DE895155C - Einrichtung zum Regulieren der Dampferzeugung eines Elektroden-Dampfkessels mit einem Dampfreservoir - Google Patents

Einrichtung zum Regulieren der Dampferzeugung eines Elektroden-Dampfkessels mit einem Dampfreservoir

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DE895155C
DE895155C DEA14888A DEA0014888A DE895155C DE 895155 C DE895155 C DE 895155C DE A14888 A DEA14888 A DE A14888A DE A0014888 A DEA0014888 A DE A0014888A DE 895155 C DE895155 C DE 895155C
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steam
reservoir
boiler
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pressure
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DEA14888A
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Goesta Waldemar Berg
Nils Johan Hallman
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Zander & Ingestroem AB
DeLaval International AB
Original Assignee
Zander & Ingestroem AB
Zander and Ingestrom AB
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22—STEAM GENERATION
    • F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00—Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/28—Methods of steam generation characterised by form of heating method in boilers heated electrically
    • F22B1/30—Electrode boilers

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Description

  • Einrichtung zum Regulieren der Dampferzeugung eines Elektroden-Dampfkessels mit einem Dampfreservoir Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Regulieren .der Dampferzeugung an einem elektrischen Elektroden-Dampfkessel mit einem Dampfreservoir, wobei der Flüssigkeitsraum des Kessels mit demjenigen des Reservoirs kommuniziert. Es ist schon vorgeschlagen worden, in solchen Dampfkesseln den Dampfdruck oder die Menge des erzeugten Dampfes oder die zugeführte elektrische Energie durch Vergrößerung oder Verkleinerung der Berührungsfläche zwischen den Elektroden und dem Wasser zu regulieren. Diese Änderung der Berührungsfläche wird durch Heben oder Senken des Wasserspiegels erreicht. Langsame Veränderungen des Wasserstandes können durch Vermehrung oder Verminderung der dem Dampfkessel zugeführten Speisewassermenge erzielt werden. Isst aber eine rasche Senkung des Wasserspiegels und eine rasche dementsprechende Verminderung des Leistungsaufwandes erwünscht, so war es üblich, das Ablaßventil am Kesselboden zu öffnen und so viel Wasser abzuzapfen, bis der Wasserspiegel auf das gewünschte Niveau gesenkt war. Das ab@gezap'fte Wasser trägt aber viel Wärme mit sieh, welche zurückgewonnen werden sollte, indem das, abgezapfte Wasser z. B. zum Vorwärmen. von Speisewasser verwendet würde, welches bestimmt ist, dem Wasserraum des Dampfkessels zugeführt zu werden. Jedoch ist in vielen Anlagen keine Möglichkeit vorhanden, alle im abgezapften Wasser enthaltene Wärme zu verwenden, in welchem Fall ein gewisser Wärmeverlust unvermeidlich isst.
  • Mit der Erfindung wird bezweckt, eine rasche Regulierung der Dampferzeugung zu erzielen, ohne daß wesentliche Energieverluste eintreten. Gemäß der Erfindung steht mit :dem Dampfraum des Elektrodenkessels und demjenigen des Reservoirs eine Dampfentnahmeleitung in Verbindung und besitzt die diese Leitung mit dem Elekt.rodenke:ssel verbindende Leitung einen ;durch einen Regler gesteuerten Durchflußwiderstand, welcher Regler einerseits diesen Widerstand bei die Dampfentnahme übersteigender Dampferzeugung selbsttätig erhöht, so daß sich ein vermehrter Druckabfall zwischen den Dampfräumen des Elektradenkessels und des Reservoirs ergibt, der Flüssigkeitsstand im Elektro,denkessel gesenkt und die- Dampferzeugung vermindert wird, und welcher Regler andererseits diesen Widerstand bei die Dampfentnahme unterschreitender Dampferzeugung vermindert, so daß sich ein verminderter Druckabfall ergibt, .der Flüssigkeitsstand im Elektrodenkes-sel ansteigt und die Dampferzeugung zunimmt. Die beabsichtigte Veränderung des Flüssigkeitsstandes kann id.urch einen Druck im Dampfkessel selbst beeinflußt werden. Dies kann dadurch erreicht wenden, daß der Regler entweider in Abhängigkeit vom Druck im Elektroderkessel oder vom Druck im Reservoir arbeitet.
