DE897603C - Anordnung zur qualitaetsunabhaengigen Anzeige der Dosisleistung von Roentgenstrahlenquellen - Google Patents

Anordnung zur qualitaetsunabhaengigen Anzeige der Dosisleistung von Roentgenstrahlenquellen

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DE897603C
DE897603C DEM7418A DEM0007418A DE897603C DE 897603 C DE897603 C DE 897603C DE M7418 A DEM7418 A DE M7418A DE M0007418 A DEM0007418 A DE M0007418A DE 897603 C DE897603 C DE 897603C
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DE
Germany
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chamber
focus
dose rate
wall
arrangement
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Expired
Application number
DEM7418A
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English (en)
Inventor
Erich Dr Zieler
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CHF Mueller AG
Original Assignee
CHF Mueller AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J47/00Tubes for determining the presence, intensity, density or energy of radiation or particles
    • H01J47/02Ionisation chambers

Landscapes

  • Electron Tubes For Measurement (AREA)
  • Radiation-Therapy Devices (AREA)

Description

  • Anordnung zur qualitätsunabhängigen Anzeige der Dosisleistung von Röntgenstrahlenquellen Es ist bereits bekannt, Röntgenröhren in ölgefüllten Schutzlbehältern unterzubringen und mittels einer großen Kammer, die in der Nähe des Schutzbehälters angeordnet ist, den Ionisationsstrom mit einem Mikroamperemeter zu messen. Um hierbei einen möglichst großen Strom zu erzlielen, hat man für .die Kammerwand einen Werkstoff gewählt, der merklich Fotoelektronen emittiert; insbesondere Aluminium ist als Wandmaterial benutzt worden.
  • Da durch diese Wahl des Wandmaterials der Kammerstrom der Luftionisation nicht mehr proportional ist, ist es schon aus diesem Grunde nicht möglich, solche Kammern zur Messung der Dosisleistung in r/min zu benutzen, vielmehr beschränkt sich ihr 'Anwendungsbereich auf die Konstanthaltung der Dosisleistung.
  • Will man eine qualitätsunabhängige Anzeige in r/min erhalten, so genügt es nun aber nicht, die Kammerwand einfach aus luftäquivalentem Material herzustellen. Es ist ja der Sinn der Verwendung einer Großkammer, daß man den Ionisationsstrom mit verhältnismäßig einfachen Mitteln messen will. Zu diesem Zweck muß sich die Kammer möglichst in Fokusnähe !befinden. Das 01 des Röhrenschutzbehälters sowie .das meist aus Kunstharz bestehende Strahlenaustrittsfenster schwächen jedoch .die hindurchgehende Röntgenstrahlung durch Absorpttion und durch Strenung. Durch .die Streuung wirkt dieses Öl- und Kunstharzvolumen wie eine .zweite räumlich ausgedehnte Strahlenquelle, deren Strahlung zu .der vom Fokus ausgehenden hinzukommt. Durch die räumliche Trennung der beiden Strahlenquellen fällt die Intensität der Strahlung nicht mehr genau mit dem Quadrat .des Abstandes vom Fokus aab. Bei den üblichen Bestrahlungsabständen ist die Umrechnung nach .dem quadratischen Abstandsgesetz jedoch innerhalb der Meßfehler möglich. Dieses trifft aber nicht mehr zu, wenn man von einem größeren Abstand auf den Ort der Gro3tkammer umrechnen will. Die Großkammer mißt relativ beträchtlich mehr Streustrahlung aus dem Öl und dem Strahlenaustrittsfenster als eine -im größeren Abstand aufgestellte Ionisationskammer. @Es hat sich gezeigt, .daß der Iondsationsstrom in .der Großkammer je nach den Streuverhältnissen indem Schutzbehälter und dem Ort der Anbningung der Kammer Ibis -zu 30 ... q:00/0-von der Streustrahlung verursacht wird.
