DE896620C - Verfahren zum Verpacken von Gegenstaenden beliebiger Art und Form - Google Patents

Verfahren zum Verpacken von Gegenstaenden beliebiger Art und Form

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DE896620C
DE896620C DEH9211A DEH0009211A DE896620C DE 896620 C DE896620 C DE 896620C DE H9211 A DEH9211 A DE H9211A DE H0009211 A DEH0009211 A DE H0009211A DE 896620 C DE896620 C DE 896620C
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DE
Germany
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bale
wood chip
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Expired
Application number
DEH9211A
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English (en)
Inventor
Johann Haake
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D81/00Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents
    • B65D81/02Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents specially adapted to protect contents from mechanical damage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)

Description

  • Verfahren zum Verpacken von Gegenständen beliebiger Art und Form Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verpacken von Gegenständen beliebiger Art und Form, beispielsweise von Gütern in Ballenform, wie To;fmullballen, sogenannten Stüclcgütern, wie Möbelstücke, Radiogeräte usw.
  • Das Verpacken von Gegenständen beliebiger Art und Form erfolgt entweder dadurch, daß der Gegenstand in eine für sich hergestellte Umhüllung, etwa eine Kiste, Schachtel od. dgl., eingebracht wird, oder der Gegenstand selbst wird mit dem Verpadcungsstoff umhüllt. Auf die letztere Verfiahrensart bezieht sich die Erfindung. Als Material für Umhüllungen wird in großem Umfang Paclçpapier, Textilstoff usw. benutzt. So wird z. B. bei Ballen aus Torfmull oder auch für Verpackung von Tabakballen, Wollballen od. dgl. im großen Umfang Textilgewebe angewendet. Soweit es sich dabei um hochwertiges zu verpackendes Gut handelt, spielen die Kosten der Verpackung vefgleichsmäßig keine wesentliche Rolle. Wenn aber beispielsweise Torfmullballen verpackt werden sollen, so steht eine Umhüllung aus Jutegewebe in keinem tragbaren Wertverhältnis zu dem verpackten (Gut. Aber auch in anderen Fällen ist es häufig zweckmäßig, die Kosten der Verpackung zu senken.
  • Es wird nun vorgeschlagen, für die Umhüllung von Gegenständen beliebiger Art und Form, bei denen die Umhüllung auf dem Gegenstand selbst geformt wird, Holzspan in Form von Platten oder Geflecht zu verwenden. Eine Benutzung von Holzspan für Verpackungszwecke ist zwar an sich bekannt, jedoch ist Holzspan bisher nur in den Fällen benutzt worden, wo die Umhüllung vor dem Verpacken für sich als ein Kasten, eine Schachtel usw. hergestellt wurde. Demgegenüber wird gemäß der Erfindung Holzspan derart benutzt, daß der Gegenstand mit entsprechend zugeschnittenen Platten aus Holzspan eingehüllt bzw. eingewickelt wird. Der Holzspan kann dabei in beliebigen Ausfihr.ungen, d. h. als Streifen, Platten oder auch Geflecht verwendet werden.
  • Die Erfindung ist auch benutzbar, wenn. es sich um -die Herstellung von Ballen auls mehr oder weniger losem Gut handelt, also z. B. für die Verpackung von Ballen aus Torfmull od. dgl., die Idurclh einen Preßvorgang in ihre gewünschte Form gebracht werden. In diesen Fällen kann die Verpackung mittels Holzspan zusammen mit dem Preßvorgang zur Herstellung der Ballen erfolgen.
  • Werden empfindliche Gegenstände, wie z. B.
  • Radioapparate, im Sinne Ider Erfindung verpackt, also mit Holzspan umhüllt, so werden bei der Verpackung zwischen dem Gegenstand und der Umhüllung Schutzplatten, beispielsweise aus gepreßtem Torfmull, eingeschaltet.
  • In allen Fällen wird die Verpackung gemäß dem Verfahren !der Erfindung dadurch vervollständigt, daß in an sich bekannter Weise eine Verschnürung durch Draht, Bandeisen, Bindfaden od. dgl. vorgenommen wird; in besonderen Fällen kann es auch genügen, die Umhüllung aus Holzspan durch Klammern od. dgl. zusammenzuhalten.
  • In der Zeichnung ist das Verfahren der Erfindung an Hand von zwei Ausführungsbeispielen erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigen Abb. I bis. 3 schematisch eine Preßform zur Herstellung von Torfmlullballen, die während des Pressens teilweise mit einer Umhüllung aus Holzspan versehen werden, Abb. 4 einen feftiggepreßten Torfballen und die Fertigstellung der Umhüllung, Abb. 5 und 6 das Verpacken eines Radioapparates.
