DE897856C - Verfahren zur Beseitigung des UEbersprechens und von Kreuzmodulation bei Vielfach-UKW-Verbindungen und Schaltung zur Ausuebung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Beseitigung des UEbersprechens und von Kreuzmodulation bei Vielfach-UKW-Verbindungen und Schaltung zur Ausuebung des Verfahrens

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DE897856C
DE897856C DES20299A DES0020299A DE897856C DE 897856 C DE897856 C DE 897856C DE S20299 A DES20299 A DE S20299A DE S0020299 A DES0020299 A DE S0020299A DE 897856 C DE897856 C DE 897856C
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DE
Germany
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frequency
spectrum
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modulated
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Expired
Application number
DES20299A
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English (en)
Inventor
Henri Chireix
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Societe Francaise Radio Electrique
Original Assignee
Societe Francaise Radio Electrique
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J1/00Frequency-division multiplex systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Transmitters (AREA)

Description

  • Verfahren zur Beseitigung des Ubersprechens und von Kreuzmodulation bei Vielfach-UKW-Verbindungen ' und Schaltung zur Ausübung des Verfahrens Für die Übertragung von Nachrichten über ein Netz, das mit Ultrakurzwellen arbeitet, sind für die einzelnen Nachrichten verschiedene Kanäle vorgesehen, die sich alle durch eine einheitliche Modulationsbandbreite unterscheiden.
  • Es wird andererseits verlangt, daß die Bandbreite, die von dem Netz beansprucht wird, möglichst eng ist und daß ferner mehrere Sender niemals gleichzeitig auf demselben Kanal arbeiten. Es ist aber durchaus der Fall, daß mehrere Sender gleichzeitig auf verschiedenen Kanälen arbeiten.
  • Die Aufgabe, einen störungsfreien Betrieb zu sichern, ist also von der Aufgabe verschieden, bei der eine einzige Vielfachverbindung zwischen zwei festen Stationen vorgesehen ist. Es ist klar, daß beim Betriebe von einem oder mehreren benachbarten Sendern, die auf einem oder mehreren verschiedenen Kanälen arbeiten, Kreuzmodulationen auftreten, die das Abhören eines benachbarten Senders stören können, der auf- einem bestimmten Kanal arbeitet. Diese Kreuzmodulationen sind um so stärker, je enger das zur Gesamtheit des Netzes zugewiesene Frequenzband ist.
  • Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, die Erscheinungen des Übersprechens eines Kanals auf einen anderen zu beseitigen, trotz der Gegenwart unvermeidbarer Kreuzmodulationen, die aus der Abwesenheit eines wirksamen Schutzes folgt, die in der Schwierigkeit der Selektivität bei sehr hohen Frequenzen ihre Ursache hat. Nach der Erfindung ist jeder Kanal durch die Ausstrahlung einer Ultrakurzwelle mit der Trägerfrequenz (F + P",,) gekennzeichnet, wo m den laufenden Index aus der Vielzahl von n Kanäle bezeichnet, wobei der Träger in der Amplitude, Phase oder in der Frequenz z. B. durch ein Tonspektrum moduliert wird, das seinerseits mit der Frequenz 0m umgesetzt ist. Anders ausgedrückt, jedem Kanal entspricht ein bestimmter Träger (F + P m) und eine Umsetzungsfrequenz 0m, die durch ein Gesprächsspektrum moduliert ist.
  • Die Demodulatiön des so zusammengesetzten Signals auf der Empfangsseite wird entsprechend den verschiedenen Kanälen die Ausgangsspektren wiedergeben, die viel weiter voneinander getrennt sind gegenüber den durch das zu empfangende Nutzspektrum modulierten Wellen und gleichzeitig den Spektren, die durch die Wirkungen der Kreuzmodulation verursacht sind. Eine selektive Verstärkung der verschiedenen Wellen wird die nichtgewünschten Wellen auf ein geringes Niveau zurückführen, aber sie wird, wie bekannt, auf die Kreuzmodulation ohne Wirkung sein. Diese wird aber nichtsdestoweniger nach der Gleichrichtung in dem Augenblick beseitigt, wo die verschiedenen Gesprächskanäle wieder für den Hörer herzustellen sind, und zwar dadurch, daß die Kreuzmodulationen sich am Ende umsetzen werden durch Modulationen nach Frequenzen, die außerhalb der Durchgangsbänder der Filter liegen, welche die verschiedenen umgesetzten Kanäle trennen.
