DE897676C - Verfahren und Vorrichtung zum Abteilen oder Zaehlen einer bestimmten Zahl runder Tabletten von gleicher Groesse oder aehnlicher kugelfoermiger Gegenstaende - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Abteilen oder Zaehlen einer bestimmten Zahl runder Tabletten von gleicher Groesse oder aehnlicher kugelfoermiger Gegenstaende

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DE897676C
DE897676C DESCH4189D DESC004189D DE897676C DE 897676 C DE897676 C DE 897676C DE SCH4189 D DESCH4189 D DE SCH4189D DE SC004189 D DESC004189 D DE SC004189D DE 897676 C DE897676 C DE 897676C
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tablets
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measuring fork
balls
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DESCH4189D
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Albert Schuitema
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B57/00—Automatic control, checking, warning, or safety devices
    • B65B57/20—Applications of counting devices for controlling the feed of articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Abteilen oder Zählen einer bestimmten Zahl runder Tabletten von gleicher Größe oder ähnlicher kugelförmiger Gegenstände Die Erfindung betrifft ein Verfahren .und eine Vorrichtung zum Abteilen oder Zählen einer bestimmten Anzahl runder Tabletten von gleicher Größe oder ähnlicher kugelförmiger Gegenstände.
  • Es ist bereits ein Verfahren bekannt (nie.derländische Patentschrift 54 I5I), bei welchem die Tabletten, nachdem sie auf einer Tafel ausgebreitet sind, in eine sich auf der Tafel befindende, an einer Seite offene Meßgabel gesammelt werden, welche die Form eines Dreiecks, Trapezes oder eines Parallelogramms trat. Die Seiten dieser Meßgabel halden miteinander Winkel von 600 oder 6n' und I20° oder 60, 120 und 2400, und die Meßgabel ist fernerhin so bemessen, daß sie eine bestimmte Anzahl von Tabletten eines gegebenen Durchmessers aufnehmen kann. Nachdem die Meßgabel gefüllt ist, werden die sich in der Gabel befindenden Tabletten von den davor liegenden abgeteilt und einem Verpackungsmittel eingeführt. Im allgemeineu wird man dieses Verfahren anwenden, wenn eine größere Anzahl Tabletten abgeteilt werden muß.
  • Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren und eine Vorrichtung zum bteilen oder Zählen einer bestimmten Anzahl runder, gleich großer Tabletten oder ähnlicher anderer kugelförmiger Gegenstände, wobei es möglich ist, auch kleinere Mengen leicht abzuzählen.
  • Gemäß der Erfindung wird eine auf einer Tafel sich befindende, an einer Seite offene Meßgabel angewendet, deren Meßraum aus einem oder meh- reren durch- parallele Streifen gebildeten Schlitzen besteht, deren Breite etwas größer ist als der Durchmesser der aZzuteilenlden Tabletten oder Kugeln und die in der Länge eine bestimmte Anzahl Tabletten oder Kugeln aufnehmen können.
  • Die Tabletten werden hierin gesammelt, indem die Gabel durch eine hin und her gehende Bewegung in die auf einer Ebene ausgebreiteten Tabletten geführt wird oder indem die Tabletten durch eine hin und her gehende Bewegung gegen die Meßgabel bewegt werden Auch kann den Tabletten nur eine Vorwärtsbewegung und der Meßgabel eine hin und her gehende Bewegung gegeben werden, oder umgekehrt. Da die Schlitze längen der Meßgabel so gewählt werden, daß hierin genau eine bestimmte Anzahl Tabletten oder Kugeln hineinpaßt, wird sich jeder Schlitz mit der gewünschten Anzahl Tabletten oder Kugeln füllen, und die auf diese Weise gesammelten Tabletten können auf bekannte Weise einem V:erpackungsmittel zugeführt werden.
