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Durch Registrierbelege gesteuerte Registriermaschine Es sind mannigfache
Arten von durch Registrierbelege gesteuerten Registriermaschinen bekannt. Die üblichste
Form der Registrierbelege sind dabei Lochkarten oder Lochstreifen, und die Registrierung
kann durch Druck, Lochung oder auf eine andere Markierungsart erfolgen.
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Die Erfindung bezieht sich nun auf Registriermaschinen, die durch
Reg:istrierbelege gesteuert werden, in denen die Zeichen in einer Spaltenreihe nebeneinander
angeordnet sind und in der gleichzeitig die Abfühlung sämtlicher Registrierspalten
durch eine A,bfühlerreihe erfolgt, welche das Registrierwerk in allen den einzelnen
steuernden Registrierspalten entsprechenden Registrierstellen ebenfalls gleichzeitig
überwacht.
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Eine gleichzeitige Abfühlung aller Spalten und gleichzeitige Steuerung
der Registrierstellen liegt z. B. bei den gegenwärtig gebräuchlichen Tabell.iermaschinen
vor, die durch Lochkarten gesteuert werden. Aber auch in anderen Maschinen ist diese
Arbeitsweise bekannt. Beispielsweise werden in einer als sogenannte Wiederholungslocher
für konstant bleibende Lochangaben dienenden Maschine nach dem deutschen Patent
424814 alle Spalten gleichzeitig abgefühlt, und entsprechend dem Abfühlergebnis
wird die nachfolgende Karte in mehreren Spalten gleichzeitig gelocht. In Form der
Lochung findet eine Markierung unter Steuerung von Lochzeilen eines Lochstreifens
bei dem deutschen Patent 528 igo statt, wobei. ebenfalls alle Spalten gleichzeitig
abgefühlt werden und die Registrierung inGestaltderLochung auf einem anderen Beleg
für alle Spalten gleichzeitig erfolgt.
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Bei allen Maschinen der angedeuteten Gattung ist es möglich, bestimmte
Spalten von der Übertragung willkürlich auszuschließen. Die Einrichtungen
dazu
können in mannigfacher Art ausgebildet sein und können allgemein als Spaltenwähler
bezeichnet werden. Das Wesen der Erfindung besteht nun darin, daß für jede von mehreren
aufeinanderfolgend abgefühlten Zeichenreihen je ein eigener Spalten wählersatz vorgesehen
ist und daß eine allen diesen Zeichenreihen gemeinsame Abfühlerreihe und eine gemeinsame
Registrierwerks@tellenreihe in Übereinstimmung mit der nacheinander erfolgenden
Abfühlung der Zeichenreihen selbsttätig periodisch nacheinander durch jeweils einen
der den verschiedenen Zeichenreihen zugeordneten Spaltenwählersätze miteinander
in Wirkungsrverbindung gebracht werden.
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Besondere Bedeutung gewinnt diese Maßnahme, wenn Regstrierkarten mit
mehreren übereinanderliegenden Zeichenreihen, allgemein als Zeichendecks bezeichnet,
verwendet werden. Die übereinanderliegenden Zeichenreihen können dann nacheinander
von einer gemeinsamen Abfühlerreihe abgefühlt werden und auf das allen Decks gemeinsame
Registrierwerk wirken. Weil aber jedem Zeichendeck ein eigener Spaltenwählersatz
zugeordnet ist, kann die Spaltenauswahl für jedesi Zeichendeck gesondert erfolgen,
obwohl die Registrierung für alle Zeichendecks< durch eine allen Decks gemeinsame
Abfühlerreihe und ein allen Decks gemeinsames Registrierwerk in einem einzigen Kartendurchgang
erfolgt.
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Eine Besonderheit der Erfindung besteht in ihrer Anwendung auf Lochschriftriibersetzer
für Lochkarten mit mehreren Lochdecks. Die verschiedenen Lochdecks können dann nacheinander,
jedoch alle Spalten eines Decks gleichzeitig, von der gemeinsamen Abfühlerreihe
abgefühlt werden und auf ein allen-Decks gemeinsames Druckwerk wirken, das der abgefühlten
Lochung entsprechend eingestellt wird und die eingestellten Zeichen auf die Karte
abdruckt. Jedem Lochdeck .ist aber dabei erfindungsgemäß eine eigene Spaltenwählerreihe
zugeordnet, die in Übereinstimmung mit der Abfühlung der Lochdecks periodisch einzeln
nacheinander die Wirkungsverbindung zwischen der Abfühlerreihe und der Druckwerkstellenreihe
herstellen. In einem solchen Lochsichriftübersetzer kann also in einem einzigen
Kartendurchgang die Beschriftung sämtlicher Decks durch eine Abfühlerreihe und ein
Druckwerk, die je nur für ein einziges. Deck ausgebaut sind, erfolgen, wobei durch
den Spaltenwähler die voreingesbellten Spalten in den verschiedenen Decks unterdrückt
werden können.
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Die Spaltenwählereinrichtung wird vorzugsweise als Tastatur ausgebildet,
wobei für jede Spaltenreihe (Zeichendeck oder Lochdeck) eine Tastenreihe mit einer
Taste je Spalte vorgesehen :ist. Durch entsprechende Tasteneinstellung können die
gewünschten Spalten jedes Decks zur Übertragung zugelassen oder davon ausgeschlossen
werden.
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Aus dem U,SA.-Patent 2311471 ist es auch schon bekannt, einen Lochschrifbübersetzer
für Lochkarten mit mehreren Lochdecks einzurichten, wobei ebenfalls Gleichzeitigkeit
der Abfühlung aller Spalten unter Steuerung der Registrierwerkstellen für alle Spalten
gleichzeäroig vorliegt. Im Gegensatz zur Erfindung ist aber nicht eine allen Decks
gemeinsame Abfühlerreihe, sondern für jedes Deck eine eigene vorgesehen, von denen
d:ie dem nicht ausgewählten Deck entsprechende Abfühlerreihe wirkungslos bleibt.
Um Karten mit mehreren Decks beschriften zu können, muß die Karte wiederholt durch
die Maschine laufen, die von Hand auf die verschiedenen Decks voreingestellt werden
kann. Es fehlt bei dieser Maschine die Möglichkeit, die Karte in einem einzigen
Durchgang für alle Decks vollständig zu beschriften und während dieses einzigen
Durchgangs nach Belieben die Übertragung in den verschiedenen Decks zu unterdrücken.
