DE89761C - - Google Patents
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- DE89761C DE89761C DENDAT89761D DE89761DA DE89761C DE 89761 C DE89761 C DE 89761C DE NDAT89761 D DENDAT89761 D DE NDAT89761D DE 89761D A DE89761D A DE 89761DA DE 89761 C DE89761 C DE 89761C
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- DE
- Germany
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- cabinet
- bedside
- fork
- closed
- knee lever
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47K—SANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
- A47K11/00—Closets without flushing; Urinals without flushing; Chamber pots; Chairs with toilet conveniences or specially adapted for use with toilets
- A47K11/08—Night cabinets or tables with closets or bidet equipment
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Neuerung betrifft ein Nachtschränkchen und hat den Zweck, sowohl das
gebräuchliche Zimmercloset als auch Bidet oder Irrigator, deren bisherige Ausführungen
meistens schon durch ihre äufsere Form ihre Bestimmung verrathen, aus dem Schlaf-, Badeoder
Krankenzimmer zu verbannen und beide Geräthe, hygienischen Anforderungen entsprechend,
in einem Nachtschränkchen zu vereinen.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein derartiges Nachtschränkchen dargestellt, und zwar
zeigt Fig. ι dasselbe gebrauchsfertig geöffnet, Fig. 3 dasselbe geschlossen, beide in Seitenansicht
und Schnitt A-B, Fig. 2 geöffnet in Ansicht und Schnitt y-y.
Das Nachtschränkchen besteht aus drei durch Scharniere drehbar mit einander verbundenen
Theilen a, b und c. Der Untertheil α enthält
den fest eingebauten Sitz des Nachtstuhles, der in Fig. 4 in der Ansicht von oben besonders
dargestellt ist; der Hintertheil b stützt sich mit seinen beiden Verlängerungen bl der Hinterwand,
mit Scharnieren d drehbar, auf den Boden von a\ der Vordertheil c ist mit Scharnieren e in der getheilten Deckelplatte drehbar
mit b verbunden. , Im Innern ist zu beiden Seiten ein Kniehebelgelenk gelagert, das bei
dem Drehpunkt f mit dem Untertheil a, bei
dem Drehpunkt g mit dem Hintertheil b, bei dem Drehpunkt h mit dem Vordertheil c gelenkig
verbunden ist. Bei dem Drehpunkt i sind die anderen Enden der drei Hebel mit
einem Stift drehbar vereinigt. Wird nun der Vordertheil c aus der Stellung der Fig. 3 um
die Scharniere e gedreht, also aufgeklappt, so zieht die Hebelstange h i die beiden Hebel fi
und g i in wagerechte Lage; dadurch wird gleichzeitig bewirkt, dafs der Hintertheil b in
seinen Scharnieren d nach hinten weicht. Diese Bewegung der beiden Theile erreicht ihre
Grenze, sobald die Hebel g i und fi sich an die untere Seite des Abortsitzes anlegen, d. h.
in gestreckte Lage kommen; der Vordertheil steht dann umgekehrt über dem Hintertheil
und letzterer so weit nach hinten gedrückt, dafs der Sitz auf dem Untertheil frei liegt.
Mit dieser einen Drehbewegung ist die Gebrauchsfertigkeit der verschiedenen inneren Einrichtungen
des Nachtschränkchens erreicht. Letztere bestehen aus Folgendem:
In dem Raum des Untertheiles ist durch Thürchen t in der Vorderfront ein gröfseres
Gefäfs zur Aufnahme der Desinfectionsflüssigkeit, des Spülwassers und der Excremente aufgestellt.
