DE897747C - Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Brenngas aus staubfoermigen oder feinkoernigen Brennstoffen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Brenngas aus staubfoermigen oder feinkoernigen Brennstoffen

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DE897747C DEK4365D DEK0004365D DE897747C DE 897747 C DE897747 C DE 897747C DE K4365 D DEK4365 D DE K4365D DE K0004365 D DEK0004365 D DE K0004365D DE 897747 C DE897747 C DE 897747C
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Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Brenngas aus staubförmigen oder feinkörnigen Brennstoffen Die Erfindung bezieht sich auf die Erzeugung von Brenngas aus staubförmigen oder feinkörnigen Brennstoffen durch Vergasen mittels Luft und gegebenenfalls Wasserdampf in der Schwebe.
  • Es sind Einrichtungen zum Vergasen von Brennstaub in der Schwebe bekannt, bei .denen ein Gas-Dampf-Staub-Gemisch in den Reaktionsraum eingeleitet und :dieses erst innerhalb des Reaktionsraumes mit der Luft in Berührung gebracht wird.
  • Man hat ferner vorgeschlagen, Brennstaub, Luft und Wasserdampf gemeinsam oder getrennt in den Vergasungsraum einzuführen.
  • Die Erfindung besteht nun :darin, den Brennstaub mittels eines auf 1300 bis 1q.00° vorerhitzten Teilstromes .der Vergasungsluft in den Reaktionsraum einzublasen und dort mit .dem vorerhitzten Hauptstrom .der Vergasungsluft und dem gegebenenfalls zuzusetzenden Wasserdampf in Berührung zu bringen.
  • Die Vergasung von leicht reaktionsfähigen Brennstauben, wie Braunkohlenstaub od..dgl., läßt sich bei Anwendung von Luft und gegebenenfalls dieser zuzusetzendem Wasserdampf als Vergasungsmittel leicht in der erwähnten Weise durchführen, wenn das mit dem Brennstaub, der durch einen Teilstrom ..der Vergasungsluft eingeblasen wird, zu vermischende Reaktionsmittel Luft und gegebenenfalls Wasserdampf hoch vorerhitzt ist. In gleicher Weise ist auch die Vergasung von schwer reaktionsfähigen Brennstoffen, wie Steinkohlenstaub, Steinkohlenkoksstaub od.:dgl., durchführbar, wenn -die Vergasung mit Sauerstoff ausgeführt wird. Bei der Vergasung von schwer reaktionsfähigen Brennstoffen mit Luft läßt sich jedoch -die für eine schlagartige Reaktion des Gemisches nach Eintritt in den Vergasungsraum erforderliche hohe Temperatur auf diese Weise nicht erreichen, da der Stickstoffgehalt der Luft derartige Temperaturen nicht zuläßt. Die theoretische Flammentemperatur bei der Sauerstoffverbrennung beträgt ein Vielfaches der Flammentemperatur, wie sie bei der Vergasung mit Luft erzielt wird. Diese fehlende Wärme, die für eine schlagartig einsetzende Reaktion und restlose Vergasung schwer reaktionsfähigen Brennstoffes erforderlich ist, läßt .sich nun durch fühlbare Wärme -der Luft ersetzen, die zum Einblasen des Brennstaubes in den Gemischraum dient.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren wird in der Weise durchgeführt, daß die den Brennstaub einblasende Luft auf die der Natur des Brennstaubes angepaßte Temperatur, bei Steinkohlenstaub oder Steinkohlenkoksstaub beispielsweise auf z3oo bis zq.oo°, vorerhitzt wird. Mittels dieses vor-erhitzten Teilstromes der Vergasungsluft wird der einzublasende Brennstaub vermischt und einer in den Reaktionsraum mündenden, vorzugsweise wassergekühlten Mischdüse zugeführt. In dieser Mischdüse erfolgt die Vermischung des Luft-Brennstaub-Gemisches mit dem vorerhitzten Hauptstrom der Vergasungsluft und dem gegebenenfalls zugesetzten Wasserdampf.
