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Verfahren und Vorrichtung zum Abteilen oder Zählen einer bestimmten
Zahl runder Tabletten von gleicher Größe oder ähnlicher kugelförmiger Gegenstände
Die Erfindung betrifft ein Verfahren .und eine Vorrichtung zum Abteilen oder Zählen
einer bestimmten Anzahl runder Tabletten von gleicher Größe oder ähnlicher kugelförmiger
Gegenstände.
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Es ist bereits ein Verfahren bekannt (nie.derländische Patentschrift
54 I5I), bei welchem die Tabletten, nachdem sie auf einer Tafel ausgebreitet sind,
in eine sich auf der Tafel befindende, an einer Seite offene Meßgabel gesammelt
werden, welche die Form eines Dreiecks, Trapezes oder eines Parallelogramms trat.
Die Seiten dieser Meßgabel halden miteinander Winkel von 600 oder 6n' und I20° oder
60, 120 und 2400, und die Meßgabel ist fernerhin so bemessen, daß sie eine bestimmte
Anzahl von Tabletten eines gegebenen Durchmessers aufnehmen kann. Nachdem die Meßgabel
gefüllt ist, werden die sich in der Gabel befindenden Tabletten von den davor liegenden
abgeteilt und einem Verpackungsmittel eingeführt. Im allgemeineu wird man dieses
Verfahren anwenden, wenn eine größere Anzahl Tabletten abgeteilt werden muß.
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Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren und eine Vorrichtung zum
bteilen oder Zählen einer bestimmten Anzahl runder, gleich großer Tabletten oder
ähnlicher anderer kugelförmiger Gegenstände, wobei es möglich ist, auch kleinere
Mengen leicht abzuzählen.
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Gemäß der Erfindung wird eine auf einer Tafel sich befindende, an
einer Seite offene Meßgabel angewendet, deren Meßraum aus einem oder meh-
reren
durch- parallele Streifen gebildeten Schlitzen besteht, deren Breite etwas größer
ist als der Durchmesser der aZzuteilenlden Tabletten oder Kugeln und die in der
Länge eine bestimmte Anzahl Tabletten oder Kugeln aufnehmen können.
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Die Tabletten werden hierin gesammelt, indem die Gabel durch eine
hin und her gehende Bewegung in die auf einer Ebene ausgebreiteten Tabletten geführt
wird oder indem die Tabletten durch eine hin und her gehende Bewegung gegen die
Meßgabel bewegt werden Auch kann den Tabletten nur eine Vorwärtsbewegung und der
Meßgabel eine hin und her gehende Bewegung gegeben werden, oder umgekehrt. Da die
Schlitze längen der Meßgabel so gewählt werden, daß hierin genau eine bestimmte
Anzahl Tabletten oder Kugeln hineinpaßt, wird sich jeder Schlitz mit der gewünschten
Anzahl Tabletten oder Kugeln füllen, und die auf diese Weise gesammelten Tabletten
können auf bekannte Weise einem V:erpackungsmittel zugeführt werden.
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Wenn Tabletten, deren Flächen etwas gewölbt sind, wie es bei sogenannten
Dragees der Fall ist, wobei also ein Vertikaldurchschnitt annähernd elliptlisch
ist, auf diese Weise gegeneinandergeschoben werden, wird es leicht vorkommen, daß
diese Tabletten sich übereinanderschieben. Dieses kann vermieden werden, indem man
über den Abzählschlitzen eine vorzugsiweis e durchsichtige Platte anbringt, deren
Abstand zu der Tafeifläche etwas größer ist als die Dicke einer Tablette.
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Es kann vorkommen, daß bei der Abteilung flacher Tabletten zwei oder
mehrere Tabletten aufeinanderliegen und in dieser Lage in die Meßgabel gelangen.
Um dieses zu vermeiden, kann vor Ider offenen Seite der Meßgabel eilne flache Abschiebestange
angebracht werden, deren Abstand zu der Tafelfläche etwas größer ist als die Dicke
einer Tablette. Liegt nun aber eine Tablette schräg auf dem Rand einer anderen Tablette
und auf der Tafeifläche, und zwar so, Idaß die schräge Oberseite nach der « ffnun.g
der Meßgabel hinzeigt, so würde diese Tablette in den meisten Fällen nicht von der
sich darunter befindenden Tablette durch die Abschiebestange geschoben werden, sondern
beide Tabletten würden zwischen der Abschiebestange unZd,der Tafelfläche bei der
Vorwärtsbewegung der Tafeifläche oder der Meßgabel zerdrückt werden.