  • Wenn Tabletten, deren Flächen etwas gewölbt sind, wie es bei sogenannten Dragees der Fall ist, wobei also ein Vertikaldurchschnitt annähernd elliptlisch ist, auf diese Weise gegeneinandergeschoben werden, wird es leicht vorkommen, daß diese Tabletten sich übereinanderschieben. Dieses kann vermieden werden, indem man über den Abzählschlitzen eine vorzugsiweis e durchsichtige Platte anbringt, deren Abstand zu der Tafeifläche etwas größer ist als die Dicke einer Tablette.
  • Es kann vorkommen, daß bei der Abteilung flacher Tabletten zwei oder mehrere Tabletten aufeinanderliegen und in dieser Lage in die Meßgabel gelangen. Um dieses zu vermeiden, kann vor Ider offenen Seite der Meßgabel eilne flache Abschiebestange angebracht werden, deren Abstand zu der Tafelfläche etwas größer ist als die Dicke einer Tablette. Liegt nun aber eine Tablette schräg auf dem Rand einer anderen Tablette und auf der Tafeifläche, und zwar so, Idaß die schräge Oberseite nach der « ffnun.g der Meßgabel hinzeigt, so würde diese Tablette in den meisten Fällen nicht von der sich darunter befindenden Tablette durch die Abschiebestange geschoben werden, sondern beide Tabletten würden zwischen der Abschiebestange unZd,der Tafelfläche bei der Vorwärtsbewegung der Tafeifläche oder der Meßgabel zerdrückt werden.
  • Um dieses zu vermeiden, können in der Abschiebestange Einkerbungen angebracht werden, deren Breite kleiner ist als der Durchmesser einer Tablette -und deren Tiefe mindestens gleich der D.icke einer Tablette ist. Durch die hin und her gehende Bewegung der Meßgabel bzw. der Abschiebestange wird die obere Tablette durch die durch Einkerbun,gen gebildeten Zacken gefaßt und beiseite geschoben, wodurch alle Tabletten flach auf die Tafel gebracht werden und in die Meßgabel treten können.
  • Um zu vermeiden, daß bei der Abführbewegung der in ,der Gabel gesammelten Tabletten zu einem Verpackungsmittel andere, nicht abgeteilte Tabletten zuerst vom Taifeleblatt abgeführt werden müssen, ,wird die Meßgabel vorz.ugsweise so ausgeführt, daß die Vorderseite, d. h. die Verbindungslinie der Schlitzenden, einen scharfen Winkel bildet mit Ider Längsseite der Gabel. Bei der Vorwärtsbewegung der Meßgabel durch die Tabletten hindurch werden die vor den in der Meßgabel befinfdlichen Tabletten liegenden Tabletten bei fortgesetzter Bewegung der Meßgabel selbsttätig heiseite geschoben, so daß schließlich nur die gezählten Tabletten abgeführt werden.
  • Dieses Verfahren zum Abtrennen der üiberflüssigen Tabletten erfordert eine verhältgismäßig lang anhaltende Vorwärtsbewegung feder Meßgabel.
  • Sollte dies beschwerlich sein, so kann eine andere Vorrichtung benutzt werden. Diese Vorrichtung besteht aus einer beweglichen stehenden Platte, die durch eine Feder oder eine entsprechende Vorrichtung so gehalten wird, daß gerade der Rand der Platte in gleicher Höhe gegen den Tafelrand liegt.
  • Diese Platte ist mit einem oder mehreren Stoßnocken versehen, die so angebracht sind, daß, nachdem die überfliüssigen Tabletten, die sich vor den in der Meßgabel anwesenden Tabletten befinden, über die Vorderseite der Platte gefallen sind, ein oder mehrere Teile der Meßgabel oder ein hiermit mechanisch verbundener Teil gegen die Nocken der Platte stößt, wodurch die Platte sich von Ider Tafel trennt und die abgezählten Tabletten dahinterfallen.
