DE896027C - Empfangsverfahren fuer das Frequenzfernmessverfahren - Google Patents

Empfangsverfahren fuer das Frequenzfernmessverfahren

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DE896027C
DE896027C DEA5228D DEA0005228D DE896027C DE 896027 C DE896027 C DE 896027C DE A5228 D DEA5228 D DE A5228D DE A0005228 D DEA0005228 D DE A0005228D DE 896027 C DE896027 C DE 896027C
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DE
Germany
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frequency
auxiliary generator
sum
variable
generator
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Expired
Application number
DEA5228D
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English (en)
Inventor
Wilhelm Dr-Ing Staeblein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA5228D priority Critical patent/DE896027C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE896027C publication Critical patent/DE896027C/de
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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G08—SIGNALLING
    • G08C—TRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00—Electric signal transmission systems
    • G08C19/12—Electric signal transmission systems in which the signal transmitted is frequency or phase of AC

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Frequencies, Analyzing Spectra (AREA)

Description

  • Empfangsverfahren für das Freduenzfernmeßverfahren Für das Frequenzfernmeßverfahren, bei dem die zu Meßgröße mittels einer Wechselstromhilfsgröße übertragen wird, deren. Frequenz dem Meßwert zugeordnet wird, so daß sie sich mit der Größe und unter Umständen, mit dem Vorzeichen der Meßgröße ändert, ist eine nach dem Kompensationsprinzip arbeitende Empfangseinrichtung bekanntge-,vorden. Bei .dieser wird in der Empfangseinrichtung ein Hilfsgenerator vorgesehen, der selbsttätig ,durch eine Steuergröße so eingeregelt wird, daß er in Frequenzübereinstimmung mit der von der Gebereinrichtung her abgeleiteten und zur Empfangsstelle übertragenen Frequenz steht, wobei die zur Herstellung dieses Gleichgewichtszustandes erforderliche Hilfsgröße zur Anzeige des Meßwertes dient, da zwischen ihr und der Frequenz nahezu Proportionalität besteht. Diese Einrichtung hat den Nachteid, daß sie bei stark wechselnder Frequenz arbeiten muß, so daß nur wenige Vergleichsverfahren für dlie Frequenz möglich sinid, insbesondere ein Verfahren., bei dem die Hilfsgröße durch einfache Überlagerung der beiden Spannungen gewonnen wund, wobei abhängig von ihrer Phasenlage eine verschieden große Steuerspannung abgeleitet wird, die die völlige Gleichheit der Frequenz erzwingt.
  • Diese Einrichtung ist. zwar grundsätzlich sehr einfach, hat aber dien. Nachteil, daß sie leicht zum Pendeln neigt.
  • Die Erfindung hat eine Einrichtung zum Gegenstand, die ebenfalls nach dem Kompensationsprinzip arbeitet, jedoch eine einsfache Regelung ermöglicht, weil dile Kompensation bei einer wenig veränderlichen Frequenz erfolgt. Erfindungsgemäß wirddieKompensatiomseinrichtung für :die zu empfangende und zur Anzeige umzuwandielnde Übertragungsfrequenz so ausgebildet, daß die von dem Hilfsgenerator der Kompen= sationseinrichtung ge;lIzferten Frequenz die der Empfangseinrichtung zugeführte Übertragungsfrequenz zu einer konstanten, oder nahezu konstanten Summen- oder Differenzfrequenz ergänzt. -Die, erfinidungsgemäßie Einrichtung wird an. Hand der Abbildungen erläutert, von. denen Fig. i ein grundsätzliches Schaltungsschema, Fig. 2 eine kurvenmäßige Darstellung der Erläufiemunig der Wirkungsweise der Einrichtung zeigt.