  • Andererseits kann bezweckt sein, die zugeführte elektrische Energie auf einem konstanten Wert halten zu können, @da dies von ökonomischer Wichtikkeiit ist, insbesondere bei gewissen, durch die Kraftwerke angewandten Tarifen. Zu diesem Zwecke kann der Regler ein Impulsorgan besitzen, welches durch die den Elektroden, zugeführte elektrische Energie beeinflußt wird.
  • In der Zeichnung sind beispielsweise zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sowie zwei Varianten zu diesen Ausführungsformen veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt einen schematischen Vertikalschnitt durch ein erstes Beispiel mit einem Dampfkessel, der einen in das Reservoir fast ganz eingebaut--n Elektrodenkessel besitzt; Fi.g. 2 zeigt einen Vertikalschnitt durch einen in der ersten Ausführungsform verwendeten Regler; Fig. 3 und 4 veranschaulichen je eine Variante zu der in Fig. i gezeigten Ausführungsform; Fig. 5 zeigt einen schematischen Vertikalschnitt durch eine weitere Ausführungsform, und Fig. 6 und 7 sind. Varianten dazu.
  • Diese Beispiele (Fig.5 bis 7) entsprechen im Prinzip,den in den Fig. 1, 3 bzw. 4 dargestellten, mit dem Unterschied, :daß ein Dampfkessel mit zwei getrennten Kesseln (Elektrodenkessel, Dampfreservo-ir) vorhanden ist.
  • Bei der in Fig. 1 veranschaulichten Ausführungsform ist in einen äußeren, das Dampfreservoir bildenden Kessel 1 ein innerer, einen stehenden Zylinderdarstellender, den Elektrodenkessel bildender Kessel: eingesetzt, welcher an seinem unteren Ende offen und an seinem oberen Erde mittels eines abnehmbaren Deckels 3 verschlossen ist. Der Zylinder 2 reicht von oben in den. Kessel 1, ohne dessen Boden zu -,rreichen. Am Deckel 3, d. h. somit im oberen, geschlossenen Teil des Kessels 2, sind die Elektroden 4, 5 und 6 unter Verwendung von isolierten Durchführungen 7, 8 und 9 aufgehängt. Als Stromzuführung dienen drei Fiter 1o, 11 und 12, welche einen Dreiphas:nwechselstrom von einer nicht dargestellten elektrischen Kraftquelle zuführen. Eine Dampfauslaßleitung 13a, 13b führt vom oberen geschlossenen Teil des Elektrodenkessels 3 in eine Entnahmeleitung 14, die mit einem Abschlußventi1 15 versehen ist. Zwischen den Leitungsabschnitten 13" und 13b ist ein Druckregler 16 eingesetzt, dessen Bauart weiter unten beschrieben wird. Die Leitungen 14 und 13b stehen .durch eine Rohrleitung 17 mit dem oberen Teil, d. h. dem Dampfraum des Dampfreservoirs 1, in Verbindung. Ein aus dem Innenraum des E,lektro,derikessels führendes Rohr 18 und ein. mit dem unteren Teil des Reservoirs verbundenes Rohr 19 bilden einen Flüs-sigkeitsstiand'anzeiger 2a, an welchem der Flüssigkeitsstand im Elektrodenkessel 2 abgelesen werd--n kann. Die Speiseflüssigkeit tritt durch eine mittels eines Ventils 21 gesteuerte Zuleitung 22 in das Reservoir 1 ein.
