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Aufbereitungsgerät, insbesondere für Kartoffeln Die hohen. Anforderungen,
:die an die Qualität von landwirtschaftlichen Erzeugnissen ;gestellt werden, erfordern
insbesondere bei Kartoffeln die Aufbereitung des Erntegutes. Hi°rfür sind Scrrtiermaschinen
und Verlesebänder in verschiedenen Bauarten bekannt, wie auch Zubringer und Verladegeräte,
um die aufbereiteten Kartoffeln mit größtmöglicher Schonung zu transportieren. Bei
diesen Einrichtungen handelt es sich um Einzelgeräte ; man hat zwar schlon eine
Sortiermaschine mit einem Verleseband vereinigt, doch handelt :es sich dann um Geräte,
die einzeln nicht verwendbar sind. Auch sind bereits Sortier- und Verles.emaschinen
bekannt, die auf einem einheitlichen Fahrgestell sind. Wegen :der :erforderlichen
Größe dieser Einrichtungen handelt es sich hierbei um besonders schwere Maschinen,
deren Anschaffung höhe Aufwendungen bedingt. Außerdem ist bei den Einzelgeräten
verschiedener Bauart meist die Leistungsfähigkeit verschieden und schließt auch
die Bauart selbst die Vereinigung mehrerer Einzelgeräte aus.
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Um demgegenüber die Möglichkeit zu schaffen, die @einzelnen Aufbereitungsgeräte
sowohl für sich zu benutzen als auch :diese zu vereinigen, sind erfimid=gs-e:m;äß
eine Sortiermaschine, :.ein Verleseband sowie Zubringer, Verlade- und.etwaige -s:onstig
e Hilfseinrichtungen als selbständig benutzbare Geräte iausgebildet und diese Geräte
gleichzeitig mit angepaßten Anschlußmitteln versehen, die e'ncn leicht lösbaren
Zusammenbau zu enem als Ganzes fahrbarem Gerät ermöglichen. Bei :einer bevorzugten
Bauart sind die vorteilhaft in Riöhrkonsitnxktion ausgeführten Gerätegestielle .mit
auf größeren Abse'h!ni.tten parallel verlaufenden AnschlußflÄchen versehen. Sire
bilden dann nach dem Zusammenbau ein
selbsttragendes, brückenartiges Fahrgestell der@vollständi;gen Maschine. Hierbei
sind die Amsichlußflä;chen zwischen Verlese- und Verladieband vorteilhaft in einem
Winkel zur waagerechten Ebene angeordnet, wobie@ sich das: Gestell des Verlese;-.
biandes auf das, Gestell des Verladehandes ab stützt.
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Jedes Einzelgerät ist mit einer Fahrachse versehen-, die bei den mittleren
Geräten versetzbar angeordnet ist. Das Verleseb@and ist mit seiner a4 sich b,ekainnten
Kippstufe für die Wiendung oder Kartoffeln versehen; bei -der jedoch erfindungsgemäß
zur Sicherung des glatten Durch7aufs der zu -sortierenden Früchte die heiderseitIgen
Leitbretter ;glatt durchlaufend ausgebildet sind. Die Druckrollen liegen -auf der
von der Verlesebahn abgekehrten Seite dieser Leitbretter. Die Ver-Lesebahn kann
außerdem durch ein Aufsatzbrett unterteilt sein.
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Entsprechelnd sind !auch die übrigen Geräte für denn leichten und
gegebenenfalls -wechselnden Zusiamngenbau :durch die Anordnung von offenen Handlagern,
durch die Anbringung- von Zahnleisten für die Höhenverstellung an den Führungsstellen
der Bänder :selbst und durch die Anbrin;gung von Anschlußrnitteln, welche die Benutzbarkeit
der EiinzeleinrIchtungen für sich erleichtern, ausigebildet.
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Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstaiad meinigen Ausführungsbeispielen;
und zwar 71n Abb. i in ein.-.er Seitenansicht der Gesjazntan:erdnua7g in fahrbereitenm
Zustand; Abb. 2 ist eine Teilansicht des. Verlesebandes mit Kippstufe, vom. der
Seite gesehen, und Abb. 3 der :entsprechende Abschnitt des Verlesebiandes, von -obren
gesehen; Abb. 4 igitt das von der Gesamteinrichtung abgetnemnte Verladeband und
Abb.5 k gleicher Weise die Sortiermaschine und das Verl_csteband wieder.
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Das Aufbereitungsgerät in seiner Gesamtheit besteht aus dem Zugring
er I, der S,ortierma5;chine I I, dem Verleseband III und dem Verladeband IV. Alle
Einzelgeräte sind in Rahmenkonstruktion und in gleicher Breite ausgeführt.
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Die Sortierma:schne II weist eine Anse'hdußflä,che i o, das Verleseband
I II parallel hüerzu leine Anschlul3fl,äclge i i auf,- die nneinand@erstoßen und
mittels leicht lösbarer Schraubten 12 und seiner Stützlasche 13 sparr miteinander
verbunden werden können. Andererseits weist das Ralunemgestell des Verlesebandes
III Beine Anschluß@fl,äche 14 und das Verladeband IV Beine Anschlußfl,äche 15 auf,
die im gleichen: Winkel zur wa;agerech'ten Ebene geführt sind, Zvob,ei sich das.
Verlesebiand III auf .dem Verladeband IV ab-Stützt. Die Verbindung erfolgt z. B.
duTch leicht löshame Schrauben 16.
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Die Sortiermaschine ist mit einer inneren Fahr-und Lenkachse 17 versehen,
während am Verleseband eine leicht lösbare Fahrachsie 18 befestigt ist. Diesle paßt
in entsprechende Anschlußmittel des Verladebandes IV; sie wird dorthin versetzt,
wenn die Geräte zusammengebaut werden (Abt. 5 und i).