  • Die Meßgabel nach der Erfindung kann auch nach vorn gerichtete Greifarme haben, wodurch also eine Trichterform gebildet wird. Binder dieser Greifarme kann umklappbar angeordnet sein, so daß die Vorderseite der Meßgabel, nachdem diese gefüllt ist, ganz frei von Tabletten kommt und bei fortgesetzter Bewegung die vor der gefüllten Meßgabel liegenden Tabletten oder Kugeln zur Seite hin abgeführt werden. Hierbei ist es selbstverstündlich Bedingung, daß Idie Vorderseite der Meßgabel, also sdie Verbindungslime der Schlitzenden, einen spitzen Winkel bildet mit der Länigsseite der Meßgabel. Es ist klar, daß man einen ähnlichen Erfolg mit einer Meßgabel erreichen kann, deren Vorderseite senkrecht auf der Längsseite ,der Gabel steht, wobei die Richtung der relativen Bewegung von Gabel und Tabletten die Längsrichtung der Gabeischlitze schneidet.
  • Es ist möglich, mit Ider Meßgabel gemäß der Erfindung mit übrigens bekannten Hilfsmitteln E!inrichtungen herzustellen, durch welche aiuf ganz oder halb seibsttätige Weise ununterbrochen zugeführte Tabletten in bestimmter Anzahl abgeteilt werden und .die auf .diese Weise gezählten Tabletten in verpacktem Zustand abgeliefert werden.
  • In der Zeichnung sind einige Ausfiihru.n,gsbeispiele von einer Vorrichtung nach der Erfindung angegeben.
  • Fig. 1 ist ein Grundriß einer Meßgabel, bei welcher Sder Meßraum durch zwei parallele Seitenwände I und dazw,ischenliegende parallele Zungen 2 gebildet wird, so daß Abteilungen 3 gebildet werden, welche in der Länge eine bestimmte Anzahl Tabletten 5 enthalten können und deren Breite etwas größer ist als der Durchmesser einer Tablette.
  • Die Gabelöffnung, die in der Zeichnung durch eine punktierte Linie 4 angegeben ist, steht hier senkrecht zu den Zungen 2 und den Seitenwänden I.
  • Wenn. diese Meßgabel hin und her gehend durch die Tabletten hindurchbewegt wird, füllen sich die Schlitze 3 mit einer bestimmten Anzahl Tabletten.
  • Die vor der Meßgabel liegenden Tabletten werden mitgeführt und können auf bekannte Weise von den abgezählten Tabletten abgeteilt werden. Dlie Meßgabel besitzt einen Handgriff 6 mit hochstehenden Seitenwänden 7.
  • In Fig. 2 ist eine ähnliche Meßgabel dargestellt, bei welcher die Vorderseite, also d.ie Verbindungslinie der Gahelspitzen, einen. Winkel von 450 mit den Seitenwänden I und den Zungen 2 bildet. Bei einer Vorwärtsbewegung der Meßgabel werden zuerst Idie Schlitze 3 mit einer bestimmten Anzahl Tabletten. gefüllt, während bei fortgesetzter Vorwärtsbewegung die Tabletten längs der Vorderseite 4 beiseite geschoben werden. Diese Bewegung kann fortgesetzt werden, bis nur die in der Gabel anwesenden Tabletten übrilbbleiben, so daß diese ohne weitere besondere Vorrichtung durch das Weiterschieben der Gabel bis über die Tischkante in darunter aufgestellte Flaschen, Rinnen od. dgl. gesammelt werden können.
  • In Fig. 3 ist eine Meßgabel dargestellt, bei welcher die Seitenwände I auswärts gerichtete Arme haben, welche einen Trichter für die Zufuhr von Tabletten nach den Schlitzen 3 zu bilden.
  • In Fig. 4 ist eine Meßgabel dargestellt, bei welcher die Vorderseite 4 einen Winkel von 450 mit der Seitenwand I und den Zungen 2 bildet und wobei die Seitenwand I, welche, von der Bewegungsrichtung aus gesehen, am mindesten vorspringt, einen um einen Zapfen g drehbaren Arm 8 hat. Der Arm kann in zwei Stellungen gebracht werden. In der einen Stellung, Idie in der Figur mit vollen Linien angegeben ist, dient der Arm als trichterförmiges Zuführorgan für die Tabletten zur Öffnung der Meßgabel. In der anderen Stellung, in die der Arm nach dem voltständigen Füllen der Schl.itze gebracht wird und die durch punktierte Linien angegeben ist, werden die vor der gefüllten Meßgabel anwesenden Tabletten in die Richtung der Linie 4 seitwärts abgeschoben.
