DE895892C - Schutz von Tantal bei Gefaehrdung durch elektrolytisch an ihm entwickelten Wasserstoff - Google Patents

Schutz von Tantal bei Gefaehrdung durch elektrolytisch an ihm entwickelten Wasserstoff

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DE895892C
DE895892C DEB7603D DEB0007603D DE895892C DE 895892 C DE895892 C DE 895892C DE B7603 D DEB7603 D DE B7603D DE B0007603 D DEB0007603 D DE B0007603D DE 895892 C DE895892 C DE 895892C
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DE
Germany
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tantalum
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hydrogen
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Application number
DEB7603D
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Heinz Dr Krekeler
Helmut Dr Schlecht
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BASF SE
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BASF SE
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    • C23—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23F—NON-MECHANICAL REMOVAL OF METALLIC MATERIAL FROM SURFACE; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL; MULTI-STEP PROCESSES FOR SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL INVOLVING AT LEAST ONE PROCESS PROVIDED FOR IN CLASS C23 AND AT LEAST ONE PROCESS COVERED BY SUBCLASS C21D OR C22F OR CLASS C25
    • C23F13/00—Inhibiting corrosion of metals by anodic or cathodic protection
    • C23F13/02—Inhibiting corrosion of metals by anodic or cathodic protection cathodic; Selection of conditions, parameters or procedures for cathodic protection, e.g. of electrical conditions
    • C23F13/06—Constructional parts, or assemblies of cathodic-protection apparatus
    • C23F13/08—Electrodes specially adapted for inhibiting corrosion by cathodic protection; Manufacture thereof; Conducting electric current thereto
    • C23F13/12—Electrodes characterised by the material
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C23—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Metallurgy (AREA)
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Description

  • Schutz von Tantal bei Gefährdung durch elektrolytisch an ihm entwickelten Wasserstoff Tantal kann man gegen Angriff durch an ihm elektrolytisch entwickeltem Wasserstoff dadurch schützen, daß man zwischen denn Tantal und dem als Gegenelektrode wirkenden anderen Werkstoff eine Wechselspannung anlegt. Soll z. B. ein Tantalheizrohr, das in einem mit einem säurebeständigen Überzug ausgekleideten Eisenbehälter für Salzsäure eingebaut ist, gegen Zerstörung geschützt werden, so legt man zwischen dem Tantalheizrohr und dem Eisengefäß eine Wechselspannung an. Die Schutzwirkung tritt in,dem Augenblick ein, in dem eine leitende Verbindung zwischen: Tantal. und Eisen durch die Säure zustande kommt, was beispielsweise bei einem Schadhaftwerden der säurebeständigen, elektrisch isolierenden Auskleidung des Eisengefäßes der Fall ist.
  • Es wurde nun gefunden, @daß man mit Vorteil als Gegenelektrode eine solche aus Tantal verwenden kann, indem man die Wechselspannung zwischen dem zu schützenden Tantalgerät und einer ebenfalls aus Tantal bestehenden, in dieselbe Flüssigkeit eintauchenden Hilfselektrode anlegt. 'Ulan kann dann in dem angeführten Beispiel zur Auskleidung des Eisengefäßes auch solche säurebeständigen Stoffe benutzen, die keine ausgeprägte elektrisch isolierende Eigenschaft besitzen, wie dies bei manchen mit Ruß oder Graphit als Füllmittel hergestellten Kunststoffen der Fall ist. Man muß nur Sorge dafür tragen, daß das zu schützende Tantalgerät an der Stelle seines Durchtritts durch die Eisenwandung elektrisch isoliert gegen das Eisengefäß angeordnet wind. Die Tantalhilfselektrode darf mit dem Eisengefäß nicht in metallischer Berührung stehen.
  • .Man kann beispielsweise in die Flüssigkeit, in .der sich das zu schützende Tantalgerät befindet, einen Tantalblechstreifen eintauchen, der im Vergleich mit dem Tant.algerät sehr klein sein kann, und an beide eine Wechselspannung anlegen. Sollen mehrere in derselben Flüssigkeit befindliche Tantal= gerät- geschützt werden, so kann eines davon als Hilfselektrode dienen, wobei dieses mit den anderen Tantalgeräten nicht in Berührung stehen darf. Beispiel i Ein Tantalheizrohr mit einer Heizfläche von etwa o,2 m2, das mit Dampf von 12 at Druck geheizt wind, befindet sich in einem ioo 1 fassendien Kochbehälter, in dem Salzsäure kontinuierlich verdampft wird, wobei die Zufuhr der Salzsäure nach Maßgabe der abziehenden Dämpfe erfolgt. Der Kochbehälter besteht aus Eisen und ist im Innern mit einem säurebeständigen Überzug versehen. In den Kochbehälter wird ein dünner Tantalblechstreifen derart eingehängt, daß er in die zu verdampfende Salzsäure eintaucht und weder mit .dem Kochbehälter noch mit dem Tantalheizrohr in metallischer Berührung steht. Das Tantalheizrohr ist gegen den Eisenbehälter elektrisch isoliert.
  • An den Tantalblechstreifen und an das Tantalheizrohr wird eine Wechselspannung von 5 V angelegt: Es fließt zunächst ein geringer Strom, und es findet eine schwache Gasentwicklung statt. Stromfluß und Gasentwicklung lassen jedbch allmählich nach und hören nach, einiger Zeit praktisch ganz auf. Dieser Zustand wird schneller erreicht, wenn die Wechselspannung für kurze Zeit erhöht wird, z. B. auf 2o V.
  • Beispiel 2 Ein Tantalblech von o,i mm Stärke und ein Kohlestab werden in 51/oige wässerige Salzsäure getaucht, und an beide wird eine Gleichspannung von 2,4 V angelegt, und zwar derart, daß das Tantalblech Kathode und der Kohlestab Anode ist. Beide sind voneinander durch efn Diaphragma getrennt. Die kathodische Stromdichte beträgt dabei q. mA/cm2. An dem Tantalblech entwickelt sich lebhaft Wasserstoff und nach wenigen Stunden ist das Blech zerstört.
  • Legt man aber an das Tantalblech und an ein zweites in die! Salzsäure eintauchendes Tantalblech eine Wechselspannung, z. B. von 5 V an, so ist sowohl an dem zu schützenden Tantalblech als auch an dem als Hilfselektrodz dienenden Tantalblech, obwohl sich an beiden gleichfalls Wasserstoff entwickelt, nach Tagen noch keine Zerstörung zu beobachten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Schutz von Tantal, das einer Gefährdung durch elektrolytisch an ihm entwickeltem Wasserstoff ausgesetzt ist, wie Geräten aus Tantal, die mit Geräten aus unedleren Metallen zusammengebaut sind, durch Anlegung einer Wechselspannung zwischen dem Tantal und einer Gegenelektrode, dadurch gekennzeichnet, daß man die Wechselspannung zwischen dem zu schützenden Tantal und einer ebenfalls aus Tantal bestehenden, in -dieselbe Flüssigkeit eintauchenden Hilfselektrode anlegt.
DEB7603D 1942-03-27 1942-03-27 Schutz von Tantal bei Gefaehrdung durch elektrolytisch an ihm entwickelten Wasserstoff Expired DE895892C (de)

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