Zur sicheren Einführung derselben ist unterhalb des Sitzes an diesen ein birnförmig, bauchiger
Trichter angebracht. An der Rückwand des Hintertheil es b ist, diese fast in der ganzen
Breite deckend, ein Blechgefäfs k befestigt. Dasselbe wird durch ein Rohr r und einen Trichter
mit einer den Geruch aufhebenden Flüssigkeit gefüllt und besitzt unten einen Ausflufsstutzen,
der mittelst Gummischlauches mit dem Ende des Rohres / verbunden ist. Dieser Gummischlauch
ist durch die Gabel w, welche an die Kante der festen Hinterwand des Untertheiles
angeschraubt ist, und durch die Gabel n, welche an der Stützungsleiste b1 des Hintertheiles befestigt
ist, hindurchgeführt. Beide Gabeln streichen bei der Bewegung des Hintertheiles
knapp an einander vorbei. Der Zwischenraum
der Gabelenden ist so bemessen, dafs, wenn der Hintertheil in der Stellung des geschlossenen
Schränkchens sich befindet, der hintere Zinken der bewegten Gabel sehr nahe an den vorderen
Zinken der Gabel des Untertheiles herantritt und damit den Gummischlauch zusammendrückt;
bei geöffnetem Stand des Schränkchens treten wieder die anderen beiden Zinken der
Gabeln sich nahe gegenüber und es erfolgt damit auch in dieser Stellung ein Zudrücken
des Gummischlauches. Sobald nun der Hintertheil beim Oeffnen des Schränkchens zurückweicht,
gehen auch die sich nahe stehenden entsprecheden Gabelzinken aus einander und geben den Gummischlauch frei; dasselbe tritt
ein, wenn das Schränkchen geschlossen wird. Es wird also nur während der Bewegung des
Oeffnens und Schliefsens des Schränkchens die Desinfectionsflüssigkeit durch den Gummischlauch
abfiiefsen und bei ganzer Oeffhung und Schliefsung des Schränkchens der Schlauch
durch die beschriebene Einkneifung geschlossen sein. Die den Geruch aufhebende Flüssigkeit
gelangt in das unter dem Sitz befestigte, im Trichter sich gabelförmig verzweigende, an den
Enden geschlossene Rohr I und fliefst hier durch
feine, unten seitlich angebrachte Löcher aus, das Innere des Trichters und des untergestellten
Gefäfses brausenartig bespritzend. Es wird also mit dieser Einrichtung eine Desinfection
des Beckens vor und nach dem Gebrauch erzielt.
Weiter befindet sich im Innern des Vorderteiles c zu Scheidenausspritzungen oderClystiren ,
ein offenes Blechgefäfs ο befestigt, dessen Rand rinnenartig nach innen umgebogen ist. Diese
Rinne soll nach erfolgter Benutzung ein Abtropfen bei geschlossener Stellung des Nachtschränkchens
verhüten. Der am Ausflufsstutzen des Blechgefäfses befestigte Schlauch sammt
Mutterrohr wird spiralförmig gerollt an "der Innenfläche der Deckelplatte des Schränkchens
nach Gebrauch (spiralförmig) durch wirbelartige Querleisten oder in sonst geeigneter Weise
festgelegt. Die Vorderseite des Nachtschränkchens kann jede gewünschte Ausstattung erhalten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein in einen Nachtstuhl umwandelbarer Betttisch, dadurch gekennzeichnet, dafs der Obertheil aus zwei senkrecht neben einander stehenden, durch die Tischplattenscharniere e zusammenhängenden Einzelteilen b und c besteht, von denen ersterer sich mittelst der Verlängerungsschienen b1 drehbar auf dem Boden des den Nachtstuhl bildenden Untertheiles α stützt, während Theil c mit den Gelenkschienen h an die die Theile b urid α verbindenden Kniehebel gif angreift, derart, dafs durch Aufklappen des Theiles c auf Theil b letzterer durch Strecken der Kniehebel in die Schräglage gebracht und Obertheil c in wagerechter Stellung gehalten wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89761C true DE89761C (de) |
Family
ID=361549
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89761D Active DE89761C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89761C (de) |
-
0
- DE DENDAT89761D patent/DE89761C/de active Active
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