  • In Abb. I ist schematisch die übliche Preßform I zur Herstellung von gepreßten Blallen aus Torfmull dargestellt, in die von unten her ein Preßstempel 2 eindringt. Die Preßform hat insbesondere seitliche Türen 3; der obere Deckel 4 kann ebenfalls abklappbar sein, um ein leichtes Füllen der Form vornehmen zu können.
  • Vor dem Füllvorgang wird bei geöffnetenTüren3 und voll abgesenktem Preßstempel 2 eine Platte 5 aus Holzspan oder Holzspangeflecht auf den Preßstempel gelegt. Die Platte 5 solldie Fläche des Preßstempels möglichst ganz ausfüllen. Wenigstens zwei gegenüberliegen,deRänder der Platte sind nach oben abgewinkelt, so daß sie sich gegen. ,die senkrechten Längswände der Form legen. Diese abgewinkelten Ränder der Platte 5 erstrecken sich etwa bis zur mittleren Höhe des fertiggeprellten Ballens.
  • Unter die Platte 5 werden Drähte 6 od. dgl. eingelegt, deren Länge so auf die Platte 5 abgestimmt ist, daß ihre Enden mit den Kanten der Platte etwa bündig liegen. Die Drähte Liegen vorzugsweise nur im mittleren Teil der Platte 5.
  • Die Form wird nunmehr mit dem Preßgut gefüllt, die Türen und der Deckel werden geschlossen, und der Preßvorgang beginnt. Nachdem der Preßstempel 2 die oberste Stellung erreicht hat .(Abb. 2), d. h. also, nachdem der Ballen als solcher gepreßt worden ist, wird der Preßstempel 2 wieder etwas abgesenlçt, un die Türen 3 werden wieder geöffnet (Abb. 3). Dabei federt der gepreßte Ballen wieder etwas auseinander; das Absenken des Preßstempels 2 wird jedoch so weit vorgenommen, daß zwischen dem oberen Deckel 4 der Form und dem Ballen ein genügender Zwischenraum entsteht, um eine zweite Platte 7 aus Holzspan oder Holzspangeflecht einschieben zu können, die in Größe und Form der unteren Platte 5 entspricht. Zusätzlich werden wieder Drähte 8 mit eingeLegt. Durch nochmaliges Hochgehen des Preßstempels wird der Ballen wieder voll zusammengepreßt, so daß nunmehr die unteren Drähte 6 mit den oberen Drähten 8 verbunden werden können. Dies kann in einfacher Weise dadurch geschehen, daß die einen Drahtenden Haken und die anderen entsprechende Ösen haben. Es kann aber auch bei einfachen Drahtenden eine Verdrillung vorgenommen werden.
  • Der Ballen mit .derUmhüllung 5, 7 wird nunmehr aus der Form entfernt, nachdem der Preßstempel wieder abgesenkt wurde. Er hat jetzt die Form nac'h Abb. 4. Bei der hier vorgesehenen Ausführung ist noch eine Vervoll,kommnung vorgesehen, indem der Ballen an den vier Längskanten mit Leisten g als Kantenversteifung versehen ist, die ebenfalls beim Pressen mit vorgesehen werden. Sie werden so in die Preßform mit eingelegt, daß sie unterhalb der Drähte 6, 8 zu liegen kommen.
  • An dem fertiggepreßten Ballen sind jetzt noch die Stirnflächen offen. Zur Fertigstellung der Umhüllung werden nunmehr noch Platten 10 derart angebracht, daß ihre umgebogenen Ränder zwischen die Platten: 5, 7 und ,denBallen eingeschoben werden.
  • Dies ist dadurch möglich, weil der fertige Ballen nach Abb. 4 durch die Drahtverschnürung zunächst nur in der IMitte fertiggeschnürt ist. Sind die Platten 10 angesetzt, so werden an den Rändern zusätzliche Verschnürungen II aus Draht oder Bandeisen angebracht, die die Platten 10 durch die eingeschobenen umgebogenen Ränder genügend festhalten. Selbstverständlich kann ,gewünschtenfalls auch noch eine Verschnürung in Längsrichtung vorgenommen werden, obwohl dies nicht unbedingt erforderlich ist.
  • Bei sämtlichen Arbeitsgängen kann der verwendem Holzspan w.enigstens an den Kantensteilen im angefeuchteten oder nassen Zustand sein; das Umbiegen kann auch vor Einbringen in die Preßform bzw. vor dem Anbringen der Stirnplatten 10 entsprechend vorbereitet werden.
  • Die beschriebene Verpackungsweise für Torfballen bietet außerordentliche Vorteile. Gegenüber der für Exportzwecke bisher allgemein verlangten Verpackung mittels Jutegewebe ergibt sich eine außerordentliche Kostenersparnis, zumal für die Umhüllung aus Holzspan auch Abfälle aus beliebiger Furnierherstellung benutzt werden können. Es kommt bei der Umhüllung auch nicht genau darauf an, daß die einzelnen Platten den Ballen völlig und sauber einschließen. .Sind Löcher oder eingerissene-Stellen vorhanden, so braucht an diesen Stellen lediglich ein zusätzliches Holzspanstück untergelegt zu werden. Die Stärke des Holzspanes ist ziemlich belie- big; Stärken von 0,I bis 5 mm sind je nach den Verhältnissen, insbesonder,e der Art des Furnierholzes verwendbar. Selbstverständlich ,ist es gleichgültig, ob es sich um geschältes oder gemessertes Furnierholz handelt. Bei sehr dünnem Holzspan können ohne weiteres auch zwei oder mehr Lagen übereinandergelegt werden.