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Eine Spaltenauswahl. bei Registriermaschinen für Karten mit mehreren
Lochdecks vorzunehmen, wobei die Spaltenauswahl für jedes Deck gesondert erfolgen
kann, ist an sich auch aus der deutschen Patentschrift 747 603 bekannt. Die
Registriermaschine ist dort als Wiederholungslocher und gleichzeitig als Kartendoppler
ausgebildet. Bei dieser Maschine erfolgt aber weder Abfühlung noch Registrierung
gleichzeitig für alle Spalten eines Lochdecks, noch sind Abfühler und Regisbrierwerk
allen Decks gemeinsam; vielmehr erfolgen Abfühlung. und Registrierung spaltenweise
durch für jedes Deck gesonderte Abfühler und Registriermittel, und deshalb ist die
Leistungsfähigkeit dieser Maschine natürlich wesentlich geringer als bei, der Maschinengattung,
zu der die Erfindung gehört. Es ist bei der bekannten Maschine auch ein Spaltenwähler
für jedes Deck vorgesehen (der als gelochte Wählerkarte ausgebildet ist), jedoch
findet keineswegs eine periodische Anschaltung der für alle Zeichendecks gemeinsamen
Abfühlerreihe nebst Registrierwerk an die einzelnen Zeichenwählersätze statt.
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Daß in der erfindungsgemäßen Maschine gewisse Spalten bei der Markierung
in der Weise ausgeschlossen werden können., indem beliebige Spalten. eines beliebigen
Lochdecks bei der in nur einem einzigen Kartendurchgang erfolgenden Markierung der
Karten unterdrückt werden können, iist häufig von praktischer Bedeutung. Es gibt
z. B. Fälle, bei denen es von vornherein erwünscht ist, von der gesamten Lochkarte
nur gewisse, besonders hervorzuhebende Angaben auf die Karte zu drucken, dagegen
alle anderen lochschriftlichen Angaben von der druckschriftlichen. Wiedergabe auszuschließen.
Ferner kann es vorkommen, daß Angaben in einem ersten Durchgang gedruckt, in einem
zweiten Durchgang jedoch nur die nachträglich gelochten Spalten beschriftet werden
sollen. Enthält beispielsweise eine Karte die Faktoren einer vorzunehmenden Multiplikationsrechnung,
so ist es erwünscht, daß diese Faktoren zwecks Nachprüfung mit den Originalbelegen
vor der Produktbildung auf die Karte gedruckt werden. Ist nachher das Produkt in
die Karte maschinell eingelocht, so, können in einem zweien Durchgang die Produkte
und evbl. weitere damit zusammenhängende Angaben auf die Karte gedruckt werden.
In diesem Fall sollten jedoch die
Faktoren und die bereits im ersten
Durchgang gedruckten Angaben nicht nochmals. gedruckt werden, weil sonst ein unsauberes
Schriftbild entstehen könnte.
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Die erfindungsgemäße Maschine weist eine Reihe weiterer Besonderheiten
auf, die sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den Ansprüchen ergeben.
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Das als Loch.schriftübersetzer ausgebildete Ausführungsbeispiel der
Erfindnug i.:st in den Zeichnungen veranschaulicht.
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Fig. i zeigt eine in dem Lochschri,ftübersetzer beschriftete Karte,
bei der jedoch gewisse gelochte Spalten von der Beschriftung ausgeschlossen wurden;
Fig. z zeigt eine perspektivische Gesamtansichtder Maschine; Fig. 3 zeigt den Schlüssel,
nach dem die Karten gelocht werden; Fig. 4 zeigt das Schaltbild der Maschine; Fig.
5 bis 9 zeigen schematisch den Kurbeltrieb in seinen verschiedenen Stellungen; Fig.
io zeigt die Rückansicht der Maschine bei abgenommener Verkleidung; Fig. i i zeigt
einen Schnitt durch den Kurbeltrieb nach der Schnittlinie A-B in Fig. io; Fig. 1z
zeigt einen Schnitt, durch die Maschine:; Fig.. 13 zeigt den Kupplungsmechanismus
für das Typenrad im Schnitt senkrecht zur Achse; Fig. 14 zeigt den Kupplungsmechanismus,
für das Typenrad teilweise in Schnitt und Draufsicht; Fig. 15 zeigt den Kupplungsmagneten;
Fig. 16 zeigt die Vorderansicht der Maschine bei abgenommener Verkleidung; Fig.
17 zeigt eine Draufsicht auf die Maschine; Fig. 18 und i9 zeigen den Kliidsenantrieb
für den Kartentransport. Grundzüge der Wirkungsweise Der Lochschriftübersetzer übersetzt
nacheinander beide Decks einer Doppeldeckkarte in einem einzigen Kartendurchlauf.
Es ist hierbei möglich, individuell jede Spalte bei jedem Deck zu löschen, d. h.
von der Übertragung auszuschließen. Das Abfühlergebnis wird mittels eines Druckwerkes
auf die abgefühlte Karte gedruckt. Die Löschung von einzelnen Spalten wird dadurch
erreicht, daß der Steuerstromkreis für die zu löschende Spalte durch einen Schalter
oder eine Taste unterbrochen wird. Für jedes Deck ist eine besondere Löscheinrichtung
(Schalter oder Taste) vorgesehen. Diese werden nacheinander, je nachdem, welches
Deck unter der Abfühleinrichtung liegt, in den Steuerstromkreis eingeschaltet.
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Der Mechanismus des Lochschri:ftübersetzers wurde so gestaltet, daß
er nach einem Schlüssel arbeitet, wie er in Fig. 3 angegeben ist. Die Anordnung
des Schlüssels erfolgte so, daß die Bedeutung eines Zeichens durch einen Wert bestimmt
wird, der stich additiv aus den den einzelnen Lochpositionen beigelegten Teilwerten
ergibt. Die Wertigkeiten für die verschiedenen Reihen wurden so gewählt, daß ein
bestimmter Wert nur durch eine einzige Lochkombination angezeigt werden kann. Bei
der Festlegung des Schlüssels wurde weiterhin davon ausgegangen, daß für Zahlen,
Alphabet und andere Zeichen etwa 45 Lochkombinationen erforderlich sind. Um einen
Spielraum zu haben, wurde der Schlüssel auf 47 Zeichen plus: ein Leerfeld festgelegt,
wobei in Fig. 3 noch zwei Zeichen nach Belieben eingesetzt werden können.
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Die Zuordnung der Zeichen kann, mit Ausnahme der Ziffern, willkürlich
zu den einzelnen Lochkombinationen erfolgen, nur ist die Stellung eines Zeichens
innerhalb der Zeichenreihe durch die Zahlenbedeutung der Lochkombination bestimmt.
Bei Anordnung der Typen auf einem Typenrad muß also das letztere in 48 gleiche Teile
geteilt: werden. Jedem Teil wird ein bestimmtes Zeihen zugeordnet.
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Das Druckwerk besteht aus einer Reihe nebeneinanderliegender Typenräder.