  • Die: vom Gelber her übertragene, als Hilfsgröße dienende Meßfrequenz fi wird einer Mischeinrichtung i zugeführt, edier andererseits -die von dem Hilfsgenerator 2 der Empfangseinrichtung gelieferte Frequenz f2 zugeführt wird. Die bei-dien miteinander gemischten; Frequenzen. ergeben sowohl die Summen- als auch die, Differenzfrequenz, von denen eine herausgefiltert wird und als Frequenz f der Meßeinrichtung 3 zugeführt wird. Diese Meßeinrichtung 3 besteht z. B. aus einem Resonanzkreis, der auf den Normalwert der Frequenz f abgestimmb ist. Liegt sder Wert dieser Frequenz f unterhalb der Resonanzfrequenz, so, wird eine Steuergröße: s im positiven Sinn, - im anderen Fall im negativen Sinn geliefert. Die Steuergröße swirlzt einerseits auf dien Generator.- im Sinn einer Richtigstellung der Frequenz ,ein und wird andererseits im Empfangsinstrument q zur Anzeige benutzt.
  • Zur Erläuterung- der Wirkungsweise muß über die einzelnen Geräte noch etwas Näheres ausgesagt werden. Das Mischgerät i ist ein. normales Gerät der Fernmeld ebechni.k und kann z. B. aus Trockengleichrichtern ins der Schaltung .eines Ring- oder Sbernmodulators oder auch aus einer Röhrenschaltung bestehen. Ebensoi ist das für die Aussiebung der gewünschten Frequenz f erforderliche Filter ein normaler Bauteil der Fernmeldetechnik, über den nichts Besonderes zu bemerken ist.
  • Der steuerbare Generabo.r 2 kann z. B. als Röhrengenerator mit einer durch Voarmagnetisierung steuerbaren Drossel im Schwingkreis aufgebaut sein. Je, nach der Größe des Vormabgn:etisierungsgleichstromes ändert sich sdie Indulcbivität der Drosselspule, damit aber auch die Frequenz des Generators. Bei passender Wahl der verwendeten Eisensorte und bei entsprechender Bemessung kann ein nahezu linearer Zusammenhang zwischen Steuergrößes und' Frequenz f2 erreicht werden. Durch einen weiteren konstanten Vormagnetisierungsstrom kann die Einrichtung auch so ausgebildet werden, daß bei Wechsel des Vorzeichens der Steuergleichstromgröße s eine gegensätzliche Frequenzversch;ielbung des Generators auftritt. Die Einrichtung 3, die die Aufgabe hat, eine von dem Wert der Frequenz f abhängige Steuergröße, vorzugsweise eine G1eichstrom:gröfles, zu liefern, kann, wie erwähnt, aus einem Resonanzkreis- mit phasienabhängiger Gleichrichtung oder aus einer Frequen:zmeßbrücke. mit- nachfolgender Verstärkung. und Gleichrichtung bestehen..
  • In Fig. 2 sind die Betriebskurven eines auf die Frequenz f abgesti'mmtern Resonanzkreises aufgezeichnet, wobei die, Kurve a die Amplitude bezeichnet, die im Resonanzfalle ein Maximum ist, während die Kurve 9p die Phasenverschiebung des Stromes und .der Spannung gegeneinander darstellt. Im ,Resonanzfall, also bei der Frequenz f0, wirkt der Kreis als. einreiner Wirkwiderstand un!d hat daher die Phasenverschiebung Null; oberhalb der Resonanzfrequenz wirkt er als induktiver, unterhalb -der Resonanzfrequenz als kapazitiver Blindwiderstand. Durch eine ebenfalls in der Einrichtung 3 vorgesehene phasenabhängige Gle-ichrichterschaltung kann, wie erwähnt, eine Steuergleichspannung s abgeleitet werden, die sich in ihrem Verhalten etwa mit .der Kurve 9P in Fig. 2 .deckt.
