DE897114C - Schaltungsanordnung zur UEberwachung der Verbindungen in Fernschreibvermittlungsstellen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur UEberwachung der Verbindungen in Fernschreibvermittlungsstellen

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Publication number
DE897114C
DE897114C DES16043D DES0016043D DE897114C DE 897114 C DE897114 C DE 897114C DE S16043 D DES16043 D DE S16043D DE S0016043 D DES0016043 D DE S0016043D DE 897114 C DE897114 C DE 897114C
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DE
Germany
Prior art keywords
monitoring
time
monitoring device
circuit arrangement
telex
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Expired
Application number
DES16043D
Other languages
English (en)
Inventor
Ehrhard Rossberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Publication of DE897114C publication Critical patent/DE897114C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L43/00Arrangements for monitoring or testing data switching networks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Überwachung der Verbindungen in Fernschreibvermittlungsstellen In Fernschreibanlagen besteht .die Forderung, die Ausnutzung der einzelnen Fernschreibleitungen durch die Teilnehmer überwachen zu können, um somit die Wirtschaftlichkeit derartiger Verbindungen, insbesondere von Fernleitungen, einwandfrei überprüfen zu können. Dabei interessiert besonders die Schreibleistung der einzelnen Teilnehmer, d. h. das Verhältnis der Zeiten, in denen tatsächlich Zeichen über die Leitung übertragen werden zu denen, in denen die Leitung zwar belegt, aber nicht auf ihr geschrieben wird.
  • Durch .das Patent 673 383 ist bereits eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen zur Überwachung von Verbindungen in Vermittlungsstellen bekanntgeworden, bei der durch Sprachschwingungen beeinflußbare Schaltmittel in der Vermittlungsstelle ZeitschaIteinrichtungen steuern. Diese Anordnung ist zwar zur Überwachung von Fernsprechleitungen brauchbar, jedoch nicht zur Feststellung .der Ausnutzung von Fernschreibleitungen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Überwachungseinrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe es in einfacher Weise möglich ist, die Ausnutzung von Fernschreibleitungen zu überwachen. Dies wird .dadurch erreicht, daß zur Feststellung der Schreibzeit Verzögerungsrelais verwendet werden, die bei Zeichenstrom auf der Telegrafenleitung sofort wirksam werden und deren Abfallzeit so bemessen ist"d'aß sie mindestens eine Zeichenimpulskombination überdauert. Als Zeitmeßwerke werden zweckmäßig an sich bekannte selbstanlaufende Synchronuhren verwendet. Es können jedoch auch andere Zeitmeßwerke Verwendung finden, beispielsweise solche, ,die mechanisch, z. B. durch ein Federwerk angetrieben werden, Bei Verwendung mechanischer Geräte hat man lediglich dafür Sorge zu tragen, daß durch die abfallverzögerten Relais die Zeitmeßwerke in geeigneten Augenblicken angelassen oder angehalten werden.
  • Zur Überwachung -der Belegung.szeit werden weitere Zetitmeß:werke steuernde Schaltmittel vorgesehen und .durch die Differenz zwischen der Belegungs-und der Schreibzeit der Grad der Leitungsausnutzung angezeigt. Diese Schaltmittel werden zweckmäßig in Abhängigkeit vom Freizeichen zum Ansprechen gebracht.
  • Bei den Zeitnießwerken, die .die eigentliche Schreibzeit anzeigen, interessiert häufig nicht die Zeit, in der geschrieben wird, sondern die Anzahl der übertragenen Zeichen. Da nun während der eigentlichen Schreibzeit stets eine konstante Zahl von Impulsen und damit Zeichen über die Leitung gehen, können in solchen Fällen die 7eitmeßwerke so geeicht sein, daß an ihnen .direkt die Zahl der übertragenen Zeichen ablesbar ist oder registriert wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden. Die Zeichnung zeigt eine Fernschreibverbindung FL, und zwar eine Vierdrahtverbindung. Die eine der Leitungen dient dem Verkehr in der einen, die andere dem Verkehr in der rückwärtigen Richtung, wie .durch die Pfeile an den Leitungen angedeutet ist. Zu Beginn der Schreibzeit geht der Anker des Senderelais S in die Zeichenlage (Minuslage), so daß Minusstrom auf der Fernleitung liegt. In diesem Fall spricht das Relais R1 oder in der anderen Verkehrsrichtung das Relais R2 an, da die Batterie B und der entsprechende Teil der TelegrafenbatterieTB hintereinandergeschaltet sind. Die zugehörigen r-Kontakte werden geschlossen. Durch den Kontakt r11 oder r21 werden die. Kurzschlußwicklungen der Relais R1 oder R2 geschlossen und eine Abfallverzögerung erreicht, die so bemessen ist, daß eine Impulskombination überdauert wird. Durch .den Kontakt r12 bzw. y22 wird eine Synchronuhr eingeschaltet, die dadurch anläuft und so lange in Tätigkeit bleibt, -als auf der Leitung geschrieben wird. Tritt in der Nachrichtenübermittlung eine Pause ein, so ist der letzte über die Leitung gehende Impuls der Stoppschritt (Plusstrom). Da bei Plusstrom die Batterie3 und der betreffende Teil der TelegrafenbatterieTB gegeneinandergeschaltet sind, so fließt kein Strom mehr durch das Relais R1 oder R2. Nach Ablauf der Verzögerungszeit öffnen die r-Kontakte, und der Stromkreis für die Synchronuhr SU wird unterbrochen. Die Uhr bleibt infolge der Stromunterbrechung so lange stehen, bis erneut auf der Leitung geschrieben wird, wodurch sich der geschilderte Vorgang wiederholt.
  • Zur Feststellung der Belegungszeit ist ein weiteres Zeitmeßwerk SU:, vorgesehen, das eingeschaltet wird, wenn der dargestellte c-Kontakt schließt. Dieser c-Kontakt wird durch ein nicht dargestelltes Relais C betätigt, das zweckmäßig in Abhängigkeit vom Freizeichen zum Ansprechen gebracht wird und erst dann wieder abfällt, wenn die Verbindung zwischen den miteinander verkehrenden Teilnehmern getrennt wird. Die Differenz an den beiden Zeitmeßwerken SU und SU,. ergibt dann Vergleichsmöglichkeiten für die Schreibleistung der einzelnen Teilnehmer und damit den Grad der Ausnutzung der betreffenden Leitung.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zur Überwachung der.Verbindungen in Fernschreibvermittlungsstellen mittels Zeitmeßwerken, dadurch gekennzeichnet, daß zur Feststellung der Schreibzeit Verzögerungsrelais (i21, R2) verwendet werden, .die bei Zeichenstrom auf der Telegrafenleitung sofort wirksam werden und deren Abfallzeit so bemessen ist, daß sie mindestens eine Zeichenimpulskombination überdauert.
  2. 2. Überwachungseinrichtung nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Relais (R1, R2) ein ans,ichbekanntes selbstanlaufendes Synchronuhrwerk (SU) steuern.
  3. 3. Überwachungseinrichtung nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überwachung .der Belegungszeit weitere Zeitmeßwerke (SU:,) steuernde Schaltmittel (C) vorgesehen sind und durch die Differenz zwischen Belegungs- und Schreibzeit der Grad der Leitungsausnutzung angezeigt wird. q., Überwachungseinrichtung nach Anspruch3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (Relais C) in Abhängigkeit vom Freizeichen zum Ansprechen gebracht werden. 5. Überwachungseinrichtung nachAnspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Synchronuhrwerk (SU) .die Zahl der übertragenen Zeichen angezeigt wird.
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