DE897411C - Hochleistungs-Strahlungskessel - Google Patents

Hochleistungs-Strahlungskessel

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Publication number
DE897411C
DE897411C DEP48487A DEP0048487A DE897411C DE 897411 C DE897411 C DE 897411C DE P48487 A DEP48487 A DE P48487A DE P0048487 A DEP0048487 A DE P0048487A DE 897411 C DE897411 C DE 897411C
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DE
Germany
Prior art keywords
pipe
combustion chamber
walls
flue gas
pipes
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Expired
Application number
DEP48487A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Dr-Ing Wirmer
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BWS Technologie GmbH
Original Assignee
Maschinenfabrik Buckau R Wolf AG
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Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Buckau R Wolf AG filed Critical Maschinenfabrik Buckau R Wolf AG
Priority to DEP48487A priority Critical patent/DE897411C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE897411C publication Critical patent/DE897411C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B21/00Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically
    • F22B21/34Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically built-up from water tubes grouped in panel form surrounding the combustion chamber, i.e. radiation boilers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)
  • Combustion Of Fluid Fuel (AREA)

Description

  • 1-Tochleistungs-Strahlungskessel Bei Hochleistungs-Strahlungskesseln schließt sich an den mit Kühlrohren ausgekleideten Feuerraum ein die Nachschaltheizflächen aufnehmender Rauchgaszug an, wobei die Rohre der Feuerraumrückwand im Bereich des Rauchgaszuges auseinandergezogen sind, um den Feuergasenden Eintritt in den Rauchgaszug zu ermöglichen. Bei solchen Strahlungskesseln besteht die Gefahr einer Verschlackung insbesondere in denjenigen Zonen des Kessels, in denen so hohe Temperaturen vorherrschen, daß die Schlacke sich in diesem Bereich noch in einem halbflüssigen Zustand befindet. Die Zone dieses Temperaturbereichs mit der erhöhten Neigung zur Verschlackung befindet sich naturgemäß im und hinter dem Gasdurchtritt vom Feuerraum zum Rauchgaszug.
  • Die Verknappung hochwertiger Brennstoffe und deren Verteuerung zwingt in der heutigen Zeit dazu, auch minderwertige Brennstoffe mit hohem Aschengehalt und niedrigem Aschenschmelzpunkt zu verwenden, wodurch die Gefahr der Vhrschlackung in so hohem Maße besteht, daß zur Abwendung .derselben besondere Maßnahmen ergriffen werden müssen. , Die Erfindung macht sich die Erkenntnis zunutze, daß mit zunehmenden Temperaturen die Rauchgase eine erhöhte Zähigkeit haben und sich in Strähnen durch den oberen Feuerraum und -den anschließenden Rauchgaszug bewegen. Um diese zähen, Rauchgassträhnen nicht zu stören, werden erfindungsgemäß die die Rückwand des Feuerraumes bildenden Kühlrohre, die Überhitzerrohre und die Nachschaltheizflächen im Bereich des an den Feuerraum anschließenden Rauchgaszuges in ebene, lotrechte Rohrwände aufgeteilt, die zueinander fluchten und stufenweise in Richtung des Rauchgaszuges sich verengende, raucbgasberührte Rohrgassen bilden, dergestalt"daß der Abstand der Rohrwände jeder Rohrgruppe der Überhitzer- und Nachschaltheizflächen ein Zwei- oder ganzes Mehrfaches des Rohrwandabstandes der nachfolgenden Gruppe ausmacht. Hierbei beträgt der Abstand der den Ratxchgasdurchtritt ,durch die Feuerraumrückwand bildenden Rohrwände ein ganzes Mehrfaches der Teilung ,der Rohre .der Feuerraumwände. Die oberhalb des Feuerraumes angeordneten Gardinenwände werden vorteilhaft so angeordnet, daß ihr Abstand ein ganzes Mehrfaches der größten Breite der Rohrgassen im Rauchgaszug beträgt.