  • Die in der Kammer gestreute Intensität ist nun abhängig von .der Qualität ,der Primärstrahlung, so daß leicht einzusehen ist, .daß eine qualitätsunabhängige Anzeige von der Großkammer ,im allgemeinen nicht geliefert werden kann..
  • Die Erfindung zeigt nun einen Weg; auf dem es dennoch möglich ist, eine qualitätsunabhängige Anzeige der Dosisleistung mittels einer Großkammer zu erhalten.
  • Gemäß der Erfindung geschieht dies dadurch, daß bei einer Anordnung zur Anzeige der Dosisleistung von Röntgenstrahlenquellen mittels einer in .der Nähe .des Schutzbehälters angeordneten Großkammer durch eine entsprechende Wahl der Wandstärke der vorzugsweise aus Kunstharz bestehenden mit :dem Schutzbehälter verbundenen Kammer sowie des Abstandes der Kammer vom Fokus bzw. vom Streuvolumen eine Kompensation der Wellenlängenabhängigkeit der Absorption der Nutzstrahlung in der Kammerwand eiinerseits und der Wellenlängenalbhängigkeit ,der Wirkung des Streuvolumens im Schutzbehälter andererseits erzwungen ist.
  • Die Erfindung geht von den. nachstehend geschilderten Erkenntnissen aus.
  • Die in der Kammer gemessene Streuintensität nimmt mit härter werdender Primärstrahlung zu. Diese Zunahme beruht weniger auf der Änderung des Streukoeffizienten als vielmehr auf der Änderung der Richtungsverteilung, :da die Lichtquanten beim Streuprozeß im Mittel um so. weniger aus ihrer Richtung abgelenkt werden, je energiereicher sie sind. Daraus folgt, daß die Großkammer bei härter werdender Strahlung eine relativ größere Dosisleistung mißt als bei weicherer Strahlung. Macht man nun die Wände ,der Großkammer nicht möglichst dünn, sondern sorgt .dafür, daß in; ihnen ein merklicher Bruchteil der Strahlung absorbiert wird, so mißt die Großkammer die Dosisleistung, die nur durch die eine Kammerwand geschwächt wird; wogegen dm Bestrahlungsfeld die Strahlung durch beide Kammerwände geschwächt ist. D@a, nun jeder , Stoff bei weicher Strahlung relativ stärker absorbiert als ibei ,harter, so zeigt die Großkammer infolge der Abso.rpüion bei weicher Strahlung eine relativ zu hohe Dosisleistung an. Diese ,durch die Absorption hervorgerufene Qualitätsabhängigkeit der Kammeranzeige wirkt also im entgegengesetzten Sinn wie die durch den Streuzusatz hervorgerufene. Zur Erreichung einer qualitätsunabhängigen Anzeige können nun gemäß der Erfindung die 'Größe des Streuvolumens, die Abstände zwischen Fokus bzw. Streuvolumen und Ionisationskammer, das Material und insbesondere die (Stärke der Kammerwandungen so aufeinander abgestimmt werden, daß diese beiden Effekte sich mindestens in einem gewissen Qualitätsbereich kompensieren.
  • Dies ist :bei den üblichen Röntgenstrahlenquellen mit ölgefüllten Schutzbehältern durchaus möglich. Es hat sich gezeigt, .daß man das Ziel der Erfindung mit einer aus Kunstharz hergestellten Flachkammer erreichen kann, welche direkt am Haubenfenster, etwa zwischen Filterschieber und Tubushalterung, angeordnet ist und deren Wände etwa 45 mm stark sind. In Fig. i ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung .dargestellt; Fig. 2 ist eine graphische Darstellung der Schwächung der Primärstrahlung durch die ganze Kammer in. Abhängigkeit von :der Qualität der Strahlung. Ein .mit dieser Darstellung grundsätzlich übereinstimmender Verlauf ist für die Erfindung wesentlich.