  • Eine Vorrichtung für das Abtrennen von überflüssigen Tabletten ist in Fig. 5 dargestellt. Sie besteht aus einer beweglichen hochstehenlden Platte I, die um eine Achse drehbar ist. Die Oberkante der Platte liegt in gleicher Höhe mit der Tafelfläche und wird durch eine Feder I7 oder ein ähnliches M.ittel gegen den Tatfelfand gedrückt. Die vor der Meßgabel mitgeführten Tabletten fallen über die Platte 15 in einen Sammelbehälter 20. Die Platte 15 besitzt einen oder mehrere Nocken 21, die so angebracht sind, daß, wenn alle Tabletten vor der Meßgabel 1 über den Tafel rand gefallen sind, ein oder mehrere Teile der Meßgabel gegen die Nocken stoßen. Bei weiterer Vorwärtsbewegung wird die Platte I5 zurüchgedrückt, und die in der Meßgabel gesammelten Tabletten fallen längs der Hinterseite der Platte in eine feste Abführrinne 22.
  • Dfe Vórwärtsbewegun,g tder Meßgabel kann fortgesetzt werden, bis der Nocken 2gI der Platte 15 gleich liegt mit der unteren Fläche der Meßgabel oder mit einem hierm.it mechanisch verbundenen Teil, so daß bei weiterer Vorwärtsbewegung die Platte in der punktierten Stellung bleibt.
  • Fig. 6 und 7 zeigen eine Ober- bzw. Seitenansicht einer Meß'gabel, an der eine Abschiebestange 23 befestigt ist, welche nach unten gerichtete Zdnl<en besitzt, deren Spitzen in etwas größerer Entfernung von der Tafelfläche liegen, als der Didoe einer Tablette entspricht. Der Zwischenraum zwischen den Zinken ist etwas kleiner als der Durchmesser der Tabletten, während der freie Raum über der Tafelfläche, der durch die von den Zinken gebildeten- Öffnungen entsteht, etwas höher ist als die doppelte Dicke einer Tablette. Bei hin und her gehender Vorwärtslbewegung der Meßgabel werden sowohl voll als halb aufeinanderliegende Tabletten voneinandergescholben, und so gelangen nur frei liegende Tabletten zu der Meßgabelöffnung.
  • Eine Vorrichtung für die automatische Abteilung von Tabletten beispiel-sweise in IGlasröhrchen ist iin Fig. 8 im Grundriß dargestellt. Auf einer senkrechten drehbaren Achse 10' sind zlwei Meßgabeln II befestigt, von denen jede zwei Fächer 3 aufweist, die als kreisförmige Schlitze ausgeb,il.det sind und deren Miittelpunkt inider Mitte der Achse I0 liegt. Jede Meßgabel hat eine Leitrolle I2, mit der d.ie Meßlga!bel ständig unter der Wirkung einer Feder 14 gegen eine feste Nockenscheibe 13 gedrückt wird. Diese Scheibe I3 besitzt einen we'llenförmigen oder gezackten Umfang. Sie sitzt auf der Achse I0, ist jedoch nicht daran befestigt, sonden so an einem Gestell befestigt, daß sie sich nicht mitdrehen kann. In der Tafelfläche, auf der die Vorrichtung angebracht ist, sind Ablführlöcher angebracht, deren Mitte gerade in der kreisförmigen Bahn, die von den Schlitzen 3 beschrieben wird, l-iegt. Bei Drehung der Meßgabel in der Pfeilrichtung werden die Leitrollen. 12 durch die Feder gezwungen, dem wellenförmigen oder gezackten Umfang der Scheibe 13 zu folgen, wodurch die Meßgabeln hin und her bewegt werden, so daß sich die Schlitze 3 m.it Tabletten füllen, wobei die noch vor der Gabelöffnung liegenden üherflüssigen Tabletten nach außen geschoben werden. Bei fortgesetzter Drehung werden die abgeteilten Tabletten nach den Abführöffnungen geführt und fallen in die daruntergestellten Gl asröhrchen, die vorzugsweise in vibrierender Bewegung gehalten werden, so daß die Tabletten sich in dem Röhrchen flach übereinander ordnen.