  • Die Vermischung der den Brennstaub einblasenden Luft mit dem Brennstaub und die Zuisammenführung dieses Gemisches mit dem Reaktionsmittel Luft und ,gegebenenfalls Wasserdampf in derMischdüse erfolgt unter solchen Bedingungen (Geschwindigkeit und Zeit der Vermischung), daß eine Zündung vor Eintritt in den Reaktionsraum ausgeschlossen ist.
  • Das Einblasen des Brennstaubes mit einem Teilstrom der Vergasungsluft hat zunächst die Wirkung, daß eine Luft-Staub-Wolke gebildet wird, in der jedes Staubkorn von einer Lufthülle umgeben wird. Diese Lufthülle haftet fest an -der Oberfläche des .Staubkornes, so daß .innerhalb des Reaktionsraumes primär der Brennstaub mit Sauerstoff, also exotherm reagiert. Hierdurch wird der Staub schnell auf die hohe Temperatur gebracht, die für die exotherme Reaktion vorteilhaft ist.
  • Bei den bekannten Verfahren ist der Vorgang umgekehrt. Dort wird der Brennstaub mit endotherm reagierenden Vergasungsmitteln oder mit Wälzgasen eingeblasen, so daß seine Temperatur nur durch die füllbare Wärme des Dampfes bzw. der Wälzgase erhöht werden kann. Die Reaktion geht somit auf einer verhältnismäßig niedrigen Temperaturstufe vor sich, die dann zwar durch Zutritt -der Luft sekundär wieder gehoben wird, jedoch bei weitem nicht so gleichmäßig in bezug auf alle Staubteile, wie bei dem erfindungsgemäßen Verfahren. Daher rührt auch das immer wiederkehren-de Bestreben, die Staubvergasung in möglichst großen Reaktionsräumen durchzuführen, was aber das Übel nur vergrößert.
  • Daraus ergibt sich, daß auch jede Verdünnung der Vergasungsluft durch Wasserdampf sowie die getrennte Einführung von Staub, Luft und Wasserdampf die durch das erfindungsgemäße Verfahren erstrebte Wirkung herabsetzen muß.
  • Die Zuführung des vorerhitzten Teilstromes der Vergasungsluft zwecks Einblasen des Brennstaubes erfolgt gemäß der Erfindung durch einen Düsenkanal aus feuerfestem Baustoff, welcher in ein vorzugsweise wassergekühltes Mischrohr mündet, in welches der Brennstaub eingeführt wird. An dieses Mischrohr schließt sich die in den Reaktionsraum mündende wassergekühlte Mischdüse an. Das Mischrohr und gegebenenfalls der aus feuerfestem Baustoff bestehende Kanal für den zum Einblasen des Brennstaubes dienenden vorerhitzten Teilstrom der Vergasungsluft .durchsetzt vorteilhaft einen zur Zuführung :des Hauptstromes der vorerhitzten Vergasungsluft und gegebenenfalls des zugesetzten Wasserdampfes >dienenden Kanal aus feuerfestem Baustoff.
  • Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht darin"daß,das wassergekühlte Mischrohr zum Einblasen des Brennstaubes mittels der erhitzten Verblaseluft an ein im wesentlichen senkrechtes, ebenfalls- wassergekühltes Staubzuführungsrohr angeschlossen ist, welches das feuerfeste Mauerwerk ,des :den Hauptstrom der Vergasungsluft und gegebenenfalls den Wasserdampf zuführenden Kanals -durchsetzt.
