DE895837C - Magazinsprechmaschine - Google Patents

Magazinsprechmaschine

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Publication number
DE895837C
DE895837C DEL5594D DEL0005594D DE895837C DE 895837 C DE895837 C DE 895837C DE L5594 D DEL5594 D DE L5594D DE L0005594 D DEL0005594 D DE L0005594D DE 895837 C DE895837 C DE 895837C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
magazine
turntable
turning
pickup
Prior art date
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Expired
Application number
DEL5594D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Haeberle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CARL LINDSTROEM GmbH
Original Assignee
CARL LINDSTROEM GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CARL LINDSTROEM GmbH filed Critical CARL LINDSTROEM GmbH
Priority to DEL5594D priority Critical patent/DE895837C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE895837C publication Critical patent/DE895837C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/08Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records
    • G11B17/12Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records with axial transfer to the turntable from a stack with a vertical axis
    • G11B17/16Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records with axial transfer to the turntable from a stack with a vertical axis by mechanism in stationary centre post, e.g. with stepped post, using fingers on post

Landscapes

  • Automatic Disk Changers (AREA)

Description

  • Magazinsprechmaschin-e Es sind zahlreiche Einrichtungen für Sprechmaschinen bekanntgeworden, die bezwecken, längere Schallaufzeichnungen, welche sich über mehrere Schallplattenseiten erstrecken, möglichst pausenlos zur Wiedergabe zu bringen.
  • Zum Beispiel sind zu diesem Zweck Sprechmaschinen mit mehreren Plattentellern bekanntgeworden, auf denen die Schallplatten nacheinander abgespielt werden sollen.
  • Diese Anordnungen wiesen aber neben der großen Raumbeanspruchung .der mehrfachen Plattenteller den Nachteil auf, daß die richtige Reihenfolge der Platten nicht gewährleistet war, da Vor- und Rückseite nicht fortlaufend mit einer Aufzeichnung versehen war, sondern die Fortsetzung auf einer anderen Platte eingepreßt sein mußte.
  • Es sind auch bereits Magazinsprechmaschinen mit selbsttätigem Plattenwechsel und Plattenwendung vorgeschlagen, bei denen zwei Plattenteller vorgesehen waren und jede Platte des auf einem Teller liegenden Stapels nach Abspielen der einen Seite -durch Verschwenken auf einer sich über die beiden Plattenteller erhebenden, gekrümmten, annähernd in Kreisform laufenden Bahn gewendet und dabei auf der. zweiten Teller in die Abspiellage gefördert wird. Diese bekannten Anordnungen, bei denen der erste Plattenteller mit Motor in verhältnismäßig großer Höhe gegenüber dem zweiten Plattenteller angeordnet sein muß, da die Beförderung und Wendung der ersten Platte durch Verschwenken des ersten Plattentellers und darauffolgerndes, durch das Eigengewicht der Platte erfolgendes Abrutschen derselben durch ihr Eigengewicht erfolgt, welche Bewegung durch einen Stoßhebel unterstützt wird, zeigen daher notwendigerweise den Nachteil, daß die Beförderung und Wendung der Platte viel Zeit beansprucht und daß von einer schonenden, sicheren Plattenförderung nicht die Rede sein kann.
  • Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile der bisher bekannten Sprechmaschinen zum Abspielen mehrerer Platten hintereinander zu vermeiden und das möglichst pausenlose Nacheinanderabspielen einer größeren Anzahl von Schallplatten in der Weise, daß zuerst die Vorderseite und daran anschließend die Rückseite jeder einzelnen Platte abgespielt wird, zu ermöglichen, ohne daß die Anwendung verwickelter Antriebsteile erforderlich ist, während jedoch die Geschwindigkeit der Plattenumwechslung erhöht und die Pausen zwischen dem Abspielen der einzelnen Seiten und Platten auf ein Mindestmaß herabgesetzt werden.
  • ;Dieser erfindungsgemäße Zweck wird durch die Magazinsprechmaschine mit selbsttätigem Plattenwechsel und Plattenwendung mit zwei Plattentellern, bei der jede Platte des auf einem Teller liegenden Stapels nach Abspielen der einen Seite -durch Verschwenken auf einer sich über die beiden Plattenteller erhebenden, gekrümmten, vorzugsweise Kreisbahn gewendet und durch -die Wendebewegung selbst auch auf den zweiten Teller in die Abspiellage gefördert wird, nach der Erfindung dadurch erreicht, daß bei einem Gerät mit unveränderlicher Horizontallage der Plattenteller das Wenden und Fördern durch einen die Platte während der ganzen Verschwenkung festhaltenden und sicher führenden Greifermechanismus bewirkt wird, der vom Antriebsmechanismus zusammen mit dem oder den Tonarmen so gesteuert wird, daß während der Förderbewegung der oder die Tonarme die Schwenkbahn freigibt bzw. freigeben, nach der Förderung der oder die Tonarme unverzüglich zwangsläufig die Abspielstellung einnehmen.
