DE895582C - Geraet zum Verdraengen bzw. Zerkleinern von Steinhindernissen von Erdtiefbohrrohren - Google Patents

Geraet zum Verdraengen bzw. Zerkleinern von Steinhindernissen von Erdtiefbohrrohren

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DE895582C
DE895582C DEW7980A DEW0007980A DE895582C DE 895582 C DE895582 C DE 895582C DE W7980 A DEW7980 A DE W7980A DE W0007980 A DEW0007980 A DE W0007980A DE 895582 C DE895582 C DE 895582C
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DE
Germany
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cylinder
chisel
hammer
explosive charge
displacing
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Expired
Application number
DEW7980A
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English (en)
Inventor
Rudolf Woytzyk
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Individual
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B31/00Fishing for or freeing objects in boreholes or wells
    • E21B31/002Destroying the objects to be fished, e.g. by explosive means
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B37/00Methods or apparatus for cleaning boreholes or wells

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
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  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Marine Sciences & Fisheries (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)
  • Drilling And Exploitation, And Mining Machines And Methods (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein in Verbindung mit Erdtiefbohrungen anwendbares Gerät zum Verdrängen bzw. Zerkleinern von Steinhindernissen vor den Bohrrohren und bezweckt eine Ausgestaltung, die es ermöglicht, beim Auftreffen eines Bohrhindernisses das Gerät nach der Erfindung durch die Bohrrohre einzuführen, auf das Hindernis anzusetzen und es mittels einer im Gerät mitgeführten Sprengladung zu verdrängen oder so zu zerkleinern,: daß das Ergebnis der Zerkleinerung durch Ausschlämmen entfernt werden kann. Zu diesem Zweck besteht das Gerät nach der Erfindung aus einem Zylinder von geringerem Durchmesser als -das Bohrroter, einem am unteren Ende des Zylinders auswechselbar befestigten Meißel od. dgl. Werkzeug, einer oberhalb des Meißels vorgesehenen Sprengkammer, einer oberhalb der Sprengkammer federnd gelagerten Zündnadel und einem oberhalb der Zündnadel und innerhalb eines begrenzten Weges der Zylinderwandung geführten Schlaghammer. Dieses Gerät ist bei Auftreffen der Bohrrohre auf ein Steinhindernis od. dgl. durch das Innere der Bohrrohre bis zum Hindernis einfuhrbar und wird dadurch in Wirkung gesetzt; daß der Schlaghammer. mittels eines Seiles od. dgl. für sich angehoben und dann zum Fall freigegeben wird. Auf seinem Fallwege nimmt er die Zündnadel mit, die mittels einer Zündpille die Sprengladung zur Explosion bringt. Die dabei freigewordene Energie kommt als Meißelschlag auf das Hindernis zur Wirkung, während- der Rückschlag am Ende des Führungsweges .des Schlaghammers im Zylinder von letzterem abgefangen wird, wobei der Meißel od. dgl. Werkzeug aus dem Steinhindernis wieder herausgezogen wird, sich also nicht festklemmen kann.
  • Da der Meißel auswechselbar mit dem Zylinder verbunden ist, so kann nicht nur jedes andere zweckentsprechende Werkzeug zur Verdrängung oder Zerkleinerung des Steinhindernisses angewandt werden, sondern auch jede andere Größenordnung, sofern diese in ihrem Gesamtdurchmesser geringer als der Innendurchmesser des Bohrrohres ist. Auch die Sprengkammer ist auswechselbar, so daß Sprengladungen verschiedener Größenordnung verwendet werden können.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung in einem axialen Längsschnitt dargestellt.
  • Der Zylinder i ist mit vier kreuzweise angeordneten Führungsschlitzen i i für die Zapfen 12 des Schlaghammers 2 versehen, der an seinem unteren Ende mit der den Hohlraum 3 zur Aufnahme einer Sprengladung enthaltenden Sprengkammer 8 verschraubt ist. Zwischen dem unteren Ende des Hammers 2 und der Sprengkammer 8 ist oberhalb eines einschraubbaren Bodens 7 eine auf einer Schraubenfeder 6 abgestützte Zündnadel q. angeordnet, die auf eine in die Bodenbohrung 5 einfuhrbare Zündpille einwirkt, sobald durch eine Fallbeschleunigung' der Widerstand der Schraubenfeder-6 überwunden ist. Eine in den Innenraum 3 der Sprengkammer 8 eingeführte Sprengladung kommt dann zur Explosion, deren dabei frei wendende Energie auf einen mit dem Zylinder i verschraubten Meißel 9 einwirkt, während der Rückstoß über die Querbolzen 1a, 12 vom Zylinder i an den Enden der Führungsschlitze i i des Zylinders i abgefangen wird. Bei diesem Abfangen des Rückstoßes wird der Meißel wieder aus dem bearbeiteten Stein herausgezogen, so daß er sich niemals festklemmen kann. Dieses Erfordernis ist deshalb: wichtig, damit das Gerät, falls die eine Sprengladung zur Zertrümmerung des Bohrhindernisses nicht ausreicht, aus dem Bohrrohr wieder leicht herausgezogen und mit einer weiteren Sprengladung versehen werden kann.
  • Der- Meißel 9 kann gegen ein anderes Werkzeug in gleicher oder einer anderen Größenordnung ausgewechselt werden. Ebenfalls ist die Sprengkammer 8 auswechselbar, wenn es gilt, Sprengpatronen anderer Größenordnung zu verwenden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gerät zum Verdrängen b:zw. Zerkleinern von Steinhindernissen vor Erdtiefbohrrohren mittels einer Sprengladung, gekennzeichnet durch einen Zylinder (i) von geringerem Durchmesser als das Bohrrohr, einen am unteren Ende des Zylinders auswechselbar befestigten Meißel - od. dgl. Werkzeug, eine oberhalb des Meißels vorgesehene Sprengkammer (8), eine oberhalb der Sprengkammer federnd gelagerte Zündnadel (q.) und einen oberhalb der Zündnadel (q.) angeordneten, innerhalb eines begrenzten Weges der Zylinderwandung geführten Schlaghammer (2).
  2. 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung des Schlaghammers (9) kreuzweise angeordnete Bolzen (12) dienen und für diese von der Wandung des Zylinders (i) vorgesehene Führungsschlitze (i i) in ihrer Länge derart bemessen sind, daß der Rückstoß der explodierten. Sprengladung noch zur Lösung des vorgetriebenen Keiles (9) od. dgl. aus dem Bohrhindernis ausreicht.
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