DE897177C - Sicherheitseinrichtung fuer Druckluftmotoren mit umlaufenden Zahnradlaeufern - Google Patents

Sicherheitseinrichtung fuer Druckluftmotoren mit umlaufenden Zahnradlaeufern

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DE897177C
DE897177C DEE4862A DEE0004862A DE897177C DE 897177 C DE897177 C DE 897177C DE E4862 A DEE4862 A DE E4862A DE E0004862 A DEE0004862 A DE E0004862A DE 897177 C DE897177 C DE 897177C
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DE
Germany
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air
safety device
runners
rotation
motor
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Expired
Application number
DEE4862A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Sauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
Original Assignee
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C21/00Component parts, details or accessories not provided for in groups F01C1/00 - F01C20/00

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Applications Or Details Of Rotary Compressors (AREA)

Description

  • Wenn mehrere Zahnradmotoren oder ein Zahnradmotor gemeinsam mit einem Elektromotor eine Förderanlage antreiben, kann der Fall eintreten, daß :die beiden Motoren mit einander entgegengesetztem Drehsinn auf den Förderer einwirken. So kann es z. B. bei Förderanlagen, deren Fördersinn umgekehrt wird, vorkommen, daß versehentlich nur der stärkere Motor umgeschaltet wird, worauf .dann der schwächere Motor von der Förderanlage angetrieben wird, d. h., wenn er eine Druckluftmaschine ist, als Verdichter arbeitet. Die dabei entstehende Verdichtungswärme kann zu unzulässig hoher Erwärmung führen, welche namentlich im Untertagebetrieb gefährlich ist.
  • Es sind schon verschiedene Vorschläge gemacht, ,die das Eintreten derartiger Zustände ausschließen sollen. Zum Beispiel hat man bereits vorgeschlagen, zwischen den Motor und den -Antrieb eine Überholungskupplung einzuschalten. Diese Bauart hat jedoch den Nachteil, daß der Motor den Förderer nur in einer Richtung antreiben kann.
  • Die Erfindung schlägt eine Einrichtung vor, die für getriebeumsteuerbare Motoren, d. h. für Motoren, deren Zahnradläufer stets in gleichem Drehsinn laufen, anwendbar ist.
  • Gemäß .der Erfindung ist eine der beiden Läuferwellen an ihrem einen verlängerten Wellenende mit einer Klemmrollensperre versehen, die den betriebsgemäßen (Drehsinn zuläßt, den betriebswidrigen Drehsinn jedoch sperrt. Damit ist den Läufern nur eine Drehung im betriebsgemäßen Umlaufsinn möglich und das Arbeiten des Mbtors als Kompressor ausgeschlossen.
  • Es kann dann jedoch noch der Zustand eintreten, daß der Motor zwar in seinem richtigen, betriebsgemäßen Umlaufsinn mitgenommen wird, sein Lufthahn jedoch geschlossen ist. Der Motor arbeitet dann als Vakuumpumpe. Auch dieser Zustand ist gefährlich.
  • Darum wird der Lufthahn des Motors in an sich bekannter Weise als Dreiwegehahn ausgebildet, so daß beim Absperren des Motors von der Druckluftzufuhr seine Rotoren beiderseits des Zahneingriffs mit der AußenIuft in Verbindung stehen.
  • An Stelle des Dreiwegehahnes kann auch ein normaler Durchgangshahn in Verbindung mit einem Rückschlagventil vorgesehen sein, welches sich dann öffnet und den Motorteil mit der Außenluft verbindet, wenn in .dem Raum zwischen dem Lufthahn und den Läufern ein Unterdruck auftritt, der Motor also als Saugpumpe arbeitet.
  • Dem Dreiwegehahn oder dem Rückschlagventil kann an dessen die Zahneingriffsstelle mit der Außenluft verbindenden Öffnung ein Luftfilter vorgeschaltet sein, das verhindert, daß Staub oder Schmutz in den Motor gelangen.
  • Obwohl diese Einrichtung grob erscheinen mag, stellt sie doch eine billige Möglichkeit dar, die im rauhen Untertagebetrieb in vielen Fällen den gestellten Anforderungen genügt. Zudem hat sie den Vorteil, daß sie sich ohne erheblichen Aufwand auch an bereits in Betrieb befindlichen Motoren anbauen läßt.
  • Weitere Einzelheiten zeigt die Zeichnung, die im Längsschnitt und in teilweise geschnittener Stirnansicht ein Ausführungsbeispiel zeigt.
  • Der Zahnradmotor setzt sich aus dem eigentlichen Motorteil i, in dem die Läufer a umlaufen, und dem Getriebeteil 3 zusammen. Die Drehrichtung der Motorabtriebswelle wird durch das Getriebe gesteuert, während die Läufer a ihre Drehrichtung ständig beibehalten. Die eine der beiden Läuferwellen trägt auf ihrem verlängerten Wellenende q. eine Klemmrollensperre 5, die vom (Gehäuse 6 umgeben und in ihm festgelegt ist. Das Gehäuse 6 kann im Austausch gegen den normalen Lagerdeckel an den Lagereinsatz 7 angeflanscht werden. Die Klemmrollensperre 5 gestattet dem Läufer lediglich die Drehung im richtigen, betriebsgemäßen Drehsinn, während sie den betriebswidrigen Drehsinn blockiert. Somit ist ein Arbeiten des Motors als Kompressor bei betriebswidrigem Drehsinn ausgeschlossen. -Damit ider Motor bei betriebsgemäßem Drehsinn, aber verschlossenem Lufthahn 8 nicht als Vakuumpumpe arbeiten kann, ist der Lufthahn 8 als Dreiwe@gehahn ausgebildet, dessen den Motorteil bei Abschaltung vom Preßluftnetz mit der Außenluft verbindende Öffnung ein nicht dargestelltes Luftfilter vorgeschaltet sein kann.
  • An Stelle des Dreiwegehahnes kann auch ein normaler Durchgangshahn in Verbindung mit einem Rückschlagventil vorgesehen sein, welches sich dann öffnet und den Motorteil mit der Außenluft verbindet, wenn in dem Raum 9 zwischen dem Lufthahn 8 und den Läufern ein Unterdruck auftritt, der Motor also als ,Saugpumpe arbeitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sicherheitseinrichtung für Druckluftmotoren mit umlaufenden Zahnradläufern, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem verlängerten Wellenzapfen der einen Läuferwelle eine KlemmrollenspeTre angeordnet ist, die den betriebsgemäßen Drehsinn zuläßt, den betriebswidrigen Drehsinn jedoch sperrt. a. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Lufthahn in an sich bekannter Weise als Dreiwegehahn ausgebildet ist, womit bei Abschaltung des Motors von der Druckluft die Läufer mit der Außenluft verbunden werden. 3. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen dem Lufthahn und den Läufern mit einem Rückschlagventil versehen ist, welches diesen Raum mit der Außenluft verbindet, sobald in ihm ein Unterdruck entsteht. q.. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch?, oder g, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsöffnung zur Verbindung der Läufer mit der Außenluft ein Luftfilter vorgeschaltet ist.
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