DE897681C - Permanentmagnetische Auffang- und Haftvorrichtung, insbesondere Magnetscheider - Google Patents

Permanentmagnetische Auffang- und Haftvorrichtung, insbesondere Magnetscheider

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DE897681C
DE897681C DES1099A DES0001099A DE897681C DE 897681 C DE897681 C DE 897681C DE S1099 A DES1099 A DE S1099A DE S0001099 A DES0001099 A DE S0001099A DE 897681 C DE897681 C DE 897681C
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DES1099A
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Heinrich Dipl-Ing Spodig
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00—Magnetic separation
    • B03C1/02—Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/28—Magnetic plugs and dipsticks

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  • Magnetic Resonance Imaging Apparatus (AREA)

Description

  • Permanentmagnetische Auffang- und Haftvorrichtung, insbesondere Magnetscheider Die Erfindung bezieht sich auf eine pernianentmagnetische Auffang- und Haftvorrichtung, insbesondere auf einen Magnetscheider. Derartige Auffang- und Haftvorrichtungen sind in zahlreichen Ausführungsformen und fiir verschiedene Verwendungszwecke bekannt.
  • Bei einem dauermagnetischen Trommelscheider hat man vorgeschlagen, eine geringe Zahl stab förmiger Dauermagnete mit einer einen Teil Ides Trommelinnern sektorförmig überdeckenden, ferromagnetischen Platte zu verbinden, wobei der Trummelmantel aus gegeneinander isolierten ferromagnetischen Stäben bestand. Hier handelt es sich um ein, System von auf einem gemeinsamen Rückschlußkörper angeordneten Magnetstäben, die eine Reihe von ferromagnetischen, durch magnetische Luftspalte voneinander getrennten Leitstäben erregen.
  • Die Erfindlung bezweckt die Verbesserung eines solchen Systems in Richtung auf die Ausnutzung der vorhandenen Magnetkräfte, vor allem für die Tiefenwirkung, um bei wirtschaftlich erträglichen Dimensionen auch die höheren Sichten eines Gutstromes magnetisch zu beeinflussen, die Eisenteile herauszuziehen und festzuhalten.
  • Erfindungsgemäß soll der Rückschlußkörper aus einer Platte bestehen, auf der ein oder mehrere Magnetstäbe mit zur Rückschlußplatte parallel laufenden Polenden im Abstand voneinander und parallel zueinander angeordnet sind, wobei die @ die Polenden unter Belassung eines Luftspaltes abdeckenden, gegeneinander durch nichtmagnetische Stäbe isolierten Leitstäbe eine Polplatte bilden, die parallel zur Rückschlußplatte verläuft und mit dieser flächengleich ist.
  • Die parallele Anordnung von Pol- und Rückschlußplatten bei entsprechender Ausbildung der Magnetstabenden in Verbindung mit der Flächengleichheit der beiden Platten bietet gegenüber den bekannten permanentmagnetischen Auffang- und Haftvorrichtungen eine Reihe beachtlicher Vorteile.
  • Die Parallelität der Platten und Polenden mit den sich daraus ergebenden, stets gleichen Luftspalten ermöglicht eine gleichmäßige Gestaltung der zwischen den Polen verlaufenden Kraftfelder. Die Flächengleichheit der Platten ergibt darüber hinaus den kürzesten Kraftlinienweg zwischen den Platten an deren Enden und damit eine stärkere Konzentration des Kraftlinienflusses.
  • Jedes Abweichen von der Flächengleichheit verlängert den Kraftlinienweg an den Plattenenden und schwächt das Kraftfeld ab. Eine über die Fläche der Rückschlußplatte hinausreichende Fläche der Polplatte würde an ihren die erstere überragenden Teilen keine praktisch wirksame Magnetisierunig mehr erhalten, es sei denn, daß man die Magnetstäbe unwirtschaftlich dimensionierte. Die größte Magnetisierung der Polplatte liegt im Bereich' des zwischen Rückschlußplatte und Polplatte vorhandenen Kraftfeldes. Darüber hinausragende Teile der Polplatte sind dem Kraftlinienfluß abgewandt, werden daher von der Masse Ider Kraftlinien nicht mehr erfaßt und bleiben demzufolge für die Praxis magnetisch unwirksam.
  • Ausschlaggebend für denWirkungsgrad ist, daß an den Plattenenden für den kürzesten Weg der Kraftlinien gesorgt wird, wofür wichtigste Voraussetzung Parallelität und Flächengleichheit von Rückschluß- und Polplatte sind. Gegenüber einem für viele Zwecke nicht ausreichenden verhältnismäßig flach gelagerten magnetischen Kraftfeld, das die in höheren Gutströmen befindlichen Eisenteile häufig nicht völlig herauszuziehen vermag und allenfalls die Eisenteile aus dem unteren Bereich des Gutstromes herauszieht, weist die Erfindung eine bisher nicht erreichte Tiefenwirkung auf.