Für alle Typenräder ist ein gemeinsamer Antrieb vorgesehen, mit dem die Typenräder
einzeln gekuppelt werden können. Das Einkuppeln erfolgt, wenn in der abgefühlten
Position ein Loch festgestellt wird. Das- Auskuppeln erfolgt selbsttätig, wenn das
Typenrad auf den entsprechenden Wert eingestellt isst und die Karte auf die nächste
Lochposition weitergeschaltet wird. Gedruckt -wird erst dann, wenn alle :sechs Positionen
einer Spalte abgefühlt worden sind. Es kann, also für jede Position ein Einkuppeln
erfolgen, und nach jeder Position wird automatisch überall dort, wo eingekuppelt
worden ist, wieder ausgekuppelt. Somit ist es möglich, daß das Typenrad mehrere
Male hintereinander verstellt -wird, bevor gedruckt wird.
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Der Antrieb ist so gestaltet, daß sein Schalthub sich von Position
zu Position ändert, mit Ausnahme zwischen den beiden. untersten Positionen. Sind
mehrere Löcher in einer Spalte angegeben., so addieren sich nacheinander die durch
ihre Wertigkeiten bestimmten Schalthübe. Wird z. B. angenommen, daß in einer Spalte
die dritte und fünfte Position gelocht ist, so, wird das Typenrad beim Abfühlen
der Position III um vier Einheiten und beim Abfühlen der Position V um sechzehn
Einheiten weitergeschaltet. Beim Abfühlen der Positionen I, 1I, IV, VI erfolgt keine
Weiterschaltung, weil in diesen kein Losch vorgesehen war und somit auch keine Einkupplung
erfolgte. Das Typenrad wurde somit um zwanzig Einheiten verstellt, was nach dem
Schlüssel dem Buchstaben E entspricht.
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Die Lochkarte (Fig. i) ist als Doppeldeckkarte ausgebildet. Jedes
Deck hat 3o Spalten mit je sechs Lochpositionen. Die Lochspalten beider Decks werden
nacheinander positionsweise abgefühlt und die Abfühlergebnisse an das Druckwerk
weitergeleitet.
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Die Maschine ist mit 3o Druckstellen versehen, von denen jede einer
Kartenspalte zugeordnet ist und über Tasten wahlweise getrennt, für Ober- und Unterdeck,
von der Abfühleinrichtung abgeschaltet werden kann. Die Schaltung wird später noch
genauer beschrieben. Der Antrieb für das Druckwerk
erfolgt durch
einen Kurbeltrieb. Der Kurbeltrieb wurde gewählt, weil er in seinen Totpunkten ein
ruhiges und sicheres Kuppeln und Entkuppeln ermöglicht. Ferner kann die Rückwärtsbewegung,
die zwangsläufig bei einem Kurbeltrieb auftritt, für das Entkuppeln verwendet werden.
Die Stellungen des Kurbeltriebes, die während einer Deckabfühlung auftreten, sind
in den Funktionsdiagrammen nach Fig. 5 bis 9 veranschaulicht.
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Die Kurbel i i wird ständig mit gleichbleibender Geschwindigkeit im
Uhrzeigers@inn angetrieben. Während einer Kurbelumdrehung wird jeweils die Karte
um eine Position weitergeschaltet. Die Kurbel 12 wird auf jede volle Drehung der
Kurbel i i um eine Teilung im Uhrzeigersinn weitergeschaltet. Diese Weiterschaltung
wird später genauer beschrieben. An der Kurbel i i Ist die Stange 14 angelenkt,
die in einer Führung 15 hin und her gleiten kann. (Die Führung ist nur -symbolisch
in Fig. 5 bis 9 veranschaulicht, während ihre tatsächliche Ausführung anders gestaltet
ist.) Das rechte Ende der Stange 14 beschreibt eine ellipsenähnliche Kurve. Wird
die Führung 15 verschoben, so ändern sich die Kurve. Am rechten Ende der Stange
14 ist die Schwinge 13 über die Koppel 16 angelenkt, welche entsprechend der Kurve
ausschwingt. Der Schwingungswinkel der Schwinge 13 ist hierbei von der Gestalt der
Kurve abhängig. Die Führung 15 wird nun so verschoben, daß sich die einzelnen Schwingungswinkel
der Schwinge 13 wie die Wertigkeiten nach Fig.3 verhalten. Hierbei ist für alle
fünf Stellungen (die sechste Stellung ist mit der fünften identisch) noch ein konstanter
Winkel abzuziehen, in dem die Schwinge, bedingt durch das Spiel zwischen Zahnrädern
usw., leer läuft. Dieses Spiel ist noch aus einem anderen Grunde erforderlich und
wird, wie später gezeigt wird, künstlich vergrößert, damit der Antrieb im Moment
des Kuppelns stillstehen kann. Wäre das Spiel nicht vorhanden, so würde im Totpunkt
immer noch eine Bewegung des Antriebs vorhanden sein. Der Moment des Stillstandes
würde hierbei auf einen unendlich kleinen Wert zusammenschrumpfen.
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Die Lage und Abmessungen des Kurbeltriebes wurden so gewählt, daß
in dem einen Totpunkti der Schwinge 13 die Führung 15 und der damit zusammenwirkende
und noch zu beschreibende Hilfskurbeltrieb verstellt werden kann, ohne daß sich
hierbei die Stellung der Schwinge 13 verändert. Dies ist erforderlich, weil die
Kupplung für das Ankuppeln der Regisbrierstellen an ihren Antrieb immer die gleiche
Stellung haben muß, unabhängig davon, in welcher Stellung sich gerade die Führung
15 befindet. Es muß nur dafür gesorgt sein, daß die Führung 15 die den Abfühlstellungen
der Lochpositionen zugeordneten Einstellagen (in Fig. 5 bis 9 mit römischen Ziffern
entsprechend der Lochpos.itionsbezeichnung angedeutet) im zweiten Totpunkt der Schwinge
13 (in Fig. 5 bis 9 gestrichelt angedeutet) erreicht hat, da die Stellung dieses
Punktes den Wert angibt, um den das, Typenrad verstellt wird. Dle Verstellung der
Führung 15 erfolgt durch die Kurbel 12. Diese macht pro Kartendeck eine Umdrehung.
Die Abmessungen und Lage würden hierbei so gewählt, daß die unregelmäßigen Abstände
der Führung 15 zwischen ihren Einstellagen auf der Stange 14 auf gleichmäßige Wege
der Kurbel iz zurückgeführt werden können. Der Vorteil liegt darin, daß außer der
schrittweisen Schaltung auch ein stetiger Antrieb der Kurbel 12 von Kurbel i i aus
abgeleitet werden könnte, wenn dies wünschenswert ist.