  • Die Bauart des Reglers 16 ist aus. Fig. 2 ersichtlich. Im Reglergehäuse 23 ist ein Eintrittskanal 24 und ein Austrittskanal 25 vorgesehen, an welche die entsprechenden Leitungsabschnitte 13" und 13b angeschlossen sind. Ferner besitzt das Gehäuse 23 eine obere Bohrung, in welche eine Büchse 26 druckdicht eingeschraubt ist. Die obere Öffnung der Büchse 26 ist durch eine Abdichtungskapsel 27 verschlossen; welche mit einer Führungshülse 28 versehen ist, in der eine einen Ventilkörper 3o tragende Ventilstange 29 in Längsrichtung verschiebbar ist. Zwischen, dem Ventilkörper 30 und einer Schulter in der Büchse 26 ist eine Druckfeder 31 unter Spannung gehalten. Der Ventilkörper 3o bildet mit einem Ventilsitz ein Drosselventil, welches an einer Öffnung 32 in der Trennwand. 33 zwischen dem Eintritts- und Austrittskanal 24 bzw. 25 vorgesehen ist. An der von der Ventilstange 29 abgekehrten Seite des Ventilkörpers 30 ist eine Stange 34 befestigt, welche einen Flansch 35 besitzt. Auf der vom Ventil 30 abgekehrten Seite des Flansches 35 ist eine Membran 36 aus Gummi oder anderem biegsamem Material angebracht, die mit ihrer Peripherie zwischen einem Flansch des Gehäuses 23 einerseits und dem Flansch einer in das Gehäuse 23 eingeschraubten Hülse 37 andererseits eingeklemmt ist. Der Innenraum dieser Hülse 37 steht durch einen in der Hülsenwand vorgesehenen Schlitz 38 mit- der Außenluft in Verbindung. Auf Idas untere Ende der Hülse 37 ist eine Hülsenmutter 39 aufgeschraubt, deren unterer Teil seinerseits durch eine aufgeschraubte Kapsel 40 umschlossen ist. In der Hülsenmutter 39 ist eine Spindel qi1",drehbargelagert, die einen Flansch 42 hat, der normalerweise auf der oberen Seite der Hülsenmutter 39 aufliegt. Die Spindel 41 ist mit einem Gewinde 43 versehen und trägt auf diesem eine Wandermutter 44, die einen sich in den Schlitz 38 erstreckenden Führungsstift 45 besitzt, der sie am Drehen verhindert. Zwischen einem auf der Unterseite der Membran 36 an der Stange 34 befestigten Federteller 46 einerseits und einer Schulter an der Wandermutter 44 andererseits ist ein: Druckfeder 47 mit Vorspannung eingesetzt. Diese Vorspannung läßt sich durch Drehen eines z. B. vierkantigen Kopfes 48 der Spindel 41 regulieren, wobei die Mutter 44 hinauf- oder hinunterwandert. Die Spannung der Feder 47 ist so einzustellen, daß die Summe des Federdruckes und des Luftdruck es, die auf die eine Seite der Membran 36 wirkt, mit !dem auf die andere Membranseite wirkenden Druck der Feder 31 und dem Dampfdruck im Austrittskanal 25 im Gleichgewicht ist, wobei der Dampfdruck im Austrittskanal 25 annähernd dem im Reservoir i `herrschenden Dampfdruck entspricht, vorausgesetzt, daß ,dieser Druck einem vorbestimmten Grenzwert entspricht. Wenn der Dampfdruck diesen Wert übersteigt, erlauben die =Membran 36 und die Feder 47 dem Ventilkörper 30, sich seinem Sitz zu nähern und die in Fg.2 gezeigte Schließlage einzunehmen. Fällt andererseits der Druck unter diesen Grenzwert, so wind der Ventilkörper 30 durch d.ie Wirkung der Feder 47 in vom Ventilsitz abgehobener Stellung gehalten.