  • Dazu tritt die größere Stoßkraft und Entmagnetisierungsfestigkeit durch den gleichbleibenden Querschnitt der Luftspalte zwischen Polenden und Polplatte. Man kann zwischen Polplatte und Magnetstäben mit gleichem Erfolg auf eine Platte aus antimagnetischem Werkstoff anordnen.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten sind nachstehend an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele geschildert. Es zeigt Fig. 1 ein Magnetsystem für die neue Auffang-und Haftvorrichtung mit zwei ungleichnamig polarisierten Magnetstäben im Querschnitt, Fig. 2 einen Längsschnitt zu Fig. 1 mit mehreren hintereinander angeordneten gleichen Systemen, Fig. 3 ein Magnetsystem mit drei abwechselnd ungleichnamig polarisierten Magnetstäben im Querschnitt, Fig. 4 ein solches mit fünf abwechselnd ungleichnamig polarisierten Magnetstäben im Querschnitt, Fig. 5 ein Magnetsystem mit zwei gleichpolarigen Magnetstäben und einer Leitzunge im Querschnitt, Fig. 6 ein Magnetsystem mit drei gleichpolarigen Magnetstäben und zwei Leitzungen im Querschnitt, Fig. 7 ein Magnetsystem mit einem einzelnen Magnetstab im Querschnitt.
  • Auf einer ferromagnetischen Eisenleitplatte 5 sind nach Fig. 1 zwei Stabmagnete 6 beliebigen Querschnitts, die vorzugsweise aus aushärtbaren Al-Ni- bzw. Al-Ni-Co-Magnetstählen od ä. Magnetstahllegierungen bestehen, miteinander entgegengesetzter Polrichtung senkrecht angebracht und befestigt. Man kann nun mehrere Systeme der Fig. 1 in beliebiger Anzahl hintereinander anordnen oder diese Systeme auf eine gemeinsame ferromagnetische Eisenleitplatte, die als magnetischer Rückschluß dient, anbringen, wie es in dem Längsschnitt der Fig. 2 dargestellt ist. Man kann so die Auffangvorrichtung in jeder gewünschten Länge ausbilden, wobei die jeweils hintereinanderliegenden Magnete mit gleicher Polrichtung angeordnet sind.
  • Auf den beiden frei nach oben ragenden ungleichnamigen Polen der beiden Magnetstäbe liegt eine antimagnetische Platte 3 auf und ist befestigt. Auf dieser antimagnetischen Platte 3 wiederum ist eine Platte angeordnet, die in Längsrichtung der Auffang- und Haftvorrichtung abwechselnd aus ferromagnetischen Eisenleitstäben 1 und antimagnetischen isolierenden Zwischenstücken 2 zusammengesetzt und durch Schweißen, Löten, Gießen, Verschrauben, Vernieten oder sonstwie miteinander zu einer einheitlichen Platte verbunden ist.
  • Zwischen den frei von der Eisenrückschlußplatte 5 aufragenden Polen der Magnetstäbe 6 und der aus Eisenleitstäben 1 und antimagnetischen Zwischenstücken 2 zusammengesetzten Platte entsteht durch die antimagnetische Platte 3 eine antimagnetische Zone. Außerdem bilden stich an der oberen zusammengesezten Platte 1, 2 durch die antimagnetischen Zwischenstücke 2 antimagnetische Zonen, die im magnetischen Kneils wie Luftspalte wirken. Man kann auch die antimagnetische Platte 3 und die antimagnetischen Zwischenstücke 2 fortlassen und durch Luftspalte ersetzen. Aus Festigkeits- und Befestigungsgründen ist die in Fig. 11 gezeigte Anordnung jedoch in den meisten Fällen vorteilhafter.
  • Die magnetischen Felder der frei aufragenden Pole der Magnetstäbe 6 dringen durch die antimagnetische Platte 3 in die ferromagnetischen Leitstäbe I der zusammengesetzten Platte I und 2 ein, wobei die Kraftlinien sich in den Eisenleitstäben I der zusammengesetzten Platte 1, 2 sammeln und in gebündelter Form nach außen stoßen, während die restlichen Kraftlinien an den ferromagnetischen Leitstäben I umgebogen werden und sich nach links und rechts durch Überspringen über die antimagnetischen Zwischenstücke 2 von dem N-Pol des einen Magneten zu dem S-Pol des anderen Magneten kurzzuschließen versuchen. Dieser Verlauf der Kraftlinien, der in Fig. 1 gestrichelt angedeutet ist, macht die gesamte Auffangoberfläche der Auffangvorrichtung magnetisch. Die antimagnetische Zone 3 aus antimagnetischem Material oder in Gestalt eines Luftspaltes ist notwendig, um ein vorzeitiges Entmagnetisieren durch das Abreißen und Entfernen der aufgefangenen oder aufgespannten Eisenteile zu verhindern.
  • Die beschriebene Auffangvorrichtung kann noch seitlich sowie auf der Vorder- und Hinterseite mit antimagnetischen Kopfblechen 4 bzw. 7 versehen werden, um die Magnetsysteme im Innern ,delr Auffangvorrichtung vor Verschmutzungen zu schützen.