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Wie aus Fig.3 ersichtlich, ist für die Positionen V und VI die gleiche
Wertigkeit 16 vorgesehen. Die Stellung des Kurbeltriebes für diese beiden Positionen
ist in der Fig.9 gezeigt und muß, wie weiter oben angegeben, zweimal den gleichen
Schalthub ergeben, obwohl die Kurbel 12 um eine Teilung weitergedreht wird. Das
wird dadurch erreicht, daß die Kurbelstange 17, die in Fig.9 für die V-Stellung
ausgezogen gezeichnet ist, bei der gestrichelt gezeichneten VI-Stellung die gleiche
Lage der Führung 15 ergibt. Ausführung :des Kurbeltriebes Die praktische Ausführung
des Kurbeltriebes ist in Fig. io und i i veranschaulicht. Die aus zwei nebeneinanderk;egenden
Blechen bestehende Stange 14 ist an der Kurbel i i angelenkt. Sie hat eine rechteckige
Aussparung i4a, in der ein Führungsstück 2o (Fig. ii) gleiten kann. Das Führungsstück
2o sitzt lose drehbar auf der Achse 18. Außerdem befinden "sich auf der Achse 18
die beiden losen Führungsstücke i9, die in den beiderseits der Stange 14 angeordneten
Führungsschienen zi gleiten können, die fest an der Rückwand sitzen. Zum Schutz
gegen gegenseitiges Stören der Stange 14 und der Führungsschienen 21 und um ein
Abgleiten der Führungsstücke zu verhindern, wurden zwischen den Führungsstücken
2o und i9 die Scheiben, 22 vorgesehen. Die Anordnung der Fülzrungsstücke ermöglicht
ein Gleiten der Achse 18 in den Führungsschienen 21, ein, Gleiten der Stange i4
auf der Achse 18. und eine Verdrehung der Stange 14 gegenüber-den festen Führungsschienen
21 um die Achse 18. Die Verschiebung der Führungsstücke erfolgt durch die beiden
Koppeln 23, die fest mit der Achse i8 verschraubt sind. Am rechten Ende der Stange
14 ist über die Koppel 16 die Schwinge 13 angelenkt. Die Schwinge 13 ist
drehbar auf dem an der Grundplatte festen Zapfen 24 gelagert, auf dem sich ebenfalls
das Zahnsegment 25 drehen kann. Die Schwinge 13 kann über die beiden Anschläge 26
des, Zahnsegments 25 das letztere mitnehmen. Die Lage der Anschläge ist so gewählt,
daß die Schwinge 13 bei Richtungswechsel um einen bestimmten Winkel in bezug auf
;Segment 25 leer läuft. Dieser Leerlauf ,ist erforderlich, damit der Antrieb beim
Ankuppeln der Registrierwerke, welcher (wie erwähnt) in dem einen Totpunkt stattfindet,
sich in Ruhe befindet. Das Zahnsegment 25 steht mit dem Ritzel 27 in Eingriff, von
dem der Antrieb für das Druckwerk abgeleitet wird.
Die Verstellung
der Koppeln 2.3 und damit der Führung 15 erfolgt über die Stange 17 von der Kurbel
12 aus, welche praktisch als Klinkenrad ausgebildet ist. Die an die Koppeln 23 angelenkte
Schwinge 28 ist an ihrem rechten Ende drehbar an dem Zapfen 30 gelagert,
welcher sich fest im Gehäuse befindet. Die Schwinge 28 ist erforderlich, um für
die Koppel 23 und damit auch für die Führung die jeweils richtige Einstellung zu
gewährleisten.
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Die Weiterschaltung des Klinkenrades 12 erfolgt durch die Klinke 29.
Die Klinke 29 ist drehbar an der Schwinge 31 gelagert und wird federnd auf das Klinkenrad
12 gedrückt. Die Schwinge 31 wird über einen Exzenter 33 und die Exzenterstange
3.4 angetrieben. Der Exzenter 33 befindet sich auf der gleichen Welle wie die Kurbel
i i, so daß die Schwinge 31 bei einer Umdrehung der Kurbel i r einmal hin und her
schwingt. Hierbei wird das Klinkenrad 12 mittels der Klinke 29 um einen Schritt
weiter geschaltet. Bei der Weiterschaltung erfolgt die Verstellung der Führung 15
über die Stange 17, die am Klinkenrad I2 drehbar gelagert ist, und die Koppel' 23.
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Die Lage der Führungsstücke in den Führungsschienen 21 muß exakt festliegen,
wenn die Schwinge 13 ihren Totpunkt im ausgeschwungenen Zustand erreicht hat. Das
ist notwendig, weil in diesem Moment das Typenrad entkuppelt wird. Wie weiter oben
angegeben, gibt dieser Totpunkt auch die Wertigkeit für die jeweilige Position an.
Während der übrigen Zeit kann die Führung bewegt werden, ohne daß :diese Bewegung
einen Einfluß auf die Verstellung hat. Auf das Einkuppeln hat die Lage der Führung
keinen Ein.fluß, da der Kurbeltrieb und die Lage der Führungsschienen 2:1 so gewählt
wurde, daß die Lage desi einen Totpunktes unabhängig von der Führungsverstellung
ist.
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Es ist Vorsorge zu treffen, daß auftretende Kräfte, die das Bestreben
haben, die Führung aus der für sie bestimmten Lage zu verschieben, was in dem Totpunkt
bei ausgeschwungenem Zustand auf keinen Fall eintreten darf, sich nicht auswirken
können. Es wird deshalb das Klinkenrad 12 in diesem Moment festgehalten und in beiden
Drehrichtungen gesperrt, so daß keine unvGrhergesehenen Bewegungen auftreten können.
Die Sperrung wird durch den Hebel 35 mit seinem halbkreisförmigen Ausschnitt 35a
erreicht. Der Hebel 35 kann sich mit dem Ausschrnitt 35a über die Schraubenköpfe
36 legen und damit die Drehung des Klinkenrades 12 nach beiden Seiten sperren. Diese
Arretierung muß längere Zeit aufrechterhalten -werden. Außerdem ist ein schnelles
Einrasten erwünscht, was durch ein Kippgelenk erreicht wird. Der Arm 37 ist drehbar
auf dem am Gehäuse festen Bolzen 38 gelagert und über die Koppel 39 mit der Schwinge
31 verbunden. Es schwingt somit der Arm 37 im gleichen Rhythmus wie die Schwinge
31. Auf dem Bolzen 38 ist ebenfalls drehbar der Hebel 35 gelagert und durch die
Feder 41 mit dem Arm 37 verbunden. Veranlaßt durch die Schwingbewegung des Armes
37 kippt nun der Hebel 35 ständig zwischen dem Anschlag 42 und den Schrauben 36
hin und her. Der Kipppunkt wurde hierbei so gelegt, daß der Hebel 35 auf die Schraube
36 auftrifft, wenn die Führung bzw. die Schrauben 36 die richtige Stellung erreicht
haben.
