Verbrauchsgerät direkt oder über einen Speicher zugeführt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine in die unterste Zone des nur teilweise mit Brennstoff gefüllten Behälters mündende Luftzuführung, die mit einem zweckmäßig aus einem porösen Körper gebildeten Zerstäuber oder Verteiler versehen ist, und durch einen oberhalb des Brennstoffspiegels angeordneten Auslaß für das Brennstoff-Luft-Gemisch, der mit dem Verbrauchsgerät direkt oder über einen Speicher in Verbindung steht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der vom Gebläse oder dem Kompressor (5) in den oder die Brennstoffbehälter (2) führenden Luftzufübrungsleitung (3) ein Rückschlagventil (16) angeordnet ist (Abb.2).
DEP1400A 1945-10-25 1950-04-29 Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb von Gasbrennern od. dgl. mit leichtfluechtigen, fluessigen Brennstoffen Expired DE894744C (de)

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