  • Der Erfindungsgegenstand wird zweckmäßig in der Weise ausgebildet, daß der Antrieb für das Wenden der Platte und die Einstellung des Tonabnehmers in die Spielstellung, außer der Einstellung des Tonabnehmers in der Seitenrichtung, auch eine Einstellung desselben in der Höhenlage entsprechend der sich ändernden Plattenstapelhöhe bewirkt.
  • Die Ausbildung des Erfindungsgegenstandes kann auch zweckmäßig in der Weise erfolgen, daß die Greifervorrichtung für das Plattenwenden aus mit Greifern versehenen Armen, die um eine waagerechte, der Plattentellerebene parallele Achse und außerdem um eine hierzu senkrechte Achse schwingbar sind, besteht.
  • Zweckmäßig können die Arme des Plattenwenders untereinander durch Zugfedern oder auf andere Art kraftschlüssig verbunden sein. Der Erfindungsgegenstand kann auch zweckmäßig in der Weise ausgebildet sein, daß ein Tonabnehmer, - der abwechselnd in die Spielstellung über den ersten oder zweiten Plattenteller bewegt wird, vorgesehen ist.
  • Die Ausführung kann aber auch in der Weise erfolgen, daß für jeden Plattenteller ein besonderer Tonabnehmer angeordnet ist.
  • Der Erfindungsgegenstand ermöglicht also ein möglichst pausenloses Abspielen der Schallplatten, bei Wendung derselben nach Abspielen der ersten Plattenseite, unter Herabsetzung der zum Wenden und Neuaufsetzen des Tonarmes notwendigen Pausen auf ein Mindestmaß, bei einer sicheren, im beliebigen Maß zu beschleunigenden Förderung der Platten, unter Vermeidung -der bisher für ähnliche Zwecke vorgeschlagenen verwickelten Getriebeteile.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung schematisch unter Weglassung aller nicht zum Verständnis erforderlichen Teile in Abb. i in einer Vorderansicht und in Abb. 2 in der -Draufsicht dargestellt.
  • Auf dem Werkboden i sind die beiden Plattenteller 2 und 3 nebeneinander in bekannter Weise um die Tellerachse 4, 5 drehbar gelagert. Der Antrieb für -die Plattenteller kann in der Weise, daß sich beide Teller zu gleicher Zeit in gleichem Drehsinn drehen, jedoch auch derart ausgebildet sein, daß die Drehung abwechselnd erfolgt und während der Drehung des einen Plattentellers der andere stillsteht. Ferner ist auf .dem Werkbrett in geeigneter Weise der Tonabnehmer 6 um den Drehpunkt 7 schwenkbar gelagert, so daß derselbe sowohl ein Abtasten einer Schallplatte auf dem Teller 2 als auch auf dem Plattenteller 3 je nach der eingestellten Lage vornehmen kann. Statt des einen Tonabnehmers könnte für jeden Plattenteller ein besonderer Tonabnehmer vorgesehen sein. Der vom Antrieb gesteuerte Tonabnehmer selbst ist um den Drehpunkt 7 schwenkbar und auch in der Höhenrichtung einstellbar und mittels nicht dargestellter Getriebeteile in die Anfangsstellung, den Schallplattenaufzeichnungen auf den Plattentellern 2, 3 entsprechend, sowie in die Freistellung zurückschwenkbar gelagert. Während der eigentlichen Spielbewegung über den Schallrillen der aufgelegten Schallplatten ist der Tonabnehmer zweckmäßig frei beweglich und von den Antriebsteilen unabhängig, wenn auch eine Führung im Maß der Steigung der Spiralrille der Aufzeichnung möglich ist.
  • Zwischen den beiden Plattentellern 2, 3 ist um eine zur Plattentellerebene parallele Achse B der aus den beiden Armen 9, io bestehende Plattenwender vorgesehen, dessen beide Arme je für sich um die senkrechten Achsen 1i, i2 schwenkbar angeordnet sind. Die Drehpunkte 1i, i2 könnten auch in einer gemeinsamen Achse angeordnet sein. Die beiden Arme des Plattenwenders 9, 1o sind an ihren Enden je mit geeigneten Greifvorrichtungen 13, 14 versehen und in der Nähe ihrer senkrechten Drehachsen untereinander durch die Zugfeder 15 verbunden. Die Wirkungsweise des Gegenstandes der Erfindung gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist folgende: In der in Abb. i dargestellten Ruhelage der Einrichtung ist der Tonabnehmer 6 aus dem Bereich der Schallplattenteller 2, 3 geschwenkt, und auf dem Plattenteller 2 ist ein Stapel Schallplatten 16 in geeigneter Weise zentrisch durch eine Verlängerung der Plattentellerwelle q. gehalten, gelagert. Der Plattenwender 9, io befindet sich in der Ruhelage, in der in Abb. i ausgezogen dargestellten, annähernd waagerechten Lage über dem Plattenteller 2 bzw. .dem Stapel 16.