  • In Fig. g ist im Grundriß schaubildlich eine andere Ausführungsform einer drehenden Morrichtung zur Abteilung einer bestimmten Anzahl Tabetten dargestellt.
  • Sie besteht aus einer senkrechten drehbarenAchse 10', an der eine runde Scheibe 25 mit nach unten gerichtetem Rand 26 angebracht ist. Unter dieser drehbaren Sch,eibe ist eine Scheibe mit wellenförmigem Rand I3 auf der Tafelfläche befestigt. Gegen diesen wellenförmfgen Rand I3 werden stänldig niitiels Federn 14 Leitrollen r2 von Meßgabeln ii angedrückt. Bei Drehung der Achse 10 wird den Meßgabeln also neben der vorwärts drehenden Bewiegung eine hin und her gehende Bewegung um die Stifte 27 erteilt, und die auf der Tafelfläche befindlichen Tabletten werden in den Schlitzen 3 gesammelt und durch eine oeffnung 28 in der Tischfläche, an die sich eine schräge Rinne 29 anschließt, einem Verpackungsmittel zugeführt. Der Rand 26 reicht fast bis an die Tafelfläche, wodurch verhindert wird, daß die Tabletten sich unter den Rand hindurchschieben und so unter die Scheibe 25 gelangen. In dem Rand sind Aussparungen angebracht, um die Meßgabel II .durchzulassen. Bei der Drehbewegung der Meßgabel II weiden die überzähligen Tabletten außerhalb der Bahn der Meßgab,ei geführt. An den Rand 26 sind nun Zuführstäbe 30 befestigt, welche eine solche Länge haben und so verlaufen, daß die Tabletten, die außerhalb der durch die Meßgabel beschriebenen Bahn liegen, nach innen geführt werden, so daß sie in der darauffolgenden Meßgabel gesammelt werden können.
  • Am Ende der Bahn der Meßgabel, also bevor diese die i nung28 erreicht, ist eine Abführöffnung 3I in der Tischfläche vorgesehen. Dle Abführöffnung hat die Form eines ringförmigen Spaltes, dessen Innenrand ungefähr den Kreisbogen deckt, den die Enden der Meßgabel beschreiben.
  • Die an dieser Stelle gegebenenfalls noch seitwärts geschobenen Tabletten fallen durch diese Öffnung 3I und können also nicht durch die Zuführstiibe 30 vor die nächstfolgende Meßgabel geführt werden, wobei sie mit den in der Gabel befindlichen Tabletten in die Öffnung 28 geführt werden können und wodurch sich eine falsche Zählung ergeben würde.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren fürtdie.4bteilung von bestimmte ten Mengen runder Tabletten oder Kugeln von gleicher Größe, dadurch gekennzeichnet, daß .auf einer flachen Tafel ausgebreitete Tabletten oder Kugeln in einer auf der Tafel angebrachten, an einer Seite offenen Meßgabel, deren Meßraum einen oder mehrere durch parallele Zinken gebildete Schlitze aufweist, die eine Breite haben, welche etwas größer ist als der Durchmesser der Tabletten oder Kugeln, gesammelt werden, indem die Meßgabel mit hin und ber gehender Bewegung durch cdie Tabletten oder Kugeln hindurchgeführt wird oder wobei die Tabletten oder Kugeln mit hin und her gehender sowie vorwärts gehender Bewegung der Meßgabel zugeführt werden oder wobei die Tabletten oder Kugeln eine Vorwärtsbewegung haben und die Meßgabel eine hin und her gehende Bewegung hat, oder umgekehrt.