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Um dieses zu vermeiden, können in der Abschiebestange Einkerbungen
angebracht werden, deren Breite kleiner ist als der Durchmesser einer Tablette -und
deren Tiefe mindestens gleich der D.icke einer Tablette ist. Durch die hin und her
gehende Bewegung der Meßgabel bzw. der Abschiebestange wird die obere Tablette durch
die durch Einkerbun,gen gebildeten Zacken gefaßt und beiseite geschoben, wodurch
alle Tabletten flach auf die Tafel gebracht werden und in die Meßgabel treten können.
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Um zu vermeiden, daß bei der Abführbewegung der in ,der Gabel gesammelten
Tabletten zu einem Verpackungsmittel andere, nicht abgeteilte Tabletten zuerst vom
Taifeleblatt abgeführt werden müssen, ,wird die Meßgabel vorz.ugsweise so ausgeführt,
daß die Vorderseite, d. h. die Verbindungslinie der Schlitzenden, einen scharfen
Winkel bildet mit Ider Längsseite der Gabel. Bei der Vorwärtsbewegung der Meßgabel
durch die Tabletten hindurch werden die vor den in der Meßgabel befinfdlichen Tabletten
liegenden Tabletten bei fortgesetzter Bewegung der Meßgabel selbsttätig heiseite
geschoben, so daß schließlich nur die gezählten Tabletten abgeführt werden.
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Dieses Verfahren zum Abtrennen der üiberflüssigen Tabletten erfordert
eine verhältgismäßig lang anhaltende Vorwärtsbewegung feder Meßgabel.
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Sollte dies beschwerlich sein, so kann eine andere Vorrichtung benutzt
werden. Diese Vorrichtung besteht aus einer beweglichen stehenden Platte, die durch
eine Feder oder eine entsprechende Vorrichtung so gehalten wird, daß gerade der
Rand der Platte in gleicher Höhe gegen den Tafelrand liegt.
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Diese Platte ist mit einem oder mehreren Stoßnocken versehen, die
so angebracht sind, daß, nachdem die überfliüssigen Tabletten, die sich vor den
in der Meßgabel anwesenden Tabletten befinden, über die Vorderseite der Platte gefallen
sind, ein oder mehrere Teile der Meßgabel oder ein hiermit mechanisch verbundener
Teil gegen die Nocken der Platte stößt, wodurch die Platte sich von Ider Tafel trennt
und die abgezählten Tabletten dahinterfallen.
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Die Meßgabel nach der Erfindung kann auch nach vorn gerichtete Greifarme
haben, wodurch also eine Trichterform gebildet wird. Binder dieser Greifarme kann
umklappbar angeordnet sein, so daß die Vorderseite der Meßgabel, nachdem diese gefüllt
ist, ganz frei von Tabletten kommt und bei fortgesetzter Bewegung die vor der gefüllten
Meßgabel liegenden Tabletten oder Kugeln zur Seite hin abgeführt werden. Hierbei
ist es selbstverstündlich Bedingung, daß Idie Vorderseite der Meßgabel, also sdie
Verbindungslime der Schlitzenden, einen spitzen Winkel bildet mit der Länigsseite
der Meßgabel. Es ist klar, daß man einen ähnlichen Erfolg mit einer Meßgabel erreichen
kann, deren Vorderseite senkrecht auf der Längsseite ,der Gabel steht, wobei die
Richtung der relativen Bewegung von Gabel und Tabletten die Längsrichtung der Gabeischlitze
schneidet.
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Es ist möglich, mit Ider Meßgabel gemäß der Erfindung mit übrigens
bekannten Hilfsmitteln E!inrichtungen herzustellen, durch welche aiuf ganz oder
halb seibsttätige Weise ununterbrochen zugeführte Tabletten in bestimmter Anzahl
abgeteilt werden und .die auf .diese Weise gezählten Tabletten in verpacktem Zustand
abgeliefert werden.
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In der Zeichnung sind einige Ausfiihru.n,gsbeispiele von einer Vorrichtung
nach der Erfindung angegeben.
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Fig. 1 ist ein Grundriß einer Meßgabel, bei welcher Sder Meßraum
durch zwei parallele Seitenwände I und dazw,ischenliegende parallele Zungen 2 gebildet
wird, so daß Abteilungen 3 gebildet werden, welche in der Länge eine bestimmte Anzahl
Tabletten 5 enthalten können und deren Breite etwas größer ist als der Durchmesser
einer Tablette.
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Die Gabelöffnung, die in der Zeichnung durch eine punktierte Linie
4 angegeben ist, steht hier senkrecht zu den Zungen 2 und den Seitenwänden I.
