DE894988C - Maschine zum Schneiden von Haar-, Borsten-, Pflanzenfaser- oder Kunstfaserbunden sowie Kunststoffen od. dgl. - Google Patents

Maschine zum Schneiden von Haar-, Borsten-, Pflanzenfaser- oder Kunstfaserbunden sowie Kunststoffen od. dgl.

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DE894988C
DE894988C DEB16491A DEB0016491A DE894988C DE 894988 C DE894988 C DE 894988C DE B16491 A DEB16491 A DE B16491A DE B0016491 A DEB0016491 A DE B0016491A DE 894988 C DE894988 C DE 894988C
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DE
Germany
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machine
circular knife
cutting
machine according
bristle
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Expired
Application number
DEB16491A
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English (en)
Inventor
Heinz Bayer
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Individual
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D9/00Machines for finishing brushes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D1/00Bristles; Selection of materials for bristles
    • A46D1/04Preparing bristles
    • A46D1/06Machines or apparatus for cutting bristles

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Maschine zum Schneiden von Haar-, Borsten-, Pflanzenfaser- oder Kunstfaserbunden sowie Kunststoffen od. dgl. Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Schneiden von (Haar-, Borsten-, Pflanzenfaser- oder Kunstfaserbunden, sowie Kunststoffen od.dgl.
  • Zum Schneiden von Haaren:' Borsten und Kunstfasern, die in größeren oder kleineren Büscheln gebunden sind, hat man sich bisher Vorrichtungen bedientdie ausieinem mit einemHandgriff versehenen, gebogenen Messer bestehen, das um einen Drehpunkt schwenk-bar gegen das auf einer Auflage befi-adliclh-- Schneidgut bewegt wird. Dabei wird das zu schneildende Material,derart auf fdiese Unterlage gelegt, daß die Haare ad'. dgl. in der gewün-schten Längge über die Kantei dieser Unterlage hinausraggen und,das Schneidtnesser scherenartig an dieser Kante vorbeigeführt -wird. #Ganz gleichgültig, ob. die nach diesem Prinzip arbeitenden Schneidinaschinen von Hand oder maschinell angetrieben werden, in jedem Fall ergibt sich, daß das Messer das Bund, auf das es zubewegt wirid, verhältnismäß,ig stark zusammendrückt und somit eine schneiden(de Wirkung des Messers nur in. ganz geringem Maße zustande kommt. Als Folge davon neigen die über die Auflagekante herausstehenden Haare dazu, sich schräg nach unten abzubiegen,. Wenin auch zu Beginn dieses Schneidvorganges die der Schneidkante zunächst liegenden Haare sich auf (den. darunter befindlichen zum Teil noch a;bgtützen können und für erstere nur eine geringe Ausweichmöglichkeit besteht, so entbehren Idie unteren Haarschichten, jeglicher Stütze. Die Haare weichen dem Druck des Schneidmessers aus und werden nach unten abgebogen-. Dieses Ab- biegen läß,t sich,,bei diesen Maschinen in, keinem Fall vermeiden,. Es ist daher, abgesehen von dem bei solchen Maschinen erforderlichen erhöhten Kraftaufwand, nicht möglich, das Bund völlig eben abzuschneiden. Der eigentliche Z-weck der Schneidmaschine, der darin bestehen soll, daß sämtliche Haare des Bundes in gleichen Längen abgeschnitten werden, wird dadurch nicht erreicht.