  2. 2. Vorrichtung für die Anwendung des Verfahrens nach Anspruch I, welche aus einer flachen Tafel mit einer darauf befindlichen, an einer Seite offenen Meßgabel besteht, deren Meßraum aus einem oder mehreren durch parallele Zungen gebildeten Schlitzen besteht, deren Breite etwas größer ist als der Durchmesser der ablzuteilend,en Tabletten oder Ru geln und deren Länge ein besti.mmtes Vielfaches des TalbletteNdurchmessers,ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fächer von einer vorzugsweise durchsichtigen Platte abgedeckt sind, deren Abstand zur unteren Fläche der Meßgabel etwas größer ist als die Dicke der Tabletten oder Kugeln.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß vor .der Meßgabel eine Abschrieblestange angebracht ist, deren Unterseite eine Durchlaßöffnung für die Tabletten frei läßt, welche etwas höher ist als die Dicke einer Tablette, während die Abschisbestange unten Einkerbungen hat, deren Breite geringer ist als der Durchmesser einer Tablette und deren Tiefe etwas größer ist als die Dicke der Tabletten.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die offene Seite der Meßgabel einen scharfen Winkel mit der langen Seite der Schlitze bildet.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 2, 3. und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßgabel an der Vorderseite trichterförmige Gabelspitzen hat.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßgabel an der Seite, di'e, von der Vorwärtsbewegung aus gesehen, zuriückliegt, einen um einen Stift drehbaren Arm hat, der in verschiedenen Stellungen festgelegt werden kann.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 7, versehen mit einer Vorrichtung für die Abteilung einer bestimmten Anzahl in der Meßgabel gesammelte Tabletten von den übrigen Tabletten, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer beweglichen stehenden Platte besteht, die mittels einer Feder oder eines entsprechenden Mittels in einer solchen Stellung gehalten wird, daß gerade der obere Rand der Platte mit der Tafelfläche in gleicher Höhe liegt und gegen die Tafel gedrückt wird, wobei die-Platte mit einem oder mehreren Stoßnocken versehen ist, welche so angebracht sind, daß, wenn die überflüssigen Tabletten, die sich vor der Meßgabel befinden, über die Vorderseite der Platte hinweggefallen sind, ein oder mehrere Teile der Meßgabel oder ein anderer damit mechanisch verbundener Teil gegen den oder die Nocken der Platte stößt und die Platte bei fortgesetzter Bewegung der Meßgabel dadurch von der Tafelkante gelöst wird und die In der Meßgabel abgezählten Tabletten hinter die Platte fallen.
  9. 9. Vorrichtung für die Anwendung des Verfahrens nach Anspruch I, welche aus einer flachen Tafel mit darauf befindlichen, um eine senkrechte Achse drehbaren, an einer Seite offenen Meßgal>eln besteht, deren Meßraum aus einem oder mehreren kreiförmigen, durch parallele Zungen gebildeten Schlitzen besteht, deren Breite größer ist als der Durchmesser einer Tablette oder Kugel.
    Iol. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß jede Meßgabel mit einem vor der Meßgabelöffnung gelegenen Zuführstab versehen ist, der so bemessen und so angebracht ist, daß auch Tabletten, die außerhalb der von den Meß gab ein beschriebenen Bahn liegen, der Meßgabelöffnung zugeführt werden.
    II. Vorrichtung nach Anspruch 9 und IO, dadurch gekennzeichnet, daß in der Tafelfläche vor der Abführöffnung bzw. den Abfähröffnungen für abgeteilte Tabletten oder Kugeln eine Abführöffnung für nicht abgeteilte Tabletten oder Kugeln angeordnet ist, welch letztere die Form eines ringförmilgen Spaltes hat, dessen Innenrand ungefähr den Kreisbogen deckt, welchen die Enden der Meßgabel beschreiben.
DESCH4189D 1942-07-17 1943-07-04 Verfahren und Vorrichtung zum Abteilen oder Zaehlen einer bestimmten Zahl runder Tabletten von gleicher Groesse oder aehnlicher kugelfoermiger Gegenstaende Expired DE897676C (de)

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