DE897029C - Spannvorrichtung zum Dichtsetzen der Gehaeuseflansche von Druckgefaessen an schwer zugaenglichen Stellen - Google Patents

Spannvorrichtung zum Dichtsetzen der Gehaeuseflansche von Druckgefaessen an schwer zugaenglichen Stellen

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DE897029C
DE897029C DEM12834A DEM0012834A DE897029C DE 897029 C DE897029 C DE 897029C DE M12834 A DEM12834 A DE M12834A DE M0012834 A DEM0012834 A DE M0012834A DE 897029 C DE897029 C DE 897029C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping device
housing
flanges
sealing
hard
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Expired
Application number
DEM12834A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Ebert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D25/00Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01D25/24Casings; Casing parts, e.g. diaphragms, casing fastenings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Spannvorrichtung zum Dichtsetzen der Gehäuseflansche von Druckgefäßen an schwer zugänglichen Stellen Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung zum Dichtsetzen von Gehäuseflanschen an schwer zugänglichen Stellen von unter Überdruck stehenden Gefäßen, insbesondere von Strömungsmaschinen, und hat zur Autgabe,eine zuverlässige Abdichtung dieser Masebinienteiledort zu ermöglichen, wo eine Schraubenverbindung bekannter Blauart nicht mehr möglich ist. Derartige in dieser Hinsicht ungünstige Stellen sind beispie;lswaise ;an der Drucksexte vorn Axialverdichtern oder an der Austrittsseite des Arbeitsmittels bei Dampf- oder Gasturbinen vorhanden. Diese Strömungsmasichinen weisen infolge ihrer vielen Verdichtungs- bzw: Entspanuungs: stufen in den letzten Arbeitsstufen: vielfach eine besonders lange Beschaufelung lauf. Diamut der ebenfalls lange Läufer genügend starr und gegenüber Eiggenschwingungsierscheinungen weitgehend unempfindlich wird, ist man bestrebt, die beiden Lagerstellen lauf beiden Seiten des Gehäuses so nahe wie nur mäglich an die Bts,chaufelung heranzurücken, d. h. ,also einen möglichst kurzen Lagerabstand einzuhalten. Auf der Druckseite eines Verdichters soll beispielsweisse ;außerdem die noch vorhanden,e Geschwindi;#eits(energie des Arbeitsmittels innerhalb eines ;gut wirkenden Diffusiors in Diruekeuvergie umgewandelt werden, während bei einer Dampfturbine ein möglichst weiträumiger Ab--dampfdiffusio,r an den Entspannungsraum anschließt. Ein dierarti;ger Diffusior wird zweckmäßigerweise als etwa ringförmiger Kanal ausgebildet, welcher sich stetig erweitert und die axiale Verlä4gerung des beschaufie;lten Arbeitsraumes der Strö:munigsmaschine darstellt. Das betreffende Lager wird daher vielfach ;aus den angegebenen Gründen innerhalb dieses Diffus,ors angeordnet. An dieser der Lag ierstelle zugewandten Sielte des Gehäuseflansches. ist ies nun nicht mehr möglich, eine Abdüchtuqg der beiden F1anischhälften mittels gewöhnlicher Flans,chschraubeen vorzunehmen, da diese aus Platzmaingel nicht mehr fest ungezogen werden könnten.
  • Diese Nachteile und Schwierigkeiten werden gemäß der Erfindung in der Weise behoben, dal3 die abzudichtenden und nach der Lag ersehe -zu. gerichteten, Gehäuseflansche über leine gewisse Strecke in Umfangsrichtung keilförmiganges,chrägte Sitzflächen aufweisen, über welche entsprechend ausgebildete Klammern greifen, welche paarweise mittels zur Läuferachsie etwa parallel liegender Schraubenbolzen zusiammengespiannt werden. Die axiialen der Bolzen werden. dabei über die keülfömdgem Sitzflächen im :senkrecht zur Flanschebene stehende Kräfte umgewandelt, welche ,die beidem Flanschf3,ächen an dieser schwer zugänglichen Stelle kräftig zusammenpressen. Die Muttern ,der jeweiligen Schraubenbolzen können bequem von der offenen Seite des Gehäuses her angezogen, werden. Uni ein Gegenhalten an den Bolzen unnötig zu machen, eist es vorteilhaft, .diesle vierkantig auszubilden, und in :entsprechend ;gestaltete Nuten der beeiden Elanschhälften einzulegen.