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Wenn. diese Meßgabel hin und her gehend durch die Tabletten hindurchbewegt
wird, füllen sich die Schlitze 3 mit einer bestimmten Anzahl Tabletten.
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Die vor der Meßgabel liegenden Tabletten werden mitgeführt und können
auf bekannte Weise von den abgezählten Tabletten abgeteilt werden. Dlie Meßgabel
besitzt einen Handgriff 6 mit hochstehenden Seitenwänden 7.
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In Fig. 2 ist eine ähnliche Meßgabel dargestellt, bei welcher die
Vorderseite, also d.ie Verbindungslinie der Gahelspitzen, einen. Winkel von 450
mit den Seitenwänden I und den Zungen 2 bildet. Bei einer Vorwärtsbewegung der Meßgabel
werden zuerst Idie Schlitze 3 mit einer bestimmten Anzahl Tabletten. gefüllt, während
bei fortgesetzter Vorwärtsbewegung die Tabletten längs der Vorderseite 4 beiseite
geschoben werden. Diese Bewegung kann fortgesetzt werden, bis nur die in der Gabel
anwesenden Tabletten übrilbbleiben, so daß diese ohne weitere besondere Vorrichtung
durch das Weiterschieben der Gabel bis über die Tischkante in darunter aufgestellte
Flaschen, Rinnen od. dgl. gesammelt werden können.
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In Fig. 3 ist eine Meßgabel dargestellt, bei welcher die Seitenwände
I auswärts gerichtete Arme haben, welche einen Trichter für die Zufuhr von Tabletten
nach den Schlitzen 3 zu bilden.
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In Fig. 4 ist eine Meßgabel dargestellt, bei welcher die Vorderseite
4 einen Winkel von 450 mit der Seitenwand I und den Zungen 2 bildet und wobei die
Seitenwand I, welche, von der Bewegungsrichtung aus gesehen, am mindesten vorspringt,
einen um einen Zapfen g drehbaren Arm 8 hat. Der Arm kann in zwei Stellungen gebracht
werden. In der einen Stellung, Idie in der Figur mit vollen Linien angegeben ist,
dient der Arm als trichterförmiges Zuführorgan für die Tabletten zur Öffnung der
Meßgabel. In der anderen Stellung, in die der Arm nach dem voltständigen Füllen
der Schl.itze gebracht wird und die durch punktierte Linien angegeben ist, werden
die vor der gefüllten Meßgabel anwesenden Tabletten in die Richtung der Linie 4
seitwärts abgeschoben.
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Eine Vorrichtung für das Abtrennen von überflüssigen Tabletten ist
in Fig. 5 dargestellt. Sie besteht aus einer beweglichen hochstehenlden Platte I,
die um eine Achse drehbar ist. Die Oberkante der Platte liegt in gleicher Höhe mit
der Tafelfläche und wird durch eine Feder I7 oder ein ähnliches M.ittel gegen den
Tatfelfand gedrückt. Die vor der Meßgabel mitgeführten Tabletten fallen über die
Platte 15 in einen Sammelbehälter 20. Die Platte 15 besitzt einen oder mehrere Nocken
21, die so angebracht sind, daß, wenn alle Tabletten vor der Meßgabel 1 über den
Tafel rand gefallen sind, ein oder mehrere Teile der Meßgabel gegen die Nocken stoßen.
Bei weiterer Vorwärtsbewegung wird die Platte I5 zurüchgedrückt, und die in der
Meßgabel gesammelten Tabletten fallen längs der Hinterseite der Platte in eine feste
Abführrinne 22.
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Dfe Vórwärtsbewegun,g tder Meßgabel kann fortgesetzt werden, bis
der Nocken 2gI der Platte 15 gleich liegt mit der unteren Fläche der Meßgabel oder
mit einem hierm.it mechanisch verbundenen Teil, so daß bei weiterer Vorwärtsbewegung
die Platte in der punktierten Stellung bleibt.
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Fig. 6 und 7 zeigen eine Ober- bzw. Seitenansicht einer Meß'gabel,
an der eine Abschiebestange 23 befestigt ist, welche nach unten gerichtete Zdnl<en
besitzt, deren Spitzen in etwas größerer Entfernung von der Tafelfläche liegen,
als der Didoe einer Tablette entspricht. Der Zwischenraum zwischen den Zinken ist
etwas kleiner als der Durchmesser der Tabletten, während der freie Raum über der
Tafelfläche, der durch die von den Zinken gebildeten- Öffnungen entsteht, etwas
höher ist als die doppelte Dicke einer Tablette. Bei hin und her gehender Vorwärtslbewegung
der Meßgabel werden sowohl voll als halb aufeinanderliegende Tabletten voneinandergescholben,
und so gelangen nur frei liegende Tabletten zu der Meßgabelöffnung.