  • Bessere F;rgebnisse werden mit S chneildmaschinen erreicht, beidenen umlaufende Schnaidscheiben verwendet werden. Denn hier kommt durch, die umlaufende Schneidkante eine besisere Schneildwirkunig zustande"als dies -bei den Schneiid#naschinen der vorerw#Imt-en Art möglich ist, die nach dem Scherprinzip arbeiten. Jedoch läßt sich auch bei diesen Maschinen nicht vermeiden, daß die zu schneidenden Haare oder Borsten, besonders dann, wenn sie in größeren Längen geschnitten werden müssen oder verhältnismäßig weich, sind, zum Teil ausweichen und abgebogen werden. Andererseits, werdendurch den hohen Anpreßidr#uck,der Schneidscheibe an)das Material und die während-des Schneildens auftretende hohe ErvArmung,die Haare ander S chnittfläche leicht verbrannt undgind dann zum grUten Teil für die Weiterverarbeitung nicht zu gebrauchen. In ganz besonders hohem Maße trittdiese letzterwähnte Erscheinung beim Schneiden von Kunstfasern auf,die an den Schnittflächen schmelzen.-und schließlich zusammengeschweißt werfden, Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß das zu schneidende Bund oder .der Stoff beiderseits eines langsam oder rasch umlaufen-den, gegebenenfalls auf der Antriebswelle verstellbar angeordneten Scheibenmessers von Spannvcyrrichttmgen gehalten ist. Durch diese beiderseitig angeordnete Spannvorichtung ist ein Ausweichen ,der Haare, Borsten od.dgl. nicht möglich, und die Schnittfläche wird, wie die Erfa"lirunggezei-gt hat, vollkommen eben. Ein ErWärmen der Haare wäh,-rend des Schneidvorganges kann daidÜrch zusätzlich noch unterbunden werden" daß man den zu schneidenden Haaren oder Borsten noch eine gewisse Vorspannung, gibt"diedadurch erreichtweriden kann, (daß man die Sparmvorrichtungen im Abstand von dem Scheibenmesser verstellbar anoridinet. Andererseits läßt sich (dies bei Kungtfasern auch dadurch vermeiden, daß man das Schneidmesser mit verhältnismäßig langsamer Drehzahl laufen läßt, d. h. mit einer geringeren Umfangsgeschwindigkeit ,der Schneidkanten arbeitet, Dabei kann - das Scheibenmesser entweder exzentrisch angeordnet oder die Schneidkante desselben spitralförmig ausgebildet Bein. Um längere Haar- coder BorstenbüschelineineAnzahlvonBündeIngleicheroderverschiedener Länge gleichzeitig zu schneiden, werden mehrere auf der Amtriebswelle verstellbar angebraclite Scheibemnes-ser im Abstand, voneinander an#geordnet und beilderseits, jedes Scheibenmessers jeweils eine Spannverrichtung vorgesehen.
  • Einige Ausführungsbeispielt gemäß der Erfindung siüd in der Zeichnung dargestellt. Es zeilgt Abb. i eine schematische Seitenansicht der Masc#'hi,ne, Abb. 2 eine Draufsicht auf dieselbe -und Abb. 3 ein Scheibenmesser mit spiralförmig ausgebildeten Schneidkanten. Wie aus den Ab.b. i und 2 ersichtlich, ist auf einer beiderseits gelagerten Welle ii ein Scheibenniesiser 2 angeordnet, das (beispielsweise ü[ber ein Getriebe 3 von einem Motor 4 angetrieben wird. Das zu schneidende Haar- oder Borstenbüschel 5 wird belderseits des Scheibenmessers durch Spann, bänder 6 gehalten, die einerseits. am Maschinen,-rahmen 7 angelenkt und andererseits. über eine Traverse 8 mit dem Spannheb,51 9 durch einen Seilzug io cd. rdigl. verbunden sind# Dieser Spannhebel wird durch eine in ein. Zahinsegment i i eingreifende Klinke 12 in der jewells erforderlichen Lage ge- halten. Diese Spannvorrichtung kann gegenüber dem S cheibenmesser in der Weise verstellbar angeordnet sein, daß der Albstand Ibeider Spannbänder gemeinsam oder jedes Spannbandes für sichgeändert, wird. Statt dessen ist es aber weh mögEch, das Scheibenmesser auf der Welle -selbst verstellbar anzuordnen oder diese Verstelllbarkeit sowohl an den Spannvorrichtungen wie aucl-1 an den Scheilbenmessern vorzunehmen. Wie aus den Abh. i und 2 ersichtlich, ist in diesem Ausführungsbeispleil das Scheibenmesser exzentrisch angeordnet. Es. kann aber auch -in der üblichen Weise konzentrisch angeordnet sein.