  • Wie Abb. 5 und 6 zeigen, ist die Verwendung von Holzspan zum Einhüllen auch bei ziemlich empfindlichen Gegenständen möglich. Ist ein Radioapparat nach dem Verfahren der Erfindung zu verpacken, so werden zunächst Schutzplatten 12 hergestellt, die den Außenflächen des Apparates entsprechen und Vertiefungen I3 usw. für die Bedienungsknöpfe und andere gegebenenfalls vorstehende Teile des Apparates haben. Diese Schutzplatten müssen möglichst weich, gegebenenfalls auch elastisch sein, um Stöße beim Transport auffangen zu können. Es eignen sich insbesondere Platten aus gepreßtem Torfmull, die gegenüber den bisher gebräuchlichen Wellpappeeinlagen usw. wesentlich billiger sind.
  • Nach Anstellen der Schutzplatten I2, wobei diese gegebenenfalls durch kleineKlammern in ihrer Lage gesichert werden, erfolgt die Umhüllung mittels einer Holzspanplatte oder einem Holzspangefiecht.
  • Die Art der Umhüllung kann entsprechend dem Ausführungsbeispiel nach Abb. I bis 4 vorgenommen werden, jedoch wird hier nur eine Bahn 14 vorgesehen, deren Enden sich etwas überlappen. Die Stirnflächen 15 werden dann zusätzlich durch eine Platte aus Holzspan oder Holzspangeflecht abgedeckt und dann das Ganze verschnürt. Die Ausführung kann in diesem Falle aber auch so erfolgen, daß die Abdeckung für die Stirnflächen 15 durch entsprechenden Zuschnitt unmittelbar an der Hauptbahn 14 hängt und an die Stirnflächen wie bei einer Faltschachtel heranzuklappen ist.
  • Auch diese Verpackungsart von Stückgütern zeichnet sich durch außerordentlich geringe Kosten aus und entspricht trotzdem den gestellten Anforderungen hinsichtlich Stoß festigkeit usw.
  • PATENTANSPROCHE: I. Verfahren zum Verpacken von Gegenständen beliebiger Art und Form mittels einer auf dem Gegenstand geformten Umhüllung, dadurch gekennzeichnet, daß für die Umhüllung Holzspan in Form von Platten oder Geflecht verwendet wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch I, insbesondere zum Umhüllen von gepreßten Ballen aus Torfmull, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung aus Holzspan ganz oder teilweise während des Preßvorganges der Ballen angebracht wird.
    3. Verfahren nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Pressen der Ballen eine Platte (5) aus Holzspan auf die Preßfläche des Stempels (2) gelegt wird, von der wenigstens zwei Ränder nach den Längswänden der Preßform (I) abgewinkelt sind und etwa bis zur mittleren Höhe des fertigen Ballens reichen, und daß nach dem Pressen des Ballens unter geringer Zurückziehung,des Stempels (2) eine zweite Platte (7) aus Holzspan mit abgewinkelten Rändern auf der- dem Stempel abgewendeten Ballenfläche in die Form eingelegt wird, wonach unter erneutem Vorgang des Stempels (2) mit eingelegte, den Ballen in der Mitte umfassende Drähte (6, 8), Bandeisen od. dgl. geschlossen werden.
    4. Verfahren nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Pressen Leisten (g) als Kantenversteifungldes Ballens unterhalb der Drahtumschnürung (6, 8) in die Preßform eingelegt werden.
    5. Verfahren nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß nach Fertigstellung des Ballens Platten (I0) aus Holzspan durch Einschieben ihrer umgebogenen Ränder zwischen die Platten (5, 7) und den Ballen zurAbdeckung der Stirnflächen des Ballens angebracht werden, die durch Randverschnürungen (I I) aus Draht, Bandeisen od. dgl. befestigt werden.
    6. Verfahren nach Anspruch I, insbesondere zum Verpacken von Radioapparaten, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung aus Holzspan unter Zwischenschaltung von Schutzplatten (in), beispielsweise aus gepreßtem Torfmull, angebracht und durch Draht, Bandeisen od. dgl. verschnürt wird.
DEH9211A 1951-07-24 1951-07-24 Verfahren zum Verpacken von Gegenstaenden beliebiger Art und Form Expired DE896620C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1144643B (de) * 1959-07-21 1963-02-28 Telefunken Patent Transportbehaelter aus Pappe
DE1204128B (de) * 1963-01-15 1965-10-28 Thaelmann Schwermaschbau Veb Vorrichtung zum Verpacken von Natur- und Kunststoffasern
DE1228551B (de) * 1960-07-27 1966-11-10 Courtaulds Ltd Vorrichtung zum Transportieren, Pressen und Einhuellen in Verpackungsmaterial von fadenartigem Material

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