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Es werde angenommen, daß der Flüssigkeitsstand H im Reservoir ii und der Flüssigkeits.stan.d h im Elektrodenkessel 2 die in Fig. i .gezeigten Stellungen einnehmen und daß der Regler 16 geöffnet ist und Dampf zur Entnahmeleitung 14 durchläßt. Wenn nun z. B. die Dampfentnahmemenge durch teihveiis,es Schließen des Ventils 15 vermindert wird, übersteigt die im Elektrodenkessel 2 stattfindende Dampferzeugung die Dampfentnahme, weshalb der Druck ansteigt, bis der Ventilkörper 30 den Durchgang durch den Regler 16 zu drosseln beginnt. Dadurch wird zwischen .dem Abschnitt 13a der Auslaßleitung und deren Abschnitt 13b ein Druckabfall verursacht, so daß der im Elektrodenkessel2 herrschende Druckhöher sein wird als der Druck im Reservoir i. Somit wird Wasser aus dem Kessel 2 durch seine Bodenöffnung in das Reservoir i gedrückt, wobei der Flüssigkeitsstand h des Elektrodenkessels 2 gesenkt wird und .die Berührungsfläche der Elektroden 4 bis 6 mit der Flüssigkeit abnimmt und daher .die Dampferzeugung vermindert. Wenn schließlich der Druck genügend gesunken ist oder die Dampfentnahme durch Idas Ventil 15 zunimmt, ist der Dampfdruck im Leitungsabschnitt 13b so weit herabgesetzt, daß der Regler 16 den Durchlaß wieder vergrößert, wobei der Druckabfall zwischen dem Leitungsabschnitt 13a und dem Leitungsabschnitt ,13b Wieder vermindert wird und der Flüssigkeitsstand h im Elektrodenkessel 2 steigt, so .daß sich die wirksame Fläche der Elektroden vergrößert und die Dampferzeugung zunimmt. Wie sich aus der Zeichnung ersehen läßt, ist die Fläche des Flüssigkeitsspiegels h im Elektro@denkes,sel2 beträchtlich kleiner a.lis die Fläche des Flüssigkeitsspiegels H im Reservoir. Somit bewirken selbst vergleichsweise .große Änderungen des Flüssigkeitsstandes h nur kleine Änderungen des Flüssigkeitsstandes H. Zu diesem Zwecke sind die Wandungen der Kessel i und 2 so, gestaltet, d-aß das obengenannte,Flächenverhältnis der beiden Flüssigkeitsspiegel wenigstens im Bereich der normalen Schwankungen .der Flüs,s,ig"keitsstände H und h g.leichbleibt.
  • Im beschriebenen Ausführungsbeispiel ist der Druck im Reservoir i für die Betätigung des Reglers 116 ausschlaggebend. Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 ist die. zugeführte elektrische Energie und somit die pro Zeiteinheit erzielte Dampferzeugung für den Verlauf der Regulierung ausschlaggebend. Zu diesem Zwecke ist im Stromleiter i i ein Stromwandler 49 eingebaut, -der mit einer Stromspule 5o eines Relais 51 verbunden ist. Eine der Phasenspannungen ist über -die Leiter 52 und 53 auf eine Spannungsspule 54 des Relais geleitet. Die Stromspule und die Spannungsspule treiben eine .drehbare Metallscheibe 55 gemäß dem bekannten und in Wattmetern oft angewandten Prinzip von F e r r a r i an. Die Scheibe 55 sitzt auf einer drehbaren Welle 56, die über eine Spiralfeder 57 mit einem auf einer drehbaren Einstellspindel 59 befestigten Hebelarm 58 elastisch gekuppelt ist. Die Spindel 59 läßt sich mittels eines Knopfes 6o einstellen, dessen Einstellwinkel auf einer Skala 61 abgelesen werden kann. Die Welle 56 ist mit einem Kontaktarm 62 versehen, welcher über einen zum Teil biegsamen und zum Teil festmontierten Leiter 63 mit dem einen Pol einer Batterie 70 verbunden ist und welcher mit zwei Kontakten 64, 65 an je einem Leiter 66 bzw. 67 zusammenarbeitet. An diesen Leitern 66, 67 sind die einen Enden von zwei Relaisspulen 