  • Ferner besteht die Erfindung darin, die zum Erhitzen der Vergasungsluft dienende turmartige regenerative Erhitzereinrichtung in zwei voneinander unabhängige Räume zu unterteilen, von denen .der eine für den den Brennstaub einblasenden Teilstrom der Vergasungsluft und der andere für den Hauptstrom der Vergasungsluft und den gegebenenfalls zugesetzten Wasserdampf dient. Durch eine derartige Ausbildung der Erhitzereinrichtung ist es möglich, für beide zu erhitzende Arten Vergasungsmittel mit nur einer Erhitzerei.nrichtung auszukommen, was gegenüber der Anordnung von zwei 'Erhitzeraggregaten den Vorteil einer erheblichen Baustoff- und Kostenersparnis bedeutet.
  • Es ist jedoch auch möglich, nur ein Erhitzeraggregat anzuordnen, . wobei die gesamte Vergasungsluft in der Erhitzereinrichtung auf d.ie höchste Temperatur erhitzt wird, die für einen der beiden Teilströme der Vergasungsluft erforderlich ist. In diesem Falle muß jedoch der andere Teilstrom der Vergasungsluft von niedrigerer Temperatur durch Zumischung kalter Luft od. dgl. auf die erforderliche Temperatur herabgesetzt werden. Die mengenmäßige Zuteilung der beiden Vergasungsluftströme wird in diesem Falle durch entsprechende Bemessung der Querschnitte der zu der Vergasungseinrichtung führenden Leitungen vorgenommen, wobei eine Feineinstellung ,der Luftmengen mittels in den Zuleitungen angeordneter Schieber möglich ist. Der hocherhitzte Dampf wird dabei hinter den Schieber in die den Hauptstrom zuführende Leitung dem Vergaser zugeführt.
  • Mittels zweier Erh.itzeraggregate oder nur eines in zwei voneinander unabhängigeRäume unterteilten ist demgegenüber jedoch eine genauere Mengenzuteilung und Temperaturregelung möglich. Ferner ist hierbei der Brennstoffverbrauch für die Erhitzung :der Vergasungsmittel erheblich geringer.
  • Weitere Einzelheiten sind in -den ein Ausfübrungsbeispie-1der Erfindung bildenden Abbildungen dargestellt, von .denen Abb. i einen senkrechten Ouerschnitt durch die Staub- und Vergasungsmittelzuführungseinrichtung, Abb.2 eine gemäß -der Erfindung ausgebildete Erhitzereinrichtung, Abb. 3 eine entsprechend Abb. i ausgebildete Einrichtung mit Zuführungsleitungen für nur in einem Erhitzerraum erhitzte Vergasungsmittel und Abb. 4 eine Vorderansicht der Einrichtung nach Abb. i einer besonderen Form der Vergasungseinrichtung darstellen.
  • Mit i ist der Vergasungsraum bezeichnet, der von einem wassergekühlten Doppelmantel 2 umschlossen ist. Der Vergasungsraum kann jedoch auch von feuerfestem Mauerwerk umschlossen sein. Der wassergekühlte Doppelmantel z ist bei 3 konisch verjüngt und umschließt mit dem ver--jungten Fortsatz eine wassergekühlte Kammer 4, in deren waagerechter Achse eine die Gemischdüse bildende Öffnung 5 vorgesehen ist.
  • Die wassergekühlte Kammer 4 umschließt mit ihrem zylindrischen Ansatz 6 eine feuerfeste Auskleidung 7, welche einen Zuführungskanal 8 für das der Mischdüse 5 zuzuführende Reaktionsmittel Luft und gegebenenfalls dieser zugesetzten Wasserdampf bildet. An die wassergekühlte Kammer 4 schließt sich ferner ein Gehäuse 9 an, welches mit einer feuerfesten Ausmauerung io ausgestattet ist. In dieser feuerfesten Ausmauerung io setzt sich -der Kanal 8 fort, welcher mit einem senkrechten Zuführkanal i i in Verbindung steht.