  • Inder Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Spannvorrichtung zum Dichtsetzen der Gehäusielanscheeines Axialverdichters dargestellt, und zwar zeugt Feig. i eine Draufsicht auf :die untere druckseitige Gehäusehälfte eines mehrstufigen Axialverdichters mit der beiderseits der Lagerstelle eingelegten Spannvorrichtung, Fig.2 eine Seitenansicht eines Schraubienbiolzens mit den beeiden Klammern im Schnitt nach de-Ti Linie 11- 11 der Feig. i, Fig. 3 eine Außenansicht der Verspianznungsstelle in Pfeilrichtuu#gA :dex Fig. i, Fig. q. einte Stirnansicht der Verspannungs,steIle mach der Schnittlinie IV-IV der Fig. i.
  • Die Füg. i zeigt die drucksieätige Lagerstelle eines mehrstufigen Axialverdüchters. In dem Gehäuse i ist die Läuferwelle 2 leimgelegt und einerseits in dem Lager 3 gelagert. Zwischen: der letzten Verdichterstufe q. und dem Lager 3 ist nee Labyrinthverdichtung 5 bekannter Blauart vorgesehen, welche dia;s, Verdichtergehäus,e ian, der Läuferdurchtrittsstelle nach ;außen iabdichtet. Das Gehäuse i ist zweiteilig ausgeführt; jede der teeideal Teilhälften weist einen kräftigen, 'umkaufenden Flainsichansiatz 6 auf. An :den gut zugänglichen Gehäuseaußenseiten. werden die beiden ; Flansche mittels kräftiger Flanschschrauben zusammengespannt. Auf der nasch der Lagerstelle hin geTichtooten Sielte des Gehäuses sind :die Gehäuseflansche über leine geudsse Strecke mit kdilförmig ;apgesichrägten und in der Flanschumfangsrichtua@g verlaufende Sitzflächen versehen, über welsche ebenfalls entsprechend keilförmig ausgebil-:dete Klammern 7 ;greifen. Die Klammern 7 werden paarweise mittels zur Läuferiachsie :etwa parallel liegender Schraubenbolzen 8 Einen derartigen Schraubenbolzen 8 mit den beidem IGammem 7 zeigt :die Fig. 2 in etwas größerem Maßstab. Man erkennt dort die beiden Flansche 6 des Gehäuseober- und -uniterteiles. Diese Flansche 6 weisen: übiereine gewisse Strecke keilförmig anges:chrägte Sitzflächen g :auf, über die entsprechend ,gestaltete Spiann$ächen der Klammern 7 greifien und die beiden Flansichteile fest Die Muttern io der Schraubenbiolzen 8 liegen, wie aus Fig. i erschltüch, auf der von außen. gut zugänglichen Seite des Gehäuses i und können von dort laus bequem angezogen werden.. Fi@,g. 3 zeigt eine Außenansicht der Versipamungsistelle in PfeilrichltungA der Fig. i. Man erkennt dabei die vortei-Ihafte Anordnung der Spiamvorrichtung und -die gute Zugänglichkeit der Muttern i o zum Zweck des Verspiannens der Klammeru 7.
  • Fig. ¢ stellt ieive Stirnansicht der Verspiannungssitelle nach der S.chnüttlinie IV- IV der Fig. i :dar. Der Schrau;benhalzen 8 halt ein:en;vierkantigen-Quersrhmiitt und ist in ,entsprechende Nuten i 1, 12 der beeiden Flanschb,älften eingelegt. Auf ;diese Weise wird ein Gqgenhalten an !den Sehrauhenbiolzen beim AnAeheg der Muttern i o unnötig.
  • Wie laus Fig. i ersichtlich, könnten bei der Sp;an;nvorriiehmach der Erfindung ;zwar nicht so, .viele Einzeldruckstellen Sam Flansch 6 vorgesehen werden wie bei einer Spannverbindung mittels der belwnwniten Flansichschraubem. Da, jedoich :die Keilflächen der Klamimem 7 sehr nahe an die eigentliche Gehäusiewand hena4geführt werden können ,uud die Verbindungsflansche in der uzumittelbiaren Nähe dersielben sio wiiderstarndsfäh@g gegenüber Verwindung ;oder Aufklaffen sind, genügt diese Teliugenverbindung allein Anforderungen hinsichtlich Dichtheit. Dies ist indessen noch um so. mehr der Fall, als an: siolchen Innenflanschen ,der in Gehäuse vorhandene Überdruck das Zusianimenpressen unterstützt.