  • Für die praktische Verwirklichung der Erfindung ist der Gang der Frequenzumsetzung durch das Block-Schema an Hand der Zeichnung dargestellt. Das Ultrafrequenzspektrum besteht aus einem der beiden Seitenbänder eines Einseitenbandsenders, der durch einen Quarz gesteuert und durch die Zwischenträger P1, P2...' -P7....' P," i . . , P" moduliert wird, diese selbst in Amplitude, Phase oder in der Frequenz durch das Tonfrequenzspektrum nach Umsetzung mittels @i . . . , 01---, Ok ... , om ... , on, moduliert. Wenn F die Steuerfrequenz des Einseitenbandsenders bezeichnet, vermehrt oder vermindert um die Frequenz einer zusätzlichen Umsetzung, welcher man das vorausgehende Spektrum unterwirft, um das Selektionsproblem zu vereinfachen, so werden die mit dem oberen Seitenband ausgestrahlten Wellen die Frequenzen besitzen (F + P1) , (F + P2) ... (F + P,.) ... (F + P.). Hierbei ist, wie bekannt, P2 - P, = P3 - P2 = . . . = P",, + i - P. = 4 F = Konstanz. Die Zwischenfrequenzträger P" können ihrerseits durch einen Quarz stabilisiert sein.
  • Auf der Empfangsseite wird man nach erfolgter Demodulation die folgenden Frequenzen erhalten: F-H+Pi, moduliert mit dem Umsetzungsspektrum 01 Hz, - F-H+P2, moduliert mit dem Spektrum von 02 Hz, F-H+Pm, moduliert mit dem Spektrum von 0.z Hz, F-H + P., moduliert mit dem Spektrum von 0" Hz.
  • Wenn man anschließend auf den allgemeinen Demodulator parallel n Demodulatoren für die entsprechenden Zwischenträger P1, P2 ...' -P", P, anordnet, so wird man für jeden der Kanäle die Zwischenfrequenz F-H=FI erhalten. Man erhält in der Tat für den Kanal i (F- H) + P7-Pi=F-H, moduliert durch das Umsetzungsspektrum von 0, Hz. Für den Kanal 2 wird man haben (F-H) + P2-P2=F-H, moduliert durch das Umsetzungsspektrum von 02 Hz USW. Auf diese Weise kann jede einzelne Zwischenfrequenzverstärkung durch einen identischen selektiven Verstärker bewirkt werden, der auf die Zwischenfrequenz F-H=FI abgestimmt ist und eine genügende Bandbreite besitzt, die durch die höchste umgesetzte Frequenz und die möglicher Ableitungen der Sendefrequenzen bestimmt ist.
  • Die Aufgabe der Selektion besteht darin, in den verschiedenen Zwischenfrequenzkanälen die Verstärkung der unerwünschten Frequenzen, wie (F - H) + Plo - P.. , zu unterdrücken. .
  • Um Spiegelfrequenzen zu vermeiden, kann nach der folgenden Regel verfahren werden Auf jeden Zwischenfrequenzverstärker folgt ein Detektor, an dessen Ausgang für den Kanal i die mit 01 umgesetzte Modulation auftritt und außerdem Glieder der Kreuzmodulation, die den mit 02 , umgesetzten Modulationen entsprechen, und in gewissen Fällen Glieder der Form Ok ± 0m Hz.
  • Das gleiche gilt für den Kanal 2 für die mit 02 umgesetzte Modulation usw. und für alle weiteren Kanäle.
  • Am Schluß der Rückumsetzung des Kanals in bezug auf 0m werden die Störglieder durch ein Filter beseitigt, besonders wenn, wie es wohl bekannt ist, die verschiedenen Umsetzungen in dem Bande 1 bis 2 durchgeführt sind, d. h. mit < @1 .
  • Die verschiedenen Maßnahmen für eine Ausführungsform nach der Erfindung sind in dem Blockschema der Fig. i mit numerischen Werten dargestellt, wobei zur Vereinfachung vorausgesetzt ist, daß die Zwischenfrequenzträger in der Amplitude moduliert sind. Mi ist z. B. ein Mikrophon.
  • Jeder Kanal umfaßt auf der Sendestation eine Umsetzungsstufe T für j edes zu übertragende Spektrum. Diese werden in üblicher Weise mittels der Trägerfrequenzen umgesetzt. Für ein System von 12 Kanälen liegen die Kanäle z. B. bei 6o bis 64 ... 104 kHz. Die Quarzfilter F«>1, F02..., FO., die vorzugsweise von n-Form und hoher Flankensteilheit sind, umfassen die Bänder: F O, das Band 6ö bis 64 kHz , F O, das Band 64 bis 68 kHz , F 0" das Band 104 bis 1o8 kHz. Die Zwischenfrequenzträger P1, P2...' Pm können z. B. durch Quarze geliefert werden und die Werte haben: P1 = 6 MHz, 6, 5, 7 und so fort bis 11,5 MHz für den 12. Kanal.
