DE897060C - Schleif- und Poliermaschine fuer optische Linsen - Google Patents

Schleif- und Poliermaschine fuer optische Linsen

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DE897060C
DE897060C DEP28580A DEP0028580A DE897060C DE 897060 C DE897060 C DE 897060C DE P28580 A DEP28580 A DE P28580A DE P0028580 A DEP0028580 A DE P0028580A DE 897060 C DE897060 C DE 897060C
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DE
Germany
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grinding
machine
machine frame
carrier
polishing machine
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Expired
Application number
DEP28580A
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English (en)
Inventor
Arthur Schulze
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B13/00Machines or devices designed for grinding or polishing optical surfaces on lenses or surfaces of similar shape on other work; Accessories therefor
    • B24B13/0031Machines having several working posts; Feeding and manipulating devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description

  • Schleif- und Poliermaschine für optische Linsen Die Erfindung betrifft Schleif- und Poliermaschinen für optische Linsen, und zwar insbesondere Hebelpoliermaschinen für sphärische Linsen mit Schleifspindeln in Reihenanordnung. Sie ist .aber auch zur Verwendung an allen :anderen Maschinen dieser Art geeignet und bestimmt. Bei solchen Maschinen wenden im allgemeinen Reibräder zum unmittelbaren oder mittelbaren Antrieb der Schleifspindeln verwendet. Von einer horizontalen Hauptantriebswelle aus treiben diese Reibradgetriebe entweder unmittelbar die Schleifspindeln oder :die Kurbeltriebe zur Betätigung der Hebelwerke. Letztere sind bekanntgeworden mit einer oder zwei Kurbelscheiben zur Erzeugung angenähert geradliniger bzw. oszillierend kreisförmiger, elliptischer oder ähnlicher Bewegungen des Schalenmitnahmestiftes. Sämtliche bewegten Teile solcher Maschinen sind mit ihren Lagerungen u. dgl. .in einem Maschinengestell untergebracht, das entweder aus Walzeisen aufgebaut ist oder auch Ständerfüße aus Grauguß besitzt, die mit Profileisen verbunden sind, so daß tischähnliche Maschinengestelle entstehen, wobei aus einer oberen Tischplatte die Schleifspindeln und Hebelmechanismen herausragen. Die Schleifspindeln laufen in in die Tischplatte eingelassenen Becken, die herausnehmbar sind:.
  • Bei den bekannten Maschinen :dieser Art sind die Lagerstellen für die Schleifspindeln und Hebelwerke mitsamt den Hebelgelenken für die Ausschalthebel der Schleifspindeln und Hebelwerke im Maschinenrahmengestell untergebracht, und zwar unzugänglich befestigt an äußeren Längsschienen und Versteifungen des Rahmens, der dann mit :den Getriebeteilen ein unteilbares Ganzes bildet. 'Dies erschwert die Montage solcher Maschinen und auch die Durchführung von Reparaturen bzw. Überholungen, die mit den Jahren doch unerläßlich werden. Aber auch die Hauptantriebswelle mit den Reibrädern für den: Reibradantrieb ist bei den be-m kannten Maschinen dieser Art schlecht zugänglich und unbequem zu montieren. Diese Nachteile haben auch zur Folge, .daß der Gesamtaufbau solcher Maschinen nicht sinnfällig und solide ist und ihre Fertigung verteuert wird.
  • Die Erfindung beseitigt diese Nachteile. Nach derselben besteht die Maschine im wesentlichen aus :drei Hauptteilen, und zwar erstens dem Maschinengestell mit @.der Hauptantriebswelle, zweitens dem Träker, an .dem sämtliche Spindelabtriebe, .desgleichen die Exzenterantriebe mit den Hebelwerken und die Schalthebelwerke mit den dazu gehörigen Lagerungen befestigt sind, und -drittens der Tischplatte mit den Schleifbecken.
  • Diese drei Hauptteile bilden unabhängig voneinander zu fertigende und zusammenzubauende Elemente. Sie sind einzeln bequem, übersichtlich und sinnfällig zusammenzustellen und bieten somitsowohl fertigungsmäßig als auch kostenmäßig erhebliche Vorteile gegenüber -dem Bekannten. Außerdem ist durch -die Neuerung die Möglichkeit geboten, jedes Teil für sich stabil und solide zu konstruieren. Dies trifft insbesondere auf das-Maschinenrahmengestell und die Befestigung der sämtlichen Lagerungen für die Spindeln, Wellen und. Schalthebel zu. Letztere werden sämtlich an einem Träger befestigt, der .als geschlossenes Bauteil unabhängig vom Maschinenrahmengestell für sich gefertigt und nach dem Anbau aller dieser Teile, nämlich der Lagerungen für die Schleifspindeln, Kurbelscheibenwellen, Gelenkwellen für die Hebelwerke und Schalthebel, in das Maschinenrahmengestell eingesetzt wird. Zu diesem Zweck ist dieser längs im Maschinengestell- anordbare Träger entweder unmittelbar oder mittelbar mit an ihm befestigten Querstreben im Maschinengestell anbringbar. In gleicher Weise werden auch die Hauptantriebswelle mit den Reibrädern und den Lagerungen sowie die Tischplatte mit den Schleifbecken unabhängig vom Maschinenrahmengestell und dem Träger mit den Getriebe- und Schaltteilen zusammengestellt und dann auf einfachste Weise sinngemäß zur fertigen Maschine zusammengestellt. Die Verbindung der Hauptantriebswelle, des Getriebeträgers und der Tischplatte erfolgt mit dem Maschinenrahmengestell durch wenige Schrauben, die im Bedarfsfall, z. B. bei Reparaturen, Überholungen und Einbau von Ersatzteilen, bequem gelöst werden können.
