DE895789C - Peilanordnung mit Kreuzrahmen und Goniometer - Google Patents
Peilanordnung mit Kreuzrahmen und GoniometerInfo
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- DE895789C DE895789C DES11071D DES0011071D DE895789C DE 895789 C DE895789 C DE 895789C DE S11071 D DES11071 D DE S11071D DE S0011071 D DES0011071 D DE S0011071D DE 895789 C DE895789 C DE 895789C
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-
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- G01—MEASURING; TESTING
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- G01S1/00—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
- G01S1/02—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves
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Description
- Peilanordnung mit Kreuzrahmen und Goniometer Es ist bekannt, daß bei Peilanordnungen mit Kreuzrahmen und Goniometer zwecks Eindeutigmachen der Peilung eine Hilfsantenne erforderlich ist. Der Vorgang des Eindeutigmachens der Peilung wird mit Seitenbestimmung bezeichnet. Zur Seitenbestimmung bei einer Peilung mit Kreuzrahmen antenne und Goniometer ist es bekanntlich erforderlich, daß die wirksame Suchspuleninduktivität des Goniometers über den Drehwinkel konstant bleibt. Da die praktischen Bauformen von Goniometern eine hinreichende Konstanz der Suchspule über den Drehwinkel nicht aufweisen, müssen Abgleichmittel zur Einstellung der Konstanz angewendet werden. Es wurde hierzu bereits vorgeschlagen, in Reihe mit der Suchspule eine Zusatzspule zu schalten, deren Induktivitätswert sich heim Drehen der Suchspule gleich stark, jedoch im entgegengesetzten Sinn ändert wie der wirksame Induktivitätswert der Suchspule. Bei dieser Anordnung tritt jedoch mitunter ein größerer Verlust an Peilleistung auf, den zu vermeiden derZweck der vorliegendenErfindung ist.
- Gemäß der Erfindung ist in jeden durch Rahmen und Feldspule gegebenen Erregerstromkreis des Goniometers eine Zusatzinduktivität geschaltet, die parallel oder in Reihe mit der Feldspule liegen kann. Die Induktivität dieser Zusatzspule ändert sich beim Drehen der Suchspule derart, daß die wirksame Suchspuleninduktivität über den Drehwinkel konstant bleibt. Es muß jedoch bei einer solchen Anordnung darauf geachtet werden, daß die beiden Zusatzspulen für jede Stellung der Suchspule keine Unterschiede in ihren jeweiligen Induktivitätswerten aufweisen, da solche Unterschiede leicht zu einem sogenannten viertelkreisigen Peilfehler führen können.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
- Fig. i zeigt die Peilanordnung in schematischer Darstellung; Fig. 2 zeigt eine Einzelheit.
- Es wird angenommen, daß die Induktivitäten der beiden Rahmen R1 und R2 und die Induktivitäten der beiden Feldspulen F1 und F2 des Goniometers gleich groß sind. Die Suchspule des Goniometers ist mit S bezeichnet. Die beiden Zusatzinduktivitäten, welche vorzugsweise die Form von Spulen L21 und L22 aufweisen, liegen beim Ausführungsbeispiel im Erregerkreis inReihenschaltung. Selbstverständlich können diese Zusatzspulen L21 und L22 auch parallel zu den Feldspulen F1 bzw. F2 geschaltet werden. Es ist darauf zu achten, daß beide Spulen derart angeordnet werden, daß sie nicht aufeinander koppeln. Hierdurch werden weitere Peilfehler vermieden.