  • Mo ist ein Modulator, auf den der Träger und der umgesetzte Kanal geschaltet wird.
  • A ist ein Stufenverstärker, der gleichzeitig zur Mischung der verschiedenen Kanäle dient.
  • Der Aufbau des Einseitenbandsenders wird dadurch vereinfacht, daß das Modulationsspektrum von 6 bis 11,5 MHz um 24 MHz in t umgesetzt wird, so daß es nach der Umsetzung das Band 3o bis 35,5 MHz umfaßt. Dieses Spektrum moduliert den EinseitenbandsenderA, der durch einen Quarz gesteuert werden kann und dessen Frequenz man bis 27o MHz vervielfältigen kann. Das ausgestrahlte Spektrum umfaßt alsdann die nachstehenden 12 in der Frequenz modulierten Kanäle: 300, 300,5, 3o1. . . , 305,5 MHz, ohne den Träger von 27o MHz und das untere Seitenband. Auf der Empfangsseite wird das gesamte Spektrum durch den Überlagerer H demoduliert, dessen Frequenz 291 MHz beträgt, die von einem Quarz hergeleitet ist. Man erhält so die Frequenzen 9, 9,5, 10 . . . , 14,5 MHz.
  • Jeder Kanal umfaßt: 1. einen Demodulator DM, auf den der entsprechende Zwischenträger, z. B. P1, geschaltet wird; so wird der Kanal 1 von 9 MHz durch den Zwischenträger auf 6 MHz derart moduliert, um FI = 3 MHz zu erhalten; der Kanal 2 von 9,5 MHz wird durch seinen Zwischenträger auf 6,5 MHz demoduliert, um gleichfalls FZ = 3 MHz zu erhalten, usw. ; 2. ein Filter F - FI für die Zwischenfrequenz 3 MHz und einer Bandbreite von :E 12o kHz., dieses Filter kann gleichfalls ein Quarzfilter in z-Form sein; 3. einen Detektorverstärker AD für die Zwischenfrequenz von 3 MHz; 4. ein Filter F 0m, das identisch ist mit dem Filter des entsprechenden Kanals auf der Sendeseite; 5. eine Umsetzungsstufe T für 0, welche das Tonfrequenzspektrum wiederherstellt und unmittelbar z. B. auf den Kopfhörer C arbeitet.
  • In dem Falle, daß an Stelle der Amplitudenmodulation eine Phasen- oder Frequenzmodulation zur Anwendung käme, würden die verschiedenen Abänderungen darin bestehen, daß auf der Sendeseite der Modulator Mo ein Phasen- oder Frequenzmodulator und auf der Empfangsseite der Detektorverstärker ein Phasen- oder Frequenzdetektor sein würde. Die Erfindung kann auf ein Sendenetz mit wenigstens zwei Sendern angewandt werden, die auf verschiedene Stationen verteilt sind und die niemals gleichzeitig auf einem gleichen Kanal arbeiten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Beseitigung des Übersprechens und von Kreuzmodulation bei Vielfach-Ultrakurzwellen-Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Sendeseite den verschiedenen Kanälen Trägerfrequenzen F + P, , F -f - P2 . . . , F -j-- P. . . . , F + Pn zugeordnet sind, wo F eine Pilotfrequenz und P1, P2 ... , Pn,, ... , P" Zwischenfrequenzträger bezeichnen, die durch das zu sendende Frequenzspektrum moduliert sind, das mittels der Träger 011 02 ... , O,m ... , 011 umgesetzt ist, und daß auf der Empfangsseite der Trägerkomplex nach je einem der übertragenen Kanäle durch Zusatz der entsprechenden Träger demoduliert wird, wobei die im Laufe der Umsetzungen nach dem Signalspektrum hin auftretende Kreuzmodulationen durch Filterung beseitigt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nach der Demodulation erhaltene Zwischenfrequenz mindestens gleich der Zwischenfrequenz des gesamten Frequenzspektrums gewählt wird, welches man erhalten würde, wenn man die Zahl der Kanäle um eine Einheit erhöht.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daB für das modulierte Ultrahochfrequenzspektrum das Seitenband eines Einseitenbandsenders gewählt ist. q.. Schaltungsanordnung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB ein Netz mit wenigstens zwei Sendern vorgesehen ist, die in verschiedenen Stationen verteilt, aber niemals gleichzeitig auf denselben Kanal arbeiten.
DES20299A 1946-08-20 1950-10-03 Verfahren zur Beseitigung des UEbersprechens und von Kreuzmodulation bei Vielfach-UKW-Verbindungen und Schaltung zur Ausuebung des Verfahrens Expired DE897856C (de)

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