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Um Toleranzen und Spiel ausgleichen zu können, und eine genaue Einstellung
der Hübe zu ermöglichen, Ist für die einzelnen Schrauben 36 bzw. Zähne 43 des Klinkenrades
eine individuelle Verstellmöglichkeit vorgesehen. Das Klinkenrad 12 ist als eine
einfache Scheibe ausgebildet, an der die Zähne 413 einzeln mit den Schrauben 36
befestigt werden. Die Schraubenlöcher in der Scheibe sind etwas größer gehalten,
wodurch eine bedingte Verstellmöglichkeit erreicht wird: Damit die Teilungsdifferenzen,
die durch die Justage gegebenenfalls auftreten können, ausgeglichen werden, ist
für die Klinke 29 ein größerer Hub als für die normale Teilung vorgesehen.
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Die sechs Schrauben 36 bzw. Zähne 43, die für die einzelnen Stellungen
der Führung 15 benötigt werden, haben einen kleineren Abstand voneinander als die
restlichen drei. Diese drei Schrauben werden benöiäigt, um den. Kurbeltrieb für
die Einstellung der Führung wieder in seine Ausgangsstellung zu bringen. Während
dieser Zeit erfolgt dann auch das Drucken und der Deckwechsel. Der Abstand zwischen
diesen drei Schrauben wurde etwas vergrößert, um das vier normale Schaltschritte
ausmachende Zwischenraumsp:iel mit drei Schriitten bewältigen zu können. Kupplungssystem
fier die Typenräder Die Vor- und Rückwärtsbewegung des Ritzels 27 (Fig. io) wird
über eine Zahnradübersetzung, auf die weiter unten zurückgekommen wird, auf die
Welle 44 mit den darauf festen Zahnrädern 45 (Fig. 13 und 14) weitergeleitet. Die
Anordnung der Räder in Fig. 13 und 14 entspricht nicht genau der Lage ;in der Maschine.
Diese Anordnung hier wurde gewählt, um den Schnitt in Fig. 14 übersichtlicher gestalten
zu können. Für jedes Typenrad ist ein Zahnrad 45 vorgesehen. Letzteres steht mit
dem Zahnrad 46 im Eingriff, welches fest auf den Ring 47 aufgepreßt ;ist. In dem
Ring 47 ist ein Schlitz 47a vorgesehen, der die Klinke 4'ö und die Feder 49 in sich
aufnimmt. Die Klinke 48 kann durch die Feder 49 jeweils in einer von zwei Raststellungen
gehalten werden. Der Ring 47 dreht sich nur auf den Zähnen des Schaltrades 51. Auf
das Schaltrad 51 ist das Zahnrad 52 fest aufgepreßt, welches mit dem Zahnrad 53
im Eingriff steht. Das Schaltrad 51 ist auf der Achse 5o drehbar gelagert, und das
Zahnrad 53 ist mit dem Typenrad 54 fest verbunden.
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Entsprechend der Wertigkeit der wirksamen Lochposition wird jeder
Ring 47, angetrieben von seinem Zahnrad 45, gedreht. Wird kurz vorher der Kupplungsmagnet
durch ein Loch in der Karte erregt, :so schlägt der Hebel 66 auf die Klinke 48,
welche :in die Zahnlücke des Schaltrades 51 gedrückt wird, wodurch dieses von der
Klinke
entgegen dem Uhrzeigersinn mitgenommen wird. Über die Zahnräder
52 und 53 wird hierbei das Typenrad entsprechend verstellt. Das Einkuppeln durch
die Klinke kann nur in einer bestimmten Lage erfolgen, worauf später in der Schaltung
zurückgekommen wird. Festgelegt isst die Ausgangslage der Klinke durch den, Kurbeltrieb,
wie weiter oben schon erwähnt wurde. Die Verstellung des Schalrades 51 erfolgt immer
um ein Vielfaches der Zahnteilung, so daß sich die Zähne immer wieder in der richtigen
Stellung zum Einkuppeln befinden.
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Bei der Rückwärtsdrehung des: Ringes 47 ist das Typenrad 54 und damit
Zahnrad 53 gegen das Rückwärtsdrehen gesperrt, was durch die Feder 56 (Fig. 12)
erreicht wird. Die Feder 56 rastert über das Sperrad 57, welches fest mit dem Zahnrad
58 verbunden ist, das mit dem Zahnrad 53 im Eingriff steht. Es ist somit auch das
Zahnrad 51 gegen Drehen im Uhrzeigersinn (Fig. 13) gesperrt. Die Klinke 48 wird
über den schrägen Zahnrücken nach außen gedrückt, bis sie in der äußeren Stellung
einrastet und dabei von der Feder 49 gehalten wird. Es wird somit gleich bei Beginn
der Rückwärtsdrehung automatisch entkuppelt. Der Ring 47 läuft nun zurück, biss
der Totpunkt für das neue Einkuppeln erreicht ist. Antrieb des Druckwerkes Der Kurbeltrieb
ist an der Rück-wand der Maschine so angeordnet, daß er von hinten leicht zugänglich
ist (Fig. io). Der Antrieb für den Kurbeltrieb erfolgt vom Motor 59 (Fig. 12) über
das Zahnrad 61. Auf der Welle 62, auf der das Zahnrad 61 sitzt, befindet sich auch
die Kurbel ii. Der Kurbeltrieb läuft somit ständig, solange die Maschine in Betrieb
ist. Der Abtrieb erfolgt über den beschriebenen Kurbeltrieb vom Ritzel27 aus über
die Welle 63 (Fig. io) auf das Zahnrad 64 (Fiig. 12). Das Zahnrad 64 steht im Eingriff
mit den beiden Zahnrädern 65a, 65b, die je eine Welle 44 antreiben, auf der die
für alle Druckstellen allgemein mit 45 bezeichneten Antriebsräder für die Kupplungen
zu den Typenrädern sitzen. Die Staffelung der Kupplungssysteme ih zwei Gruppen wurde
gewählt, um den kleinen seitlichen Typenabstand zu erreichen, der durch die Spaltenteilung
bedingt ist.