  • Zum Hintereinanderabspielen der' Platten des Stapels 16 wird nunmehr der Antrieb eingeschaltet, der Plattenteller 2 in Umdrehung versetzt und gleichzeitig der Tonabnehmer 6 in die Stellung Abb. 2 (strichpunktiert) über den Plattenstapel gebracht, so daß de erste Seite der ersten Platte des Stapels zu Gehör gebracht wird. Sobald der Tonabnehmer die Endrille erreicht hat, wird durch eine bekannte Umschaltvorrichtung beliebiger Art der Tonarm in der Weise gesteuert, daß derselbe in die in Abb. 2 dargestellte Freistellung zurückgelangt, während gleichzeitig der Plattenwender 9, io sich senkt und die oberste Schallplatte ergreift, um seine Achse 8 in Pfeilrichtung 17 um 18o° geschwenkt wird und die oberste Platte des Stapels 16 reit der abgespielten Seite i nach unten auf den zweiten Plattenteller 3 befördert, so daß dieselbe sich in der Abspielstellung befindet.
  • Der Plattenwender 9, 1o wird nun selbsttätig in seine Ruhelage gemäß Abb. i zurückbewegt, während gleichzeitig der Tonabnehmer 8 in Richtung des Pfeiles 18 in die Anfangsrille der zweiten Seite der ersten Platte auf den Plattenteller 3 gebracht wird und das Weiterspielen erfolgen kann.
  • Die Bewegung des Plattenwenders und das Schwenken des Tonabnehmers können infolge Einfachheit der bewegten Teile in dem kurzen Zeitraum von einiger> Sekunden erfolgen, so daß eine nennenswerte Pause infolge des Umwendens der Platte nicht eintritt.
  • Nach Abspielen der zweiten Plattenseite der ersten Platte wird der Tonabnehmer selbsttätig sofort auf die erste Seite der zweiten Platte .des Stapels 16 geschwenkt, so daß das weitere Abspielen der ersten Hälfte der zweiten Plätte fast ohne Unterbrechung -der Vorführung beginnen kann. Nach Beendigung des Abspielens der ersten Hälfte der zweiten Platte wiederholt sich das vorher geschilderte Spiel der einzelnen Teile, also das Ausschwenken des Tonabnehmers in die Freistellung, das Anheben, Wenden und Fördern der zweiten Platte auf den Plattenteller 3 und das Einschwenken des Tonabnehmers 6 auf die Anfangsrille der zweiten Seite der zweiten. Platte. Dieses Spiel wiederholt sich, bis alle Platten des Plattenstapels c16 abgespielt und auf den Plattenteller 3 befördert worden sind. Die Ausbildung der Getriebeteile für den Antrieb des Plattenwenders und für die Schwenkung des Tonabnehmers kann in beliebiger, bekannter Weise erfolgen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Magazinsprechmaschine mit selbsttätigem Plattenwechsel und Plattenwendung, mit zwei Plattentellern, bei der jede Platte des auf einem Teller liegenden Stapels nach Abspielen der einen Seite durch Verschwenken auf einer sich über die beiden Plattenteller erhebenden, .gekrümmten, vorzugsweise Kreisbahn gewendet und durch die Wendebewegung selbst auch auf den zweiten Teller in die Abspiellage gefördert wird., dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Gerät mit unveränderlicher Horizontallage der Plattenteller das Wenden und Fördern durch einen die Platte während der ganzen Verschwenkung festhaltenden und sicher führenden Greifermechanismus bewirkt wird, der vom Antriebsmechanismus zusammen mit dem oder den Tonarmen so gesteuert wird, daß während der Förderbewegung der oder die Tonarme die Schwenkbahn freigibt bzw. freigeben, nach der Förderung der oder die Tonarme unverzüglich zwangsläufig die Abspielstellung einnehmen.
  2. 2: Magazinsprechmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Antrieb für das Wenden der Platte und für Einstellung des Tonabnehmers in die Spielstellung, außer der Einstellung des Tonabnehmers in der Seitenrichtung, auch eine Einstellung desselben in der Höhenlage entsprechend der sich ändernden Plattenstapelhöhe bewirkt.
  3. 3. Magazinsprechmaschine nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifervorrichtung für das Plattenwenden aus mit Greifern versehenen Armen, die um eine waagerechte, der Plattentellerebene parallele Achse und außerdem um eine hierzu senkrechte Achse schwingbar sind, besteht. q..
  4. Magazinsprechmaschine nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme des Plattenwenders untereinander durch Zugfedern oder auf andere Art kraftschlüssig verbunden sind.
  5. 5. Magazinsprechmaschine nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Tonabnehmer, der abwechselnd in die Spielstellung über den ersten oder den zweiten Plattenteller bewegt wird, vorgesehen ist.
  6. 6. Magazinsprechmaschine nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Plattenteller ein besonderer Tonabnehmer angeordnet ist.
DEL5594D 1941-02-28 1941-02-28 Magazinsprechmaschine Expired DE895837C (de)

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DEL5594D DE895837C (de) 1941-02-28 1941-02-28 Magazinsprechmaschine

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DE895837C true DE895837C (de) 1953-11-05

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ID=7256841

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