DE897452C - Glimmroehre mit mehreren Entladungsstrecken - Google Patents

Glimmroehre mit mehreren Entladungsstrecken

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DE897452C
DE897452C DEST2207D DEST002207D DE897452C DE 897452 C DE897452 C DE 897452C DE ST2207 D DEST2207 D DE ST2207D DE ST002207 D DEST002207 D DE ST002207D DE 897452 C DE897452 C DE 897452C
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DE
Germany
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discharge paths
tube
discharge
several discharge
glow tube
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Expired
Application number
DEST2207D
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English (en)
Inventor
Erwin Dr-Ing Mueller
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STABILOVOLT GmbH
Original Assignee
STABILOVOLT GmbH
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00—Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0064—Tubes with cold main electrodes (including cold cathodes)

Landscapes

  • Gas-Filled Discharge Tubes (AREA)

Description

  • Die Verwendung einer Glimmentladungsröhre zur Spannungskonstanthaltung ist bekannt. Man macht dabei von der Tatsache Gebrauch, daß die Bremsspannung einer Glimmentladung praktisch von der Stromstärke unabhängig ist. Zur Konstanthaltung höherer Spannungen werden in bekannter Weise mehrere Glimmentladungsstrecken in einer Röhre in Reihe geschaltet. Bei der Konstruktion derartiger Röhren besteht die Aufgabe; die einzelnen Entladungen so voneinander zu trennen, daß sie sich nur in dem dafür vorgesehenen Elektrodenraum entwickeln können und nicht unter Umgehung von Zwischenstrecken ein Durchschlag entsteht. In diesem Falle würde die Gesamtentladung mit einer geringeren Spannung brennen, Hais dem -der Zahl der vorgesehenen Entladungsstrecken proportionalen. Vielfachen der Brennspannung einer einzelnen Glimmstrecke entspricht. Die Aufgabe wird dadurch erschwert, daß zum Zwecke des gleichzeitigen Pumpens und Gasfüllens die Entladungsstrecken nicht gasdicht voneinander abgeschlossen sein dürfen. Die nachstehend beschriebene Erfindung gibt eine konstruktive Lösung dieser Aufgabe mit herstellungsmäßig sehr einfachen und billigen Mitteln: Eine der einfachsten Formen einer Mehrstreckenentladungsröhre ist in Abb. i dargestellt. In einer Röhre i aus isolierendem Material befindet sich eine Anzahl von ebenen Metallplatten 2, die durch isolierende Teile, z. B. keramische Ringe 3, voneinander getrennt sind. Die Glimmentladungen bilden sich zwischen den Metallplatten aus, wobei die inneren Teile gleichzeitig auf einer Seite Kathode der einen Entladung und Anode der nächsten Entladung sind.
  • Eine derartige Röhre ist jedoch nur dann brauchbar, wenn der Zwischenraum zwischen der Röhrenwand und den Isolierkörpern so gering ist, daß die Entladung nicht in diesem Raum zündet, da sie dann unter Umgehung der Zwischenelektroden mit zu geringer Brennspannung unter Ausbildung einer eingeschnürten positiven Säule brennen würde. An sich ist es leicht möglich, den Zwischenraum zwischen Röhrenwand und Isolierkörper so klein zu machen, daß kein äußerer überschlag stattfindet. Dazu muß der verbleibende Spalt von der Größenordnung der freien Weglänge der Elektronen im Füllgas sein. Fabrikationsmäßig ist jedoch mit weiteren Toleranzen der Isolierkörper und besonders der lichten Weite der Entladungsröhre zu rechnen. Daher schlägt .die Erfindung vor, durch geeignete Ausbildung der Elektroden die Zündspannung im eigentlichen Entladungsraum unter Verkleinerung des Abstandes zwischen Kathode und Anode möglichst weit bis in die Nähe des bei dem vorgesehenen Füllgas möglichen Minimums herabzusetzen. Der Gasdruck bzw. die Höhe -der Isolierkörper sind dann so zu bemessen, daß die Zündspannung zwischen den aus den Isolierkörpern seitlich herausragenden Elektrodenteilen, von denen keine Entladung ausgehen soll, wesentlich höher liegt. Man muß sich auf dem mit dem Druck ansteigenden Ast der bekannten sag. Paschenschen Kurve, die die Zündspannung als Funktion des Produktes von Druck und Elektrodenabstand beschreibt, befinden. Eine Ausführungsform des beschriebenen Gedankens zeigt Abb. 2. Hier ist die Anordnung außerhalb der Isolierkörper genau wie in der Röhre nach Abb. i ausgeführt, jedoch ist die Anode q. jeder Entladungsstrecke etwa bis auf den halben Abstand an .die Kathode 5 herangeführt.
  • Der Gedanke, die Zündspannung im Innern des Elektrodensystems herabzusetzen, kann auch dadurch in die Praxis umgesetzt werden, daß nicht die gesamten Flächen der Elektroden einander angenähert werden, sondern daß nur von der Kathode oder Anode aus ein vorstehender Stift, Draht oder -Metallstreifen vorgesehen ist, der dann die Zündung erleichtert.
  • Die beschriebene Konstruktion gestattet die Hintereinanderschaltung einer beliebig großen Anzahl von Entladungsstrecken in Soffittenform, ohne daß ein Überschlag in dem Raum zwischen Röhrenwand und Isolierkörper auch bei den weiteren Toleranzen der üblichen Hüttenglasröhren zu befürchten ist. Sie gibt dadurch die Möglichkeit, eine beliebige Hochspannung durch Glimmentladungen konstant zu halten. Derartige Röhren können selbstverständlich auch für andere Zwecke als zur Spannungskonstanthältung, beispielsweise unter Ausnutzung der hohen Zündspannurig für Relaiszwecke benutzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Glimmröhre mit mehreren Entladungsstrecken, bei der in einer zylindrischen Röhre aus Glas oder anderem isolierendem Material abwechselnd leitende Elektroden und isolierende Zwischenkörper aufeinan.derfolgen, dadurch gekennzeichnet, daß -der Abstand der Elektroden im eigentlichen Entladungsraum geringer ist als der Weg von Elektrode zu Elektrode in dem Zwischenraum zwischen Röhrenwand und Isolierkörper.
DEST2207D 1942-07-12 1942-07-12 Glimmroehre mit mehreren Entladungsstrecken Expired DE897452C (de)

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