Außerdem ist das Verladeband IV mit einer Fahrachse, Transportrollen :od. dgl. i9
ausgerüstet.
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Die Antriebsart, die Sortiereinrichtung und die sonstigen Einrichtungen
können beliebig sein. Wesentlich ist jedoch, @daß die erfindungsgemäß zusammengebauten
Geräte den glatten Durchlauf des iaufzubiereitenden Gutes gewährleisten. Hierzu
ist das Verlesehand mit seitlichen Leitbrettern 2o, 21 versehen, die glatt durchlaufend
ausgebildet sind, während die Druckrollen 22 zur Erzielung der sogemiainnten Kippstufe
auf der vorn der Siorüerbahm abgelegenen Seifte der Leitbretter 2o, 21 liegen. Ein
äüfsietzbames Teilbrett 23 ermöglicht es, die zu verarbeitenden Kartoffeln z. B.
in Speise- und Saattvare getrennt zu verlesen.
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Der Antrieb der einzelnen Einrichtungen kann beliebig erfolgen, jedoch
ist die Einrichtung so getroffen, -daß die zusammengebauten Geräte mittels Antriebsketten
24 miteinander verbunden werden können. Auf ,diese Weisse ist @es möglich, z. B.
von einem einzigen Antriebsmotor 25 aus den Zubri'niger I, die Sfortiermmas,chine
II, das, Ven-leselesiebiand; III und dias Verladeband IV zu bedienen. In gleicher
Weise: dienen der ieinheitlichen ZusiaMmeagfiasisumg der einzelnen Gerätetemle die
leicht abnehmibame Lageruhig der Stützachse 26 des Zubringers I in üflenen Handlagern
27 sowie die Aagbringung der Zahnleisten 28 für die Höhenverstellung an den Bandgestellen
selbst. Andererseits sind die Ein zel,g eräte mit Anschlußmiiteln versehen, die
ihre gesonderte Benutzung unäbbängig von den weiteren: Geräteaa erleichtern und
fördern. S;olehe An,-schlußanittel sind etwa ein Auslauf 29, eine Zuführun gsruts,che
3 o u. @dgl.
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Die vorteilhaft für Innenlenkung ausgebildete Lenkaichsie 1 7 der
Siortiermeschine nimmt eine leicht einsietzbiare Deichsiel auf. Diese dient dann
als Wende- und Zugmittel. für das gesamte Aufbereitungsger;ät.
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Be lm. Transport kann der Zubri@r I durch Heraushebien aus :den Handlagern
27 leicht entfernt werden. .
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Das erfindungsg emü ße Gerät arheitet in der Weisse, daß z. B. eingemietete
Kartoffeln über den Zubringer I gefördert und über mit Schwammgummi belegte Leitbretter
zu im MasdhineRtei131 angeordneten Schmutzsiebte gefördert werden. Von dort aus
laufeng die Kartoffeln über die Sortierung unmittelbar lauf das. Förderband, wobei
die Teilung im: Saalt- und Speisiekartoffeln erfolgt. Sie gelangen den über des
Verlesiehand mit Kippstufe zwischen ,den Leitbrettern 20, 23 bzw. 23, 21 auf das
Verlade#-biand-IV und- werdeai von diesem- auf den Transportwagen abgegeben. Die
gemäß Abb. i angeordneten Fahrach lsen 17, 18 -ermöglichen ein leichtes Nachschiebern:
;des Gesamtgerätes, bei fortschreitender Entleermrg der Miete und ;eine ebenso einsfache
örtliche Verschiebung beim öffnen der nächsten Miete.
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Erfindungsgemäß wird der Vorteil erreicht, daß die Sortierm;archime,
das Verleseband und die Fördermttelselbständig für sich voll brauchbare Gemäroe
@darstellen-, die gegebenenfalls auch für
andere Zwecke als für die Kartoffelaufbereitung zur Verfügung stehen. Ebensa zweckmäßig
ist ihre Verwendung jedoch nach einem Zusammenbau gemäß Abb. i, wobei diese z. B.
lediglich mittels. eines Schraubenschlüssels durch ungeübte Kräfte möglich ist.
Es ergibt sich dann zwangsläufig ein Gesamtgerät mit in sich starrem, brückenartigem
Rahmen, das trotzdem von leichtem Gewicht ist. Hierbei sind .die Ansiehlußflächen
io, i i und 14, 15 so. ,ausgebildet, daß ihre Anordnung den starren Zusammenbau
und die Kraftübertragung begünstigt.
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Jedies Gerät kann für sich erworben werden, wie auch beispielsweise
die Siortiermaschine kombiniert mit :dem Verleseb:and, .die dann ein hochwertiges
S,orti,era"-#gregat ergeben. Das Verladehand IV ist auch ,nach Entfernung der Wechselachse
18 Im @ortsfesten Betrieb als vollwertiges Fördermittel bleliebi;geinsetzbar.
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Die Anischlußmittel 12, 13, 16 kännen der jeweiligen Bauart der Geräte
angepaßt sein. Wesentlich ist lediglich, daß sie die baukastenartig Einzelgeräte
mixt ausreichender Festigkeit verbinden. Die Ausbildung der Achse: 17
-als
Schwenkachse ermöglicht einet bieliiebige Schwenkung des gesamten Gerätes
,gemäß Abb,. i um die Achse 18. Die Anordnung der Zahnleisten 28 erspart besiondere
Haltegierüste für die Höhenverstellung der Transpiortbänder.