DE896090C - Elektrische Drossel - Google Patents
Elektrische DrosselInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F27/00—Details of transformers or inductances, in general
- H01F27/08—Cooling; Ventilating
- H01F27/22—Cooling by heat conduction through solid or powdered fillings
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Description
- Bekanntlich strebt man heutedanach, elektrische Drosseln, insbesondere Störschutzdrosseln, bei möglichst großer Induktivität sehr klein zu dimensionieren. Hierbei tritt jedoch die Schwierigkeit auf, die entstehende, durch den elektrischen Strom hervorgerufene Wärme gut abzuleiten. Geschieht dies nämlich nicht, so wird die zulässige Stromstärke beträchtlich herabgesetzt. Um die entstehende Wärme bei den geforderten geringen Dimensionen in ausreichendem Maße abzuleiten, ist in bekannter Weise die Wicklung der Drosselspule in ein Metallgehäuse eingesetzt, welches mit einem wärmeableitenden Stoff, vorzugsweise mit einer Kompoundmasse aus Quarz und einem Bindemittel, ausgegossen, oder angefüllt ist. Es hat sich gezeigt, daß insbesondere Quarz für den angegebenen Zweck mit besonderem Vorteil verwendet wird.
- Um die magnetischen Verhältnisse zu verbessern, insbesondere um eine höhere Permeahi.lität zu erzielen und eine magnetische Streuung weitgehendst zu beseitigen, wird gemäß der Erfindung der Masse gleichzeitig noch magnetisierbares Pulver, insbesondere Eisenpulver, zugegeben. Hierzu kann man. z. B. ein Eisenpulver verwenden, wie es zur Herstellung der sog. Massekerne für Hochfrequenzspulen benutzt wird.
- Die eben beschriebene Masse, welche also im wesentlichen aus einer Mischung von Quarz, Eisenpulver und einem z.B. auf der Basis der Polystyrole oder der Kunstharze aufgebauten Bindemittel besteht, kann lose oder' unter Druck in den Raum zwischen der Wicklung und dem Metallgehäuse eingefüllt werden. Sie kann aber auch durch an sich bekannte Zusätze plastisch gemacht, eingespritzt und dann ausgehärtet werden.
- Es ist auch zweckmäßig, die Wicklung direkt mit der eben erwähnten Mischung zu umpressen. In diesem Fall kann, da eine magnetische Streuung kaum noch vorhanden ist, ein magnetischer Schirm, insbesondere in Form eines Metallgehäuses, fortfallen, es genügt, wenn zur statischen Schirmung der so erhaltene Preßling mit einem elektrisch leitenden Lack umspritzt wird.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
- Auf einem zylindrischen, Kern, i aus ferromagnetischem Material ist eine Wicklung z so. aufgebracht, daß der Kern i beiderseitig über die Wicklung :2 1dnausragt. Der Raum zwischen der Wicklung 2 und dem Gehäuse 3 bzw. zwischen dem Kern i und dem Gehäuse 3 ist mit eurer aus Quarz, Eisenpulver und Isolierstoff bestehenden Mischung 4 ausgefüllt. Durch die gute Wärmeleitfähigkeit, insbesondere des Quarzes, wird -der Wärmeübergangswiderstand zwischen der Wicklung und dem Gehäuse sehr klein gehalten. Da die Oberfläche des Gehäuses größer ist als die der Wicklung, ist die Strombelastbarkeit der geschirmten Drossel größer-als die der ungeschirmten.
- Da praktisch alle magnetischen Streufeldlinien innerhalb der Eisenpulvermischung verlaufen, kann das Gehäuse nicht mehr als Kurzschlußwindung wirken und die wirksame Induktivität der Drossel nicht vermindern.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Drossel, insbesondere Störschutzdrossel, bei der die Wicklung von einem gut wärmeleitenden Stoff, nämlich von einer Kompoundmasse aus Quarz, umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Quarzmasse pulverförmiges, magnetisierbmes Material, insbesondere Eisenpulver, zugesetzt ist.
- 2. Drossel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen der Wicklung (2) und einer z. B. durch ein, Metallgehäuse (3) gebildeten Schirmurig befindliche Raum. mit einer Quarz und magnetisierbares Material enthaltenden Masse ausgefüllt ist:
- 3. Drossel nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Mischung von Eisenpulver mit einem Bindemittel, das z. B. auf der Basis der Polystyrole oder der Kunstharze aufgebaut ist.
- 4. Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Drossel nach den Ansp@riichen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, dasß die wärmeleitende Masse - lose oder unter Druck in den Raum zwischen der Wicklung (2) und dem Gehäuse (3) eingebracht wird.
- 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die durch an sich bekannte Zusätze plastisch gemachte wärmeleitende Masse in den Raum eingespritzt und dann ausgehärtet wird.
- 6. Verfahren nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf die um die Wicklung (2) gepreßte wärmeleitende Masse eine statische Schirmung aufgebracht wird, z. B. in Form eines elektrisch leitenden Lackes.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES16259D DE896090C (de) | 1942-05-02 | 1942-05-02 | Elektrische Drossel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES16259D DE896090C (de) | 1942-05-02 | 1942-05-02 | Elektrische Drossel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE896090C true DE896090C (de) | 1953-11-09 |
Family
ID=7475130
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES16259D Expired DE896090C (de) | 1942-05-02 | 1942-05-02 | Elektrische Drossel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE896090C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008059565A1 (de) * | 2008-10-17 | 2010-04-22 | Continental Teves Ag & Co. Ohg | Magnetspule, inbesondere für Elektromagnetventile |
-
1942
- 1942-05-02 DE DES16259D patent/DE896090C/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE102008059565A1 (de) * | 2008-10-17 | 2010-04-22 | Continental Teves Ag & Co. Ohg | Magnetspule, inbesondere für Elektromagnetventile |
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