  • In Weiterausbildung der Erfindung ist es darüber hinaus fauch möglich, mehrere deraxtige Sp;ann:-vorridhtuxygen in axialer Richtung hi:ntereinander-Hegend ,anzubringen. Diese Spannbolzen: sind dabei in der Gehäuseteilfugenebene zweckmäßigerweise parallel naehaußen versetzt angeordnet. In dieseln Fall .ist @es dann iebenfalls möglich, von der ioffenen und von außen her gut zugänglichen Seitia des Gehägsies die epmzelnen Biolzen anzuspiannen und die ;gewünschte Abdnichtwirku,ng der Flansichfieüe zu erzielen.
  • SichließUch isst noch eine solche Anordnung denkbar, bei welcher die Sp;atnnbiolzen, wie in Feg. .i strichpunktiert angedeutet, idas. Gehäuse in seiner Teilfugenebene quer zur Geb,äusie;achse durchsetzen. Auch hierbei, können die ;einzelnen Spanhholzen k1 gut zugänglicher Weise von der GehäusieauiBensieite her inngezogen werden und lassen ein sicheres Dichtsetzer :des der Lagerstelle 3 zugewandten Flansehabschnittes erreichen.
  • Die. Erfindung eist in ihrer Anwendungsmöglichkeit nicht sauf das gezeigte Beispiel bei Strömungs, maschineal beschränkt, siondern läßt sich in vorteilhafter Wgise bei; iallpm, unter eineng inneren Überdruck stehenden Gefäßen verwenden, deren Gehäusieflanisiche für das Dichtsetzen schwer zugängliche Stellern ,aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spannvorrichtung zum Dichtsetzein der Flansche an schwer zugä;ngl,ichea Stellen von unter Überdruck stehenden Gefäßen, irnsbesiondere von Geh ,äusen von Strömungsmas,chinen, dadurch gekennzeichnet, daß die abzudichtenden Flansehe (6) keilförmig an;geschrägte Flächen (9) aufweisen, über welche entspreichend aus, gebildete Klammern (7) greifen, welche paarweise mittels durch die Gehäuseteilfuge geführter SChraubenbülzen (8) und Muttern (io) zusammen,gespan@nt sind. z. Spannvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbolzen (8) ;gegen, Verdrehen beüm Anziehen der Muttern (i o) gesichert sind. 3. Spilalnnvorrichtun,g nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbolzen (8) im Querschm;ntt vierkantig ausgebildet und in entsprechend gestalteten Nuten (i i) der beiden F1anischhälfteneingelegt smnd. 4. Spannvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Sp@annbiolzen (8) in ,axialer Richtung hintereinander liegen und in :der Teilfugenebjene des Giehäusefllansches parallel nach ,außen versetzt angeordnet sind. Angezogene Druckschriften: U SA.-Piatentsfchrift Nr. 2548934; deutsche Patentsichrift Nr. 357801-
DEM12834A 1952-02-06 1952-02-06 Spannvorrichtung zum Dichtsetzen der Gehaeuseflansche von Druckgefaessen an schwer zugaenglichen Stellen Expired DE897029C (de)

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DE897029C true DE897029C (de) 1953-11-16

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DEM12834A Expired DE897029C (de) 1952-02-06 1952-02-06 Spannvorrichtung zum Dichtsetzen der Gehaeuseflansche von Druckgefaessen an schwer zugaenglichen Stellen

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DE (1) DE897029C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1160701B (de) * 1959-01-29 1964-01-02 Gen Electric Flanschverbindung fuer Gehaeuseteile von Hochdruckgefaessen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE357801C (de) * 1922-08-31 Hilversumsche Ijzergieterij En Verschlussvorrichtung fuer Dampfgefaesse
US2548934A (en) * 1946-01-12 1951-04-17 J B Beaird Company Inc Closure device

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