  • Die Einrichtung wird nun zweckmäßigerweise so bemessen, daß nur geringfügige Aussteuerungen auf der Steuerkurve der Fig. 2 erfordierlich werden, d. h. d:aß schon geringe Werte von s zur völligen Aussteuerung der Frequenz des Generators 2 führen. Dann wird die Frequenz f auch nur um geringe Bruchteile ihres Wertes veränderlich sein, wobei ein: linearer Zusammenhang eingeeicht werden kann. Beträgt z. B. die Nullfrequenz für die von der -Gebereinrichtung her angeliefeirte Meßfrequenz 25 Hz und ist der Resonanzkreis auf den Wert ioo Hz abgestimmt, so muß die Frequenz f2 75 Hz betragen. Ändert sich die Frequenz f1 z. B. auf 37 Hz, so- müßte, streng genommen, die,- Frequenz f2 genau 6.3 Hz sein, .damit die Summen.-frequenz f wieder iou Hz beträgt. Dies ist jedoch nicht ganz möglich, -da sonst keine Steuergröße s zustande kommen kann. Nimmt man an-, d.aß diie Sfieuergröße s, die zur Einsstellung der Frequenz auf 63 Hz führt, nacht bei der Frequenz f = loo Hz, sondern bei der Frequenz f = 99 Hz :geliefert #wird, so. muß info-lged4essen die Frequenz f2 nicht mehr 63 Hz, sondern etwa 62, Hz betragen. Die Änderung der Frequenz f1 um i--i Hz führt also nunmehr zu einerÄnderung der Frequenz f2 um rund ii Hz; die Steuereinrichtung 3 beansprucht also einen Spielraum von i Hz.
  • Nimmt man nun an, daß die- Steuereinrichtung ihre Kennlinie um z. B. io% in -der Steilheit ändert, was durch Änderung, der Temperatur, der Hilfsspannung od. dgl. verursacht sein möge, so bedeutet dies eine Änderung der Frequenz um o,i Hz, bezogen auf Iden, Meßibereich von 12 Hz nur mehr o,8@%.
  • Die Tatsache, daß die Summenfrequenz nicht absolut genau gehalten wird, sondern eine gewisse Nachgiebigkeit in dieser Beziehung -vorhanden ist, bringt also bei richtiger Bemessung keinen unzuläss-iig groß-en Fehler, hat aber den großen Vorteil, daß die Regelung selbst eine gewisse Nachgiebigkeit aufweist und daher sehr stabil und pendel.ungsfrei ist.
  • Statt der Summenfrequenz kann auch die Differenzfrequenz verwendet werden. Dabei ist allerdings zu beachten, daß dies nur dann möglich ist, wenn die Frequenzen selbst entweder verhältnismäßig hoch sind oder wenn bei niedriger Differenzfrequenz die Regeleinrichtung verhältnismäßig träge ausgebildet, werden kann.
  • Die Kompensationseinrichtung sowohl als auch ihre einzelnen Teile können außer in, der beschriebenen Weise auch noch in anderer grundsätzlich gleich arbeitender Ausführung vorgesehen werden; so. kann z. B. der Generator 2 auch durch einen Zähler ersetzt. werden, ähnlich dem auf der Geberseite verwendeten, der mit einer Einrichtung zur Erzeugung einer Meßfrequenz versehen ist. Für die Steuereinrichtung 3 kann statt eines Resonanzkreises auch ein anderes Element verwendet werden, das geeignet ist, eine von .der Frequenz abhängige Steuergröße abzuleiten.
  • Eine solche mechanisch arbeitende Einrichtung kann z. B. aus einem Differentialgetriebe bestehen, das einen Regulierwiderstand verstellt und von zwei Synchromnoto,ren in der Bauart von Uhrenmotoren angetrieben wird, deren einer von der Summen.- oder Differenzfrequenz, deren zweiter von. einer konstanten, z. B. der Netzfrequenz, gespeist wird. Statt des letzteren Antriebes kann auch ein konstant laufendes Uhrwerk verwendet werden, dessen konstante Drehzahl als Maß für die Frequenz dient. Eine- solche Vergleichseinrichtung wirkt integrierend, vergleicht also die Frequenzintegrale und hält damit die Frequenz selbst in völliger Genauigkeit-.