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Die Unterbringung der Kupplungsmagnete bedingt eine weitere Staffelung
in sechs Gruppen. Die Magnete sind so angeordnet, daß je drei Gruppen von Magneten
auf eine Gruppe der beiden Kupplungsgruppen wirken. Aus Fig. 13 ist ersichtlich,
daß :die Lage der Klinke 48 bzw. des Ringes 47 für die Kupplungsstellung gleichgültig
ist. Bedingung ist nur, daß sich die Klinkenspitze beim Einkuppeln immer über irgendeiner
Zahnlücke des Schaltrades 51 befinden muß. Die Lage der Klinke ist somit nur eine
Frage der Montage und der Anordnung der Kupplungshebel. Die Lage und Form der Kupplungshebel
(Fig. 12) wurde bei diesem Beispiel so gewählt, daß mit möglichst gleichen Teilen
und wenigen Lagerpunkten ausgekommen werden kann. Die Kupplungshebel sind auf den
drei Achsen 67 drehbar gelagert und auf jeder Achse abwechselnd nach oben und unten
angeordnet. Die Hebel 66 der beiden äußeren Achsen 67 wirken je auf dieselbe Kupplungsgruppe,
während die Hebel 68 der mittleren Achse 67 wechselseitig auf eine der beiden Kupplungsgruppen
wirken. Die Federn 69 halten die Kupplungshebel in ihrer Ausgangsstellung.
Auf je einen Kupplungshebel wirkt ein Kupplungsmagnet D.
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Aus Platzgründen wurden die Magnete D abweichend von der üblichen
Art ausgebildet. Ihr Aufbau ist in Fig. 15 gezergt. Diese Bauweise bringt weiter
den Vorteil. mit sich, daß diese Magnete bequem an einer Wand zu einer Baueinheit
zusammengefaßt werden können.
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Die Magnete sind hier an der Zwischenwand 71 befestigt. Im einzelnen
besteht der Magnet aus einem Kern 72, der in der Hülse 73 gleiten kann. Seine Bewegung
ist begrenzt durch die Mutter 74 und die Scheibe 75. Letztere ist mit dem Kern 72
vernietet. Die Hülse 73 wird beim Zusammenbau mit der Mutter 76 an die Wand 71 gezogen.
Zwischen Wand 71 und Hülse 73 wird dabei der Man= tel 77 durch Mutter 76
festgepreßt. Der Mantel 77
ist erforderlich, um den magnetischen Schließungskreis
herzustellen. Innerhalb des Mantels 77 befindet sich die Wicklung 78 auf der Spule
79. Im Mantel 77 siind zwei Schlitze vorgesehen, durch die Lötösen 8i ragen
können. Die Mutter 74 drückt auf den Hebel 66 bzw. 68 (Fig. 12) und wird im Ruhezustand
durch die Feder 69 über den Hebel 66 gegen die Hülse 76 gedrückt. Wird der Magnet
erregt (in Fig. 15 gezeichnete Stellung), so wird die Platte 75 an den Mantel 77
gezogen. Die Mutter 74 drückt auf den Kupplungshebel, welcher seinerseits die .Klinke
48 :in die Zahnlücke des Schaltrades 51 drückt. Über den Magnet D wird nur ein kurzer
Stromimpuls geschickt, da für das Einkuppeln nur ein kurzes Anziehen erforderlich
ist.-Dieses ermöglicht, daß durch die Wicklung verhältnismäßig große Ströme fließen
können, ohne daß die Wicklung durch zu starke Erwärmung zerstört wird. Entsprechend
den größeren Strömen können daher auch größere magnetische Kräfte ausgeübt werden
als es bei normalen Magneten gleicher Größe möglich wäre.
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Die Typenräder 54 (Fig. 12) sind drehbar auf dem Rohr 82 gelagert.
In den Typenrädern ist eine Aussparung 54a vorgesehen, -in der sich die Klinke
83 befindet. Die Klinke 83 ist drehbar auf dem Bolzen 84 gelagert, welcher fest
am Zahnrad 53 sitzt. Wie weiter oben schon erwähnt, sind Zahnrad 53 und Typenrad
54 fest miteinander verbunden.. Die Klinke 83 wird durch die Feder 85 auf das Rohr
82 gedrückt. Dass Rohr 82 ist mit einer Nut 82a versehen. Beim Einstellen des; Typenrades
dreht sich dieses im Uhrzeigersinn, wobei die Klinke 83 über das Rohr 82 gleitet.
Während die Typenräder eingestellt werden, steht das Rohr 82 still. Nach dem Druck
beginnt sich das Rohr 82 im Uhrzeigersinn zu drehen. Die Klinken 83 werden je nach
@ Stellung der Typenräder von der Nut 82a
erfaßt und von dieser
mitgenommen, wodurch die Typenräder in ihre Ausgangsstellung zurückgestellt werden.
Auf den Antrieb des Rohrs 82 wird weiter unten noch einmal zurückgekommen.
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Beim Druck müssen die Typen exakt in einer Zeile ausgerichtet sein.
Dies wird dadurch erreicht, daß kurz vor dem Drucken das Joch 86 (Fig. 12) gegen
die Typenräder gedrückt wird. In den Typenrädern sind Nuten vorgesehen, in welche
die Spitze 86a des Joches 86 eingreift und die Typenräder ausrichtet.
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Das Einfärben der Typenräder erfolgt durch die Scheiben 87 auf der
Achse 88. Die Scheiben 87 entnehmen die Farbe dem Behälter 89.
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Die Arbeitsspiele Ausrichten der Typenräder, Drucken und Nullstellen
erfolgen im gleichen Arbeitsgang, so daß ihre Bewegungen von dem gleichen Antrieb
abgeleitet werden können. Der Antrieb hierfür erfolgt von dem Klinkenrad 12 (Fig.
io), welches pro Deck- bzw. Druckarbeitsspiel eine Umdrehung, also pro Kartendurchgang
zwei Umdrehungen macht.. Das Klinkenrad sitzt fest auf der Welle 92, welche im Rohr
82 gelagert ist (Fig. i2). Am anderen Ende der Welle 92 sitzen fest das Zahnsegment
93 und die beiden Nocken 94 und 95. Vom Zahnsegment 93 wird über ein Vorgelege mit
den Zahnrädern 96 und 97 das Zahnrad 98 angetrieben. Letzteres sitzt fest auf dem
Rohr 82, welches zur Nullstellung dient- Die Zahnradübersetzung sowie die Abmessung
und Lage des Zahnsegments wurden so gewählt, daß die Nullstellung im letzten Viertel
des Druckspiels, kurz nach dem eigentlichen Druck, erfolgt.
