DE897731C - Von einem thermischen Ausloeser gesteuerter Schaltmechanismus - Google Patents

Von einem thermischen Ausloeser gesteuerter Schaltmechanismus

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DE897731C
DE897731C DES4543D DES0004543D DE897731C DE 897731 C DE897731 C DE 897731C DE S4543 D DES4543 D DE S4543D DE S0004543 D DES0004543 D DE S0004543D DE 897731 C DE897731 C DE 897731C
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DE
Germany
Prior art keywords
switching mechanism
thermal release
glass
link
glass body
Prior art date
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Expired
Application number
DES4543D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Sattler
Hans Willmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stotz Kontakt GmbH
Siemens Corp
Original Assignee
Stotz Kontakt GmbH
Siemens Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/12Automatic release mechanisms with or without manual release
    • H01H71/14Electrothermal mechanisms
    • H01H71/16Electrothermal mechanisms with bimetal element

Landscapes

  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description

  • Bei Schaltmechanismen, die von einem thermischen Auslöser gesteuert werden, ist es, wenn der thermische Auslöser spannungführend ist, notwendig, den thermischen Auslöser gegenüber dem von ihm gesteuerten Glied des Schaltmechanismus elektrisch zu isolieren. Die Isolation hat man bisher in der Weis..: hergestellt, daß man. .das Glied des Schaltmechanismus an,der Stelle, an der es mit dem Auslöser zusammenwirkt, mit einer Isolierstof-f platte versieht. Diese Platte, die, aus Hartpapier, Glimmer oder einem keramischen Körper besteht, muß durch besondere Mittel, z. B. Klammern, Niete, an dem Glied des Schaltmechanismus befestigt werden.. Die Hartpapierplatte erhält bei großen. Erwärmungen des thermischen Auslösers eine rauhe Oberfläche. Auch die Glimmerplatte oder auch keramische Körper besitzen eine rauhe Oberfläche. Die rauhe Oberfläche hat den Nachteil, daß sie zu Hemmungen beim Ansprechen des thermischen Auslösers Anlaß geben kann. Die keramische Platte, die sehr dünn gehalten werden muß, hat außerdem den Nachteil einer Bruchgefahr und ist auch verhältnismäßig teuer.
  • Auch ist es bekannt, an Einstellschrauben von thermischen Auslösern Glaskörper in Form von Stiften dadurch zu befestigen, daß der Glaskörper in eine Bohrung der Einstellschraube eingekittet wird. Die Kittbefestigung, des Glasstiftes ist insbesondere bei kleinen Abmessungen der Einstellschraube und bei großen Wärmebeanp@ruchungen nicht zuverlässig, da sie sich lockert. Auch hat der Glasstift bei Einhaltung eines hinreichendenIsolierweges eine Länge, die leicht, insbesondere bei Schlagbeanspruchungen an dem Mechanismus, zum Zerbrechen des Glasstiftes führt.
  • Nach der Erfindung ist der thermische Auslöser gegen das von ihm gesteuerte Glied des Schaltmechanisinus durch einen Glaskörper elektrisch isoliert, der durch Anschmelzen an einem Teil des Auslösers oder dem Glied des Schaltmechanismus befestigt ist. Durch die Erfindung ist eine sichere und dauerhafte Befestigung des in elektrischer Hinsicht völlig zuverlässigen Glaskörpers an dem Auslöserteil bzw. dem Glied des Schaltmechanismus geschaffen. Die Befestigung durch Anschmelzen ist völlig wärmefest. Insbesondere eignet sich die Erfindung für :das Befestigen von Glaskörpern an sehr kleinen Einstellschrauben. Der aasgeschmolzene Isolierkörper hat, da er im Gegensatz zu dem in der Einstellschraube sitzenden Glasstiften mit einem hirnreichenden, von der Einstellschraube unabhängigen Querschnitt versehen werden kann, eine große- mechanische Festigkeit. Außerdem ist bei einem angeschmolzenen runden Isolierkörper die Isolierung zwischen den zu isolierenden Teilen größer als bei einem stiftförmigen, in eine Bohrung eingesetzten Glaskörper. Dies gibt die Möglichkeit, die zu isolierenden Teile näher aneinander anzuordnen.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele für idie Erfindung dargestellt. In beiden Figuren ist i ein Isoliersockel, auf dem der thermische Auslöser 2 angeordnet ist. Der thermische Auslöser besteht aus einem Bimetallstreifen, der von dem elektrischen Strom unmittelbar durchflossen wird. 3 ist ein Glied .des Schaltmechanismus, z. B. ein Hebel, der um die Achse 4 drehbar ist. Der thermische Auslöser hat die Aufgabe, bei seinem Ansprechen das Glied 3 des Schaltmechanismus um die Achse 4 zu drehen. Zur Einstellung seiner Lage gegenüber dem Glied ist an dem thermischen: Auslöser eine Einstellschr.aube 5 mit Gegenmutter 6 vorgesehen. Zur Isolation des Auslösers gegenüber dem Glieddes Schaltmechanismus dient erfindunggemäß ein Glaskörper 7. Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. i ist der Glaskörper auf das Ende der Einstellschraube 5 aufgeschmolzen. Die Anbringung des Glaskörpers auf der Einstellschraube kann in der gleichen Weise wie die Befestigung der Glasköpfe an den Stecknadeln erfolgen. Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 ist der Glaskörper 7 an dem Glied 3 des Schaltmechanismus befestigt. Er sitzt meiner Bohrung 8 des Gliedes 3 und ist zweclrmäßig durch Eintropfen in die Bohrung eingeschmolzen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltmechanismus mit einem großen Erwärmungen ausgesetzten thermischen Auslöser unter Verwendung eines als Isolation dienenden Glaskörpers zwischen dem Auslöser und dem von ihm gesteuerten Glied -des Schaltmechaniismus, dadurch gekennzeichnet, daß der Glaskörper durch Anschmelzen an einem Teil des Auslösers oder dem Glied des Sch.altmecb,anismus befestigt ist.
  2. 2. Schaltmechanismus nach Anspruch i, da-,durch gekennzeichnet; .daß der GlasköTp.er auf das Ende einer an dem thermischen Auslöser sitzenden Einstellschraube aufgeschmolzen ist.
  3. 3. Schaltmechanismus nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Glaskörper in eine Bohrung des Gliedes des Schaltmechanismus eingeschmolzen ist.
DES4543D 1939-07-17 1939-07-18 Von einem thermischen Ausloeser gesteuerter Schaltmechanismus Expired DE897731C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1113611B (de) * 1958-05-07 1961-09-07 Heinrich Scheuer Verbrennungsturbine mit umlaufenden Brennkammern, insbesondere zum Antrieb von Kraftfahrzeugen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1113611B (de) * 1958-05-07 1961-09-07 Heinrich Scheuer Verbrennungsturbine mit umlaufenden Brennkammern, insbesondere zum Antrieb von Kraftfahrzeugen

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