DE896245C - Einrichtung zum Erhitzen, z. B. Verleimen, Verkleben oder Vulkanisieren, von Gut grossen Ausmasses, insbesondere grosser Laenge, im elektrischen Kondensatorwechselfelde - Google Patents

Einrichtung zum Erhitzen, z. B. Verleimen, Verkleben oder Vulkanisieren, von Gut grossen Ausmasses, insbesondere grosser Laenge, im elektrischen Kondensatorwechselfelde

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DE896245C
DE896245C DES5224D DES0005224D DE896245C DE 896245 C DE896245 C DE 896245C DE S5224 D DES5224 D DE S5224D DE S0005224 D DES0005224 D DE S0005224D DE 896245 C DE896245 C DE 896245C
Authority
DE
Germany
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gluing
heating
vulcanizing
electrodes
field
Prior art date
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Expired
Application number
DES5224D
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English (en)
Inventor
Charles Foucault
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C65/00Joining or sealing of preformed parts, e.g. welding of plastics materials; Apparatus therefor
    • B29C65/02Joining or sealing of preformed parts, e.g. welding of plastics materials; Apparatus therefor by heating, with or without pressure
    • B29C65/04Dielectric heating, e.g. high-frequency welding, i.e. radio frequency welding of plastic materials having dielectric properties, e.g. PVC
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/46Dielectric heating
    • H05B6/52Feed lines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C66/00General aspects of processes or apparatus for joining preformed parts
    • B29C66/90Measuring or controlling the joining process
    • B29C66/91Measuring or controlling the joining process by measuring or controlling the temperature, the heat or the thermal flux