  • Fig. i zeigt eine meinem ölgefüllten Schutzbehälter angeordnete Röntgenröhre, wobei der Einfachheit halber nur die mittleren Teile dargestellt sind. Mit i ist die aus Glas bestehende Wand :der Röntgenröhre bezeichnet. Die (Elektronen gelangen in der dargestellten Anordnung von links her in den Fangkopf 2 der Anode. Die Röntgenstrahlen verlassen den Anodenraum .durch die Folie 3, die vorgesehen sein kann, um Elektronen zurückzuhalten. Die Wand q. ,des Schutzbehälters kann aus Metall oder aus Isolierstoff bestehen; im letzteren. Fall pflegt man einen geerdeten Metallüberzug anzubringen. In bekannter Weise ist ein zylindrisches Mittelstück vorgesehen, welches zweckmäßig gemeinsam mit der Röntgenröhre drehbar ist. In unmittelbarer Nähe am Fenster -des Schutzbehälters ist die Großkammer 5 angeordnet. Ihr Abstand vom Fokus b zw. von dem bei 6 angedeuteten Streuvolumen und,die Stärke der Kammerwand sind nach der Erfindung gewählt. Es konnte festgestellt werden, .daß bei einer solchen Anordnung die wellenlängenunabhängige Anzeige der Ionisationskammer in einem Qualitätslbereich von o, i ... i, i' mm Cu-Halbwertschicht auf etwa ± i °/° erreichbar ist.
  • Im Bedarfsfall, etwa bei größerem Streuvolumen, kann die obenerwähnte Kompensation,der Wellenlängenabhängigkeit durch zusätzliche Maßnahmen sichergestellt werden. Zu diesem Zweck kann man beispielsweise die .dem Fokus abgewandte Kammerwand. stärker augbilden oder bei gleich starken Kammerwänden hinter der Kammer einen vorzugsweise scheibenförmigen, aus dem Material der Kammerwand hergestellten Körper entsprechender Dicke anordnen.
  • Als Kunstharz für dde Kammerwände und den scheibenförmigen Körper hat sich beispielsweise das im Handel unter dem Warenzeichen Araldit erhältliche, Äthoxylin-Gdeßharz sbewährt.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRG CHE: i. Anordnung zur Anzeige der Dosisleistung von Röntgenstrahlenquellen mittels einer in der Nähe .des Schutzbehälters angeordneten Großkammer, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine entsprechend-Wahl der Wandstärke der vorzugsweise aus Kunstharz bestehenden mit dem Schutzbehälter verbundenen Kammer sowie .des Abstandes der Kammer vom Fokus bzw. vom Streuvolumen eine Kompensation der Wellenlängenabhängigkeit der Absorption der Nutzstrahlung in der Kammerwand einerseits und der Wellenlängenabhängigkeit der Wirkung des Streuvolumens im Schutzbehälter andererseits erzwungen ist. z. Anordnung nach Anspruch, i, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einem Gießharz bestehenden Kammerwände von gleicher Stärke sind und vom Fokus aus betrachtet hinter der Kammer ein gleichfalls aus @Gießharz bestehender, vorzugsweise scheibenförmiger Körper angeordnet i,st. 3. Anordnung nach Anspruch i, (dadurch gekennzeichnet, daß vom Fokus aus betrachtet die hrintere Kammerwand gegenüber .der vorderen Wand stärker ausgebildet ist. Angezogene: Druckschriften: »Strahlentherapie«, B'd.44 (i932) S.759 bis 770.
DEM7418A 1950-11-03 1950-11-03 Anordnung zur qualitaetsunabhaengigen Anzeige der Dosisleistung von Roentgenstrahlenquellen Expired DE897603C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE953547C (de) * 1953-07-24 1956-12-06 Siemens Reiniger Werke Ag Ionisationsmesskammer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE953547C (de) * 1953-07-24 1956-12-06 Siemens Reiniger Werke Ag Ionisationsmesskammer

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