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Eine Vorrichtung für die automatische Abteilung von Tabletten beispiel-sweise
in IGlasröhrchen ist iin Fig. 8 im Grundriß dargestellt. Auf einer senkrechten drehbaren
Achse 10' sind zlwei Meßgabeln II befestigt, von denen jede zwei Fächer 3 aufweist,
die als kreisförmige Schlitze ausgeb,il.det sind und deren Miittelpunkt inider Mitte
der Achse I0 liegt. Jede Meßgabel hat eine Leitrolle I2, mit der d.ie Meßlga!bel
ständig unter der Wirkung einer Feder 14 gegen eine feste Nockenscheibe 13 gedrückt
wird. Diese Scheibe I3 besitzt einen we'llenförmigen oder gezackten Umfang. Sie
sitzt auf der Achse I0, ist jedoch nicht daran befestigt, sonden so an einem Gestell
befestigt, daß sie sich nicht mitdrehen kann. In der Tafelfläche, auf der die Vorrichtung
angebracht ist, sind Ablführlöcher angebracht, deren Mitte gerade in der kreisförmigen
Bahn, die von den Schlitzen 3 beschrieben wird, l-iegt. Bei Drehung der Meßgabel
in der Pfeilrichtung werden die Leitrollen. 12 durch die Feder gezwungen, dem wellenförmigen
oder gezackten Umfang der Scheibe 13 zu folgen, wodurch die Meßgabeln hin und her
bewegt werden, so daß sich die Schlitze 3 m.it Tabletten füllen, wobei die noch
vor der Gabelöffnung liegenden üherflüssigen Tabletten nach außen geschoben werden.
Bei fortgesetzter Drehung werden die abgeteilten Tabletten nach den Abführöffnungen
geführt und fallen in die daruntergestellten Gl asröhrchen, die vorzugsweise in
vibrierender Bewegung gehalten werden, so daß die Tabletten sich in dem Röhrchen
flach übereinander ordnen.
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In Fig. g ist im Grundriß schaubildlich eine andere Ausführungsform
einer drehenden Morrichtung zur Abteilung einer bestimmten Anzahl Tabetten dargestellt.
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Sie besteht aus einer senkrechten drehbarenAchse 10', an der eine
runde Scheibe 25 mit nach unten gerichtetem Rand 26 angebracht ist. Unter dieser
drehbaren Sch,eibe ist eine Scheibe mit wellenförmigem Rand I3 auf der Tafelfläche
befestigt. Gegen diesen wellenförmfgen Rand I3 werden stänldig
niitiels
Federn 14 Leitrollen r2 von Meßgabeln ii angedrückt. Bei Drehung der Achse 10 wird
den Meßgabeln also neben der vorwärts drehenden Bewiegung eine hin und her gehende
Bewegung um die Stifte 27 erteilt, und die auf der Tafelfläche befindlichen Tabletten
werden in den Schlitzen 3 gesammelt und durch eine oeffnung 28 in der Tischfläche,
an die sich eine schräge Rinne 29 anschließt, einem Verpackungsmittel zugeführt.
Der Rand 26 reicht fast bis an die Tafelfläche, wodurch verhindert wird, daß die
Tabletten sich unter den Rand hindurchschieben und so unter die Scheibe 25 gelangen.
In dem Rand sind Aussparungen angebracht, um die Meßgabel II .durchzulassen. Bei
der Drehbewegung der Meßgabel II weiden die überzähligen Tabletten außerhalb der
Bahn der Meßgab,ei geführt. An den Rand 26 sind nun Zuführstäbe 30 befestigt, welche
eine solche Länge haben und so verlaufen, daß die Tabletten, die außerhalb der durch
die Meßgabel beschriebenen Bahn liegen, nach innen geführt werden, so daß sie in
der darauffolgenden Meßgabel gesammelt werden können.
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Am Ende der Bahn der Meßgabel, also bevor diese die i nung28 erreicht,
ist eine Abführöffnung 3I in der Tischfläche vorgesehen. Dle Abführöffnung hat die
Form eines ringförmigen Spaltes, dessen Innenrand ungefähr den Kreisbogen deckt,
den die Enden der Meßgabel beschreiben.
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Die an dieser Stelle gegebenenfalls noch seitwärts geschobenen Tabletten
fallen durch diese Öffnung 3I und können also nicht durch die Zuführstiibe 30 vor
die nächstfolgende Meßgabel geführt werden, wobei sie mit den in der Gabel befindlichen
Tabletten in die Öffnung 28 geführt werden können und wodurch sich eine falsche
Zählung ergeben würde.