DE895789C - Peilanordnung mit Kreuzrahmen und Goniometer - Google Patents

Peilanordnung mit Kreuzrahmen und Goniometer

Info

Publication number
DE895789C
DE895789C DES11071D DES0011071D DE895789C DE 895789 C DE895789 C DE 895789C DE S11071 D DES11071 D DE S11071D DE S0011071 D DES0011071 D DE S0011071D DE 895789 C DE895789 C DE 895789C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
additional
arrangement according
goniometer
coil
inductance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES11071D
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Dr-Ing Weis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES11071D priority Critical patent/DE895789C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE895789C publication Critical patent/DE895789C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Analysing Materials By The Use Of Radiation (AREA)

Description

  • Peilanordnung mit Kreuzrahmen und Goniometer Es ist bekannt, daß bei Peilanordnungen mit Kreuzrahmen und Goniometer zwecks Eindeutigmachen der Peilung eine Hilfsantenne erforderlich ist. Der Vorgang des Eindeutigmachens der Peilung wird mit Seitenbestimmung bezeichnet. Zur Seitenbestimmung bei einer Peilung mit Kreuzrahmen antenne und Goniometer ist es bekanntlich erforderlich, daß die wirksame Suchspuleninduktivität des Goniometers über den Drehwinkel konstant bleibt. Da die praktischen Bauformen von Goniometern eine hinreichende Konstanz der Suchspule über den Drehwinkel nicht aufweisen, müssen Abgleichmittel zur Einstellung der Konstanz angewendet werden. Es wurde hierzu bereits vorgeschlagen, in Reihe mit der Suchspule eine Zusatzspule zu schalten, deren Induktivitätswert sich heim Drehen der Suchspule gleich stark, jedoch im entgegengesetzten Sinn ändert wie der wirksame Induktivitätswert der Suchspule. Bei dieser Anordnung tritt jedoch mitunter ein größerer Verlust an Peilleistung auf, den zu vermeiden derZweck der vorliegendenErfindung ist.
  • Gemäß der Erfindung ist in jeden durch Rahmen und Feldspule gegebenen Erregerstromkreis des Goniometers eine Zusatzinduktivität geschaltet, die parallel oder in Reihe mit der Feldspule liegen kann. Die Induktivität dieser Zusatzspule ändert sich beim Drehen der Suchspule derart, daß die wirksame Suchspuleninduktivität über den Drehwinkel konstant bleibt. Es muß jedoch bei einer solchen Anordnung darauf geachtet werden, daß die beiden Zusatzspulen für jede Stellung der Suchspule keine Unterschiede in ihren jeweiligen Induktivitätswerten aufweisen, da solche Unterschiede leicht zu einem sogenannten viertelkreisigen Peilfehler führen können.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt die Peilanordnung in schematischer Darstellung; Fig. 2 zeigt eine Einzelheit.
  • Es wird angenommen, daß die Induktivitäten der beiden Rahmen R1 und R2 und die Induktivitäten der beiden Feldspulen F1 und F2 des Goniometers gleich groß sind. Die Suchspule des Goniometers ist mit S bezeichnet. Die beiden Zusatzinduktivitäten, welche vorzugsweise die Form von Spulen L21 und L22 aufweisen, liegen beim Ausführungsbeispiel im Erregerkreis inReihenschaltung. Selbstverständlich können diese Zusatzspulen L21 und L22 auch parallel zu den Feldspulen F1 bzw. F2 geschaltet werden. Es ist darauf zu achten, daß beide Spulen derart angeordnet werden, daß sie nicht aufeinander koppeln. Hierdurch werden weitere Peilfehler vermieden.
  • Die beiden Zusatzspulen L21 und L22 können für eine Reihe von Punkten über den: Drehwinkel durch eine besondere Abgleicheinrichtung gleichzeitig um gleiche Beträge verändert- werden. In Fig. 2 ist die Drehachse i dargestellt, auf welcher die Goniometersuchspule angeordnet ist. Der Übersichtlichkeit halber ist die Suchspule S der Fig. i in Fig. 2 nicht dargestellt. Auf dieser Drehachse befindet sich ein vorzugsweise die Form einer Scheibe aufweisender Träger 2, welcher mit der .Drehachse i mitbewegt wird. In der beweglichen Scheibe 2 sind vorzugsweise aus Massekernstoff aufgebaute Abgleichkerne 3 vörgesehen, welche in bezug auf ihren Abstand von der Scheibe :2 verstellt werden können. Die Abgleichkerne 3 wirken nun je nach ihrer Einstellung verschieden auf die Zusatzspulen L21 und L22 ein. Beide Spulen sind derart zueinander angeordnet, daß ihre Achsen senkrecht aufeinanderstehen, wodurch eine genügende Entkopplung beider Spulen erzielt wird. Die Spulen L21 und L22 befinden sich auf vorzugsweise ebenfalls aus Massekernmaterial bestehenden Kernen 4 und 5. Die Abgleichkerne 3 haben vorzugsweise, wie aus Fig. 2 zu ersehen, Halbkugelform, wobei die Kerne 4 und 5 der Zusatzinduktivitäten entsprechende Hohlkehlen aufweisen und so dicht aneinander angeordnet sind, daß mit einem einzigen, etwa halbkugelförmigen Abgleichkern gleichzeitig beide Zusatzspulen, und zwar in gleichem Maße beeinflußt werden können.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Peilanordnung mit Kreuzrahmen und Goniometer, dadurch gekennzeichnet, daß in jeden durch Peilrahmen (R1, R2) und Feldspule (F1 und F2) gegebenen Erregerstromkreis des Goniometers eine Zusatzinduktivität (L21 und L22) geschaltet ist, die sich beim Drehen der Suchspule (S) derart ändert, daß die wirksame Suchspuleninduktivität über den Drehwinkel konstant bleibt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzinduktivität (L21, L22) vorzugsweise in Form einer Zusatzspule parallel oder in Reihe zu der entsprechenden Feldspule (F1 und F2) des Goniometers liegt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zusatzspulen (L21, L22) für jede Stellung der Suchspule (S) keine Unterschiede in ihren jeweiligen Induktivitätswerten aufweisen.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zusatzspulen (L21, L22) gegeneinander entkoppelt sind.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zusatzspulen (L21, L2.) für eine Reihe von Punkten über den Drehwinkel durch nur eine Abgleicheinrichtung gleichzeitig um gleiche Beträge verändert werden.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Drehachse der Suchspule (S) ein vorzugsweise die Form einer Scheibe aufweisender Träger (2) angebracht ist, in welchem vorzugsweise aus Massekernstoff aufgebaute Abgleichkerne (3) vorgesehen sind, die in bezug auf den Abstand von dem Träger (2) verstellbar sind.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgleichkerne (3) etwa Halbkugelform aufweisen und daß die Kerne (q., 5) der Zusatzinduktivitäten (L21, L22) entsprechende Hohlkehlen aufweisen und so dicht aneinander angeordnet sind, daß mit einem einzigen, etwa halbkugelförmigen Abgleichkern gleichzeitig beide Zusatzspulen beeinflußt werden.
DES11071D 1942-10-17 1942-10-18 Peilanordnung mit Kreuzrahmen und Goniometer Expired DE895789C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES11071D DE895789C (de) 1942-10-17 1942-10-18 Peilanordnung mit Kreuzrahmen und Goniometer