  • Als bekannt wird ein Schiffskessel vorausgesetzt, dessen Feuerraum beidseitig gekrümmte Rohrbündel umschließen und bei dem diese Rohrbündel als fluchtende Rohrwände angeordnet sind, die sich nach dem Rauchgasaustritt zu stufenweise verengen. Bei diesem Kessel müssen die Rauchgase vor ihrem Eintritt in .die Rohrgassen ihre Richtung zweimal um 9o'^ ändern, so daß am Eintritt in die Rohrgassen erhebliche Wirbelbildungen der Rauchgase erzeugt werden, die zu Aschenablagerungen führen. , Es ist ferner bekannt, im Rauchgas:zug eines Dampfkessels die zuerst von den Rauchgasen berührtenRohre versetzt zueinander@anzuondnen. Die Rauchgase geraten beim Durchtritt .durch diese Rohrreihen in Wirbelung und prallen aufeinander, wodurch die Ausscheidung der Asche gerade dort begünstigt ist, wo sie noch am heißesten ist. Erst ,die im Rauchgasstrom folgernden Rohre liegen hintereinander und bilden Gassen für die Rauchgase, und zwar zuerst weitere und dann nur halb so weite. Die Rohrreihen der vorletzten Gruppe fluchten mit jeder zweiten -Rohrreihe,der letzten Gruppe.
  • Ferner ist ein Strahlungskessel bekannt, bei dem die die Rückwand des Feuerraumes bildenden Kühlrohre im Bereich des Rauchgaszuges zu ebenen, senkrechten Rohrwänden zusammengefaßt sind. Diese Rohrwände stehen jedoch in keiner Beziehung zu den nachgeschalteten Heizflächen, da zwischen den gebildeten Rohrgassen und der .ersten; seitwärts nach oben versetzten Überhitzerheizfläche ein freier, mehrere Meter hoher Raum vorgesehen ist, durch dessen Mitte schräg verlaufende Eco-Rohre geführt sind. Eine Gassträhnenführung ist bei dieser Rohranordnung nicht möglich und demgemäß sind über einen weiten Bereich des Rauchgasweges gebildete Rohrgassen bei diesem Kessel nicht vorhanden.
  • Gegenüber den bekannten Kesseln ergibt die Rohranordnung nach der Erfindung einen leichten Durchtritt der Gase, also geringen Zugverlust, ferner eine solche Stärke des durchtretenden Gasbandes, daß eine günstige Wärmeübertragung,durch Gasstrahlung erreicht wird. Vor allem erschwert diese Anordnung die Brückenbildung durch angeflogene Aschenteilchen, und zwar in um so wirksamerem Maße, je näher die Heizflächen dem Feuerraum liegen. Die Kühlrohre, Überhitzerrohre und Nachschaltheizflächen bzw. die Gardinenwände, Kühlrohre, Uberhitzerrohre und Nachschaltheizflächen sind in einer aufgelockerten und gegen NAerschmutzung gesicherten Form in knappem Raum untergebracht.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung ergibt sich aus folgendem: Die Rohre am Gasdurchtritt der Feuerraumrückwand sind wassergekühlt und haben im Verhältnis zu d en. Überhitzerrohren einen erheblich größeren- Durchmesser. Wenn die schlackenführenden Heizgase im Feuerraum nach oben strömen, wenden ,die zähen Gassträhnen beim Durchtritt,durch die zu Wänden aufgelockerten Rohre der Feuerraumrückwand zunächst weiter abgekühlt und zufolge des großen Durchmessers dieser wasserführenden Rohre seitlich abgedrängt, so daß die Feuergase die Rohre der mit den Kühlrohrwänden fluchtenden nachfolgenden Rohrwände nicht unmittelbar berühren, sondern überwiegend an diese Rohrwände ihre Wärme durch Strahlung abgeben, die dadurch vor,Verschlackung geschützt werden.
  • -Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i zeigt den oberen Teil eines Hochleistungskessels im Schnitt in Richtung i-i der Abb. 2; Abb. 2 zeigt einen waagerechten Schnitt in RichtUng 2-2 der Abb. i und Abb. 3 einen Schnitt in Richtung 3-3 der Abb. i. Der Feuerraum a ist in üblicher Weise durch Rohrwände mit einer Teilung t (A'bb. 3) für die Rohrabstände ausgekleidet. Die Rückwand a1 des Feuerraumes a ist in bekannter Weise nasenartig vorgezogen, so daß oberhalb des Feuerraumes ein verengter Strahlungsschacht b entsteht, indem senkrechte Gardinenwände c angeordnet sind. In dem anschließenden Rauchgaszug d sind der erste Überhitzer e, der zweite Überhitzer f und die Nachschaltheizfläche g angeordnet.