68, 69 angeschlossen, während deren andere Enden in Parallelschaltung an den anderen Po,-1 der Batterie 70 gelegt sind. Je nachdem der Arm 62 den Kontakt 64 oder den Kontakt 65 berührt, wird von der Batterie 70 Strom durch den Leiter 66 und die Spule 68 oder den Leiter 67 und die Spule 69 fließen. Die Relaisspulen 68 und 69 steuern einen Anker 71, :der befähigt ist, einen in zwei Phasen der Netzleiter 73 eines Dreiphaseninduktionsmotors 74 eingebauten Phasenumkehrschalter 72 zu betätigen. Je nachdem der Anker 71 durch die Spule 68 oder !die Spule 69 angezogen wird, verschiebt der Schalter 72 die Phasenfolge im Stator des Motors 74, so daß dessen Rotor in der einen oder anderen Richtung rotiert. Der Rotor des Motors 74 ist vorzugsweise über ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Schneckengetriebe oder ein anderes Reduktionsgetriebe mit großem Reduktionsverhältnis mit einem Drosselventil 75 gekuppelt, welches zwischen -die Rohrleitungsabschnitte 13a und 13b in ähnlicher Weise wie der Regler 16 in Fig. i eingebaut ist. Die Spindel des Ventils 75 ist in bekannter Weise mit einer Drosselscheibe versehen, welche den freien Durchgang durch das Ventil in einem der Drehung der Ventilstange entsprechenden Grad drosselt.
  • Dne beschriebene Ausführungsform nach Fig. 3 arbeitet in folgender Weise: Es werde angenommen, ,daß @die durch .die Leiter i@o bis %a2 zugeführte elektrische Energie einen bestimmten Wert hat und der Entnahme einer bestimmten bampfmengedurch die Entna'hmeleitunig 14 und das Ventil 15 entspricht. In diesem Gleichgewichtszustand nehmen die Flüssigkeitsspiegel 1a und H die in der Zeichnung gezeigte Lage ein. Ferner wird angenommen, daß der Knopf 6o bezüglich der Skala 61 so eingestellt sei, daß das .durch die Scheibe 55 ausgeübte Drehmoment durch die Feder 57 ausbalanciert sei, so daß der Kontaktarm 62 im Zwischenraum zwischen :den Kontakten 64 und 65 spielt, ohne @diese zu berühren, weshalb die Relaisspulen 69 und 68 unerregt sind und der Anker 71 in einer solchen Mittellage gehalten wird, daß der Schalter 72 .die beiden unter seiner Kontrolle stehenden Phasen unterbrochen hält und der Motor 74 somit stillsteht.
  • Wenn nun aus irgendeinem Grunde der Flüssigkeitsstand h sich ändert, z. B. erhöht, so nimmt die wirksame Oberfläche der Elektroden und somit die durch die Leiter :io bis 12 zugeführte elektrische Energie sofort zu, und die Scheibe 55 wird einem vermehrten Drehmoment unterworfen, wobei die Gegenkraft der Feder 57 überwunden wird und der Kontaktarm 62 z. B. .mit dem Kontakt 64 in Berührung gelangt. Dadurch wird die Spule 68 erregt, und der Anker 711 bringt den Schalter 72 in eine solche Stellung, daß der Motor 74 in einer Drehrichtung zu rotieren beginnt, bei der das Drosselventil 75 im Sinne einer Zunahme :des Druckabfalls zwischen den Leitungsabschnitten 13" und 13v betätigt wird, so daß der Druck im Kessel 2 steigt und der Flüssigkeitsstand h abnimmt. Sinngemäß umgekehrt sind die Vorgänge, wenn sich der Flüssigkeitsstand 1a gesenkt 'hat, indem dann der Kontakt 65 die Spule 69 über den Leiter 67 erregt, wobei der Motor 74 in entgegengesetzter Drehrichtung zu rotieren beginnt und das. Drosselventil 75 allmählich öffnet, so daß der Druckabfall zwischen den Leitungsabschnitten 