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Vom Nocken 94 wird das Ausrichten der Typenräder sowie das Spannen
des Druckhammers bewirkt. Der Nocken 94 nimmt bei seiner Bewegung den Hebel ioi
mit, welcher auf der Welle 1o2 befestigt bist. Ebenfalls fest auf der Welle 1o2
befindet sich der Druckhammer 9i (Fig. 12). Das Zahnrad für den Rollenantrieb ist
nur lose drehbar auf der Welle gelagert. In Ruhe wird der Hebel i o i durch die
Feder 103 mit seinem Ansatz an den Gummipuffer ioo gedrückt. Der Gummipuffer ist
über einen Winkel einstellbar, womit die Lage des Druckhammers genau festgelegt
werden kann. Der Nocken 94 verdreht den Hebel loi im Uhrzeigersinn, bis der Nocken
über den Hebel gleitet und dieser zurückschnellt. Durch die Wucht gibt der Gummi
nach, so daß der Druckhammer die Karte gegen die Typen preßt. Am Hebel ioi ist über
die Koppel 104 der Arm 1o5 angelenkt, welcher zusammen mit dem Joch 86 für das Ausrichten
der Typenräder auf der Welle 1o6 sitzt. Des weiteren sind auf der Welle 1o6 drehbar
die Sperräder 57 für die Typenräder gelagert.
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Die Nockenscheibe 95 betätigt den Kontakte c1, dessen Funktion später
bei der Schaltung näher beschrieben wird.
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Die Lochungen in der Karte werden durch die Bürsten b abgefühlt (Feg.
12). Die Karte wird an diesen schrittweise vorbeigeführt. Die Lage der Bürsten zum
Druckwerk muß genau festgelegt werden, und zwar so, daß die Karte dann die Druckstellung
erreicht, wenn die letzte Lochposition die Bürsten passiert hat. Zu diesem Zeitpunkt
ist auch die Einstellung der Typenräder abgeschlossen. Die Bürsten werden in dem
Bürstensatz iio gehalten, welcher über den Bügel 107 an den Seitenwänden
der Maschine befestigt ist. Die Bürsten werden besonders noch einmal in einem Kamm
io8 geführt. Strom erhalten sie von der Kontaktplatte io9. Diese ist über die Isolierleiste
i i i und den Bügel 112 an den Seitenwänden der Maschine befestigt. Kartentransport
Die Karten werden in das Magazin 113 eingelegt und von den Kartenmessern i i,. zwischen
die Rollen i 15 geschoben. Diese transportieren die Karten zwischen der Abfühleinrichtung
und unter dem Druckwerk vorbei zum Ablagemagazin. Die Karten fallen dort auf den
Kartenwagen i 16, welcher durch Rollen 117 geführt und durch die Feder 118 nach
oben gedrückt wird. In seiner unteren Stellung öffnet der Kartenwagen 116 den Kontakt
7yt, wodurch die gesamte Maschine stillgesetzt wird, wenn das Ablegefach voll isst.
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Der Antrieb der Transportrollen erfolgt schrittweise von der Kurbel
ii aus (Fig. io), an der die Schwinge 121 über die Koppel 122 angelenkt ist. Die
Klinke 123 ist an der Schwinge 121 gelagert und wird federnd auf das, Klinkenrad
124 gedrückt (Fig. io und 18). Bei einer Drehung der Kurbel i1 wird somit das Klinkenrad
124 um einen Schritt weitergeschaltet.
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Die Koppel 122 ist mit einem Artsatz 122a versehen, der den Kontakt
i betätigt. Der Konttkt i
wird somit bei jeder Umdrehung der Kurbel i i einmal
geschlossen. Die Lage des Kontaktes zum Kurbeltrieb wurde hierbei so gewählt, daß
der Kontakt i in dem Moment geschlossen wird, in dem der Kurbeltrieb die eine Totpunktlage
zum Ankuppeln der Typenräder erreicht hat. Der Kontakt i steuert die Stromimpulse
über die Kupplungsmagnete D des Druckwerkes.
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Eine Umdrehung des Klinkenrades 124 entspricht einem Kartenspiel der
Maschine bzw. achtzehn Umdrehungen der Kurbel i i. Die Teilung auf dem Umfang des
Klinkenrades ist nicht gleichmäßig. Dies ist dadurch bedingt, daß die Karte während
der Abfühlung langsamer läuft als während des Deck- bzw. Kartenwechsels. Aus der
Eigenart ödes Kurbeltriebes ergibt sich, wie weiter oben schon beschrieben, daß
der Deck- bzw. Kartenwechsel .in drei Schritten erfolgt sein muß. Entsprechend dieser
Bedingung ist die Teilung auf dem Klinkenrad festgelegt worden. Es besteht außerdem
ein Unterschied zwischen Deck- und Kartenwechsel. Bei Deckwechsel braucht die Karte
keinen so großen Weg zurückzulegen wie es bei Kartenwechsel der Fall ist. Dementsprechend
wird die Teilung für den Kartenwechsel am größten. Der Klinkenhub wurde so dimensnoniert,
daß der größte Schritt bzw. die größte Teilung von der Klinke noch transportiert
wird. Eine genaue Einstellung des Klinkenhubs wird durch den Anschlag 125
(Fig.
18) erreicht. Es wird dadurch vermieden, daß bei der kleinen Teilung ein Zahn übersprungen
wird. Das Klinkenrad 124 sitzt zusammen mit dem Zahnrad 127 (Fig. 1o) fest auf der
Welle 126. Das Zahnrad r217 steht mit dem Zahnrad 128 im Eingriff, welches über
eine Welle mixt den Rollen 125 verbunden .ist. Die Übersetzung zwischen den beiden
Zahnrädern wurde so gewählt, d aß eine Umdrehung des Klinkenrades 124 der Förderung
einer Karte um einen Kartenvorschub entspricht. Des weiteren sitzt fest, auf der
Welle 126 das Sperrrad 129 und die Nockenscheibe 131 (Fig. 16 und 19). Die Feder
132 sperrt über das; Sperrrad 129 das Klinkenrad 124 und damit den Kartentransport
gegen Rückwärtsdrehen und legt die einzelnen Schritte für den Kartentransport genau
fest. Die Nockenscheibe 131 betätigt den Kontakt u für die Deckumschaltung der Löschtasten.
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An die Nockenscheibe 131 ist über die Koppel 133 die Schwinge 134
angelenkt, welche fest! auf dem Rohr 135 (Fig. 12) sitzt. Ebenfalls auf dem Rohr
sitzt der Hebel 136, der mit einem Zapfen in den Arm des Schlittens 137 greift und
diesen auf seiner Führung hin und her bewegt. Der Schlitten 137 trägt die Die restlichen
Rollen für den Kartentransport werden über die Zahnräder 138 und 139 (Fig. 16) angetrieben.
Durch die Federn 141 werden die oberen Rollen auf die unteren gedrückt.
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Wie sich aus der Beschreibung ergibt, ist der Satz von Abfühlbürsten
bei den Lochdecks gemeinsam, auch -das Druckwerk ist, beiden gemeinsam, und die
Beschriftung' der Karte erfolgt, für alle Decks in einem einzigen Kartendurchgang.