- Die beiden Zusatzspulen L21 und L22 können für eine Reihe von Punkten über den: Drehwinkel durch eine besondere Abgleicheinrichtung gleichzeitig um gleiche Beträge verändert- werden. In Fig. 2 ist die Drehachse i dargestellt, auf welcher die Goniometersuchspule angeordnet ist. Der Übersichtlichkeit halber ist die Suchspule S der Fig. i in Fig. 2 nicht dargestellt. Auf dieser Drehachse befindet sich ein vorzugsweise die Form einer Scheibe aufweisender Träger 2, welcher mit der .Drehachse i mitbewegt wird. In der beweglichen Scheibe 2 sind vorzugsweise aus Massekernstoff aufgebaute Abgleichkerne 3 vörgesehen, welche in bezug auf ihren Abstand von der Scheibe :2 verstellt werden können. Die Abgleichkerne 3 wirken nun je nach ihrer Einstellung verschieden auf die Zusatzspulen L21 und L22 ein. Beide Spulen sind derart zueinander angeordnet, daß ihre Achsen senkrecht aufeinanderstehen, wodurch eine genügende Entkopplung beider Spulen erzielt wird. Die Spulen L21 und L22 befinden sich auf vorzugsweise ebenfalls aus Massekernmaterial bestehenden Kernen 4 und 5. Die Abgleichkerne 3 haben vorzugsweise, wie aus Fig. 2 zu ersehen, Halbkugelform, wobei die Kerne 4 und 5 der Zusatzinduktivitäten entsprechende Hohlkehlen aufweisen und so dicht aneinander angeordnet sind, daß mit einem einzigen, etwa halbkugelförmigen Abgleichkern gleichzeitig beide Zusatzspulen, und zwar in gleichem Maße beeinflußt werden können.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Peilanordnung mit Kreuzrahmen und Goniometer, dadurch gekennzeichnet, daß in jeden durch Peilrahmen (R1, R2) und Feldspule (F1 und F2) gegebenen Erregerstromkreis des Goniometers eine Zusatzinduktivität (L21 und L22) geschaltet ist, die sich beim Drehen der Suchspule (S) derart ändert, daß die wirksame Suchspuleninduktivität über den Drehwinkel konstant bleibt.
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzinduktivität (L21, L22) vorzugsweise in Form einer Zusatzspule parallel oder in Reihe zu der entsprechenden Feldspule (F1 und F2) des Goniometers liegt.
- 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zusatzspulen (L21, L22) für jede Stellung der Suchspule (S) keine Unterschiede in ihren jeweiligen Induktivitätswerten aufweisen.
- 4. Anordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zusatzspulen (L21, L22) gegeneinander entkoppelt sind.
- 5. Anordnung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zusatzspulen (L21, L2.) für eine Reihe von Punkten über den Drehwinkel durch nur eine Abgleicheinrichtung gleichzeitig um gleiche Beträge verändert werden.
- 6. Anordnung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Drehachse der Suchspule (S) ein vorzugsweise die Form einer Scheibe aufweisender Träger (2) angebracht ist, in welchem vorzugsweise aus Massekernstoff aufgebaute Abgleichkerne (3) vorgesehen sind, die in bezug auf den Abstand von dem Träger (2) verstellbar sind.
- 7. Anordnung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgleichkerne (3) etwa Halbkugelform aufweisen und daß die Kerne (q., 5) der Zusatzinduktivitäten (L21, L22) entsprechende Hohlkehlen aufweisen und so dicht aneinander angeordnet sind, daß mit einem einzigen, etwa halbkugelförmigen Abgleichkern gleichzeitig beide Zusatzspulen beeinflußt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES11071D DE895789C (de) | 1942-10-17 | 1942-10-18 | Peilanordnung mit Kreuzrahmen und Goniometer |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE901014X | 1942-10-17 | ||
| DES11071D DE895789C (de) | 1942-10-17 | 1942-10-18 | Peilanordnung mit Kreuzrahmen und Goniometer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE895789C true DE895789C (de) | 1953-11-05 |
Family
ID=25956883
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES11071D Expired DE895789C (de) | 1942-10-17 | 1942-10-18 | Peilanordnung mit Kreuzrahmen und Goniometer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE895789C (de) |
-
1942
- 1942-10-18 DE DES11071D patent/DE895789C/de not_active Expired
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