  • Der Kanal 8 wird von einem Düsenkanal 12 aus feuerfestem Baustoff durchsetzt, der mit einem senkrechten Zuführungsrohr 13 in Verbindung steht. Dieser Düsenkanal 12 mündet in ein Mischrohr 14, welches von einem wassergekühlten Doppelrohr gebildet wird. Das wassergekühlte Doppelrohr 14 ist von einem feuerfesten Baustoff 15 umgeben. Das wassergekühlte Mischrohr 14 ist an ein senkrechtes Brennstaubzuführungsrohr16 angeschlossen, welches die feuerfeste Aasmauerung 7 und den zylindrischen Fortsatz 6 der Mischdüse 5 durchsetzt. Das senkrechte Staubzuführungsrohr 16 .steht mit einem waagerechten Staubförderer 17, der .aus einer Schnecke od. dgl. bestehen kann, in Verbindung. Oberhalb des senkrechten wassergekühlten Staubzuführungsrohres 16 ist zwischen diesem und dem waagerechten Staubförderer 17 eine Zuführungsleitung 18 zur Einführung von kalten, gasförmigen Sperrmitteln vorgesehen, durch welche ein Eintreten etwa aufsteigender heißer Luft in die Staubfördereinrichtung vermieden werden soll.
  • Durch das senkrechte Zuführungsrohr 13 wird dem Düsenkanal 12 .auf etwa 130o bis 1q.00° vorerhitzte Luft zugeführt, welche den aus dem senkrechten Zuführungsrohr 16 in das Mischrohr 14 einfallenden Brennstaub unter inniger Vermischung mit demselben in die wassergekühlte Düse 5 einbläst. Der Hauptstrom der Vergasungsluft gelangt durch die senkrechte Leitung i i ebenfalls vorerhitzt, gegebenenfalls unter Zumischu.ng von Wasserdampf, in den waagerechten Kanal 8 und von hier ebenfalls in die Mischdüse 5. Das in der kurzen Mischdüse 5 innig vermischte hocherhitzte Staub Luft-Wasserdampf-Gemisch gelangt dann mit einer Geschwindigkeit, die eine Zündung weder in dem ITischrohr 14 noch in der Mischdüse 5 zuläßt, in den Reaktionsraum i, wo schlagartig die Reaktion einsetzt. Im Zuge des Düsenkanals 12 ist schließlich noch eine Schauöffnung ig vorgesehen, welche eine Beobachtung des Vergasungsvorganges gestattet.
  • In Abb.2 ist die zum Erhitzen der durch die senkrechte Leitung i i einerseits und die senkrechte Leitung 13 andererseits eingeführten Vergasungsmittel dienende Erhitzereinrichtung dargestellt. Bei diesen aus zwei Einheiten bestehenden turmartigen regenerativen Erhitzern ?-o, 21 sind die Erhitzerräume in zwei voneinander unabhängige mit Gitterwerk ausgestattete Räume 22, 23 unterteilt. Die Größe dieser Räume ist so bemessen, daß beispielsweise in dem Raum 22 der Hauptstrom der Vergasungsluft, welche durch die senkrechte Leitung i i und Mischdüse 5 zugeführt wird, und in dem Raum 23 :die zum Einblasen des Brennstaubes ,dienende Luft erhitzt wird. Die Erhitzer 2o, 21 sind an ihren Kuppeln 24,durch waagerechte Kanäle 25, 26 mit ebenfalls gasdicht voneinander getrennten Brennschächten 27, 28 verbunden, wobei der Brennschacht 28 kleineren Ouerschnittes mit dem Erhitzerraum 23 ebenfalls kleineren Querschnittes, und er Brennschacht 27 mit ,dem Erhitzerraum 22 verbunden ist.