Um aber nun nach Bedarf beliebige Spalten jedes beliebigen Decks von der Übertragung
ausschließen zu können, ist die Spaltenwählervorrichtung vorgesehen, die im Gegensatz
zu Abfühler und Druckwerk für jedes Deck gesondert vorgesehen ist.
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Die Anordnung der Spaltenwählertasten ist aus Fig. 1o und 17 ersichtlich.
Die Wählertasten slind an der linken hinteren Ecke des Maschinengehäuses in zwei
Reihen von je 3o Tasten 142 angeordnet, wobei die hintere Reihe dem oberen und die
vordere Reihe :dem unteren Deck entspricht. An den Tasten sind nicht veranschaulichte
Spaltenbezeichnungen angegeben. Wenn eine Spalte irgendeines Decks von der Übertragung
ausgeschlossen werden soll, so wird die entsprechende Taste 142 niedergedrückt und
öffnet dadurch ihren zugeordneten Kontakt to (des oberen Decks) öder
tu (des unteren. Decks). Die Tastatur ist äußerst einfach ausgebildet. Die
Tasten selbst sind nicht federnd gelagert, da sie im niedergedrückten Zustand zwischen
den Kontaktfedern festgehalten und im herausgezogenen Zustand von den trichterförmig
zulaufenden Enden der Kontaktfedern von selbst in der Außenstellung gehalten werden,
Die Tasten und die Kontakte sind in einem Tastenstreifen 143 zusammengefaßt, der
sich an der Rückseite der Maschine befindet. Gegen unbeabsichtigte Verstellung sind
die Tasten durch einen um Scharniere aufklappbaren Deckel gesichert. Die Wirkungsweise
der Spaltenwählervorrichtung wird bei der Erläuterung des Schaltbildes beschrieben.
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Schaltung .
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Bei der Darstellung 'der Schaltung für den Lochschriftübersefizer
wurde eine vereinfachte Form gewählt, wie sie allgemein in der Fernmeldetechnik
üblich ist. Kommen Einheiten öfter vor, wie die Kupplungsmagnete oder die Bürsten,
so. ist nur eine von diesen in der Schaltung gezeichnet, während die restlichen
nur durch die Verteilungsanschlüsse angedeutet werden. Die Anzahl der Einheiten
wird durch die arabische Zahl im Index festgelegt. Die Relais und Magnete sind hierbei
mit großen Buchstaben gekennzeichnet, die Kontakte mit kleinen Buchstaben. Kontakte,
die von Hand betätigt werden, sind durch einen tastenförmigen Haken am oberen Ende
des beweglichen Kontaktorganes gekennzeichnet. Allgemein gilt für die Bezeichnungsweise,
daß die Kennzeichen rechts von den zugehörigen Magneten und Kontakten bzw. über
dem Schaltungssinnbild stehen. Die Stellung der Kontakte ist in Ruhe der Maschine
gezeichnet.
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Wird die Maschine eingeschaltet, so fängt diese noch nicht an zu laufen.
Erst wenn die Anlaßtaste st (Fig. 4) gedrückt wird, kann Strom von Minus über den
Kontakt m, Kontakt st durch den Motor M nach Plus fließen. Die Maschine beginnt
zu laufen und transportiert Karten zur Abfühleinrichtung. Sobald die erste Karte
die Abfühleinrichtung erreicht hat, betätigt sie den Kartenhebel, der als bekannt
vorausgesetzt wird und der Übersichtlichkeit halber in den Zeichnungen weggelassen
wurde. Durch den Kartenhebel wird dessen Kontakt h geschlossen. Nachdem der Kartenhebelkontakt
h geschlossen ;ist, kann die Anlaßtate st losgelassen werden. Der Motor erhält weiterhin
Strom über den KartenhebelkGntakt h. Kurz bevor die erste Position die Bürsten erreicht
hat, wird durch den Nocken-95 der Kontakt a (Fig. 16) geschlossen. Kurze Zeit darauf,
wenn die Bürsten direkt auf der Position liegen, schließt auch der Kontakt i (Fig.
1o), so daß nun Strom von Minus über die Kontakte m, k, i, ca, die durch
ein Loch hindurchgetretenen Bürsten b, durch die zugeordneten Magnete
D über die Kontakte to und tu nach Plus ließt. Entsprechend
der Lochung sprechen die Kupplungsmagnete D an und kuppeln die zugeordneten Typenräder
an den Druckwerksantrieb. Bevor die Karte auf die nächste Position weitergeschaltet
wird, öffnet der Kontakt i und unterbricht den Stromkreis über die Bürsten, @so
daß diese stromlos öffnen und kein Lichtbogen entstehen kann. Bei der nächsten Position
schließt der Kontakt i wieder, wodurch die Kupplungsmagnete D
entsprechend
der Lochung wieder erregt werden. Ist die letzte Position abgefühlt, so öffnet der
Kontakt a, so daß während des Deck- bzw. Kartenwechsels der Stromkreis über die
Bürsten unterbrochen bleibt.
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Sollen bestimmte Spalten, die in der Karte gelocht sind, nicht gedruckt
werden, so werden
durch die Tasten 142 die den Spalten zugeordneten
Kontakte to unterbrochen, so daß durch die den Spalten zugeordneten Magnete
D, obwohl eine Lochung vorgesehen isst, kein Strom fließen kann.
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Während des Deckwechsels wird durch die Nockenscheibe 131 (Fig. 16)
der Kontakt u umgeschaltet, so daß nun der Strom nicht mehr über die Kontakte
to, sondern über tat fließt. Hat nun die erste Position des zweiten Decks
die Bürste erreicht, so schließt wieder der Kontakt a, und das weiter oben beschriebene
Abfühlspiel beginnt von neuem, nur mit dem Unterschied, daß jetzt nicht der Strom
über die Kontakte to, sondern über die Kontakte tat fließt. Die Kontakte
tat sinid entsprechend den gewünschten Spaltenlöschungen im unteren Deck unterbrochen.
Ist die Karte abgefühlt und kommt nun der Kartenwechsel, so schaltet der Kontakt
u den Stromkreis wieder auf die Kontakte to um, und das Arbeitsspiel beginnt
von neuem.
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Hat sich das Ablagemagazin gefüllt, so wird durch den Kartenwagen
der Kontakt m geöffnet; wodurch der gesamte Stromkreis unterbrochen und damit die
Maschine stillgesetzt wird. Dasselbe gilt, wenn keine Karten mehr transportiert
werden und der Kartenhebel in seine Ausgangsstellung zurückgeht. In diesem Fall
unterbricht der Kontakt k den gesamten Stromkreis.