  • Erfindungsgemäß sind die Rohre .der Rückwand a1 des Feuerraumes d im Bereich des Gas,durchtrittes zu senkrechten Rohrwänden a2 zusammengezogen, deren Abstand dem dreifachen Betrag der Teilung t im Feuerraum a entspricht. Diesen Rohrwänden 0 schließen sich fluchtend senkrechte Rohrwände e1 des ersten Überhitzers e mit der gleichen Teilung 3 t an. Der zweite Überhitzer f bildet ebenfalls senkrechte Rohrwände f1, die teils in .den Fluchtlinien der Rohrwände e1 des ersten Überhitzers e, 'teils zufolge der engeren Teilung von 1,5 t mittig zwischen; diesen Fluchtlinien liegen. Ähnlich sind die Rohrwände g1 der Nachsch.altheizfläche g mit der Teilung 0,75 t so angeordnet, daß sie teils in, teils mittig zwischen den Fluchtlinien des zweiten Ürberhitzers fliegen. Der Abstand der Gardinenwände c voneinander ist gleich der .dreifachen Teilung 3 t der Rückwäade a.2 im Rückwanddurchtritt, also g t; die Gardinenwände sind im Strahlungsraum b fluchtend mit den Rohrwänden a2, e1 .angeordnet.
  • Abb: z veranschaulicht -die günstige Aufteilung der Rohre in systematisch angeordneten Rohrgassen. Die Pfeillinie h zeigt .den Weg,der Rauchgase durch den Rauchgaszug d an.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hochleistungs-Strahlungskessel, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Rückwand i(a1) des Feuerraumes (ca) nach oben gezogenen Rohre (a2), die ,im Bereich des an den Feuerraum anschließenden Rauchgaszuges (d) liegenden einzelnen Uberhitzer (e, f) und die Nachschaltheizflächen (d) in ebene, lotrechte Rohrwände (a2, ei, f1, ei) aufgeteilt sind, die zueinander fluchten und stufenweise in Richtung des Rauchgaszuges sich verengende rauchgasberührte Rohrgassen bilden, dergestalt, daß der Abstand der Rohrwände jeder Rohrgruppe der Überhitzer- und Nachschaltheizflächen ein Zwei- oder ganzes Mehrfaches des Rohrwandabstandes der nachfolgenden Gruppe ausmacht. Hochleistungs-Strahlungskessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im oberen Teil des Feuerraumes (a) angeordneten Gardinenwände (c) mit Rohrwänden (a2) der Feuerraumrückwand fluchten. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 381 001; französische Patentschrift Nr. 475 700; USA.-Patentschrift Nr. 2 087 8o1; Die Wärme, 1931, S. 512 und 662; Schiff und Werft. 25. Jahrg., Heft 213/a@4, Aufsatz von Reppel: Über Schiffswasserrohrkessel mit natürlichem Wasserumlauf; Archiv für Wärmewirtschaft und Dampfkessel-Wesen, 1944, S. 93 und 94; Mitteilungen des 'Vereins der Großkesselbesitzer, 1938, S. 11, 1g41, S. 34 bis 36, Sonderheft (Hochdrucktagung,des Ausschusses für Betriebserfahrungen, 23. und 24. 3. 1938) S. 11; Feuerungs,technik, 1938, S. 308; M ü n z i ng e r : Dampfkraft, 1949, S.372; Bauer: Der Schiffsmaschinenbau, Bd. III, Abb. 24; Druckschrift der Firma Deutsche Richard-Kab litz-Gesellschaft, Lauda, Abb. 7; Prime Movers Committee E. E. I., Boilers-Combustion 194o, S. 6o; Katalog Babcock & Wilcox Co. New York »Central Station Boilers«, 1949', S. 11, 11, 29.
DEP48487A 1949-07-12 1949-07-12 Hochleistungs-Strahlungskessel Expired DE897411C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR475700A (fr) * 1914-03-12 1915-06-07 Societe Des Chantiers Et Ateliers Du Temple Mode de disposition du faisceau tubulaire dans les générateurs à vapeur à parcours de flamme horizontal
DE381001C (de) * 1923-09-14 Rudolf Wagner Dr Wasserrohrkessel
US2087801A (en) * 1937-03-23 1937-07-20 Babcock & Wilcox Co Furnace

Patent Citations (3)

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