13a und 13v reduziert wird und der Flüssigkeitsstand 1a ansteigt: . Bei der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform wird die Stellung des Reglers durch den Druck im Elektrodenkesse.1 2 mittels der am.schließend beschriebenen Einrichtung gesteuert. Zwischen den Leitungsabschnitten 13a und 13v ist ein Drosselventil 76 eingebaut, welches über eine drehbare Ventilstange 77 normalerweise durch eine Rückführkraft, wie z. B. ein Gewicht 78 oder eine Federkraft, in voll geöffneter Stellung gehalten wird. Ein. Regler 79, beispielsweise von der durch T. K ä 11 e in, seinen USA.-Patenten 1 73$ 072 und 2147977 beschriebenen Bauart, besitzt ein Impulsorgan, welches durch eine Rohrleitung 8o und ein in dieser eingebautes Ventil 8i mit dem Druck in der Leitung 113' in Verbindung steht und durch diesen Druck gesteuert-wird, der praktisch dem Druck im Elektrodenkesse1 2 gleich ist. Der Regler 79 isst befähigt, sobald der Druck einen bestimmten Wert überschreitet, einen Zug auf einen Draht 82 auszuüben, der üben- eine Umkehrrolle 83 an einem Sektor 84 angreift, welcher derart auf der Ventilstange 77 sitzt, daß ein Zug von hinreichender Kraft am Draht 82- die Ventilstange 77 entgegen der Wirkung des Gewichts 78 rotiert und somit der Strömungswiderstand im Ventil 76 allmählich zunimmt und ein größerer Druckabfall zwischen den Leitungsabschnitten 13a und 13v verursacht wird.
  • Die, beschriebene Einrichtung nach Fig. 4 arbeitet in ähnlicher Weise wie .die in Verbindung mit Fig. i beschriebene, mit dem Unterschied, daß nicht der Druck im Reservoir i, sondern derjenige im Elektroidenkessel 2 für die Betätigung der Einrichtung ausschlaggebend ist.
  • Bei -dem in Fig. 5 gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Reservoir i vom Elektrodenkessel 2 thermisch getrennt, wenn von .den Auslaßrc'hrleitungen 13a und 13v und (dem Flüssigkeitsdurchlaß .durch eine Leitung 85 abgesehen wird. Die Dampfauslaßleitung ist mit einem Drosselventil versehen, das durch einen. Regler 16 gesteuert wird, welcher von der in Fig.2 gezeigten Bauart sein kann. Das Reservoir i ist zweckmäßig mit einem Flüssigkeitsstandanzeiger 86 und außerdem mit einer elektrischen Flüssigkeitssitandsteuervorrichtung 87 von bekannter Bauart versehen, die befähigt ist, sobald der Flüssigkeitsspiegel die mit ,dem Rohr 88 übereinstimmende Lage übersteigt, drie Netzleitung 89 zu einem Elektromotor go zu unterbrechen, der eine in den Kessel i fördernde Speisepumpe 9i antreibt. Die Vorrichtung 87 schaltet den Motor 9o wieder ein, wenn der Flüssigkeitsspiegel wieder auf die mit dem Rohr 92 übereinstimmende Lage gefallen ist.
  • Die Einrichtung nach Fig. 5 arbeitet im wesentlichen in gleicher Weise wie diejenige nach Fig. i. In dem in Fing. 6. gezeigten Ausführungsbeispiel sind Ele'lctrodenlcessel 2 und Reservoir i thermisch voneinander getrennt. Im übrigen entspricht diese Einrichtung derjenigen nach Fig. 3. Ebenso ist ihre von der zugeführten elektrischen Energie abhängige Wirkungsweise dieselbe wie die in Verbindung mit der Fig. 3 beschriebene.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 unterscheidet sich von dem in Fig. 4 veranschaulichten nur durch die getrennte Anordnung,der Kessel i -und 2, während .die Wirkungsweise dieselbe :ist.