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE901014X 1942-10-17
DES11071D DE895789C (de) 1942-10-17 1942-10-18 Peilanordnung mit Kreuzrahmen und Goniometer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE895789C true DE895789C (de) 1953-11-05

Family

ID=25956883

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES11071D Expired DE895789C (de) 1942-10-17 1942-10-18 Peilanordnung mit Kreuzrahmen und Goniometer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE895789C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1952150C3 (de) Anordnung und Verfahren zur Kompensation von magnetischen Störfeldern in einem Fahrzeug, insbesondere in einem Flugzeug
DE921919C (de) Einzelteilschraubzwinge
DE706492C (de) Verfahren zur Unterdrueckung von Peilfehlern
DE962816C (de) Drehspulinstrument, bei dem sich infolge der Ausbildung der Polschuhe die Empfindlicheit mit dem Ausschlag aendert und die Zeigerbewegung gedaempft ist
CH382453A (de) Elektromechanischer Wandler
DE697333C (de) Messwandler
DE702458C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Aufzeichnung der Funkbeschickungswerte einer Peilanlage
DE936521C (de) Elektrisches Variometer
DE905277C (de) Kapazitiver Spannungsteiler aus wenigstens zwei in Reihe geschalteten Kondensatoren
DE653743C (de) Rechenstab
DE726351C (de) Temperaturkompensiertes Magnetsystem fuer magnetische Waagen
DE972672C (de) Anordnung zum Phasenabgleich eines magnetischen Triebflusses fuer Elektrizitaetszaehler
DE679978C (de) Goniometeranordnung
DE902512C (de) Goniometeranordnung fuer Peilzwecke
DE727237C (de) Adcock-Antennensystem
AT142357B (de) Skala für Rundfunkempfangsgeräte.
DE664194C (de) Rechenvorrichtung
AT140138B (de) Einrichtung, insbesondere zur Bestimmung von kleinen Widerstandsänderungen.
DE518327C (de) Peilkreis fuer Funkpeiler, insbesondere fuer Bordfunkpeiler, mit auf der Peilscheibe ufgetragenen, unter Benutzung des Peilablesezeigers zu entnehmenden Korrekturen
DE712868C (de) Dauermagnetkern fuer Drehspulinstrumente
DE672013C (de) Veraenderlicher Plattenkondensator
DE577478C (de) Vorrichtung zur Kompensation des Temperatureinflusses bei magnetischen Waagen
DE718473C (de) Anordnung zur Vergroesserung des Abstimmbereichs eines Hochfrequenzvariometers
DE724081C (de) Goniometer fuer zwei oder mehr Wellenbereiche
DE842547C (de) Nonius