  • An Stelle der kreisrunden Schneidkante ist das Scheibermizseer 13 (Abb. 3) mit einer spiralförmig ausgebildeten Schneidkente versehen. Von diesen spiralförmigen Schneidkanten können auch zwei oder.mehrere am Umfang vorgesehen e3ein.
  • Das Schneiden mit dieser Maschine erlolgt in der '#Veisie"daß,die.von der Spannvorrichtung gehtaltenen Haar- oder Borstenbüschel entweder mittels einer Wippe oder eines Schliebetisches an das Scheiben, Messer hera-Übewegt werden oder umgekehrt das Scheilbenmesser mit dein Antrieb schwenkbar oder schiebbar gegenüber der Spannvorrichtung gelagert ist. Dabei schneidet das, Messer unter Umständen schon, während einer einzigen Umdrehung das Büschel durch. In diesem F.all wied diafür- Sorge getragen, daß durch ein, Steuerorgan während der Heranbewegung --des Büschels an. das Scheiben-Messer (der Antriehs.motor eingeschaltet und nach erfolgtem Schnitt stillgesetzt wied. Dädurch wird erreicht, daß ider Strornveribrauch, auf ein Mindestmaß herabgesetzt wird.
  • Mit (der Maschine gemäß der Erfnigung ist es erstmalig möglich, sämtliche in der Bürsten- und Pinselindustrie verwendeten natürlichen oder künstliehen Haare, Borsten und Fasern einwandfrei und mit geringstem Kraftaufwand auf die gewünschten Längen m# schneiden. Ein Nacharbeiten der geschnittenen Bunde, wie z. B. das. bieher notwendige Entfernen der n#icht auf die bestimmt-- Länge geschnittenen Haare und der damit verbundene 'Verlust, wirddadurch vollkommen vermieden. Andererseeits ermöglicht. diese Maschine erstmalig -das Schneiden von Kunstfasern auf maschinellem Wege, so daß eine riasche Fertigung gegenübor der Hanid, arbeit erreicht wird. Gemäß ihrer Bauart können alle praktisch im Betrieb zurVerarbeltung kommenden Materialien geschnitten werden" so daß eine vielseitige Anwendung der Maschine und diie Herstellung völlig -Aen geschnittener Bunde ganz bestimmter Länge gewährleistet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Maschine zum Schneiden von, I-Iaar-, Borsten-, Pflanzenfaser- oder Kunstf asei#buiiiden sowie Kunststoffen odAgl. unter Verwenidung eines =laufenden Scheibenmessers, daidurch, ge-,kennzeichnet daß das Bunid (5) ode#r der Stoff beiderseits des, gegebenenfalls- auf der Antriebswelle (i) verstellbar angeordneten, Scheibenmessers (:2, 13) voli. Spannv&rri#chtungen (6) gehalten ist. --. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekenn#zeichnet, da3 das Scheibenmesser (2) exzentrisch auf der Welle (i) befestigt ist. 3. Maschine nach Anepruch i, dadurch gek,enn,zeichnet,;d'aß die S chneidkante des Scheibenmessers (13) spiral-förmig ausgebildet ist. 4. Maschine nach Anspruch, 3, dadurch gekennzeichnet, (daß das Scheibenmesser zwei. oder mehrere am Umfang angeordnete, spiralförmig #aUsgebildete Schneidkanten aufweist. 5'. Maschine nach,den Ansprikhen, i 'bis 4, daidurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtungen (6) ein- oderbgiderseits im Abstand von dem Scheibenmesser (2, 13) ver.stedlbar angeordnet sind. 6. Maschine nachden Ansprüchen i, bis 5, da-,durch gekenlizei-chnet, !daß mehrere auf der Antrielbswelle (i) verstellbar angebrachte Scheibenmesser (2, 13) im Abstand voneinander angeordnet sind und beiderseits, jedes Scheibenmessers (2#, 13) jeweils eine Spiannvorrichtung (6) vorgesehen ist.
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