  • Die Aufheizung der Erhitzerräume 22, 23 erfolgt mittels der am Fuß der Brennschächte 27, 2$ angeordneten Brenner 29, 30 in der Weise, daß eine Verbrennungswärme erzeugt wird, welche den einzelnen aufzuheizeüdenTeilströmen,der Vergasungsmittel entspricht. Die in den Brennschächten aufsteigenden heißen Verbrennungsgase gelangen dann vollständig .ausgebrannt in die Gitterwerksräume 22, 23 und dann durch die Abgasleitungen 32, 31 zum Kamin. Nach Aufheizung des Gitterwerks werden den beiden Gitterwerksräumen 22, 23 am Fuße derselben durch die Leitungen 33, 34 die entsprechend abgestimmten Luftmengen zugeführt. Durch eine Leitung 35 wird dem Gitterwerk 22 gegebenenfalls Wasserdampf zugeführt. Die in den Gitterwerksräumen 22, 23 des Erhitzers 2o erhitzte Luft bzw. das erhitzte Luft-Wasserdampf-Gemisch gelangt dann durch die Brennschächte 27, 28 und die unten an diese angeschlossenen Leitungen 37, 36 zu den Leitungen 11, 13, welche an die Zuführungseinrichtung des Vergasers angeschlossen sind.
  • Nachdem die Temperatur des Gitterwerks der Erhitzereinrichtung 2o infolge Wärmeabgabe an die Vergasungsmittel unter die zulässige_Temperatur gesunken .ist, erfolgt die Umschaltung -der beiden Erhitzereinheiten in :der Weise, daß die vorher aufgeheizte Erhitzereinrichtung2i nunmehr zur Erhitzung der Vergasungsmittel in der beschriebenen Weise dient, während in der gleichen Zeit .die Erhitzereinrichtung 2o aufgezeigt wird.
  • Bei Verwendung einer zur gemeinsamen Erhitzung der Vergasungsluft :dienenden Erhitzereinrichtung, bei welcher also die Erhitzer nicht in unabhängig voneinander beheizbare Räume 22, 23 unterteilt sind, sind, wie aus Abb. 3 ersichtlich, an die senkrechten Leitungen i i, 13 der Vergasungseinrichtung Zwischenleitungen38,39 angeschlossen. Diese Zwischenleitungen stehen durch eine von der Erhitzeranlage kommende Leitung 4o, welche mit Abzweigleitungen 41, 42 versehen .ist, in Verbindung. Die den Leitungen i i, 13 zuzuführenden Luftmengen werden dadurch in die erforderlichen Mengen aufgeteilt, daß ,die Querschnitte der Zwischenleitungen 38, 39 in entsprechender Weise .bemessen sind. Durch in denlxitungen.angeordnete Schieber 43, welche von verschließbaren Öffnungen 44 bedienbar sind, erfolgt eine Feineinstellung dieser Luftmengen. Die :dem Hauptstrom der Vergasungsluft zuzuführende Menge Dampf wird, vorteilhaft in einem besonderenErh.itzer erh:itzt,durch eine Leitung 45 hinter dem Regelschieber 43 in die Zwischenleitung 38 eingeführt. Gemäß Abb. 4 sind die bei einer Aufteilung ödes Brennstaub-Vergasungsmittel-Gemisches in Einzelströme erforderlichen Einzelmischdüsen 5 mit :den Mischrohren-14 und den anschließenden Düsenkanälen 12 nebeneinander angeordnet. Eine derartige Nebeneinanderanor.dnung hat gegenüber einer ringförmigen Anordnung der Düsenkanäle den Vorteil, daß sich ein einfacher Anschluß :der Mischrohre 14 mit den senkrechten Staubzuführungsrohren 16 an die Staubfördereinrichtungen 17 ergibt. In :diesem Falle .ist der Querschnitt d:es Reaktionsraumes i vorteilhaft oval.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Erzeugung von Brenngas aus staubförmigen oder feinkörnigen Brennstoffen :durch Vergasen mittels Luft und gegebenenfalls Wasserdampf in :der Schwebe, dadurch gekennzeichnet, d aß der Brennstaub mittels eines auf etwa 13oo bis 1400° vorerhitzten Teilstromes der Vergasungsluft roden Reaktionsraum eingeblasen «wird und dort mit .dem vorerhitzten Hauptstrom der Vergasungsluft und dem gegebenenfalls zuzusetzenden Wasserdampf in Berührung gebracht wird.