  • Diese Gesamtanordnung der Maschine gestaltet deren Aufbau einfach, bietet leichte Zugänglichkeit aller Teile und, gewährleistet beste Standsicherheit des Maschinenrahmengestells. Gegenüber dem Bekannten ist der Vorteil wünschenswerter Vollendung der Maschine gegeben.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar, und zwar eine mehrspindlige, automatische Schleif- und Poliermaschine "mit kleinem Beckendurchmesser.
  • Abb. i zeigt die Maschine in Vorderansicht, zur Hälfte mit abgenommenen Getriebe- und Schaltteilen; Abb. 2 zeigt die Draufsicht zu vorher (Abb. i) mit .einer Hälfte im Schnitt durch den Maschinenrahmen, entlang der Linie C-D und abgenommenen Getriebeteilen; Abb. 3 zeigt .die Maschine im Schnitt, entlang der- Linie A-B der Abb. 2,.
  • Das Maschinenrahmengestell besteht aus den Fußrahmen a, b, die aus geschweißter Stahlkonstruktion .aufgebaut sind und einige Querstreben. c, d besitzen. Die Fußrahmen a, b sind miteinander mit Längsverbindungen e, f, g starr verhunden, zweckmäßigerweise durch Verschweißen. Dieses Maschinenrahmengestell bildet ein geschlossenes Ganzes. An und in ihm werden die übrigen Maschinenteile befestigt, und zwar erstens die Hauptantriebswelle h, die die Reibscheibe i trägt. Die Hauptantriebswelle h wird in einfachster Weise mit ihren Lagerungen an den Querverstrebungen c der Fußrahmen a, b festgeschraubt. Ihr kompletter betriebsfertiger Zusammenbau erfolgt vor dem Einbau, außerhalb des Maschinenrahmengestells; zweitens ein Träger j, - an dem alle Getriebeteile angeordnet sind. Der Träger j kann aus einem oder mehreren Normalprofilen gebildet werden.-Beidem vorliegenden Ausführungsbeispiel der Maschine besteht er aus zwei -in der Längsrichtung rechtwinklig miteinander verschweißten, kräftigen U-Trägern k, l die außerdem mit Querversteifungen m versehen sind. Es ist aber auch möglich, diesen Träger j aus Grauguß zu fertigen. An diesem Träger sitzen die Spindellagerungen n, die Kurbelwellenlager o, .die Hebelwerkswellenlager p und die Schalthebelgelenke q. Der Anbau aller dieser Teile an dem Träger j (k, l) wird außerhalb des Maschinengestells a, b, c, d; e, f, g und unabhängig von diesem vorgenommen. Nach dem Anbau aller Getriebe- usw. Teile wird dieser Getriebeträger j ins Maschinengestell eingesetzt, wobei er der Länge nach durch die gesamte Maschine verläuft. Zum Einbau besitzt -der Träger j einige mit ihm starr oder lösbar verbundene Querstücke r, die mit den Fußrahmen a, b verschraubt wenden. Bei dem Ausführungsbeispiel sind die Querstücke r mit dem Träger j mit Schrauben s verbunden. Die Verschraubung mit .den Fußrahmen a, b erfolgt durch -die Schrauben t. Der kräftige Träger erhöht nach erfolgtem Einbau in das Maschinenrahmengestell auch noch dessen Stabilität; drittens die Tischplatte u, die aus Holz bestehen kann. In ihr sitzen die Schleifbecken v herausnehmbar: Die Tischplatte wird ebenfalls in einfacher und sinnfälliger Weise auf das Maschinengestell aufgesetzt und mit ihm an den Fußrahmen verschraubt.
  • Die Erfindung ist nicht nur zur Anwendung an Maschinen gemäß .dem Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern soll sinngemäß in gleicher Weise an allen gleichen und ähnlichen ein-, mehr- oder vielspindligen Maschinen für das Schleifen optischer Linsen Verwendung finden, ohne auf derartige Maschinen an sich beschränkt zu sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schleif- und Poliermaschine für optische Linsen, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine aus folgenden drei Hauptgruppen zusammensetzbar ist: a) dem Maschinengestell (a, b, c, d, e, f, g) mit der Hauptantriebswelle (h, i), b) dem Träger (j- [k, 1, m]), an dem sämtliche Spindelabtriebe,desgleichen ,die Exzenterantriebe mit den Hebelwerken und die Schalthebelwerke (q) mit den dazugehörigen Lagerungen (n, o, p) befestigt sind, und c) der Tischplatte (u) mit .den Schleifbecken (v). z. Schleif- und Poliermaschine nach Anspruch i; .dadurch gekennzeichnet, daß der längs im Maschinengestell anordbare Träger (j- [k, 1, m]) entweder unmittelbar oder mittelbar mit an ihm befestigten Querstreben (r) im Maschinengestell (a, b, c, d, e, f, g) lösbar befestigt .ist.
DEP28580A 1948-12-31 1948-12-31 Schleif- und Poliermaschine fuer optische Linsen Expired DE897060C (de)

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