  • Der steuerbare Generator z kann vorteilhafterweise auch in. der Form eines Zählers mit Hilfseinrichtung zur Erzeugung einer We.chselstromfrequenz ausgeibüldet werden, wie er auch auf der Geberseite zur Erzeugung der für die Übertragung notwendigen Frequenz Verwendung findet. Vorteilhafterweise wird dann für ,den Hilfsgenerator auf der Empfangsseite ein Gleichstromamperestundenzähler benutzt, da die Anzeige und Surnmierung mit Gleichstrom am einfachsten ist.
  • Statt des einfachen Anzeigeinstrumentes, 4 kann natürlich auch ein Registrier,instrument verwendet werden, oder es kann eine Summenschaltung für mehrere Meß«nerte angeschlossen werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Empfangswerfahren für das Frequenzfernmeßverfahren; bei dem die zu übertragende Meßgröße in eine mit ihr veränderliche We.chsels,tromfrequenz umgeformt, und als solche übertragen und auf der Empfangsseite zur Anzeige gebracht wird, wobei die Anzeige durch eine mit einem Hilfsgenerator arbeitende selbsttätig nachgesteuerte Kompensatio.nsvorrichtung bewirkt wird, ,dadurch gekennzeichnet, daß die von. dem Hilfsgenerator der Kompensationseinrichtung gelieferte, Frequenz die der Empfangsvorrichtung zugeführte Übertragungsfrequenz zu einer konstanten oder nahezu konstanten Summen- oder Differenzfrequenz ergänzt.
  2. 2. Empfangsverfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßein.richtung, welche die Summen- oder Differenzfrequenz auf ihren richtigen Wert überprüft und entsprechend dlem Ergebnis dieser Überprüfung eine Steuergröße zur Einstellung der Frequenz des Hilfsgenerators zugleich als Anzeigegröße liefert, aus einem Resonanzkreis mit anschließender für die Amplitude ordier die Phase wirksamen Meßeinrichtung besteht.
  3. 3. Empfangsverfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß die Meßein.ri.chtung, welche die Summen- oder Differenzfrequenz .auf ihren richtigen Wert überprüft und entsprechend dem Ergebnis dieser Überprüfung eine Steuergröße zur Einstellung der Frequenz des Hilfsgenerators zugleich als Anzeigegröße liefert, aus einer Frequenzmeßbrücke mit anschließender Verstärkung und Gleichrichtung besteht.
  4. 4. Empfangsverfahren nach Artspruch. i, dadurch gekennzeichnet, daß die für die verschie-,den.en Meßweirte auftretende und für die Aussteuerung der Frequenz des Hilfsgenerators notwendige lineare Abweichung .der Summen-oder Differenzfrequenz bei der Anzeige durch entsprechende Eineichung berücksichtigt wird, so daß durch sie kein Fehler verursacht wird, solange die Proportionalitätskonstante der linearen Abhängigkeit ungeändert bleibt.
  5. 5. Empfangsverfahren nach Anspruch. i, da.-durch gekennzeichnet, daß die Überprüfung der Summen- oder Differenzfrequenz nicht nach diem Wert der Frequenz selbst, sondern nach dem der Integralwerte der Frequenz erfolgt.
  6. 6. Empfangsverfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als. Hilfsgenerator für die Kompensationseinrichtung ein. Röhrengenerator mit einler durch Änderung der Vormagnetisierung steuerbaren Drosselspule .im Schwingkreis verwendet wird.
  7. 7. Empfangsverfahren nach Anspruch i, da-.durch gekennzeichnet, daß als Hilfsgenerator für die Kompensatioinseinrichtung ein Zähler verwendet wird, der ähnlich wie der Geberzähler eine Umformereinrichtung zur Erzeugung einer Wechselstromfrequenz trägt.
DEA5228D 1943-11-02 1943-11-02 Empfangsverfahren fuer das Frequenzfernmessverfahren Expired DE896027C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1001628B (de) * 1953-07-30 1957-01-24 Cfcmug Einrichtung zur Fernmessung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1001628B (de) * 1953-07-30 1957-01-24 Cfcmug Einrichtung zur Fernmessung

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