  • In den. beschriebenen Ausführungsbeispielen wird der Regler automatisch bewegt. Doch kann ebensogut eine Änderung des Flüssi lkeitsstandes absichtlich verursacht werden, indem. der Regler von Hand verstellt wird, so daß der Sollwert der zu regelnden Größe verändert wird.
  • Unter der in -der Beschreibung verwendeten Bezeichnung Flüssigkeit sei irgendeine verüampf'bare Flüssigkeit, z. B. Wasser, verstanden, die sich zur Betätigung der Einrichtung in der beschriebenen Weise eignet.
  • Es versteht sich, daß die vorliegende Erfindung nicht auf die in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt sein soll, sondern alle Varianten umfaßt, die im Geltungsbereich der nachfolgenden Ansprüche liegen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Regulieren der Dampferzeugung an einem elektrischen Elektroden-Dampfkessel mit einem Dampfreservoir, wobei der Flüssigkeitsraum des Kessels mit demjenigen des Reservoirs kommuniziert, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Dampfraum des Elektrodenkessels und demjenigen des Res-:rvoirs eine Dampfentnahmeleitung in Verbindung steht und die diese Leitung mit dem Elektroden'kessel verbindende Leitung einen durch einen Regler gesteuerten Durchflußwiderstand besitzt, welcher Regler einerseits diesen Widerstand bei die Dampfentnahme übersteigender Dampferzeugung selbsttätig erhöht, so daß sich ein; vermehrter Druckabfall zwischen den Dampfräumen des Elektrodemkessels und des Reservoirs ergibt, der Flüssigkeitsstand im Elektrodenikessel gesenkt und die Dampferzeugung vermindert wird, und welcher Regler andererseits diesen Widerstand bei die Dampfentnahme unterschreitender Dampferzeugung v e.rmindert, so daß sich ein verminderter Druckabfall ergibt, der Flüssigkeitsstand im Elektrodenkessel ansteigt und ,die Dampferzeugung zunimmt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Regler durch Dampfdruck beeinflußt wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch,i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Regler in Abhängigke)it vom Druck im Elektrodenkessel arbeitet. q.. -Einrichtung nach Anspruch !i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Regler in Abhängigkeit vorn Druck im Reservoir arbeitet. 5. Einrichtung nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß der Regler mit einem Impulsorgan versehen ist, welches durch die ,den Elektroden zugeführte elektrische Energie beeinflußt wird. 6. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsoberfläche im Reservoir größer ist als im Elektrodenkessel. 7. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Reservoir und der Elektrodenkessel voneinander getrennt sind und daß .der genannte Durchflußwiderstan@d durch ein Drosselventil verändert wird. B. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsraum des Elektrodenkessels direkt in den Flüssigkeitsraum des Reservoirs übergeht. 9. Einrichtung nach Anspruch -i und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektrodenkessel und das Reservoir durch eine Trennwand unterteilt sind, deren oberer Teil die Dampfräume vom Kessel und Reservoir voneinander abschließt und daß der Elektrodenkessel unten offen ist. io. Einrichtung nach Anspruch i, 8 und 9, -dadurch gekennzeichnet, daß der Elektro@denkessel aus einem stehenden Zylinder besteht, ,der oben geschlossen und von oben in das Reservoir hinabreicht, ohne aber dessen Boden zu erreichen. i i. Einrichtung nach Anspruch i, 8, 9 und io, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden im oberen geschlossenen. Teil des Zylinders, und zwar an einem abnehmbaren Deckel desselben befestigt sind. i2. Einrichtung nach Anspruch i und 8 bis in, dadurch gekennzeichnet, .daß der Dampfauslaß am oberen geschlossenen Teil des Zylinders angeschlossen ist und aus einer Rohrleitung besteht, die ein zum Regler gehörendes Drosselventil aufweist.
DEA14888A 1945-04-27 1952-01-01 Einrichtung zum Regulieren der Dampferzeugung eines Elektroden-Dampfkessels mit einem Dampfreservoir Expired DE895155C (de)

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