  2. 2. Einrichtung zur Durchführung .des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an einen zur Zuführung :des vorerhitzten Teilstromes der Vergasungsluft idienen:den Düsenkanal (12) aus feuerfestem Baustoff ein vorzugsweise wassergekühltes Mischrohr (14) angeschlossen ist, welches :in ,die ebenfalls wassergekühlte Mischdüse mündet, wobei das Mischrohr (14) und gegebenenfalls der aus feuerfestem Baustoff bestehende Düsenkanal (12) für den vorsrhitzten Teilstrom der Vergasungsluft einen zur Zuführung des Hauptstromes der vorerhitzten Vergasungsluft und gegebenenfalls des zugesetzten Wasserdampfes dienenden Kanal (8) aus feuerfestem Baustoff durchsetzen.
  3. 3. Einrichtung .nach Anspruch 2, -dadurch gekennzeichnet, daß das wassergekühlte Mischrohr (14) an ein im wesentlichen senkrechtes ebenfalls wassergekühltes Staubzuführungsrohr (16) angeschlossen ist, welches das feuerfeste Mauerwerk (7) des den Hauptstrom der Vergasungsluft und gegebenenfalls den Wasserdampf zuführenden Kanals (8) durchsetzt und mit dem waagerechten Staubförderer (17) verbunden ist. -
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des wassergekühlten senkrechten Staubzuführungsrohres (16) eine Zuleitung (18) für kalte, gasförmige Sperrmittel angeordnet ist, :die etwa aufsteigende heiße Luft von demwaagerechten Staubförderer (17) fernkalten.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Erhitzen ider Vergasungsmittel dienende turmartige regenerative Erhitzereinrichtung (2o, 2i) in zwei voneinander :unabhängige Räume (2@2, 23) für den den Brennstaub einblasenden Teilstrom ,der Vergasungsluft einerseits und ' für den Hauptstrom der Vergasungsluft und den gegebenenfalls zugesetzten Wasserdampf andererseits unterteilt .ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, @daß auch der an die Kuppel (24) ,des Erhitzers (2o, 21) angeschlossene senkrechte Brennschacht zur Einführung :der das Gitterwerk des Erhitzers aufheizenden Verbrennungsmittel in zwei voneinander unabhängig beheizbare Räume (27, 28) :aufgeteilt -i-st, die oben durch waagerechte Kanäle (25, 26) mit .den entsprechenden Räumen (22, 23) des Erhitzers verbunden sind.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zur gemeinsamen Erhitzung der Vergasungsluft dienende Erhitzereinrichtung mit :der Vergasungseinrichtung durch eine mit feuerfestem Baustoff ausgekleidete Leitung (40) verbunden ist, die sich vor der Vergasungseinrichtung in eine an dein Kanal (13, '12) für die Zufuhr des Teilstromes der Luft zum Einblasen des Brennstaubes dienernde Leitung (39) und in eine an den Kanal (11, 8) für die Zufuhr des Hauptstromes @derLuft .und gegebenenfalls .des Wasserdampfes angeschlossene Leitung (3c8) verzweigt, wobei die Feineinstellung der entsprechend bemessenen Querschnitte der Leitungen (39, 38) durch Schieber (43) erfolgt und die D mpfzufuhrleitung (45) hinter dem Schieber an die entsprechende Luftabzweigleitung (38) angeschlossen ist. Angezogene Druokscchriften: Deutsche Patentschriften Nr. 24 162, 463 003, 5I I 6:58, 58o 566, 6I6 466; österreichische Patentschriften Nr. 114 040, I I9 972, I20 424; britische Patentschrift Nr. 464 o32; französische Patentschrift Nr. 871 I64.
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