  • Die Seitenbleche 4 können auch aus ferromagnetischem Eisen bestehen, so daß sich die äußeren magnetischen Kraftlinien über die Seitenwände 4 von N nach S kurzschließen können. Ebenso kann das vordere und hintere Kopfblech 7 aus fefromagnetischem Eisen bestehen, jedoch dürfen die ferromagnetischen Leitstäbe 1 nicht mit diesen beiden Kopfblechen 7 in Berührung kommen, da sonst an der Stoßstelle mit dem Ende der Platte 1,2 das äußere magnetische Feld verschwinden würde.
  • Die in Fig. 3 gezeigte Ausführungsform ist der der Fig. I ähnlich, jedoch sind hier drei Magnetstäbe 6 nebeneinander auf der ferromagnetischen Eisenrückschlußplatte 5, und zwar mit abwechselnder Pol richtung, angeordnet. Im übrigen ist der Aufbau derselbe wie bei der ersten Ausführungsform. Es können auch hier mehrere solcher Systeme in beliebiger Anzahl hintereinander zu einer Einheit zusammengesetzt werden.
  • Selbstverständlich können auch mehr als drei Magnetstäbe 6 mit abwechselnder Polrichtung nebeneinander zu einem System vereinigt und solche Systeme wiederum in beliebiger An!zeh'l hintereinander angeordnet werden. Fig. 4 zeigt beispielsweise eine Auffangvorrichtung mit fünf nebeneinander angeordneten Magnetstäben 6 mit abwechselnder Polrichtung.
  • Eine andere Ausführungsmöglichkeit der Erfindung zeigt Fig. 5. Diese Form unterscheidet sich von den vorhergehenden dadurch, daß zwei Magnetstäbe 6 mit gleicher Polrichtung auf der ferromagnetischen Eisenrückschlußplatte 5 befestigt sind.
  • Die magnetischen Kraftlinien der gleichnamigen Pole S, S der Magnetstäbe 6 an der Eisenrückschlußplatte 5 werden durch eine zwischen den beiden Magnetstäben 6 befindliche und mit der Eisenrückschlußplatte 5 fest verbundene ferromagnetische Eisenleitzunge 8 nach oben in Richtung ,der freien Polenden N, N oder Magnetstäbe 6 abgeleitet, so daß hier ein S'-Pol entsteht. Im übrigen ist der Aufbau derselbe wie bei den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 wird eine noch bessere und gleichmäßigere Verteilung der Kraftlinienfelder an der Oberfläche der Auffangvorrichtung erzielt. Selbstverständlich können auch hier wieder beliebig viele solcher Systeme hintereinander angeordnet werden.
  • Man kann auch beliebig viele Magnetstäbe 6 mit gleicher Polrichtung mit entsprechend vielen Leitzungen 8 nebeneinander anordnen. Fig. 6 zeigt beispielsweise ein magnetisches Auffangsystem mit drei nebeneinanderliegenden gleichpolarigen Magnetstäben 6 und zwei zwischen den Magnetstäben 6 angeordneten ferromagnetischen Leitzungen 8, die mit der ferromagnetischen Eisenrückschlußplatte 5 fest verbunden sind.
  • Fig. 7 zeigt schließlich ein magnetisches Auffangsystem mit nur einem Magnetstab 6. Im übrigen ist der Aufbau derselbe wie bisher beschrieben.
  • Bei den oben beschriebenen Auffang- und Haftvorrichtungen können die ferromagnetische Rückschlußplatte 5 und die zusammengesetzte Deckplatte I, 2 eine ganz beliebige Form haben, so daß die gesamte Auffang- und Haftvorrichtung eine entsprechende Aufbauform erhält.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Permanentmagnetische Auffang- und Haftvorrichtung, insbesondere Magnetscheider, mit auf einem gemeinsamen Rückschlußkörper angeordneten Magnetstäben, die eine Reihe von ferromagnetischen, durch magnetische Luftspalte voneinander getrennten Leitstäben erregen, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückschlußkörper aus einer Platte besteht, auf Ider ein oder mehrere Magnetstäbe mit zur Rückschlußplatte parallel laufenden Polenden im Abstand voneinander und parallel zueinander angeordnet sind, wobei die die Polenden unter Belassung eines Luftspaltes abdeckenden, gegeneinander durch nichtmagnetische Stäbe isolierten Leitstäbe eine Polplatte bilden, die parallel zur Rückschlußplatte verläuft und mit dieser flächengleich ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Polplatte und den Magnetstäben eine Platte aus antimagnetischem Werkstoff angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnete gleichnamig auf der Rückschlußplatte angebracht und daß neben bzw. zwischen den Magneten ferromagnetische Leitzungen angeordnet sind.
    Angezogene Druckschriften: deutsche Patentschriften Nr. 700 855, 710 OII, 722 182; USA.-Patentschriften Nr. 2 269 345, 2 275 839.
DES1099A 1949-12-23 1949-12-23 Permanentmagnetische Auffang- und Haftvorrichtung, insbesondere Magnetscheider Expired DE897681C (de)

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