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Constitution Of High-Frequency Heating (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Erhitzen, z. B. Verleimen, Verkleben oder Vulkanisieren, von Gut großen Ausmaßes, insbesondere groß er Länge, im elektrischen Kondens atorwechselfelde Bei der Behandlung von Gutteilen, z. B. beim Verleimen von langen Lamellen zu Hoimgurten, im elektrischen Wechselfeld zwischen Kondensatorfeldelektroden treten insbesondere dann, wenn die Länge der Kondensatorfeldelektroden groß im Verhältnis zur Wellenlänge wird, für den Merleimbetrieb ungünstige Spannungsverhältnisse auf. So sind die Spannungen infolge der Lecherleitungswirkung der langen Elektroden am Anfang der Feldelektroden andere als in der Mitte und am Ende.
  • Die verschiedenen Spannungen bewirken eine ungleichmäßige Erhitzung der Leimfugen, so daß der ungünstige Fall eintreten kann, daß beispielsweise bei der Verleimung eines Gutes im Kondensatorwechselfeld bestimmte Stellen der Leimfugen bereits die zum Abbinden des Leimes erforderliche Temperatur erreicht haben, während andere Stellen der Leimfugen, an denen die Spannung kleiner ist, noch nicht auf die erforderliche Temperatur gebracht sind. Die Folge dieser Spannungsverhältnisse ist, daß die mechanische Festigkeit der Gutteile nicht an allen Stellen die gleiche ist. Sind derart schlecht abgebundene Leimstellen später hohen mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt, so besteht an diesen Stellen eine Bruchgefahr. Die Folgen der schlechten Verleimung müssen also unter allen Um- ständen sorgfältig vermieden werden, zumal man dem fertigen Werkstück nicht ohne weiteres ansehen kann, ob gewisse Leimstellen die erforderliche Abbindekraft besitzen oder nicht.
  • Es! besteht daher die Forderung, die Spannungsverhältnisse vor Durchführung der eigentlichen Verleimung so einzuregeln, daß Spannungsmaxima uad -minima, die die Abbindekraft des Leimes beeinflussen, möglichst nicht auftreten können, sondern vielmehr eine möglichst gleichmäßige Spannung an allen Teilen des Gutes vorherrscht.
  • Gemäß der Erfindung werden die Hochfrequenzversorgungsleitungen derart an die Enden der einander gegenüberstehenden Feldkondensatorelektroden angelegt, Idaß über die gesamte Länge des Feldkondensators eine homogene oder annähernd homogene Spannungsverteilung resultiert.
  • Gemäß der weiteren Ausbildung der Einrichtung nach der Erfindung wird die eine der beiden Versorgungsleitungen mit dem Anfang der einen Feldelektrode, die andere Versorgungsleitung dagegen mit dem Ende der zweiten Feidelektrode verbunden.
  • Zweckmäßig ist zur Symmetrierung der Hochfrequenzversorgungsleitungen die Schwingspule in der Mitte, z. B. oberhalb oder unterhalb des Feldelektrodenpaares angeordnet.
  • Es! ist auch möglich, die Schwingspule an einem der beiden Enden des Feldelektrodenpaares anzuordnen. Für diesen Fall sind Schaltmittel vorzusehen, z. B. Induktivitäten und/oder Kapazitäten und/oder Widerstände, die die Unsymmetrien der Leitungslängen ausgleichen.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung soll an Hand einer Figur näher erläutert werden. An Hand einer weiteren Figur werden Spannungsdiagramme gezeigt.
  • Dlie Fig. I zeigt zwei plattenförmige Elektroden I und 2 großer Länge, zwischen denen in üblicher Weise das (nicht dargestellte) Gut angeordnet ist.
  • Die Schwingspule 3 ist oberhalb des Elektrodenpaares I, 2 etwa in der Mitte zwischen Anfang und Ende der plattenförmigen Elektroden angeordnet.
  • Die Enden der Schwingspule 3 sind über Leitungen mit dem Generator 5 verbunden. Der aus den Elektrodenplatten I und 2 bestehende Kondensator ist parallel zur Schwingspule 3 geschaltet, jedoch so, daß über eine Hochfrequenzversorgungsleitung 6 das Ende der Schwingspule 3 mit dem Anfang der Elektrode I und das andere Ende der Schwingspule 3 über die Hochfrequenzversorgungsleitung 7 mit dem Ende der Elektrode 2 verbunden ist. Die Leitungen 6 und 7 sind gleich lang.
  • Die Fig. 2 zeigt ein Spannungsdiagramm. In dem Koordinatensystem ist auf der Abszisse die Länge der Elektroden aufgetragen, während die Ordinaten die Spannungen an den Elektroden zeigen.
  • Würde man in üblicher Weise die Hochfrequenzspannungen jeweils derselben Elektrodenseite zuführen, also die Schwingspule 3 mit den Anfängen der Elektroden I und 2 verbinden, so ergäbe sich für die Elektrode 2 ein Spannungsverlauf nach Kurve b. Die Spannung an den Anfängen der Elektroden I und 2 wäre Idaher erheblich kleiner als an den Enden. Verbindet man dagegen gemäß der Erfindung die Anschlüsse der Schwingspule 3 mit dem Anfang der Elektrode I und dem Ende der Elektrode 2 bzw. umgekehrt, so ergibt sich für das E1Ckt;rOdenPaar I, 2 ein Spannungsverlauf gemäß den Kurven a und c der Fig. 2. Die Folge davon ist, daß sich eine mittlere Spannung Z ergibt, die für alle Punkte der Elektroden I und 2 gilt. Auf diese Weise wird also eine leicht durchführbare homogene Spannungsverteilung zwischen den Elektroden erreicht und damit ein einwandfreier Verleimbetrieb gewährleistet.
  • Die Erfindung ist anwendbar in Möbeltischlereien, in Bootsbaubetrieben und bei der Flugzeugherstellung.
  • Es sei darauf hingewiesen, daß Idie Erfindung darüber hinaus auch überall da angewendet werden kann, wo es sich um die Erhitzung von Gut im elektrischen Kondensatorwechselfeld handelt.
  • PATENTANSPPÜCHE: I. Einrichtung zum Erhitzen, z. B. Verleimen, Verkleben oder Vulkanisieren, von Gut großen Ausmaßes, insbesondere großer Länge, im elektrischen Kondensator wechsel felde, vorzugsweise einem Ultrakurzwellenfeld mit einer Wellenlänge von weniger als 300 m, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochfrequenzversorgungsleitungen (6, 7 in Fig. I) derart an die Enden der einander gegenüberstehenden Kondensatorfel'delektroden (I, 2) angelegt sind, daß über die gesamte Länge des Feidkondensators (I, 2) eine homogene oder annähernd homogene Spannungsverteilung resultiert.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der beiden Versorgungsleitungen (6) mit dem Anfang der einen Feldelektrode (I), die andere Versorgungsleitung (7) dagegen mit dem Ende der zweiten Feldelektrode (2) verbunden ist 3. Einrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Symmetrierung der Hochfrequenzversorgungsleitungen (6, 7) die Schwingspule (3) in der Mitte, z. B. oberhalb oder unterhalb des Feldelektrodenpaares .(I, 2), angeordnet ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingspule (3) an einem der (beiden Enden des Feldelektrodenpaares (1, 2) angeordnet ist und Schaltmittel, z. B. Induktivitäten und/oder Kapazitäten tun'oder Widerstände, vorgesehen sind, die die Unsymmetrien der Leitungslänge der - Hochfrequenzversorgungsleitungen (6, 7) ausgleichen.
DES5224D 1944-05-14 1944-05-14 Einrichtung zum Erhitzen, z. B. Verleimen, Verkleben oder Vulkanisieren, von Gut grossen Ausmasses, insbesondere grosser Laenge, im elektrischen Kondensatorwechselfelde Expired DE896245C (de)

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